VISUM ZUM EHEGATTENNACHZUG

In diesem Forum können alle Fragen rund um Familienangelegenheiten, z.B. Heirat, Geburt, Scheidung, damit verbundene Visumsfragen und andere bürokratische und sonstige Hürden besprochen werden.
Frank_1972
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Re: VISUM ZUM EHEGATTENNACHZUG

Beitrag von Frank_1972 » 03.04.2019, 21:51

2time hat geschrieben:Wir haben jetzt den Antrag gestellt und wir haben nur
Kopien von meinem Ausweis/Reisepass gebraucht
Antragsformulare
Meine Meldebescheinigung
Passfotos
Ihren Reisepass
Heiratsurkunde
Ihr A1 und die Krankenversicherung wurde nicht verlangt.
Ich wollte hier nochmal schreiben wie es war und was ich benötigt habe.
Danke nochmal für eure Hilfe.
Hallo zusammen,

ich möchte etwas weiter vorne nochmal "einhaken". Es geht um die Heiratsurkunde: auf der Checkliste vom Generalkonsulat steht, dass sie eine deutsche Übersetzung haben wollen. Wie war das bei Euch?
Ich muss dazu sagen, dass wir (meine Verlobte aus China und ich aus Deutschland) demnächst in Hongkong heiraten wollen und die Heiratsurkunde dort dann vom High Court legalisieren lassen werden. Wegen "Haager Apostille" usw. wäre die in Deutschland auch in Englisch gültig. Weiss jemand, was die Generalkonsulate da verlangen?
Meine Vermutung war, dass die Checkliste speziell für die Vorlage chinesischer Heiratsurkunden ausgearbeitet wurde und die Möglichkeit "Heiraten in HK" da nicht betrachtet wurde aber wer weiss... :roll:

qpr
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Re: VISUM ZUM EHEGATTENNACHZUG

Beitrag von qpr » 03.04.2019, 22:03

Frank_1972 hat geschrieben: Wegen "Haager Apostille" usw. wäre die in Deutschland auch in Englisch gültig.
Amtssprache in Deutschland ist Deutsch, deswegen kann jede Behörde eine deutsche Übersetzung verlangen und braucht eine englische Heiratsurkunde nicht zu akzeptieren.

Die Apostille erspart dir nur die Legalisierung/Beglaubigung, da eine Apostille in DE anerkannt wird.

Frank_1972
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Re: VISUM ZUM EHEGATTENNACHZUG

Beitrag von Frank_1972 » 04.04.2019, 22:42

Ja, das klingt plausibel. Vielen Dank für die Rückmeldung.

Blackbee2018
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Re: VISUM ZUM EHEGATTENNACHZUG

Beitrag von Blackbee2018 » 29.04.2019, 06:53

Ich bin jetzt in der gleichen Situation.
Ich bin mal gespannt wie lange das dauert.
Nur bei mir ist der Unterschied ich bin Deutscher Staatsbürger.

Frank_1972
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Re: VISUM ZUM EHEGATTENNACHZUG

Beitrag von Frank_1972 » 18.05.2019, 20:16

Hallo, ich will mich nochmal melden und mal verlauten, wie es bei uns bisher gelaufen ist:
- also Heirat in HK alles easy und sehr professionell (okay, wir hatten unsere "Guides" die uns super betreut haben, sonst hätten wir etwas mehr Zeit vor Ort investieren müssen, um alles zu finden usw.)
- Visumsantrag in China mit der Original-Heiratsurkunde aus HK (mit Apostille) sowie den Kopien davon. Dort auch akzeptiert, hatte auch deswegen per Email im Konsulat nachgefragt.
- bin diese Woche hier in D im Standesamt gewesen und habe meinen Familienstand ändern lassen. Die in HK beglaubigte Kopie (wir hatten 2 Kopien anfertigen lassen) der Heiratsurkunde in Englisch wurde akzeptiert. Ich muss dazu sagen, dass ich in einer kleinen Gemeinde wohne und es da sehr familiär auf dem Amt zugeht. Ich habe da recht viel auf der "Tonspur" noch nebenbei erklären können... :)
- Der Visumsantrag ist jetzt nach 2 Wochen bei der ABH. Allerdings benötigt die ABH jetzt von mir noch Arbeitsbescheinigung, Mietbescheinigung und Krankenversicherung.

Letzteres scheint schon wieder in die Kategorie "Henne-Ei-Problem" zu fallen: ich hatte vor unserer HK-Reise noch mit meiner KV wegen der Familienversicherung telefoniert. Info: nach Einreise kann dann der Antrag gestellt werden. Aufenthalt in D ist auch Voraussetzung für die Familien-KV.
ABH schreibt aber dass sie den KV-Nachweis benötigen, um dem Visumsantrag zustimmen zu können...
Auch im Merkblatt vom Konsulat zum Visumsantrag steht: "...bei Nachzug zu einem Deutschen ... entfällt der Nachweis des Krankenversicherungsschutzes." :roll:

sonero
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Re: VISUM ZUM EHEGATTENNACHZUG

Beitrag von sonero » 18.05.2019, 21:10

Moin,

Die ABH redet Blödsinn. Ihr seid verheiratet, für das Visum braucht Deine Frau keine KV.
Du musst auch keine Arbeitsbescheinigung, Mietvertrag oder sonstwas abgeben, gar nichts.
Tolle dörfliche ABH, die keine Ahnung hat.

Gruß,
Norbert

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Re: VISUM ZUM EHEGATTENNACHZUG

Beitrag von 2time » 02.09.2019, 22:00

Hallo
ich wollte mich nochmal melden und erzählen wie es gelaufen ist. Durch langes warten wurde alles erledigt jedoch wollten die unserem Fall ein Interview machen wegen der Scheinehe wahrscheinlich. Das ganze lief so das ich hier um 8:30 Uhr bei der ABH war und meine Ehefrau zeitgleich 14:30 Uhr bei der Botschaft war. Dort wurden uns fragen gestellt wie wir uns getroffen haben wie wir geheiratet haben. Was für hobby, essen wir mögen und nicht mögen. Ob wir Kaffee trinken oder Tee. Unseren Bildungsweg und was wir arbeiten. Über unsere Freunde und gemeinsame Freunde wurde nachgefragt. Was unsere Eltern machen genauen namen und Geburtsdaten sowie ort. Wie unser tagesablauf ist und wie oft wie mit einander reden. Als wir uns getroffen haben was wir gemacht haben, was für Kleidung wir an hatten und die Farbe. Wo haben wir übernachtet. Alle diese Fragen müsste ich mit genauem Datum beantworten. Die selben Fragen wurden meiner Frau gestellt. Wir warten jetzt auf das Ergebnis. Bei dem Verdacht einer Scheinehe gibt es eine Haftstrafe bis zu 3 Jahren oder eine Geldstrafe. Wie das genau ist weiß ich nicht.
Hat da jemand Erfahrung in dem Bereich?

Zu der Frage oben
Die Heiratsurkunde wurde in 4 Sprachen gemacht, Deutsch und englisch waren natürlich dabei

sonero
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Re: VISUM ZUM EHEGATTENNACHZUG

Beitrag von sonero » 02.09.2019, 22:46

Moin,

Mach Dir keinen Kopp wegen Strafe und Scheinehe. Das schlimmste was hier passieren könnte wäre eine Ablehnung des Visums aber da müsstet Ihr Euch schon ziemlich dämlich angestellt haben.
Es wundert mich schon sehr, daß es die Befragung überhaupt gab.

Gruß,
Norbert

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Re: VISUM ZUM EHEGATTENNACHZUG

Beitrag von 2time » 02.09.2019, 23:06

Danke Nobert hoffentlich hast du da recht.
Die wichtigste Fragen wurde von uns beiden richtig beantwortet. Bei manchen fragen bin ich mir nicht sicher und einige wusste ich auch nicht. Aber bei den ganzen Fragen würde selbst ein normales Ehepaar das schon lange zusammen lebt nicht alles beantworten können. Bei den ganzen Fragen kam ich mir schon etwas blöd vor. Das waren viel mehr fragen. Es hat 3 Stunden gedauert und bei meiner frau 3 bis 4.
Jetzt können wir nur noch warten. Ich hoffe das es schnell geht. Ich werde mich dann wieder melden sobald ich eine Antwort habe.

Ich mache mir mehr Gedanken über das Ablehnen des Visums als die Strafe. Es ist ja keine Scheinehe aber wie das ganze aussieht denken sie das so. Deswegen die lange Wartezeit und diese lange Befragung.

Könnten die nicht meiner Frau das Visum geben und dann erstmal nur ein Aufenthaltserlaubnis für 1-2 Jahre geben und schauen wie das läuft. Und später nochmal entscheiden wie das ist? Gibt es da sowas nicht? Wir würde ungern auf ewig in einer Fernbeziehung leben wollen.

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Re: VISUM ZUM EHEGATTENNACHZUG

Beitrag von sonero » 02.09.2019, 23:18

Moin,

Ist doch völlig normal, daß man nicht alles weiß. Das sind dann teilweise Tests, ob das alles auswendig gelernt wurde.
3 Stunden ist aber schon krass. Passt aber irgendwie zu den absurden Forderungen nach Einkommen, Mietvertrag, KV.
Ich lese seit >13 Jahren bei Info4alien.de mit und kann mich nicht an eine Scheinehenbefragung mit Chinabezug erinnern. Wenn dann Nordafrika oder Balkan und auch da sind Ablehnungen selten.
Die Botschaft wird sich gefragt haben, was denn mit der ABH nicht stimmt.

Gruß,
Norbert

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Re: VISUM ZUM EHEGATTENNACHZUG

Beitrag von 2time » 02.09.2019, 23:27

Der Sacharbeiter der für mich zuständig war wusste aber auch nicht viel. Er hat mir gesagt das er zum ersten mal einen Antrag für den Familiennachzug und die Befragung macht.

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Re: VISUM ZUM EHEGATTENNACHZUG

Beitrag von sonero » 02.09.2019, 23:35

Moin,

Meine Fresse, das erste Mal? Er müsste aber die Befragung angestossen haben, daher kommt das also vermutlich.
Sinngemässer Spruch zu solchen Dingen: Vermute nicht Boßhaftigkeit beim Gegenüber, wenn sich die Sache auch mit Dummheit (hier Unwissenheit) erklären lässt.

Gruß,
Norbert

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Re: VISUM ZUM EHEGATTENNACHZUG

Beitrag von 2time » 02.09.2019, 23:44

Ich hoffe einfach das der Antrag schnell abgeschlossen ist. Wir waren lange genug geduldig. Ich habe schon die Hälfte von meinem Urlaub nur wegen den Terminen bei der ABH verschwendet. Es wurde immer einzeln was nachgefragt oder aufgefordert das ich dorthin gehen muss wegen Kleinigkeiten und diese wurden immer einzeln behandelt mit langen Wartezeiten. Es waren dann immer aussagen da wie das sie viel zu tun haben und sie andere Aufgaben auch haben. Ich verstehe aber allgemein nicht warum nicht gleich alles aufeinmal gemacht wurde anstatt jedes mal einzeln die Dokumente zu klären mit Wartezeiten dazwischen oder dinge nachzufragen um nach 2 Wochen wieder etwas von mir zu wollen.

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Re: VISUM ZUM EHEGATTENNACHZUG

Beitrag von sonero » 03.09.2019, 00:46

Moin,

Du hattest doch geschrieben, daß der MA keine Ahnung hat. Daß Du da jedes Mal hinkommen sollst ist auch sehr dörflich. Ich habe die ABH das erste Mal von innen gesehen, als meine Frau hier war und wir die AE beantragt haben. In einer Stadt wie HH läuft das eben etwas anders.
Du hättest Dich aber auch vorab schlau machen können, was Du brauchst. Info4alien wird ja hier immer wieder erwähnt.
Dann lieferst Du das ab was gebraucht wird und bei allen anderen Dingen kannst Du sagen "Nein, muss ich nicht!".
Ich sollte auch das volle Programm abliefern und ich war in China. Das war mit einem Anruf von China aus erledigt.

Jetzt solltet Ihr aber durch sein und ich drücke die Daumen, daß Deine Frau einfach bald den Anruf bekommt, daß sie das Visum abholen kann.

Gruß,
Norbert

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Re: VISUM ZUM EHEGATTENNACHZUG

Beitrag von 2time » 05.09.2019, 20:32

Hallo
langsam wird es mir echt blöd. Ich habe heute wieder ein Brief von der ABH bekommen, darin steht das sie meine Gehaltsabrechnung sehen wollen der letzten 3 Monaten. Das habe ich schon Februar/März gemacht mit unbefristeten Arbeitsvertrag. Das ist genau das was ich meinte mit das die immer etwas wollen. Die machen ihre Arbeit nicht richtig. Kann man sich da nicht irgendwo bei jemandem melden der etwas gegen die macht? Ich habe der ABH bereits alles gegeben gehabt. Ich habe das Gefühl das ich alle Dokumente nochmal abgeben soll damit nicht nochmal sowas passiert. Doppelt hält besser?

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