Wut über USA-Visum für Chinesen

Alles zum Thema Visum für China und Deutschland: Antrag, benötigte Unterlagen, Bürokratie, Erfahrungsberichte und sonstiger nerviger Kleinkram zu dem Thema.
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Saiber
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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von Saiber » 08.02.2012, 11:37

VielUnterwegs hat geschrieben:Auch auf der anderen Seite des Pazifiks nicht alles schlecht...
Beispiel American Airline. Flug NY - Miami abgesagt wegen schlechten Wetters. Will man wissen ob es Ausweichfluege gibt am Schalter der AA, "Don't ask me". Will man wissen wo man Auskunft bekommen kann, "Don't ask me". Besteht man drauf dass die Fette Kuh vom Infoschalter der AA endlich Auskunft gibt, "There is a puplic phone overthere. Call the Hotline, and don't ask me!". 30 Minuten Warteschleife... kein Schwein hebt ab. Service Wueste? In JFK Airport ist man richtig! Nach Std. Wartezeit bis in Hongkong die Sonne aufgeht. Anruf zurueck nach Hongkong. Innerhalb "10 Minuten" neuer Flug gebucht und Abflug war in 30 Min.
VielUnterwegs hat geschrieben:Das Internet ist schnell und funktioniert, alle Seiten lassen sich oeffnen.
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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von Taiyang » 08.02.2012, 12:03

Saiber hat geschrieben: Beispiel American Airline. Flug NY - Miami abgesagt wegen schlechten Wetters. Will man wissen ob es Ausweichfluege gibt am Schalter der AA, "Don't ask me". Will man wissen wo man Auskunft bekommen kann, "Don't ask me". Besteht man drauf dass die Fette Kuh vom Infoschalter der AA endlich Auskunft gibt, "There is a puplic phone overthere. Call the Hotline, and don't ask me!". 30 Minuten Warteschleife... kein Schwein hebt ab. Service Wueste? In JFK Airport ist man richtig! Nach Std. Wartezeit bis in Hongkong die Sonne aufgeht. Anruf zurueck nach Hongkong. Innerhalb "10 Minuten" neuer Flug gebucht und Abflug war in 30 Min.

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Oi, nun lass mal die Kirche im Dorf :roll:

Bei dem Text, den du (Saiber) oben geschrieben hast, von wegen das wichtigste Land und treue Waehlerschaft,... ich habe erst bei Rambo und Top Gun bemerkt, dass du nicht China meinst!

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von corneta » 08.02.2012, 12:38

Saiber hat geschrieben:Das die Amerikaner von Natur aus "dumm" sind wuerde ich nicht sagen.
Das habe ich auch nicht geschrieben, sondern ich hab bewusst "ungebildet" gesagt. Zu der Erkenntnis bist du dann ja auch gelangt :wink: .
Saiber hat geschrieben:Wer mehr wissen will oder gute und fortgechrittene Bildung erlangen will, muss tief in die eigene Tasche greifen und fuers College oder die Uni selber aufkommen.
Im Urlaub trifft man im Alltag eher selten auf die Elite.
Vielunterwegs hat geschrieben:Auch muss man sich auswaerts keine Gedanken machen, ob denn das Speiseoel aus dem Muell gekocht wurde oder das Essen sonstwie giftig ist.
Das mag sein, aber lies mal in einem normalen Supermarkt die Inhaltsangabe von Lebensmitteln. Du wirst deine Freude haben. Gesund essen ist einfach deutlich schwerer und vor allem teurer. Du kannst dir garnicht vorstellen, wie wir uns nach 2 Wochen über einen Salat gefreut haben, der nur mit Essig und Olivenöl angemacht war und nicht in einer von 10 verschieden Salatsaucenimitaten ertränkt wurde. Und bei dem Geruch von diesen Frühstückswaffeln wird mir jetzt noch schlecht.
Vielunterwegs hat geschrieben:Man bekommt direkte und klare Auskuenfte und ein klares Nein, falls etwas nicht geht anstatt zu lamentieren und zu diskutieren.
Naja, dann haben wir offensichtlich immer die Falschen gefragt :wink: .
Vielunterwegs hat geschrieben:Die Luft ist glasklar, es gibt sehr viel Gruen und es hat 14C - im Gegensatz zu Peking das bei -10C im immergrauen Smog ersaeuft.
Vielunterwegs hat geschrieben:Es ist nicht jeden Tag von 8 bis 8 Stau...
Schon mal in LA gewesen? Da liegt auch eine Dunstglocke über der Stadt und trotz 6 spuriger Autobahn staut es sich vom Feinsten. Besonders toll ist es, wenn deine Abfahrt plötzlich von der linken Spur abgeht und dich keiner durchlässt. Da nützt auch die Ausbildung im chinesischen Straßenverkehr nichts :wink: .

Ich sag ja nicht, dass alles schlecht war. In San Francisco kann man es zum Beispiel ganz gut aushalten. Aber für mich sind die USA einfach nicht das gelobte Land.
die Sonne hat geschrieben:...im allgemeinen nehmen sich da Chinesen und Amerikaner nicht viel...
Du wirst lachen, das war mein erster Gedanke, als ich in Shanghai ankam. Die gleiche Badezimmereinrichtung, die gleiche interessante Stromverlegung, ähnlich viel Kompetenz, wenn es um das Erhalten von Wertgegenständen geht.... :wink:

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von Saiber » 08.02.2012, 12:49

Taiyang hat geschrieben:Oi, nun lass mal die Kirche im Dorf :roll:

Bei dem Text, den du (Saiber) oben geschrieben hast, von wegen das wichtigste Land und treue Waehlerschaft,... ich habe erst bei Rambo und Top Gun bemerkt, dass du nicht China meinst!
Das werde ich auch "nicht" bestreiten. Nur sollte man nicht meinen woanders herrscht die totale Aufklaerung.

BTW. China hat in Sachen Bildung und Lehrplan einen gewaltigen Schritt getan....
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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von Skorpid » 08.02.2012, 12:54

Toll, grad 1 Seite lang geschrieben aber weil Cornetta dazwischengeschrieben hat, wurde meines nicht abgespeichert und der Browser ist abgekackt....

Vorurteil 1 (dick): Schau mal im neuesten National Geographic den Bericht über die Rancher in Montana an. Das Bild vom Crash-Car-Rennen könnte auch als "Wimmelbild - Suche den schlanken Menschen" überschrieben sein. Oder an welches Land denkst Du als erstes, wen man vom "Volk der Übergewichtigen" spricht? Klar gibt es auc dünne, so wie überall.

Vorurteil 2 (schießwütig): Kein Land der welt hat wohl innerhalb so kurzer Zeit mehr Angriffskriege geführt als Amerika. Aber sich beschweren wollen, wenn ein anderes Land mal eine Atomwaffe baut... als ob die Amis viel verantwortungsbewußter töten würden. In keinem Land der Welt kommen mehr Menschen durch "Unfälle" und "Überfälle" mit Waffen um. Klar gibt es auch verantwortungsbewußte Waffenbesitzer, wie überall.

Vorurteil 3 (paranoid): Siehe Visavergabe oder die Internetpolitik. Klar gibt es auch weltoffenere Politiker, wie überall.

Vorurteil 4 (dumm): Hallo? Mit präsidialer Unterstützung die Evolutionstheorie im Unterricht rausnehmen, dafür den Kindern die Schöpfung als Wahrheit verkaufen wollen? Klar gibt es auch gebildete Menschen, wie überall.

Amerika ist eben (fast) ein Land wie jedes andere auch mit einem breiten Spektrum in der Bevölkerung. Nur hat man den Eindruck, die Verteilung der Werte hat eher so am unteren Rand ihren Höhepunkt und nicht in der Mitte, so wie sonst überall.

@VielUnterwegs: Das mag ja alles richtig sein, wenn man in dem Land leben möchte. Doch es ging bei dem Thema um den Umgang mit Touristen, nicht mit neu dazugezogenen.

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von corneta » 08.02.2012, 13:10

Skorpid hat geschrieben:Toll, grad 1 Seite lang geschrieben aber weil Corneta dazwischengeschrieben hat, wurde meines nicht abgespeichert und der Browser ist abgekackt....
Das kenn ich :lol: , deswegen markiere ich seit neuestem immer mal wieder während des Schreibens meinen Text und drücke Strg+C :mrgreen: .

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von Aremonus » 08.02.2012, 16:39

@Saiber / Sushi: Die Speise stammt tatsächlich ursprünglich aus Südostchina, ist inzwischen nur in Japan (als Inselstaat) beliebter. Wer sie also mit China asoziiert, liegt nicht falsch.
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von Aremonus » 08.02.2012, 17:02

Vorurteil 1 (dick): Naja, der Unterschied zwischen Deutschland und den USA ist, zumindest laut WHO (2008), doch eher marginal: in den USA sind 66,7 Prozent der Bevölkerung übergewichtig, in Deutschland 66,5 Prozent. Da sind die Messfehler deutlich signifikanter.

Vorurteil 2 (schießwütig): Man beschwert sich nur, wenn internationale Abkommen verletzt werden. Wenn Frankreich oder gar China als autokratisches Regime Atomwaffen baut, ist das in Ordnung - bei totalitären Regimen wird es aber schon gefährlich. Dass in den USA viele Morde geschehn, liegt nicht an der Waffendichte - sondern an den sozialen Disparitäten. Die Schweiz hat, trotz ähnlich hoher Waffendichte wie die USA, beispielsweise nur halbsoviele Morde pro Million Einwohner wie Deutschland...

Vorurteil 3 (paranoid): Da sehe ich die Situation ähnlich wie in Europa. Ich sehe nicht, warum die Amis paranoider als die Europäer sein sollten.

Vorurteil 4 (dumm): Die Allgemeinbildung in den USA ist tatsächlich auf einem tieferen Niveau als in Europa. Dass aber Evolutionsbiologie UND religiöse Theorien vermittelt werden, ist kein Grund dafür. Im Gegenteil - es zeigt, dass man andere Ansichten auch akzeptiert und die Leute nicht zwingt, die staatlich gewollte Ansicht zu vertreten, wie das in Europa der Fall ist.

Am Ende liegt der Unterschied zwischen US und EU doch vor allem in der Lebensauffassung. Die USA waren bis vor kurzem doch sehr liberal individualistisch eingestellt und wollten einen schlanken Staat, während Europa eben viel kollektivistischer und elitärer ist. Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile und damit auch ihre Existenzberechtigung.
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von corneta » 08.02.2012, 18:04

Aremonus hat geschrieben:Dass aber Evolutionsbiologie UND religiöse Theorien vermittelt werden, ist kein Grund dafür. Im Gegenteil - es zeigt, dass man andere Ansichten auch akzeptiert und die Leute nicht zwingt, die staatlich gewollte Ansicht zu vertreten, wie das in Europa der Fall ist.
Wir fangen jetzt aber nicht an, darüber zu diskutieren, ob die Evolutionstheorie eine staatliche gewollte oder eine wissenschaftliche Ansicht ist, oder? Es hat hier auch niemand behauptet, dass die Ammis weniger gebildet sind, weil man ihnen was vom "Storch" erzählt, sondern weil der allgemeine Bildungsgrad nur bei sehr gut verdienenden Familien relativ hoch ist. Der Rest glaubt, der Irak ist gleich neben an und Hussein hätte die Biogasbombe auch mit der Hand ins Land werfen können. Und nur aus diesem Grund kann man die Mehrheit der Bevölkerung mit gezielter Steuerung der Angst dazu bringen, diverse Weltrettungsphantasien einzelner Herren zu unterstützen.
Aremonus hat geschrieben:Naja, der Unterschied zwischen Deutschland und den USA ist, zumindest laut WHO (2008), doch eher marginal: in den USA sind 66,7 Prozent der Bevölkerung übergewichtig, in Deutschland 66,5 Prozent.
Wenn man aber nochmal die Abstufung zwischen übergewichtig und fettleibig macht, dann gibt es laut dem Berliner Institut für Bevölkerung und Entwicklung deutliche Unterschiede.
Aremonus hat geschrieben:Ich sehe nicht, warum die Amis paranoider als die Europäer sein sollten.
Lauf mal über den Hoover-Staudamm und danach mal über einen x beliebigen Staudamm in Deutschland. Du wirst den Unterschied feststellen :mrgreen: . Und es ging nicht darum, die Menschen vorm Abstürzen zu bewahren. Den Grand Canyon kannst du dich ganz unbehelligt hinab stürzen.

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von VielUnterwegs » 08.02.2012, 23:27

happyfuture hat geschrieben: ganz im Ernst, ich denke, du bist jetzt dort, wo du dich hast "anstellen" lassen, besser aufgehoben :mrgreen:

Weiterhin viel Erfolg im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ... :D
Danke! ;-)

Wobei man natuerlich auch sagen muss, dass der Unterschied USA-Europa nicht sehr gross ist. Jedenfalls nicht wenn man den China-Europa Unterschied gegenueberstellt. Wer das Abenteuer sucht und will das "alles ganz anders" ist, der findet das in den USA sicher nicht. Aber das alles was in China noch nicht ist (Umwelt, mehr Platz...), kann ja noch werden. :-) Aber ich muss schon sagen, es ist verdammt gut wieder in einem Land zu leben in dem ich mit jedem kommunizieren kann.

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von Ghoule » 08.02.2012, 23:28

VielUnterwegs hat geschrieben:Aber ich muss schon sagen, es ist verdammt gut wieder in einem Land zu leben in dem ich mit jedem kommunizieren kann.
Na das ist ja wohl nicht die Schuld China's, oder? Eher deine.. :wink:

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von Laogai » 09.02.2012, 00:13

VielUnterwegs hat geschrieben:Aber das alles was in China noch nicht ist (Umwelt, mehr Platz...), kann ja noch werden. :-)
You got it bro', that's the spirit!

Viel Spaß und viel Erfolg im Land der begrenzten Unmöglichkeiten :wink:
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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von de guo xiong » 09.02.2012, 03:36

happyfuture hat geschrieben:
de guo xiong hat geschrieben:de guo xiong, dessen Frau es nicht gern sieht, wenn er den Gürtel vorsorglich ablegt, der aber dadurch zu 95% ohne Extracheck durchkommt
... wobei du in China immer "abgegrabscht" wirst, egal ob es piept oder nicht :lol: :lol:
Auch dieses scheint sich zwischenzeitlich wieder geändert zu haben. Nachdem ich im Läufe des letzten Jahres, egal ob es gepiept hat oder nicht, "abgegrabscht" wurde, bin ich bei meinen letzten beiden Flügen (Ende 2011 und Anfang 2012) ohne zusätzlich Inspektion durch den Check gekommen.

de guo xiong, der am Samstag berichten kann wie es aktuell aussieht
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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von Saiber » 09.02.2012, 06:01

Das ist nur OT.
Aremonus hat geschrieben:@Saiber / Sushi: Die Speise stammt tatsächlich ursprünglich aus Südostchina, ist inzwischen nur in Japan (als Inselstaat) beliebter. Wer sie also mit China asoziiert, liegt nicht falsch.
Ich bin mir aber sicher, dass diese Person, die mich ansprach und ihre China Zuneigung mit Sushi ausdrueckte bestimmt nicht aufgrund ihres Wissens taetigte, dass Sushi ihren geschichtlichen Ursprung mitunter in China hatte bevor diese Speise nach Japan kam. Du schriebst selber, "inzwischen nur in Japan (als Inselstaat) beliebter". Deshalb wird Sushi generell nur mit Japan asoziiert (und "gebratener Reis" mit China (sowohl als Speise als auch Belustigung). Ausnahme ist nur wenn fuer manche Japan und China keinen Unterschied machen. Es fragen ja auch nicht Wenige, "Ah, Sie sind Chinese? koennen sie auch Japanisch?"
Aremonus hat geschrieben: Dass in den USA viele Morde geschehn, liegt nicht an der Waffendichte - sondern an den sozialen Disparitäten. Die Schweiz hat, trotz ähnlich hoher Waffendichte wie die USA, beispielsweise nur halbsoviele Morde pro Million Einwohner wie Deutschland...
Aber es muss nicht unterstuetzt werden, dass wenn es schon diese grossen "sozialen Disparitaeten" gibt, es diesen Gruppen leicht gemacht wird, an toedlichen Waffen ran zu kommen um sie gezielt zu nutzen.
Aremonus hat geschrieben:Im Gegenteil - es zeigt, dass man andere Ansichten auch akzeptiert und die Leute nicht zwingt, die staatlich gewollte Ansicht zu vertreten,..
Da kennst du leider die Anhaenger der Teaparty und der christlichen Fundamentalisten (Waehlerschaft ueber 60%) zu wenig. Auch die Verbrennung der "Harry Potter" Buecher (als Teufelswerk) spricht Baende. Kein Praesidentschaftskanditat kommt an denen vorbei. Verfolge mal jetzt die Wahlkampagnen in den USA.
Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile und damit auch ihre Existenzberechtigung.
Waere ja gut und schoen wenn sie nur nicht soviel Einfluss ausueben wuerden wollen auf den Rest der Welt mit ihren Kreuzzuegen und missionarischen Taetigkeiten.
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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von happyfuture » 09.02.2012, 06:57

Bild
de guo xiong hat geschrieben:Nachdem ich im Läufe des letzten Jahres, egal ob es gepiept hat oder nicht, "abgegrabscht" wurde, bin ich bei meinen letzten beiden Flügen (Ende 2011 und Anfang 2012) ohne zusätzlich Inspektion durch den Check gekommen.

de guo xiong, der am Samstag berichten kann wie es aktuell aussieht
hast du ein aktuelles Foto von Dir :?: Bild

natürlich per PN :lol:

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