Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

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tommy
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Re: Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

Beitrag von tommy » 30.05.2010, 08:20

Pherp hat geschrieben:Gute Schulbildung ist in China sehr teuer... und ich finde das haben die Kinder verdient anstatt auf die Mainstream Universitäten zu gehen...
Haben sie das verdient bzw. haben das andere Kinder nicht verdient?

:roll:

Wie auch immer, man kann nur hoffen, dass (nicht nur in diesem Falle immer) die fuer die Kinder bestmögliche Lösung gefunden wird.

Eine technische Randbemerkung bezgl. "Entführung" der Kleinen nach Deutschland: Normalerweise darf ein Baby nur mit einer erwachsenen Begleitperson (darf man die hier beteiligten Eltern als "erwachsen" bezeichnen?) fliegen, also bei Zwillingen werden 2 Begleitpersonen benötigt.

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Re: Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

Beitrag von otternase » 30.05.2010, 08:45

tommy hat geschrieben:Eine technische Randbemerkung bezgl. "Entführung" der Kleinen nach Deutschland: Normalerweise darf ein Baby nur mit einer erwachsenen Begleitperson (darf man die hier beteiligten Eltern als "erwachsen" bezeichnen?) fliegen, also bei Zwillingen werden 2 Begleitpersonen benötigt.
gibt es eine solche Regel wirklich? Was machen denn dann Ehepaare mit drei oder mehr Kindern, zB. mit Drillingen, müssen die dann noch einen Betreuer dazu mitnehmen? Kann ich mir kaum vorstellen---

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Re: Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

Beitrag von Pherp » 30.05.2010, 08:50

tommy hat geschrieben: Haben sie das verdient bzw. haben das andere Kinder nicht verdient?
Sorry, aber das ist keine Disskusionsgrundlage. Natürlich hat jeder die bestmögliche Bildung verdient.
Nur man muss auch realistisch bleiben, nicht jeder kann gute Bildung bekommen.
Die Kinder von Ihm hätten aber die Möglichkeit, das der entscheidende Unterschied!

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Re: Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

Beitrag von otternase » 30.05.2010, 09:02

Pherp hat geschrieben: und ich finde das haben die Kinder verdient anstatt auf die Mainstream Universitäten zu gehen.
von Universität dürften die Kinder altersmässig sowieso noch einiges entfernt sein. Aber unabhängig davon, dieser Punkt dürfte ja wohl dafür sprechen, dass die Kinder nach D kommen. Nicht umsonst studieren ja auch viele Chinesen im Ausland, zB. in D, eben auch, weil die Ausbildung an einer deutschen Uni in der Regel besser als an einer chinesischen Mainstream Universität ist.

Im übrigen erschiene es mir wichtig, dass die Kinder die deutsche Sprache lernen, schliesslich haben sie deutsche Staatsangehörigkeit und sind in China nur laoweis. Da die Mutter laut Ausgangspost kein Deutsch kann, erschiene mir dieser Punkt bei einem Verbleib der Kinder in CN nicht gesichert. Auch das ist eine wichtige Frage des Kindeswohls!

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Re: Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

Beitrag von tommy » 30.05.2010, 09:07

otternase hat geschrieben: gibt es eine solche Regel wirklich? Was machen denn dann Ehepaare mit drei oder mehr Kindern, zB. mit Drillingen, müssen die dann noch einen Betreuer dazu mitnehmen? Kann ich mir kaum vorstellen---
Versuch mal als Einzelperson in einem Internetauftritt einer groesseren Airline in Europa oder Asien einen Flug mit 2 Babies zu buchen :wink:

Sorry, hier ein Nachtrag.

Aus einem Buchungsversuch bei LH:
"Die Anzahl der mitreisenden Babies darf die der Erwachsenen nicht überschreiten. Bitte korrigieren Sie die Personenanzahl und wiederholen Sie den Vorgang."

Entscheidend ist, daß es um um Babies (Kinder unter 2 Jahren) geht, bei älteren Kindern sieht das wieder anders aus.
Pherp hat geschrieben: Sorry, aber das ist keine Disskusionsgrundlage...
Natürlich ist das keine Diskussionsgrundlage.
Pherp hat geschrieben: Die Kinder von Ihm hätten aber die Möglichkeit, das der entscheidende Unterschied!
Warum schreibst Du dann, das sie es verdient haben? Aufgrund der Gnade der Geburt? Drück Dich mal deutlich aus, dann entstehen nicht wie schon in anderen Threads Missverständisse!

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Re: Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

Beitrag von Pherp » 30.05.2010, 09:12

tommy hat geschrieben:Aufgrund der Gnade der Geburt?
Das was du schreibst hört sich zwar kritisch an, aber das trifft so zu.
Sie haben das Glück das Ihr Vater Möglichkeiten zur finanzierung hat, deshalb haben sie es auch verdient ( sind ja immerhin seine Kinder ) diese Möglichkeiten warnehmen zu können.

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Re: Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

Beitrag von tommy » 30.05.2010, 09:18

Pherp hat geschrieben: Das was du schreibst hört sich zwar kritisch an, aber das trifft so zu.
Sie haben das Glück das Ihr Vater Möglichkeiten zur finanzierung hat, deshalb haben sie es auch verdient ( sind ja immerhin seine Kinder ) diese Möglichkeiten warnehmen zu können.
Jetzt schreibst Du, dass sie es verdient haben, die vorhandenen Möglichkeiten zu nutzen. Vorher war nur die Rede, dass sie eine bessere Ausbildung verdient haben.

Erkennst Du den Unterschied?

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Re: Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

Beitrag von Pherp » 30.05.2010, 09:20

tommy hat geschrieben:
Pherp hat geschrieben: Das was du schreibst hört sich zwar kritisch an, aber das trifft so zu.
Sie haben das Glück das Ihr Vater Möglichkeiten zur finanzierung hat, deshalb haben sie es auch verdient ( sind ja immerhin seine Kinder ) diese Möglichkeiten warnehmen zu können.
Jetzt schreibst Du, dass sie es verdient haben, die vorhandenen Möglichkeiten zu nutzen. Vorher war nur die Rede, dass sie eine bessere Ausbildung verdient haben.

Erkennst Du den Unterschied?
Da gibt es keinen Unterschied.
Sie haben es verdient eine bessere Ausbildung zu bekommen, weil sie Väterlicherseits die Möglichkeit dazu haben.
Ich kann auch nichts dafür wenn nur mir das Wort im Mund umdrehst.

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Re: Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

Beitrag von tommy » 30.05.2010, 09:24

Pherp hat geschrieben: Da gibt es keinen Unterschied.
Sie haben es verdient eine bessere Ausbildung zu bekommen, weil sie Väterlicherseits die Möglichkeit dazu haben.
Ich kann auch nichts dafür wenn nur mir das Wort im Mund umdrehst.
Ich will Dir nichts im Mund umdrehen, aber Deiner Logik nach haben also Kinder finanzschwächerer Eltern keine bessere Ausbildung verdient?

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Re: Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

Beitrag von Pherp » 30.05.2010, 09:28

tommy hat geschrieben:
Pherp hat geschrieben: Da gibt es keinen Unterschied.
Sie haben es verdient eine bessere Ausbildung zu bekommen, weil sie Väterlicherseits die Möglichkeit dazu haben.
Ich kann auch nichts dafür wenn nur mir das Wort im Mund umdrehst.
Ich will Dir nichts im Mund umdrehen, aber Deiner Logik nach haben also Kinder finanzschwächerer Eltern keine bessere Ausbildung verdient?
Das ist das was du in meinen Text hineininterpretierst, wie bereits gesagt ist das keine Diskussionsgrundlage für mich.
Bist du jetzt fertig?

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Re: Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

Beitrag von báitù » 30.05.2010, 13:00

gege hat geschrieben:
báitù hat geschrieben:Ein einfacher Tipp an den Papa:

Da die Kinder deutsche Staatsbürger sind, einfach unerwartet etwas eher nach D-Land zurück fliegen, und die Kinder, die ja dann über einen deutschen Reisepass verfügen müssten, unter die Arme klemmen und ab geht's. :evil:
Mal wieder ein sehr konstruktiver Beitrag von Dir.... :roll:
Weniger mit den Augen rollen und einfach mal den Ausgangspost lesen! :wink:
Es ging um eine Lösung im Interesse des Vaters, da er ja eben gerade keine einvernehmliche Lösung erwartet! Dass das nicht der Königsweg ist, hatte ich ja bereits geschrieben, großer Bruder. :P
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Re: Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

Beitrag von RoyalTramp » 30.05.2010, 15:38

Aber die Frage, die eigentlich im Raum stehen müsste wäre doch wohl, was im Sinne der Kinder wäre. Und da ist halt die Frage: Wäre das am besten für die Kinder, würde sie der Vater nach D "entführen"? Wer soll sich denn dann in D um die Kinder kümmern? Der Vater doch nicht, denn der dürfte in dieser "verantwortungsvollen" Arbeitsposition wohl überhaut keine Zeit haben. So wären die Kinder also nicht nur von ihrer Mutter körperlich getrennt, sondern sie hätten auch nicht wirklich einen Papa, sondern allenfalls irgendeinen Papa-Ersatz, vielleicht die Großeltern, die aber natürlich...wenn der Mann 50 ist, auch in so einem richtig spritzigen Alter sind, dass sie sich mit den Nöten von Kindern und später jungen Heranwachsenden auch wirklich auseinandersetzen können. Die Frau ist hingegen wesentlich jünger und ich unterstelle es dann mal bei ihren Eltern ebenfalls.

Nein, meiner Meinung nach sind die Kinder bei der Mutter wesentlich besser aufgehoben, vorausgesetzt, für die Mutter sind die Kinder nicht nur ein Geldpfand, denn dann stimme ich dir zu, dass sie trotz der Unwägbarkeiten in D besser aufgehoben wären. Aber unterstellt, die Mutter ist wirklich an dem Wohl der Kinder interessiert, dann sollten sie auf jeden Fall bei der Mutter bleiben.

Übrigens: Auch hier in China gibt es gute Schulen, die allerdings dann richtig teuer sind...

Nachtrag: Warum übrigens so viele chinesische Studenten in D studieren: der wichtigste Punkt ist Geld! In D ist es immer noch mit Abstand billiger, als in anderen Ländern, als Ausländer zu studieren. Punkt B) ist die Reputation Deutschlands in gewissen Fachereichen, und erst irgendwo am Ende rangiert die allgemeine Ausbildungsqualität, als Argument. Dieses Stimmungsbild hat sich bis jetzt in allen Sprachkursen ergeben, die ich unterrichtet habe.
Thank you for your contribution to China's flourishing and prosperity! 感谢你为祖国繁荣昌盛作出的贡献!

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Re: Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

Beitrag von otternase » 30.05.2010, 17:34

tommy hat geschrieben:
otternase hat geschrieben: gibt es eine solche Regel wirklich? Was machen denn dann Ehepaare mit drei oder mehr Kindern, zB. mit Drillingen, müssen die dann noch einen Betreuer dazu mitnehmen? Kann ich mir kaum vorstellen---
Versuch mal als Einzelperson in einem Internetauftritt einer groesseren Airline in Europa oder Asien einen Flug mit 2 Babies zu buchen :wink:

Sorry, hier ein Nachtrag.

Aus einem Buchungsversuch bei LH:
"Die Anzahl der mitreisenden Babies darf die der Erwachsenen nicht überschreiten. Bitte korrigieren Sie die Personenanzahl und wiederholen Sie den Vorgang."

Entscheidend ist, daß es um um Babies (Kinder unter 2 Jahren) geht, bei älteren Kindern sieht das wieder anders aus.
Vielen Dank fuer diese Info. Mal wieder was gelernt...

Da ist eine Familie mit Drillingen ja echt für zwei Jahre gegrounded...

Aber letztlich ist die Sache schon einleuchtend, es muss bei Start und Landung und in Notfällen ja immer jemand da sein, der sich um das Baby kümmern kann, auf dem Schoss festhalten kann, im Notfall aus dem Flugzeug tragen kann. Die Benutzung der Notfallrutsche mit gleich zwei Babys auf dem Arm dürfte wohl eher kompliziert bis unmöglich sein...

Was machen denn dt.cn. Familien mit Drillingen? Transsib fahren?

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Re: Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

Beitrag von ingo_001 » 30.05.2010, 18:03

otternase hat geschrieben:Was machen denn dt.cn. Familien mit Drillingen? Transsib fahren?
Die Frage durfte vielmehr lauten: Gibts denn überhaupt dt./chn. (oder andere) Paare mit Drillingen, die Interkontinentalflüge machen wollen?
Und wenn ja: Haben die in den ersten zwei Jahren wirklich den Nerv mit ihnen so einen Trip zu machen?
* Ich geh mal davon aus, dass die Folge-Frage mit einem Nein geantwortet wird.
Es sei denn, die Familie hat so viel "Kleingeld", um eine zusätzliche Person mitzunehmen.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.

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Re: Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

Beitrag von tommy » 30.05.2010, 18:28

Genauso ist es. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Mehrlingseltern anfangs andere Prioritäten als Interkontinentalflüge setzen (müßen), es sei denn, man kann mehrere Kindermädchen beschäftigen.

Daher denke ich, dass die Ehefrau des anfangs erwähnten Fastrentners bei Umzug nach Deutschland Riesenprobleme haben würde. Zum Einen die gewaltige Umstellung auf das dt. Alltagsleben bzw. deren -probleme; anschliessend der "Druck" des Integrationskurses (den kann man zwar in einem solchen Falle etwas später starten, aber trotdem!) und dann die Pflege der Kleinen bzw. der Kampf mit den Deutschen welcher Erziehungsstil der Richtige sei.

Auch wenn das in diesem Falle sowieso den Betreffenden nicht interessieren wird, wäre es am Besten, wenn die Mutter mit Kindern erst in CN bleiben würde, die Mutter belegt einen Deutschkurs in China, die Kinder werden von der Familie der Mutter gepflegt und nach Abschluss des Deutschkurses (mind. B1) reisen alle zusammen nach D...aber wie gesagt ist das in diesem Falle wohl unrealistisches Denken :-(

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