Topas Heirat

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Re: Topas Heirat

Beitrag von blackrice » 23.04.2014, 19:54

"Habt ihr einen Erfahrungswert, wieviel das insgesamt etwas kostet?" "Das bedeutet einen dreistelligen Zusatz :roll: -Euro Betrag." ....ähnliches hatte ich von Dir schon des öfteren gelesen...

no offence....aber dass Heiraten unter gewissen, vorher gewussten und seit Jahren klaren Umständen, nun diese Reisen, Nächtigungen uswusf Auslagen verursachen sollte Dir.....
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Re: Topas Heirat

Beitrag von VielUnterwegs » 23.04.2014, 20:23

Topas hat geschrieben: In der Anleitung von Vielunterwegs habe ich gelesen, dass es wichtig ist, dass der "Hukou-Hausherr", sprich also die Person auf Seite 1 des Büchleins, die Dokumente beantragen muss. Ist das ausschließlich gemeint? Meine Freundin sagte mir, dass die das zusammen beantragt hätten. Ist das auch ok?
Wenn der Notar den Antrag angenommen hat ist alles in Ordnung. Wer die Uebersetzung des Hukous beantragt ist in meinem Bericht erwaehnt, da der Notar bei uns darauf bestanden hat, dass der Hausherr die Uebersetzung beantragt. Sprich es kann nicht jeder eine Uebersetzung fuer jedes Hukou anfertigen lassen. Auf die vom Notar erstellte Uebersetzung hat das aber keinen Einfluss, sondern nur darauf, ob der Notar die Uebersetzung (oder Kopie) anfertigt oder nicht. Sprich du kannst mit deinem Hukou da reinlaufen und das uebersetzen und kopieren lassen, ich kann aber nicht mit deinem Hukou ankommen und es uebersetzen und kopieren lassen. Ich vermute mal das soll verhindern, dass man mit einem geklauten Hukou Unfug treiben kann.

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Re: Topas Heirat

Beitrag von Squire » 23.04.2014, 21:57

Hallo,

also irgendwas bekomm ich nicht so ganz auf die Reihe - topas, Du schreibst, dass das Standesamt nur den Ledigkeitsnachweis braucht - warum macht ihr dann das ganze Zinober von wegen EFZ?

Ich habe bei unserer Hochzeit in Taiyuan auch nur ein Ledigkeitsnachweis benötigt (erweiterte Meldebescheinigung, selbige Überbeglaubigt durch Landratsamt, Bezirksregierung und Bundesverwaltungsamt in Köln, sowie legalisiert durch das chinesische Konsulat in München und dann von chinesischen Übersetzungsbüro in Taiyuan übersetzt und abgestempelt durch ein Bürgeramt).

Meine Frau benötigte ihr Hukou, ID Karte - ich den Ledigkeitsnachweis und meinen Reisepass ... und das Hochzeitsfoto ... fertig

Für das Visum später: Notarielle Eheurkunde, beglaubigt durch das Ministry for Foreign Affairs und legalisier durch die deutsche Botschaft, A1 Test, Bescheinigung meiner Krankenkasse, dass meine Holde bei mir familienversichert ist ... Fertig

Zeitaufwand für die Dokumente: meine Dokumente ca. 2 Wochen in D ... in China 3 Tage für den Rest (Notar am Nachmittag hin ... am nächsten Vormittag abgeholt. Ministerium das gleiche ...

Kosten - nicht wirklich viel ... nebenbei ... die Gebühr in Taiyuan auf dem Standesamt betrug 8 Yuan :D
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Re: Topas Heirat

Beitrag von Yingxiong » 23.04.2014, 22:44

In deinem Fall hatten die Ämter in Franken dann schon Erfahrung mit deutsch-chinesischen Paaren. :wink:

Bei uns war es damals viel schwieriger.
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Re: Topas Heirat

Beitrag von VielUnterwegs » 24.04.2014, 00:22

Die Frage ist ja eben nicht ob er einen Ledigkeitsnachweis braucht, sondern welchen. Danach weiss man dann ob es der von der Botschaft sein muss oder ob eine Meldebescheinigung ausreicht.

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Re: Topas Heirat

Beitrag von happyfuture » 24.04.2014, 08:09

Topas hat geschrieben:Folge: Jetzt müsste meine Freundin wieder zur Bezirksverwaltung, sich dieses Dokument ausstellen lassen und wieder damit zum Notar und dann es per FAO einreichen. Das bedeutet einen dreistelligen Zusatz-Euro Betrag.
Lieber Topas,
die Notarkosten in Wuhan sollten 200 RMB je Dokument nicht übersteigen!
Das weiss deine Freundin!

Wenn der Notar etwas "vergessen" hat, wird er dies i.d.R. kostenlos "nachbessern" - so jedenfalls kenne ich das, falls deine Freundin dem Rat vor Ort gefolgt ist. :wink:

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Re: Topas Heirat

Beitrag von happyfuture » 24.04.2014, 08:13

VielUnterwegs hat geschrieben:Die Frage ist ja eben nicht ob er einen Ledigkeitsnachweis braucht, sondern welchen. Danach weiss man dann ob es der von der Botschaft sein muss oder ob eine Meldebescheinigung ausreicht.
In Wuhan geht es über EFZ mit anschl. Ledigkeitsbescheinigung, die von der D Botschaft oder jedem D Konsulat in China ausgestellt werden.

Topas Freundin weiss das alles, er ist halt mega nervös! :wink:

Andere Standesämter in China, andere Sitten! Das hier einige immer noch nicht verstanden haben, dass es in China keine einheitliche Regelung gibt, kann ich wiederum nicht nachvollziehen, macht lediglich unseren Topas noch nervöser!

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Re: Topas Heirat

Beitrag von happyfuture » 24.04.2014, 08:20

Squire hat geschrieben:die Gebühr in Taiyuan auf dem Standesamt betrug 8 Yuan :D
Hast du eine Idee, warum es so ein Betrag ist? :wink:

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Re: Topas Heirat

Beitrag von tanzhou » 24.04.2014, 08:44

Ich gebe nun meinen Senf auch mal dazu. Meine Frau kommt auch aus Hubei, wir haben vor ca. 3 Jahren in Wuhan geheiratet, da nur dort, wie bereits hier erwaehnt, Trauungen mit Auslaendern vollzogen werden koennen.

Aus DE habe ich eine Meldebescheinigung mit Ledigkeitsvermerk mitgeracht, beglaubigt durch Bezirksregierung, ueberbeglaubigt durch das BVA Koeln und schliesslich legalisiert durch die chin. Botschaft in Berlin, dauerte alles zusammen runde 2 Wochen.

Ich bin dann wieder zurueck nach CN, meine Frau und ich reisten dann nach Wuhan, dort morgens zu einem anerkannten Uebersetzer, der die Meldebescheinigung uebersetzte. Anschliessend ging es zum Marriage Office, dort mussten wir noch jeweils ein Formular ausgefuellen, das haben wir dann zusammen mit den uebersetzten Unterlagen aus DE, meinem Pass, Hukou und ID meiner Frau an die Beamte gegeben. Die bereitete darauf hin alles vor, Unterschrift, etc und alles war gut. Rote Buechlein haben wir sofort bekommen, Ringe angesteckt, Kuesschen, die Beamte freute sich mit uns, gratulierte und wir entschwanden als frisches Ehepaar in den Heimatort meiner Frau, feierten dort nochmal kraeftig die offizielle Eheschliessung und ein paar Tage spaeter gings dann zurueck nach Guangdong.

Ich habe immer noch nicht unsere Ehe in DE registrieren lassen, kommt bei naechster Gelegenheit, aber die Standesbeamte in meinem Ort sagte, dass das kein Problem sei, es muessen ein paar Unterlagen eingereicht werden, und gut ist. Ich sollte allenfalls vorher anfragen, was ich genau beibringen muss, da sich die Anforderungen immer mal aendern koennten.

Also, alles kein Problem, so zumindest vor ein paar Jahren in Wuhan.

In diesem Sinne, Euch beiden, alles gute fuer Eure Heirat!

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Re: Topas Heirat

Beitrag von ingo_001 » 24.04.2014, 09:54

happyfuture hat geschrieben: die Notarkosten in Wuhan sollten 200 RMB je Dokument nicht übersteigen!
Das weiss deine Freundin!
Na ja, wenn sie das weiss - und Topas das nicht gesagt hat, dann ... mangelts entweder an der Kommunikation ... oder ...

Ich hoffe mal, dass es nicht das "Oder" ist ...
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Re: Topas Heirat

Beitrag von Shenzhen » 24.04.2014, 10:06

Irgendwie lese ich hier fast nur was von Kosten und Geld? Was denkst du wie das weiter geht wenn deine Angetraute in D ist? Du musst dann 2 ernaehren ausserdem vergiss nicht, das Chinesinnen nur ungerne im Lebensstandard absteigen - die ist schneller wieder weg als Dir lieb ist wenn ich das so sagen darf....

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Re: Topas Heirat

Beitrag von ingo_001 » 24.04.2014, 10:55

Shenzhen hat geschrieben:Irgendwie lese ich hier fast nur was von Kosten und Geld? Was denkst du wie das weiter geht wenn deine Angetraute in D ist? Du musst dann 2 ernaehren ausserdem
Sehe ich auch so.

Für mich siehts so aus, als wenn beide nichts (bis auf die Kosten der Heirat) beschäftigt - und selbst da scheints trotz Happys Hilfe ... Irritationen bei bzw. zwischen Mr. und Mrs. Future Topas zu geben.

Beide sollten sich schon klar über die veränderte und (zumindest am Anfang) schwierigere finanzielle Situation in D. sein - sind sie das nicht ... na dann "Prost Mahlzeit" ...

Studium is dann jedenfalls nicht mehr - jedenfalls nicht hauptsächlich.
Geld verdienen ist angesagt, sonst wird die gemeinsame Zukunft nicht lange andauern.

Und das hat noch nicht mal was mit Luxus zu tun.
Es ist schlicht die Notwendigkeit, dass Topas bis auf weiteres für den normalen Lebensunterhalt von beiden zu sorgen hat.
Und: Kinderwunsch ist ja nun nicht sooooooo außergewöhnlich bei chin. Frauen - der Punkt kommt noch dazu.

Bye bye, "süßes Studentenleben" und willkommen in der Realität des Arbeitens, um das Geld fürs Nötigste zu verdienen.

Es sei denn, Beide werden von Ihren jeweiligen Families gesponsert, dann ist das alles natürlich kein Thema.
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Re: Topas Heirat

Beitrag von blackrice » 24.04.2014, 11:32

ingo_001 hat geschrieben:
happyfuture hat geschrieben: die Notarkosten in Wuhan sollten 200 RMB je Dokument nicht übersteigen!
Das weiss deine Freundin!
Na ja, wenn sie das weiss - und Topas das nicht gesagt hat, dann ... mangelts entweder an der Kommunikation ... oder ...

Ich hoffe mal, dass es nicht das "Oder" ist ...
DAS hoffe ich auch, muss aber sagen dass ich ingo´s Gedanken teile; ich hab´ da schon seit längerem kein gutes Gefühl, irgendwas ist da nicht ganz koscher. :(
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Re: Topas Heirat

Beitrag von Squire » 24.04.2014, 11:34

happyfuture hat geschrieben:
Squire hat geschrieben:die Gebühr in Taiyuan auf dem Standesamt betrug 8 Yuan :D
Hast du eine Idee, warum es so ein Betrag ist? :wink:
Natürlich weiß ich warum 8 :lol: an so was sollten sich unsere Behörden mal ein Beispiel nehmen

HINT für die, die es noch nicht wissen: Chinesische Zahlensymbolik!
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Re: Topas Heirat

Beitrag von maylin » 24.04.2014, 14:10

Ich will hier mal was reinschreiben, was ich schon lange wollte. Und angesichts der Tatsache, dass hier viel Negatives kommt ist der Zeitpunkt perfekt.

Ich gratuliere dir ganz herzlich, lieber Topas!
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