Wut über USA-Visum für Chinesen

Alles zum Thema Visum für China und Deutschland: Antrag, benötigte Unterlagen, Bürokratie, Erfahrungsberichte und sonstiger nerviger Kleinkram zu dem Thema.
Stephan1975
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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von Stephan1975 » 07.02.2012, 15:53

ingo_001 hat geschrieben:Dazu kann ich nichts sagen.

Aber wenn Du mit Deiner Frau die Absicht haben solltest mal einen Londeon-Trip zu machen, dann muss sie für die Einreise zur brit. Botschaft, um ein Visum für die Einreise zu beantragen.
Kurz: Ehefrau eines EU-Bürgers hin oder her - ein Visumsantrag ist da obligatorisch (GB gehört ja bekanntl. nicht zu den Schengen-Staaten).
Ist mir bekannt. Wollten wir dieses Jahr auch noch machen. Ist kein Spass wenn man Chinese ist.

Wie stellt sich denn GB an?

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domasla
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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von domasla » 07.02.2012, 15:55

ingo_001 hat geschrieben:Ehefrau eines EU-Bürgers hin oder her - ein Visumsantrag ist da obligatorisch (GB gehört ja bekanntl. nicht zu den Schengen-Staaten).
...und für Ehepartner von EU-Bürgern kostenlos.

D., der Visa bei Reisen innerhalb von Europa sehr behindernd findet.

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von corneta » 07.02.2012, 16:07

Der Bär hatte hier mal einen Thread , wo alle Reiseziel zusammengetragen wurden, die ohne Visum für Chinesen gehen.

Aber ich bin immernoch für die Kapregion :mrgreen: . Da gab es einen Haufen Chinesen auch ohne Reisegruppe, so schwer kann das mit dem Visum also nicht sein. Das Essen ist lecker, die Leute nett und die Natur der Wahnsinn. Und mit eurem Budget von 4000 € macht ihr da einen Traumurlaub :) .

corneta, die immernoch grinsen muss, wenn sie an das Gesicht einer Südafrikanerin denkt, als sich am Tisch neben ihr ein Chinese sehr geräuschvoll von seinen Absonderungen im Rachenraum befreite :mrgreen: .

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von AngelofMoon » 07.02.2012, 19:39

ingo_001 hat geschrieben: Kurz: Ehefrau eines EU-Bürgers hin oder her - ein Visumsantrag ist da obligatorisch (GB gehört ja bekanntl. nicht zu den Schengen-Staaten).
ingo hier spielt das keine Rolle da GB oder von mir aus auch UK zu den EWR Staaten gehört, zählt auch hier EU Freizügigkeitsrecht.
Das heißt, dass der Ehepartner zwar einen Visumsantrag machen muss aber hier dann EU Freizügigkeitsrecht entstanden ist wenn beide Urlaub in GB machen wollen.
Entsprechende Nachweise müssen natürlich vorhanden sein, wie Flug und Hotelreservierung für den Aufenthalt.
Konfuzius sprach: “Mach’ Dir keine Sorgen darüber, dass die Menschen Dich nicht kennen, sondern darüber, dass Du sie nicht kennst.”

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von ingo_001 » 07.02.2012, 22:17

Hab ich Dich da richtig verstanden?
Der obligatorische Visumsantrag wird quasi nur pro forma gestellt - und muss erteilt werden, wenn ne Hotelreservierung und/oder ne Transferbestätigung vorliegt?

Das hatte ich vor 4 oder 5 Jahren noch anders in Erinnerung (irgendwie mehr "must haves")

Danke für die Info.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von AngelofMoon » 08.02.2012, 00:10

ingo_001 hat geschrieben:Hab ich Dich da richtig verstanden?
Der obligatorische Visumsantrag wird quasi nur pro forma gestellt - und muss erteilt werden, wenn ne Hotelreservierung und/oder ne Transferbestätigung vorliegt?
Ja, aber die Urkunde zur Eheschließung nicht vergessen, sonst könnte jeder einfach so kommen und ein Visum beantragen.
Eine beglaubigte Übersetzung der Eheurkunde, zumindes in Englisch sollte vorliegen und auch bei der Einreise mitgenommen werden.

§ 2 Recht auf Einreise und Aufenthalt / EU Freizügigkeitsrecht
(1) Freizügigkeitsberechtigte Unionsbürger und ihre Familienangehörigen haben das Recht auf Einreise und Aufenthalt nach Maßgabe dieses Gesetzes.
(2) Gemeinschaftsrechtlich freizügigkeitsberechtigt sind:

(5) Für einen Aufenthalt von Unionsbürgern von bis zu drei Monaten ist der Besitz eines gültigen Personalausweises oder Reisepasses ausreichend. Familienangehörige, die nicht Unionsbürger sind, haben das gleiche Recht, wenn sie im Besitz eines anerkannten oder sonst zugelassenen Passes oder Passersatzes sind und sie den Unionsbürger begleiten oder ihm nachziehen.
(6) Für die Ausstellung der Bescheinigung über das Aufenthaltsrecht und des Visums werden keine Gebühren erhoben.

Das zählt aber nur für die EU Länder dessen Staatsangehörigkeit man nicht besitzt, es geht hier um das Freizügigkeitsrecht und im Herkunftsland ist man normal nicht Freizügigkeitsberechtigt.

§ 12 Staatsangehörige der EWR-Staaten
Dieses Gesetz gilt auch für Staatsangehörige der EWR-Staaten und ihre Familienangehörigen im Sinne dieses Gesetzes.
Konfuzius sprach: “Mach’ Dir keine Sorgen darüber, dass die Menschen Dich nicht kennen, sondern darüber, dass Du sie nicht kennst.”

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von sanctus » 08.02.2012, 03:13

corneta hat geschrieben:Vorurteil 2: Amis sind ungebildet.

Eine Straßenkarte kann da keiner lesen. Von Geographie haben die null Ahnung. Der beste Spruch von einem, der uns gefragt hat, wo wir herkommen und wir mit "Germany" geantwortet haben war, ob wir mit dem Bus oder mit dem Zug gekommen wären :roll: .
Tauril hat geschrieben:ich war drei Jahre in den Staaten stationiert. 8 von 10 Amerikanern kannst du gerne Sonderschule Niveau attestieren. Nr.9 kann dir zumindest sagen wo dir geholfen werden kann und Nr. 10 kennt sich super gut in seiner Arbeit aus und man kann ein Problem lösen...
Das kenne ich. Ich kenne hier in China einen Amerikaner (ich kenne ihn eher gezwungener massen), der auch sehr gerne betont, dass er aus Los Angeles kommt. Quatscht alle auf Englisch an, obwohl wir alle Chinesisch lernen, und das auch untereinander als Kommunikationsmittel ausschliesslich anwenden (nur er ebend nicht, obwohl er es eigentlich kann - Faulheit).

Jedenfalls musste der sich von Suedkoreanern erklaeren lassen ob man "schwanger" nun "pragnant", "pregnant", "pregnent", oder vielleicht doch eher "pragnent" schreibt. Er soll angeblich einen BA haben, kann aber seine eigenen Sprache nicht richtig. - Das war uebrigens nur ein Beispiel von vielen dieser Art.

Chinesen sind in dem Thema Geographie jedoch auch nicht besser drauf. In Taizhou hat mich mal ein Rikscha-Fahrer gefragt wo ich her komme, ich sehe so anders aus. Als ich sagte, dass ich aus 德国 komme, fragte der mich, wie lange man da mit der Rikscha so unterwegs ist, und ob er da jetzt hinfahren sollte. Den Weg kenne er naemlich nicht.
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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von Taiyang » 08.02.2012, 05:02

sanctus hat geschrieben: Chinesen sind in dem Thema Geographie jedoch auch nicht besser drauf. In Taizhou hat mich mal ein Rikscha-Fahrer gefragt wo ich her komme, ich sehe so anders aus. Als ich sagte, dass ich aus 德国 komme, fragte der mich, wie lange man da mit der Rikscha so unterwegs ist, und ob er da jetzt hinfahren sollte. Den Weg kenne er naemlich nicht.

Ja, genau den Gedanken hatte ich auch. Ich habe auch schon Chinesen -Uni-Studenten aus grossen Staedten- getroffen, die nicht wussten wo Deutschland ist. & einen Stadtplan lesen koennen hier auch viele nicht.

Frauen mit Lockenwicklern auf der Strasse und im Supermarkt sind hier nichts aussergewoehnliches. Genausowenig wie nicht-ganz-blickdichte Strumpfhosen als Hosenersatz, entbloesste Baeuche bei Maennern im Sommer, teilweise unmoegliche Koerperhygiene und Schlabberklamotten mit LV, weil zumindest letzteres machen die Hollywoodstars ja vor & das ist cool. & im allgemeinen nehmen sich da Chinesen und Amerikaner nicht viel. Um bei diesen Beispielen zu bleiben.

& naja, bei dem Teil der Bevoelkerung, der in den US-Metropolen wie LA mit oeffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist sind solche Sicherheitshinweise bestimmt nicht voellig aus der Luft gegriffen. Sehr viel anders ist das hier mit den Durchsagen in der U-Bahn, von wegen es sei chinesische Tradition, hoeflich und zuvorkommend zu sein, auch nicht. Und dann diese riesen Tafeln ueberall die darauf hinweisen, sich zivilisiert zu verhalten damit alle gluecklich sind...

Ohne jetzt hier eine Lanze fuer die USA brechen zu wollen (die obligatorische Frage, ob es in Deutschland Telefone gibt, wurde mir auch schon gestellt. Das war allerdings 1997 & da hatten wir bei mir zu Hause tatsaechlich erst seit ein oder zwei Jahren ein Telefon...), so ganz verstehe ich die Aufregung um die Visa-/Einreisebestimmungen hier nicht. Was ist so schlimm daran die Unterlagen fuer das Visum zusammenzutragen? Sicherlich ist es unsinnig und fragwuerdig, aber sollen sie doch wissen, wie die Eltern heissen und wo man zur Schule gegangen ist. Und Verdienstauskuenfte sind nun auch nichts aussergewoehnliches.
Wem das zu aufwaendig ist... nunja. Eben woanders hinfahren. Noch koennen sich die USA ihre Touristen aussuchen :wink:

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von canni » 08.02.2012, 05:17

sanctus hat geschrieben:
corneta hat geschrieben:Vorurteil 2: Amis sind ungebildet.


Jedenfalls musste der sich von Suedkoreanern erklaeren lassen ob man "schwanger" nun "pragnant", "pregnant", "pregnent", oder vielleicht doch eher "pragnent" schreibt. Er soll angeblich einen BA haben, kann aber seine eigenen Sprache nicht richtig. - Das war uebrigens nur ein Beispiel von vielen dieser Art.
Wer sagt denn, dass die Amis englisch sprechen? Das ist amerikanisch. Deswegen verstehe ich auch nicht warum so viele Amis hier englisch unterrichten dürfen?? Dann noch mit Texas dialekt haha.. Aber man hört sofort wenn einer meiner chinesischen Geschäftspartner amerikanisch spricht. Kannst vor lauter Kaugummigeschlottere nicht verstehen. Die kriegen die Zähne nicht auseinander. Das wäre so, wenn ich deutsch unterrichte und meinen schwäbischen Dialekt nicht zügeln könnte.

Wir hatten mal einen englischen Prospekt, den mussten wir für Amerika neu übersetzen lassen. Also nix für ungut... die sprechen viele Wörter echt anders aus und haben teilweise auch andere Bedeutung zugrunde liegen. Geh mal nach Aussieland. Bestell ein bär und sei sicher er bringt dir keinen Bären sondern ein Bier haha... zum Beispiel ...

grüssie
Canni - wird es jetzt wärmer?
Das Leben ist manchmal wie jemand, der Dir eine Tafel Schokolade hinhält und wenn Du reinbeisst merkst Du, dass es eine Zitrone ist. Mogelpackung.
Wenn du eine Sprache nicht oder nicht richtig sprichst, solltest Du zumindest ein guter Pantomime sein....

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von sanctus » 08.02.2012, 07:02

Damit magst du recht haben, canni. Aber "pregnant" ist im Oxford Englisch wie auch im Amerikanischen Englisch gleich.

Vielleicht sollten wir den Thread umbenennen in "Der ultimative USA-Bashing-Thread" ?!
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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von Taiyang » 08.02.2012, 07:46

canni hat geschrieben: Wer sagt denn, dass die Amis englisch sprechen? Das ist amerikanisch. Deswegen verstehe ich auch nicht warum so viele Amis hier englisch unterrichten dürfen?? Dann noch mit Texas dialekt haha.. Aber man hört sofort wenn einer meiner chinesischen Geschäftspartner amerikanisch spricht. Kannst vor lauter Kaugummigeschlottere nicht verstehen. Die kriegen die Zähne nicht auseinander. Das wäre so, wenn ich deutsch unterrichte und meinen schwäbischen Dialekt nicht zügeln könnte.
Naja. Das klingt gerade so, als wuerdest du lieber British English von einem Scouser lernen nur weil Amerikaner anscheinend kein ordentliches English (aus)sprechen koennen. Bloedsinn.
Amerikanisches Englisch ist genaus wie australisches Englisch, kanadisches, suedafrikanisches oder neuseelaendisches Englisch schlichtweg eine Varietaet der englischen Sprache. Oder findest du, dass Oesterreicher auch kein richtiges Deutsch sprechen?
Natuerlich ist es oft fragwuerdig inwiefern Muttersprachler die "besseren" Lehrer sind & zumindest meiner Meinung nach sollte Fremdsprachenunterricht immer moeglichst in der Standardaussprache des jeweiligen Landes passieren, aber viele Chinesen wollen in der Tat lieber amerikanisches Englisch lernen und tun sich schwer mit RP und der britischen Schreibweise.
canni hat geschrieben: Wir hatten mal einen englischen Prospekt, den mussten wir für Amerika neu übersetzen lassen. Also nix für ungut... die sprechen viele Wörter echt anders aus und haben teilweise auch andere Bedeutung zugrunde liegen. Geh mal nach Aussieland. Bestell ein bär und sei sicher er bringt dir keinen Bären sondern ein Bier haha... zum Beispiel ...
Ja und? Einen deutschsprachigen Prospekt fuer die Schweiz wuerde man sicherlich auch lokalisieren wollen. Du kannst ja mal in einer amerikanischen Schreibwarenladen nach einem "rubber" fragen & kucken, was die die Leute da geben. :wink:

Mit der Rechtschreibung tun sich allerdings wirklich viele schwer mittlerweile. "their" "there" "they're" zu unterscheiden ist fuer manche ein echtes Problem... :?

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von Stephan1975 » 08.02.2012, 08:08

Taiyang hat geschrieben:Was ist so schlimm daran die Unterlagen fuer das Visum zusammenzutragen? Sicherlich ist es unsinnig und fragwuerdig, aber sollen sie doch wissen, wie die Eltern heissen und wo man zur Schule gegangen ist. Und Verdienstauskuenfte sind nun auch nichts aussergewoehnliches.
Das kann ich Dir sagen: weil ich finde, dass man für eine Touristenreise nicht sein komplettes Leben ausbreiten muss. Gut, es gibt heute viele, die haben das bei Facebook bereits gemacht. Aber das ist nicht mein Fall. für ein paar Tage Urlaub muss man dann auch noch zur Botschaft zum Interview.

Das mag auch mit einem Chinavisum (welches für mich noch nie eine Schwierigkeit war) für einige ähnlich laufen. Aber solche Fragen werden nicht gestellt.

Muss ich denn jemanden in den USA kennen, wenn ich nur dort zum Spass hinfliegen will? Wofür muss meine Frau angeben, wo sie studiert hat - was passiert mit denen, die das Studium ausgesetzt haben und lieber Reis auf dem Feld gezählt haben?

Ich finde nur dieses Theater nervig, womit die Amis sich offensichtlich als etwas besonderes hinstellen.

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von edmund27 » 08.02.2012, 08:42

Stephan1975 hat geschrieben:Hallo Zusammen,

möchte mir mal eben Dampf ablassen. Habe gerade versucht, für meine Frau die Onlineanmeldung für das US-Visum durchzuführen. Sagt mal, spinnen die Amis?

Wollen wissen, wer die Eltern sind, wo man zur Schule gegangen ist, wieviel man verdient....

Besser noch: wir wollen dort als Touristen hin, kennen keinen - aber das scheint man nicht zu akzeptieren.

Jetzt habe ich genug und wir werden uns ein anderes Reiseziel suchen.
Ich muss dir sagen ich kenne das Problem schon lange. Ein Bekannter von mir war geschäftlich in USA, der muste bei der Einreise die Schuhe ausziehen. Deshalb reise ich auch nie in dieses Land. Die Amerikaner glauben halt noch immer, das Sie eine Weltmacht sind und so führen Sie sich auf. Amerika braucht die Welt, aber die Welt braucht Amerika nicht mehr. Ein Amerikaner sagte neulich in einem interview: Das Amerikanische Jahundert geht zu Ende. Warum reist du nicht nach Frankreich. Hier ist das Essen sehr gut.
Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh. ( Henry Ford )

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von sanctus » 08.02.2012, 08:50

edmund27 hat geschrieben:Ich muss dir sagen ich kenne das Problem schon lange. Ein Bekannter von mir war geschäftlich in USA, der muste bei der Einreise die Schuhe ausziehen. Deshalb reise ich auch nie in dieses Land. Die Amerikaner glauben halt noch immer, das Sie eine Weltmacht sind und so führen Sie sich auf. Amerika braucht die Welt, aber die Welt braucht Amerika nicht mehr. Ein Amerikaner sagte neulich in einem interview: Das Amerikanische Jahundert geht zu Ende. Warum reist du nicht nach Frankreich. Hier ist das Essen sehr gut.
Gut, meine Schuhe musste ich am Frankfurter Flughafen auch schon mal ausziehen. Aber ich weiss was du meinst: Ein Freund von mir, ein Kolumbianer, wurde bei der Einreise in Miami die Brille zerbrochen, weil man im Brillengestell Drogen vermutete... :roll:
谁想要大成绩,就要有更大的目标!

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von Taiyang » 08.02.2012, 08:58

sanctus hat geschrieben: Gut, meine Schuhe musste ich am Frankfurter Flughafen auch schon mal ausziehen. Aber ich weiss was du meinst: Ein Freund von mir, ein Kolumbianer, wurde bei der Einreise in Miami die Brille zerbrochen, weil man im Brillengestell Drogen vermutete... :roll:
Freunde von mir aus Kolumbien, die via Frankfurt Main nach Peking geflogen sind, mussten im Transitbereich aufm Flughafen erstmal ihr gesamtes Gepaeck (Koffer und Taschen, Klamotten..) durchsuchen lassen, bevor sie in den Wartebereich durften. :?


Schuhe ausziehen und Guertel abmachen ist doch schon fast obligatorisch. Genauso wie Laptop aus der Tasche nehmen und in eine extra Schale legen (was ich im Uebrigen als viel nerviger empfinde...)

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