Ängste - wieder mit der Familie zurück nach Deutschland?

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gzs
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Re: Ängste - wieder mit der Familie zurück nach Deutschland

Beitrag von gzs » 03.10.2015, 17:33

Die Frau Merkel hat das alles ziemlich gut verstanden … nicht unbedingt zum Wohle aller … aber das verstehen ganz viele andere Leute nicht .

Aber mal ehrlich, eine Frau Merkel ist nicht Schuld an den Dingen die uns momentan vielleicht nicht so gut gefallen. Man kann nicht jegliche Verantwortung so einfach abgeben - und gewählt muss sie ja auch irgendwer haben …

Anstatt ständig über das zu schimpfen was uns hier nicht gefällt, könnten wir auch das stärken was uns gefällt. Denn überrannt werden immer nur die schwachen, kraftlosen Kulturen die keine klare Ansage machen können oder wollen.
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Re: Ängste - wieder mit der Familie zurück nach Deutschland

Beitrag von Ajiate » 03.10.2015, 18:04

Am vergangenen Wochenende habe ich beim sog. Ehemaligen-Tag in KL einige frühere Klassenkameradinnen getroffen. Fast alle waren Lehrerinnen geworden und sind jetzt pensioniert: zu ihrer Erleichterung, wie die einhelige Meinung ist. Gerade auch diejenigen, die ich als "Vernünftige" bezeichnen würde, sind froh, dass sie die Auswüchse der Lehrexperimente Hauptschule und Gymnasien/Realschule nicht mehr durchführen müssen.

Über ein Blog/FB bin ich auf das nachfolgende Lehrziel eines Gymnasiums gestoßen: Also, wenn dieses Chinesisch-Kurs-Ziel so wunderbar erreicht werden kann, wie ausgeführt, dann sollten die Forumsväter sich zumindest für die Chinesisch-Ausbildung der SprößlingInnen (hehehe) keine Sorgen machen müssen.
http://www.bildung-staerkt-menschen.de/ ... _wb_bs.pdf
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Re: Ängste - wieder mit der Familie zurück nach Deutschland

Beitrag von ingo_001 » 03.10.2015, 23:24

Ajiate hat geschrieben:Am vergangenen Wochenende habe ich beim sog. Ehemaligen-Tag in KL einige frühere Klassenkameradinnen getroffen. Fast alle waren Lehrerinnen geworden und sind jetzt pensioniert: zu ihrer Erleichterung, wie die einhelige Meinung ist. Gerade auch diejenigen, die ich als "Vernünftige" bezeichnen würde, sind froh, dass sie die Auswüchse der Lehrexperimente Hauptschule und Gymnasien/Realschule nicht mehr durchführen müssen.
Diese "Schnellschüsse" ohne logischen Gegencheck, ob die auch wirklich sinnvoll in der Praxis umsetzbar sind ...

In Berlin wurde vor einigen Jahren das Jahrgangs übergreifende Lernen (JüL) an den Grundschulen verpflichtend eingeführt - unabhängig von der Kritik eines Großteils der betr. Schulen und Lehrer, welche klar und logisch darlegten, weshalb das (für Berlin) nicht nur keine Verbesserung, sondern sogar eine Verschlechterung wäre.
Wie leider nicht anders zu erwarten, hielten die Bildungs-Theoretiker aber an diesem "Geistesblitz" fest ...
Dabei vergaßen sie zwei Dinge (oder wollten sie nicht wahr haben) :
1. "Neu" war das ganz und gar nicht, sondern gängige Praxis in den kleinen Dörfern und Städten - z.T. bis weit in die 1960-er Jahre.
2. Funktionierte das auch nur, weil die Kids damals aus vergleichbaren kulturellen Verhältnissen kamen, d.h., i.d.R. auch von zuhause vergleichbare Gos und NoGos mit bekamen.
JüL kann nur da funktionieren, wo die dafür nötige Schülerstruktur und das nötige Personal gegeben sind.

In Großstädten wie Berlin, ist das schon lange nicht mehr der Fall.
Das mussten mittlerweile auch die "Wolken-Kuckucksheimer" Bildungs-"Fachleute", wenn auch widerstrebend realisieren.
Fazit: Mittlerweile sind ca. 80 % der Berliner Grundschulen wieder zum jahrgangs bezogenen Unterricht zurück gekehrt.
DAS wird von den verantwortl. Bildungs-"Fachleuten", die diesen Mist zu verantworten haben, jedoch nicht an die große Glocke gehängt ...

Es war und ist m.E. hochgradig verantwortungslos, Schulkinder wider besseren Wissens für unausgegorene Bildungsexperimente zu missbrauchen, nur um Profilneurotiker zu befriedigen ...
Die Spätfolgen der Versuchs-"Kaninchen" ... interessieren ja nicht ... kann ja mal passieren -> Kollateralschaden eben :shock: :roll: :twisted:

Ist übrigens nicht nur meine Meinung, sondern auch die der betr. Schulen.
Ajiate hat geschrieben:Über ein Blog/FB bin ich auf das nachfolgende Lehrziel eines Gymnasiums gestoßen: Also, wenn dieses Chinesisch-Kurs-Ziel so wunderbar erreicht werden kann, wie ausgeführt, dann sollten die Forumsväter sich zumindest für die Chinesisch-Ausbildung der SprößlingInnen (hehehe) keine Sorgen machen müssen.
http://www.bildung-staerkt-menschen.de/ ... _wb_bs.pdf
Mal sehen, wie dies bzgl. das Angebot in Berlin aussehen wird, wenn meine Kids auf die Oberschule kommen - in 5 bzw. 7 Jahren.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.

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Re: Ängste - wieder mit der Familie zurück nach Deutschland

Beitrag von Teilnehmer » 05.10.2015, 14:39

[offtopic]

@Ajiate
Warum liest du eigentlich die PNs nicht, die man dir schickt?

[/offtopic]

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Re: Ängste - wieder mit der Familie zurück nach Deutschland

Beitrag von Shenzhen » 05.10.2015, 15:07

Lars.HA hat geschrieben:Meine Tochter geht in Shenzhen auf einen Bilinguale Privatschule kostet 3000 CNY im Monat,
der KiGa kostet 1500 CNY.
Es werden HongKonger Schulbücher und Mainland Schulbücher verwendet.

Schultag geht von 9-16 Uhr,
Vorschulgruppe meines Sohnes von 8-17 Uhr .
Ich lebe leider im teuren Dongguan - Kindergarten (Hong Kong oder Taiwan) kostet bereits 3000/3500 RMB, Schule ist mir bisher nur Internationale bekannt mit 10k im Monat.
Kannst Du evtl. Namen nennen? Evtl. lohnt sich sogar ein Zweitwohnsitz SZ bei den billigen Preisen., dann ist die Finanzierung der Zweitwohnung im Preis mit drin :lol:.

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Re: Ängste - wieder mit der Familie zurück nach Deutschland

Beitrag von Ajiate » 05.10.2015, 15:08

Da es möglicherweise Schwierigkeiten mit meiner oft nur leicht ironischen Ausdrucksweise gibt :
das von mir angeführte Netz-Beispiel eines Gymnasiums (Wo?) in BW halte ich für sehr hochgesteckt bzw. schlicht und einfach nicht erfüllbar: ich kann mir nicht vorstellen, dass solche Ziele erreicht werden können, zumindest nicht in einer Regelschule mit den normale Anforderungen in den zusätzlichen Fächern der letzten Gymnasialstufe .
So etwas kann nur funktionieren, wenn die Kinder schon Vorkenntnisse aus Familie und Umwelt haben und wie bei den Forenmitgliedern die volle Unterstützung (im wahrsten Sinn des Wortes) haben.
Zumindest dann, wenn das , was da postuliert wird, nicht nur schwammig und hochtrabend daherkommen soll. :wink:
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