Chinesin in China heiraten und dort bleiben.

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de guo xiong
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Re: Chinesin in China heiraten und dort bleiben.

Beitrag von de guo xiong » 11.01.2017, 10:07

TomXian hat geschrieben: Wer verheiratet ist und einen legalen Job hat, erhält nach 5 Jahren ebenfalls eine green card.

In meinem Falle - Shaanxi - wurde mir gesagt, dass ich - weil ich ein Apartment besitze - diese auch früher beantragen könne.
Das interessiert mich aber jetzt. Ich lebe/arbeite jetzt seit 8 Jahren in China (Shanghai/Beijing) und bin schon seit ueber 6 Jahren mit einer Chinesin verheiratet. Bis jetzt war immer die Aussage des PSB max. 1 Jahr.

Auch in diesem Thread ist nichts von GreenCards zu lesen.

Hast Du zu deiner Aussage irgend eine Quelle? ("hat man mir gesagt" zaehlt in China nicht :) )
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cayman
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Re: Chinesin in China heiraten und dort bleiben.

Beitrag von cayman » 11.01.2017, 11:25

ätsch, ich hab eine
Anstatt zu klagen was ihr wollt, solltet ihr dankbar sein, dass ihr nicht all das bekommt, was ihr verdient

TomXian
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Re: Chinesin in China heiraten und dort bleiben.

Beitrag von TomXian » 11.01.2017, 13:56

de guo xiong hat geschrieben:
TomXian hat geschrieben: Wer verheiratet ist und einen legalen Job hat, erhält nach 5 Jahren ebenfalls eine green card.

In meinem Falle - Shaanxi - wurde mir gesagt, dass ich - weil ich ein Apartment besitze - diese auch früher beantragen könne.
Das interessiert mich aber jetzt. Ich lebe/arbeite jetzt seit 8 Jahren in China (Shanghai/Beijing) und bin schon seit ueber 6 Jahren mit einer Chinesin verheiratet. Bis jetzt war immer die Aussage des PSB max. 1 Jahr.

Auch in diesem Thread ist nichts von GreenCards zu lesen.

Hast Du zu deiner Aussage irgend eine Quelle? ("hat man mir gesagt" zaehlt in China nicht :) )
Ich bin damals (etwa März 2015) ins PSB (Public Security Bureau) gelaufen [Xi'an, Gaoxin, Keyi Lu] und habe mich dort erkundigt. Ich hatte auch Fragen zur Heirat selbst. Als ich gemerkt habe, dass man da noch den alten Stand von 2008 hatte, habe ich denen die ausgedruckten Veröffentlichungen aus 2014 auf den Tisch gelegt. Nach etwa 1 Stunde und etlichen Telefonaten der Mitarbeiter mit übergeordneten Stellen, wurde mir dann gesagt, ein Verheirateter erhält ein residence permit, das auf ein Jahr ausgestellt wird und sich bei einer Aus- und Einreise um 300 Tage verlängert.

Von green card war da noch nicht die Rede.

Ein guter Freund von mir hat im Mai 2015 in Xi'an geheiratet und genau dieses Visum/Aufenthaltserlaubnis erhalten. Bei unserer ersten Reise nach Hong Kong, musste er bei der Rückkehr an der Grenze fast 1 Stunde warten, da man diese Art von Visa in Shenzhen noch nicht kannte.

Ich habe mich im September 2016 dann mit meiner langjährigen Freundin verlobt.
Da China ein deutsches Ehefähigkeitszeugnis verlangt - also die Bescheinigung, dass zwei Leute IN DEUTSCHLAND heiraten können - und mir dies unsinnig aufwendig erschien, habe ich mich über eine Heirat in Hong Kong schlau gemacht.

Nachdem ich dazu - vor allem in diesem Forum - widersprüchliche und teilweise unsinnige Informationen gelesen hatte, habe ich mich an einen "Agenten" in HK gewandt, der mainland Chinesen mit Ausländern seit Jahren verheiratet und diese (Chinesin) sagte mir, Übersetzungen, Überbeglaubigungen durch den High Court und die Bestätigung einer chinesischen Botschaft (wie es in den Foren hieß) sei nicht mehr notwendig.

Da ich - aus Erfahrung - auch dies nicht vollständig glauben wollte, bin ich mit meiner Verlobten zur "Shaanxi Marriage Registration" gefahren [Xi'an, Da Ming Gong Xi Zhen], da dies der einzige Ort ist, an dem Ausländer in Shaanxi eine Ehe registrieren können.

Dort sagte man mir, eine HK Heiratsurkunde sei völlig ausreichend, nichts weiter sei notwendig.
Im Grunde sei nicht mal deren Registrierung notwendig, es sei denn, man wolle ein eigenes Hukou.
Auch das PSB würde diese akzeptieren (ohne das rote Heiratsbüchlein) und ... und das war der entscheidende Satz ... das Heiratsdatum sei auch das Basisdatum für die green card.

Wir sind dann sofort zum PSB gefahren. Dort hat man dies bestätigt. Nach 5 Jahren hat man im Grunde einen Rechtsanspruch auf eine green card, falls man eine Beschäftigung nachweisen kann, ein Gesundheitszeugnis und das Führungszeugnis. Ferner muss man 75% seiner jährlichen Zeit in China verbracht haben.

Weiter wurde mir gesagt, ich könne diese auch früher erhalten, da ich ein Apartment in Xi'an gekauft und bezahlt habe. Grund sei, dass "Investoren", die etwa 1,2 Millionen RMB in Xi'an investieren, schon nach 3 Jahren eine green card erhalten können (sofern sie auch Steuern zahlen).
Meine Wohnung war deutlich teurer als diese 1,2 Mio.
Ferner sei es ins Ermessen gestellt, inwieweit "Vorzeiten" angerechnet werden (ich bin seit 2011 in Xi'an).
Wie ich von Bekannten höre, sind diese Sätze in Shanghai und Beijing höher (3 Mio bzw. 2 Mio RMB).

Auf die Frage "wann genau" sagte mir der Abteilungsleiter dort, ich solle im Frühjahr des dritten Ehejahres mal den Antrag stellen. Die Prüfung in Xi'an würde etwa einen Monat in Anspruch nehmen, die eigentliche Entscheidung würde aber in Beijing an verschiedenen Stellen getroffen, was bis zu 6 Monate dauern kann. Außerdem würden green cards nur zu 2 oder 3 Terminen im Jahr gedruckt und ausgegeben. Nach etwa 7-9 Monaten könnte ich so die green card in Händen halten.

---

HEUTE morgen war ich in meiner Stadtteilverwaltung (Xi'an - Qujiang), um meinen Grundbuchauszug - nach nur 1,5 Jahren - endlich abzuholen. Da ich der erste westliche Ausländer bin, der hier bislang eine Wohnung gekauft hat, werde ich dort immer sehr nett behandelt (gemeinsame Fotos :-) ) und man hat mir auch schon geholfen (bei der Durchsetzung von Änderungen beim Ausbau meines Apartments).

Da ich inzwischen Vater einer Tochter bin, war das Interesse noch viel größer (jeder musste sie mal hochnehmen, noch mehr Fotos). Der Chef dort sagte dann zu meiner Verlobten, jetzt stünde einer green card nichts mehr im Wege. Interessiert fragte ich nach und er sagte, die "Beurteilung" zur green card würde in der Stadtteil-Verwaltung - also bei ihm - geschrieben und ich sei ja nun mit einer Chinesin verheiratet, hätte ein Kind, eine Wohnung, Führerschein und Auto und würde mich seit Jahren legal in Xi'an aufhalten. Dies würde man wohlwollend berücksichtigen.

Ich fragte ihn dann direkt, ob dies hieße, ich könne sofort eine beantragen und er antwortete - etwas ausweichend - "Nein, nicht sofort. Aber wir können dies in 2 Jahren gern besprechen".

Tom

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Re: Chinesin in China heiraten und dort bleiben.

Beitrag von TomXian » 11.01.2017, 14:06

cayman hat geschrieben:ätsch, ich hab eine
Wie, wann, wo?

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Re: Chinesin in China heiraten und dort bleiben.

Beitrag von cayman » 11.01.2017, 14:36

wie - Investition WFOE
wann - 2012
wo - Nanjing
Anstatt zu klagen was ihr wollt, solltet ihr dankbar sein, dass ihr nicht all das bekommt, was ihr verdient

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Re: Chinesin in China heiraten und dort bleiben.

Beitrag von Sugoi » 12.01.2017, 22:58

TomXian hat geschrieben: HEUTE morgen war ich in meiner Stadtteilverwaltung (Xi'an - Qujiang), um meinen Grundbuchauszug - nach nur 1,5 Jahren - endlich abzuholen. Da ich der erste westliche Ausländer bin, der hier bislang eine Wohnung gekauft hat, werde ich dort immer sehr nett behandelt (gemeinsame Fotos :-) ) und man hat mir auch schon geholfen (bei der Durchsetzung von Änderungen beim Ausbau meines Apartments).
Darf ich fragen, ob Sie alleine oder mit Ihrer Frau als Eigentümer eingetragen sind?

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Re: Chinesin in China heiraten und dort bleiben.

Beitrag von cayman » 14.01.2017, 20:46

Ich habe die Erfahrung gemacht das die green card voellig unbrauchbar ist. Sie dient nur als 10 Jahres Visum. Keiner kennt sie und sie wird nirgens als Ausweis akzeptiert. Also weiterhin beides mitschleppen, Pass und diese Card. Nichtmal bei ein und Ausreise kennt man die Karte, teilweise muss jemand geholt werden der die Karte bestaetigt.

Vorteile sind: sie gilt 10 Jahre, bei der Ausreise kein Anstehen
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Re: Chinesin in China heiraten und dort bleiben.

Beitrag von chinafans » 04.03.2017, 18:54

Ist nicht so leicht, Es muss sieben jahre verheiraten sein und in china leben ohne pause,( pro jahr max 90 tage in auslan bleiben) dann kann mann beantragen ID Card. Diese card ist ecc wie greencard fur nachste zehn jahren. mann brauch nicht mehr jeder jahr stress haben mit residenz permint und etc. Mann kann jeder arbeit nehmen selb wie chinesische mensch aber mit gleiche gesetze wie chinesische mensch. (monatlohn,krankenkasse und etc ;-) ) nach her kann mann beantragen auch stadtangehirgkeit. Bedeutet, mann were leben unter gleiche gesetze wie ein chinesische mensch. (dass jeder sollte sich Gedanken setzen.) Ist nicht einfach.

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Re: Chinesin in China heiraten und dort bleiben.

Beitrag von chinafans » 04.03.2017, 19:25

Ist nicht so leicht, Es muss sieben jahre verheiraten sein und in china leben ohne pause,( pro jahr max 90 tage in auslan bleiben) dann kann mann beantragen ID Card. Diese card ist ecc wie greencard fur nachste zehn jahren. mann brauch nicht mehr jeder jahr stress haben mit residenz permint und etc. Mann kann jeder arbeit nehmen selb wie chinesische mensch aber mit gleiche gesetze wie chinesische mensch. (monatlohn,krankenkasse und etc ;-) ) nach her kann mann beantragen auch stadtangehirgkeit. Bedeutet, mann were leben unter gleiche gesetze wie ein chinesische mensch. (dass jeder sollte sich Gedanken setzen.) Ist nicht einfach.

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Re: Chinesin in China heiraten und dort bleiben.

Beitrag von Markus123 » 05.03.2017, 03:51

galeria hat geschrieben:
VanDanHo hat geschrieben:
galeria hat geschrieben: Es interessiert mich schon für das Gefühl deiner Frau, nach dem sie permanent in Deutschland mit den Leuten, den Harz 4, Arbeitslosen, Putzfrauen, Schichtarbeitern ... zusammen sind.
Meine Frau ist nicht die typische Chinesin. Ich wundere mich irgendwie immer das sie einen chinesischen Pass hat. Sie sieht China noch viel kritischer als ich. Aufgewachsen ist sie in einem kleinen Dorf in Hunan bei Oma, also vollkommen normale Kindheit. Dann Schule und Abschluss als Krankenschwester.
Ja, was ist eine "typische Chinesin"?Es gibt so viele Varianten aber ein Gesichtspunkt fällt mir immer wieder auf.Diejenigen, und das ist zum Glück nur ein Teil, die Opfer der "traditionellen chinesischen Erziehung" wurden, haben es schwer-und sind leicht zu erkennen.Z.B. aus der Sicht eines Deutschlehrers: Sie flüstern, weichen aus und sind nur daran interessiert, dass der Lehrer nicht schimpft.Die Informationen, der Lehrstoff interessiert sie einen Scheiß.Deshalb tun sie immer so, als ob sie verstehen, fragen nie; also lernen sie auch nichts. Das sind auch die, die später in Deutschland scheitern. Und der "bloß kein Kontakt zu Jungs" Gesichtspunkt dieser "Erziehung" sorgt für ein Anwachsen der chinesisch-lesbischen Szene in Deutschland.Ich finde diese Art von Erziehung ein Verbrechen. Aber es gibt auch viele, die menschlich erzogen wurden-die sind offen, wissbegierig, klug und witzig.Der Umgang mit denen ist ein echtes Vergnügen.Chinesen sind im Grunde tolle Leute, vorausgesetzt, man hat sie nicht mit dieser besch..nen Erziehung zerstört.

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