Scheidung mit meiner chinesischen Partnerin

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Marcus
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Re: Scheidung mit meiner chinesischen Partnerin

Beitrag von Marcus » 04.11.2014, 07:33

Ihr kommt hier immer mit "er hat doch ein Anrecht auf seinen Sohn und der Junge ein Anrecht auf Papi". Ist ja alles gut und recht aber vielleicht hat er einfach keinen Bock seinen Sohn zu sehen und er ist ihm, um es auf gut Deutsch zu sagen, scheiss egal? Es gibt tatsächlich solche Menschen, auch wenn ich und viele andere das kaum oder überhaupt nicht verstehen können. Diesbezüglich hat sich der Themenstarter nicht klar ausgedrückt aber mir kam beim Lesen der Gedanke, dass es genau so ist.
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Re: Scheidung mit meiner chinesischen Partnerin

Beitrag von cayman » 04.11.2014, 07:44

mit wem diskutiert ihr eigentlich?
Anstatt zu klagen was ihr wollt, solltet ihr dankbar sein, dass ihr nicht all das bekommt, was ihr verdient

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Re: Scheidung mit meiner chinesischen Partnerin

Beitrag von egon » 04.11.2014, 08:40

Wir machen nur bissl Brainstorming in der Annahme, dass der TS wenigstens mit liest, wenn er ansonsten scheinbar in der Versenkung verschwunden ist.
Oder sind wir (wieder mal) einem Troll aufgesessen?
Aber wenigstens hangelt sich die Diskussion nach 3 Seiten immer noch irgendwie am Thema lang, was ja schon mal ne Leistung ist.
Wer kriecht, der stolpert nicht.

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Re: Scheidung mit meiner chinesischen Partnerin

Beitrag von Be_happy » 04.11.2014, 08:57

egon hat geschrieben: ... Annahme, dass der TS wenigstens mit liest, wenn er ansonsten scheinbar in der Versenkung verschwunden ist.
Hat sich schon seit zwei Tagen verabschiedet. So wichtig ist es ihm demnach nicht.

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Re: Scheidung mit meiner chinesischen Partnerin

Beitrag von punisher2008 » 04.11.2014, 09:50

canni hat geschrieben:Egon und Puni. Aus Euch spricht die Erfahrung ja? Puni, die hast einfach einen Hass auf Chinesinnen, richtig? Ist ok, denn anscheinend hat man Dir übel mitgespielt. Aber übertrag das nicht auf den TS.
Canni, mit Musik magst du dich ja toll auskennen, aber Menschenkenntnis ist wohl nicht unbedingt deine Stärke. Nein, ich habe absolut null Hass auf Chinesinnen. Im Gegenteil. Ich habe dort weiterhin gute Bekannte und Verwandte (ja, aus der Familie der Ex, welche mich weiterhin als Teil der Familie betrachten) mit denen ich engen und freundschaftlichen Kontakt habe. Stell dir vor, nicht mal die Ex hasse ich, habe ich auch nie. Eine gewisse Enttäuschung ist da, klar. Spaß macht eine Scheidung sicher nicht. Aber wegen einer beendeten Ehe gleich ein ganzes Volk verantwortlich zu machen wäre extrem lächerlich. Ich stehe über solchen kleinkarierten Feindseligkeiten. Wer weiß, vielleicht wird ja die nächste Frau wieder eine Chinesin. Auszuschließen ist gar nichts.
Warum haut ihr eigentlich immer auf die Frau drauf?
Wer hat das getan? Soweit ich den Thread gelesen habe hat niemand Stellung zur Ex genommen. Alles was wir gesagt haben war eigentlich dass der TE sich die Sache lieber noch mal überlegen sollte bevor er so einfach aufgibt. Keiner hat irgend wen beschuldigt.
Antstatt ihn moralisch zu unterstützen, redest Du einem 投降主义 (mir fällt im Augenblick kein passenderes Wort ein :oops: :oops: ) das Wort
Sehe ich auch so. Kann es sein dass das "Resignismus" heißt? Gibt es das Wort überhaupt? Egal, der TE hat sich wohl tatsächlich verabschiedet und wir diskutieren hier ganz umsonst, wie schon so oft.

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Re: Scheidung mit meiner chinesischen Partnerin

Beitrag von Helfer » 04.11.2014, 11:47

egon hat geschrieben:Wir machen nur bissl Brainstorming in der Annahme, dass der TS wenigstens mit liest, wenn er ansonsten scheinbar in der Versenkung verschwunden ist.
Oder sind wir (wieder mal) einem Troll aufgesessen?
Aber wenigstens hangelt sich die Diskussion nach 3 Seiten immer noch irgendwie am Thema lang, was ja schon mal ne Leistung ist.
Ich finde die Diskussion auch interessant, Mal ein Gegenpol zu der Diskussion um Heiraten in HK....

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Re: Scheidung mit meiner chinesischen Partnerin

Beitrag von Grufti » 04.11.2014, 13:45

Laogai hat geschrieben:
egon hat geschrieben:Aber es schmerzte und schmerzt heute noch.
Sehr traurig. Das erklärt jedenfalls, warum du jeglichen Sinn für die Realität verloren hast. Hier das beste Beispiel dafür:
egon hat geschrieben:Was mich an der Argumentation des TS einfach stoert, ist diese (chinesische) Regel: Geld = schoene Kindheit.
Wo hat Max1980 davon etwas geschrieben?

egon, hasse einfach weiter vor dich hin. Aber verschone bitte andere mit deiner Misere.
Niemand wird mit der Pistole am Kopf gezwungen, diesen Thread zu lesen...oder gar darauf mit Nonsense oder Polemik zu antworten...auch Du nicht, Laogai, dem es offensichtlich nicht passiert ist, auch in einer solchen Situation (gewesen) zu sein.-

Es gibt --oh Wunder --auch Themen-- wo Du nichts Konstruktives beitragen kannst... Polemik ..oder Rumklopperei auf die "üblichen Verdächtigen" ist nicht konstruktiv !

Ich habe die Postings von Egon und Punisher wiederholt durchgelesen, und absolut nichts gefunden, was nach irgendeiner Art von "Hass" auf irgendjemand aussieht.

Die Ansicht, daß Kinder beim "reichen " Elternteil besser aufgehoben ist, ist so allgemein, daß auch ein "entsorgter Vater" wie Canni reinfällt.

Kinder brauchen BEIDE Eltern, egal ob "reich" oder "arm". :!: :!: :!:

Fälle wie dieser, wo anscheinend die Regel "Geld = schoene Kindheit" gilt, sind nicht nur bei binationalen Ehen für die Kinder zum Teil extrem schlimm. das Gleiche gilt auch für deutsche Familien... wo wohlhabende Mütter zum Teil langjährige Kontaktverbote gegen die finanziell "armen" Väter verhängen

@Südi: Max hat wenigstens noch das Glück, mit der Mutter seines Sohnes verheiratet (gewesen) zu sein, denn als "lediger" Vater ist man die ärmste Sau von allen, denn dann hat "Mann" keinerlei Rechte, sein Kind gegen den Willen seiner Mutter zu sehen.....


Aber das soll sich jetzt bald ändern.! Das zeigt mir, daß ich im August 1994 mit meinem Sohn keineswegs umsonst den weiten Weg nach Bonn gefahren bin, um für mehr Rechte, auch für ledige, Väter zu demonstrieren..

(Leider ist dieses Datum zu "unwichtig" gewesen, als daß es in Google zu finden wäre)

tbc
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !


Nr. 5 lebt !

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Re: Scheidung mit meiner chinesischen Partnerin

Beitrag von punisher2008 » 04.11.2014, 13:53

Sehe ich 100% auch so Grufti! Und bravo dass du damals für mehr Rechte für Väter demonstriert hast! (wo ist der Daumen-hoch Smilie wenn man einen braucht? :evil: )

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Re: Scheidung mit meiner chinesischen Partnerin

Beitrag von canni » 04.11.2014, 14:02

Grufti sorry, ich bin kein entsorgter Vater. Meine Kinder waren mir immer sehr nahe. Ich habe aber erlebt, wie ein unverheirateter Vater die Mutter seines einjährigen Sohnes dermassen verprügelt hat, dass sie in die KLinik musste. Und das immer wieder. Vor solchen Vätern muss man die Kinder schützen. Solch ein Vater hat null Rechte! Null komma Null.
Imme rschön trennen und jeden Fall als Einzelfall sehen. Nicht verallgemeinern.
Max kann seine eigene Entscheidung fällen. Aber die Entfernung wird es ihm nicht leicht machen.
Das Leben ist manchmal wie jemand, der Dir eine Tafel Schokolade hinhält und wenn Du reinbeisst merkst Du, dass es eine Zitrone ist. Mogelpackung.
Wenn du eine Sprache nicht oder nicht richtig sprichst, solltest Du zumindest ein guter Pantomime sein....

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Re: Scheidung mit meiner chinesischen Partnerin

Beitrag von punisher2008 » 04.11.2014, 14:21

canni hat geschrieben:Ich habe aber erlebt, wie ein unverheirateter Vater die Mutter seines einjährigen Sohnes dermassen verprügelt hat, dass sie in die KLinik musste.
Und? Was willst du damit sagen? Ist hier relevant dass der Typ unverheiratet war (wie schrecklich!!) oder ein gewalttätiges Arschloch? Wozu hervorheben der er unverheiratet war? Ein Arschloch ist ein Arschloch, punkt, mit oder ohne Eheschein. Und ein guter Vater kann auch ein guter Vater sein wenn er diesen Wisch nicht hat. Verstehe nicht worauf du hinaus willst.

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Re: Scheidung mit meiner chinesischen Partnerin

Beitrag von ingo_001 » 04.11.2014, 14:42

Grufti hat geschrieben:Aber das soll sich jetzt bald ändern.! Das zeigt mir, daß ich im August 1994 mit meinem Sohn keineswegs umsonst den weiten Weg nach Bonn gefahren bin, um für mehr Rechte, auch für ledige, Väter zu demonstrieren..

(Leider ist dieses Datum zu "unwichtig" gewesen, als daß es in Google zu finden wäre)

tbc
Oh, es hat sich schon was geändert.

Es ist heute nicht mehr so, dass das Sorgerecht fürs Kind automatisch der Mutter zugesprochen wird.

Das setzt natürlich voraus, dass der Vater eben auch vor dem Familiengericht seinen Standpunkt klar darstellt.

In wie weit diese neue (seit 1-2 Jahren?) Praxis auch für unverheiratete Eltern gilt, weiß ich nicht.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.

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Re: Scheidung mit meiner chinesischen Partnerin

Beitrag von rsync » 04.11.2014, 15:17

Hallo Max,

Also, Du musst wissen was Du tust.
Es scheint aber, Deine Frau hat noch nicht mitbekommen wie das in D laeuft. Denn Nach deutschem Recht gibt es Trennungsgelt und Erziehungsgeld (Alimente...). Von diesem Standpunkt aus bist Du fein raus wenn du den chinesischen Stempel hast und Dein Geld fuer Dich behaelst. Wenn das in China so ist. Das weiss ich nicht. Mach Dich schlau, ob Du danach noch aus China raus kommst.
Aber, Dein Sohn scheint Dir egal zu sein. Ich bin auch mit einer chinesischen Frau verheiratet. Habe auch Freunde die das sind. Die Kinder haben alle deutsche Paesse. Wie ist das mit Deinem Sohn?
Meiner ist jetzt fast 4. Ich wuerde mich aus dem Fenster stuerzen, wenn ich Ihn verliere.
Also ich weiss nicht. Dass solltest Du regeln. So ein kleiner Wicht ist das Ein und Alles. Lass es nicht los und lass Dich nicht in die Enge treiben.

Ach ja, ich habe nicht die Absicht mich scheiden zu lassen. Bin gluecklich mit meiner Frau, habe oft Streit wegen Politik und kulturellen Unterschieden, aber das bereichert mehr als es trennt. Nur zur Info.

Denke an die Zukunft.

Bis die Tage.

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Re: Scheidung mit meiner chinesischen Partnerin

Beitrag von Helfer » 04.11.2014, 15:40

Ich finde den Thread so interessant, weil er aufzeigt, dass eine deutsch-chinesische Beziehung zusaetzliche Schwierigkeiten birgt, die man in der Anfangszeit der Beziehung uebersieht.

Am Anfang der Beziehung hat man das "Gelbfieber" verliebt sein, man heiratet dann zwangslaeufung und irgendwann kommen dann die Kinder. Was man aber oftmals nicht ueberblickt, ist das sobald Kinder da sind, das Thema Scheidung eine zusaetzliche Problematik aufwirft: das Risiko ist gross, dass der Ehepartner wieder zurueck nach China geht und es dann schwierig wird fuer den in Deutschland verbleibendenden Partner den Kontakt zum Kind Aufrecht zu erhalten.

Einen Koenigsweg gibt es hier aus meiner Sicht nicht, wie die Diskussion hier auch zeigt. Man sollte sich dieser Problematik besser schon bewusst sein, wenn man Kinder in dei Welt setzt, da es immer ein Risiko fuer eine Scheidung gibt.

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Re: Scheidung mit meiner chinesischen Partnerin

Beitrag von blackrice » 04.11.2014, 17:28

alles gelesen..thumbs up @ Grufti...down @ Lao....wie ihr wisst...zu solchen Themen halte ich mich selbst nach ueber 10 Jahren hier und 3 Jungs welche in D leben immer raus.
Globalisierung ist ein zweischneidiges Schwert, die schaerfere Seite wird dazu benutzt die schwaecheren Laender auszuschlachten

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Re: Scheidung mit meiner chinesischen Partnerin

Beitrag von cayman » 04.11.2014, 22:03

@Blackrice

zu welcher Anfrage hast du deinen Kommentar abgegeben? einfach so? Wayne....
Anstatt zu klagen was ihr wollt, solltet ihr dankbar sein, dass ihr nicht all das bekommt, was ihr verdient

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