Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

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peterberlin
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Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

Beitrag von peterberlin » 18.03.2013, 15:36

Hier nochmal separat, damit auch ich möglichst viele Infos bekommen kann und es nicht untergeht. Bereits in einem anderen Thread gepostet.

Habe schnell geheiratet ohne den Menschen zu kennen.

Meine Frau ist mit D im Allgemeinen unglücklich - mit allem. Außer mir gibt es nichts, was sie mag.

An mir aber hat sie sehr vieles auszusetzen. Dinge, die ich noch nie zu hören bekam. Z. B. wie sich mein Handgelenk bewegt, wenn ich esse. Sie verlangt, dass ich Besteck nun komisch halte. Das verursacht zwar in der Tat weniger Hanglenksbewegungen, doch so, wie ich es gewohnt bin zu essen: So isst jeder.

Allgemein würde ich mich wie ein Homosexueller bewegen - zu viele Bewegungen. Zu viel Mimik, Gestik und zu viel reden tu ich auch. Das alles hätte mir nur noch keiner gesagt, weil ich allen anderen Menschen egal sei. Sie aber ist mit mir zusammen und würde es sehen und, da es nur Kleinigkeiten seien, könne ich dies ändern.

Ich soll alles auf den Punkt bringen: So wenig, wie möglich reden.

Ich arbeite Vollzeit. Bin 11 - 13 Stunden am Tag außer Haus (Arbeit, Mittag und Fahrzeiten).

Sie kocht, räumt den Geschirrspüler ein und aus, spült größeres Geschirr, wäscht die Wäsche und gießt die Pflanzen. Dabei bittet sie mich immer wieder um Hilfe. Den Rest der Hausarbeiten mache ich.

Wir haben nicht einmal viel Hausarbeit!

Die ersten Monate saß sie nur vor PC und Iphone. Jetzt lernt sie Deutsch. Anstrengend, sagt sie.

Wegen der Hausarbeit geraten wir immer wieder aneinander. In ihrer Heimat hatte sie Bedienstete. Sie kommt aus der Oberschicht. Hier hat sie ein Mittelklasse-Leben.

Wenn ich mich nach der Arbeit ausruhen will, bezeichnet sie mich als Faulpelz. Die 11 - 13 Stunden, die ich außer Haus bin, zählen nicht.

Was will sie? Ich soll mich fortbilden und Bücher über Wirtschaft lesen oder Sport machen. Oder mehr Hausarbeit machen. Einige, einmalige, Geschichten, wie der kauf zusätzlichem Mobiliars stehen seit Monaten auf meiner Liste. Die würde ich gern zusammen mit ihr kaufen. Wir kommen nur leider kaum raus. Das bekomme ich dann vorgehalten.

Hinzu kommen weitere Vorhaltungen: Ich würde mehr Falten haben als der Mann (er lacht weniger) ihrer Schwester (wir hatten uns hier in D kennen gelernt, als sie die Familie besucht hatte) und ich würde auch weniger Sport machen als besagter Mann. Mehr Muskeln habe ich. Sport mache ich im Fitnessstudio. Der Schwager macht Gymnastik daheim und (sorry) ist im Vergleich zu mir ein schmächtiges Hemd. Ich mache Sport, dann, wenn ich es mag. Das kann 1x alle paar Wochen sein. Sie will, dass ich mindestens 2x/Woche Sport mache. Egal, wo.

Der Mann meiner Schwester verdient deutlich mehr. Verdient. Mein Gehalt ist meiner Frau zu niedrig. Hier sind wir auch ordentlich aneinander geraten. Zumindest soll ich versuchen, mich auf eine andere Stelle zu bewerben. Meine Stelle ist gut bezahlt und so gut wie unkündbar. Als ich ihr sagte, dass ich der einzige bin, der nur Abi hat und der Rest ein Studium, aber genauso viel bekommt, wie ich und, dass man mit meinem Gehalt heutzutage froh sein muss, sagte sie, dass nur Loser so etwas sagen würden.

Meine Frau sagt, dass sie mich oft nicht versteht, wenn ich ihr etwas sage. Ich würde zu kompliziert reden und die Sache nicht auf den Punkt bringen. Sie sagte auch, dass die meisten Dinge, über die ich rede (Geschichte, Natur, Politik und Wirtschaft) sie langweilen würden.

Meine Frau ist sehr oberflächlich, sehr auf ihr Äußeres und den Eindruck, den sie erweckt, bedacht. Eigentlich nicht mein Typ. Eigentlich bin ich auch nicht ihr Typ.

Sie kommandiert mich herum. Mache ich nicht, was sie will oder ignoriere sie, kommt das Gemecker oder sie weint, wenn ich ihr die Meinung sage.

Sie ist sehr ambitioniert und kompliziert, schwer zu durchschauen und ich wäre eher der ruhende Pol. Stimmt. Mit meinem Leben war ich glücklich. Ihre Ambitionen veranlassen sie, mich anzutreiben. 1 Stunde auf der Couch sitzen geht nur mit Kommentaren ihrerseits einher. Mehr ist unmöglich und die 1 Stunde bekomme ich bereits vorgehalten. TV schaue ich kaum noch. Wenn, dann ohnehin nur wirklich geistreiches.

Nun stehen wir beide davor: Noch eine Weile schauen, ob sich was bessert und falls nicht - Scheidung.

Einerseits schreckt mich der Gedanke kein bisschen, andererseits würde ich es schade finden, denn wir leben erst ein paar Monate zusammen. Was sie allerdings alles an mir auszusetzen hat, das sind Dinge, die gegen Ende einer Beziehung anfangen zu stören. Eines noch: Im Bett läuft es bestens. Das ist in der Tat eine Sache ihrer Persönlichkeit. Die Unzufriedenheit mit DE spiegelt sich in anderen Dingen wieder.

Wie seht ihr die Chancen? Habt Ihr Ratschläge für mich, ob man es abstellen kann usw.?

Vielen Dank!

LG,
Peter

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Re: Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

Beitrag von punisher2008 » 18.03.2013, 16:31

peterberlin hat geschrieben:Wie seht ihr die Chancen? Habt Ihr Ratschläge für mich, ob man es abstellen kann usw.?

Vielen Dank!

LG,
Peter
Nein! Ganz ehrlich gesagt, so eine Frau würde ich zum Teufel hauen, ohne zu zögern. Wenn sie nur nörgeln kann soll sie zurück nach China und versuchen den perfekten Mann zu finden. Mit so jemandem würde ich nicht eine Minute mehr verbringen wollen. Also ich würde ganz klar sagen: Scheidung.

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Re: Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

Beitrag von Sarilas » 18.03.2013, 16:38

Frag sie halt mal direkt was sie eigentlich will?! Will sie sich etwa scheiden lassen oder was ist mit ihr los? Sag ihr halt ins Gesicht das der Typ ihrer Schwester ein Schlappschwanz ist weil er für seine Alte arbeitet und alles macht, und sich am Ende noch rum kommandieren lässt.

Wasn mit dir los? Wenn du schon angeblich schwul läufst dann verhalte dich wenigstens so, als ob du noch Eier hättest! (für die Feministen; damit meine ich nicht "ICH MANN DU FRAU" Scheiße) Er soll mal Gleichberechtigung auf den Tisch bringen, er arbeitet wohl echt hart, braucht seine Zeit, sie soll halt wenigstens den Haushalt selber machen, wenn sie schon sonst nichts macht. Verwöhntes Gör...

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Re: Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

Beitrag von peterberlin » 18.03.2013, 17:00

Danke euch beiden! Habe schon Zweifel bekommen, ob man sich nach der Arbeit auf der Couch ausruhen "darf" oder nicht. Ich finde, dass sie nen Sprung in der Schüssel hat.

Gleichberechtigung? Sie kocht und da sie Deutsch lernt, ist sie der Meinung, dass sie mehr machen würde als ich. Meine Arbeit zählt bei ihr nicht.

Aber: Wenn ich BWL-Bücher lesen oder Sport machen würde, dann würde sie mehr übernehmen...

Ja, sie versucht mich zu ändern und aus mir ihren "Traummann" zu machen.

Die kam von ganz oben. Deswegen führt sie sich wie ne Prinzessin auf. Sie ist unzufrieden mit mir. Ich bin es mit ihr. Sie schimpft sehr laut. Mache ich das, weint sie. Für sie sind die Dinge, die ich oben erwähnt hatte eine Art Verbrechen, ein ganz schlechtes Verhalten meinerseits.

Da der Mann ihrer Schwester alles macht und jeden Tag auch Sport, ging meine Frau davon aus, dass Malochen typisch deutsch sei.

Alle Deutschen wären wie der Mann ihrer Schwester. Dass man sich nach der Arbeit auch gerne ausruht: Unmöglich!

Ich denke über Scheidung nach. Finde es nur irgendwie unfair (hahaha! Weiß, wie dumm das klingt. Wie fair ist sie denn zu mir?) ihr nicht genug Zeit zum Anpassen gegeben zu haben.

Chance ja oder nein? Hat beides Vor- und Nachteile. So wie es jetzt ist, geht es in Richtung Ende.

LG,
Peter

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Re: Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

Beitrag von peterberlin » 18.03.2013, 17:01

Das Thema Scheidung kam von ihr schon mehrmals. Von mir schon 2x. LG, Peter

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Re: Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

Beitrag von Yano » 18.03.2013, 17:19

Was Du schilderst, geht ein wenig in Richtung Sadomaso. Ich will das nicht verurteilen, aber es ist auf ein sehr starkes Vertrauen und kenntnisreiche Praktizierung angewiesen und steht der Kindererziehung entgegen.

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Re: Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

Beitrag von Sarilas » 18.03.2013, 17:21

Finde es nur irgendwie unfair
Kann man aber verstehen.
Da der Mann ihrer Schwester alles macht und jeden Tag auch Sport, ging meine Frau davon aus, dass Malochen typisch deutsch sei.
Mit wem er wohl Sport macht :lol: (ja typisch Verallgemeinerung aber ich kenne kaum hochrangige die sich nicht wo anders vergnügen würden)
Alle Deutschen wären wie der Mann ihrer Schwester. Dass man sich nach der Arbeit auch gerne ausruht: Unmöglich!
Dann hat der Mann aber keinen anstrengenden Job!
Das Thema Scheidung kam von ihr schon mehrmals.
Keine Ahnung wie ich in deiner Situation wäre und wie sehr du an sie gebunden bist, aber auf dauer würde ich nach einer Lösung suchen. Ob die Scheidung da komplett richtig ist, dass musst du selber entscheiden, wir können nur unsere Meinung dazu äußern.

Aber denke erstmal genau darüber nach, bevor du noch eine falsche Entscheidung triffst die du später bereuen könntest. Es liegt manchmal auch im Detail.
Ihr ist wahrscheinlich nur langweilig. Falls sie keine Freunde hat, dann sitzt sie wohl Daheim, dadurch werden Menschen ein bisschen verrückt. Geht ihr mal zusammen in den Urlaub? Oder ne Tagesreise/ein Wochenende raus? (in deinen Fall nicht nach China, ihre Freunde und Verwandte werden nur noch Öl ins Feuer gießen).

Evtl einfach mal mehr zusammen unternehmen, dann soll sie halt mit dir mit zum Sport, geht spazieren, Park, ZOO was auch immer. Manchmal sieht man es selber nicht gern oder gar nicht, aber auf Dauer tendieren in einer Beziehung manche, oder auch beide, zum Egoistischen und sehen eigene Fehler nicht mehr. Ich unterstelle dir nichts, aber du könntest durchaus mal nachdenken was noch mit Euch beiden läuft. Ansonsten musst du was machen, wenn es nur eintönig wird und der Alltag sich immer wiederholt, wird Euch beiden langweilig und somit wird die Ehe wohl ein Ende haben.

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Re: Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

Beitrag von peterberlin » 18.03.2013, 17:44

Vielen Dank Sarilas für Deine Antwort!

Ja, sie saß über 1 Monat nur daheim herum. Jetzt hat sie Deutschunterricht, den sie aber nicht immer besucht. Sie hockt fast nur daheim herum. Klebt vor PC und Iphone. Zu Letzterem: Sie tippt auch immer auf dem Mistding, wenn wir unterwegs sind. Sie ist dabei saulahm. Wird aber auch nicht schneller, wenn ich sie nicht beachte. Darauf angesprochen kam: Das macht sie, weil sie keinen Respekt vor mir hat.

Ich versuche schon immer mal was zu unternehmen. Unser Wetter ist nichts für sie. Daher ist es exrem schwer sie aus dem Haus zu bekommen. Wenn, dann geht es meistens zu ihrer Schwester oder wir kaufen ein.

Alle Ausflugsmöglichkeiten hat sie bisher abgelehnt oder sie hatte den Tag vertrödelt (woran ich dann Schuld bin, denn in der Wohnung hängt nicht in jedem Raum eine Uhr). Hin und wieder kam von ihr ein Ja auf meinen Vorschlag. Hin gegangen sind wir dann aber nicht. Ich weiß, dass sie sich zu Tode langweilt. Spazieren gehen wollte sie bisher 1x - zu kalt.

Unter der Woche essen wir und dann folgen noch ein paar Stunden. Aber keine Entspannung. Sie lernt dann meist Deutsch.

Allgemein ist es so, dass wir nur noch sehr wenig miteinander reden. Ich rede ihr zu kompliziert. Oder sie hat kein Interesse an den Themen. Ich würde so kompliziert reden, wie ich schreibe. Ihr versteht mich aber. Auch sonst hatte ich damit noch keine Probleme...

LG,
Peter

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Re: Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

Beitrag von peterberlin » 18.03.2013, 17:47

Der Mann ihrer Schwester ist Deutscher und wohnt auch in DE. Der macht wirklich Gymnastik. Angeblich hat er einen anstrengenden Job. Das bekomme ich ja oft vorgehalten, dass er dennoch nach Feierabend viel macht - sich um die Kinder kümmern, Haushalt, Sport, Weiterbildung... Nach der Arbeit bin ich müde. Dieser Drill ist nichts für mich. Ich helfe ja im Haushalt aber ich will auch mal Ruhe und Entspannung.

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Re: Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

Beitrag von Sarilas » 18.03.2013, 17:56

Das ließt sich wie ein schwerer Fall von "Ich möchte besser seine als meine Schwester, sei gefälligst besser als wie ihr Mann" Keine Ahnung, wie wäre es denn damit, dass du ihr den gleichen Mist vorhältst? Hast du nen Bruder oder Cousin der nicht in unmittelbarer nähe wohnt und verheiratet ist? (am besten nicht verheiratet) und du baust das bisschen auf, das er auch ne Chinesin heiratet und sie kann so gut Deutsch, sie hat das so schnell und einfach gelernt, sie macht alles für ihn, kann gut kochen, geht auch noch arbeiten usw. Kindisch; ja, sehr. Aber bestimmt witzig :D

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Re: Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

Beitrag von Lama » 18.03.2013, 18:01

@Peter

Mein Gott hast du dir ein faules Stück an Land gezogen (sorry wenn ich es so sage). Meine Frau ist echt das komplette Gegenteil, besucht jeden Tag den Deutschkurs, will IMMER raus gehen und tut das auch alleine, wenn ich meinen Feierabend haben möchte. Den Haushalt übernimmt sie auch. Merkt man solche Charackterdefzite nicht vor der Ehe :shock: ?

Wenn meine Frau so wäre, ich würde durch drehen. Ich kann dir auch nur den Rat geben, mich scheiden zu lassen. Und das möglichst schnell. Im Gegensatz zu manch anderen Ratschlägen hier: Das hat gar nichts mit "Eingewöhnungsphase" zu tun. Das ist der Charackter deiner Frau, Angewohnheiten, die seit klein auf antraniert wurden. Die gewöhnst du ihr nicht wieder ab. Vielleicht gehts 1-2 Wochen gut, wenn du mal kräftig auf den Tisch haust, danach kommt der alte Trott.

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Re: Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

Beitrag von jadelixx » 18.03.2013, 18:08

Mach mal wieder was fuer Dich. Geh mit einem Kumpel saufen und komm nicht vor 2 Uhr morgens nach Hause oder haeng vorm Fernseher ab, so wie es Dir gefaellt. Ignorier sie einfach.
Vielleicht kommt sie von selber zur Besinnung.
Nothing in life is to be feared, it is only to be understood. Now is the time to understand more, so that we may fear less. - Marie Curie
The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem. - Jack Sparrow

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Re: Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

Beitrag von BeijingGuy » 18.03.2013, 18:14

Wie immer mein Ratschlag:
Selbstbewusstsein der Dame aufbauen, "Fördern und Fordern", Perspektiven (Karriere / Kind / etc.) bieten, Abwechslung und eigenen sozialen Kreis ermöglichen.

Sobald die Dame auf eigenen Füßen steht, sieht die Welt (auch in Deutschland) schon ganz anders aus. Wenn mir langweilig ist, nörgle ich auch :mrgreen:

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Re: Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

Beitrag von MannAusChina » 18.03.2013, 18:24

Oh Gott! ich bin so neidisch auf euch! (moment, ich habe doch keine Religion. :P )

Ich bin auch unter der Woche täglich 10-11 Stunden außer Haus. Am Abend muss ich die Kinder ins Bed bringen, die Küche aufraumen und ab und zu muss ich Abendessen für meine Frau und mich kochen, weil meine Frau keine Lust hat oder mit irgendwas sehr beschäftigt ist. UND SIE IST NICHT BERUFTÄTIG! Ansonstern liebe ich diese Frau und ich bin ein glücklicher Familievater. :lol:
Bin schon 16 Jahre permanent in Deutschland. Vielleicht klinge ich daher manchmal etwas überzogen, aber ich kann meine Toleranzgrenze für Double B nicht mehr weiter erhöhen. Bitte um Nachsicht.

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Re: Ehe am Ende, nach wenigen Monaten

Beitrag von peterberlin » 18.03.2013, 18:32

@ BeijingGuy: Kinder kommen im Moment nicht in Frage. Wegen dem schlechten Deutsch ist eine Karriere momentan nicht denkbar. Sie will nur im Büro arbeiten und das auch nur in gehobener Stellung. Verkaufen oder Restaurant oder ähnliches kommen für sie nicht in Frage.

@MannAusChina: Wenn Kinder da sind, dann ist es klar, dass Mann nach Feierabend hilft. Doch nicht aber, wenn die Frau nur daheim herum sitzt oder sehe ich das so falsch?

Meine machte am Anfang nichts außer vor PC und Iphone kleben. Auch jetzt noch. Sie hat wahnsinnig viel Freizeit und fordert von mir, dass ich den Großteil der Hausarbeit mache. Wobei das Kochen mit 2 Stunden am Tag auch viel Arbeit ist. Das gestehe ich ja ein.

Meine nörgelt ja auch noch und ich habe das Gefühl, dass sie einen Ehemann als Bediensteten ansieht. Sie chattet stundenlang mit der Heimat.

Wenn ich Hausarbeit gemacht habe, dann kann ich mich dennoch nicht auf die Couch setzen. Sie lässt mich dann einfach nicht in Ruhe.

LG,
Peter

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