Schengenvisum - unsere Vorgehensweise + Hinweise

Alles zum Thema Visum für China und Deutschland: Antrag, benötigte Unterlagen, Bürokratie, Erfahrungsberichte und sonstiger nerviger Kleinkram zu dem Thema.
kami
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Re: Schengenvisum - unsere Vorgehensweise + Hinweise

Beitrag von kami » 06.07.2017, 15:28

ok qpr hast recht....

Wenn ich ein nationales für Deutschland habe dann ist die 90/180 Regel für Reisen in die anderen Schengen
Länder anzuwenden

Aber für D ist die 90/180 Regel dann doch schnuppe ....

oyster
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Re: Schengenvisum - unsere Vorgehensweise + Hinweise

Beitrag von oyster » 02.09.2018, 22:13

Bei uns ging das mit dem Schengenvisum für die Schwiegereltern überraschend schnell. Versand der Dokumente aus Deutschland mit epakte24.de . Donnerstag Abend abgeschickt, Montag in China angekommen. Mittwoch persönlicher Termin der Schwiegereltern beim nöchstgelegenen TLS. Und Freitag waren die Pässe mit Schengen-Visum wieder zurück. Genau 1 Woche nach Versand der Papiere aus D! Gleich beim ersten Antrag wurde das 1-Jahresvisum für mehrfache Einreise bewilligt. Allerdings ist der Grund auch nachvollziehbar: Enkelkind besuchen.
Wir haben uns aber genau an die Punkte im Merkblatt der deutschen Botschaft gehalten. Durch unsere Hochzeit hatten wir noch die überbeglaubigte Kopie der Geburtsurkunde (als Nachweis des Verwandtschaftsverhältnisses meiner Frau zu ihren Eltern). Unsere Hochzeit und die Geburt unseres Sohnes haben wir mit unbeglaubigten Kopien der Heirats- und Geburtsurkunde belegt.
Auch wenn ich persönlich die Anforderungen für das Schengenvisum übertrieben finde bin ich von der Effizienz aller beteiligten Stellen begeistert.
LG
Oyster

mister1980
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Re: Schengenvisum - unsere Vorgehensweise + Hinweise

Beitrag von mister1980 » 20.01.2019, 15:05

Hallo zusammen,

da mein beruflicher Einsatz in China von Januar bis März 2019 kurzfristig abgesagt wurde bin ich nun am grübeln wie ich meine Chinesische Freundin zu Besuch nach Deutschland bekomme vor allem welchen Visum Zeitraum ich beantragen soll macht mir etwas Kopfzerbrechen....
Sie war bereits im August/September 2018 mit einem Besuchervisum für 4-5Wochen hier (dies sollte von der Botschaft ja positiv bewertet werden).
Beruflich bin ich viel auf Montage wo es auch zu kurzfristigen Plan Änderungen kommen kann.
(aktuell in Deutschland unterwegs, März eventuell Überstunden abbauen oder Büro, April bis September Projekt in Wohnortnähe, danach vielleicht Peking).

Am liebsten wäre mir ja ein Jahresvisum da man damit flexibel reagieren könnte (trotz der 90/180Tage Regel).
Wie stehen eurer Meinung nach die Chancen wenn ich meine Berufliche Situation etwas schildere und auf die bessere Flexibilität hinweisen würde?

Ansonsten ist die Idee einfach ab Mitte März ein 90Tage Visum zu beantragen mit dem Hinweis das wir uns auch über ein ca.180Tage Visum sehr freuen würden (bessere Flexibilität, wir könnten dann z.B. zwei kürzere Aufenthalte daraus machen oder zwischendurch Urlaub in einem nicht EU Land u.s.w.)

Oder müssten wir überhaupt schon froh sein ein 90Tage Visum zu bekommen?

Der erste schritt ist nun eine Verpflichtungserklärung zu holen, wäre es sinnvoll hier gleich mal pauschal einen Zeitraum von einem Jahr anzugeben oder muss der Zeitraum mit dem beantragten Visum übereinstimmen?

Sorry viele Fragen würde mich über eure Praxis Erfahrungen sehr freuen.

StayTuned
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Re: Schengenvisum - unsere Vorgehensweise + Hinweise

Beitrag von StayTuned » 22.01.2019, 13:09

Kurze Rückfrage. Ich habe meine Freundin eingeladen, welche im August 2018 in China kennengelernt habe. Sie will im März für 11 Tage kommen. Sie hat Lohn und Job etc. Die Dokumente sind soweit auch fertig und sollen Freitag bei TLS abgegeben werden.

Jetzt bin ich total verunsichert und will nochmal nachfragen. Also ich habe für die 11 Tage einen detaillierten Reiseplan ausgearbeitet. 8 Tage sind wir in Deutschland und 2 in Frankreich und 1 Tag in Belgien. Ist das so überhaupt zulässig oder darf man beim ersten Mal nur nach Deutschland? Diesen Reiseplan habe ich nämlich beigelegt. Bei der Wiedereinreise aus Belgien nach Deutschland, ist das dann eine „Wiedereinreise“ in den Schengen Staat ? Also brauch ich dann Multiple Entry?

Bin mega nervös und will einfach total sicher sein. Ansonsten änder ich alles nochmal und streiche den Kurztrip nach Belgien und Frankreich aus dem Reiseplan.

Zudem habe ich neben dem Einladungsschreiben (1,5 Seiten) nochmal eine 1,5 Seitiges Schreiben beigefügt (Name „Rückkehrbereitschaft“), in dem ich nochmal explizit darauf eingehe, wie ich meine Freundin kennengelernt habe, dass sie beruflich und familiär fest verwurzelt ist und wir eine Zukunft erst 2022, nach dem wir uns wirklich sicher sein können in Angriff nehmen wollen. Meint ihr dieses zusätzliche Schreiben ist dann zuviel des Guten?

mister1980
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Re: Schengenvisum - unsere Vorgehensweise + Hinweise

Beitrag von mister1980 » 22.01.2019, 22:48

Sie hat Lohn und Job

Das sind schon mal gute Voraussetzungen.
detaillierten Reiseplan

Also bei uns war es ein Besuchervisum und wir hatten uns da nicht so festgelegt (war aber auch ein Zeitraum von 4-5Wochen und hatten wirklich noch kein Plan).
"Hauptsächlicher Aufenthaltsort wird meine Eigentumswohnung in xxxx und Umgebung sein.
Da auch ich in dem genannten Zeitraum frei habe, werden wir eventuell diverse Ausflüge und Reisen durchführen welche wir dann kurzfristig planen."

Andererseits sieht man in deinem Reiseplan deutlich das ihr euch hauptsächlich in Deutschland aufhalten werdet (und somit auch die Deutsche Botschaft zuständig ist).

„Wiedereinreise“ in den Schengen Staat ? Also brauch ich dann Multiple Entry?
Für mein Verständnis darf man sich mit einem Schengen Visum frei im Schengen-Raum bewegen.
Multiple Entry benötigt ihr da also nicht (nehme jetzt mal an ihr reist nicht nach Helgoland :lol: da müsste man sich nochmal genauer informieren).
Meiner Freundin wurde sogar ein Multiple Entry ausgestellt ohne das wir es angefragt hatten.
wir eine Zukunft erst 2022, nach dem wir uns wirklich sicher sein können in Angriff nehmen wollen.

oh oh :shock: hab hier im Forum mal gelesen das man so Sachen wie "gemeinsame Zukunft" und wir wollen "erst mal noch nicht Heiraten" am besten nicht erwähnen sollte (keine Ahnung ob es jetzt wirklich so schlimm ist).

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Re: Schengenvisum - unsere Vorgehensweise + Hinweise

Beitrag von StayTuned » 23.01.2019, 13:07

Natürlich ist mir klar, dass man nicht schreiben sollte „wir wollen nicht heiraten“. Ist doch auch irgendwie dämlich, gleich beim ersten Antrag sowas zu schreiben. In einem substantiierten Einladungsschreiben jedoch strukturiert darauf hinzuweisen, man habe sich Gedanken über eine „mögliche“ gemeinsame Zukunft gemacht, sei jedoch so verblieben, die Beziehung im Fernmodus ein paar Jahre „zu testen“, halte ich schlichtweg für ehrlich. Ich denke das ist nicht ganz fernab der Realität so zu denken und diese Gespräche zu führen, wenn man eine Beziehung über mehrere 1000 KM führt.

Mir war halt wichtig so ehrlich wie möglich zu sein...

Dann lass ich nur das Einladungsschreiben drinne und nehme das Schreiben „Rückkehrbereitschaft“ besser raus.

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Re: Schengenvisum - unsere Vorgehensweise + Hinweise

Beitrag von oyster » 27.05.2020, 15:19

Kurze Frage in die Runde:
Meine chinesische Schwiegermutter hatte letztes Jahr ein Schengen-Visum. Jetzt möchten wir ein neues Visum beantragen und stellen die Unterlagen zusammen. Müssen dafür alle im Merkblatt aufgeführten Unterlagen erneut zusammengestellt werden oder gilt das erste Visum als Nachweis?
Mir geht es um den Punkt 12 im Merkblatt: "Nachweis der Beziehung des Antragstellers zum Gastgeber: Immer bei in Deutschland lebenden Familienangehörigen: Notariell beglaubigter Nachweis des Verwandtschaftsverhältnisses, überbeglaubigt durch das chin. Außenministerium (Original + 1 Kopie)"
Danke falls jemand dazu einen Tipp hat.

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Re: Schengenvisum - unsere Vorgehensweise + Hinweise

Beitrag von Asgaros » 27.05.2020, 16:12

Ist eure Ehe in beiden Ländern gemeldet/eingetragen? Wir haben immer unser chinesisches rotes Hochzeitsbüchlein und unsere deutsche Eheurkunde mit beigelegt, das hat dann als Schwiegereltern-Nachweis gereicht. Beglaubigt werden musste dann natürlich nichts mehr, da eines der Dokumente im jeweiligen Land ja automatisch legal ist, da es von der jeweiligen Landesbehörde ausgestellt wurde.

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Re: Schengenvisum - unsere Vorgehensweise + Hinweise

Beitrag von oyster » 28.05.2020, 09:58

Danke für den Tipp, dann werden wir das hier an der Botschaft melden. Vielleicht geht das ja unkompliziert...

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