"FUCK YOU China": neue xxxx-Fashion von Fa. Philip

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Scipio
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Beitrag von Scipio » 20.07.2007, 00:18

Yuan Qi hat geschrieben: Ihr müsst an euren Aussenminister die Frage stellen, wieso Deutschland mit VR China eine diplomatische Beziehung aufgebaut hat, wir alle deutschen sind damit doch nicht einverstanden, dass Tibet zu China gehört.

Eine diplomatische Beziehung mit China setzt voraus, dass der Staat, der mit VR China eine Diplomatische Beziehung zusammenschließen möchte, muss folged anerkannt werden

Tibet und Taiwan ein Teil von China sind.
Anmerkung unabhängig von der Tibetfrage.

Wenn man die Existenz eines Staates anerkennt, heisst das nicht, dass man automatisch seine Grenzen und Gebietsansprüche anerkennt. :wink:

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Beitrag von Tian » 20.07.2007, 00:27

Scipio hat geschrieben:
Yuan Qi hat geschrieben: Ihr müsst an euren Aussenminister die Frage stellen, wieso Deutschland mit VR China eine diplomatische Beziehung aufgebaut hat, wir alle deutschen sind damit doch nicht einverstanden, dass Tibet zu China gehört.

Eine diplomatische Beziehung mit China setzt voraus, dass der Staat, der mit VR China eine Diplomatische Beziehung zusammenschließen möchte, muss folged anerkannt werden

Tibet und Taiwan ein Teil von China sind.
Anmerkung unabhängig von der Tibetfrage.

Wenn man die Existenz eines Staates anerkennt, heisst das nicht, dass man automatisch seine Grenzen und Gebietsansprüche anerkennt. :wink:
na und?wollen die Deutsche die Ostpreußen zurückerobern?
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Beitrag von Scipio » 20.07.2007, 00:36

Wenn ich die deutsch geschriebenen Texte lese (die chin. verstehe ich nicht), komme ich zum Schluss, dass einigen Forumsteilnehmern mangelde Kritikfähigkeit eigen ist. Man darf ja alle möglichen Ansichten vertreten, aber bitte in geeigneter Form, also ohne Aggressivität und ohne Beleidigungen. Das ist viel wirksamer.
Bei Schimpftiraden begibt man sich auf das Niveau von bildungsfernen Schichten. Das sollte man tunlichst bleiben lassen, auch wenn man ein "homo novus" ist.

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Beitrag von Yuan Qi » 20.07.2007, 00:37

Scipio,

Wieso haben die USA und andere Staat Taiwan und Tibet nicht als eigenständiges Land anerkannt.
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Beitrag von Yuan Qi » 20.07.2007, 00:42

ich bin auch der Meinung von Scipio.

ich weiss nicht , ob meine Theard zu aggressiv ist. wenn ja, dann würde ich schon darauf aufpassen.
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Beitrag von Tian » 20.07.2007, 00:48

Scipio hat geschrieben:Wenn ich die deutsch geschriebenen Texte lese (die chin. verstehe ich nicht), komme ich zum Schluss, dass einigen Forumsteilnehmern mangelde Kritikfähigkeit eigen ist. Man darf ja alle möglichen Ansichten vertreten, aber bitte in geeigneter Form, also ohne Aggressivität und ohne Beleidigungen. Das ist viel wirksamer.
Bei Schimpftiraden begibt man sich auf das Niveau von bildungsfernen Schichten. Das sollte man tunlichst bleiben lassen, auch wenn man ein "homo novus" ist.
um die Abspaltung Chinas aufzurufen oder zu begründen,ist das für die Chinesen keine Aggressivitätszeichen und Beleidigung?
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Beitrag von Scipio » 20.07.2007, 00:50

Aus Gründen der Diplomatie. Es lohnt sich nicht, prinzipielle Fragen solcher Art zu erörtern, solange man nichts konkret unternehmen will.

Aber nichts ist für die Ewigkeit.

Die Politiker aller Staaten passen stets ihre Reaktionen den sich verändernden Situationen an.

Wie die Tibet- und die Taiwanfrage im Ernstfall beurteilt werden, hängt von der Entwicklung in China und den umliegenden Ländern ab.

Gewisse Angelegenheiten verschiebt man lieber auf morgen... :wink:

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Beitrag von Yuan Qi » 20.07.2007, 00:59

hallo Scipio

was ich auf chinesisch geschrieben habe,traue ich mich nicht zu, um auf deutsch zu formulieren.

wenn jemand das übersetzen kann, würde ich mich daruf wirklich freuen.

aber ich kann es garantieren, kein börseartiges dabei ist.
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Beitrag von Tian » 20.07.2007, 00:59

Scipio hat geschrieben:Aus Gründen der Diplomatie. Es lohnt sich nicht, prinzipielle Fragen solcher Art zu erörtern, solange man nichts konkret unternehmen will.

Aber nichts ist für die Ewigkeit.

Die Politiker aller Staaten passen stets ihre Reaktionen den sich verändernden Situationen an.

Wie die Tibet- und die Taiwanfrage im Ernstfall beurteilt werden, hängt von der Entwicklung in China und den umliegenden Ländern ab.

Gewisse Angelegenheiten verschiebt man lieber auf morgen... :wink:
jaja,dann konzentrieren sich auf die eigene Territorium,,Anspruch oder Unzufriedenheit auf die Territorium anderen Landes ist total unwichtig und kindisch.........
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Beitrag von Scipio » 20.07.2007, 01:03

Tian hat geschrieben: um die Abspaltung Chinas aufzurufen oder zu begründen,ist das für die Chinesen keine Aggressivitätszeichen und Beleidigung?
Zur "Abspaltung von China" aufzurufen kann man als aggressive politische Forderung auffassen, nicht aber als persönlichen Angriff auf eine Person und schon gar nicht als Beleidigung.

Eine geistreiche, witzige oder zumindest diplomatische Reaktion nötigt dem Gegner am meisten Respekt ab.

Tritt tatsächlich mal der Kriegsfall ein, muss man auch nicht polemisieren. Das kann man getrost der Propagandamaschinerie zuhanden der unteren Schichten überlassen.

Als "Optimat", der man als Akademiker sein sollte, muss man dann mit Taten und nicht mit Worten glänzen.

mfG, Scipio

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Beitrag von Yuan Qi » 20.07.2007, 01:21

Unter Bezugnahme auf Scipio `s Thread, würde ich sagen:

unser Vorfahren hat mal das gesagt:

仁者无敌

智者无惑

勇者无惧

nur damit kann man dem anderen Respekt abnötigen. Mit sogenannten Manöver kann keiner an Respekt gewinnen.
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Beitrag von Tian » 20.07.2007, 01:23

Scipio hat geschrieben: Tritt tatsächlich mal der Kriegsfall ein, muss man auch nicht polemisieren. Das kann man getrost der Propagandamaschinerie zuhanden der unteren Schichten überlassen.

Als "Optimat", der man als Akademiker sein sollte, muss man dann mit Taten und nicht mit Worten glänzen.

mfG, Scipio
gilt nur für dich,für die chin. Akademiker sind die"UNTEREN SCHICHTEN" gar nicht unwichtig,jegliche Aufrufen von Abspaltung chinas ist uns schon aggressiv.....
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Beitrag von Shaolin » 20.07.2007, 05:57

Scheint ein Krieg der Ideologien entbrannt zu sein, hat mit dem eigentlichem topic der laecherlichen 100 Shirts nichts mehr zu tun und war seitens @ichbinchina wohl auch niemals anders gedacht als mit seinen auf der KP Schule antrainierten Parolen die rechtstaalichen Errungenschaften eines souveraenen Staates abzuwerten. Alleine die Anmassung, ein zentralistisches Ein-Parteien-System unter Missachtung von Buerger- und Menschenrechten, hohem Armutanteil, Kinderarbeit, nicht existierenden Arbeitsschutzbedingen sowie einer Umweltpolitik zugunsten der Industrielobby auf eine Ebene mit D zu stellen hinkt, da hat der 11,9% Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes und der damit verbundene Schub auf Platz 3 der weltgroessten Wirtschaft (Verdraengung von D auf Platz 4) wohl den kompletten Hormonhaushalt durcheinandergebracht und anscheinend letzte Sicherungsriegel aufbrechen lassen.
Demokratie, mein lieber @ichbinchina, muss man sich erarbeiten, das kann selbst ein fake-Weltmeister wie die VR nicht einfach einfliessen lassen – ist ja aber auch gar nicht gewollt, die Machtinstrumente sind zu stark in der korrupten Cliquenwirtschaft verankert.
Und zu Deinem besseren Verstaendnis mal die Unterteilung zwischen Patriotismus und Nationalismus, wobei wahrscheinlich Deine von der KP implantierten Vorurteile sowieso eine natuerliche Hemmschwelle gegen freie Meinungsbildung darstellen:
Entstanden ist der Patriotismus-Begriff in der Franzoesischen Revolution und stand dort auch fuer den Gleichheitsanspruch des Buergers: Die Zugehoerigkeit zur Nation sollte wichtiger sein als die Zugehoerigkeit zu einem Stand. In diesem Sinne kann man die These wagen das Patriotismus urspruenglich ein linker Begriff war, der fuer ein liberales Gesellschaftsmodell stand. Diese Idee schwappte waehrend der Deutschen Revolution auch nach Deutschland ueber.
Unter Otto von Bismarck ging der liberale Aspekt zunehmend verloren; so sprach der Reichskanzler Kommunisten und Sozialisten patriotische Gefuehle ab. Mehr und mehr wurde der Begriff seit Ende des 19. Jahrhunderts auch nationalistisch besetzt: Der Patriot verstand sich als Angehoeriger einer "ueberlegenen" Nation, mit der urspruenglichen Bedeutung hat das aber nichts zu tun. Dennoch haftet dem Patrioten spaetestens seit dem Nationalsozialismus auch der Ruch des Chauvinisten an.
Die Begriffe "Nation" und "Nationalismus" kommen aus dem Lateinischen:
natio, -onis, f., 1. Geburt, Geburtsgoettin, 2. Volksstamm, 3. Art, Gattung, Klasse, Sippschaft
Die Begriffe "Patriot" und "Patriotismus" kommen ebenfalls aus dem Lateinischen:
patrius (pater = Vater), 1. vaeterlich, ererbt, 2. heimisch, vaterlaendisch, patria, -ae, f. Vaterland, -stadt, Heimat
Eine Trennung der Begriffe scheint weder linguistisch noch geschichtlich noch semantisch moeglich, bleibt der wage Versuch einer (sehr wackeligen) Einkleidung wie folgt:
Patriotismus ist eine Vaterlandsliebe, indem sie das Land auf eine Politik des Friedens, der Freundschaft und der gemeinsamen Entwicklung mit anderen Laendern verpflichtet, die im fairen Geben und Nehmen den gemeinsamen Fortschritt sucht.
Nationalismus ist der Wahn aus nationalen Fragen ein allumfassendes Prinzip zur Benachteiligung anderer Laender zu machen, obwohl wichtige "nationale Probleme" auch globale Probleme sind und nur einvernehmlich geloest werden koennen. Sozusagen Egoismus im nationalen Maßstab, schaetzt die Gebote zur Solidaritaet und Fairness gering und macht die Welt dem eigenen Land zum Feind.

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Beitrag von Grufti » 20.07.2007, 06:43

Vielen Dank für diese Analyse !

Also...wenn sich Fußball Fans aller "Stände " unter der Fahne ihres Vereins versammeln..oder ist das (Lokal)-patriotismus...aber in dem Augenblick, wo sie anfangen, die gegnerische Mannschaft niederzuschreien, und von sich behaupten , besser als alle anderen zusein ( in welcher Hinsicht auch immer) , so hat das mit "Patroitismus" nix mehr zu tun..
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !


Nr. 5 lebt !

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Beitrag von Shaolin » 20.07.2007, 06:52

@Grufti
Das ist korrekt, denn durch die Abwertung des Gegners erhebt man sich ueber den Patriotismus in die naechst negative Form, in Deinem Beispiel allerdings kein Nationalismus sondern Fanatismus

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