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 Betreff des Beitrags: welche Verträge
BeitragVerfasst: 08.12.2004, 14:37 
Hallo Daniel,
also ich finde die chinesische Argumentation einleuchtend. Recht auf Nahrhung, soziale Sicherheit usw. ist in so einem riesigen Land schon schwer genug zu gewährleisten. Und in Asien wird eben mehr auf das Kollektive geachtet, das ist eben schwer nachzuvollziehen. Und das China jetzt auch in den Weltraum vorstößt, nenne ich Investiotion für die Zukunft. Die Situation kann sich nicht von heute auf morgen ändern.
Wann hat den China bitte sehr in den letzten Jahren ein Veto einlegen müssen,wenn es um Menschenrechte ging? Mir ist da nichts bekannt. Und ich glaube, die USA wurden vor ein paar Jahren mal aus der Menschenrechtskommission rausgewählt, nicht China.
Und dass China in Genf den Vorsitz hatte, zeigt doch, dass China sich bemüht. Man kann aber alles auch negativ auslegen und Du bist leider so von falunggong-Propaganda beeinflußt, dass Du nur das negative siehst, nicht das positive.
Vergleiche doch bitte China heute mit der Situation von vor 30 Jahren - und da soll sich nichts gebessert haben? Du musst wirklich blind sein - oder du warst noch nie in China, so dass Du die Situation dort nur aus Internetartikeln beurteilst.
Welche Verträte sollen sie denn gebrochen haben? Auch da ist mir kein Vertrag bekannt, der mit Menschenrechten zu tun hat, den China gebrochen hat.


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 Betreff des Beitrags: Der Westen ist so arrogant
BeitragVerfasst: 08.12.2004, 18:09 
Der Westen ist seit Jahrhunderten so arrogant, anderen Ländern ihre Vorstellungen von allem aufzudrücken - die beste Regierungsform, das richtige Menschenbild, den richtigen Glauben, die richtigen Menschenrechte.
Wie kann man die Veränderungen in China seit der Zeit von Mao und Co überhaupt übersehen? Der wirtschaftliche Aufschwung der letzten 30 Jahre hat wesentlich dazu beigetragen, einem großen Teil der Bevölkerung einen Zuwachs an Wohlstand und Lebensqualität zu bringen. Wieso soll das kein Menschenrecht sein? Natürlich gibt es immer noch viele Arbeitslose, Wanderarbeiter und Obdachlose in China - aber wie kann man allen ernstes erwarten, dass sich China von heute auf morgen ändert?
Die chinesische Regierung setzt ihre eigenen Prioritäten und geht für China den Weg, den es für richtig hält. Es ist nach jahrhunderterlanger Unterdrückung durch das Ausland nur recht und billig, wenn China jetzt anfängt Selbstvertrauen zu zeigen und dem Westen seine Bedingungen zu diktieren. Weshalb sollte sich China noch als politischer Ausätziger der Weltgemeinschaft behandeln lassen und gleichzeitig andere Länder am Wirtschaftsaufschwung China beteiligen?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09.12.2004, 05:29 
Hallo zusammen,

ich bin ebenfalls für den rüstungsexport nach china. Ganz egal wie sich die eu entscheidet, sollte dtl auf jedenfall (auch gegen ein waffenembargo) die militärische kooperation mit china suchen.


1. Wie schon von anderen gesagt wurde liefert dtl durchaus an kriegsparteien. Bush droht dem irak mit serious consequenzes - dtl liefert weiter; die usa bombadieren irakische städte mit streu und brandbomben - dtl liefert ersatzteile; folter in abu gureib - dtl liefert.

Wer angesichts dessen, den export nach china für moralisch verwerflich hält, nur weil eventuell möglicherweise taiwan . . . dem ist nicht mehr zu helfen. Kümmern wir uns doch bitte um die kriege die existieren, anstatt hypotesen aufzustellen ob china taiwan oder japan angreifen wird. Im übrigen investieren gerade diese beiden länder massiv in china. Würden sie das tun, wenn sie glaubten ein chinesischer angriff stehe unmittelbar bevor?

Ist schonmal jemand auf die idee gekommen das china die waffen zur landesverteidigung einsetzen könnte? Aber wahrscheinlich rüstet die bundeswehr ja auch nur um schlessien heim ins reich zu holen. Die verdächtigungen gegen china sind im übrigen auch eine form von diskriminierung und somit eine menschenrechtsverletzung.

Seht die sache doch mal aus deutscher sicht . . .

2. Für dtl ist zuallererst entscheidend, was hilft uns, unsere eigene souveränität zu erhalten. Was dem irak passiert ist, kann jedem land passieren dass seine wirtschaftliche, militärische und politische stärke verfallen lässt.

Ein bedeutender teil des einflusses dtls kommt aus seiner bedeutung für die weltwirtschaft. Wenn die us regierung wieder sanftere töne gegenüber dtl anklingen lässt, dann nur weil sie wissen, dass sie in vielen bereichen auf dt importe angewiesen sind. Wir können es uns garnicht leisten keine hervorragenden geschäftsbeziehungen zu china zu haben. Denn das erzeugt abhängigkeit die zwangsläufig zu kooperation führt.

Das reichste land der welt ersparrt sich eine gesundheitsversorgung für seine bürger und steckt die steuergelder lieber in die militärische forschung. Das ziel der usa ist klar formuliert. Sie wollen technologisch so stark seien, dass niemand je ihre führungsrolle in zweifel ziehen kann. Was vor der uno passiert ist, war kein zufall. Stimmt unserem krieg zu oder ihr seid irrelevant. Das ist überhaupt das ziel der us rüstungspolitik. Alle andere als die eigene meining irrelevant zu machen. Nur toni blair glaubt noch er hätte igendeinen einfluss. Wenn wir nicht ebensoviel steuergelder in die rüstung stecken wollen, sind wir auf rüstungskooperation und rüstungsexport angewiesen. Ansonsten werden wir sehen wie die handlanger der usa (briten israelis polen oder wer sich grad findet) ausgerüstet mit amerikanischen waffen, anfangen werden uns rumzuschupsen. Das meine ich ernst!

Politisch ist es das gleiche. Dtl ist schon seit beginn der brd auf politische freunde angewiesen. Wer nicht will das über ihn sondern mit him geredet wird, muss sich einen stuhl suchen und sich an den tisch drängeln. Nato, Westbindung, Ostpolitik, EWG, EU-Osterweiterung, Nato-Russlandrat, Rechtstaatsdialog mit China, Sitz im Sicherheitsrat, Beitritt der Türkei. Das prinzip ist immer das gleiche wir deutschen reden mit jedem der mit uns redet. Und wir können auch mit jedem zu einem kompromiss kommen. Das macht uns zu interessanten partnern und sorgt dafür dass wir bei jedem ein offenes ohr finden wenn wir ein anliegen haben. Nur so funktioniert diplomatie. Wer meint er könne forderungen stellen, weil er sich moralisch im recht fühlt wird wenig freunde haben.

Die deutsche axe des bösen ist somit eine leere liste. Wir machen uns keine feinde und deshalb haben wir auch keine. Die hamburger terroristen hätten ihre anschläge auch gleich in dtl verüben können, haben sie aber nicht.


Alles in allem geht die china und russland politik schröders nicht nur in ordnung, sondern trifft genau ins schwarze. Es ist in unserem interesse mit beiden staaten gut auszukommen.

Wenn die bürger mehr freiheiten wollen müssen sie sie selber durchsetzen. 40 jahre amerikanische drohungen mit atomraketen auf ostberlin haben die mauer nicht zum einstürzen gebracht, sondern die montagsdemos und die sprechchöre. Wir bleiben hier - Reformen wollen wir. Los los russen und chinesen ihr wollt pressefreiheit geht demonstrieren.

Aber wahrscheinlich wollen sie erstmal wirtschaftlichen aufschwung und die freiheiten kommen zum schluss. Das war in südkorea und taiwan auch nicht anders, die haben auch alle mal als militärdiktaturen angefangen.

mfg guderian


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09.12.2004, 07:14 
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Neuling

Registriert: 04.12.2004, 11:48
Beiträge: 9
@ all...

Was die Armut vor dreissig Jahren in China angeht, ist die Kommunistischen Partei Schuld mit ihrer fatalen Misswirtschaft. Das es jetzt den Chinesen besser geht, ist auf das Volk und auch die Investitionen von aussen zurückzuführen und nicht auf die KP, da hat der „grosse“ Reformer Deng nur das gemacht was ihm übrig blieb, ansonsten wäre das Desaster vollkommen gewesen.

Wie gesagt, das Recht auf Nahrung, Kleidung und Wohnung kann man nicht mit dem Recht auf körperliche Unversehrtheit (Folter) aufwiegen.

Die Milliarden die in die Weltraumprojekte investiert werden, sind sicher mehr von Nöten im Gesundheitsbereich, Nahrungsversorgung, Wohnungen, Umweltschutz usw wo diese ja sogar verstösse gegen die Menschenrechte aufgewogen werden.

Das Gleiche sehe ich bei der Aufrüstung der Armee gegen Taiwan. Die Volksarmee ist übrigens hauptsächlich auf die Einnahme von Taiwan ausgerichtet.

Ich finde es traurig, dass Waffenverkäufe nach China damit begründet werden, dass auch den Amis Waffen verkauft. Wäre da nicht naheliegender den Amis auch keine Waffen zu verkaufen? Wenn man China Waffen verkauft, wieso dann nicht der Türkei, Saudi Arabien, Nordkorea, Birma usw???? Wäre es denn dann auch nicht gerecht, wenn man Taiwan auch Waffen verkaufen würde?

@ Gast...

Weil die Uno China nicht verurteil ist sicherlich nicht daran zurückzuführen weil es keine Menschenrechtsverletzungen gibt. Wie gesagt, mach Dich mal schlau über die Menschenrechtsverletzungen durch das kommunistische Regime Chinas.
Ich möchte mal noch auf Deine mehrmaligen dummen Anspielungen wegen der Falun Gong ansprechen.... Kennst Du denn mich, weiss Du von wo ich meine Infos habe, kennst Du überhaupt jemanden der Falun Gong macht, oder hast Du dich schon mal direkt über Falun Gong informiert. Ich frage Dich im Ernst, hast Du da nicht etwa Vorurteile weil manche sagen Falun Gong sei so und so? Bist Du sicher, dass es wirklich so ist? Ich will nicht mit Dir hier über Falun Gong sprechen, denn hier geht es um das Thema Waffenexport an die Volksrepublik China.
Nur so zur Info, ich habe schon mit Vertretern der Uno, die die Foltervorwürfe untersuchen gesprochen. Die sagten, dass es fast unmöglich ist, gegen China vorzugehen, weil die alles verschleiern. Dass es keine Resolution gegen China gegeben hat, ist wie gesagt, weil China grosse Macht in der UNO hat. China lehnt es auch weiter ab, den freien Zugang zu den umstritten Arbeitslager zu gewähren, weil nämlich all die Anschuldigungen gegen die KP ans Licht kämen.

Grüsse an Alle
Daniel

PS: Ich möchte noch anmerken, dass was ich hier über das Waffenembargo sage, ist meine persönliche Meinung, nicht dass jemand auf den Gedanken kommt, dass weil ich Falun Gong mache, dass die Meinung von Falun Gong ist.


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 Betreff des Beitrags: oberflächlich
BeitragVerfasst: 09.12.2004, 15:58 
Hallo Daniel,

du hast aber von der neueren Geschichte Chinas eine naive Vorstellung:

Zitat:
"Was die Armut vor dreissig Jahren in China angeht, ist die Kommunistischen Partei Schuld mit ihrer fatalen Misswirtschaft. Das es jetzt den Chinesen besser geht, ist auf das Volk und auch die Investitionen von aussen zurückzuführen und nicht auf die KP, da hat der „grosse“ Reformer Deng nur das gemacht was ihm übrig blieb, ansonsten wäre das Desaster vollkommen gewesen. "


D.h. die Katastrophen während der Kulturrevolution und des großen Sprung nach Vorne war die KP, aber die Reformen hat das Volk durchgeführt?
Eine sehr sehr merkwürdige (naive)Interpretation. Naja.

Ohne Deng (der übrigens auch Opfer der Kulturrevolution war) wäre wahrscheinlich die Viererbande an der Machte geblieben und ohne Deng hätte es die Reformen nicht gegeben. Was dein Wissen über chinesische Geschichte angeht, hast Du Dich auf jeden Fall schon mal ordentlich disqualifiziert

Eine Resolution gegen China hat es deswegen nicht gegeben, weil in der UNO der Westen nicht mehr in der Mehrheit ist, sondern die Entwicklungsländer. Und die halten sich eben an die schwammigen Formulierungen in der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die der Westen vor 50 Jahren drin haben wollte, als er noch in der Mehrheit war.

Aber ich denke, da Du noch nie in China warst (sonst hättest Du auf meine Fragen diesbezüglich geantwortet), kannst Du eigentlich gar nicht als ernsthafter Diskussionspartner darüber angesehen werden, was sich in China in den letzten Jahren verbessert hat - wie sollst Du das auch wissen?

Du kommst immer mit Geschichten wie"Ein Bekannter von mir hat schon mal das und das erlebt" oder "Ich habe schon mit dem und dem gesprochen" um deine Ansichten zu beweisen. Was ist denn das für eine Art zu diskutieren?

Gast


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10.12.2004, 02:52 
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Neuling

Registriert: 04.12.2004, 11:48
Beiträge: 9
Hallo Gast,

Ich habe nicht gesagt, dass das Volk die Reformen gemacht hat, sondern dass das Volk den bescheidenen Wohlstand erarbeitet hat und nicht die KP.

Deng hat nur die Zügel gelockert, was meiner Meinung keine grossartige Leistung gewesen ist, sondern eine Zwangsläufigkeit.

Wenn die Viererbande an der Macht geblieben wäre oder Deng keine Reformen zugelassen hätte, dann wäre es noch viel schlimmer geworden!!! Was ja schon fast nicht mehr möglich ist – 80 Millionen Tote in der Kulturrevolution durch Hunger und Terror.

Ja der Westen mir den verschwommen Ansichten von den Menschenrechten. Ich glaube, Du weiss nicht was Du schreibst....

Das sind übrigens die gleichen wie in der Chinesischen Verfassung stehen: Recht auf freie Meinungsäusserung, das Recht auf körperliche Unversehrtheit, das Recht auf Glaubens- und Religionsfreiheit usw.

Schaut her, Daniel war noch nie ich China, schaut her er hat keine Ahnung... Biliges Argument. Wie gesagt, vielleicht war ich schon in China und länger als Du denkst, vielleicht mehrere Male, vielleicht lebe ich sogar in China, wer weiss... Aber wie gesagt, das tut nichts zur Sache. Sache sind die Tatsachen.

Dann bitte erzähl doch denen, die nach nie in China war, was sich den verbessert hat, ausser den wirtschaftlichen Konditionen und das Schwule nicht mehr verfolgt werden.

Grüsse
Daniel


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 Betreff des Beitrags: nur verschwommen formuliert
BeitragVerfasst: 10.12.2004, 07:38 
Sag mal, ließt Du eigentlich, wass ich schreibe? Ich schreibe lediglich, dass der Westen die Paragraphen verschwommen formuliert hat in dieser Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, ich habe nicht gesagt, der Westen habe schwammige Ansichten. Naja, PISA läßt grüßen, Textverständnis und so.
Und genau diese schwammigen Formulierungen, die westliche Länder vor 50 Jahren zu ihrem eigenen Vorteil verlangt haben (sie wollten sich eben nicht so genau festnageln lassen), macht sich China jetzt zunutze.

Ich kenne mich in der Verfassung Chinas leider nicht so aus. Wo kann ich die denn mal nachlesen? Ich weiß zwar, dass China irgendwie Menschenrechte erwähnt, aber wusste nicht, dass sie so ausdrücklich aufgezählt sind.

Außerdem: Ich finde, für ein Entwicklungsland ist vor allem wichtig, dass die Bevölkerung ernährt wird und der Lebensstandard der Bevölkerung und der Bildungsstandard steigt. Menschenrechte, wie sie für den verwöhnten Westen wichtig sind, können eben erst in einem zweiten oder dritten Schritt eingführt werden.
Diese primären Dinge (Wohlstand und Bildung) sind die besten Voraussetzungen für die Bildung einer Demokratie. Und genau dafür sorgt die chinesische Regierung, ob sie will oder nicht. Und der Westen sollte dabei kräftig mithelfen und China nicht mehr nur wirtschaftlich in den A.... kriechen, sondern es als politisch gleichberechtigt behandeln und in die Weltgemeinschaft einbinden.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10.12.2004, 09:11 
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Neuling

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Beiträge: 9
Hallo Gast

Zitat:
Außerdem: Ich finde, für ein Entwicklungsland ist vor allem wichtig, dass die Bevölkerung ernährt wird und der Lebensstandard der Bevölkerung und der Bildungsstandard steigt.

Meinst Du das wird mit Waffenkäufen erreicht? Und genau das meine ich, die Chinesische Regierung soll zuerst schauen, dass die Menschen in China nicht gefoltert werden, bevor man ihr Waffen verkauft. Nein, nicht der Westen muss die Chinesische Regierung gleichbehandeln, sonder die Chinesische Regierung soll zeigen, dass sie gleichbehandelt werden kann.

Zitat:
Sag mal, ließt Du eigentlich, wass ich schreibe? Ich schreibe lediglich, dass der Westen die Paragraphen verschwommen formuliert hat in dieser Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, ich habe nicht gesagt, der Westen habe schwammige Ansichten. Naja, PISA läßt grüßen, Textverständnis und so.


Wie verschwommen formuliert meinst Du denn??? Ich sehe da nichts verschwommenes, sonder sehr klar definiert.

Mein Jahrgang hatte übrigens keine Pisa Studie nötig und mein Vaterland schneidet das nicht einmal schlecht ab.

Grüsse
Daniel


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10.12.2004, 10:24 
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Neuling

Registriert: 03.12.2004, 10:00
Beiträge: 23
hallo Gast!

bitte keine Diskussion mehr mit Daniel, ich glaube, er ist paranoisch,

wenn du ihn überreden könnte, dann könnte Sau auch auf den Baum klettern


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 11.12.2004, 03:11 
Daniel hat geschrieben:
Hallo Gast

Zitat:
Außerdem: Ich finde, für ein Entwicklungsland ist vor allem wichtig, dass die Bevölkerung ernährt wird und der Lebensstandard der Bevölkerung und der Bildungsstandard steigt.

Meinst Du das wird mit Waffenkäufen erreicht? Und genau das meine ich, die Chinesische Regierung soll zuerst schauen, dass die Menschen in China nicht gefoltert werden, bevor man ihr Waffen verkauft. Nein, nicht der Westen muss die Chinesische Regierung gleichbehandeln, sonder die Chinesische Regierung soll zeigen, dass sie gleichbehandelt werden kann.


Hallo Daniel,

genau das ist der Punkt. China gibt ca. 3% des BIP für Bildung aus, davon muss auch noch die Hälfte von den Eltern getragen werden. Damit Liegt China was Bildungsinvestitionen angeht sogar noch hinter manchen afrikanischen Ländern auf einem der Letzten Plätze der Welt.

In China beträgt die Schulpflicht 9 Jahre. Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage gehen in China die Kinder durchschnittlich aber nur knapp 6 Jahre in die Schule, und dann helfen sie ihren Eltern beim Einkommen für die Familie.

Wenn man aber bedenkt, dass China bereits als 3. Nation der Welt einen Menschen in den Weltraum schoss, Atombomben besitzt, Armee aufrüsten will, Krieg gegen Taiwan androht, andere Länder besetzt und reiche Funktionäre hat, die sich auf Kosten der Armen profitieren, dann können einem die unwissenden Chinesen nur leid tun. Die Grundlegendsten Dinge wie Bildung bekommt die Partei nicht auf die Reihe, aber wenn es um Rüstung und Krieg geht, da will man Weltspitze sein.

Und das schlimme ist: die meisten Chinesen wissen noch nicht mal von diesen Zuständen und glauben jeden Scheiß, den sie dort in China in den Nachrichten hören. Von den wirklichen Zuständen und die Bedeutung dessen, was soundsoviel Prozent Mehrausgaben bei der Bildung überhaupt bedeuten, haben die keine Ahnung. Der städtischen Bevölkerung gehts relativ gut, die aus dem Land bluten aberr aus. Und die, die hier Internet haben, glauben, sie leben in einer heilen Welt. Dabei ist das Volk gespaltener denn je und die Unterschiede zwischen Arm und Reiche größer als in vorrevolutionären Zeiten.

Ja, Wissen ist Macht. Kein Wunder, dass China inzwischen sogar die englischen Google-News filtert...

Martin


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 Betreff des Beitrags: Fehlanzeige
BeitragVerfasst: 11.12.2004, 03:58 
Die englischen google-news filtern. Das wurde inzwischen von der chinesichen Regierung glaubwürdigerweise dementiert. Aber wenn einmal so eine Falschmeldung in die Welt gesetzt wird, dann hält sich das, vor allem bei Leuten, die allen Nachrichten, die negatives über China berichten, sofort glauben.

Außerdem, es ist immer eine Frage, wie man vergleicht. Die Analphabetenraten in China heute und vor 30 Jahren zu Beginn der Reformen hat sich ja wohl enorm verringert. Und wenn man mal bedenkt, das viele Chinesen auf dem Land vor 30 Jahren noch gar nicht in die Schule gegangen sind - das soll bildungsmäßig ein Fortschritt sein?

Von welchen Zuständen genau sollen die Chinesen Deiner Meinung nach nichts wissen? Werd mal konkreter? Und was hat Internet mit einer heilen Welt zu tun?

Zitat:
Dabei ist das Volk gespaltener denn je und die Unterschiede zwischen Arm und Reiche größer als in vorrevolutionären Zeiten.


Du glaubst also, dass die Zeiten vor der Revolution besser waren, als heute?
Du bist echt nicht mehr ganz bei Trost, wenn Du sowas schreibst. Denk mal nach, bevor Du in die Tastatur haust.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlanzeige
BeitragVerfasst: 12.12.2004, 12:57 
Gast hat geschrieben:
Von welchen Zuständen genau sollen die Chinesen Deiner Meinung nach nichts wissen? Werd mal konkreter? Und was hat Internet mit einer heilen Welt zu tun?


Habe ich doch schon erwähnt. Kleine Erfolge werden hochgehalten, die Realität jedoch, wo man steht, wird ausgeblendet (nämlich immer noch auf einen der letzten Plätze der Welt, was Bildungsinvestitionen angeht). Wenn das die Chinesen wissen würde, würden sie sich auch fragen, warum ausgerechnet ein Land, welches bzgl. Bildung auf den letzten Plätzen der Welt agiert, eine Mondstation braucht. Viele Chinesen in der Stadt wissen doch gar nicht, welche Zustände auf dem Land herrschen, dass es dort sogar Demos in Dörfern gegen Korruption gab, die mit Tränengas niedergeschlagen wurden und dass Reporter, die sich für die Leute eingesetzt haben, deswegen sogar verhaftet wurden und ins Arbeitslager gesteckt wurden...etc. usw. usf.

Was google news angeht: Dann habne die Chinesen es halt wieder rückgängig gemacht. http://www.google.com hatten sie ja auch mal kurzfristig gesperrt. Als ich es getestet hatte, konnte ich jedenfalls die englischen google-new noch nicht mal erreichen. Aber bei dem lahmen Internet inbs. Proxys in China ist das manchmal kein Wunder. Selektiv scheint es jedenfalls derzeit immer noch gesperrt zu sein.

Zitat:
Zitat:
Dabei ist das Volk gespaltener denn je und die Unterschiede zwischen Arm und Reiche größer als in vorrevolutionären Zeiten.


Du glaubst also, dass die Zeiten vor der Revolution besser waren, als heute?
Du bist echt nicht mehr ganz bei Trost, wenn Du sowas schreibst. Denk mal nach, bevor Du in die Tastatur haust.


Ich habe geschrieben: Die Unterschiede zwischen Arm und Reich sind größer als in vorrevolutionären Zeiten. Achso und ja: China ging es vor dem Bürgerkrieg besser, ebenso ging es den menschen vor dem "Großen Sprung nach unten" besser und unmittelbar vor der "Anti-Kulturrevolution" ging es den Menschen auch viel besser. Bis zu Maos Tod ging es mit China ständig bergab. Ob du rote Socke das aber verstehen wirst, bezweifle ich.

Martin


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 Betreff des Beitrags: habs vergessen
BeitragVerfasst: 12.12.2004, 13:26 
Hallo,
ich habe vergessen, dass du DER Martin bist, der es nicht ertragen kann, wenn andere nicht seiner Meinung sind und dann schnell mal persönlich wird...

Klar...google war mal kurz nicht erreichbar und dann gleich ne Verschwörungstheorie aus dem Hut gezaubert.

China geht es heute viel besser als vor der Revolution...etwas anderes zu behaupten ist reiner Blödsinn.
Ich vergleiche heute mit der Situation von vor 30 Jahren, Du vergleichst anscheinend die Situation von 1949 mit kurz nach dem großen Sprung?! Oder vor der Kulturrevolution mit Nach der Kulturrevolution?!
Keine Ahnung, was das bringen soll. Ziemlich durcheinander, Dein Posting... Lies doch ne Diskussion bitte erst ganz durch, bevor du deinen unqualifizierten Senf dazu gibst (jetzt werd ich halt auch mal persönlich)

Zitat:
Bis zu Maos Tod ging es mit China ständig bergab


Habe ich nie bezweifelt, wenn Du meine Postings richtig lesen würdest.
Wenn ich jetzt mal behaupte, dass es danach bergauf ging?! Darf ich das? Oder widersprichtst Du mir da auch noch?!

Gast


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 Betreff des Beitrags: schon merkwürdig
BeitragVerfasst: 12.12.2004, 14:58 
Dass sich Leute in Foren immer um Selbstverständlichkeiten streiten. Antworte doch am besten nicht mehr auf diesen Martin.
Reine Zeitverschwendung.
Zitat:
China ging es vor dem Bürgerkrieg besser

besser also wann? Als heute? Schwachsinn, so was in die Welt zu setzen.


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 Betreff des Beitrags: Re: habs vergessen
BeitragVerfasst: 13.12.2004, 00:05 
Gast hat geschrieben:
Hallo,
ich habe vergessen, dass du DER Martin bist, der es nicht ertragen kann, wenn andere nicht seiner Meinung sind und dann schnell mal persönlich wird...


Welcher Martin bin ich denn? Es gibt tausende Martin und ich allein kenne noch zwei andere Martin, die sich mit der Thematik beschäftigen. Du redest von Dingen, von denen du keine Ahnung hast.


Zitat:
China geht es heute viel besser als vor der Revolution...etwas anderes zu behaupten ist reiner Blödsinn.


Ich habe doch gar nicht von "besser" und "schlechter" gesprochen, sondern nur die extremen Unterschiede zwischen Arm und Reich angesprochen, die ja im angeblich vorgegebenen und derzeit immer noch propagierten Kommunismus nicht geben dürfte. Sieh hin:

http://www.cishengtang.com/2003photo.htm
http://www.cishengtang.com/2003photo/main2.htm
http://www.cishengtang.com/2003photo/main3.htm

Zitat:
Lies doch ne Diskussion bitte erst ganz durch, bevor du deinen unqualifizierten Senf dazu gibst (jetzt werd ich halt auch mal persönlich)


Das gebe ich zurück. Nur persönlich werde ich nicht.

Zitat:
Zitat:
Bis zu Maos Tod ging es mit China ständig bergab


Habe ich nie bezweifelt, wenn Du meine Postings richtig lesen würdest.
Wenn ich jetzt mal behaupte, dass es danach bergauf ging?! Darf ich das? Oder widersprichtst Du mir da auch noch?!


Da wiederspreche ich dir natürlich nicht. Wirtschaftlich geht es seit dem auch Bergauf, nur die Prioritäten habe ich kritisiert. Denn China ist derzeit immer noch Entwicklungsland. Und angesichts der derzeitigen inneren Probleme, die dieses Land hat, habe ich nur darauf hingewiesen, dass eine Mondbasis irssinnig ist, und eine Modernisierung der Armee, der Besitz von Atomwaffen oder Raketen gegen Taiwan und die Planung und Übung einer Invasion ebenso. Oder ist das falsch, wenn ich sage, dass man sich zuerst um die Armut und Bildung kümmern sollte, bevor man im Alleingang eine Basis auf dem Mond anstrebt? In den nächsten 100 Jahren wird keine Nation der Welt eine Mondbasis errichten wollen... also kein Grund zur Sorge, der Mond läuft nicht weg und Taiwan wird auch immer am gleichen Ort stehen.

Martin


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