Rat und Tipps zum Vorgehen zur Heirat

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Israfael
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Re: Rat und Tipps zum Vorgehen zur Heirat

Beitrag von Israfael » 22.12.2013, 09:47

Mein Standesamt will so eine Ledigkeitsbescheinigung oder um den genauen Wortlaut zu nehmen eine "Aktuelle Familienstandserklärung im Original, abgegeben bei der zuständigen chinesischen Heimatsbehörde (Notariat)" zur Befreiung vom Ehefähigkeitszeugnis. Somit ist es auf jeden Fall notwendig.

Sie hat das Dokumant schon, sie hat es mir auch schon gezeigt mit Übersetzung. Müsste so passen, kann es aber auch nicht hundertprotzenzig sagen... ist ein bisschen wie Glücksspiel. In paar Wochen weiß ich bescheid ob alles in Ordnung war oder nicht.

dakine
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Re: Rat und Tipps zum Vorgehen zur Heirat

Beitrag von dakine » 22.12.2013, 12:28

Israfael hat geschrieben:(...)

Meine Verlobte besorgt zur Zeit die Dokumente und sie scheint irgendwie ein Problem beim Notariat zu haben. Sie will eine "Geburtsurkunde" und ein "Aktuelle Familienstandserklärung" aber das Notariat hat unterschiedliche Dokumente dafür.

Sie weiß nicht welche davon die richtigen sind, weil die englische Übersetzung z.B. immer "birth certificate" ist aber es trotzdem ein anderes Formular ist. (...)

出生证明 Geburtsurkunde:
1.出生证明公证
2.出生证公证

Hat jemand eine Ahnung welches davon das richtige für Deutschland ist? Wenn nicht, dann muss sie sich einfach alle ausstellen lassen...

Für jegliche Hilfe bin ich dankbar ;)
Stand neulich vor dem gleichen Problem. Folgende Erklärung habe ich im Netz und der Freundin bekommen:
Das eine Dokument wird seit den 90ern vom Krankenhaus ausgestellt und an die Behörden weitergeleitet. Davor gab es in vielen Gemeinden anscheinend kein Geburtenregister (außerdem wurden viele auch noch zu Hause geboren) und daher kann die Geburtsurkunde nur im nachhinein durch Vorlage von ID und hukou festgestellt werden. Das ist aber kein Problem für mein Standesamt.

Maus66
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Re: Rat und Tipps zum Vorgehen zur Heirat

Beitrag von Maus66 » 26.12.2013, 11:27

sehr gute infos

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Israfael
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Re: Rat und Tipps zum Vorgehen zur Heirat

Beitrag von Israfael » 17.03.2014, 14:39

Ich grabe mal wieder meinen Thread aus, da ich nicht extra einen Thread für meine Frage aufmachen möchte.

Meine Verlobte war jetzt endlich bei der deutschen Botschaft in Peking um das Eheschließungsvisum zu beantragen. Nach ihrer Beschreibung zu urteilen frage ich mich aber ob sie wirklich in der deutschen Botschaft war oder nicht wo anders. :lol:

Wie auf der Webseite china.diplo.de beschrieben hatte sie sich einen Termin für die Beantragung reserviert. In der deutschen Botschaft angekommen hat man ihr mitgeteilt sie braucht dafür keinen Termin und dann musste sie einen neuen Termin, zwei Stunden später, ausmachen.

Nachdem sie dann zwei Stunden gewartet hat, konnte sie endlich das Visum beantragen. Jedoch hat der Mitarbeiter die komplette Beantragung nur in Englisch und Deutsch durchgeführt und chinesische Antworten waren nicht erlaubt. :shock:

Irgendwie klingt das für mich sehr merkwürdig. Sollten dort nicht auch alle Mitarbeiter chinesisch sprechen? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich hab eigentlich nur gegenteilies im Internet gelesen. Warum sollten die mit jemanden der nur A1 Kenntnisse (nachgewiesen vom Goethe Institut) hat, nur auf Deutsch und Englisch sprechen?

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Israfael
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Re: Rat und Tipps zum Vorgehen zur Heirat

Beitrag von Israfael » 18.03.2014, 12:42

qpr hat geschrieben:Wurde der Antrag denn angenommen?
Meiner Verlobten zu Urteilen wurde der Antrag ohne Probleme angenommen. Die Dokumente die wir abgegeben haben, sollen auch alle in Ordnung gewesen sein. Es hätte mich auch gewundert, wenn irgendwas mit den Dokumenten nicht gestimmt hätte, ich habe da kleinlichst drauf geachtet, dass alle Dokumente vollständig und den Anforderungen der Botschaft entsprechen.
qpr hat geschrieben:Wenn ja, würde ich mir jetzt keinen Kopf machen, damit hat das "Unheil" seinen Lauf genommen. :wink:
Egal wie es gelaufen ist, ändern kann ich es jetzt sowieso nicht mehr. Wie du schon so schön sagst, dass "Unheil" nimmt jetzt seinen Lauf. Jetzt kann ich nichts mehr anderes tun als warten, bangen und hoffen.
qpr hat geschrieben:Dafür hat die Visastelle doch ihre chinesischen Mitarbeiter.
Von diesen Mitarbeitern hat sich aber keiner Zeit für meine Verlobte genommen. :lol:
qpr hat geschrieben:Theoretisch muß die Botschaft auch einen unvollständigen Antrag annehmen, aber dann hätte jemand deine Freundin drauf hingewiesen und ihr geraten, den Antrag zurückzuziehen.
Wenn das also nicht der Fall war, sollte doch alles okay sein.
Da ich fest davon ausgehe, dass der Antrag vollständig war, sollte es nicht zu Problemen in dieser Hinsicht kommen.

Ich war allgemein nur verunsichert, weil alles irgendwie anders abgelaufen ist als im Internet beschrieben. Schon allein das mit dem Termin fand ich äußerst fragwürdig.

Naja, ich werde jetzt einfach warten und schauen was kommt... ich kann jetzt nichts mehr ändern :?

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