Chinesin schwaengern, Heirat versprechen und abhauen

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Philipp
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Re: Chinesin schwaengern, Heirat versprechen und abhauen

Beitrag von Philipp » 15.12.2008, 18:56

PAX hat geschrieben: 3. Gibt es auch in China für wenig Geld gute Kondome. Habe die Dinger selber mehrere Jahre benutzt und die meisten Chinesinnen wissen inzwischen auch wofür die gut sind und wo es sowas gibt.

Ehrlich gesagt wenn eine chinesische Frau sich von einem unbekannten Typen mit dem sie nicht verheiratet ist schwängern lässt und dann auch nicht abtreiben lässt, kann das eigentlich nur heißen

- entweder sie ist wirklich dumm und naiv und das sind die wenigsten Chinesinnen, auch wenn sie sich bisweilen nach außen hin gerne so stellen
- oder sie will den Typen unter Druck setzen sie zu heiraten und Kohle zu schicken, obwohl er kein besonderes Interesse an einer Ehe gezeigt und kein Einverständniss gegeben hat, ansonsten hätte sie mit dem Kinderkriegen einfach gewartet bis die Ehe vollzogen ist

In beiden Fällen würde ich dem Typen davon abraten die Frau zu heiraten.

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Yingxiong
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Re: Chinesin schwaengern, Heirat versprechen und abhauen

Beitrag von Yingxiong » 15.12.2008, 19:27

Aber warum hat er sie dann erst im 7. Monat verlassen?
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Re: Chinesin schwaengern, Heirat versprechen und abhauen

Beitrag von Black Hat » 15.12.2008, 19:42

"Liebe macht blind", ja dass stimmt wohl. Trotzdem muss man sich ja nicht gleich schwängern lassen. Gerade bei solch unklaren Verhältnissen.
Wie gesagt, ich bewzweifle das die Verhältnisse so unklar gewesen sind wie hier geschildert.
Sprich : Keine Ahnung vom Namen, Wohnort und etc.
Vielleicht hat er ihr auch alles so vorgespielt, so das die Verhältniss für sie sicher waren?

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Re: Chinesin schwaengern, Heirat versprechen und abhauen

Beitrag von ingo_001 » 15.12.2008, 22:05

Philipp hat geschrieben:In beiden Fällen würde ich dem Typen davon abraten die Frau zu heiraten.
Ich denke mal, dass Du Dir in Bezug auf "das arme Opfer chinesischer Wolllust + deutscher Triebhaftigkeit" keine Sorgen machen brauchst.
Der Trieb-Gesteuerte hat es ja vorgezogen abzutauchen.

Ein gestandener Mann ist der "Junge" jedenfalls nicht - auch wenn im endscheidenden Moment etwas gestanden haben muss, sonst wärs ja auch nicht so weit gekomen.

Verantwortung (für SEIN Handeln) zu übernehmen scheint leider nicht angesagt zu sein.
Das schreit nach einem "Rüssel-Führerschein".
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Re: Chinesin schwaengern, Heirat versprechen und abhauen

Beitrag von Philipp » 15.12.2008, 23:11

ingo_001 hat geschrieben:
Philipp hat geschrieben: Verantwortung (für SEIN Handeln) zu übernehmen scheint leider nicht angesagt zu sein.
Das schreit nach einem "Rüssel-Führerschein".

Denk nicht, dass man im heutigen Zeitalter nur weil man Sex mit einer Frau hat einen Vertrag unterschreibt die Frau zu heiraten und finanziell zu versorgen. Falls beide das Kind nicht wollten, hätte er die Hälfte der Abtreibungskosten zahlen sollen, wenn sie das Kind will ist es ihr Problem.

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Re: Chinesin schwaengern, Heirat versprechen und abhauen

Beitrag von ingo_001 » 15.12.2008, 23:43

Philipp hat geschrieben:
ingo_001 hat geschrieben:
Philipp hat geschrieben: Verantwortung (für SEIN Handeln) zu übernehmen scheint leider nicht angesagt zu sein.
Das schreit nach einem "Rüssel-Führerschein".

Denk nicht, dass man im heutigen Zeitalter nur weil man Sex mit einer Frau hat einen Vertrag unterschreibt die Frau zu heiraten und finanziell zu versorgen. Falls beide das Kind nicht wollten, hätte er die Hälfte der Abtreibungskosten zahlen sollen, wenn sie das Kind will ist es ihr Problem.
Das hat nichts mit Vertrag zu tun:
Es besteht IMMER die Möglichkeit, dass die Frau die Schwangerschaft (aus welchen Gründen auch immer) nicht abbrechen will - und darüber muss man sich als Mann klar sein.
Ums mal flapsig zu formulieren: No Risk - no fun.
Wenn er schon den Fun hat sollte er sich auch über das Risk im Klaren sein.
Alles Andere wäre fahrlässig oder/und egoistisch.
Wie gesagt: Zum Schwangerwerden gehören IMMER ZWEI.
Und wenn er sicher sein will, dass ihm kein Kindersegen blüht, hätte er ja Kondome benutzen können.
Sorry, aber der Junge war nur schw ... gesteuert.
Hätte er VORHER nachgedacht wärs nicht soweit gekommen.
Hat/wollte er nicht - Ergo: hat er verdammt noch mal für sein Hirnversagen gerade zu stehn - mit allen möglichen Konsequenzen.
Das gehört nun mal mit zum Mann-Sein.

Ansonsten sollte er die "Hand-Maschine" anschmeissen und an Dr. Sommer schreiben.
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Re: Chinesin schwaengern, Heirat versprechen und abhauen

Beitrag von HK_Yan » 16.12.2008, 04:00

Yingxiong hat geschrieben:Aber warum hat er sie dann erst im 7. Monat verlassen?
Woher willst du das wissen? Ich gehe davon aus das Mädel lügt.
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Re: Chinesin schwaengern, Heirat versprechen und abhauen

Beitrag von Ron » 16.12.2008, 11:24

Mir kommt die Geschichte auch komisch vor dass das Maedel so gar nix von ihm weiss
in den mind. 7 Monaten die die 2 sich kennen sollen ?
Keine Arbeitsstelle, gar nix ueber Ihn ?

Oder Sie deht ihm ein Kind an dass es gar nicht wollte ?
Habe ich alles schon selber mitbekommen.
Deswegen vorsicht bei Geschichten die man nicht selber 100% kennt,
und 1000 Mutmassungen anstellt.


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Re: Chinesin schwaengern, Heirat versprechen und abhauen

Beitrag von Yingxiong » 16.12.2008, 13:37

Wenn er es nicht gewollt hat, dann hätte er verhüten müssen.
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Re: Chinesin schwaengern, Heirat versprechen und abhauen

Beitrag von otternase » 16.12.2008, 13:47

die Spekulation, ob sie ihm das Kind nun angedreht hat, wie naiv/blauäugig er/sie waren etc. sind doch eigentlich völlig irrelevant :?: es geht doch nur darum, dass das Kind, sofern, was mit einem Vaterschaftstest leicht herauszufinden ist, es tatsächlich Kind eines Deutschen ist, seine Rechte wahrnehmen kann, seine deutsche Staatsangehörigkeit erhält, Unterhalt erhält. Die Mutter ist doch total Wumpe, es geht doch nur um das Kind, welches nun, egal was vorher vorgefallen ist, nichts dafür kann.

Wolle59 hat sich nicht mehr gemeldet, insoweit ist jetzt sowieso alles nur noch Spekulatius...

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Re: Chinesin schwaengern, Heirat versprechen und abhauen

Beitrag von Uzziel » 16.12.2008, 15:19

Mal abgeshen davon das das ganze ziemlich umglaubwuerdig klingt, moecht ich zu otternase's Beitrag anmerken, das es fuer das Kind nahezu unmoeglich ist die deutsche Staatsbuergerschaft zu bekommen. Dazu muesste man ja erstmal den potentiellen Vater finden und dann muesste due Mutter vor einem Deutschen Gericht klagen.

StAG § 4
(1) 1Durch die Geburt erwirbt ein Kind die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn ein Elternteil die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt.
(2) Ist bei der Geburt des Kindes nur der Vater deutscher Staatsangehöriger und ist zur Begründung der Abstammung nach den deutschen Gesetzen die Anerkennung oder Feststellung der Vaterschaft erforderlich, so bedarf es zur Geltendmachung des Erwerbs einer nach den deutschen Gesetzen wirksamen Anerkennung oder Feststellung der Vaterschaft; die Anerkennungserklärung muß abgegeben oder das Feststellungsverfahren muß eingeleitet sein, bevor das Kind das 23. Lebensjahr vollendet hat.


Gemäß § 1600d BGB kann die Vaterschaft eines Kindes gerichtlich festgestellt werden, wenn diese nicht anerkannt oder durch die Ehe der Eltern vermutet wird.
Klageberechtigt sind die Mutter des Kindes und das Kind selbst.
Es gilt der Amtsermittlungsgrundsatz, d.h. das Gericht kann auch ohne einen Parteiantrag die Beweiserhebung anordnen.
Zuständig ist ausschließlich das Familiengericht, in dessen Bezirk das Kind seinen Wohnsitz hat. Klagt die Mutter, ist auch das Familiengericht zuständig, in dem die Mutter ihren Wohnsitz hat.



@otternase: Entschuldige das mit der ZPO hab ich nicht bedacht. Ist btw 640a.

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Re: Chinesin schwaengern, Heirat versprechen und abhauen

Beitrag von otternase » 16.12.2008, 16:30

Uzziel hat geschrieben: Glaube nicht das es in China ein Familiengericht gibt ;)
ZPO §606 Abs 3:
(3) Ist die Zuständigkeit eines Gerichts nach diesen Vorschriften nicht begründet, so ist das Familiengericht beim Amtsgericht Schöneberg in Berlin ausschließlich zuständig.


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Re: Chinesin schwaengern, Heirat versprechen und abhauen

Beitrag von otternase » 17.12.2008, 14:25

ein PS:

prinzipiell kann das Kind (dh. die Mutter in Vertretung des Kindes) auch Prozesskostenhilfe beantragen, macht die Sache aber nicht gerade einfacher...

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