Erforderliches Einkommen: Familie ernähren in Frankfurt

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mario.s
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Re: Erforderliches Einkommen: Familie ernähren in Frankfurt

Beitrag von mario.s » 01.12.2013, 17:15

@blackrice:

Ja da sieht man, dass es hier in China schon recht spaet ist. Sollte wirklich bald mal ins Bett gehen. ;)

@suppituppi:

Nur so ein paar Eckdaten von damals:

Bis vor etwas mehr als drei Jahren hatte ich eine 90qm Wohnung im Frankfurter Randgebiet gemietet. Modern, schoen geschnitten, sonnendurchflutet inkl. Stellplatz in der Tiefgarage kam sie warm auf etwa 1.250 EUR.

Dazu kaemen Strom und Wasser, GEZ, Hausratsversicherung, und so allerlei weiterer Unfug wie Monats-/Jahreskarte fuer den Oeffentlichen Nahverkehr, Fitnessabo (lag damals bei mir bei ca. 60EUR/Monat), Unterhalt fuer das Auto (bei einem X3 der ja mit gut 11 Litern im Stadtverkehr dabei ist auch gut und gerne 300-400EUR/Monat).

Was das Preisniveau beim Essen angeht, kann ich mich nicht mehr wirklich erinnern (muss zugeben, dass ich seinerzeit nicht mehr so sehr auf's Geld gucken brauchte... ;) )
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Re: Erforderliches Einkommen: Familie ernähren in Frankfurt

Beitrag von alanos » 01.12.2013, 17:40

suppitupi hat geschrieben:BTW: Ein Kollege von mir auch vom Grossraum Frankfurt verdient 50k Euro und ernährt dabei seine 3-köpfige Familie. Er meint, er komme gut damit durch. Zwar verdiene ich mehr als 50k mache mir aber trotzdem Gedanken. Mit 50k gehört man meiner Meinung nach definitiv zur 'Unterschicht' und lebt für Deutsche Verhältnisse nahe an der Armutsgrenze.

Wie seht ihr das?
Also entweder ist unser OP ein Troll oder er hat noch nie in seinem Leben seine eigenen Finanzen verwalten müssen.

50k Euro im Jahr sind selbstverständlich nicht genug, um irgendwo in Deutschland auch nur ansatzweise vernünftig leben zu können. Sag sowas in meiner Gegenwart bitte nie wieder, mir wäre vor Schreck fast mein Monokel in den Kaviar gefallen!
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suppitupi
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Re: Erforderliches Einkommen: Familie ernähren in Frankfurt

Beitrag von suppitupi » 01.12.2013, 17:40

ingo_001 hat geschrieben:
blackrice hat geschrieben:
suppitupi hat geschrieben:Em, was heisst das? Wie gut (oder schlecht) kann man davon leben?
jenachdem welchen Verkaufspreis ihr für euren nagelneuen X3 bekommt :mrgreen:
Nun setzt ihm mal keine Flausen in den Kopf.

Mindestens 10.000 € mtl. (Netto) müssen es schon sein - ansonsten wird das (im anderen Thread genannte Luxusweibchen) wohl ne Revolte anzetteln :mrgreen:

Wenn das keine Troll-Story ist, dann ist der TE mehr als nur hochgradig naiv.
Weshalb bin ich naiv? Nein, ist keine Troll-Story.
****
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Re: Erforderliches Einkommen: Familie ernähren in Frankfurt

Beitrag von alanos » 01.12.2013, 17:46

suppitupi hat geschrieben:
ingo_001 hat geschrieben:
blackrice hat geschrieben:
jenachdem welchen Verkaufspreis ihr für euren nagelneuen X3 bekommt :mrgreen:
Nun setzt ihm mal keine Flausen in den Kopf.

Mindestens 10.000 € mtl. (Netto) müssen es schon sein - ansonsten wird das (im anderen Thread genannte Luxusweibchen) wohl ne Revolte anzetteln :mrgreen:

Wenn das keine Troll-Story ist, dann ist der TE mehr als nur hochgradig naiv.
Weshalb bin ich naiv? Nein, ist keine Troll-Story.
http://de.statista.com/themen/293/durch ... einkommen/

Das hier könnte etwas mit Ingos Vermutung zu tun haben.

Aber nein, ich gebe dir vollkommen recht, dein armer Bekannter lebt, wie viele Millionen andere Deutsche, weit unter der Armutsgrenze. Schrecklich, in diesem Dritte-Welt-Land leben zu müssen :roll:
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Re: Erforderliches Einkommen: Familie ernähren in Frankfurt

Beitrag von suppitupi » 01.12.2013, 17:57

Das hier könnte etwas mit Ingos Vermutung zu tun haben.

Aber nein, ich gebe dir vollkommen recht, dein armer Bekannter lebt, wie viele Millionen andere Deutsche, weit unter der Armutsgrenze. Schrecklich, in diesem Dritte-Welt-Land leben zu müssen
Danke. Mir fehlt wohl einfach der Vergleich zwischen Einkommen in Deutschland und der Schweiz. Ich kann nur schwer abschätzen, ob jemand bzw. wie gut man mit 50k bzw. 65k Euro Jahreseinkommen eine kleine Familie ernähren kann. Klar ist da in den kommenden zwei, drei Jahren noch Potential nach oben... aber jetzt ist jetzt. Vielen Dank für eure Hinweise.
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Re: Erforderliches Einkommen: Familie ernähren in Frankfurt

Beitrag von robbe » 01.12.2013, 18:29

ingo_001 hat geschrieben: Wenn das keine Troll-Story ist, dann ist der TE mehr als nur hochgradig naiv.
Und falls kein Troll:
Umso erstaunlicher, dass jemand mit solch einem Jahreseinkommen (so doof kann man dann ja gar nicht sein) nicht auf die Idee kommt, seine gewünschten Informationen an der richtigen Stelle zu suchen und sich eine solche "Diskussion" erspart :lol:

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Re: Erforderliches Einkommen: Familie ernähren in Frankfurt

Beitrag von sweetpanda » 01.12.2013, 18:30

Jetzt geht es schon wieder los mit dem geprotze. :(

Meine Frau hat mir manchmal solche Forenbeiträge bei dolce, oder wie das heißt, gezeigt. Da haben Chinesen ähnliche Diskussionen angezettelt, mit Fotos ihrer Guccitaschen, Hermestüchern usw.
Ich habe immer behauptet, dass Deutsche nicht über Geld/Gehalt sprechen und schon gar nicht in dieser peinlich, protzig-scheinheiligen Form.
Es kann dem Ersteller nur darum gehen, herauszufinden wie die Leute auf die provozierende Frage reagieren. Natürlich kann man mit dem Betrag in Würde Leben oder auch nicht auskommen. Jeder der Erwachsen ist, kann sich diese Frage selbst beantworten und muss die Frage nicht anonym in einem Forum stellen.
Seine offensichtliche erfundene Geschichten, auch schon über den X3, deutet daraufhin, dass wir in Zukunft noch 2-3 solchen Beiträge bekommen, bis er nach 2-3 Wochen keinen Gefallen mehr daran haben wird. 8)

Übrigens, der Avatar ist das Widerlichste was ich seit langem gesehen habe, dafür ein Lob.
„Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben so trübsinnig machen.“

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Re: Erforderliches Einkommen: Familie ernähren in Frankfurt

Beitrag von TaugeNix » 01.12.2013, 19:00

Naja.. "Geprotze" würde ich bei dem (einen) Gehalt jetzt nicht gerade sagen - da müsste schon ein wenig mehr dastehen ;) Unabhängig davon: es ist ein gutes Gehalt, und selbst wenn du Alleinverdiener bist, sollte es auch in FfM ausreichen.

Ich kann deine "Angst" sogar nachvollziehen, Frankfurt ist keine günstige Stadt, v.a. was Mieten in Bornheim / Nordend, Westend, Innenstadt oder Sachsenhausen anbelangt. Und es wird sich in den nächsten Jahren auch noch auf das gerade massiv aufwertende Gallus, das Europaviertel und Riedberg erstrecken, die Preise für Wohnen allein ziehen heftigst an.

Ich denke für drei Personen sollte eine ca. 90-120 qm Wohnung gewünscht sein. Der qm kostet in Frankfurt kalt in o.g. Stadtteilen selten unter 9-13 EUR, dann - je nach Qualität und Bedarf - noch die NK. Ich würde bei 90-120 qm mit warm mind. 1.200-1.500 EUR rechnen. Dazu der mistteure RMV-ÖPNV, mglw. Tiefgarage und die nicht günstigen Frankfurter Kindergärten. Auto heißt Kfz-Steuer und Benzinpreise, je nachdem wie viel ihr rumfahrt. Lebensmittel sind in FfM in allen Lagen zu haben, von Lidl bis Feinkost.

Dennoch glaube ich, dass man mit 65k als Alleinverdiener hinkommen sollte. Allerdings die zwei Reisen im Jahr könnten schon dafür sorgen, dass es knapp wird, viel sparen werdet ihr nicht können.

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Re: Erforderliches Einkommen: Familie ernähren in Frankfurt

Beitrag von edmund27 » 01.12.2013, 19:28

Also hier sollten sich die Leute nur zu Wort melden, die auch lange im Rhein-Main-Gebiet wohnen. Frankfurt ist nach meinen letzten Informationen in den Mieten die teuerste Stadt. Der Nahverkehr ist auch ziemlich schlecht und sehr teuer gegenüber anderen Großstädten. Und der Verkehr in den Stoßzeiten ist die reine Katastrophe. Für mich ist Frankfurt schon lange nicht mehr lebenswert. Zum Glück muss ich in Frankfurt nicht mehr arbeiten.
Aber wenn man in Deutschland mit 3000 € zur Unterschicht gehört, zu welcher Schicht gehören denn die 1,5 Millionen H4 Aufstocker. Ich glaube hier waren einige schon lange nicht mehr in Deutschland. Wir sind in Europa mit Abstand das Land mit den meisten Niedriglohngruppen. Und ausserdem sind wir amtierender Ausbeutungseuropameister. Nach dem Motto eines Frankfurter Unternehmers: Wir brauchen keinen Mindestlohn, wir haben doch Hartz 4 . :mrgreen:
Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh. ( Henry Ford )

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Re: Erforderliches Einkommen: Familie ernähren in Frankfurt

Beitrag von suppitupi » 01.12.2013, 19:29

TaugeNix hat geschrieben:Naja.. "Geprotze" würde ich bei dem (einen) Gehalt jetzt nicht gerade sagen - da müsste schon ein wenig mehr dastehen ;) Unabhängig davon: es ist ein gutes Gehalt, und selbst wenn du Alleinverdiener bist, sollte es auch in FfM ausreichen.

Ich kann deine "Angst" sogar nachvollziehen, Frankfurt ist keine günstige Stadt, v.a. was Mieten in Bornheim / Nordend, Westend, Innenstadt oder Sachsenhausen anbelangt. Und es wird sich in den nächsten Jahren auch noch auf das gerade massiv aufwertende Gallus, das Europaviertel und Riedberg erstrecken, die Preise für Wohnen allein ziehen heftigst an.

Ich denke für drei Personen sollte eine ca. 90-120 qm Wohnung gewünscht sein. Der qm kostet in Frankfurt kalt in o.g. Stadtteilen selten unter 9-13 EUR, dann - je nach Qualität und Bedarf - noch die NK. Ich würde bei 90-120 qm mit warm mind. 1.200-1.500 EUR rechnen. Dazu der mistteure RMV-ÖPNV, mglw. Tiefgarage und die nicht günstigen Frankfurter Kindergärten. Auto heißt Kfz-Steuer und Benzinpreise, je nachdem wie viel ihr rumfahrt. Lebensmittel sind in FfM in allen Lagen zu haben, von Lidl bis Feinkost.

Dennoch glaube ich, dass man mit 65k als Alleinverdiener hinkommen sollte. Allerdings die zwei Reisen im Jahr könnten schon dafür sorgen, dass es knapp wird, viel sparen werdet ihr nicht können.
Vielen, vielen Dank. Eine solche Antwort habe ich mir erhofft. Das hilft mir.
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Re: Erforderliches Einkommen: Familie ernähren in Frankfurt

Beitrag von mazzel » 02.12.2013, 00:30

suppitupi hat geschrieben: Mir fehlt wohl einfach der Vergleich zwischen Einkommen in Deutschland und der Schweiz.
Aber nur ein bischen. Zum Glück gibt es dafür ja das China-Forum! Dein Finanzberater mit Bezug nach Fern-Ost, jetzt auch mit Infos über F.a.M und ab nächsten Jaht F.a.O!

Manchmal traue ich mich gar nicht hier zu antworten, weil ich glaube, irgendeinen Witz nicht verstanden zu haben :roll:

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Re: Erforderliches Einkommen: Familie ernähren in Frankfurt

Beitrag von Shenzhen » 02.12.2013, 06:13

mazzel hat geschrieben:Manchmal traue ich mich gar nicht hier zu antworten, weil ich glaube, irgendeinen Witz nicht verstanden zu haben :roll:
Keine Sorge - hau raus was du denkst - weltfremder als mancher Schweizer Post kann das auch nicht sein....

Ach waren das noch Zeiten wo ich mit einem erreichten 6-Stelligen DM-Jahresgehalt zur deutschen Oberschicht gehoerte.... Dank Inflation darf ich mich wohl auch bald zur Unterschicht zaehlen. Evtl. sollte ich doch mal ueber Hartz4 nachdenken... wozu den ganzen Stress?

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Re: Erforderliches Einkommen: Familie ernähren in Frankfurt

Beitrag von fabstler » 06.12.2013, 15:28

Beispiel:
Um mit EUR 3000 netto jeden Monat nach Hause zu gehen, muss man ein Brutto-Jahreseinkommen von über 60.000 vorweisen (in der Lohnsteuerklasse 1). Das haben nicht Viele.

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Re: Erforderliches Einkommen: Familie ernähren in Frankfurt

Beitrag von Boracay » 06.12.2013, 17:40

fabstler hat geschrieben:Beispiel:
Um mit EUR 3000 netto jeden Monat nach Hause zu gehen, muss man ein Brutto-Jahreseinkommen von über 60.000 vorweisen (in der Lohnsteuerklasse 1). Das haben nicht Viele.
Das ist bei uns in der Firma immer noch eher ein sehr schlechtes Gehalt das einige Sekretärinnen beziehen. So mancher Malocher am Band hat mit Zuschlägen mehr Netto bei STK1.

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Re: Erforderliches Einkommen: Familie ernähren in Frankfurt

Beitrag von mazzel » 06.12.2013, 17:52

Boracay hat geschrieben: Das ist bei uns in der Firma immer noch eher ein sehr schlechtes Gehalt das einige Sekretärinnen beziehen. So mancher Malocher am Band hat mit Zuschlägen mehr Netto bei STK1.
Dann müsstet ihr ja über 30€ die Stunde zahlen. Das ist schon was viel für nen Bandarbeiter...

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