Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

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maylin
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Re: Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

Beitrag von maylin » 19.03.2013, 11:15

peterberlin hat geschrieben:Darauf angesprochen kam: Das macht sie, weil sie keinen Respekt vor mir hat.
Und aller aller allerspätestens da wäre bei mir Ende gewesen.

Sowas respektloses muss man sich nicht antun...
Tolle kleine Patzer:
"The official language of Switzerland is Germany."
"China ist meine Lieblingsstadt in Japan!"
"You can say you to me."

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Phytagoras
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Re: Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

Beitrag von Phytagoras » 19.03.2013, 11:33

Wieso wird denn nicht MITEINANDER geredet, wie/wo Mann/Frau sich die gemeinsame Zukunft vorstellt, BEVOR zur Ehe geschritten wird?
Ich frag mich sowieso immer, jedenfalls wenn hier öfter Threads kommen ala "Ich kenne meine Freundin seit 6(-12) Monaten. Wie sieht das mit Heirat aus? Ich war schon für 1 Monat in China bei ihr", wie man dann so schnell heiratet...

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mario.s
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Re: Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

Beitrag von mario.s » 19.03.2013, 11:37

maylin hat geschrieben:
peterberlin hat geschrieben:Darauf angesprochen kam: Das macht sie, weil sie keinen Respekt vor mir hat.
Und aller aller allerspätestens da wäre bei mir Ende gewesen.

Sowas respektloses muss man sich nicht antun...
So denke ich auch. Dieser Schlag ging gehörig zu weit unter die Gürtellinie. Ich hätte da wohl beinahe reflexartig das Angebot ausgesprochen, dass sie SOFORT Ihre Koffer packen und sich einen respekablen Mann suchen könne, wenn es ihr nicht passt wie es ist. Dabei dürfte sie auch weinen und gerne für ein paar Tage bei ihrer Schwester ausharren. Wie es danach weiter ginge, hinge wohl stark davon ab, ob sie ihre Respektlosigkeit nur vorgetäuscht hatte und von ihrem hohen Ross absteigt...

Ganz ehrlich Peter, eine Ehe ist eine partnerschaftliche Beziehung aus Geben und Nehmen. Nicht nur sie sucht ihre Erfüllung, auch Du hast Deine Bedürfnisse (und wenn es "nur" die liebende und unterstützende Ehefrau ist). Und wenn Du die nicht klar machst und ihr Grenzen aufzeigst, dann machst Du Dir dein Leben zur Hölle auf Erden. Ist es das Wert?

Ich drücke Dir/Euch die Daumen!
世上无难事,只怕有心人。 - Wo ein Wille ist, da ist ein Weg.
(Chinesisches Sprichwort)

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Re: Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

Beitrag von punisher2008 » 19.03.2013, 12:53

ingo_001 hat geschrieben:Was ich mich dabei frage:
Wieso wird denn nicht MITEINANDER geredet, wie/wo Mann/Frau sich die gemeinsame Zukunft vorstellt, BEVOR zur Ehe geschritten wird?
Und auch nach der Eheschliessung heisst das Zauberwort KOMMUNIKATION.
Wie sollen denn sonst etwaige Schwierigkeiten beseitigt werden?
Hast du noch nicht bemerkt dass genau da das Problem liegt? Ja, Kommunikation ist extrem wichtig, aber mit manchen Leuten KANN man nicht kommunizieren. Die Bereitschaft dazu muß von BEIDEN Seiten da sein, was bei ihm offensichtlich nicht gegeben ist. Es hört sich wirklich so an dass sie eine verwöhnte Göre ist die von Kindheit an gewohnt ist bedient zu werden und nur nörgeln kann, selbst keinen Finger hebt um etwas zu verbessern und dem Ehemann für alles womit sie unzufrieden ist die Schuld geben will. Sorry, aber wie will man mit solchen Leuten kommunizieren? Ich finde da ist nicht mal eine gemeinsame Gesprächsbasis vorhanden.
Wenn ich so lese, was ihr Mann ihr bietet, kann sie sich materiell betrachtet zu den obersten 10% der Weltbevölkerung zählen. Denn eine große Wohnung in einer Deutschen Großstadt in top Lage haben die wenigsten. Dazu muss sie NICHTS tun als ein bisschen den 2-Personen-Haushalt zu pflegen und Deutsch zu lernen. Das ist geradezu lächerlich.
Weltweit betrachtet würde ich sogar behaupten dass sie vom Lebensstandard her eher zu den oberen 2-3% gehört. Traurig dass solche Luxus-Gören nicht mal die durchschnittlichen Verhältnisse im eigenen Land sehen und ihr ganzes "Wissen" nur aus QZone oder dümmlichen Fernsehserien haben. Ein Großteil der Menschheit wäre schon froh ein Dach über dem Kopf und genug zum essen zu haben. Wenn sich da jemand beschwert weil eine blöde Freundin, Schwester oder sonst was sich mehr iPhones oder Gucchi Taschen leisten kann hätte ich persönlich absolut NULL Verständnis. Ich kann wirklich nur wiederholen, so jemanden würde ich so schnell wie möglich entsorgen. Die kann man nicht mehr ändern, da ist jede Hoffnung zu spät.

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Re: Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

Beitrag von BeijingGuy » 19.03.2013, 13:30

:lol: Irgendwie erinnern mich viele Kommentare hier an Cpt. Hindsight!

http://vimeo.com/16315458

:mrgreen:

Noch einmal mein Rat: lass' deine Dame auf eigenen Füßen stehen. Ohne eigenes Leben wird sie dir deines zur Hölle machen, und was für manche Männer das Rumfahren hier im Westend mit ihrem Maserati ist, ist für manche Damen eben Weibo und seine Foto-Upload-Funktion ;)

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Phytagoras
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Re: Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

Beitrag von Phytagoras » 19.03.2013, 13:56

Wenn sich da jemand beschwert weil eine blöde Freundin, Schwester oder sonst was sich mehr iPhones oder Gucchi Taschen leisten kann hätte ich persönlich absolut NULL Verständnis. I
Wenn ich in Deutschland wäre, würde ich behaupten, dass Gucci, Prada, D&G Taschen oftmals eigentlich recht bezahlbar sind. Im Outletcenter in Roermond kosten viele, sofern es nicht Krokodilleder ist so 250-400€. In einer Generation, in der Leute 700€ für nen iPhone ausgeben, ist das eigentlich okay.

Nur verstehe ich es wirklich nicht, wie Chinesinnen, die wirklich nur etwa 3000-4000RMB pro Monat verdienen monatelang darauf hinsparen und sich dann erst ne Tasche kaufen, weiter sparen und dann nen Portmonee kaufen und dann weiter sparen und sich wieder ne neue Tasche kaufen. Vor allem, da solche Luxusgüter in China nochmal weitaus teurer sind als hier.

Mir kommt es oft so vor, als wollen die Chinesinnen, dass der Mann all sein Erspartes für die Wohnung aufgibt und eben ggf. die Luxusscheiße für die Freundin, während sie die Eier "baumeln" lassen. Viele ehemalige Klassenkameraden meiner Freundin haben nen steinreichen, oftmals hässlichen, Freund und posten dann irgendwelche iPhones mit Diamanten drauf, während sie dennoch irgendwelche Geschichten von armen Leuten in China sharen.
Sowas finde ich abstoßend irgendwie...


Ich hätte bei solch einer Freundin auch null Verständnis. Mich würde ja interessieren, wie lange sie sich gekannt haben, bevor sie geheiratet haben.

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Re: Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

Beitrag von punisher2008 » 19.03.2013, 14:14

Phytagoras hat geschrieben:
Wenn sich da jemand beschwert weil eine blöde Freundin, Schwester oder sonst was sich mehr iPhones oder Gucchi Taschen leisten kann hätte ich persönlich absolut NULL Verständnis. I
Wenn ich in Deutschland wäre, würde ich behaupten, dass Gucci, Prada, D&G Taschen oftmals eigentlich recht bezahlbar sind. Im Outletcenter in Roermond kosten viele, sofern es nicht Krokodilleder ist so 250-400€. In einer Generation, in der Leute 700€ für nen iPhone ausgeben, ist das eigentlich okay.
Es geht ja überhaupt nicht um den eigentlichen Wert dieser Gegenstände sondern um Neid und Gier, und die Erwartungshaltung der Ehemann müßte ihr jeden noch so unsinnigen Wunsch erfüllen ohne SELBST etwas dafür zu tun. Das mit den Marken waren nur Beispiele. Ich benutze solches Zeug nicht, habe also null Interesse oder Ahnung davon ob die den ganzen Hype wert sind. Es geht darum dass wenn man etwas haben will nicht automatisch den Anspruch hat es von jemand anderem zu fordern sondern seinen eigenen Beitrag dazu leisten sollte, egal ob als Ehefrau, Kind oder sonst was. Verlangen und wollen kann jeder. Nur zu erwarten dass andere nur dazu da sind einem diese Gier zu befriedigen ist extrem egoistisch.

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Re: Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

Beitrag von wuxistyle » 19.03.2013, 15:20

Tja, drum pruefe wer sich ewig bindet...
Ob es sich um ein egoistisches verzogenes Balg mit Modetick und Statuswahn handelt, leere (aber vielleicht recht ansehnliche) Huelle ohne Sinn, oder aber um eine liebevolle mitanpackende Frau welche mit beiden Beinen im "richtigen" Leben steht, einen taeglich aufs Neue fasziniert und einen auch die tiefe Liebe welche sie empfindet spueren laesst,... das muesste man schon vor der Heirat irgendwann merken koennen??? Aber was ist mit den Stufen zwischen den Extremen?

Sicher verhaelt sich JEDE(R) am Anfang einer Beziehung (frisch unsterblich verliebt) ein wenig besser, toleranter und aufmerksamer als vielleicht nach 30 Ehejahren, liegt schon daran dass man sich von seiner besten Seite zeigen will und seinem Partner gefallen will, dass Liebe buchstaeblich blind macht und schlechtes am Partner daher schlicht ignoriert wird. Das kostet relativ viel Energie, aber man kann eine Weile bewusst auf manche Angewohnheiten verzichten.

Wenn die rosa Woelkchen sich aber dann langsam verziehen, dann kommt schon manche alte Marotte wieder zum Vorschein und es fangen einen vielleicht auch schon an die einen oder anderen Dinge beim Partner zu stoeren, man streitet vielleicht auch mal lieber und gibt nicht automatisch immer nach.

Bis es ans Heiraten geht wird aber gerade von der weiblichen Seite auch noch extrem viel geduldet was sich bei vielen Frauen dann nach der Heirat schlagartig aendern kann, Ueberraschung! :lol:

Gerade bei nicht wenigen chin. Damen welche vor der Hochzeit noch eher wenig Druck auseuebten kommt dann schon mal das Tigerchen zum Vorschein. Dann ist es auf einmal nicht mehr okay dass man regelmaessig seinen Maennerabend machen moechte, dann ist das Gehalt auf einmal zu wenig und man soll sich doch einen besser bezahlten Job suchen damit die Familie noch abgesicherter ist, man(n) soll abnehmen, das Rauchen aufhoeren, mehr Haushaltsarbeiten erledigen,...

Ehrlich, das sind Tatsachen, so schoen wie zu Freundin-Freund-Zeiten wird es dann nie mehr bei manchen und entgueltig Ausnahmezustand ist dann erreicht wenn auch noch Kinder da sind. Wenn man(n) da nicht rechtzeitig gegenlenkt kommt man(n) unter die Raeder/Schlappen und nie mehr drunter vor 8)

Derartige Geschichten habe ich hier schon zig-fach gehoert und teilweise auch selbst miterlebt (Gott sei Dank nicht am eigenen Leib, haha).

Witzig finde ich dann auch diese Vergleiche quer durch den Bekanntenkreis wo sie denn da stehen. Hat meine Frau auch ein paarmal versucht zu vergleichen und mir dann klarmachen wollen dass ich mich vielleicht mit dem einen oder anderen ein wenig zum Vorteil veraendern koennte, so wie der XY halt auch... Zu meinem Glueck kenne ich aber ihre Bekannten auch alle recht gut und so kann ich dann auch immer gleich die Schattenseiten aller dieser XY's betonen und sagen dass ich das dann aber auch aendern sollte/muesste/duerfte, geht meistens nach hinten los, der Schuss mit dem Vergleich, und so bin ich halt auch nach ein paar Jahren immer noch Ich :lol:

Richtig einfach ist es sicher mit vielen chin. Frauen nicht als Deutscher Mann zusammen zu leben, aber ich selbst finde auch, normalerweise ist es auch nicht wirklich schwierig mit den meisten Frauen (mit manchen wuerde ich auch von vorne herein gar nicht zusammenleben wollen :wink: )

Kommunikation, Verstaendnis und gemeinsame Zukunftsplaene, "Behauptung der Raenge", und eigentlich allgemein "Artgerechte Haltung" sind wohl eine gute Basis fuer eine lange glueckliche Beziehung. Fuer alle anderen sei diese Lektuere empfohlen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Kunst_ ... es_(Sunzi) :wink:
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Re: Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

Beitrag von Mephistopheles » 19.03.2013, 15:46

Also meiner Ansicht nach hast Du einfach bei der Wahl Deiner Holden daneben gegriffen, und Dir ein absolut verwöhntes Balg angelacht, welches vom wirklichen Leben keinen Schimmer hat. Solche Früchtchen gibt es leider inder sogenannten gehobenen Gesellschaft Chinas des öfteren. Die Tatsache, daß eine Ehe ein Geben und Nehmen ist, scheint Deiner Frau vollkommen fremd zu sein.

Deinen guten Willen zur Rettung Deiner Ehe in allen Ehren, aber dazu gehören zwei, die am gleichen Ende ziehen. Ich räume dem keine großen Erfolgschancen ein. Ich muß gestehen, daß ich da schon längst die Konsequenzen gezogen und ihr gezeigt hätte, wo der Flughafen ist.

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Re: Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

Beitrag von derVilk » 19.03.2013, 17:05

Also es wurde ja schon viel gesagt.
Viele Sachen von ihr gingen soweit unter die Guertelline, dass spaestens dann ihre Koffer vor der Tuer stehen sollten.
Ich sehe die Einstellung vieler Neureichen in China auch kritisch, muss aber zugeben dass das in anderen Ländern nicht gross unterschiedlich ist. Wird sich im Zeitverlauf auch noch ändern.
Im Alltagsleben kann ich über manche Realitaeten auch nur den Kopf schütteln (Konsumrausch, vergleichen mit anderen usw usf).

Was einen Versuch wert wäre:
Eigeninitiative foerden von ihr. Stelle doch mal in der Wohnung das Internet ab, bestell nen Fake-Mechaniker mit Kabel-Deutschland Anzug (dies kann gerne der Metzger von nebenan sein, der sich ein paar Euros dazuverdient). Der sagt ihr dann, dass Leitung im ganzen Block wegen Wartungsarbeiten o.ä. für ein paar Wochen ausfaellt.
Dann wird sie gezwungen sein sich die Zeit anders zu vertreiben und wer weiss:
vielleicht wird sie dadurch produktiv, Selbstvertrauen steigert und ihr das Leben in Deutschland angenehmer erscheinen laesst.
vielleicht verteibt sie sich aber auch die Zeit mit noch mehr Noergeleien. Koennte genauso passieren.

P.S.: hatte irgendwie auch so ne Vermutung wie Canni..

蝙蝠公子
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Re: Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

Beitrag von 蝙蝠公子 » 19.03.2013, 17:45

Eine Bikulturelle Ehe hat nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile. So kann der kulturelle Unterschied ein Problem für die Partnerschaft sein. Kulturelle Unterschiede und Missverständnis können Konflikte hervorrufen. Dies ist besonders dann der Fall, wenn beide Seite auf der eingen Einstellung behaaren. Dies kann ständige Streifikeiten verursachen und im extremen Fall die Ehescheidung provozieren.

Es gibt unterschiedlche Ursache, die dazu führen, dass deine Frau nicht zufrieden mit dir ist.

Zum einen ist die Wechselkurs. Aufgrund der Abwertung des Euro und der Aufwertung des Renminbi ist für viele Chinesen nicht mehr vorteilhaft, einen Man in Deutschland zu heiraten. Dies ist besonders dann der Fall, wenn die Familie der Ehefrau aus dritte Welt reichter als der Ehemann ist. Und die negative Konjunturslage hat die Situation gar verschärft.

Zum anderen ist die Veränderung der Arbeitsverhältnis und des Arbeitsmarkts. Heuzutage ist es ganz andere als vor 50 Jahre. Es gibt immer Wettbewerb auf dem Arbeitbeitsmarkt. Niemand kann garantieren, dass seine Arbeitsplatz ein Leben lang besteht bleibt und nicht abgeschafft wird. Da aufgrund der Automatisierung immer mehr menschliche Arbeiten durch Computer ersetzt werden. Die Outsourcing sorgt dafür, dass die Arbeitsplätze im Ausland verschoben werden. Dies bedeutet für deine Ehefrau ein hohes Maße an Unsicherheit. Auch die Partnerschaft is teuer. Kinder und Familie kosten viel Geld.

Meiner Meinung nach sollten ihre beide den Familiewerte überlegen. Warum heiratet ihr euch? Aus Liebe, Eitelkeit oder für eine Scheiehe oder nur Steuerlichvorteile, Sex...?

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Re: Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

Beitrag von punisher2008 » 19.03.2013, 18:03

蝙蝠公子 hat geschrieben:Zum einen ist die Wechselkurs. Aufgrund der Abwertung des Euro und der Aufwertung des Renminbi ist für viele Chinesen nicht mehr vorteilhaft, einen Man in Deutschland zu heiraten. Dies ist besonders dann der Fall, wenn die Familie der Ehefrau aus dritte Welt reichter als der Ehemann ist. Und die negative Konjunturslage hat die Situation gar verschärft.
Ach komm, willst du uns verarschen? Eine Ehe die nicht funktioniert weil der EURO gesunken ist? Ich habe ja schon viele absurde Erklärungen gehört aber diese stellt einen neuen Rekord auf. Es geht hier um EHE, nicht Aktien an der Börse. Wenn diese Frau den Mann nur als Investition sieht hätte sie ja VOR der Heirat die fallende Tendenz des Euro berücksichtigen können statt ständig nur zu nörgeln. Ehe heißt für mich eigentlich dass man zusammenhält "in guten wie in schlechten Zeiten", und nicht dem Mann Stress macht weil er an der Börse jetzt nicht mehr so viel "wert" ist. Sowas wie Liebe, gemeinsame Interessen etc. sind dir wohl fremd oder? :roll:

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Re: Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

Beitrag von 蝙蝠公子 » 19.03.2013, 18:58

punisher2008 hat geschrieben:
蝙蝠公子 hat geschrieben:Zum einen ist die Wechselkurs. Aufgrund der Abwertung des Euro und der Aufwertung des Renminbi ist für viele Chinesen nicht mehr vorteilhaft, einen Man in Deutschland zu heiraten. Dies ist besonders dann der Fall, wenn die Familie der Ehefrau aus dritte Welt reichter als der Ehemann ist. Und die negative Konjunturslage hat die Situation gar verschärft.
Ach komm, willst du uns verarschen? Eine Ehe die nicht funktioniert weil der EURO gesunken ist? Ich habe ja schon viele absurde Erklärungen gehört aber diese stellt einen neuen Rekord auf. Es geht hier um EHE, nicht Aktien an der Börse. Wenn diese Frau den Mann nur als Investition sieht hätte sie ja VOR der Heirat die fallende Tendenz des Euro berücksichtigen können statt ständig nur zu nörgeln. Ehe heißt für mich eigentlich dass man zusammenhält "in guten wie in schlechten Zeiten", und nicht dem Mann Stress macht weil er an der Börse jetzt nicht mehr so viel "wert" ist. Sowas wie Liebe, gemeinsame Interessen etc. sind dir wohl fremd oder? :roll:
Für viele Menschen ist die Ehe der Anfang eines romantischen und glücklichen Märchens. Sie erwarten, mit dem Menschen zusammen zu sein, ihn jeden Tag zu sehen, mit ihm reisen zu gehen und mit him etwas zu unterhalten. Dabei sollte die Tasache nicht vergessen werden, nicht alle Ehen zum Glück führen. Falls die Ehepaar nicht mehr zusammenbleiben wollen, ist die Ehescheidung ein überliche Ausweg.

Ich halte die Zweifel des Ehemanns an der Verhalten der Ehefrau naiv. Ihm soll klar sein, dass man keinen Menschen heiratet, sondern einen Lebenstil. Die Ehefrau ist nicht mehr zufrieden damit, da sie sich unsicher fühlt. Während in China konnte ihre Eltern sie finanzielle unterstützen und ein reiches Leben führen, kann sie sich jetzt nur durchs Leben schlagen, da sich ihr Ehemann nicht mehr Bedinst leisten , ihr ausreichendenTaschengelder geben und sie gut versorgen kann. Sie fühlt sich sehr enttäuscht, unglücklich und gestresst.

Macht und Geld spielen eine wichtige Rolle in China wie auch in anderen Ländern. Ein Man sollte auf keinen Fall eine Frau heiraten, die reicher oder intelligenter als er. Es liegt daran, dass solche Frauen mehr Alternativen und eine höhere Lebensvorstellung haben.

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Re: Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

Beitrag von Phytagoras » 19.03.2013, 19:11

Ich halte die Zweifel des Ehemanns an der Verhalten der Ehefrau naiv. Ihm soll klar sein, dass man keinen Menschen heiratet, sondern einen Lebenstil.
Was? Was istn das fürn Schwachsinn. Wenn ich in nen paar Jahren meine Freundin heirate, dann heirate ich keinen "Lebensstil", sondern sie.

Sie fühlt sich sehr enttäuscht, unglücklich und gestresst.
Dann soll sie halt selber was dagegen machen. Wenn es aber stimmt, was der Threadersteller hier schreibt, scheint es einfach ne faule Socke zu sein, die fordert, fordert, fordert, aber selbst nichts macht. Ehrlich gesagt würde ich als Mann ihr mal solche Vorwürfe machen, wie sie den ganzen Tag sinnlose Scheiße betreibt, während er arbeitet.
Es liegt daran, dass solche Frauen mehr Alternativen und eine höhere Lebensvorstellung haben.
Was für Alternativen denn? Bei einer Karrierefrau kann ich es durchaus verstehen, aber da respektiere ich auch die Arbeit, die den Reichtum ermöglicht hat. Aber in diesem Fall scheint es mir hier einfach nur so zu sein, dass in China Papi und Mami immer schön Geld gegeben haben, ohne dass sie nen Finger krumm machen musste.

Aber genau deshalb würde ich gerne mehr über sie erfahren, anstatt Mutmaßungen anzustellen.

alanos
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Re: Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

Beitrag von alanos » 19.03.2013, 19:33

Zum einen ist die Wechselkurs. Aufgrund der Abwertung des Euro und der Aufwertung des Renminbi ist für viele Chinesen nicht mehr vorteilhaft, einen Man in Deutschland zu heiraten. Dies ist besonders dann der Fall, wenn die Familie der Ehefrau aus dritte Welt reichter als der Ehemann ist. Und die negative Konjunturslage hat die Situation gar verschärft.
:lol: :lol: :lol: Das ist der Hammer :lol: :lol: :lol:

Ich halte die Zweifel des Ehemanns an der Verhalten der Ehefrau naiv. Ihm soll klar sein, dass man keinen Menschen heiratet, sondern einen Lebenstil. Die Ehefrau ist nicht mehr zufrieden damit, da sie sich unsicher fühlt. Während in China konnte ihre Eltern sie finanzielle unterstützen und ein reiches Leben führen, kann sie sich jetzt nur durchs Leben schlagen, da sich ihr Ehemann nicht mehr Bedinst leisten , ihr ausreichendenTaschengelder geben und sie gut versorgen kann. Sie fühlt sich sehr enttäuscht, unglücklich und gestresst.

Also entweder du hast einfach große Probleme damit, dich richtig auszurücken, oder deine Denkweise ist einfach total verkorkst.
Also so wie der Threadersteller das geschrieben hat, scheint es mir keinesfalls so, als müssten sie sich "durchs Leben schlagen". Ganz im Gegenteil, er hat eine Eigentumswohnung und einen Job, bei dem er recht gut zu verdienen scheint. Wenn es für dich "durchs Leben schlagen" ist, wenn man keine Bediensteten hat dann hoffe ich für dich, dass du dir mal einen Millionär angelst, denn sonst wird es für dich ein hartes Erwachen geben.
Und "ausreichend Taschengeld", wie alt ist sie? 12?
Macht und Geld spielen eine wichtige Rolle in China wie auch in anderen Ländern. Ein Man sollte auf keinen Fall eine Frau heiraten, die reicher oder intelligenter als er. Es liegt daran, dass solche Frauen mehr Alternativen und eine höhere Lebensvorstellung haben.
So ein Blödsinn. Meine Freundin hatte in China finanziell wesentlich einfacher als jetzt in Deutschland, und unsere Beziehung funktioniert trotzdem bestens.
Chinese war tactics: attack in small groups of 2-3 millions.

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