(1/2) Container nach Deutschland - Fragen über Fragen

Alles um Zoll, Import & Export zwischen China und dem Rest der Welt.
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(1/2) Container nach Deutschland - Fragen über Fragen

Beitrag von Sickko » 14.10.2014, 13:25

Hallo zusammen!

Vor einigen Tagen habe ich dieses Forum entdeckt und seitdem interessiert mitgelesen. Da ich seit ca. zwei bis drei Monaten für ein Auslandssemester in China lebe, bin ich sehr am Land - und im Moment vor allem an Zollfragen - interessiert.

Die Situation ist folgende:
Mein deutscher Kumpel und ich (beide Studenten im Auslandssemester) haben Kontakte zu deutschen Unternehmern, die hier gerne günstig einkaufen würden. Es geht um Kleinkram in Riesenmengen. Von Verbrauchsmaterialien im Kfz-Bereich bis zu Sportausrüsting ist so einiges dabei.

Wir wollen diese "Bestellungen" nun umsetzen und einkaufen. Die ersten Samples sind bestellt und eingetroffen, die ersten Kalkulationen durchgeführt und der erste Eindruck gebildet...

Fragen über Fragen! Vor allem der Ablauf an den Häfen mit der Zwischenlagerung, sowie die EORI-Anmeldung und die Ungewissheit über die gesamten Transportkosten machen uns zu schaffen...

Wir würden uns freuen, wenn jemand Lust hat, seine Erfahrungen mit uns zu teilen. Ich habe gesehen, dass so einige von euch in diesem Bereich erfolgreich tätig und durchaus hilfsbereit sind. Wir hoffen, dass sich so jemand oder gerne auch mehrere melden.

Leider habe ich auch gesehen, dass Leute vom ersten Post an verarscht und als dumm dargstellt werden. Bitte lasst diese unproduktiven Kommentare. Nichtsdestotrotz könnt ihr uns auf weitere Probleme aufmerksam machen. Sachen, die wir eventuell noch garnicht bedacht haben.

Naja, wir wissen zwar noch (!) nicht so viel über die Materie, sind aber hoch motiviert. In diesem Sinne: Möchte sich jemand austauschen? Freuen uns über jede PM und jeden Post!

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Re: (1/2) Container nach Deutschland - Fragen über Fragen

Beitrag von blackrice » 14.10.2014, 14:07

Sickko hat geschrieben:Leider habe ich auch gesehen, dass Leute vom ersten Post an verarscht und als dumm dargstellt werden. Bitte lasst diese unproduktiven Kommentare. Nichtsdestotrotz könnt ihr uns auf weitere Probleme aufmerksam machen!
na...DEINE Elefantenhaut wird schon die richtigen Poren haben um die "unproduktiven Kommentare" rauszufiltern.....soviel zu "vom ersten post an"....btw...welcome here 8)
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Re: (1/2) Container nach Deutschland - Fragen über Fragen

Beitrag von JensB » 14.10.2014, 14:52

Ich hab im Juli für einen 40er glaub ich $2800 bezahlt auf der SHA>HH Rennstrecke. 20er war zu der Zeit glaub ich um die $1700

Halbe Container gibt es nicht, bei halber Ladung, also ca. 17m³ sind die Kosten 20er vs. LCL sehr ähnlich. Ich nehme dann lieber den 20er.

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Re: (1/2) Container nach Deutschland - Fragen über Fragen

Beitrag von Ryosuke » 14.10.2014, 16:10

In welcher Ecke steckst du hier? Evtl. habe ich demnächst noch etwas Platz...

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Re: (1/2) Container nach Deutschland - Fragen über Fragen

Beitrag von canni » 15.10.2014, 02:01

Fragen über Fragen. Das kennen wir. Aber um wirklich Tipps geben zu können musst ein bisserl mehr sagen.
Die Kosten für den Container von Jens sind ein Anhaltspunkt. Aber, es kommt natüprlich darauf an, wer den Transport bezahlt (Du oder der Kunde) wer der Empfänger ist in GER (der hat Zoll und Einfuhrsteuer zu entrichten) und wie Du das ganze anlegst (ex work, FOB, CIF, Tür zu Tür). Die Unterschiede und evtl. Probleme sind teilweise enorm.

Wenn Du als deutsches Unternehmen die Einfuhr machst, brauchst Du die Eori nummer. sonst nicht. In China brauchst du normalerweise eine Ausfuhrlizenz für manche Produkte mehr oder weniger. Deine Kosten sind die Fahrt vom Fabrikhof zum Hafen/Warenhaus des Spediteurs so Du ex work einkaufst. Kaufst Du FOB ein sind diese Kosten normalerweise im Preis enthalten und der Lieferant bringt die Ware in den Hafen wo er selbst verzollen kann oder das gegen Berechnung Deinem Spediteur überlässt. Aufpassen dabei, dass Du dich nicht verrechnest.

Dann musst Du wissen, wie Du liefern willst. Dabei ist es wichtig, wer der Empfänger und damit Importeur ist. Wie gesagt bei FOB zahlt der Empfänger alles weitere, Seefracht, Hafengebühren in GER, Zoll, EuSt.
Bei CIF ist wie das heisst Cost Insurance Freight enthalten. Die zahlst dann Du, damit wird die Ware im Hafen z.b. Hamburg angelandet. Dazu kommen dann noch die Zoll und Steuerbeträge. Der Kunde übernimmt die ware dann im Hafen von Deinem Spediteur. Der einfachste Weg, wenn Du nur einen Empfänger hast, ist die Tür zu Tür Lieferung. Da ist dann alles drin (wobei Zoll und Steuer extra berechnet werden) vom HOf des LIeferanten bis zum Hof Deines Kunden oder Deines Lagers.
Da sind dann die Kosten sicher anders als von jens dargestellt? Ein 20 Fuß Container liegt derzeit innerhalb Deutschlands so bei etwa 3000 Euro all inkl. je nachdem wo in GER angeliefert werden soll. Im Moment ist die reine Seefracht günstig. Ab Januar geht das immer ziemlich hoch.

Wichtig für den Zoll ist natürlich die Art der Waren. Dabei spielt die Ausfuhrlizenz eine Rolle, die aber je nachdem mit einem Agenten, dem Lieferanten selbst oder der Spedition gelöst werden kann.
Die Art der Ware ist natürlich dann auch Vorraussetzung ob und zu welchen Bedingungen Du sie in GER einführen darfst.

Insgesamt würde ich Dir raten, als Neuling sehr vorsichtig zu sein. Muster haben gern in China die Bedeutung sind halt Muster, was danach kommt wissen wir noch nicht. Aber jeder muss seine Erfahrungen selbst machen.
Geh immer vom worst case aus. Denk drüber nach, wie Du den worst case vermeiden kannst. Vor Ort mit den Lieferanten verhandeln, hinter die Kulissen schauen, natürlich vor allem bei der ersten Lieferung die Waren persönlich überprüfen und beim Zahlen vorsichtig sein. Dann geht nach einigen "unfällen" das Chinageschäft durchaus leicht von der Hand :) holldrio und viel Spass und Erfolg.
Das Leben ist manchmal wie jemand, der Dir eine Tafel Schokolade hinhält und wenn Du reinbeisst merkst Du, dass es eine Zitrone ist. Mogelpackung.
Wenn du eine Sprache nicht oder nicht richtig sprichst, solltest Du zumindest ein guter Pantomime sein....

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Re: (1/2) Container nach Deutschland - Fragen über Fragen

Beitrag von JensB » 15.10.2014, 04:40

canni hat geschrieben:Ein 20 Fuß Container liegt derzeit innerhalb Deutschlands so bei etwa 3000 Euro all inkl. je nachdem wo in GER angeliefert werden soll.
Meine Daumenformel ist Seefreight x 2 - dann ist die Ware beim Kunden. Das Trucking in DE kostet in etwa wie die Seefracht. EUR 3000 bis die Ware vor dem Tor steht ist damit absolut realistisch. Ob der Container voll oder leer ist spielt auch keine Rolle.

Wie das genau geht muss man nicht wissen, das macht alles die Spedition.

Es lohnt auf jeden Fall bei Speditionen die Preise zu vergleichen. Gerade wenn man kein Kunde ist. Ob dann FOB oder CNF billiger kommt ist IMHO marginal. Chinesen bieten bei Containern eher nicht DDU an. Das Trucking bleibt also immer bei einem hängen.

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Re: (1/2) Container nach Deutschland - Fragen über Fragen

Beitrag von Sickko » 15.10.2014, 05:58

Vielen Dank an euch alle, wieder ein Stück schlauer!

Wir denken auch, dass für die erste Lieferung Tür zu Tür am besten ist. Am wenigsten Stress und Risiko. Wenn unser Vorhaben durch den teureren Versand zu scheitern droht, sollten wir es gleich lassen... Aber danach sieht es sicher nicht aus.

1. Ausfuhrlizenz. Wo bekomme ich diese? Wie beantragt man diese, welche Papiere sind notwendig und wie lange dauert der gesamte Prozess?
2. Da es sich um mehrere Warenarten handelt müssten wir doch eigentlich jeweils zum Hafen bestellen und der Spedition dann Tür zu Tür verklickern oder? Wie ist hier eigentlich die Zwischenlagerung geregelt? Angenommen wir haben 3 Arten von Waren, die an drei unterschiedlichen Tagen innerhalb einer oder zwei Wochen am Hafen ankommen. Wie wird zwischengelagert, wie hoch sind die Kosten, wie funktioniert das bitte?
3. Zahlung von Tür zu Tür. Zahlen wir hier alles im Vorfeld und der Kunde muss nurnoch entgegennehmen?


@Ryosuke: Wir stecken aufgrund des Studiums in Peking. Sind allerdings durchaus flexibel, wenn es dann um die Verladung oder Begutachtung der Waren geht. Würden uns freuen, wenn du dich meldest!
Ich kann dir leider keine PM schreiben, weil der Account hier so neu ist. Also niemandem. Ich gehe einfach mal davon aus, dass ihr mir schreiben könnt. Also falls sich jemand näher austauschen will, einfach antexten :)

Vielen Dank, Leute!!!

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Re: (1/2) Container nach Deutschland - Fragen über Fragen

Beitrag von JensB » 15.10.2014, 06:24

1. Macht der Hersteller/Anbieter. Damit hat man nichts zu tun.

2. Man kauft FOB - immer mit gleichem FOB Ort. Die Spedition führt die Ware dann zusammen. Es sollte dann alles mit einer Spedition gemacht werden.

3. Je nach Incoterms. In der Regel kauft man entweder FOB oder CNF. Wenn man von verschiedenen Hersteller zusammenführen lässt dann geht logischerweise nur FOB. Man zahlt also ab FOB.

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Re: (1/2) Container nach Deutschland - Fragen über Fragen

Beitrag von Sickko » 15.10.2014, 06:33

2. Der Spedition sagt man dann, dass der und der Anbieter dann und dann die Sachen anliefert? Und je länger die Zusammenführung dauert, desto teurer die Zwischenlagerung? Was kostet hier ein Tag in etwa?

3. Wir zahlen den Herstellern FOB, also nur den Transport bis zum Hafen bzw. zum Spediteur am Hafen. Dies wird in China, vor Ort bezahlt. Also Ware+Versand zum Hafen praktisch, verstanden.
Im Anschluss wird der Spediteur Tür zu Tür bezahlt. Läuft das dann so ab, dass die Spedition Hafengebühren Dtld, Zoll und EUSt übernimmt und dann in der Gesamtrechnung als Posten ausweist? Gesamtrechnung ist nach Warenübergabe in Deutschland zu zahlen, richtig?

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Re: (1/2) Container nach Deutschland - Fragen über Fragen

Beitrag von JensB » 15.10.2014, 08:29

2.) So ist es. In der Regel sind ein paar (3?) Tage frei. Es ist besser man gibt dem Hersteller das Anlieferdatum.

3.) Genau. Die Spedition macht alles von A-Z, und man selber zahlt nur.

Mach dich mal vertraut was man nicht importieren kann. Stichwort: Markenschutz, RoHS, CE

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Re: (1/2) Container nach Deutschland - Fragen über Fragen

Beitrag von canni » 15.10.2014, 09:03

Hi Jens, manchmal denke ich wir machen Geschäfte in verschiedenen Ländern :). Ist jetzt nicht böse gemeint. Aber Deine Angaben sind manchmal a bisserl theoretisch.

Die Ausfuhrlizenz. Das kommt aber gewaltig darauf an wo man kauft. Die meisten Factories sind nicht in der Lage das zu machen! Also Agent dazwischen oder Spedition machen lassen. Bei Händlern ist das anders, dafür kost es dort halt auch mehr. Aufpassen!

Ebenfalls werden die wenigstens Factories FOB anbieten, denn das hat zur Voraussetzung, dass der Lierfant selbst verzollen muss/kann. Wenn Du verschiedene Lieferanten hast, ist das technisch fast nicht lösbar. Dann muss Dein Spediteur das sammeln, die Verzollung findet dann erst später statt! Das betrifft auch Händler. Dabei nimmt die Spedition vom Lieferanten, so er FOB angeboten hat die Lagerkosten und die FOB Kosten, die deutlich höher sind als das was der Hersteller über seinen Agenten normalerweise bezahlt. Aufpassen!

Da ist dann die Aussage von Jens zweideutig. Denn tatsächlich können mehrere verschiedene Lieferanten gar nicht fob (also free on board nicht free warehouse!!) anbieten, weil die Ware ja gesammelt werden muss und erst dann der Container geladen wird und es verrschiedene Dokumente wären. Diese führt ihr zusammen oder überlasst es einem Agenten am Besten eine Commercial Invoice und eine Packliste zu erstellen.

Solltet ihr LCL also Beiladung bevorzugen, sind FOB Anlieferungen natürlich möglikch, denn dann wird jede einzelne Sendung seperat behandelt. Meine Hinweise sind vor allem auf Container ausgerichtet.

Ideal auch für den Anfang ist die Tür zu Tür Lieferung wobei es relativ egal ist, ob Dein Hersteller ex work, free warehouse Shipping company oder FOB anbietet. Musst ausrechnen und den LIeferanten fragen ob er bereit ist, die FOB Kosten dem Spediteur zu bezahlen. Wir machen das so, dass wir ex Work kaufen (bei Factories) und uns dann um die Zufuhr zum Warehouse im Hafen kümmern. Alles weitere macht der Spediteur. Wir machen die CI und die PL dann füpr ihn je nachdem wie es für unseren oder unsere Empfänger nötig und möglich ist wegen der Zollabwicklung in GER. Die ganze Chose geht dann auf Rechnung und Risiko des Kunden. Der zahlt den vorher klar fixierten Betrag dann vor der Verzollung! Die Spedition informiert ihn, wann die Ware im Hafen ankommt und schickt ihmn dann die Rechnung. Danach wird die Ware frei haus am Bestimmungsort angeliefert. Hast Du mehrere Abladestellen musst Du das mit dem Spediteur ausmachen, der dann notfalls in Hamburg die Sendungen per Trucks verteilt. Soll der Container an eine Adresse gehen, wird der ganze Container dahin gekarrt und es bleiben 2 Stunden zum Ausladen.
Müsst ihr das selbst bezahlen, weil verschiedene Abnehmer läuft das genauso. Fixpreis geben lassen und sobald die Ware in GER anlandet zahlt ihr. In dem Fall seit ihr jedoch auch der Importeur, d.h. EORI Numer und jemand vor Ort, der sich um die Weiterleitung der einzelnen Produkte kümmert.

Ich würde meinen Kunden niemals CNF anbieten. Nur über meine Leiche. Was passieren kann wenn was passiert haben wir hier schon mal erötert und genau deshalb nur CIF wenn denn nur bis zum Hafen geliefert werden soll. Darauf achten, dass bei Tür zu Tür Lieferung auch die Versicherung enthalten ist. Ist echt sehr günstig. Ich habe gerade für 20 000 euro wert 40 Euro Versicherung bezahlt!

Noch eins: ich würde nie mit einem Spediteur arbeiten, der KEIN Tür zu Tür anbietet. DAS wird ein jämmerliches Rumgeiere wenn Du den falschen erwischt. vielleicht noch schön über Koper haha.. viel Spass.
Jeder gute Spediteur in China hat einen Partner in GER, was natürlich auch umgekehrt gilt. Also kannst Du natürlich auch in GER abschliessen, nur ist es so rum meist teurer. Vor allem die Vor Ort Gebühren werden von den Germanisten oft sehr großzügig weitergegeben.



OK was noch? Klar, Marke vergiss es, es sei denn Dein Kunde hat eine Lizenz. CE, GS, RoHs, LFBG kommt immer auf das Produkt an und das müsst ihr natürlich vorher abklären.

Ich hab ein bisschen Bedenken. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie viele Fehler es gibt, die man in China machen kann. Und wenn ihr in Peking sitzt, ich denke mal in Peking gibt es viele Regierungsfirmen aber mehr auch nicht. Die echten Geschäfte laufen in den anderen Provinzen. Das wird hart für Euch.

Denn eins ist gewiss: die Chinesen ticken in Sachen Zuverlässigkeit und Gründlichkeit total anders als wir.
Ein bisschen scheisse kann für die durchaus ok sein... wie bei uns mit Löchern in den Schuhen.. von wegen kann man doch schuhcreme drübermachen...

Auf jeden Fall Welcome im Abenteuerland....
Das Leben ist manchmal wie jemand, der Dir eine Tafel Schokolade hinhält und wenn Du reinbeisst merkst Du, dass es eine Zitrone ist. Mogelpackung.
Wenn du eine Sprache nicht oder nicht richtig sprichst, solltest Du zumindest ein guter Pantomime sein....

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Re: (1/2) Container nach Deutschland - Fragen über Fragen

Beitrag von Sickko » 18.10.2014, 12:58

Vielen Dank für die zahlreichen Tipps!
War viel Arbeit die letzten Tage, weswegen ich nicht geantwortet habe. Haben uns wohl ein bisschen mit den vielen verschiedenen Produkten übernommen und naja, der Überblick ist ein wenig verloren gegangen.
Wir werden wohl langsam starten, d.h. ein Produkt und einen Teilcontainer als Sammelladung verschiffen. Hierzu haben wir Factories in der Umgebung (Hebei) ausgemacht und diese direkt schnell und günstig selbst besuchen, anschauen und dann über den Hafen Tianjin verschicken lassen.

Wahrscheinlich wird der Hafen teurer sein, weil er nicht so gut angebunden ist, aber was solls. Wir wollen erst einmal eine Ladung ordentlich zum Abschluss bringen und dann weiter schauen. Direkt FOB Shanghai Sachen mixen ohne 100% sicher zu sein können, ob man zu dem Zeitpunkt auch vor Ort sein kann ist halt einfach scheiße.

Irgendwelche Anmerkungen/Tipps zu unserem Vorgehen?
Gibt es bei Sportequipment Vorschriften beim Import? CE muss sein? Sonst irgendwelche Siegel? Gibt es hier eine Seite mit einer ordentlichen Übersicht?

Besten Dank, Ihr seid echt gut!

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