FZF Visa: Wo bleibt man während des Antrages?

Alles zum Thema Visum für China und Deutschland: Antrag, benötigte Unterlagen, Bürokratie, Erfahrungsberichte und sonstiger nerviger Kleinkram zu dem Thema.
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Luigi
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Re: FZF Visa: Wo bleibt man während des Antrages?

Beitrag von Luigi » 08.03.2014, 12:54

Ach Fail... Ja klar, wer lesen kann und so... Danke dir :mrgreen:

Edit: 7€ für ne Meldebescheinigung... Alles Verbrecher

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Israfael
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Re: FZF Visa: Wo bleibt man während des Antrages?

Beitrag von Israfael » 08.03.2014, 13:02

Meine hat nur 5€ gekostet :lol:

Ich finds trotzdem lächerlich was die für so ein stückchen Papier verlangen...

Steppenwolf
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Re: FZF Visa: Wo bleibt man während des Antrages?

Beitrag von Steppenwolf » 09.03.2014, 10:13

Israfael hat geschrieben: Ich habe natürlich alle Seiten mit Stempel kopiert und zu meiner Verlobten geschickt, jedoch Frage ich mich wie das kontrolliert wird. Ich hätte auch Seiten weglassen können.
Genau das habe ich mich auch gefragt... Hatte mir überlegt, dass daraus ja entnommen werden kann, wie oft man sich getroffen hat? Aber das ist reine Spekulation.
qpr hat geschrieben: Ich wollte dir nichts unterstellen, sorry wenn das so rübergekommen ist.
Kein Problem :wink:
Ich hatte übrigens überlegt, ob ich meine Erfahrungen unserer Hochzeit in HK mal in einem gesonderten Thema darlegen sollte. Wir haben die Voranmeldung nämlich auf dem Postweg gemacht. Das ging viel einfacher, als ich das hier gelesen hatte (Dinge die meiner Erfahrung nach nicht notwendig sind: Originalunterschriften von beiden auf den Dokumenten oder Übersendung von den Pässen im Original)... Aber zurück zum eigentlichen Thema:
qpr hat geschrieben:
Ich würde mir da keinen großen Kopf machen.
Da China kein Land mit unsicherem Urkundenwesen ist, läuft das mit dem Antrag in den meisten Fällen routinemäßig ab.
Wenn die Unterlagen für die Botschaft/Konsulat alle vollständig und korrekt sind, ist das "meiste" schon geschafft.
Es kann natürlich sein, daß deine ABH noch Unterlagen von dir sehen will, aber das wären in der Regel deutsche Dokumente und damit "schnell" zu beschaffen.

Übrigens, der Visumsantrag meiner Frau in Beijing sah so aus
- Unterlagen wurden von ihr eingereicht
- Chinesische Mitarbeiterin hat kontrolliert, ob alles übereinstimmt
- kurzes Gespräch (5 min.) mit einer deutschen Mitarbeiterin der Visastelle in deutsch (sie wurde nach Name, Beruf und solchen einfachen Dingen gefragt)

6 Wochen später wurde ihr dann der Reisepass mit dem D Visum zugeschickt.
Das hört sich ja sehr gut an. Ich hoffe uns wird es ähnlich gehen. Ich werde berichten.
Zur Ausgangsfrage nochmal: Sie fährt nun auch am Tage nach dem Termin zurück in die Heimat.

Ach ja: Meine Meldebescheinigung hat auch "nur" 5 € gekostet. :lol:

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Re: FZF Visa: Wo bleibt man während des Antrages?

Beitrag von cmstein » 10.03.2014, 12:01

Israfael hat geschrieben:Wie ich den Anfang von dem Satz gelesen habe, hab ich schon Angst bekommen, weil ich dachte "jetzt kommts" aber dann hast du auch nur das geschrieben, was klar auf der china.diplo.de Seite erkenntlich ist. Für einen Moment hast du mich echt geschockt, weil ich dachte du schreibst jetzt gleich irgendwelche extra Sachen die man zum Reisepass braucht. :lol:

Das steht jeweils in der Hilfe zum FZF- und Eheschließungsvisums
2 Kopien des Reisepasses und - bei nichtdeutschen Verlobten - des Aufenthaltstitels des
zukünftigen Ehepartners (alle Passseiten, die Einträge enthalten, müssen kopiert sein)
Ich habe natürlich alle Seiten mit Stempel kopiert und zu meiner Verlobten geschickt, jedoch Frage ich mich wie das kontrolliert wird. Ich hätte auch Seiten weglassen können.
Darüber kann man wohl streiten. Für mich ist der verwischte Einreisestempel des Königreich Lesothos jetzt nicht unbedingt als "Eintrag" zu sehen. Eine "klare" Formulierung wäre für mich "alle Seiten mit Einträgen inklusive Sichtvermerke, Visa, Ein- und Ausreisestempel, etc.".

Und wenn man was weglässt, schadet man sich ja nur selbst. Damit soll ja überprüft werden, ob das eine "gelebte" Ehe ist, sprich, sind da keine gemeinsamen Zeiten in D und CN bzw. sonstwo anhand der Visa und Stempel zu erkennen, dann liegt der Verdacht nahe, dass das nicht wirklich ne Familienzusammenführung ist.

Andere Frage, kann man das Daueraufenthaltsrecht eigentlich auch wieder verlieren, wenn man in nem Jahr mal "zu selten" in Deutschland ist, sprich 9 Monate in CN und 3 in D oder dergleichen?

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Israfael
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Re: FZF Visa: Wo bleibt man während des Antrages?

Beitrag von Israfael » 10.03.2014, 20:23

cmstein hat geschrieben:Und wenn man was weglässt, schadet man sich ja nur selbst. Damit soll ja überprüft werden, ob das eine "gelebte" Ehe ist, sprich, sind da keine gemeinsamen Zeiten in D und CN bzw. sonstwo anhand der Visa und Stempel zu erkennen, dann liegt der Verdacht nahe, dass das nicht wirklich ne Familienzusammenführung ist.
Natürlich weiß ich das der Pass für den Abgleich "Wie lang im echten Leben schon gesehen" benutzt wird. Deswegen ist es auf jeden Fall sinnvoll alle Seiten zu kopieren.

Ich bin höchst gespannt wie das Visums-Verfahren von meiner Verlobten abläuft. Bald hat sie ihren Termin und ich werde endlich Gewissheit haben. Leider macht mir der Antrag echt viele Sorgen, weil wir einfach noch nicht so viel gemeinsame Zeit nachweisen können.

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Re: FZF Visa: Wo bleibt man während des Antrages?

Beitrag von Steppenwolf » 18.03.2014, 12:20

Hi!

So, der Termin ist nun vorrüber. Hier mein Beitrag/ unsere Erfahrung zur Ausgangsfrage:

Es macht KEINEN Sinn länger vor Ort zu bleiben.

Selbst wenn der Termin (wie bei meiner Frau nur 15 Minuten dauert) ist eine Dokumentenprüfung und das Interview dabei. Es wurde kein Nachtermin verlangt. Es wurde knapp gesagt: Einfach nach Hause fahren und auf den Pass warten, der dann hoffentlich ein Visum enthält.

Hier noch einige Besonderheiten, die Abweichen von dem, was ich so gelesen habe:

- Die Bescheinigung der Krankenversicherung wurde zusätzlich zu den aufgelisteten Dokumenten gefordert.
- Das Interview wurde auf chinesisch geführt. Mit einem Übersetzer. Meine Frau war damit nachträglich betrachtet nicht so zufrieden, da ihr trotz begrenzter Deutschkenntnisse, die teilweise sehr freie Übersetzung missfiel. In der Situation hat sie aber nichts unternommen.

Ansonsten ist alles üblich verlaufen. Mal sehen, was dann die Ausländerbehörde hier von mir fordert.

Direkt nach dem Termin haben wir nun alle Dokumente nach Deutschland gesendet. Ich möchte die Ehe nun hier nachbeurkunden lassen. Termin dazu am örtlichen Standesamt ist bereits diesen Donnerstag. Dazu benötige u.A. eine internationale Geburtsurkunde von mir und ihr. Glücklicherweise liegt diese ja vor. Die Nachbeurkundung ist grundsätzlich einfacher, wenn beide Ehepartner da sind. Es ist aber auch möglich, es jetzt zu tun.

An dieser Stelle ist dann wohl der Hinweis von Nöten, dass man die int. Geburtsurkunde (meiner eigenen Erfahrung nach, es muss nicht allgemeingültig sein) irgendwann im Prozess der Familienzusammenführung und Eheregistrierung benötigt. Da dieses Dokument in der Beschaffung lange dauert (in unserem Falle 4 Wochen), sollte man sich frühzeitig drum kümmern.

liebe Grüße
Wolf

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