In Deutschland heiraten - welches Bundesland am unkomplizie?

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sonero
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Re: In Deutschland heiraten - welches Bundesland am unkompli

Beitrag von sonero » 08.04.2015, 19:59

Hi,

Du hast in China geheiratet, die Rede war hier von Heirat in D.
Ich habe auch in China geheiratet und brauchte ein EFZ für die Konsularbescheinigung.
Von meiner Frau brauchten wir nur Kopien und Übersetzungen von Hukou und Pass, das war alles. Nichts irgendwie beglaubigt oder amtlich, auf den Übersetzungen war nur ein roter Stempel mit dem sie natürlich rein gar nichts anfangen konnte.

Für eine Heirat in D braucht man aber immer die Befreiung vom EFZ vom OLG, überall in D, auch bei Deinem Standesamt in Nidderau, versprochen.

Warum Deine Frau das polnische Visum bekommen hat ist vollkommen wurscht.
Sie kann damit D besuchen aber eine AE bekommt sie damit nicht. Auch versprochen.

Gruß,
Norbert

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CH1
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Re: In Deutschland heiraten - welches Bundesland am unkompli

Beitrag von CH1 » 08.04.2015, 21:32

sonero hat geschrieben:Für eine Heirat in D braucht man aber immer die Befreiung vom EFZ vom OLG, überall in D, auch bei Deinem Standesamt in Nidderau, versprochen.
genau so siehts aus.

Aber ich denke was Edmund meinte ist das es einfach Ermessungsspielraum gibt. Die Übersetzungen die meine Frau damals dabei hatte, waren grottenschlecht, wurden trotzdem ohne Murren anerkannt. Das gibt es vermutlich auch nicht überall. Wir hatten halt eine super Standesbeamtin die scharf drauf war mal ne deutsch-chinesische Ehe zu haben. :mrgreen:

itzi
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Re: In Deutschland heiraten - welches Bundesland am unkompli

Beitrag von itzi » 08.04.2015, 21:42

Also hier blickt doch langsam keiner mehr durch, der sich damit nicht laufend damit beschäftigt, was hier oder anderer Stelle so alles mögliche gepostet wurde.
Nutzt doch auch keinem - außer als Freizeitbeschäftigung -, da großartig drüber zu diskutieren.

Einfach dort, wo man heiraten möchte nachfragen, wie das geht und was man dazu braucht; in Schriftform.
Man kann da auch 20 Sätze oder so schreiben und konkret nachfragen.
Bisschen abwarten, man kriegt 'ne Antwort, mit der man was anfangen kann, und alles ist prima.

Wie das mit dem Visum etc. pp. läuft, kann man sich auch erklären lassen.

"Ich möchte gerne in China eine Chinesin heiraten, was brauche ich in Deutschland, wenn ich das anerkennen lassen möchte?
Ich möchte gerne meine chinesische Verlobte in Deutschland heiraten. Wie kann sie nach Deutschland kommen? Was brauchen wir für Dokumente dazu?"
Fertig.

Dass man so gerne auf "deutsche" Übersetzer besteht, hängt damit zusammen, dass es teils "Vorschrift, Dienstanweisung o.ä." ist; ggf. da im Programm abzuhaken ist, dass eine "deutsche" Übersetzung vorliegt; dem Beamten das Dokument irgendwie merkwürdig vorkommt bzw. die angeblichen Ehepartner; weil man Übersetzer in China oder sonst wo auf der Welt nur schwer verknacken kann und ein in Deutschland zugelassener eben im Fall der Fälle schon...

Wieso es dieses "Ermessen" gibt bzw. so in Rechtsquellen aufgenommen wird, hängt damit zusammen, dass der Gesetzgeber unmöglich für alle Staaten dieser Welt genauestens festlegen kann, wer nun alles auf der Welt was übersetzen darf, um hierzulande anerkannt zu werden.
Würde man damit ernsthaft anfangen, dann gäbe es viel zu tun und ist das nun auch nicht im Sinne des Bürgers - aber ganz sicher!

Hier ist es nur ärgerlich, dass jemand losgesprintet ist und irgendwas besorgt hat, womit nun wohl nichts anzufangen ist.

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