So, das war's... so lösen wir die Probleme.

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Re: So, das war's... so lösen wir die Probleme.

Beitrag von hifi » 08.05.2009, 13:21

wuseltiger hat geschrieben:
hifi hat geschrieben: Mir fällt nichts ein, außer dass das Marschieren mit Waffen an der Schulter in vielen ländlichen Regionen in Deutschland zum Volksbrauchtum gehört.

Wo gibt es denn das? Das würde mir Angst machen!!! :shock: Marschierende Hinterwäldler mit Waffen an der Schulter... :shock:
Nein, kein Hinterwäldler, sondern mit schöner Uniform.
Warst Du noch nie bei einem Schützenfest?? Und warst Du noch nie in Bayern???
Am interessantesten fand ich ein Erlebnis in der kleinen romantischen Altstadt von Bad Neuenahr-Ahrweiler (Reihland-Pfalz). Da war irgend so eine Festlichkeit, wovon ich jedoch keine Ahnung habe. Alle Straßen und Häuser waren beflaggt und da marschierten die Schützen. (natürlich mit Gewehr) Bei vielen Hauseingängen warteten ein paar Jugendlichen, wenn der Schützenzug zu ihnen kamm, dann marschierten sie mit. Es sah so aus wie eine art Kommunion oder sowas wie die Aufnahme in das Schützenverein??? War jedenfalls lustig, dass die ganze Stadt quasi mitmarschierten, außer die ziemlich irritierten Touris wie meine Frau und ich.
Auch in Garmisch-Partenkirchen habe ich riesiger Schützenzug gesehen. Eigentlich marschieren sie überall und zu jedem Anlass.
ingo_001 hat geschrieben:In Deutschland wären schätzungsweise 2.000.000 Menschen von dieser Regelung betroffen.
Das würde die "Biometrie-Industrie" zur BOOM-Industrie mutieren lassen.
Ich lasse mal dahingestellt, ob die biometrischen Systeme die an den Grenzen eingesetzt werden, auch die sein sollen/werden, die Otto-Normalo bei sich zu hause installieren müsste.
Das würde dann doch EINIGES an Geld kosten.
Und ob die evtl. "Light-Versionen" auch wirklich so funktionieren, wie sie sollen ...
Und wir brauchen nochmals einige tausende Polizisten um die Einhaltung des Gesetzes zu kontrollieren. Das wollen sie ja auch noch einführen: schärfere Kontrolle...
Wäre es nicht einfacher, dass man mit den Biometrischen Systemen auch gleich eine Überwachungskamera einbauen lässt, dann müssen die Beamten nur noch vor 2.000.000 Bildschirmen sitzen.

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Re: So, das war's... so lösen wir die Probleme.

Beitrag von hifi » 08.05.2009, 13:28

HK_Yan hat geschrieben:In der Schweiz hat übrigens fast jeder ein Waffe im Haus.
Und in der Schweiz ist auch weder Painball noch Computerspiel verboten.
Warum gibt es dort nur kein Massaker?

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Re: So, das war's... so lösen wir die Probleme.

Beitrag von wuseltiger » 08.05.2009, 13:46

hifi hat geschrieben: Nein, kein Hinterwäldler, sondern mit schöner Uniform.
Warst Du noch nie bei einem Schützenfest??
Nein, ein solches Erlebnis ist mir bisher erspart geblieben. Hätte mich aber sicher irritiert. :mrgreen:

Abgesehen davon, sind die wenigsten dieser Leute Amokläufer. Höchstens Amoksäufer. Ich stimme dir ja zu, dass das Verbieten von Paintball beknackt ist. Ich hielt das für einen Witz, als ich das zu ersten Mal hörte. Aber die anderen Ideen wie Biometrie und unangemeldete Kontrollen sind auf jeden Fall sinnvoll.

Starte doch eine online-Petition, wie das momentan bei dern Internet-Sperren geschieht.
https://epetitionen.bundestag.de/index. ... ition=3860" target="_blank
Ich unterschreibe auf jeden Fall..

wuseltiger, der weiß das Politiker vor den Wahlen besonders doll spinnen ;)

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Re: So, das war's... so lösen wir die Probleme.

Beitrag von Buzius » 08.05.2009, 15:20

Jeder männliche Heranwachsende ab 18 Jahre erhält in Deutschland einen Brief. In dem wird er aufgefordet sich bei einer Ausbildungsstätte des Bundes zu melden. Dort erhält er dann eine Ausbildung an Pistolen, Schnellfeuergewehr, Maschinenpistole, MG und Handgranaten. Außerdem wird ihm beigebracht wie er diese Wafffen alleine und in Gruppen gegen andere Menschen effektiv und gezielt einsetzt. Je nachdem wird er dann weiterführend an schwerem Kriegsgerät wie Panzerfaust, Raketenwerfer, Panzerhaubitzen, Flugabwehrraketen u. ähnlichem ausgebildet. Oder lernt wie man einen Panzer fährt und dessen Waffensysteme bedient. Freiwillig kann sich der Jugendliche dann in verschiedene Kriegsgebiete dieser Welt begeben und seine Waffen gegen Menschen einsetzen.

Auch ich habe vor 13 Jahren eine derartige Ausbildung erhalten. Und dieses Jahr wieder über 100.000 andere Wehrpflichtige. Auch der Amokläufer von Winnenden war in einem Alter, wo ihn die Bundesrepublik Deutschland demnächst kostenlos an schweren Waffen und Kriegsgerät ausgebildet hätte.

Aber wehe jemand schießt mit Farbkügelchen, oder spielt am Computer Counterstrike.

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Re: So, das war's... so lösen wir die Probleme.

Beitrag von ingo_001 » 08.05.2009, 15:31

Buzius hat geschrieben:Aber wehe jemand schießt mit Farbkügelchen, oder spielt am Computer Counterstrike.
Vielleicht sollte die Bundeswehr eine Werbeoffensive starten - immerhin wird man ja auch noch bezahlt und kommt in der Welt rum.

Ein Werbe-Slogan wäre z.B.
"Deutschland sucht den Supersoldaten" :mrgreen:
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Re: So, das war's... so lösen wir die Probleme.

Beitrag von Void » 08.05.2009, 15:47

Ich habe 6 Jahrelang Counterstrike gespielt, dabei habe ich täglich unter Beweis gestellt das ich in der Lage bin mit verschiedenen Waffen möglichst viele Menschen in kurzer Zeit zu töten.
Zudem bin Ich durch dieses Spiel professionell am C4 Sprengstoff geübt, weiß wie ich diesen benutze um Gebäude und Plätze zu zerstören, allerdings auch diese zu entschärfen.
Zudem wurde ich im taktischen vorgehen in verschiedene Terroristischen und Anti-Terroristischen Einheiten trainiert, auch das vorgehen beim evakuieren von Geiseln ist mir nicht Fremd.
Auch habe ich Wirtschaftliche Faktoren beim Kauf von Illegalen Waffen und deren Munition kennengelernt.

Dann kann ich mir die Grundausbildung beim Bund ja Sparen, immerhin habe ich ja bereits eine 6 Jährige renommierte Ausbildung?
Vielleicht sollte ich das auch in Zukunft im Lebenslauf erwähnen.

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Re: So, das war's... so lösen wir die Probleme.

Beitrag von hifi » 08.05.2009, 16:09

wuseltiger hat geschrieben:Starte doch eine online-Petition
Ne, lass mal. Habe Paintball ca. 3 Male als Wochenendevergnügen gespielt. So interessant war es nicht, dass es sich lohnt, dafür zu kämpfen. Mir geht es nur um die Logik von den Politikern.

Buzius hat geschrieben:Auch der Amokläufer von Winnenden war in einem Alter, wo ihn die Bundesrepublik Deutschland demnächst kostenlos an schweren Waffen und Kriegsgerät ausgebildet hätte.
Also, erstklassig an den Handfeuerwaffen ausgebildet war der Junger schon. Durch das Paintballspielen! (oder weil er schon mehrere Preise beim Schießen in Papa's Schützenverein gewonnen hat?)

Void hat geschrieben:Ich habe 6 Jahrelang Counterstrike gespielt, dabei habe ich täglich unter Beweis gestellt das ich in der Lage bin mit verschiedenen Waffen möglichst viele Menschen in kurzer Zeit zu töten.
Zudem bin Ich durch dieses Spiel professionell am C4 Sprengstoff geübt, weiß wie ich diesen benutze um Gebäude und Plätze zu zerstören, allerdings auch diese zu entschärfen.
Zudem wurde ich im taktischen vorgehen in verschiedene Terroristischen Einheiten trainiert, auch das vorgehen beim evakuieren von Geiseln ist mir nicht Fremd.
Auch habe ich Wirtschaftliche Faktoren beim Kauf von Illegalen Waffen und deren Munition kennengelernt.

Dann kann ich mir die Grundausbildung beim Bund ja Sparen, immerhin habe ich ja bereits eine renommierte Ausbildung?
Hm... ich könnte mir die Anleitung in Bundeswehrhandbuch so vorstellen:

Code: Alles auswählen

Zielen: rechte Mausklick
Schießen: Linke Mausklick
C4 Sprengstoff platzieren: Enter-Taste
C4 Sprengstoff entschärfen: Enter-Taste
Geisel evakuieren: Enter-Taste
Braucht man wirklich mehrere Monate für die Ausbildung? :roll:

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Re: So, das war's... so lösen wir die Probleme.

Beitrag von ingo_001 » 08.05.2009, 16:18

Void hat geschrieben:Dann kann ich mir die Grundausbildung beim Bund ja Sparen, immerhin habe ich ja bereits eine 6 Jährige renommierte Ausbildung?
Vielleicht sollte ich das auch in Zukunft im Lebenslauf erwähnen.
Grau ist alle Theorie :mrgreen:
In der Paxis kannst Du Taliban in Osama-Land jagen - oder Piraten vor der somalischen Küste aufbringen ... und alles auf Staatskosten.
DAS können Dir Counter Strike & Co. nicht bieten.

Schliesslich ist richtiges Autofahren ja auch was anderes, als im Simulator zu sitzen.
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Re: So, das war's... so lösen wir die Probleme.

Beitrag von Void » 08.05.2009, 17:14

hifi hat geschrieben:

Code: Alles auswählen

Zielen: rechte Mausklick
Schießen: Linke Mausklick
C4 Sprengstoff platzieren: Enter-Taste
C4 Sprengstoff entschärfen: Enter-Taste
Geisel evakuieren: Enter-Taste
Braucht man wirklich mehrere Monate für die Ausbildung? :roll:
Ja!

Man betätigt zum Entschärfen die "E" Taste, nicht die "Enter Taste" :mrgreen:

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Re: So, das war's... so lösen wir die Probleme.

Beitrag von bossel » 08.05.2009, 17:21

hifi hat geschrieben:Also, erstklassig an den Handfeuerwaffen ausgebildet war der Junger schon. Durch das Paintballspielen!
So'ne großartige Ausbildung braucht man für das Abschießen einer Pistole oder eines Gewehrs wohl nicht. Das Reinigen derselben scheint mir schwieriger & mühseliger (womit ich mich aber zG nie auseinandersetzen mußte).

Übrigens kann man auch amoklaufen, ohne eine Knarre zu haben. Ein Schwert oder Messer tut's auch. Bei der Opfermentalität, die den Leuten heutzutage eingetrichtert wird (va in den USA, aber wahrscheinlich auch in D), würde sich vermutlich selbst dann kaum einer wehren.

& wenn man wirklich größeren Schaden anrichten will, hilft eine Bombe der Marke Eigenbau. Bauanleitung gibt es im Internet.

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Re: So, das war's... so lösen wir die Probleme.

Beitrag von helge-hamburg » 08.05.2009, 17:35

bossel hat geschrieben: So'ne großartige Ausbildung braucht man für das Abschießen einer Pistole oder eines Gewehrs wohl nicht.
Nur zum sicheren Treffen...
bossel hat geschrieben: Übrigens kann man auch amoklaufen, ohne eine Knarre zu haben. Ein Schwert oder Messer tut's auch. Bei der Opfermentalität, die den Leuten heutzutage eingetrichtert wird (va in den USA, aber wahrscheinlich auch in D), würde sich vermutlich selbst dann kaum einer wehren.

& wenn man wirklich größeren Schaden anrichten will, hilft eine Bombe der Marke Eigenbau. Bauanleitung gibt es im Internet.
Ja, Gott sei Dank hat der Junge Zugriff auf eine Waffe gehabt und ist nicht auf die Idee gekommen mit 20 Kanister Nitroverdünnung die ganze Schule zu sprengen! Dann hätte es hunderte Opfer gegeben.
Sein Amoklauf ist mit Sicherheit keine Impulstat gewesen sondern war schon lange von ihm geplant.

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Re: So, das war's... so lösen wir die Probleme.

Beitrag von hifi » 08.05.2009, 17:52

helge-hamburg hat geschrieben:
bossel hat geschrieben: & wenn man wirklich größeren Schaden anrichten will, hilft eine Bombe der Marke Eigenbau. Bauanleitung gibt es im Internet.
Ja, Gott sei Dank hat der Junge Zugriff auf eine Waffe gehabt und ist nicht auf die Idee gekommen mit 20 Kanister Nitroverdünnung die ganze Schule zu sprengen! Dann hätte es hunderte Opfer gegeben.
Sein Amoklauf ist mit Sicherheit keine Impulstat gewesen sondern war schon lange von ihm geplant.
Amokläufer sind aber keine Terroristen, die so viele Ungläubigen wie möglich umbringen wollen. Ein Amokläufer mit Bomben wäre ein unzufriedener Amokläufer. Für Ihnen zählt den Hass auszuleben und sie wollen beim Töten in die Augen ihres Opfers blicken, damit sie sich daran glauben können, in dem Augenblick die Macht über die anderen verfügen zu können. Eigentlich sind das aber sehr armselige Gestalten, die die ganze Welt für ihr eignes "Unglück" verantwortlich machen.
In dem Fall ist auch eine gesellschaftliche Frage zu stellen, was in den Ländern eigentlich falsch laufen, wo es so viele Schulmassaker gibt.

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Re: So, das war's... so lösen wir die Probleme.

Beitrag von bossel » 08.05.2009, 18:37

hifi hat geschrieben:Amokläufer sind aber keine Terroristen, die so viele Ungläubigen wie möglich umbringen wollen.
Kommt drauf an. Die Columbinetäter waren zB darauf aus, soviele Leute wie möglich zu killen. Glücklicherweise waren deren Brandbomben (oder Rohrbomben?) fehlerhaft.
Ein Amokläufer mit Bomben wäre ein unbefriedigender Amokläufer.
Du meinst unbefriedigter (besser: unzufriedener). So, wie Du es hier ausdrückst, wären wir als Zuschauer unzufrieden mit seinem Amoklauf.
In dem Fall ist auch eine gesellschaftliche Frage zu stellen, was in den Ländern eigentlich falsch laufen, wo es so viele Schulmassaker gibt.
Genau das ist der Knackpunkt. An den zur Verfügung stehenden Waffen liegt es jedenfalls nicht in erster Linie, siehe Vergleich Schweiz - USA.

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Re: So, das war's... so lösen wir die Probleme.

Beitrag von Mathias » 08.05.2009, 18:43

hifi hat geschrieben: ... ist auch eine gesellschaftliche Frage zu stellen, was in den Ländern eigentlich falsch laufen, wo es so viele Schulmassaker gibt ...
Genau die Frage beschäftigt sicher viele. Spätestens seit Deutschlands "highscore" sich mit den USA messen kann. Klingt jetzt vielleicht abgedroschen: Das ist der Preis der Freiheit. In der DDR z.B. gabs, zumindest an Schulen, keine Massaker.

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Re: So, das war's... so lösen wir die Probleme.

Beitrag von hifi » 08.05.2009, 20:21

bossel hat geschrieben:
hifi hat geschrieben:Ein Amokläufer mit Bomben wäre ein unbefriedigender Amokläufer.
Du meinst unbefriedigter (besser: unzufriedener). So, wie Du es hier ausdrückst, wären wir als Zuschauer unzufrieden mit seinem Amoklauf.
Genau, unzufriedener Amokläufer. Das wollte ich ausdrücken. Danke für die Korrektur.

Mathias hat geschrieben:
hifi hat geschrieben: ... ist auch eine gesellschaftliche Frage zu stellen, was in den Ländern eigentlich falsch laufen, wo es so viele Schulmassaker gibt ...
Genau die Frage beschäftigt sicher viele. Spätestens seit Deutschlands "highscore" sich mit den USA messen kann. Klingt jetzt vielleicht abgedroschen: Das ist der Preis der Freiheit. In der DDR z.B. gabs, zumindest an Schulen, keine Massaker.
Vielleicht. Aber in vielen Ländern, die ebenfalls eine freiheitliche Struktur haben, gibt es bislang noch keinen Amoklauf in der Schule. (Ich betone jedoch extra "in der Schule", denn Amoklauf gab es auch in der Schweiz. Eigentlich gibt es kaum ein Land, wo man kein Amoklaufvorkommnis findet, sogar in China, auch wenn der Vorfall auf einem offensichtlich geistesgestörten Täter zurückzuführen ist.)
Das Problem hat aber, so denke ich, etwas mit einem ausufernden Individualismus sowie mit dem Druck in unserer extrem leistungsorientierten Gesellschaft zu tun.

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