deutscher Vater Chinesisches Kind nach D kein visa?

Alles zum Thema Visum für China und Deutschland: Antrag, benötigte Unterlagen, Bürokratie, Erfahrungsberichte und sonstiger nerviger Kleinkram zu dem Thema.
Shenzhen
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Re: deutscher Vater Chinesisches Kind nach D kein visa?

Beitrag von Shenzhen » 29.05.2014, 05:57

Es ist auch wichtig ob ihr verheiratet seit oder nicht - wenn ihr nicht verheiratet seit ist das kein eben NICHT automatisch Deutscher. Allerdings auch kein echter Chinese da in China ehelose Kinder einen schlechten Stand haben - aber das laesst sich mit Geld beheben....
Also wenn ihr nicht verheiratet seit ist das Kind erst dann deutscher wenn du die Vaterschaft anerkennst oder das Kind das auf andere Weise beweist das es einen Deutschen Vater hat - das kann bis zum 21. Lebensjahr erfolgen, das Kind kann also erstmal Chinese bleiben und dann spaetestens bis zum 21. Lebansjahr den Deutschen Pass beantragen.
Wir haben uns fuer diesen Weg entschieden, evtl. erkenne ich Die Vaterschaft demnaechst an und lege das Papier in den Schrank, so kann mein Kind jederzeit wenn wir oder er es will Deutscher werden.

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Re: deutscher Vater Chinesisches Kind nach D kein visa?

Beitrag von E-Techniker » 29.05.2014, 07:33

happyfuture hat geschrieben:nach hier sind ja Experten unterwegs :roll:

Das Kind ist "auch" Deutsch, und daher benötigt es für eine Reise nach D ein entsprechendes Dokument wie einen Reisepass, der ohne weiteres über die Botschaft organisiert wird.

Das Kind ist "auch" Chinese, bekommt von der CN- Meldebehörde ein Exit-/Entry Permit (blauer Pass) für Chinesische Staatsbürger! So ist das für Minderjährige geregelt!

Wenn das Kind 18 Jahre alt wird, darf/kann/muss es sich bezüglich Nationalität auf eine Staatsbürgerschaft festlegen! Das ist auch gut so, dass die Eltern das nicht festlegen!

Wünsche euch viel Spaß beim Reisen!
Vielen Dank! Ganz genau! Ich habe heute bei der zuständigen chinesischen Behörde nachgefragt. Meine Tochter verliert ihre "Hukou" bzw. ihre chinesische Staatsangehörigkeit dadurch nicht. Also Problem gelöst. Vielen Dank noch ein mal an allem!

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Re: deutscher Vater Chinesisches Kind nach D kein visa?

Beitrag von Yingxiong » 29.05.2014, 07:50

happyfuture hat geschrieben: Wenn das Kind 18 Jahre alt wird, darf/kann/muss es sich bezüglich Nationalität auf eine Staatsbürgerschaft festlegen!
Wer weiss, was sich in den nächsten 10-18 Jahren da noch ändert, bis die gerade benannten Kinder dann in dieses Alter kommen.
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Re: deutscher Vater Chinesisches Kind nach D kein visa?

Beitrag von tigerprawn » 29.05.2014, 10:03

happyfuture hat geschrieben: Wenn das Kind 18 Jahre alt wird, darf/kann/muss es sich bezüglich Nationalität auf eine Staatsbürgerschaft festlegen!
Wo/wie ist das geregelt? Du meinst wenn man jetzt mit dem Exit permit das Land verlaesst und das Hukou abgibt, dann wenn mi 18 das Kind die Entlassung aus der deutschen Staatsbuergerschaft beantrag gibt es dad Hukou zurück?

Übrigens üblicherweise muessen sich Doppelstaatler per Geburt nich entscheiden.

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Re: deutscher Vater Chinesisches Kind nach D kein visa?

Beitrag von mario.s » 29.05.2014, 13:57

E-Techniker hat geschrieben:
happyfuture hat geschrieben:nach hier sind ja Experten unterwegs :roll:

Das Kind ist "auch" Deutsch, und daher benötigt es für eine Reise nach D ein entsprechendes Dokument wie einen Reisepass, der ohne weiteres über die Botschaft organisiert wird.

Das Kind ist "auch" Chinese, bekommt von der CN- Meldebehörde ein Exit-/Entry Permit (blauer Pass) für Chinesische Staatsbürger! So ist das für Minderjährige geregelt!

Wenn das Kind 18 Jahre alt wird, darf/kann/muss es sich bezüglich Nationalität auf eine Staatsbürgerschaft festlegen! Das ist auch gut so, dass die Eltern das nicht festlegen!

Wünsche euch viel Spaß beim Reisen!
Vielen Dank! Ganz genau! Ich habe heute bei der zuständigen chinesischen Behörde nachgefragt. Meine Tochter verliert ihre "Hukou" bzw. ihre chinesische Staatsangehörigkeit dadurch nicht. Also Problem gelöst. Vielen Dank noch ein mal an allem!
Darf ich nachfragen, WO die fuer Euch zustaendige Behoerde ist? - Hier bei uns radiert man unseren Kleinen naemlich aus dem Hukou aus, wenn wir diese Permit beantragen. Das ist Stand Herbst 2013. In diesem Jahr habe ich noch nicht nachgefragt. (Werde es wohl aber in ein paar Tagen tun, wenn wir fuer ihn den HK-Pass beantragen...)

Beste Gruesse

Mario
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Re: deutscher Vater Chinesisches Kind nach D kein visa?

Beitrag von vilarinha » 29.05.2014, 22:36

Hallo Mario,

lass uns wissen was sie zu dir gesagt haben.
Das Thema ist für viele interessant.

Beste Grüße

andy
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Re: deutscher Vater Chinesisches Kind nach D kein visa?

Beitrag von VielUnterwegs » 30.05.2014, 00:18

Betreibt das hier jemand AKTIV mit zwei Paessen, Reise ueber ein Drittland, usw.? Mit aktiv meine ich rund eine Reise alle ein oder zwei Jahre, neuen Pass beantragt, usw. Ich kenne keinen der das macht, ausser einer Person die aber seit erhalt der zweiten Staatsbuergerschaft vor 4 Jahren nicht mehr nach China gereist ist und der Pass noch nicht abgelaufen ist.

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Re: deutscher Vater Chinesisches Kind nach D kein visa?

Beitrag von Laogai » 30.05.2014, 00:53

egon hat geschrieben:Die Gesetze von China und Deutschland bezüglich Staatsbürgerschaft aus binationalen Ehen sind im Ansatz gleich. Mindestens ein Elternteil chinesisch = Chinese, mindestens ein Elternteil deutsch = Deutscher. Nur wird von Deutschland erlaubt, die Staatsbürgerschaft des anderen Elternteils ebenfalls zu behalten, was auch aus ethischen Gründen Sinn macht. China erlaubt dies nicht, was das Übel der ganzen Probleme ist. Die oben gestellte Frage, wer hier der Buhmann ist, sei damit beantwortet.
"Erlaubt" klingt natürlich netter, aber in Wirklichkeit wird hier aufgezwungen. Denn wenn eine zweite Staatsbürgerschaft nicht erwünscht ist, zum Beispiel um nicht wie hier in die Bedrängnis zu geraten, gibt es keine Wahlmöglichkeit seitens der Eltern oder des Kindes. Die deutsche Staatsbürgerschaft wird folglich nicht "erlaubt", sie wird zugewiesen und ein Visum verweigert, wenn die Zuweisung nicht gewünscht ist.
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Re: deutscher Vater Chinesisches Kind nach D kein visa?

Beitrag von VielUnterwegs » 30.05.2014, 02:23

Die Staatsbuergerschaft kann, nach Vollendung des 18. Lebensjahres, abgelegt werden. Oder wie stellst du dir das vor, dass du als Eltern einfach entscheiden kannst, dass das Kind kein Deutscher sein soll? Ich finde es ehrlich gesagt ganz gut, dass jeder selbst ueber seine Staatsbuergerschaft bestimmt und das nicht von den Eltern erledigt wird. Ich wuerde mich bedanken, wenn meine Eltern mir anstatt einem Deutschen irgendeinen - sorry - dritte Welt Pass gegeben haetten und dann Pech gehabt. Der Fehler liegt hier klar auf chinesischer Seite, die Beruecksichtigung des Willens des Staatsbuergers (des Kindes) wird durch deren "Staatsbuergerschaft sofort aufgeben oder keine Ausreise als Doppelstaatler" Politik unmoeglich. Damit hat es sich aber auch. Es ist sehr gut, dass Deutschland seine Staatsbuerger hier entsprechend schuetzt, insbesondere vor den eigenen KPCh-Apologeten-Eltern die ihren Kindern auch noch den westlichen Pass nehmen wollen.

Ein Visum wird hier nicht "verweigert", es ist schlicht unmoeglich als Staatsbuerger eines Landes ein Visum fuer dieses zu bekommen, da man mit dem entsprechenden Reisepass einreisen muss. Das ist ueberall so und klappt mit anderen Laendern auch. Beispiel USA-DE, da wird einfach auf der einen Seite des Teichs der eine und auf der anderen Seite der andere Pass benutzt. Aber bei China, da gibt es halt wieder Probleme, weil Scheiss auf die eigene Bevoelkerung, die koennen uns ja sowieso nicht abwaehlen.

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Re: deutscher Vater Chinesisches Kind nach D kein visa?

Beitrag von hktraveller » 30.05.2014, 02:40

Die Loesung waere dann wie auch schon oft diskutiert: Visum fuer ein Drittland besorgen und z.B. ueber Bangkok fliegen.

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Re: deutscher Vater Chinesisches Kind nach D kein visa?

Beitrag von edmund27 » 30.05.2014, 08:20

Das mit der Staatsbürgerschaft ist ein sehr interessantes Thema. Aber man muss doch festhalten, dass es in Deutschland auch keine generelle doppelte Staatsbügerschaft gibt. Die CDU ist doch nach meinen Information strikt dagegen. Und in Hessen wurde mit diesem Thema sogar mal eine Wahl entschieden. Was wäre wenn wir in Deutschland die generelle doppelte Staatsbürgerschaft für alle Länder erlauben würden. Könnte man da nicht mit den Chinesen verhandeln und hier eine gute Lösung herbeiführen. Ich denke die Chinesen kennen auch die Sachlage in Deutschland sehr genau. :mrgreen:
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Re: deutscher Vater Chinesisches Kind nach D kein visa?

Beitrag von tigerprawn » 30.05.2014, 09:57

Bei doppelter Staatsbuergerschaft durch Abstammung (Geburt) ist das in D uneingeschraenkt kein Problem.
Und das ist auch die einzig sinvoll moegliche Regelung. Wie war es denn frueher? Staatsbuergerschaft wurde nur durch den Vater erworben. Ist das besser? Oder noch frueher (aber gar nicht soo lange her) wenn eine deutsche Frau einen Ausländer heiratet verliert sie automatisch die deutsche.


Zudem wenn man die D Staatsbuergerschaft fuer <18 abgeben will ist das mMn moeglich sofern man ein Familiengericht ueberzeugt dass es dem Kindswohl dient.

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Re: deutscher Vater Chinesisches Kind nach D kein visa?

Beitrag von egon » 30.05.2014, 14:41

Yingxiong hat geschrieben:
happyfuture hat geschrieben: Wenn das Kind 18 Jahre alt wird, darf/kann/muss es sich bezüglich Nationalität auf eine Staatsbürgerschaft festlegen!
Wer weiss, was sich in den nächsten 10-18 Jahren da noch ändert, bis die gerade benannten Kinder dann in dieses Alter kommen.
Genau. Gesetze koennen sich aendern. Und dann steht man vielleicht voellig entrechtet mit einem (jetzt schon) wertlosen Chinesenpass da.
edmund27 hat geschrieben:...Könnte man da nicht mit den Chinesen verhandeln und hier eine gute Lösung herbeiführen... :mrgreen:
Doller Witz. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: Was willst Du mit denen verhandeln? Es wuerde doch reichen, dass die akzeptieren, dass ein Kind, was Eltern aus 2 Nationalitaeten hat, eben (meist) auch 2 oder sogar 3 (z.B. Kind eines Deutschen und einer Italienerin und in USA geboren) hat. Machen sie aber nicht, sondern setzen ihren schei.... Pass auf only one.
VielUnterwegs hat geschrieben:Die Staatsbuergerschaft kann, nach Vollendung des 18. Lebensjahres, abgelegt werden. Oder wie stellst du dir das vor, dass du als Eltern einfach entscheiden kannst, dass das Kind kein Deutscher sein soll? Ich finde es ehrlich gesagt ganz gut, dass jeder selbst ueber seine Staatsbuergerschaft bestimmt und das nicht von den Eltern erledigt wird. Ich wuerde mich bedanken, wenn meine Eltern mir anstatt einem Deutschen irgendeinen - sorry - dritte Welt Pass gegeben haetten und dann Pech gehabt. Der Fehler liegt hier klar auf chinesischer Seite, die Beruecksichtigung des Willens des Staatsbuergers (des Kindes) wird durch deren "Staatsbuergerschaft sofort aufgeben oder keine Ausreise als Doppelstaatler" Politik unmoeglich. Damit hat es sich aber auch. Es ist sehr gut, dass Deutschland seine Staatsbuerger hier entsprechend schuetzt, insbesondere vor den eigenen KPCh-Apologeten-Eltern die ihren Kindern auch noch den westlichen Pass nehmen wollen.

Ein Visum wird hier nicht "verweigert", es ist schlicht unmoeglich als Staatsbuerger eines Landes ein Visum fuer dieses zu bekommen, da man mit dem entsprechenden Reisepass einreisen muss. Das ist ueberall so und klappt mit anderen Laendern auch. Beispiel USA-DE, da wird einfach auf der einen Seite des Teichs der eine und auf der anderen Seite der andere Pass benutzt. Aber bei China, da gibt es halt wieder Probleme, weil Scheiss auf die eigene Bevoelkerung, die koennen uns ja sowieso nicht abwaehlen.
...KPCh-Apologeten-Eltern: Moechte die mal sehen, wenn sie mit dem Kind, welches nur den Chinesenpass mit Visum drin in Deutschland sind, eine medizinische Behandlung wird notwendig und zieht eine Visaverlaengerung nach sich, welche aber von den Behoerden mit der Begruendung abgelehnt wird, dass man das auch in China machen kann. Dann waeren die KPCN-Apologeten-Eltern wahrscheinlich die, die am lautesten schreien, dass ihr Kind eigentlich auch Deutscher ist und zur Behandlung da bleiben muss/das Recht dazu hat, damit es ja nicht in die Haender der chinesischen Pfuscher kommt.
Shenzhen hat geschrieben:Es ist auch wichtig ob ihr verheiratet seit oder nicht - wenn ihr nicht verheiratet seit ist das kein eben NICHT automatisch Deutscher. Allerdings auch kein echter Chinese da in China ehelose Kinder einen schlechten Stand haben - aber das laesst sich mit Geld beheben....
Also wenn ihr nicht verheiratet seit ist das Kind erst dann deutscher wenn du die Vaterschaft anerkennst oder das Kind das auf andere Weise beweist das es einen Deutschen Vater hat - das kann bis zum 21. Lebensjahr erfolgen, das Kind kann also erstmal Chinese bleiben und dann spaetestens bis zum 21. Lebansjahr den Deutschen Pass beantragen.
Wir haben uns fuer diesen Weg entschieden, evtl. erkenne ich Die Vaterschaft demnaechst an und lege das Papier in den Schrank, so kann mein Kind jederzeit wenn wir oder er es will Deutscher werden.
Wie jetzt? Da wird nicht mal die Vaterschaft fuer das eigene Kind anerkannt, kein Deutscher Pass beantragt! Schon mal dran gedacht, wie deine Freundin dasteht, wenn dir was passiert? Als Chinesin mit dem ausserehelichen Kind eines Auslaenders. Hast ja selbst geschrieben, welchen Status solche Kinder haben. Und welchen Status Frauen mit nem Auslaender so schon haben ist bekannt, wie siehts dann aus, wenn der Auslaender wegfaellt? Und damit sie mit dem Kind dann wenigstens nach Deutschland koennte, muss sie erst mal beweisen, dass du der Vater warst.
Wahrscheinlich hast du ihr nicht mal ein paar Worte Deutsch gelernt, dass sie den Papierkrieg in Angriff nehmen kann.
Weisst Du, wie mir das aussieht? Dass Du dir jederzeit die Hintertuer offen haeltst, einen Abgang zu machen, ohne Verantwortung zu uebernehmen. Wenn ich schon in frueheren Beitraegen von Dir lese: Ich verdiene das Geld und sonst muss ich nichts weiter machen. Mann oh Mann sage ich da nur. Der Pascha und seine Lustsklavin. Dazu deine Beitraege ueber Deine Aktivitaeten, waehrend sie schwanger war und Dir "nicht zur Verfuegung stand". Kommen noch die anderen Aktivitaeten dazu, die Du so beschreibst, wie KTV, mehr als 2500 Beitraege allein in diesem Forum.... Sorry, aber von einem verantwortungsvollen Vater/(Ehe-) Mann ist da nichts zu sehen. Voellig verantwortungslos gegenueber den Menschen, die Dir eigentlich am wichtigsten sein sollten. Hauptsache Du kannst zum Besten geben, wieviel deine Wohnung angeblich inzwischen Wert ist, von Landrovern palavern, die Du kaufen/importieren willst....
Laogai hat geschrieben:
egon hat geschrieben:Die Gesetze von China und Deutschland bezüglich Staatsbürgerschaft aus binationalen Ehen sind im Ansatz gleich. Mindestens ein Elternteil chinesisch = Chinese, mindestens ein Elternteil deutsch = Deutscher. Nur wird von Deutschland erlaubt, die Staatsbürgerschaft des anderen Elternteils ebenfalls zu behalten, was auch aus ethischen Gründen Sinn macht. China erlaubt dies nicht, was das Übel der ganzen Probleme ist. Die oben gestellte Frage, wer hier der Buhmann ist, sei damit beantwortet.
"Erlaubt" klingt natürlich netter, aber in Wirklichkeit wird hier aufgezwungen. Denn wenn eine zweite Staatsbürgerschaft nicht erwünscht ist, zum Beispiel um nicht wie hier in die Bedrängnis zu geraten, gibt es keine Wahlmöglichkeit seitens der Eltern oder des Kindes. Die deutsche Staatsbürgerschaft wird folglich nicht "erlaubt", sie wird zugewiesen und ein Visum verweigert, wenn die Zuweisung nicht gewünscht ist.
Was ist denn in einem anderen Thema "und ploetzlich, da waren sie Chinesen...", zu lesen?
Wer zwingt denn Kindern, die in Deutschland geboren wurden, dort aufwachsen, Null Beziehung zu China haben, die chinesische Staatsbuergerschaft auf, nur weil das chinesische Elternteil noch keine Niederlassungsbewilligung/neuen Pass hat. Wer erpresst denn die Eltern mit dem Hukouverlust, falls sie mit einem anderen Pass und Exit-Permit ausreisen? Die liebe Volksrepublik macht solche Sachen, nicht Deutschland!
Sarilas hat geschrieben:...
Mir persönlich ist es ohnehin schleierhaft, wie unverantwortlich man sein muss, um für sein Kind zu entscheiden, nur den chinesischen Pass und Staatsbürgerschaft haben zu wollen.
Weil du keine Kinder hast und nicht in China lebst? Bzw eines von diesen? Und dir dadurch nicht ansatzweise vorstellen kannst welche weitere Hürden es im laufe der Jahre gäbe wenn es nicht so sein würde? Ja so ziemlich dies Ego.
Meine Frau hat unser Baby vor 3 Wochen wegen diesen chinesischen Pfuschaerzten verloren. Bei der "grossen" Schwangerschaftsuntersuchung OHNE Ultraschall war ja alles SO in Ordnung. 2 Tage spaeter als Komplikationen auftraten wurde sie im spezialisierten Frauenkrankenhaus von Changzhou nicht behandelt, angeblich aus Kapazitaetsgruenden, in einem anderen Krankenhaus sollte ohne Ultraschall mittels einer Medizin, welche in Europa und USA wegen zahlreicher Todesfaelle verboten ist, eine Abtreibung erreicht werden. "So, oder gar nicht." war die Aussage.
Weisst Du, wie man sich fuehlt, in der Situation eine Entscheidung treffen zu muessen? Wir sind zum Flughafen und ab nach Hong Kong, wo meine Frau sofort operiert wurde. Das Baby haben wir verloren, aber wenigstens hat meine Frau es ueberlebt. Aber mach ruhig weiter schlaue Sprueche.
Da wir ein Baby wollen, das Risiko in diesem Land aber nicht nochmals eingehen, habe ich jetzt meine Vertragslaufzeit verkuerzt. Wir gehen zurueck in die Schweiz.
Wer kriecht, der stolpert nicht.

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Re: deutscher Vater Chinesisches Kind nach D kein visa?

Beitrag von tigerprawn » 30.05.2014, 14:58

happyfuture hat geschrieben:nDas Kind ist "auch" Chinese, bekommt von der CN- Meldebehörde ein Exit-/Entry Permit (blauer Pass) für Chinesische Staatsbürger! So ist das für Minderjährige geregelt!
D.h. für ein Exit-Permit wird nichts mehr am Hukou geändert. Das ist ja prima. Seit wann gibt es die neue Regelung?

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Re: deutscher Vater Chinesisches Kind nach D kein visa?

Beitrag von Yingxiong » 30.05.2014, 14:59

@ Egon
Mein Beileid! Ich kann nachvollziehen, wie du dich fühlst!
R.I.P. Little Yingxiong Engelskind 05.01.2013

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