Wut über USA-Visum für Chinesen

Alles zum Thema Visum für China und Deutschland: Antrag, benötigte Unterlagen, Bürokratie, Erfahrungsberichte und sonstiger nerviger Kleinkram zu dem Thema.
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de guo xiong
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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von de guo xiong » 08.02.2012, 09:36

edmund27 hat geschrieben: Ein Bekannter von mir war geschäftlich in USA, der muste bei der Einreise die Schuhe ausziehen.
Das ist in Shanghai beim Security-Check in letzter Zeit auch nicht so unüblich - ich habe beobachtet, dass besonders gern Damenstiefel durchleuchtet werden. Übrigens in Moskau mußten beim Transfer konsequent alle Passagiere die Schuhe durchleuchten lassen ....

de guo xiong, der diese Maßnahme nicht mehr ungewöhnlich findet
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beowulf
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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von beowulf » 08.02.2012, 09:37

Ich muss dir sagen ich kenne das Problem schon lange. Ein Bekannter von mir war geschäftlich in USA, der muste bei der Einreise die Schuhe ausziehen.


Ist das nicht auch schon in Europa weit verbreitet? Hatte das sowohl in Heathrow als auch in Amsterdam letztes Jahr. Aber besonders Heathrow wirkt schon extrem paranoid. Irgendwie hat man schon das Gefühl, dass man durch einen Security Check muss, wenn man zum Security Check will :lol:

1. Security Check beim Eintreten in das Flughafengebäude
2. Security Check und Passkontrolle beim Eintreten in die "Passagierzone" (nennt man das so?).
3. Security Check kurz vorm Boarding.
4. Security Check beim Aussteigen
5. Security Check beim Umsteigen innerhalb Passagerzone.
6. Security Check beim Boarding.
7. Security Check bei der Ankunft.

:lol:

Ok, die Security Checks sind nervig aber diskusionswürdiger ist die Visa Politik diverser Länder (inklusive Österreich). Diese kotzt mich an. Man wird von der Rolle eines mündigen Bürgers mit Rechten und Pflichten, in die Rolle eines rechtlosen Leibeigenen gepresst. Man muss als unterwürfiger Diener daherkommen und sich alles gefallen lassen und preisgeben... am Ende winkt dann vielleicht (!) ein Visum für den Freund/Freundin/Verlobte/Ehepartnerin. Aber nur vielleicht. Der angeblich mündige "Bürger" als Bittsteller beim mächtigen und strengen Vater Staat. Die Situation die hier in den letzten Jahren geschaffen wurde, hat nichts mehr mit der von unseren Regierungen immer wieder betonten "westlichen/universalen" Werten zu tun. Nix da mit "Geist der Aufklärung". Und irgendwie frißt jeder die Krot, aus Angst vor dem Ansturm von bösen, bösen "Ausländern".

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von happyfuture » 08.02.2012, 09:43

de guo xiong hat geschrieben:
edmund27 hat geschrieben: Ein Bekannter von mir war geschäftlich in USA, der muste bei der Einreise die Schuhe ausziehen.
Das ist in Shanghai beim Security-Check in letzter Zeit auch nicht so unüblich - ich habe beobachtet, dass besonders gern Damenstiefel durchleuchtet werden. Übrigens in Moskau mußten beim Transfer konsequent alle Passagiere die Schuhe durchleuchten lassen ....

de guo xiong, der diese Maßnahme nicht mehr ungewöhnlich findet
ich möchte sogar differenzieren:

PVG - kann sein, muss aber nicht
SHA - i.d.R. ja (Außnahmen bestätigen diese Regel)

ansonsten kenne ich x-Airports, wo das "Schuhe-ausziehen" noch eines der geringsten Übel ist! :lol:

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von Skorpid » 08.02.2012, 09:59

Ich (bzw. meine Frau) fand es eher befremdlich, das ich bei den Flügen innerhalb Chinas und aus China heraus jedesmal von einer weiblichen Securitybeamtin abgestreichelt wurde wobei ein Kerl nur ein paar Meter weiter stand... Schuihe musste ich nur einmal ausziehen, da die n der Sohle Metallplatten hatten. Mit den normalen Straßenschuhen ist mir das noch nie passiert. Ich finde das nur immer lustig, wie todesverachtend dort sehr sehr viele Leute am Security Check versuchen ihre Getränkedosen durchzuschmuggeln. Praktisch jeder zweite musste eine aus seinem Rucksack holen.

Ich kann mir übrigens nicht vorstellen, das Türkei ein großes Problem für ein Visum darstellt. Wenn ich den Link oben richtig gelesen habe, kannst Du ohne großen Aufwand ein 30 Tage Visum bekommen. Wobei Du mit einem Schengenraum-gültigen Visum auch so reinkommst. Aber evtl. persönlich antanzen muss deine Holde. Da hilft Dir aber bestimmt die Website der Botschaft weiter.
Wir sind damals nach Kroatien mit dem Auto gefahren und mussten dafür 2 Mal persönlich zur Botschaft, einmal um das Visum zu beantragen und einmal um es abzuholen. Davon abgesehen und den paar Dokumenten die man mitbrigen musste, war es kein Problem, auch wenn der Botschaftsbeamte etwas sauer war, das ich den Feiertag des Nationalheiligen Sankt XY nicht wusste :-) ). Kroatien ist sehr sehr schön, wenn man einen Segelurlaub machen will (ohne Boot finde ich es dort etwas doof, wir hatten eines mit einer Reisegruppe zusammen).

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von happyfuture » 08.02.2012, 10:04

Skorpid hat geschrieben:Ich (bzw. meine Frau) fand es eher befremdlich, das ich bei den Flügen innerhalb Chinas und aus China heraus jedesmal von einer weiblichen Securitybeamtin abgestreichelt wurde wobei ein Kerl nur ein paar Meter weiter stand...
:lol: :lol:
und, was es dir unangenehm :?: :idea:

Andere Länder, andere Sitten - meine Dame durften mal in den Emiraten auf weibliche Security gefühlte 10 Min. zwecks "Leibeskontrolle" in einer geschlossenen Kabine warten :?

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von de guo xiong » 08.02.2012, 10:17

happyfuture hat geschrieben:ich möchte sogar differenzieren:

PVG - kann sein, muss aber nicht
SHA - i.d.R. ja (Außnahmen bestätigen diese Regel)
dann bin ich die Ausnahme - mußte es bei beiden noch nicht (bin jeweils mind. 3mal im letzten Jahr von beiden geflogen).
In Dubai bin ich auch noch mit Schuhen durchgekommen.

de guo xiong, dessen Frau es nicht gern sieht, wenn er den Gürtel vorsorglich ablegt, der aber dadurch zu 95% ohne Extracheck durchkommt
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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von happyfuture » 08.02.2012, 10:46

de guo xiong hat geschrieben:de guo xiong, dessen Frau es nicht gern sieht, wenn er den Gürtel vorsorglich ablegt, der aber dadurch zu 95% ohne Extracheck durchkommt
... wobei du in China immer "abgegrabscht" wirst, egal ob es piept oder nicht :lol: :lol:

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von VielUnterwegs » 08.02.2012, 10:56

corneta hat geschrieben: Vorurteil 1
Vorurteil 2
Vorurteil 3

Vorurteil 4: USA, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Das können wir leider nicht bestätigen. Sicher, sobald man irgendwo in der Pampa ist, wo nur alle 10 km ein Haus kommt, da interessiert es niemanden, was du machst. Aber sobald man in dichter besiedelte Gebiete kommt, geht der Terror los. Steig mal in einen öffentlichen Bus ein. Da darf man nicht stehen, es läuft ne Dauerschleife, die dir sagt, wie gefährlich Busfahren ist und dass du deine Tasche immer festhalten sollst. Das geht einem kaum auf die Nerven. Besonders nett waren auch die zig Fahrzeugkontrollen. Da werden alle Fahrzeuge irgendwo mitten in der Pampa angehalten und kontrolliert. Da rutscht dir schon mal das Herz in die Hose, wenn vor dir 4 bis zu den zähnen bewaffnete Bulle stehen und dich mustern. Wir sahen aber anscheinend harmlos aus und durften immer weiterfahren. Andere hatten weniger Glück. Wir haben Familien mit kleinen Kindern gesehen, denen das komplette Auto inkl. Sitzen auseinandergenommen wurde. Das macht bestimmt Laune.


Insgesamt war das nicht mein Land, auch wenn wir nur einen kleinen Teil (Kalifornien, Arizona, Utha)gesehen haben. In China hab ich mich wesentlich freier gefühlt und in Kapstadt hatte ich weniger Angst als in LA abends auf dem Hollywood Boulevard.

Das ist aber nur mein subjektives Empfinden. Es soll ja Leute geben, denen es gefällt :wink:

Naja, Bankkonto eroeffnen in den USA hat mich 10 Minuten gekostet, in Peking dagegen 4h. In den USA gab es sofort die Kreditkarte zum Konto dazu, in Peking war da selbst nach einem Jahr Aufenthalt immer noch nur blahblah und nix zu machen. Nach der Einreise noch eine SSN in Amerika zu beantragen dauert 10 Minuten, in Peking rennt man zu einem Health Check der wieder locker 2-3h dauert und dann noch zur Entry-Exit Administration, wo man auch nochmal ewig ansteht, usw. bevor man irgendwann mal seinen Residence Permit hat. In China muss man einmal im Jahr den Residence Permit erneuern, wobei der Reisepass dann wieder fuer 2 Wochen unterwegsund weg ist, in den USA ist der Aufenthaltstitel gerne 3 Jahre gueltig. Auch muss man sich auswaerts keine Gedanken machen, ob denn das Speiseoel aus dem Muell gekocht wurde oder das Essen sonstwie giftig ist. Man bekommt direkte und klare Auskuenfte und ein klares Nein, falls etwas nicht geht anstatt zu lamentieren und zu diskutieren. Das Internet ist schnell und funktioniert, alle Seiten lassen sich oeffnen. Die Luft ist glasklar, es gibt sehr viel Gruen und es hat 14C - im Gegensatz zu Peking das bei -10C im immergrauen Smog ersaeuft. Auch habe ich noch niemanden auf der Strasse spucken oder urinieren sehen. Es ist nicht jeden Tag von 8 bis 8 Stau, generell ist es ueberall sehr geraeumig und man hat immer einen Sitzplatz, muss sich nicht durch Menschenmassen schieben wie beim Viehtransport und alle sind hoeflich zueinander. Auch auf der anderen Seite des Pazifiks nicht alles schlecht... :mrgreen:


Und jetzt bitte ich darum standesgemaess von der Meute zerfetzt zu werden! :mrgreen:

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von Saiber » 08.02.2012, 11:25

sanctus hat geschrieben:Chinesen sind in dem Thema Geographie jedoch auch nicht besser drauf. In Taizhou hat mich mal ein Rikscha-Fahrer gefragt wo ich her komme, ich sehe so anders aus. Als ich sagte, dass ich aus 德国 komme, fragte der mich, wie lange man da mit der Rikscha so unterwegs ist, und ob er da jetzt hinfahren sollte. Den Weg kenne er naemlich nicht.
Wuerde er, wenn er das gewusst haette noch Leute mit der "Rikscha" kutschieren?
Taiyang hat geschrieben:Ja, genau den Gedanken hatte ich auch. Ich habe auch schon Chinesen -Uni-Studenten aus grossen Staedten- getroffen, die nicht wussten wo Deutschland ist. & einen Stadtplan lesen koennen hier auch viele nicht.
Ich habe auch schon Deutsche -Uni-Studenten z.B. aus Frankfurt getroffen, die mich gefragt haben woher ich denn komme weil man Deutsch so gut ist. Ich sagte aus China. Sie "oh, China ist geil. Ich mag die chinesische Kultur und auch das Sushi".
Stadtplan? Koennte es daran liegen, dass bis noch vor 15 Jahren, die Wenigsten ein Auto fuhren bzw. besassen? Obwohl, Stadtplan lesen ist ja auch nicht ohne. Da gibt es laenderuebergreifend Beispiele.

Das die Amerikaner von Natur aus "dumm" sind wuerde ich nicht sagen. Groesstenteils bis zur Highschool ungebildet wohl schon. Liegt aber daran, dass zum einen man in den USA die USA als wichtigste Land auf der Welt und der Mittelpunkt der Zivilisation ansieht und es ausreicht, wenn man die eigenen Geschichte und die eignene Staedte und Ortschaften kennt. Zum anderen, Dumme und Ungebildete stellen weniger Fragen. Nuetzlich wenn man kritikwuerdige Politik sowohl innen als auch aussen betreibt. Also warum viel Geld fuer die Bildung ausgeben. Man braucht ja seine 'treue' Waehlerschaft, die man mit Rambo und Top Gun Filmen extrem gut anwerben kann. Muss aber nicht heissen, dass die Bildung dort schlecht ist. Wer mehr wissen will oder gute und fortgechrittene Bildung erlangen will, muss tief in die eigene Tasche greifen und fuers College oder die Uni selber aufkommen. Du findest in den USA folglich auf 2 Typen. Entweder Strohdumm (die Mehrheit) oder genial Intellektuell (die Elite). Etwas dazwischen ist selten anzufinden.
Echtes Wissen ist, wenn Du das, was Du weisst, als Wissen erkennst, und das, was Du nicht weisst, als Nichtwissen akzeptierst.

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von happyfuture » 08.02.2012, 11:26

VielUnterwegs hat geschrieben:Naja, Bankkonto eroeffnen in den USA hat mich 10 Minuten gekostet, in Peking dagegen 4h. In den USA gab es sofort die Kreditkarte zum Konto dazu, in Peking war da selbst nach einem Jahr Aufenthalt immer noch nur blahblah und nix zu machen. Nach der Einreise noch eine SSN in Amerika zu beantragen dauert 10 Minuten, in Peking rennt man zu einem Health Check der wieder locker 2-3h dauert und dann noch zur Entry-Exit Administration, wo man auch nochmal ewig ansteht, usw. bevor man irgendwann mal seinen Residence Permit hat. In China muss man einmal im Jahr den Residence Permit erneuern, wobei der Reisepass dann wieder fuer 2 Wochen unterwegsund weg ist, in den USA ist der Aufenthaltstitel gerne 3 Jahre gueltig. Auch muss man sich auswaerts keine Gedanken machen, ob denn das Speiseoel aus dem Muell gekocht wurde oder das Essen sonstwie giftig ist. Man bekommt direkte und klare Auskuenfte und ein klares Nein, falls etwas nicht geht anstatt zu lamentieren und zu diskutieren. Das Internet ist schnell und funktioniert, alle Seiten lassen sich oeffnen. Die Luft ist glasklar, es gibt sehr viel Gruen und es hat 14C - im Gegensatz zu Peking das bei -10C im immergrauen Smog ersaeuft. Auch habe ich noch niemanden auf der Strasse spucken oder urinieren sehen. Es ist nicht jeden Tag von 8 bis 8 Stau, generell ist es ueberall sehr geraeumig und man hat immer einen Sitzplatz, muss sich nicht durch Menschenmassen schieben wie beim Viehtransport und alle sind hoeflich zueinander. Auch auf der anderen Seite des Pazifiks nicht alles schlecht... :mrgreen:
ganz im Ernst, ich denke, du bist jetzt dort, wo du dich hast "anstellen" lassen, besser aufgehoben :mrgreen:

Weiterhin viel Erfolg im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ... :D

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von Saiber » 08.02.2012, 11:37

VielUnterwegs hat geschrieben:Auch auf der anderen Seite des Pazifiks nicht alles schlecht...
Beispiel American Airline. Flug NY - Miami abgesagt wegen schlechten Wetters. Will man wissen ob es Ausweichfluege gibt am Schalter der AA, "Don't ask me". Will man wissen wo man Auskunft bekommen kann, "Don't ask me". Besteht man drauf dass die Fette Kuh vom Infoschalter der AA endlich Auskunft gibt, "There is a puplic phone overthere. Call the Hotline, and don't ask me!". 30 Minuten Warteschleife... kein Schwein hebt ab. Service Wueste? In JFK Airport ist man richtig! Nach Std. Wartezeit bis in Hongkong die Sonne aufgeht. Anruf zurueck nach Hongkong. Innerhalb "10 Minuten" neuer Flug gebucht und Abflug war in 30 Min.
VielUnterwegs hat geschrieben:Das Internet ist schnell und funktioniert, alle Seiten lassen sich oeffnen.
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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von Taiyang » 08.02.2012, 12:03

Saiber hat geschrieben: Beispiel American Airline. Flug NY - Miami abgesagt wegen schlechten Wetters. Will man wissen ob es Ausweichfluege gibt am Schalter der AA, "Don't ask me". Will man wissen wo man Auskunft bekommen kann, "Don't ask me". Besteht man drauf dass die Fette Kuh vom Infoschalter der AA endlich Auskunft gibt, "There is a puplic phone overthere. Call the Hotline, and don't ask me!". 30 Minuten Warteschleife... kein Schwein hebt ab. Service Wueste? In JFK Airport ist man richtig! Nach Std. Wartezeit bis in Hongkong die Sonne aufgeht. Anruf zurueck nach Hongkong. Innerhalb "10 Minuten" neuer Flug gebucht und Abflug war in 30 Min.

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Bei dem Text, den du (Saiber) oben geschrieben hast, von wegen das wichtigste Land und treue Waehlerschaft,... ich habe erst bei Rambo und Top Gun bemerkt, dass du nicht China meinst!

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von corneta » 08.02.2012, 12:38

Saiber hat geschrieben:Das die Amerikaner von Natur aus "dumm" sind wuerde ich nicht sagen.
Das habe ich auch nicht geschrieben, sondern ich hab bewusst "ungebildet" gesagt. Zu der Erkenntnis bist du dann ja auch gelangt :wink: .
Saiber hat geschrieben:Wer mehr wissen will oder gute und fortgechrittene Bildung erlangen will, muss tief in die eigene Tasche greifen und fuers College oder die Uni selber aufkommen.
Im Urlaub trifft man im Alltag eher selten auf die Elite.
Vielunterwegs hat geschrieben:Auch muss man sich auswaerts keine Gedanken machen, ob denn das Speiseoel aus dem Muell gekocht wurde oder das Essen sonstwie giftig ist.
Das mag sein, aber lies mal in einem normalen Supermarkt die Inhaltsangabe von Lebensmitteln. Du wirst deine Freude haben. Gesund essen ist einfach deutlich schwerer und vor allem teurer. Du kannst dir garnicht vorstellen, wie wir uns nach 2 Wochen über einen Salat gefreut haben, der nur mit Essig und Olivenöl angemacht war und nicht in einer von 10 verschieden Salatsaucenimitaten ertränkt wurde. Und bei dem Geruch von diesen Frühstückswaffeln wird mir jetzt noch schlecht.
Vielunterwegs hat geschrieben:Man bekommt direkte und klare Auskuenfte und ein klares Nein, falls etwas nicht geht anstatt zu lamentieren und zu diskutieren.
Naja, dann haben wir offensichtlich immer die Falschen gefragt :wink: .
Vielunterwegs hat geschrieben:Die Luft ist glasklar, es gibt sehr viel Gruen und es hat 14C - im Gegensatz zu Peking das bei -10C im immergrauen Smog ersaeuft.
Vielunterwegs hat geschrieben:Es ist nicht jeden Tag von 8 bis 8 Stau...
Schon mal in LA gewesen? Da liegt auch eine Dunstglocke über der Stadt und trotz 6 spuriger Autobahn staut es sich vom Feinsten. Besonders toll ist es, wenn deine Abfahrt plötzlich von der linken Spur abgeht und dich keiner durchlässt. Da nützt auch die Ausbildung im chinesischen Straßenverkehr nichts :wink: .

Ich sag ja nicht, dass alles schlecht war. In San Francisco kann man es zum Beispiel ganz gut aushalten. Aber für mich sind die USA einfach nicht das gelobte Land.
die Sonne hat geschrieben:...im allgemeinen nehmen sich da Chinesen und Amerikaner nicht viel...
Du wirst lachen, das war mein erster Gedanke, als ich in Shanghai ankam. Die gleiche Badezimmereinrichtung, die gleiche interessante Stromverlegung, ähnlich viel Kompetenz, wenn es um das Erhalten von Wertgegenständen geht.... :wink:

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von Saiber » 08.02.2012, 12:49

Taiyang hat geschrieben:Oi, nun lass mal die Kirche im Dorf :roll:

Bei dem Text, den du (Saiber) oben geschrieben hast, von wegen das wichtigste Land und treue Waehlerschaft,... ich habe erst bei Rambo und Top Gun bemerkt, dass du nicht China meinst!
Das werde ich auch "nicht" bestreiten. Nur sollte man nicht meinen woanders herrscht die totale Aufklaerung.

BTW. China hat in Sachen Bildung und Lehrplan einen gewaltigen Schritt getan....
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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von Skorpid » 08.02.2012, 12:54

Toll, grad 1 Seite lang geschrieben aber weil Cornetta dazwischengeschrieben hat, wurde meines nicht abgespeichert und der Browser ist abgekackt....

Vorurteil 1 (dick): Schau mal im neuesten National Geographic den Bericht über die Rancher in Montana an. Das Bild vom Crash-Car-Rennen könnte auch als "Wimmelbild - Suche den schlanken Menschen" überschrieben sein. Oder an welches Land denkst Du als erstes, wen man vom "Volk der Übergewichtigen" spricht? Klar gibt es auc dünne, so wie überall.

Vorurteil 2 (schießwütig): Kein Land der welt hat wohl innerhalb so kurzer Zeit mehr Angriffskriege geführt als Amerika. Aber sich beschweren wollen, wenn ein anderes Land mal eine Atomwaffe baut... als ob die Amis viel verantwortungsbewußter töten würden. In keinem Land der Welt kommen mehr Menschen durch "Unfälle" und "Überfälle" mit Waffen um. Klar gibt es auch verantwortungsbewußte Waffenbesitzer, wie überall.

Vorurteil 3 (paranoid): Siehe Visavergabe oder die Internetpolitik. Klar gibt es auch weltoffenere Politiker, wie überall.

Vorurteil 4 (dumm): Hallo? Mit präsidialer Unterstützung die Evolutionstheorie im Unterricht rausnehmen, dafür den Kindern die Schöpfung als Wahrheit verkaufen wollen? Klar gibt es auch gebildete Menschen, wie überall.

Amerika ist eben (fast) ein Land wie jedes andere auch mit einem breiten Spektrum in der Bevölkerung. Nur hat man den Eindruck, die Verteilung der Werte hat eher so am unteren Rand ihren Höhepunkt und nicht in der Mitte, so wie sonst überall.

@VielUnterwegs: Das mag ja alles richtig sein, wenn man in dem Land leben möchte. Doch es ging bei dem Thema um den Umgang mit Touristen, nicht mit neu dazugezogenen.

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