Wut über USA-Visum für Chinesen

Alles zum Thema Visum für China und Deutschland: Antrag, benötigte Unterlagen, Bürokratie, Erfahrungsberichte und sonstiger nerviger Kleinkram zu dem Thema.
Shenzhen
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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von Shenzhen » 07.02.2012, 12:00

de guo xiong hat geschrieben:PS.: was können die Bürger der USA für die restrikte Politik bzgl. Touristenvisa Ihres Landes?
Hmm, also ich dachte die US und A sind ein freies Land in dem die Buerger waehlen duerfen... :shock: :lol:

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corneta
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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von corneta » 07.02.2012, 12:32

de guo xiong hat geschrieben:de guo xiong, der sich schon wundert, wie sich manche User hier äußern ...
Naja, ich hab die Vorurteile auch nicht geglaubt, aber nachdem ich 2 Wochen durch das Land gefahren bin, kann ich diese leider nicht entkräftigen. Das war stellenweise schon krass, wie die ihre Klischees bedienen.
de guo xiong hat geschrieben:Was können die Bürger der USA für die restrikte Politik...
Auch da wäre ich vorsichtig. Wenn man bedenkt, welchen Zuspruch die Affen von der Tea-Party bekommen, wird einem Angst und Bange, wenn man an die kommende Präsidentschaftswahl denkt. Ob das nun aus Unwissenheit oder nationalistischem Antrieb geschiet, ist dabei relativ Wurscht. Das Ergebnis ist das selbe.

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von ingo_001 » 07.02.2012, 13:10

Na ja, die Tea-Party hat ihre Glanzzeiten wohl schon hinter sich.
Das war selbst den meinsten Konservativen ne Nummer zu strong.

* Kennt jemand noch die dt. "Schwester"-Partei?
Richtig: Die F.D.P :mrgreen:

** Das F.D.P. stand früher mal für Freie Demokratische Partei (das war noch zu Zeiten, bevor man das vermeindliche Heil in unrealistischen Steuersenkungs-Phrasen suchte.
Nun steht F.D.P. nur noch für Fast Drei Prozent :mrgreen:
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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von sanctus » 07.02.2012, 13:31

corneta hat geschrieben: Naja, ich hab die Vorurteile auch nicht geglaubt, aber nachdem ich 2 Wochen durch das Land gefahren bin, kann ich diese leider nicht entkräftigen. Das war stellenweise schon krass, wie die ihre Klischees bedienen.
Na sowas finde ich interessant. Na dann mach mal bitte dein Naehkaestchen auf und plaudere darauf los! Ich will mich jetzt nicht extra in einem USA-Forum anmelden.
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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von ElStudente » 07.02.2012, 13:36

Stephan1975 hat geschrieben:Hallo Zusammen,
Habe gerade versucht, für meine Frau die Onlineanmeldung für das US-Visum durchzuführen.
Und warum sollte es da Probleme geben? Sie ist doch deine Frau, also Deutsche Staatsbürgerin. Da interessiert es keinen, ob man eingebürgert wurde oder nicht

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von corneta » 07.02.2012, 14:02

sanctus hat geschrieben:Na dann mach mal bitte dein Naehkaestchen auf und plaudere darauf los!
Okay, weil Stephan ja nichts fragt, sondern nur Dampf ablassen will, kann ich ja mal hemmungslos ins OT verfallen :mrgreen: .

Vorurteil 1:Amis laufen in Lockenwicklern und Schlafanzug auf der Straße rum.

Das tun sie tatsächlich, aber nicht nur auf der Straße, sondern auch im Frühstückssaal von Hotels ect. Auch im Flugzeug wird sich schwer bemüht, die ältesten und abgefracktesten Sachen anzuziehen, die man so finden kann. Aber dann ne LV am Handgelenk.

Vorurteil 2: Amis sind ungebildet.

Eine Straßenkarte kann da keiner lesen. Von Geographie haben die null Ahnung. Der beste Spruch von einem, der uns gefragt hat, wo wir herkommen und wir mit "Germany" geantwortet haben war, ob wir mit dem Bus oder mit dem Zug gekommen wären :roll: .

Vorurteil 3: Amis sind dick.

Nach meiner Erfahrung gibt es zwei Kategorien. Entweder zu dick oder übertrieben gesund. Das zu dick lässt sich ganz eindeutig anhand der Lebensmittelpreise erklären. Es ist einfach viel billiger, die Familie in Mäces und Co. satt zu kriegen, als gesunde Lebensmittel zu kaufen und selber zu kochen. Versuch mal Brot zu finden, dass keinen Zucker enthält. Im Schnitt hat man 3 Zuckersorten, bei denen manchmal sogar eine noch vor Mehl kommt. Der Oberhammer war ein Jogurt, der angeblich Erdbeeren enthalten sollte, aber 0 carb und 0 fat draufstand. Da fragt man sich, aus was die roten Stückchen sind, Erdbeeren jedenfalls nicht. Fazit, nach 2 Wochen wurde die Ernährung zum ernsthaften Problem. Sicher gibt es auch Läden, wo die Lebensmittel weniger chemisch sind, das kann (oder will) man aber auf Dauer nicht bezahlen. Da sind unsere Bioläden waren Discounter dagegen.

Vorurteil 4: USA, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Das können wir leider nicht bestätigen. Sicher, sobald man irgendwo in der Pampa ist, wo nur alle 10 km ein Haus kommt, da interessiert es niemanden, was du machst. Aber sobald man in dichter besiedelte Gebiete kommt, geht der Terror los. Steig mal in einen öffentlichen Bus ein. Da darf man nicht stehen, es läuft ne Dauerschleife, die dir sagt, wie gefährlich Busfahren ist und dass du deine Tasche immer festhalten sollst. Das geht einem kaum auf die Nerven. Besonders nett waren auch die zig Fahrzeugkontrollen. Da werden alle Fahrzeuge irgendwo mitten in der Pampa angehalten und kontrolliert. Da rutscht dir schon mal das Herz in die Hose, wenn vor dir 4 bis zu den zähnen bewaffnete Bulle stehen und dich mustern. Wir sahen aber anscheinend harmlos aus und durften immer weiterfahren. Andere hatten weniger Glück. Wir haben Familien mit kleinen Kindern gesehen, denen das komplette Auto inkl. Sitzen auseinandergenommen wurde. Das macht bestimmt Laune.


Insgesamt war das nicht mein Land, auch wenn wir nur einen kleinen Teil (Kalifornien, Arizona, Utha)gesehen haben. In China hab ich mich wesentlich freier gefühlt und in Kapstadt hatte ich weniger Angst als in LA abends auf dem Hollywood Boulevard.

Das ist aber nur mein subjektives Empfinden. Es soll ja Leute geben, denen es gefällt :wink:

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von de guo xiong » 07.02.2012, 14:03

ElStudente hat geschrieben: Sie ist doch deine Frau, also Deutsche Staatsbürgerin. Da interessiert es keinen, ob man eingebürgert wurde oder nicht
Frau eines Deutschens ist aber nicht gleichzusetzen mit deutscher Staatsbürgerin - Du denkst doch nicht etwa, dass man mit der Hochzeit automatisch eingebürgert wird oder?

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von ingo_001 » 07.02.2012, 14:06

ElStudente hat geschrieben:Und warum sollte es da Probleme geben? Sie ist doch deine Frau, also Deutsche Staatsbürgerin. Da interessiert es keinen, ob man eingebürgert wurde oder nicht
Als Ehefrau eines dt. Staatsbürgers erwirbt diese nicht automatisch die dt. Staatsbürgerschaft, sondern kann diese (wenn sie es denn will) nach 5 Jahren Aufenthalt beantragen.
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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von ingo_001 » 07.02.2012, 14:08

de guo xiong hat geschrieben:Du denkst doch nicht etwa, dass man mit der Hochzeit automatisch eingebürgert wird oder?
Doch - genau das geht ja aus seinem Posting hervor.

Nun weiss er, dass dem nicht so ist :wink:
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von sanctus » 07.02.2012, 14:38

corneta hat geschrieben:
sanctus hat geschrieben:Na dann mach mal bitte dein Naehkaestchen auf und plaudere darauf los!
Okay, weil Stephan ja nichts fragt, sondern nur Dampf ablassen will, kann ich ja mal hemmungslos ins OT verfallen :mrgreen: .

Vorurteil 1:Amis laufen in Lockenwicklern und Schlafanzug auf der Straße rum.

Das tun sie tatsächlich, aber nicht nur auf der Straße, sondern auch im Frühstückssaal von Hotels ect. Auch im Flugzeug wird sich schwer bemüht, die ältesten und abgefracktesten Sachen anzuziehen, die man so finden kann. Aber dann ne LV am Handgelenk.

Vorurteil 2: Amis sind ungebildet.

Eine Straßenkarte kann da keiner lesen. Von Geographie haben die null Ahnung. Der beste Spruch von einem, der uns gefragt hat, wo wir herkommen und wir mit "Germany" geantwortet haben war, ob wir mit dem Bus oder mit dem Zug gekommen wären :roll: .

Vorurteil 3: Amis sind dick.

Nach meiner Erfahrung gibt es zwei Kategorien. Entweder zu dick oder übertrieben gesund. Das zu dick lässt sich ganz eindeutig anhand der Lebensmittelpreise erklären. Es ist einfach viel billiger, die Familie in Mäces und Co. satt zu kriegen, als gesunde Lebensmittel zu kaufen und selber zu kochen. Versuch mal Brot zu finden, dass keinen Zucker enthält. Im Schnitt hat man 3 Zuckersorten, bei denen manchmal sogar eine noch vor Mehl kommt. Der Oberhammer war ein Jogurt, der angeblich Erdbeeren enthalten sollte, aber 0 carb und 0 fat draufstand. Da fragt man sich, aus was die roten Stückchen sind, Erdbeeren jedenfalls nicht. Fazit, nach 2 Wochen wurde die Ernährung zum ernsthaften Problem. Sicher gibt es auch Läden, wo die Lebensmittel weniger chemisch sind, das kann (oder will) man aber auf Dauer nicht bezahlen. Da sind unsere Bioläden waren Discounter dagegen.

Vorurteil 4: USA, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Das können wir leider nicht bestätigen. Sicher, sobald man irgendwo in der Pampa ist, wo nur alle 10 km ein Haus kommt, da interessiert es niemanden, was du machst. Aber sobald man in dichter besiedelte Gebiete kommt, geht der Terror los. Steig mal in einen öffentlichen Bus ein. Da darf man nicht stehen, es läuft ne Dauerschleife, die dir sagt, wie gefährlich Busfahren ist und dass du deine Tasche immer festhalten sollst. Das geht einem kaum auf die Nerven. Besonders nett waren auch die zig Fahrzeugkontrollen. Da werden alle Fahrzeuge irgendwo mitten in der Pampa angehalten und kontrolliert. Da rutscht dir schon mal das Herz in die Hose, wenn vor dir 4 bis zu den zähnen bewaffnete Bulle stehen und dich mustern. Wir sahen aber anscheinend harmlos aus und durften immer weiterfahren. Andere hatten weniger Glück. Wir haben Familien mit kleinen Kindern gesehen, denen das komplette Auto inkl. Sitzen auseinandergenommen wurde. Das macht bestimmt Laune.


Insgesamt war das nicht mein Land, auch wenn wir nur einen kleinen Teil (Kalifornien, Arizona, Utha)gesehen haben. In China hab ich mich wesentlich freier gefühlt und in Kapstadt hatte ich weniger Angst als in LA abends auf dem Hollywood Boulevard.

Das ist aber nur mein subjektives Empfinden. Es soll ja Leute geben, denen es gefällt :wink:
Extrem erfrischend. Danke!
谁想要大成绩,就要有更大的目标!

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von corneta » 07.02.2012, 14:43

sanctus hat geschrieben:Extrem erfrischend.
Erfrischend... :mrgreen: ? Also ich hab mich eher wie 70 gefühlt, als ich in D angekommen bin und brauchte erst mal ne Woche Entgiftung :lol: :lol: .

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von Tauril » 07.02.2012, 15:13

ich war drei Jahre in den Staaten stationiert. 8 von 10 Amerikanern kannst du gerne Sonderschule Niveau attestieren. Nr.9 kann dir zumindest sagen wo dir geholfen werden kann und Nr. 10 kennt sich super gut in seiner Arbeit aus und man kann ein Problem lösen...

Ab 2200 Uhr startet die Freakshow in den Supermärkten. Und Lockenwickler im Haar, sind da noch harmlos. Da gehts dann auch mal gerne nur im Schlafanzug mit Puschelhausschuhen (in Rosa natürlich) einkaufen. Oder gerne die 250kg+ Fraktion ist mit den elektro Einkaufswägen unerwegs. Auf dem Rücksitz liegt die Sauerstoffflasche. Die Liste könnte ich noch ein wenig fortführen^^

Essen ist wirklich ein Problem da drüben. Fastfood ist billig und das kann sich jeder leisten. Gemüse ist teurer als Fleisch. Brot wie angesprochen kein wirklich gutes. Wir hatten Glück durch einen deutschen Bäcker^^

Zu den unbegrenzten Möglichkeiten. Ja das gibts durchaus. Du musst keinerlei Nachweise über Fähigkeiten machen um ein Geschäft zu eröffnen. Wirtschaften ect, kein Problem, auch nicht von nöten. Es gab insgesamt nur 2 KfZ Mechaniker, einer auf der Base und einer im Ort (EW so 20k+) die auch eine Aubildung dazu hatten. Aber dutzende andere Shops die ebenfalls Autoreperaturen anboten.

Da die USA ein Land sind, dass sehr bevorzugt wird, was das ausreisen angeht, denke ich wollen sie so sicher wie nur möglich stellen, dass da so wenige wie möglich darunter sind, die dann im Land bleiben obwohl sie es nicht dürften. Ich möchte nicht wissen, wieviele Mexikaner die ich gesehen haben illegal im Land waren^^
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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von Saiber » 07.02.2012, 15:25

ElStudente hat geschrieben:Und warum sollte es da Probleme geben? Sie ist doch deine Frau, also Deutsche Staatsbürgerin. Da interessiert es keinen, ob man eingebürgert wurde oder nicht
Sorry wenn ich jetzt da auf diesen Zug drauf springe aber ich dachte du machst gerade deinen Doktortitel?
ingo hat geschrieben:Als Ehefrau eines dt. Staatsbürgers erwirbt diese nicht automatisch die dt. Staatsbürgerschaft, sondern kann diese (wenn sie es denn will) nach 5 Jahren Aufenthalt beantragen.
Du hast vergessen, "in Deutschland". Man muss 5 Jahre sich "ununterbrochen" in Deutschland aufgehalten haben und "gewisse" Deutschkenntnisse mitbringen um die Voraussetzung zu haben die Nationalitaet zu beantragen.
Echtes Wissen ist, wenn Du das, was Du weisst, als Wissen erkennst, und das, was Du nicht weisst, als Nichtwissen akzeptierst.

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von Stephan1975 » 07.02.2012, 15:31

Danke für Eure Antworten. Die Wut ist langsam verflogen und ich freue mich auf andere Länder.

Hat jemand eine Ahnung, wie schwierig die Türkei ist? Ich hoffe nicht, dass die Fingerabdrücke, genetischen Fingerabdruck und Haarproben verlangen....

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Re: Wut über USA-Visum für Chinesen

Beitrag von ingo_001 » 07.02.2012, 15:50

Dazu kann ich nichts sagen.

Aber wenn Du mit Deiner Frau die Absicht haben solltest mal einen Londeon-Trip zu machen, dann muss sie für die Einreise zur brit. Botschaft, um ein Visum für die Einreise zu beantragen.
Kurz: Ehefrau eines EU-Bürgers hin oder her - ein Visumsantrag ist da obligatorisch (GB gehört ja bekanntl. nicht zu den Schengen-Staaten).
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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