Meine chinesische Verlobe ist schwanger....

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punisher2008
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Re: Meine chinesische Verlobe ist schwanger....

Beitrag von punisher2008 » 29.01.2011, 15:49

sammakko hat geschrieben: Ihr habt eine andere Verwendung der Wörter "schuld sein", das ist alles.
Keineswegs. Es geht nicht um die Verwendung der Wörter, sondern um unterschiedliche Einstellungen zur Sachlage selbst. Da hast du etwas falsch verstanden.
Wenn man aber darüber nachdenken will, wie solche Fälle in Zukunft vermieden werden können, dann sind die Wegweiser von Aremonus wichtig.
Wer darüber nachdenken sollte, ist einzig und allein die betroffene Person (also in dem Fall die mit den 5 Abtreibungen). Ich habe damit nix am Hut und mir ist es ganz ehrlich gesagt ziemlich egal, wer wie oft und warum schwanger wird.
Hört also auf, euch über Begriffe zu streiten. :wink:
Wer streitet sich über welche Begriffe? Irgendeine mir unbekannte Frau irgendwo in China lässt sich ständig schwängern, treibt wieder ab und macht dann lustig weiter, und das 5 mal. Statt irgendetwas an der Situation zu ändern, jammert sie im Internet herum. Ich kenne sie nicht, ihre Probleme betreffen mich nicht, es ist nicht meine Aufgabe sie zu lösen, und mir ist die ganze Sache egal. Das wollte ich ausdrücken, mehr nicht. Es gibt auf der Welt genug Probleme, die mich betroffen machen. Dieses gehört nicht dazu. :mrgreen:

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sammakko
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Re: Meine chinesische Verlobe ist schwanger....

Beitrag von sammakko » 29.01.2011, 16:17

punisher2008 hat geschrieben:
sammakko hat geschrieben: Ihr habt eine andere Verwendung der Wörter "schuld sein", das ist alles.
Keineswegs. Es geht nicht um die Verwendung der Wörter, sondern um unterschiedliche Einstellungen zur Sachlage selbst. Da hast du etwas falsch verstanden.
Fast jede Meinungsverschiedenheit nimmt ihren Ausgangspunkt erst mal darin, dass Wörter anders definiert werden. Unterschiedliche Lebenseinstellungen kommen dann erst an zweiter Stelle.

In diesem Fall ist es genauso. Aremonus ist auf der Suche nach Erklärungen für das Verhalten der jungen Frau. Zumindest habe ich das aus seinem Post herausgelesen.

Du Punisher, fühlst darin die Unterstellung mitschwingen, es würden Leute für das Fehlverhalten eines anderen verantwortlich gemacht, und dagegen wehrst Du Dich:
punisher2008 hat geschrieben:Alle sind schuld, nur nicht die beiden selbst. :roll:
punisher2008 hat geschrieben:Ich kenne sie nicht, ihre Probleme betreffen mich nicht, es ist nicht meine Aufgabe sie zu lösen, und mir ist die ganze Sache egal. Das wollte ich ausdrücken, mehr nicht. Es gibt auf der Welt genug Probleme, die mich betroffen machen. Dieses gehört nicht dazu.
Ich habe verstanden, was Du meinst, Du hast allerdings nicht verstanden, was Aremonus meint.
Im Übrigen hast Du auch nicht verstanden, wo das Problem der jungen Frau liegt, obwohl man es aus dem Text herauslesen kann. Die Frau ist emotional so abhängig von dem Mann, dass sie es entgegen ihr besseres Wissen nicht schafft, sich von ihm zu lösen. Und offensichtlich hat sie auch sonst keinerlei emotionale Unterstützung, so dass sie sich diese aus dem Internet holen muss.

Punisher, Du gehst von der leider falschen Grundannahme aus, jeder Mensch sei in der Lage, nach objektiven Maßstäben klug und vernünftig zu handeln. Jeder, der schon einmal emotional an einen Menschen gekettet war oder wegen anderer Umstände gelähmt war, weiß, dass das nicht möglich ist.
Hierbei sind insbesondere die Menschen besonders anfällig, die während ihrer Kindheit zu wenig emotionale Stärkung bekommen haben. Deshalb spricht Aremonus von "Kinder" - in diesem Sinne sind diese Leute auf einer Ebene stehengeblieben, die man als Kind hätte abschließen sollen.

Natürlich hast Du recht, wenn Du sagst, dass diese Frau selber schon lange klüger hätte handeln sollen. Aber offensichtlich kann sie es nicht.
Für Dich ist das Problem damit beantwortet. Für einige andere geht es weiter mit der Frage: was hat diese Frau daran gehindert, schon viel früher konsequent zu handeln?

Da Dich das Problem nicht interessiert, musst Du auch nicht weiter hier mitschreiben, aber es gibt Leute, die sich für die gesellschaftlichen und sozialen Aspekte interessieren. Denen sollte erlaubt sein, den Begriff "schuld/Schuld" für das Prinzip "Ursache-Wirkung" anwenden zu können.
punisher2008 hat geschrieben: Wer darüber nachdenken sollte, ist einzig und allein die betroffene Person (also in dem Fall die mit den 5 Abtreibungen). Ich habe damit nix am Hut
Ich kenne weder diese Frau noch ähnliche Fälle persönlich, aber als Glied dieser Gesellschaft bin ich daran interessiert, solche Fälle zu vermeiden. Weder möchte ich Kinder erziehen, die ähnlich unreif werden, noch Kinder, die ihre Freundin solcherart ausnutzen, noch möchte ich in einer Gesellschaft leben, die es schwangeren Frauen und Frauen mit Kindern unmöglich macht, weiter zu studieren. Von daher würde ich mich freuen, wenn andere User, "die damit etwas am Hut haben", hier weiter schreiben würden. :wink:

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Re: Meine chinesische Verlobe ist schwanger....

Beitrag von punisher2008 » 29.01.2011, 16:48

sammakko hat geschrieben: Ich habe verstanden, was Du meinst, Du hast allerdings nicht verstanden, was Aremonus meint.
Im Übrigen hast Du auch nicht verstanden, wo das Problem der jungen Frau liegt, obwohl man es aus dem Text herauslesen kann. Die Frau ist emotional so abhängig von dem Mann, dass sie es entgegen ihr besseres Wissen nicht schafft, sich von ihm zu lösen.
Klar habe ich das verstanden. Was ich nicht verstehe ist, was an der Sache so weltbewegend sein soll, dass darüber in diesem Thread schon seitenlang diskutiert wird.
Punisher, Du gehst von der leider falschen Grundannahme aus, jeder Mensch sei in der Lage, nach objektiven Maßstäben klug und vernünftig zu handeln. Jeder, der schon einmal emotional an einen Menschen gekettet war oder wegen anderer Umstände gelähmt war, weiß, dass das nicht möglich ist.
Mag alles sein. Aber ist das irgendwie typisch oder spezifisch für China? Es stellt sich die gleiche Frage: was ist an der Sache so relevant und weltbewegend? Soweit ich das erkenne, ist diese Frau ein Einzelfall. Oder willst du sagen, dass die meisten Frauen in China sich so verhalten?
Da Dich das Problem nicht interessiert, musst Du auch nicht weiter hier mitschreiben, aber es gibt Leute, die sich für die gesellschaftlichen und sozialen Aspekte interessieren. Denen sollte erlaubt sein, den Begriff "schuld/Schuld" für das Prinzip "Ursache-Wirkung" anwenden zu können.
Klar ist es erlaubt. Sowie es mir erlaubt ist, mein Desinteresse auszudrücken oder die teilweise übertriebene Anteilnahme an der Sache in diesem Thread zu hinterfragen. :wink:

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Re: Meine chinesische Verlobe ist schwanger....

Beitrag von Babs » 29.01.2011, 17:45

Wenn ich mich hier mal einmischen darf ... :D

Meiner Meinung nach zeigt dieser traurige Fall doch recht eindrucksvoll, wie chinesische Frauen Abtreibungen sehen. Das Mädchen erzählt zwar, dass sie nach dem erstenmal weinen musste, sie schreibt aber nichts von Schuldgefühlen ihren getöteten Kindern gegenüber, geschweige denn von Trauer über deren Verlust. Was sie umtreibt, ist ihre "incompleteness", die Gefahr, keine Kinder mehr bekommen zu können und damit einen potentiellen, zukünftigen Mann schwer zu enttäuschen.

Eine Freundin von mir beschrieb es mal so: "chinesische Frauen gehen zur Abtreibung wie westliche Frauen zum Friseur". Möglicherweise ist der Fall also doch nicht so krass?

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Re: Meine chinesische Verlobe ist schwanger....

Beitrag von beowulf » 29.01.2011, 19:33

Eine Freundin von mir beschrieb es mal so: "chinesische Frauen gehen zur Abtreibung wie westliche Frauen zum Friseur". Möglicherweise ist der Fall also doch nicht so krass?
Jo mei - letztens in der Strassenbahn habe ich auch ein Gespräch mitanhören müssen, in der die These aufgestellt wurde, dass in österreichischen Hauptschulen "Gangbangs und Gruppensexparties" zum Alltag gehören. Und dann komm ich nach Hause und was spielts im Fernsehen? "Schulmädchen Report - was Eltern nicht für möglich halten"

:lol:

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Re: Meine chinesische Verlobe ist schwanger....

Beitrag von Aremonus » 30.01.2011, 01:33

Ich kenne selber zwei Fälle, in welchen eine Abtreibung durchgeführt wurde und aus zweiter Hand kenne ich noch viel mehr Fälle. Die Praktik scheint in China tatsächlich ziemlich normal zu sein...

Was mich interessiert: warum ist das Wissen über die Pille in China so rückständig? Selbst bei den Gynäkologen mangelt es an grundlegendem Verständnis... und dann wundern sich die Damen, wenn der Hormonspiegel nicht grad bei der ersten Pille, die sie irgendwo auflesen, total harmonisch ist.
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

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Re: Meine chinesische Verlobe ist schwanger....

Beitrag von ingo_001 » 30.01.2011, 01:39

Aremonus hat geschrieben:Was mich interessiert: warum ist das Wissen über die Pille in China so rückständig? Selbst bei den Gynäkologen mangelt es an grundlegendem Verständnis... und dann wundern sich die Damen, wenn der Hormonspiegel nicht grad bei der ersten Pille, die sie irgendwo auflesen, total harmonisch ist.
Ich tippe eher darauf, dass man (besser Frau) den chin. Pillen nicht traut, was deren Qualität, Inhaltsstoffen und/oder Dosierung betrifft.
Und die ausländischen Pillen sind schlicht zu teuer.
Ergo: Das Kondom wird da nach wie vor die bessere Wahl erachtet.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.

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Re: Meine chinesische Verlobe ist schwanger....

Beitrag von Analritter » 30.01.2011, 01:50

Babs hat geschrieben: Meiner Meinung nach zeigt dieser traurige Fall doch recht eindrucksvoll, wie chinesische Frauen Abtreibungen sehen.
Eine Freundin von mir beschrieb es mal so: "chinesische Frauen gehen zur Abtreibung wie westliche Frauen zum Friseur". Möglicherweise ist der Fall also doch nicht so krass?
Meine Freundin sagt dazu, solche Mädchen sind einfach nur erbärmlich und Hinterwäldler. So würde ich es auch betiteln, denn das ist ganz sicher nicht repräsentativ für alle chinesischen Frauen und deren Denkart. Warum gleich pauschalisieren? Ich weiß ja nicht mit was für dummen Schlampen ihr so rumhängt :roll: ...
Aremonus hat geschrieben: Was mich interessiert: warum ist das Wissen über die Pille in China so rückständig?
Generell ist das Wissen über Verhütungsmittel ziemlich rückständig.
In der Schule ist es verpöhnt und danach gilt eigentlich der Grundsatz: man hat nicht einfach wild mit irgendwelchen Leuten Sex. Normalerweise erst ab der Hochzeit - warum soll man also groß aufklären? Ich weiß das die Realität anders aussieht, aber dieses Weltbild wird von der Gesellschaft aufrecht erhalten. In den meisten Fällen führt eine ungewollte Schwangerschaft nicht zur Abtreibung - sondern zur Hochzeit.

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Re: Meine chinesische Verlobe ist schwanger....

Beitrag von sammakko » 30.01.2011, 02:03

punisher2008 hat geschrieben: Mag alles sein. Aber ist das irgendwie typisch oder spezifisch für China? Es stellt sich die gleiche Frage: was ist an der Sache so relevant und weltbewegend? Soweit ich das erkenne, ist diese Frau ein Einzelfall. Oder willst du sagen, dass die meisten Frauen in China sich so verhalten?
Naja, ersten unterhält man sich halt gern mal. Da kommt dann so ein Thema grade recht.
Zweitens hab ich letztens einen chin Film gesehen, "Stolen Life", da ging es auch um die Problematik schwangere Studentin und Ausgenutztwerden. Deshalb war mir das Thema grade aktuell im Gedächtnis rumgespukt.

Allgemein finde ich die Frage interessant, wie es Frauen handhaben, die Kinder möchten: ob sie sie schon während der Studienzeit bekommen oder erst danach (in Deutschland ist ja zum Glück beides möglich).

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Re: Meine chinesische Verlobe ist schwanger....

Beitrag von Aremonus » 30.01.2011, 02:10

Ich weiß ja nicht mit was für dummen Schlampen ihr so rumhängt
Die betroffene Dame studiert an einer der weltweit renommiertesten Hochschulen und ihre Eltern besitzen mehrere Firmen, die ist definitiv keine dumme Hinterwäldlerin - und auch keine Schlampe (keine Frau ist eine Schlampe!). Natürlich sind nicht alle Frauen in China so - aber in China ist deren Dichte besonders hoch (siehe die Statistik, welche ich vor einiger Zeit in diesem Thread gepostet habe: die zeigt, dass es sich hier keineswegs um Einzelfälle handelt, sondern ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung betroffen ist).

Hier als Reminder:
Nunja, von den 4,4 Millionen Abtreibungen jährlich bei 15-24 jährigen Mädchen finden 2 Millionen in China statt...
Und in Anbetracht der Tatsache, dass 110 Millionen Mädchen in diesem Alter in China leben, ist diese Zahl schon erschrecken: so lässt sich vermuten, dass fast jedes sechste Mädchen in diesem Alter einmal eine Abtreibung durchführt. (Quelle: Almanac of China's Health 2001)
Natürlich ist es verlockend, einfach zu sagen diese Leute seien minderwertig. Aber man sollte sich doch auch fragen, warum solche Situationen sich geographisch häufen.
Sicherheitsfragen im Allgemeinen kann man immer damit beantworten, dass nichts passiert, wenn man sich nicht "dumm" verhält. Aber Menschen verhalten sich nunmal eben "dumm", das kommt vor - und selbst dann darf das Kernkraftwerk nicht in die Luft fliegen.
Deswegen ist es wichtig, die Strukturen zu verstehen, innerhalb welcher Menschen ein entsprechendes Verhaltensmuster aufweisen.

Warum denkst Du dann, dass die Damen nicht mit der Pille verhüten? Warum häuft sich dieses Phänomen gerade in China, wo die Geburtskontrolle eigentlich sehr restriktiv ist? Oder liegt es gerade an der stringenten Geburtenkontrolle durch die Regierung?
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

TaugeNix

Re: Meine chinesische Verlobe ist schwanger....

Beitrag von TaugeNix » 30.01.2011, 02:16

Analritter hat geschrieben:
Babs hat geschrieben: Meiner Meinung nach zeigt dieser traurige Fall doch recht eindrucksvoll, wie chinesische Frauen Abtreibungen sehen.
Eine Freundin von mir beschrieb es mal so: "chinesische Frauen gehen zur Abtreibung wie westliche Frauen zum Friseur". Möglicherweise ist der Fall also doch nicht so krass?
Meine Freundin sagt dazu, solche Mädchen sind einfach nur erbärmlich und Hinterwäldler. So würde ich es auch betiteln, denn das ist ganz sicher nicht repräsentativ für alle chinesischen Frauen und deren Denkart. Warum gleich pauschalisieren? Ich weiß ja nicht mit was für dummen Schlampen ihr so rumhängt :roll: ...
Hmm, deine Freundin hat wohl Beijing noch nicht so oft verlassen, jedenfalls innerhalb von China? Ich kenne ne ganze Menge Leute aus anderen Provinzen, die ganz sicher nicht "erbärmlich" oder "hinterwäldlerisch" sind, ebensowenig sind die Damen "dumme Schlampen", meist passierte es mit ein und dem selben Freund/Ehemann. Einige Damen kamen aus gutem Hause, haben mehr auf dem Konto als du, ich und vielleicht der Rest des Forums jemals haben werden, und studierten auf internationalen Niveau an renommierten Unis. Von "Dummheit" kann da keine Rede sein..
Klar, ich empfand es auch als "naiv", aber wie du selbst sagst: die Aufklärung hier ist unter aller Sau, und warum aus Fehlern lernen, wenn ne Abtreibung (wie beispielsweise in Changsha) tagtäglich im Fernsehen beworben wird und mitunter weniger als 250 RMB kostet?
Ich weiß das die Realität anders aussieht, aber dieses Weltbild wird von der Gesellschaft aufrecht erhalten. In den meisten Fällen führt eine ungewollte Schwangerschaft nicht zur Abtreibung - sondern zur Hochzeit.
Unsinn - Abtreibungen werden wie gesagt sogar im TV beworben, ich alleine kenne zig Damen, die einen solchen Eingriff hinter sich haben, eine sogar vier (!) Eingriffe (naja, sie kann sich das in Zukunft sparen, sie hat nun die Möglichkeit, Kinder zu bekommen, verloren). Eine Ehe mit bestehender Schwangerschaft habe ich bislang kaum erlebt, eher: Schwanger, Abtreibung, Zwang der Heirat, erneute Schwangerschaft. Mit Bäuchlein das Heiratszertifikat bekommen? Niemals!

Gruß,
TaugeNix^findet das ein ziemlich grusliges Kapitel in China

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Re: Meine chinesische Verlobe ist schwanger....

Beitrag von Analritter » 30.01.2011, 02:17

sammakko hat geschrieben: Allgemein finde ich die Frage interessant, wie es Frauen handhaben, die Kinder möchten: ob sie sie schon während der Studienzeit bekommen oder erst danach (in Deutschland ist ja zum Glück beides möglich).
In China ist es verpöhnt. Zudem gehst du damit das Risiko ein, von der Schule/Uni zu fliegen.
In Deutschland lassen die dummen Hühner sich ja einfach f***** und tragen ihre Blagen dann auf Kosten des Staates aus - sowas geht in China nicht. Und wenn die ihre Kinder dann neben der Schule und ohne festen Partner groß ziehen, sind die da auch noch Stolz drauf :roll: ...
In China ist sowas eine Schande und das ist auch gut so.
Aremonus hat geschrieben:
Ich weiß ja nicht mit was für dummen Schlampen ihr so rumhängt
Die betroffene Dame studiert an einer der weltweit renommiertesten Hochschulen und ihre Eltern besitzen mehrere Firmen
Dann weißt du ja auch, warum sie an dieser renommierten Hochschule studiert :roll: .
Ändert ja nichts an der Tatsache. Dumm f**** wohl gut.

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Re: Meine chinesische Verlobe ist schwanger....

Beitrag von Analritter » 30.01.2011, 02:20

TaugeNix hat geschrieben: .Mit Bäuchlein das Heiratszertifikat bekommen? Niemals!
Das Bäuchlein muss ja nicht erheblich sichtbar sein. Aber wenn die Periode seit 3 Monaten aussetzt, weiß jeder was Sache ist. Sowas ist wirklich gang und gebe. Bist du dir sicher das du in China lebst?
TaugeNix hat geschrieben: n. Einige Damen kamen aus gutem Hause, haben mehr auf dem Konto als du, ich und vielleicht der Rest des Forums jemals haben werden, und studierten auf internationalen Niveau an renommierten Unis. Von "Dummheit" kann da keine Rede sein.
Klar kann hier von Dummheit die Rede sein - Gleichgültigkeit mit eingeschlossen. Nur weil Papa das Studium finanziert und ordentlich Geld in die Uni pumpt, sind die ganzen Hühner auch alle gleichzeitig mit besonders viel intelligenz und Lebenserfahrung gesegnet? :roll:

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Re: Meine chinesische Verlobe ist schwanger....

Beitrag von sammakko » 30.01.2011, 02:38

Analritter hat geschrieben:
sammakko hat geschrieben: Allgemein finde ich die Frage interessant, wie es Frauen handhaben, die Kinder möchten: ob sie sie schon während der Studienzeit bekommen oder erst danach (in Deutschland ist ja zum Glück beides möglich).
In China ist es verpöhnt. Zudem gehst du damit das Risiko ein, von der Schule zu fliegen. Und ohne Ehepartner geht sowieso nichts.
Ja, in China muss man die Schule verlassen. In Deutschland gibt es zum Glück gute Möglichkeiten, ein Studium mit dem Elternsein zu vereinbahren. In Deutschland ist es übrigens verpönt, eine Frau mit dem Kind allein zu lassen und sich nicht an der Erziehung zu beteiligen (auch wenn es allzu oft vorkommt).

Weder ist es für die Entwicklung des Kindes vonnöten, dass die Eltern verheiratet sind, noch schadet das Kind dem Studium der Eltern - dieses dauert nur wahrscheinlich um einiges länger. Da es sich um die Zeit handelt, die das Elternteil sonst der Arbeit fernbelieben würde, tut sich das aber in der Sache nicht viel.
Ich habe auch Unterschiede in Ost bzw Westdeutschland ausgemacht.
Analritter hat geschrieben: In Deutschland lassen die dummen Hühner sich ja einfach f***** und tragen ihre Blagen dann auf Kosten des Staates aus - sowas geht in China nicht.
Solche Kommentare passen ja gut zu Deinem Nicknamen. :wink:
Frauen lassen sich nicht *** , wie Du annimmst, sonder nehmen sich aktiv, was ihnen Spaß macht. Danach gibts auch keine Blamage, sonden einen neuen kleinen Erdenbürger. Und was ein ganzer Mann ist, steht auch zu seinem Machwerk :D

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Re: Meine chinesische Verlobe ist schwanger....

Beitrag von Analritter » 30.01.2011, 02:43

sammakko hat geschrieben: Frauen lassen sich nicht *** , wie Du annimmst, sonder nehmen sich aktiv, was ihnen Spaß macht.
Bei dir ist das vielleicht so, bei den ganzen Jugendlichen die hier so in Deutschland schwanger werden, mag ich das bezweifeln.
sammakko hat geschrieben: Ja, in China muss man die Schule verlassen. In Deutschland gibt es zum Glück gute Möglichkeiten, ein Studium mit dem Elternsein zu vereinbahren. In Deutschland ist es übrigens verpönt, eine Frau mit dem Kind allein zu lassen und sich nicht an der Erziehung zu beteiligen (auch wenn es allzu oft vorkommt).
Was dann oft soviel heißt wie "Vater darf/muss zahlen", soll sich aber am besten damit abfinden nicht am Familienleben teilzunehmen. Klar :wink: ! Das ist ja super praktisch für die Frau, aber insgesamt ziemlich Egoistisch
sammakko hat geschrieben: Weder ist es für die Entwicklung des Kindes vonnöten, dass die Eltern verheiratet sind,
Sicher ist es nicht vonnöten, aber Vorteilhaft. In Deutschland scheint ja "alleinerziehend" besonders schick und lukrativ zu sein. Ich finde es echt beschämend, Kinder mit solchen Vorsätzen in die Welt zu setzen - sorry. Sollte ein Kind nicht das Recht haben unter normalen Familienverhältnissen aufzuwachsen? Klar kann eine Ehe immer mal scheitern, aber was hier in DE so abgeht diesbezüglich, ist meiner Meinung nach nicht tragbar.

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