FZF Visa: Wo bleibt man während des Antrages?

Alles zum Thema Visum für China und Deutschland: Antrag, benötigte Unterlagen, Bürokratie, Erfahrungsberichte und sonstiger nerviger Kleinkram zu dem Thema.
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FZF Visa: Wo bleibt man während des Antrages?

Beitrag von Steppenwolf » 06.03.2014, 19:09

Hallo ihr Lieben,

ich habe da mal eine recht banale Frage.

Meine Frau hat einen Termin bei der deutschen Botschaft in Guangzhou um das Familienzusammeführungsvisum (was für ein Wort :wink: ) zu beantragen.

Die Liste an Unterlagen haben wir gewissenhaft abgearbeitet. Alles ist vollständig, beglaubigt etc. etc.

Sie wohnt allerdings nicht gerade um die Ecke und Guangzhou ist ja auch kein günstiges Pflaster. Daher würde sie gerne möglichst kurz dort bleiben. Allerdings steht ja dabei, dass ggf. weitere Unterlagen notwendig werden könnten. Ausserdem habe ich auch etwas über mögliche nachfolgende Interviews gelesen und die Suchfunktion habe ich auch gequält. Dort las ich, dass der ein oder andere mehrfach Hin- und her gefahren ist.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir dazu einen qualifizierten Rat geben könntet. Kann es sich lohnen vor Ort zu bleiben, weil z.B. wenige Tage später mit einem Interview zu rechnen ist, oder hat es keinen Sinn? Sicherlich ja nicht die 6-12 Wochen, aber wenigstens eine?

Vielen Dank im Vorraus
euer Wolf

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Re: FZF Visa: Wo bleibt man während des Antrages?

Beitrag von Steve@cn » 06.03.2014, 19:45

Hi Wolf,

die selben Überlegungen haben wir vor 3 Wochen auch angestellt, Beantragung allerdings im GK Chengdu. Ich hatte meiner Frau prophezeit, daß sie mindestens 2 mal von Kunming nach Chengdu wird fliegen müssen - einmal für die Abgabe der Antragsunterlagen und ein weiteres mal zum Interviewtermin. Eventuell sogar ein drittes mal zur Abholung der Unterlagen.

Wir waren deswegen erfreulich überrascht, daß das Interview gleich schon beim ersten Termin nach Durchsicht der gerade eben abgegebenen Antragsunterlagen geführt wurde. Für die Übermittlung der fertigen Unterlagen nach Entscheidung hat die Botschaft ein spezielles Versandverfahren, wir konnten gleich die Versandkosten dafür bezahlen und erwarten in Kürze die Zusendung. Somit war die Angelegenheit mit einem einzigen Besuch erledigt.

Da -zumindest in Chengdu- der Terminplan pro Klient immerhin eine volle Stunde vorsieht sollte das bei längerer Anreise auch so gehandhabt werden, ich weiß aber nicht, ob das tatsächlich standard ist.

In GZ wird etwas mehr los sein - ich würde Deiner Frau empfehlen, einmal ganz vorsichtig telefonisch nachzufragen, ob sie Abgabe und Interview zeitgleich durchführen kann.

Wünsche Euch viel Erfolg!

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Re: FZF Visa: Wo bleibt man während des Antrages?

Beitrag von Israfael » 06.03.2014, 20:14

Die gleiche Überlegung hatte ich auch schon so ähnlich. Meine Verlobte wird demnächst das Visum beantragen und muss von Shenyang nach Peking fahren, da das Konsulat in Shenyang seine Arbeit noch nicht zu 100% aufgenommen hat.

Meine Verlobte scheint mit der "Bummelbahn" nach Peking zu fahren, da sie das letzte mal dorthin (um den A1 Test zu machen) über 9 Stunden gebraucht hat. Da es doch ein weiter Weg ist, wäre es für meine Verlobte auch besser, wenn sie nur einmal dort hin muss. Ich hoffe das auf sowas Rücksicht genommen wird und ggf. Interviews gleich am selben Tag geführt werden.

Ich hab sie aber schon gewarnt, dass sie womöglich noch ein zweites oder sogar drittes mal nach Peking fahren muss.

Der Antrag für das Visum ist die letzte große Hürde… ich bin schon total aufgeregt ob das alles reibungslos klappt… :?

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Re: FZF Visa: Wo bleibt man während des Antrages?

Beitrag von Steppenwolf » 06.03.2014, 20:32

Für einen Glückwunsch ist es dann sicherlich noch zu früh aber das vorstehende "Herzlichen" ist ja schon verdient. :wink:

Die Termine in Guangzhou sind wohl nur 15 Minuten lang... ob das dann auch für das Interview reicht? Ich denke mal eher nicht. Ich hoffe eher schon.

Wir haben für den Fall der Fälle aber auch eine riesige Menge an weiteren Unterlagen präpariert (Ehefähigkeitszeugnisse von beiden, internationale Geburtsurkunden (in China eine echte Herausforderung), Nachweis der vorhandenen Krankenversicherung, meine Arbeitsverträge und den Nachweis über Wohnraum). Am Ende wird es dann wohl am Interview hängen...
Israfael hat geschrieben: Meine Verlobte scheint mit der "Bummelbahn" nach Peking zu fahren, da sie das letzte mal dorthin (um den A1 Test zu machen) über 9 Stunden gebraucht hat. Da es doch ein weiter Weg ist, wäre es für meine Verlobte auch besser, wenn sie nur einmal dort hin muss. Ich hoffe das auf sowas Rücksicht genommen wird und ggf. Interviews gleich am selben Tag geführt werden.
Zugfahren möchte meine Frau nicht, auf Grund der jüngsten Ereignisse in China. Ich kann es verstehen (auch auf Grund der räumlichen Nähe), macht die Entscheidung natürlich unflexibler. Auf Rücksicht kann man aber wohl eher nicht setzen... Ich hatte auch schon hier bei der zuständigen Behörde hier in D angefragt ob ich irgendwas einreichen könnte.
Schroffe Antwort: Wir kommen auf sie zu. Auf Wiederhören.

Es verwirrt mich etwas, dass es "deine Verlobte" ist. Für das FZF muss doch eine Ehe vollzogen sein? Oder kommt das noch? :wink:

Israfael hat geschrieben: Der Antrag für das Visum ist die letzte große Hürde… ich bin schon total aufgeregt ob das alles reibungslos klappt… :?
Das verstehe ich sehr gut. Es ist bis hierhin ja schon ein langer Weg und das ist sicherlich das Finale...

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Re: FZF Visa: Wo bleibt man während des Antrages?

Beitrag von Israfael » 06.03.2014, 20:49

Steppenwolf hat geschrieben:Es verwirrt mich etwas, dass es "deine Verlobte" ist. Für das FZF muss doch eine Ehe vollzogen sein? Oder kommt das noch? :wink:
Meine Verlobte wird kein FZF beantragen sondern ein „Visum zur Eheschließung“. Das Visum ist fast dasselbe wie das FZF, nur das wir erst heiraten, wenn sie in Deutschland ist.
Steppenwolf hat geschrieben:Zugfahren möchte meine Frau nicht, auf Grund der jüngsten Ereignisse in China.
Ich weiß nicht, wie sie jetzt darüber denkt aber als sie damals nach Peking gefahren ist, haben wir auch darüber diskutiert ob fliegen nicht besser wäre. Sie hat sich dann nach Flügen erkundigt und sofort "nein" gesagt. Die Flüge waren ihr viel zu teuer und sie wollte kein Geld von mir dafür haben.
Steppenwolf hat geschrieben:Wir kommen auf sie zu. Auf Wiederhören.
Ist bei mir leider nicht anders. Ich hatte auch gehofft das alles "vereinfachen" zu können. ;(

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Re: FZF Visa: Wo bleibt man während des Antrages?

Beitrag von Steppenwolf » 06.03.2014, 23:20

Ich habe mich gerade nochmal darüber informiert, was es mit dem Ehefähigkeitszeugnis auf sich hat.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass unser Dokument als solches Zeugnis interpretiert werden könnte, wenngleich es aber nicht explizit Ehefähigkeitszeugnis heisst. (Weiteres dazu aber nur per PN).

Das mit der Krankenversicherung habe ich auch nur auf Grund der Empfehlung des Forums erstellen lassen. Es gab zu viele Erfahrungsberichte, die zeigten, dass es durchaus notwendig ist. So kann sie es aus der Tasche zaubern und wir verlieren keine 2-3 Wochen, bis das Dokument in China ist :wink:

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Re: FZF Visa: Wo bleibt man während des Antrages?

Beitrag von blackrice » 07.03.2014, 18:13

meine hatte seinerzeit in Sha einige Nächte für um die 200 kuai/Nacht verbracht (chain-hotel)...SIE wollte eigentlich für um die 80 kuai/Nacht da dies ja auch in Sha möglich ist..

worum gehts?:

"Sie wohnt allerdings nicht gerade um die Ecke und Guangzhou ist ja auch kein günstiges Pflaster. Daher würde sie gerne möglichst kurz dort bleiben"

hmmm...ein paar Übernachtungen und etwas Taschengeld sollte ES schon wert sein
Globalisierung ist ein zweischneidiges Schwert, die schaerfere Seite wird dazu benutzt die schwaecheren Laender auszuschlachten

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Re: FZF Visa: Wo bleibt man während des Antrages?

Beitrag von Steppenwolf » 07.03.2014, 19:38

qpr hat geschrieben:
Ein Ehefähigkeitszeugnis wird zum heiraten benötigt, deswegen ist es zur Visumsvergabe unerheblich.
Wenn es also keines ist, verwirrt es nur diejenigen, die sich hier Informationen holen.

Ansonsten finde ich es persönlich etwas schwach, wenn man Informationen im Forum erhalten will, aber selber nur per PN antworten will.
Aber das muß jeder selber wissen.
Naja, gleich zu unterstellen, dass es darum geht Informationen zu erhalten und dabei eigene zurück zu halten ist ja auch nicht grade stark. Ich habe grundsätzlich kein Problem damit diesen Teil weiter auszuführen.
Ich denke du sagst es ja selbst... wenn ich ein Dokument habe, dass es eigentlich garnicht geben dürfte oder sollte, dann kann das nur dazu führen, dass andere verwirrt sind. Zudem gehört das ja nicht zur eigentlichen Thematik hier, daher meine Idee der persönlichen Nachricht. Tut mir leid, wenn das falsch "rüberkam".

Welche Dokumente man für das Visum benötigt kann man ja genau auf der Website der deutschen Botschaft nachvollziehen. Es gibt dort ja die Liste mit den 8 Punkten. Falls tatsächlich jemand unsicher geworden ist, dann kann er hier nochmal in Ruhe nachlesen:
http://www.china.diplo.de/contentblob/3 ... 1127dd.pdf

Diese weiteren Unterlagen sind ja nur vorsichtshalber von uns präpariert worden und stammen teilweise noch aus der Zeit vor der Eheschliessung. Aber der Weg bis hierhin war nicht einfach (ist er sicherlich bei keinem). Hintergrund der nicht geforderten Dokumente ist wohl die Angst eine große Verzögerung zu riskieren(Haben ist besser als brauchen). Die Ursache ist sicher der Satz innerhalb des Dokumentes: "Im Einzelfall kann die Vorlage weiterer Unterlagen erforderlich sein."
blackrice hat geschrieben:
hmmm...ein paar Übernachtungen und etwas Taschengeld sollte ES schon wert sein
Das wäre es uns natürlich wert. Aber der Termin ist ja nunmal als Einzeltermin angegeben und es gibt ja garkeine Informationen darüber, ob es sinnvoll ist länger zu bleiben oder nicht. Vielleicht hätte ich meine Frage etwas präziser stellen sollen, in die Richtung:

Was sagen Erfahrungswerte, wie lange sollte man am besten vor Ort bleiben? Ist nach dem tatsächlichen Termin alles vorbei, oder kommt zeitnah ein Nachtermin?

Liebe Grüße
Wolf

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Re: FZF Visa: Wo bleibt man während des Antrages?

Beitrag von cmstein » 07.03.2014, 21:19

KV braucht man definitiv nicht, auch wenn der Partner keine hat. Was ja nun die Regel ist, wenn man in China lebt. Man muss stattdessen ein Formblatt unterschreiben, dass man über die Wichtigkeit einer Krankenversicherung aufgeklärt wurde :D

Beglaubigt muss gar nichts sein, die Originale werden gesichtet und die Kopien behalten. Übersetzen kann man chinesischen Kram wie Hukou auch selbst. HK-Ehekunde mit Apostille reicht sowieso, da muss gar nix übersetzt werden.

Die größte Klippe ist die Kopie des deutschen Passes vom Ehepartner. Da müssen nämlich ALLE Seiten kopiert werden, die irgendeinen Stempel oder ein Visum haben!

Es geht zwar alles an einem Tag und es gibt auch keinen Grund, weshalb sie einen nochmal herholen sollten, wenn man die Unterlagen alles hat. Aber in Peking ist das eine schreckliche Massenabfertigung, man kommuniziert im Stehen und durch eine Glasscheibe. Wahnsinn.

Ansonsten muss man nur das Porto für die Rücksendung des Passes latzen, der kommt dann mit oder ohne FZF-Visum irgendwann zwei Monate später wieder...

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Re: FZF Visa: Wo bleibt man während des Antrages?

Beitrag von Israfael » 08.03.2014, 09:11

cmstein hat geschrieben:Die größte Klippe ist die Kopie des deutschen Passes vom Ehepartner. Da müssen nämlich ALLE Seiten kopiert werden, die irgendeinen Stempel oder ein Visum haben!
Wie ich den Anfang von dem Satz gelesen habe, hab ich schon Angst bekommen, weil ich dachte "jetzt kommts" aber dann hast du auch nur das geschrieben, was klar auf der china.diplo.de Seite erkenntlich ist. Für einen Moment hast du mich echt geschockt, weil ich dachte du schreibst jetzt gleich irgendwelche extra Sachen die man zum Reisepass braucht. :lol:

Das steht jeweils in der Hilfe zum FZF- und Eheschließungsvisums
2 Kopien des Reisepasses und - bei nichtdeutschen Verlobten - des Aufenthaltstitels des
zukünftigen Ehepartners (alle Passseiten, die Einträge enthalten, müssen kopiert sein)
Ich habe natürlich alle Seiten mit Stempel kopiert und zu meiner Verlobten geschickt, jedoch Frage ich mich wie das kontrolliert wird. Ich hätte auch Seiten weglassen können.

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Re: FZF Visa: Wo bleibt man während des Antrages?

Beitrag von Luigi » 08.03.2014, 12:47

Morsche,

mal ne Frage zu Punkt 8:
Meldebescheinigung
des Ehepartners in Deutschland (bei Antragstellung nicht älter als
sechs Monate) und 2 Kopien. Bei gemeinsamer Übersiedlung nach Deutschland: Mietvertrag, Eigentumsnachweis oder Ähnliches mit Angabe der zukünftigen Wohnadress
Reicht die Meldebescheinigung oder muss ich den anderen Kram auch noch mitschleppen? Dachte um Mietvertrag / Einkommen kümmert sich dann die ABH :?:


Gruß
Luigi

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Re: FZF Visa: Wo bleibt man während des Antrages?

Beitrag von Luigi » 08.03.2014, 12:54

Ach Fail... Ja klar, wer lesen kann und so... Danke dir :mrgreen:

Edit: 7€ für ne Meldebescheinigung... Alles Verbrecher

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Re: FZF Visa: Wo bleibt man während des Antrages?

Beitrag von Israfael » 08.03.2014, 13:02

Meine hat nur 5€ gekostet :lol:

Ich finds trotzdem lächerlich was die für so ein stückchen Papier verlangen...

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Re: FZF Visa: Wo bleibt man während des Antrages?

Beitrag von Steppenwolf » 09.03.2014, 10:13

Israfael hat geschrieben: Ich habe natürlich alle Seiten mit Stempel kopiert und zu meiner Verlobten geschickt, jedoch Frage ich mich wie das kontrolliert wird. Ich hätte auch Seiten weglassen können.
Genau das habe ich mich auch gefragt... Hatte mir überlegt, dass daraus ja entnommen werden kann, wie oft man sich getroffen hat? Aber das ist reine Spekulation.
qpr hat geschrieben: Ich wollte dir nichts unterstellen, sorry wenn das so rübergekommen ist.
Kein Problem :wink:
Ich hatte übrigens überlegt, ob ich meine Erfahrungen unserer Hochzeit in HK mal in einem gesonderten Thema darlegen sollte. Wir haben die Voranmeldung nämlich auf dem Postweg gemacht. Das ging viel einfacher, als ich das hier gelesen hatte (Dinge die meiner Erfahrung nach nicht notwendig sind: Originalunterschriften von beiden auf den Dokumenten oder Übersendung von den Pässen im Original)... Aber zurück zum eigentlichen Thema:
qpr hat geschrieben:
Ich würde mir da keinen großen Kopf machen.
Da China kein Land mit unsicherem Urkundenwesen ist, läuft das mit dem Antrag in den meisten Fällen routinemäßig ab.
Wenn die Unterlagen für die Botschaft/Konsulat alle vollständig und korrekt sind, ist das "meiste" schon geschafft.
Es kann natürlich sein, daß deine ABH noch Unterlagen von dir sehen will, aber das wären in der Regel deutsche Dokumente und damit "schnell" zu beschaffen.

Übrigens, der Visumsantrag meiner Frau in Beijing sah so aus
- Unterlagen wurden von ihr eingereicht
- Chinesische Mitarbeiterin hat kontrolliert, ob alles übereinstimmt
- kurzes Gespräch (5 min.) mit einer deutschen Mitarbeiterin der Visastelle in deutsch (sie wurde nach Name, Beruf und solchen einfachen Dingen gefragt)

6 Wochen später wurde ihr dann der Reisepass mit dem D Visum zugeschickt.
Das hört sich ja sehr gut an. Ich hoffe uns wird es ähnlich gehen. Ich werde berichten.
Zur Ausgangsfrage nochmal: Sie fährt nun auch am Tage nach dem Termin zurück in die Heimat.

Ach ja: Meine Meldebescheinigung hat auch "nur" 5 € gekostet. :lol:

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Re: FZF Visa: Wo bleibt man während des Antrages?

Beitrag von cmstein » 10.03.2014, 12:01

Israfael hat geschrieben:Wie ich den Anfang von dem Satz gelesen habe, hab ich schon Angst bekommen, weil ich dachte "jetzt kommts" aber dann hast du auch nur das geschrieben, was klar auf der china.diplo.de Seite erkenntlich ist. Für einen Moment hast du mich echt geschockt, weil ich dachte du schreibst jetzt gleich irgendwelche extra Sachen die man zum Reisepass braucht. :lol:

Das steht jeweils in der Hilfe zum FZF- und Eheschließungsvisums
2 Kopien des Reisepasses und - bei nichtdeutschen Verlobten - des Aufenthaltstitels des
zukünftigen Ehepartners (alle Passseiten, die Einträge enthalten, müssen kopiert sein)
Ich habe natürlich alle Seiten mit Stempel kopiert und zu meiner Verlobten geschickt, jedoch Frage ich mich wie das kontrolliert wird. Ich hätte auch Seiten weglassen können.
Darüber kann man wohl streiten. Für mich ist der verwischte Einreisestempel des Königreich Lesothos jetzt nicht unbedingt als "Eintrag" zu sehen. Eine "klare" Formulierung wäre für mich "alle Seiten mit Einträgen inklusive Sichtvermerke, Visa, Ein- und Ausreisestempel, etc.".

Und wenn man was weglässt, schadet man sich ja nur selbst. Damit soll ja überprüft werden, ob das eine "gelebte" Ehe ist, sprich, sind da keine gemeinsamen Zeiten in D und CN bzw. sonstwo anhand der Visa und Stempel zu erkennen, dann liegt der Verdacht nahe, dass das nicht wirklich ne Familienzusammenführung ist.

Andere Frage, kann man das Daueraufenthaltsrecht eigentlich auch wieder verlieren, wenn man in nem Jahr mal "zu selten" in Deutschland ist, sprich 9 Monate in CN und 3 in D oder dergleichen?

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