deutsch-chinesisches beziehungsproblem

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Phoenix81
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Re: deutsch-chinesisches beziehungsproblem

Beitrag von Phoenix81 » 21.09.2011, 22:42

Gut danke musste auch schon eine ähnliche erfahrung machen.

mfG

Andy_yi
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Re: deutsch-chinesisches beziehungsproblem

Beitrag von Andy_yi » 22.09.2011, 02:53

Ich finde es ziemlich erschreckend das Cocktailfan den Fehler immer noch bei sich selbst sieht.
Das kann nicht Gesund sein.

Ich hoffe dem Mädel wurde nahegelegt das man bei Problemen - vorallem aber bei einfachen Kulturmissverständnissen, es erst einmal mit Reden probiert statt abzuhauen und sich praktisch 1 Jahr mit Bettel- Emails berieseln zu lassen.

Da kann man nur das beste hoffen. Romantisch ist die ganze Geschichte nicht und zum gratulieren noch zu früh.
Viel Glück!

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happyfuture
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Re: deutsch-chinesisches beziehungsproblem

Beitrag von happyfuture » 22.09.2011, 03:09

Andy_yi hat geschrieben:Ich finde es ziemlich erschreckend das Cocktailfan den Fehler immer noch bei sich selbst sieht.
Was für einen Fehler? :wink:

Ich hingegen denke, dass er die Lage der Situation falsch einschätzt bzw. seine Angehimmelte deutlich "unterschätzt". Für sie scheinbar ein leichtes "Spiel" mit ihm.

Wünsche mir, dass er sich treu bleibt und vor allem uns weiter auf dem Laufenden hält!

btw., romantisch oder gar schön finde ich diese "Herz-zerreißende" Geschichte überhaupt nicht, erinnert mich eher an Stalker- und jemanden Ausnutzen-Geschichten! (sorry)

Mosti
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Re: deutsch-chinesisches beziehungsproblem

Beitrag von Mosti » 23.09.2011, 20:03

Wie ist es denn mit euch ausdgegangen? Habt ihr die Kriese überstanden? Es ist ja jetzt schon fast 1 Jahr her?

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Re: deutsch-chinesisches beziehungsproblem

Beitrag von Mosti » 23.09.2011, 20:07

qpr hat geschrieben:
Mosti hat geschrieben:Wie ist es denn mit euch ausdgegangen? Habt ihr die Kriese überstanden? Es ist ja jetzt schon fast 1 Jahr her?
Lies mal 1 Seite vorher, da steht die Antwort. :wink:

Hab es auch gerade gemerkt das ich eine Seite zuweit war! :? Typisch ich... :oops:
Aber es ist schön zu lesen das ihr wieder Kontakt habt und du bald zu ihr fliegst! Ich hoffe das alles nach der langen Zeit für euch gut ausgeht und ihr wieder Vertrauen in eurer Beziehung bekommt und ihr zusammen in die Zukunft schauen könnt! Es war für dich und für deine hoffentlich bald wieder Freundin eine harte Zeit, die ihr aber irgendwie erleben mußtet, das Schicksal gibt euch nochmal eine zweite Chance, und wer weiß warum das alles so passieren mußte! Ich drück dir die Daumen!

LG
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Re: deutsch-chinesisches beziehungsproblem

Beitrag von ingo-xiaohua » 01.10.2011, 22:31

Gib nicht auf! Ich hatte das gleiche Problem mit der Chinesischen Kultur, wir laowais haben so unsere Probleme alles zu verstehen. Aber mit der Zeit lernst du das auch noch. Wir sind jetzt verheiratet und haben eine kleine Tochter, und die Familie von ihr unterstützt uns toll, jetzt! Kaempfe um sie, dann hat es auch ein gutes Ende.

Viel Glück

Andy_yi
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Re: deutsch-chinesisches beziehungsproblem

Beitrag von Andy_yi » 01.10.2011, 23:19

ingo-xiaohua hat geschrieben:Gib nicht auf! Ich hatte das gleiche Problem mit der Chinesischen Kultur, wir laowais haben so unsere Probleme alles zu verstehen.
Hört doch mal bitte auf dem TE einzureden es gäbe ein wirkliches Kultur Problem. Das macht er ja schon selbst genug, ist aber nicht der Fall. Seine Freundin ist das Problem, die statt reden lieber totschweigt. So ein Verhalten ist generell nicht akzeptabel, ganz egal woher die Dame kommt.

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Re: deutsch-chinesisches beziehungsproblem

Beitrag von asiaxxxpat » 02.10.2011, 03:05

Stell' sicher, dass Ihr einen guten Ehevertrag habt, bevor Ihr heiratet. Der Tussi wuerde ich keinen cm ueber den Weg trauen...

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Re: deutsch-chinesisches beziehungsproblem

Beitrag von kleiner kaiser » 24.12.2011, 04:09

cocktailfan hat geschrieben:Ich hatte damals, vor über einem Jahr, mal gefragt, wie Sie in china leben kann ohne Job. Sie hat damals bei den Eltern gewohnt. Und Sie hat das so aufgefasst, dass ich Sie nicht unterstützen würde.
Dann gab es ein gemeinsames Essen mit den Eltern im restaurant, da hatte ich klaren Auftrag u´zu zahlen, aber der Vater hat mich ein wenig ausgetrickst und das übernommen. Das kam irgendwie alles zusammen
Hallo in die Runde, bin auch neu hier.
Ich war in der Vergangenheit hauptsächlich in Südamerika unterwegs und in so einem Fall gibts da anstatt (oder zumindest mal außer) einem kranken Vater vor allem einen gesunden Lover. Und der Grund, sich dann nach einem Jahr zu melden, ist eher der, daß die Beziehung zu diesem Lover dann in die Brüche gegangen ist und man Geld braucht. Klingt simpel, ist es auch.

Ich finde es schon erstaunlich, wie viele Schuldeingeständnisse hier gemacht werden (s. oben) und dann u.a. die Chinesen, die ihren Senf dazu geben, von wegen wie enttäuscht man doch ist, daß man nicht chinesisch lernt, nicht nach China zieht, mit der Tochter im Ausland leben will, den Vater nicht vom Tresen wegprügelt um selbst zu bezahlen etc.
Junge Junge... Das ist ja richtig abenteuerlich!

Ich bin zwar hier in Deutschland mit einer liebevollen, interessanten, intelligenten und gut Deutsch sprechenden (z. T. auch Deutsch denkenden) Chinesin zusammen, fliege auch in Kürze mit ihr rüber um mir mal ein Bild zu machen (ich war bisher geschäftlich oft in Japan, aber noch nie in China), habe angefangen Chinesisch zu lernen - aber so ein Theater in gebückter Haltung werde ich sicherlich nicht mitmachen.

Jedenfalls schön, daß ich auf dieses Forum gestoßen bin; es herrscht hier auch ein angenehmer Ton (im Gegensatz zu manchen Latinoportalen).
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Re: deutsch-chinesisches beziehungsproblem

Beitrag von mistervac » 24.12.2011, 07:13

@ kleinerkaiser :
mir ist gerade langweilig und ich habe mir den kompletten thread eben reingezogen.

Auch ich bin mit einer Chinesin verheiratet, die Problematik, einer Aussage oder Handlung die selbsterkorene Schlußfolgerung ( wie beim angeblichen Grund für den Vertrauensbruch für Cocktailfan) anzutackern, kenne ich ebenso - allerdings nicht nur von chinesischen Protagonistinnen.

@ Cocktailfan :
Wie ist es Euch ergangen ? Lebt der Vater noch ?? ( Von einer Krankheit der verstorbenen Mutter hatte ich nix gelesen, oder ?)

Ich wäre gaaanz gaaanz vorsichtig, was die Gefühle dieser Frau angeht.

Meine Erfahrung - und die vieler mir bekannter laowais - ist eher diejenige, dass eine chinesische Frau, die einmal beschlossen hat, Dich zu lieben, dies ein Leben lang tun wird und dich ( sanft?) zwingt, mehr Zeit mit ihr zu verbringen als Du das ursprünglich geplant hattest.

Trotz alledem wäre es nett, zu erfahren, wie Eure Geschichte weiterging.

Happy Xmas aus Yiwu
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Re: deutsch-chinesisches beziehungsproblem

Beitrag von edmund27 » 24.12.2011, 14:45

kleiner kaiser hat geschrieben:
cocktailfan hat geschrieben:Ich hatte damals, vor über einem Jahr, mal gefragt, wie Sie in china leben kann ohne Job. Sie hat damals bei den Eltern gewohnt. Und Sie hat das so aufgefasst, dass ich Sie nicht unterstützen würde.
Dann gab es ein gemeinsames Essen mit den Eltern im restaurant, da hatte ich klaren Auftrag u´zu zahlen, aber der Vater hat mich ein wenig ausgetrickst und das übernommen. Das kam irgendwie alles zusammen
Hallo in die Runde, bin auch neu hier.
Ich war in der Vergangenheit hauptsächlich in Südamerika unterwegs und in so einem Fall gibts da anstatt (oder zumindest mal außer) einem kranken Vater vor allem einen gesunden Lover. Und der Grund, sich dann nach einem Jahr zu melden, ist eher der, daß die Beziehung zu diesem Lover dann in die Brüche gegangen ist und man Geld braucht. Klingt simpel, ist es auch.

Ich finde es schon erstaunlich, wie viele Schuldeingeständnisse hier gemacht werden (s. oben) und dann u.a. die Chinesen, die ihren Senf dazu geben, von wegen wie enttäuscht man doch ist, daß man nicht chinesisch lernt, nicht nach China zieht, mit der Tochter im Ausland leben will, den Vater nicht vom Tresen wegprügelt um selbst zu bezahlen etc.
Junge Junge... Das ist ja richtig abenteuerlich!

Ich bin zwar hier in Deutschland mit einer liebevollen, interessanten, intelligenten und gut Deutsch sprechenden (z. T. auch Deutsch denkenden) Chinesin zusammen, fliege auch in Kürze mit ihr rüber um mir mal ein Bild zu machen (ich war bisher geschäftlich oft in Japan, aber noch nie in China), habe angefangen Chinesisch zu lernen - aber so ein Theater in gebückter Haltung werde ich sicherlich nicht mitmachen.

Jedenfalls schön, daß ich auf dieses Forum gestoßen bin; es herrscht hier auch ein angenehmer Ton (im Gegensatz zu manchen Latinoportalen).
Danke, daß ich bei euch mitmachen darf!
Hallo. Dein Beitrag ist interessant. Aber glaube nicht dass es typisch für Chinesen ist. Hier im Forum handelt es sich meist um Einzeschicksale und man muss jeden Fall einzeln betrachten und nicht pauschal. Ich bin auch mit einer Chinesin verheiratet und sie hat mir Ihre Kultur gezeigt und ich komme sehr gut damit zurecht. Ich war sehr viel in China unterwegs und muste manches Vorurteil begraben. Man muss ein Land immer erstmal kennen lernen und offen auf die Menschen zugehen. Dann gibt es auch ein paar Probleme weniger. Dann viel Spass in China und hier im Forum.
Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh. ( Henry Ford )

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Re: deutsch-chinesisches beziehungsproblem

Beitrag von cocktailfan » 24.12.2011, 15:57

ich bin schon ein wenig überascht, dass nach so langer zeit noch einmal jemand diesen threat hier aufruft und liest.
aber selbstverständlich will ich die neugier zu befriedigen versuchen.
seit anfang dezember ist meine freundin in deutschland, wir haben den papierkram erfolgreich gemeistert und werden am 30.12. heiraten.

Euch allen ein frohes Weihnachten

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Re: deutsch-chinesisches beziehungsproblem

Beitrag von mistervac » 24.12.2011, 16:18

...das ist doch wie im schönsten Groschenroman, sorry.

Ich freu mich für Euch, bestimmt bin ich damit nicht der einzige.

Rosamunde Pilcher hätte es nicht besser inszenieren können als Eure Lebensgeschichte.

Ich hoffe, und wünsche Dir, daß Deine Frau weiss, was sie an Dir hat.

Das Finanzamt hoffentlich auch, bei der Eheschließung so kurz vor dem Wechsel...

Alles Gute für die Zukunft aus Yiwu.
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Re: deutsch-chinesisches beziehungsproblem

Beitrag von ingo_001 » 25.12.2011, 00:37

mistervac hat geschrieben:Meine Erfahrung - und die vieler mir bekannter laowais - ist eher diejenige, dass eine chinesische Frau, die einmal beschlossen hat, Dich zu lieben, dies ein Leben lang tun wird und dich ( sanft?) zwingt, mehr Zeit mit ihr zu verbringen als Du das ursprünglich geplant hattest.

Happy Xmas aus Yiwu
Dem schliess ich mich Wort für Wort an
Aussser, dass das Happy Xmas aus Berlin kommt.

Die Hochzeit müsste ja nun schon (hoffentlich reibungslos) über die Bühne gegangen sein.
Und auch was mistervac dazu geschrieben hat, passt wie Taschentauch auf weinendes Auge - soll heissen: Wär ich ne Frau, die das eine oder andere unkommentiert lässt und nur die Hochzeit sieht, würde ich jetzt wahrscheinlich auch Rotz und Wasser heulen ...
Da stinkt Sissi ja richtig gegen ab.
Sorry, aber so ganz traue ich der Sache (Ihren Intentionen) nicht - auch wenn ich mir für den TS wünsche, dass ich mich irre und es doch ein Happy-End (ne glückliche, lange Zukunft=Ehe) für Beide gibt.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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Re: deutsch-chinesisches beziehungsproblem

Beitrag von ingo_001 » 25.12.2011, 00:48

Tja, man (ich) müsste nur richtig lesen :oops:
Ich hab statt der 30 ne 20 gelesen.

Ob bei dem Datum beim Standesamt seines Vertrauen ohne lange Vorabreservierung noch n Termin zu haben war?
Nu hör ich aber auf Haare in der Suppe zu suchen - is ja schliesslich Weihnachten :)
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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