meine Tochter hat einen chinesischen Freund

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EmmaPeel
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meine Tochter hat einen chinesischen Freund

Beitrag von EmmaPeel » 14.02.2010, 21:53

Hallo zusammen!
Ich habe mich hier gerade angemeldet, um so schnell wie möglich so viel wie möglich über die chinesische Kultur zu erfahren.
Ich bin Emma, 50. Eine meiner Töchter ist seit einem halben Jahr in Dalian. Dort hat sie einen jungen Mann kennengelernt, der ursprünglich aus Jilin kommt. Na ja, es hat wohl gefunkt und der junge Mann wird ihr wohl in ein paar Monaten nach Deutschland folgen.
Ich muss jetzt erst mal wissen, wo ich eine Karte von China herbekomme, auf der ich ein bßchen mehr als Peking und Shanghai erkennen kann.Außerdem wüßte ich gern, wo ich Näheres über die Regionen und ihre Eigenarten erfahren kann, China ist ja nun nicht gerade winzig.
Ein bisschen stutzig hat mich gemacht, dass er nur sehr ungern ein Foto von sich rausgerückt hat. Als Muttertier wittere ich gleich Gefahr...
Nun ja, dass ich möglichst keine Käsebrötchen beim ersten Kennenlernen servieren sollte, hab ich irgendwo gelesen. Gibt es empfehlenswerte Literatur, um die schlimmsten Fettnäpfchen zu vermeiden?
Im Augenblick feiert sie mit ihm und seiner Familie chinesisch Neujahr. Kommt mir ein bißchen früh vor, dass er sie gleich mit zu seiner Familie mitnimmt. Oder ist das üblich? Beruhigend ist ja, dass - jedenfalls diesem Forum nach - das Heiraten sehr kompliziert sein soll. Zumindest kann man nichts überstürzen.
Ich hoffe, der/die eine oder andere kann mir helfen.
Schönen Abend noch
Emma

Dukat
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Re: meine Tochter hat einen chinesischen Freund

Beitrag von Dukat » 14.02.2010, 22:11

Für die Karte würde ich dir das Programm Google Earth ans Herz legen. Damit kanns du dir China bis ins kleinste Detail anschauen. http://earth.google.com/intl/de/" target="_blank

Die Beantwortung deiner anderen Fragen überlasse ich anderen, die deutlich kompetenter in diesem Bereich sind.

andy

Re: meine Tochter hat einen chinesischen Freund

Beitrag von andy » 14.02.2010, 22:20

EmmaPeel hat geschrieben: Im Augenblick feiert sie mit ihm und seiner Familie chinesisch Neujahr. Kommt mir ein bißchen früh vor, dass er sie gleich mit zu seiner Familie mitnimmt. Oder ist das üblich?
Ich kenne das nur so, von Frauen in China, das Sie Ihren Partner erst mit zur Familie nehmen wenn bereits eine Tendenz zum heiraten ansteht ( oder es Ihr zumindest mit dem Partner sehr ernst ist ), daher hört sich das aus deinem Post in der Tat sehr früh an.

Eventuell hat der Man es besonders eilig?
Wie alt ist den der Man und deine Tochter?

Und was auch noch Interessant wäre, was macht der Man beruflich?
EmmaPeel hat geschrieben: der junge Mann wird ihr wohl in ein paar Monaten nach Deutschland folgen.
Was erstmal so nicht ohne weiteres möglich ist.
Dafür braucht der Man nämlich ein Visum, was Er ohne Studien- / Arbeitsplatz oder ohne Heirat nicht bekommt.
Nun ja, dass ich möglichst keine Käsebrötchen beim ersten Kennenlernen servieren sollte, hab ich irgendwo gelesen. Gibt es empfehlenswerte Literatur, um die schlimmsten Fettnäpfchen zu vermeiden?
Wenn Er wikrlich zu dir zu Besuch kommen sollte, muss Er sich den Gegebenheiten anpassen und nicht du :wink:
Immerhin möchte Er ja die Kultur kennenlernen, und dazu gehört auch normales Abendbrot.
In dem Sinne würde Ich mich als Gastgeber also nicht verstelllen.

Als Ich die Familie meiner Freundin besucht habe, habe Ich auch nicht erwartet das man sich für mich verstellt.

Pinyin
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Re: meine Tochter hat einen chinesischen Freund

Beitrag von Pinyin » 14.02.2010, 22:36

Ursprünglich ist es so, dass man die Eltern erst kennenlernt, wenn man eine Tendez zum Heiraten hat. Aber das ist auch individuell abhängig wie der Freund deiner Tochter und die Familie darüber denkt.

Ich kenne auch Deutsche die schon die Eltern der Freundin/des Freundes kennengelernt haben und nicht in den nächsten Wochen heiraten möchten. Allerdings trifft das dann schon auf sehr liberale Familien zu (oft in den größeres Städten).

Allerdings ist das chinesische Neujahrsfest auch ein Event, das deine Tochter sicher kennenlernen möchte.

Einfach mal so nach Deutschland kommen und hier leben ist nicht einfach (ohne Heirat) möglich. Besuchen sicher, hier leben und eine langfristige Beziehung ohne Heirat führen ist dann schon schwieriger.

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Re: meine Tochter hat einen chinesischen Freund

Beitrag von sanctus » 14.02.2010, 22:40

andy hat geschrieben:
EmmaPeel hat geschrieben: der junge Mann wird ihr wohl in ein paar Monaten nach Deutschland folgen.
Was erstmal so nicht ohne weiteres möglich ist.
Dafür braucht der Man nämlich ein Visum, was Er ohne Studien- / Arbeitsplatz oder ohne Heirat nicht bekommt.
Na, aber er wird doch mit Sicherheit ein Touristenvisum bekommen, oder???

Also, nur weil sie der Familie vorgestellt wurde, gleich an Hochzeit zu denken halte ich fuer uebertrieben. Es war Neujahr, da werden oefters mal Freunde mitgebracht, und Ausalendern kann man so gleich ein Teil wichtige Kultur zeigen.

Wegen dem Foto, sehe ich auch nicht so eng. Das haelt dich schonmal davon ab nur auf das Aeussere zu schliessen...ist also vielleicht sogar Absicht. Dann siehst du ihn ebend erst wenn er dann wirklich vor dir steht.

Uebrigens lese ich hier eine grundlegende negative Einstellung zu der ganzen Thematik von dir. Lass deine Tochter einfach machen - und zeige Toleranz ihr gegenueber.

Wegen Karte und Kultur rate ich auch zu google/maps und was das Allgemeine zu China/ Kultur so angeht, da kann man schonmal wikipedia nutzen.
谁想要大成绩,就要有更大的目标!

„Solange es Leute gibt, die nichts können, nichts wissen und nichts geleistet haben, wird es auch Rassismus geben“ Farin Urlaub

andy

Re: meine Tochter hat einen chinesischen Freund

Beitrag von andy » 14.02.2010, 23:04

Na, aber er wird doch mit Sicherheit ein Touristenvisum bekommen, oder???
"Mit Sicherheit" nicht, die Möglichkeit besteht keine Frage.
Der Satz von EmmaPeel "junge Mann wird ihr wohl in ein paar Monaten nach Deutschland folgen" , hörte sich nur nicht gerade nach einem Kurzurlaub an.

aquadraht
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Re: meine Tochter hat einen chinesischen Freund

Beitrag von aquadraht » 14.02.2010, 23:44

EmmaPeel hat geschrieben:Hallo zusammen!
Ich habe mich hier gerade angemeldet, um so schnell wie möglich so viel wie möglich über die chinesische Kultur zu erfahren.
Ich bin Emma, 50. Eine meiner Töchter ist seit einem halben Jahr in Dalian. Dort hat sie einen jungen Mann kennengelernt, der ursprünglich aus Jilin kommt. Na ja, es hat wohl gefunkt und der junge Mann wird ihr wohl in ein paar Monaten nach Deutschland folgen. ..
Nun, dann bist Du ja deutlich jünger als ich :). Meine Töchter sind schon vergeben, aber ich denke, Deine ist auch keine sechzehn mehr. Wenn der junge Mann Deine Tochter mit in die Familie nimmt, ist das aus meiner Sicht kein schlechtes Zeichen, wenn er es nicht ernst meinte, täte er das nicht. Erzähl mal, wie alt die beiden sind.

Das mit dem "nach Deutschland kommen" gibt noch einen Haufen Stress, selbst wenn die beiden in China heiraten, was eher einfach ist. Ist denn schon von Hochzeit die Rede?

Wenn Du etwas über China lernen willst, empfehle ich (andere mögen Anderes empfehlen) "Der China-Knigge" und "Die Langnasen" von Petra Häring-Kuan und Yu Chien Kuan, witzig geschriebene Bücher, die ein wenig in das heutige China einführen.

Prinzipiell würde ich mir bei einem/r chinesischen Freund/in eines meiner Kinder keine grösseren Gedanken machen als bei einem Deutschen, Russen oder Eskimo. Selbst wenn die vorhaben, in China zu bleiben.

Gruss, a^2

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Re: meine Tochter hat einen chinesischen Freund

Beitrag von gege » 15.02.2010, 01:59

EmmaPeel hat geschrieben: Eine meiner Töchter ist seit einem halben Jahr in Dalian.
Wie hoch da wohl die Wahrscheinlichkeit ist, dass auch die Tochter in einem gewissen China Forum angemeldet ist :twisted:
Als Muttertier wittere ich gleich Gefahr...
War bei meiner Mutter auch nicht anders und hat in einem ziemlichen Familienkrach geendet. Also lieber mit etwas Vorsicht an die Sache rangehen. Erst recht wenn Du die Person noch überhaupt nicht kennst. Ich hoffe Du kannst Dich auch für Deine Tochter freuen, dass sie in einem fremden Land nicht alleine ist. :wink:
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Re: meine Tochter hat einen chinesischen Freund

Beitrag von Aremonus » 15.02.2010, 10:43

Leben und leben lassen :wink:

Der Junge war wohl bloss zu scheu, ein Bild zu senden^^ Was konkret befürchtest du dann?
Deine Tochter wird schon wissen, was sie tut. Und sonst lernt sie es eben und weiss es später im Leben...

Ich würde dem Freund deiner Tochter auch das echte Deutschland zeigen und mich nicht verstellen; das wirkt inkohärent und es macht seine Entscheidung, ob er später einmal in Deutschland leben möchte (falls es sich ergibt) nicht gerade einfacher.
War bei meiner Mutter auch nicht anders und hat in einem ziemlichen Familienkrach geendet
Meine Eltern waren auch nicht gerade happy, dass ich mit 'ner Chinesin zusammen bin. Eine Fernbeziehung ist schon eine Belastung für das Studium und wenn sie im Sommer hierher studieren kommt wird es finanziell auch nicht gerade einfacher für mich. Auch die Eltern meiner Freundin waren etwas skeptisch, wenn ihre Tochter soweit weg geht... Aber Krach gab's deswegen glücklicherweise nicht.
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

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Re: meine Tochter hat einen chinesischen Freund

Beitrag von incues » 15.02.2010, 13:17

sanctus hat geschrieben:Uebrigens lese ich hier eine grundlegende negative Einstellung zu der ganzen Thematik von dir. Lass deine Tochter einfach machen - und zeige Toleranz ihr gegenueber.
Das würde ich so nicht behaupten. Wenn Du selbst Kinder hast, dann weißt du, dass man über alle Maßen gerne Bervormundet, auch wenn diese bereits die absolute Volljährigkeit vollendet haben. Es sind halt die Kinder, um die man sich immer Sorgen macht.

Als Kind möchte und sollte man selbst seine Erfahrungen machen, aber als Elternteil hat man plötzlich eine andere Sichtweise und denkt, man müsste jemanden vor negativen Erfahrungen bewahren. Sowas lässt sich nicht abschalten und ist auch der Grund, wieso pupatäre Kinder oft die Bindung an Ihre verlieren und diese verzweifeln. Naja wie auch immer. In einem Punkt hast du jedenfalls recht. Sie sollte machen, wonach ihr der Kopf steht. Ich bin sicher sie ist nicht auf denselbigen gefallen :)

Liebe Emma,

für Informationen über Provinzen und Städte, kann ich dir nur Wikipedia ans Herz legen, wenn du etwas grundliegendes erfahren möchtest. Aber ich bin mir fast sicher, dass du schon selbst auf den Gedanken gekommen bist :-P

Google Earth war übrigens ein sehr guter Tipp... Sehr oft findet man darin verlinkte Bilder und Wiki-Links, über die man schon einiges erfahren kann.

Ich mache mir fast ein wenig Sorgen über euer erstes treffen. Wie werdet ihr denn kommunizieren? Auf Englisch vermutlich? Chinesen haben einige Eigenarten, die uns deutschen so ziemlich fremd sind. Das beginnt bei Gesichtsausdrücken, Körpersprache, etc und endet beim Ausdrücken von Gefühlen. Mach dir deshalb aber keine Sorgen... Es dauert seinde Zeit, bis man die Eigenarten einer Kultur kennt.

Das besste wird sein, du machst das Ganze einfach mal mit :) Wahrscheinlich wird es viel besser und amüsanter, als du es dir bisher ausgemalt hast.
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Re: meine Tochter hat einen chinesischen Freund

Beitrag von aquadraht » 15.02.2010, 16:33

incues hat geschrieben:
sanctus hat geschrieben:Uebrigens lese ich hier eine grundlegende negative Einstellung zu der ganzen Thematik von dir. Lass deine Tochter einfach machen - und zeige Toleranz ihr gegenueber.
Das würde ich so nicht behaupten. Wenn Du selbst Kinder hast, dann weißt du, dass man über alle Maßen gerne Bervormundet, auch wenn diese bereits die absolute Volljährigkeit vollendet haben. Es sind halt die Kinder, um die man sich immer Sorgen macht.
Ich widerspreche da heftig. Ich habe (zumindest als eine Elternhälfte) sechs Kinder grossgekriegt, die alle recht erfolgreich im Beruf stehen (die meisten mit akademischer Ausbildung) und grossenteils schon selbst Kinder haben. Und nein, ich habe die nicht bevormundet, und auch meine Frauen nur sehr eingeschränkt (und wenn, war ich dagegen).

Man kann seine Kinder lieben und sich für sie engagieren, ohne sie zu gängeln oder zu erdrücken. Es ist krank, seinen Kindern nicht zu vertrauen. Gerade die Partnerwahl ist etwas, wo man sich am wenigsten einzumischen hat. Selbst wenn man sieht, dass da etwas nicht gut läuft, sollte man sich zurücknehmen und Unterstützung dann anbieten, wenn sie gewünscht und gefordert ist, und das möglichst ohne "ich hab es doch gleich gesagt".

Wenn man seinen Kindern nicht vertraut, liegt das meiner Meinung nach auch an eigenem schwachem Selbstbewusstsein. Wer das macht, projiziert meist seine eigenen Ängste. Denen sollte er/sie sich stellen statt seinen Kindern das Leben schwer zu machen.

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Re: meine Tochter hat einen chinesischen Freund

Beitrag von incues » 15.02.2010, 16:44

natürlich hast du nicht ganz unrecht. Das wollte ich damit auch nicht ausdrück. Ich glaube das sollte hier auch nicht Hauptbestandteil der Diskusiion sein.

Mir ging es eigentlich nur darum, zu äußern, dass die mütterlichen Sorgen nicht "negativ" dargestellt werden sollte. Nichts für ungut. Ich empfinde das als etwas völlig normales, besonders wenn mein Kind soweit weg von zuhause wäre, und man bekommt sogut wie nichts mit :-P
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Re: meine Tochter hat einen chinesischen Freund

Beitrag von EmmaPeel » 15.02.2010, 20:05

Hallo, zusammen!
Ganz ruhig. Meine Mädchen können von A wie Ami bis Z wie Zulu jeden heiraten, der ihnen dafür geeignet erscheint. Deswegen mach ich mir trotzdem Gedanken.

"Ich mache mir fast ein wenig Sorgen über euer erstes treffen. Wie werdet ihr denn kommunizieren? Auf Englisch vermutlich? Chinesen haben einige Eigenarten, die uns deutschen so ziemlich fremd sind. Das beginnt bei Gesichtsausdrücken, Körpersprache, etc und endet beim Ausdrücken von Gefühlen. Mach dir deshalb aber keine Sorgen... Es dauert seinde Zeit, bis man die Eigenarten einer Kultur kennt."
Das trifft es weitestgehend. Ich bin einfach unsicher wegen der verschiedenen Kulturen.

Meine Tochter und der Freund sind dreiundzwanzig. Sie studiert, hat aber eine Art Praktikumssemester in China eingefügt. Er ist Mathematiker und möchte in Deutschland entweder sein Studium beenden oder irgendwas Spezielles draufsetzen. Kommunizieren werden wir auf Englisch-Deutsch-Chinesisch. Sie lernt Chinesisch, er Deutsch, und beide sprechen Englisch. Ich spreche Englisch und habe ein "Touristenwörterbuch China" :-)

"Wie hoch da wohl die Wahrscheinlichkeit ist, dass auch die Tochter in einem gewissen China Forum angemeldet ist"
1. Warum sollte sie? Sie hat doch China pur zur Zeit.
2. Und selbst wenn: Sie kennt mich so gut, dass sie es einzuordnen weiß und nicht gleich Bevormundung oder ähnliches annimmt.

Nachdem ich heute den Großteil des Tages bei Google und Wikipedia verbracht habe, werde ich mir die empfohlenen Bücher bestellen, hier weiter das Forum rauf- und runterlesen und dann mal alles auf mich zukommen lassen. Ich will halt versuchen (das würde ich aber auch bei einem Bayern oder Ostfriesen), als Mutter einen möglichst harmlosen Eindruck zu machen. Und dazu gehört für mich auch, mir wenigstens rudimentäre Kenntnisse über Land und Leute anzueignen.

Wenn ich die Bücher durch habe und noch Fragen aufgetaucht sind, würde ich mich noch mal melden, okay?

Schöne Grüße Emma

blomah
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Re: meine Tochter hat einen chinesischen Freund

Beitrag von blomah » 16.02.2010, 06:18

EmmaPeel hat geschrieben: Beruhigend ist ja, dass - jedenfalls diesem Forum nach - das Heiraten sehr kompliziert sein soll. Zumindest kann man nichts überstürzen.
Ich hoffe, der/die eine oder andere kann mir helfen.
Schönen Abend noch
Emma
Freu dich nicht zu frueh. Fuer wirklich verzweifelte Paare gibt es immer noch die HK-Variante um heiraten zu koennen.

Ansonsten kann ich dir empfehlen, Sprich mit deiner Tochter.
Fettnaepfchen: er kommt nach D und kann kein Chinafood erwarten. Wenn sich beide kennen
sollte es moeglich sein das deine Tochter dich auf Sachen hinweist bzw ihren Freund sachen erklaert.

Falls du eine gute Beziehung zu deiner Tochter hast, gehe die Sache ruhig an und versuche wenigstens deine Vorurteile beseite zu stellen.
Meine Eltern waren in der gleichen Situation wie du. Alles in allem hat es aber 3 Jahre (war aber unsere Entscheidung) gedauert bis wir geheiratet haben. Und es stimmt das heiraten in D/PRC schwierig sein kann. Aber da Sie Deutsche ist sollte die HK variante allemal funktionieren.

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Re: meine Tochter hat einen chinesischen Freund

Beitrag von Aremonus » 16.02.2010, 10:36

Auch Chinesen können sich an europäisches Essen gewöhnen, nicht nur Europäer an Chinesisches. Meine Freundin mag inzwischen sogar Käse - am liebsten den, der am meisten stinkt :lol:
Nur Kaffee mag sie (noch) nicht. Aber das dürfte sich ändern, wenn sie hier studiert^^
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

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