Warum nicht AFD wählen?

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Re: Warum nicht AFD wählen?

Beitrag von punisher2008 » 05.09.2015, 11:10

sweetpanda hat geschrieben: Du brauchst aber erst einmal ein Einkommen um die günstigeren Medikamente zu erwerben, wede in Spanien noch in China kann ein Deutscher dauerhaft ausreichende Stütze erhalten. Durchaus ist es möglich, dass es manche Spartenregelungen gibt die das ein oder andere Medikament billiger in manchen Ländern machen, aber alle dein Lebensgrundbedürfnisse dauerhaft vollständig und für immer decken, dass tun nur eine Handvoll Staaten und Deutschland auf besonders hohem Niveau.
Die meisten Deutschen in Spanien sind natürlich Rentner. Viele von denen könnten nach eigenen Aussagen in D gar nicht oder nur schlecht überleben, wenn keine eigene Wohnung da ist. In Spanien dagegen haben viele ein eigenes Haus und leben wie die Made im Speck. Handwerker, Benzin, Medikamente, ausnahmslos alle Lebensmittel sowie Dienstleistungen sind viel billiger als in D. Ich denke daher die kommen da ganz gut zurecht. Klar gibt es andere Probleme, aber wo gibt es die nicht? Aber diese Masseneinwanderung hat Spanien im Moment nicht. Das wird in D noch ziemliche Probleme machen. Wie sollen die denn in dem sowieso schon dicht besiedelten Land untergebracht werden? Ich sehe diese Probleme aus erster Hand. Die Ex meines Bruders (Ausländerin) hat keine Arbeit und hätte eigentlich Anspruch auf eine Wohnung. Wohnungen in dieser Gegend werden aber immer knapper. Laut Aussage der Behörden sind die Prioritäten klar: "erst kommen die Asylanten". Ergebnis, die Ex lebt jetzt auf Kosten des Staates im Hotel bis eine Wohnung gefunden wird. Dass das eintrifft wird allerdings immer unwahrscheinlicher.

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Re: Warum nicht AFD wählen?

Beitrag von sweetpanda » 05.09.2015, 11:15

tanzhou hat geschrieben: Bei dem derzeitigen Drama helfen vllt wirklich nur noch Quoten und man kann nur hoffen das die eigentliche europaeische Idee, die Freizuegigkeit, die Errungenschaften der letzten 30 Jahre nicht den Bach hinunter gehen, also Dinge wie innereuropaeische Grenzen etc pp. Gibt hier vieles zu erwaehnen.
Quoten werde nichts bringen, die Leute werden trotzdem dahin wollen wo es am schönsten ist.
Deutschland ist das beliebteste Land der Welt, die Folgen müssen wir nun tragen.
http://www.bbc.com/news/world-europe-22624104
Was will ein Syrer in Ostpolen in einer Kaserne, ohne Hartz4, keine Disco, keine Stadt in der Nähe.
Bis zu 50cm Schnee und 20 Grad minus, meinst du der geht da im Frühling auf die Felder arbeiten, während die Kollegen aus Deutschland skypen?
Die Menschen haben Ansprüche die nur Deutschland und Schweden befriedigen kann und sie wissen genau, dass sie nicht abgestoßen werden.
Wer mit einem Merkelposter um den Hals zu Fuß über die Autobahn aus Ungarn angewankt kommt wird sich nicht wieder nach Osteuropa verteilen lassen.
Wir müssten alle Standards Europaweit angeleichen, doch das Bundesverfassungsgericht hat entschieden kommen das Asylberber annähernd genauso so viel bekommen müssen wie Hartz4ler.
Wir scheinen hoffnungslos in unseren hohen Ansprüchen verheddert zu sein.
Mein Fehler war, dass ich je ein Buch aufgeschlagen habe.

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Re: Warum nicht AFD wählen?

Beitrag von Yingxiong » 05.09.2015, 12:03

In den letzten Tagen hatte ich einen Bericht im Fernsehen gesehen, in dem der Bürgermeister Wohnungen für Flüchtlinge anbietet, da in der Stadt hunderte von Wohnungen leer stehen. Aber sie bekommen keine Flüchtlinge zugeteilt.
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Re: Warum nicht AFD wählen?

Beitrag von Yingxiong » 05.09.2015, 12:15

GreenDragon hat geschrieben: Ja, genau so ist es!
Das sind qualifizierte Migranten, die in das Zielland gehen um zu arbeiten oder selbstständig zu sein.

...

Dagegen wird Deutschland zum Sammelbecken allmöglicher Migranten. Es ist statistisch klar erkennbar, dass überproportional viele Ausländer Hartz 4 beziehen. Etwa 6,9 Prozent der Deutschen beziehen Hartz 4. Bei Ausländern sind das 18,6 Prozent.
Wenn man sich die Zahlen genauer ansieht, so gibt es je nach Herkunftsland große Unterschiede: die Spannweite beträgt von 7,6 bis 90,4 Prozent!

Quelle: http://static.boerse.de/images/Infograf ... aenger.png

Schöne Grüße,
GreenDragon
Ein Grund ist auch das Bildungs- und Umschulungssystem.

Bildung/Berufsausbildung:

In der Schweiz gibt es neben der normalen Lehre (3-4 Jahre) auch noch eine sogenannte Attestlehre (früher Anlehre) (Dauer 2 Jahre). Die Attestlehre hat den Lehrstoff des ersten Lehrjahres der normalen Lehre zum Inhalt. Die Absolventen haben dann einen anerkannten Abschluss.

Die frühere Anlehre war noch etwas einfacher. Da hat der Lehrmeister mit dem Lehrling bzw. den Eltern festgelegt, was in diesen 2 Jahren vermittelt werden soll. Die Abschlussprüfung war dann individuell. Ich hatte vor etwa 10 Jahren mal einen Schüler, der im 10. Schuljahr schulisch auf dem Niveau eines Grundschülers war, aber arbeitstechnisch der fleissigste und zuverlässigste Arbeiter war, den man sich wünschen konnte. Er hatte auch als erster eine (AN-)Lehrstelle.

Solche Ausbildungen fehlen in Deutschland.

Auch Umschulungen sind manchmal Quatsch. Eine Bekannte von mir in Deutschland hat in der Ausbildung Buchhaltung gemacht. Da sie jetzt arbeitslos ist, soll sie Kurse besuchen: Kurse für Buchhaltung! (Alles, was sie schon gemacht hat!)
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Re: Warum nicht AFD wählen?

Beitrag von Yingxiong » 05.09.2015, 12:50

Was auch mehr Schaden als Nutzen gebracht hat: der Kündigungsschutz.

Im Bekanntenkreis habe ich sehr häufig mitbekommen, dass die Leute nur für die Probezeit eingestellt werden. Selbst wenn sich leitende Mitarbeiter für eine Festanstellung ausgesprochen haben, wurden die Leute von der Geschäftsleitung nicht angestellt. Man hat lieber neue Leute eingestellt - und nach der Probezeit wieder entlassen.

In der Schweiz gibt es keinen solchen Kündigungsschutz. Als Folge wird zwar in schwierigen Situationen schneller entlassen, aber dafür auch wieder schneller eingestellt, sobald es die wirtschaftliche Lage hergibt.


Ein weiteres Problem in Deutschland sind die Bedingungen, wenn man sich selbstständig machen will - auch im Nebenerwerb. Man hat so viele Auflagen und Gebühren zu zahlen, bevor man überhaupt anfängt.
Mein Bruder hat bspweise einen kleinen Online-Shop aufgemacht. Bevor er überhaupt Artikel kaufen konnte, standen schon mehrere Behörden vor der Haustür, wollten alles kontrollieren und Gebühren abkassieren.

Ich hingegen habe in der Schweiz problemlos eine Tischtennisschule gründen können. Ich muss keinen eigenen Raum nachweisen können (in Deutschland unmöglich) und muss auch solange nichts anmelden, solange ich nicht einen Reingewinn von XXXX Fr im Jahr habe. So kann man nebenberuflich sich etwas aufbauen und wenn es sich rentiert, kann man ganz umsteigen.

Aber in Deutschland ist ja alles überreglementiert.
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Re: Warum nicht AFD wählen?

Beitrag von RoyalTramp » 05.09.2015, 17:10

Yingxiong hat geschrieben:In der Schweiz gibt es keinen solchen Kündigungsschutz. Als Folge wird zwar in schwierigen Situationen schneller entlassen, aber dafür auch wieder schneller eingestellt, sobald es die wirtschaftliche Lage hergibt.
Ich weiß nicht so richtig. Vom Gefühl her, habe ich von schweizer Unternehmern tatsächlich den Eindruck, dass es ihnen immer noch auch ein Anliegen ist, ihre Arbeitnehmer zu pflegen, und dass der Gewinn eben nicht alles ist. Bei deutschen Unternehmern habe ich dagegen das völlig gegenteilige Bild: Gewinn zählt alles, Arbeitnehmer sind nur lästige Kostenfaktoren, die es zu minimieren gilt. Aber wie gesagt, rein versubjektiviertes Gefühl meinerseits. Insofern kann ich mir vorstellen, dass das ohne den Kündigungsschutz in CH auch wirklich klappt, aber ich glaube nicht, dass das in D genauso wäre.

P.S.: Hallo, Yingxiong! Vor 20 Jahren wäre es einem echten SPD-Mitglied niemals auch nur im Traum eingefallen, den Kündigungsschutz überhaupt nur andeutungsweise in Frage zu stellen! Insofern bleibe ich bei meiner Aussage, dass du mit der SPD eigentlich die falsche politische Heimat ausgewählt hast. Gerade hier offenbart sich, wie extrem weit sich die SPD von ihren Ursprüngen entfernt hat, wenn solche Gedanken wie deine plötzlich sogar hoffähig sind! Und es ist von daher auch kein Wunder, dass die SPD im Land und Bund von einer Schlappe zur nächsten hechelt: heutige Arbeiter können sich überhaupt nicht mehr mit der SPD identifizieren und die Malocher-Generation, die die SPD noch aus folkloristischen Gründen gewählt hat, wie meine beiden Vorväter, stirbt aktuell komplett weg! Insofern sehe ich für die SPD kein Licht am Ende des Tunnels. Der neoliberale Weg, den die SPD mit der Agenda 2010 eingeschlagen hat, wird mit allen Konsequenzen ihr Grab sein! Es sei denn Gabriel und seine Kumpanen sowie überhaupt der gesame Seeheimer Kreis mit seinen US-hörigen Lakaien werden zum Teufel gejagt und Leute wie du, bekennen sich wieder zu den sozialdemokratischen Urwerten! Dann besteht vielleicht wieder Hoffnung für die SPD. Und vielleicht - aber auch nur vielleicht - bekommt sie dann wieder meine Stimme... ist auch sie wieder meine politische Heimat, wie sie es einmal war.
Yingxiong hat geschrieben:Ein weiteres Problem in Deutschland sind die Bedingungen, wenn man sich selbstständig machen will - auch im Nebenerwerb. Man hat so viele Auflagen und Gebühren zu zahlen, bevor man überhaupt anfängt.
Mein Bruder hat bspweise einen kleinen Online-Shop aufgemacht. Bevor er überhaupt Artikel kaufen konnte, standen schon mehrere Behörden vor der Haustür, wollten alles kontrollieren und Gebühren abkassieren.

Ich hingegen habe in der Schweiz problemlos eine Tischtennisschule gründen können. Ich muss keinen eigenen Raum nachweisen können (in Deutschland unmöglich) und muss auch solange nichts anmelden, solange ich nicht einen Reingewinn von XXXX Fr im Jahr habe. So kann man nebenberuflich sich etwas aufbauen und wenn es sich rentiert, kann man ganz umsteigen.

Aber in Deutschland ist ja alles überreglementiert.
Das sind z.B. Dinge, da müsste man in D wirklich etwas ändern. Gründern muss der Gründungseinstieg wesentlich erleichtert werden. Die aktuelle Situation ist jedoch: Wer nicht einen doppelten Master in Jura hat *Achtung, Ironie!*, wird als Gründer derart mit Bürokratie überfrachtet, dass da viele bereits am Anfang resigniert aufgeben, bevor sie überhaupt erst richtig anfangen. Da könnte man z.B. - so wie du es beschreibst - sehr viel von der Schweiz lernen.
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Re: Warum nicht AFD wählen?

Beitrag von RoyalTramp » 05.09.2015, 18:29

Wenn man den aktuellen Liveblog auf ARD-Tagesschau mitliest, kann einem echt Angst und Bange werden.
ARD - Liveblog hat geschrieben:05.09.2015 15:37 Uhr: Mehr als 2200 Flüchtlinge aus Ungarn sind laut österreichischer Regierung von dort nach Deutschland weitergereist. Insgesamt seien seit der Grenzöffnung in der Nacht rund 6500 Menschen nach Österreich gekommen, sagte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner bei einem Besuch am Wiener Westbahnhof. In Wien kommen die meisten der Flüchtlinge aus Nickelsdorf an der österreichisch-ungarischen Grenze an, ehe sie nach Deutschland weiterreisen. Nur sehr wenige haben in Österreich Asylanträge gestellt. Die übergroße Mehrheit der Flüchtlinge wolle nach Deutschland, hieß es im Innenministerium.
What the f***? In A herrscht ein deutlich höheres Lebensniveau als in D vor. Viele Deutsche wandern auch deshalb legal jährlich nach A aus, um dort vor allem auch ihren Lebensabend zu verbringen. Und trotz des höheren Lebensstandards in A, will die "übergroße Mehrheit" der Flüchtlinge nach D und NICHT in A bleiben? *ironie on* Haben die alle Verwandte in D??? *ironie off*
Was mag also der WIRKLICHE Grund sein?
ARD - Liveblog hat geschrieben:05.09.2015 16:33 Uhr - EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini in Luxemburg: "In diesen dramatischen Tagen und Wochen müssen wir Europäer uns an die Geschichte unseres Kontinents erinnern. Wir wissen, was das heißt: Krieg, Konflikte und Zustände, die einen dazu zwingen, zu fliehen."
Wenn die Franzosen, Briten, US-Amerikaner und Russen damals im I. und auch II. WK genauso gedacht hätten und das Jungmannvolk in Massen geflohen wäre, würden wir heute in einem nazideutschen Weltreich leben!!!
ARD - Liveblog hat geschrieben:05.09.2015 17:48 Uhr: Mehr als 3000 Flüchtlinge aus Ungarn sind bis zum Nachmittag laut Behördenangaben von Österreich nach Deutschland weitergereist. Die meisten hätten Züge nach München sowie Frankfurt am Main nehmen können, hieß es bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Einige tausend weitere Flüchtlinge würden am Wochenende noch auf dem Wiener Westbahnhof Bahnhof erwartet. Lediglich 20 hätten bis zum Nachmittag um Asyl in Österreich gebeten, sagte ein Polizeisprecher.
20 in A und 3000 in D? Und das heute nur an einem Tag? Was für ein Irrsinn!
By the way: Hat jemand mal nachgeschaut, wie viele unter den 3000 aus Bosnien, Kosovo oder Albanien stammen und mehrheitlich keine legalen Asylgründe vorweisen können (über 90% der Asylanträge werden abgelehnt!)? Aber trotzdem nicht abgeschoben werden und daher ebenfalls mit Nahrung, Unterkunft und natürlich einem Taschengeld auf unbegrenzte Zeit versorgt werden müssen?
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Re: Warum nicht AFD wählen?

Beitrag von RoyalTramp » 05.09.2015, 19:24

Und weiter geht es:
ARD - Liveblog hat geschrieben:05.09.2015 09:01 Uhr: In Wien trifft ein Zug mit Hunderten Flüchtlingen aus Nickelsdorf an der ungarischen Grenze ein. Sie werden von Polizisten, Dolmetschern und freiwilligen Helfern empfangen. Unter ihnen sind viele junge Männer, aber auch Familien mit Kindern. Viele wollen nach eigenen Worten nach Deutschland weiterreisen.
Das die mehrheitlich nach D wollen, wo Milch und Honig fließen, ist schon klar! Aber danke für den freundlichen reminder!

Übrigens: Familien sofort ungeprüft aufnehmen. Junge Männer dagegen erst einmal hinten anstehen und dann sorgfältig prüfen, wer von den Jungmännern legale Asylgründe vorweisen kann! Wer da nicht kooperiert oder keine aussagekräftigen Belege für Asylgründe vorweisen kann, sofort repost zurück nach Ungarn und von da aus weiter in die Heimat (bei fehlendem Ausweis kann da ein Linguist helfen, die Herkunft zu bestimmen).
ARD - Liveblog hat geschrieben:05.09.2015 09:30 Uhr: Nachdem in den ersten Stunden mit offenen Grenzen bereits 4000 Flüchtlinge nach Österreich eingereist sind, korrigiert die Polizei ihre Prognose. Nun erwarten die Beamten alleine heute bis zu 10.000 Menschen.
Ach ne! Nice try! Genauso wie auch zu Beginn, wo es erst hieß, dass es in diesem Jahr nur 250.000 Flüchtlinge werden würden, dann 400.000 und plötzlich redet man von 800.000. Und selbst das, wird nach meiner nicht nachgeprüften Einschätzung mit Abstand nicht reichen. Am Ende werden es gar 1,2 Mio. sein.
Sind echt alles Profis! Die wissen bestimmt die genauen Zahlen, aber wollen die Wahrheit nur scheibchenweise von sich geben, um die Bevölkerung "ja nicht zu verunsichern". In meiner Familie nannte man das früher "fette Verarschung!"
ARD - Liveblog hat geschrieben:05.09.2015 13:26 Uhr: Nach Öffnung der Grenze zu Ungarn sind bis Samstagmittag bereits 6500 Flüchtlinge in Österreich angekommen. "Nahezu alle wollen nach Deutschland", twitterte das österreichische Innenministerium. "Die Weiterreise wird ihnen ermöglicht."
Mensch! Das österr. Innenministerium ist doch nicht total verblödet, wie die Deutschen. Die Österreicher denken sich auch: "Reisende soll man nicht aufhalten" und freuen sich 100% insgeheim einen Ast ab, dass es ihnen erspart bleibt, die Masse an Flüchtlinge zu versorgen! Die Deutschen haben nunmal laut geschrien: "Ihr Kinderlein kommet, oh kommet doch all" und jetzt kommen eben alle!
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Re: Warum nicht AFD wählen?

Beitrag von ingo_001 » 05.09.2015, 21:51

RoyalTramp hat geschrieben:ingo_001
Solange dieses unseelige Lagerdenken vorherrscht und man Rechts wie Links lieber aufeinander einhakt, anstatt logisch die Realität zu bewerten, wird sich auch nichts ändern.
*hust* *hust* Ich habe mich aber nicht in die rechte Ecke gestellt, sondern bin in diese Ecke gestellt worden. Und schon befinde ich mitten drin im Grabenkampf, obwohl ich da gar nicht rein will. Frage: Was kann man tun, um dem entgegenzuwirken?
Das war generell auf D. gemünzt.

Und dieses Forum ist dies bzgl. ein kleineres, vergleichbares Abbild.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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Re: Warum nicht AFD wählen?

Beitrag von Yingxiong » 06.09.2015, 00:04

RoyalTramp hat geschrieben: P.S.: Hallo, Yingxiong! Vor 20 Jahren wäre es einem echten SPD-Mitglied niemals auch nur im Traum eingefallen, den Kündigungsschutz überhaupt nur andeutungsweise in Frage zu stellen! Insofern bleibe ich bei meiner Aussage, dass du mit der SPD eigentlich die falsche politische Heimat ausgewählt hast. Gerade hier offenbart sich, wie extrem weit sich die SPD von ihren Ursprüngen entfernt hat, wenn solche Gedanken wie deine plötzlich sogar hoffähig sind! Und es ist von daher auch kein Wunder, dass die SPD im Land und Bund von einer Schlappe zur nächsten hechelt: heutige Arbeiter können sich überhaupt nicht mehr mit der SPD identifizieren und die Malocher-Generation, die die SPD noch aus folkloristischen Gründen gewählt hat, wie meine beiden Vorväter, stirbt aktuell komplett weg! Insofern sehe ich für die SPD kein Licht am Ende des Tunnels. Der neoliberale Weg, den die SPD mit der Agenda 2010 eingeschlagen hat, wird mit allen Konsequenzen ihr Grab sein! Es sei denn Gabriel und seine Kumpanen sowie überhaupt der gesame Seeheimer Kreis mit seinen US-hörigen Lakaien werden zum Teufel gejagt und Leute wie du, bekennen sich wieder zu den sozialdemokratischen Urwerten! Dann besteht vielleicht wieder Hoffnung für die SPD. Und vielleicht - aber auch nur vielleicht - bekommt sie dann wieder meine Stimme... ist auch sie wieder meine politische Heimat, wie sie es einmal war.
Hier zeigt sich mal wieder, dass du nur in einer Fantasiewelt lebst.

Wenn etwas nicht funktioniert bzw. das Gegenteil von dem eintritt, was man eigentlich geplant hatte, muss man etwas ändern. Wer das ablehnt, macht Politik an der Realität vorbei. Und wer sagt, man wäre bei der SPD falsch, weil man diese Fehler anspricht, hat eigentlich keinen Bezug mehr zur Realität - was sich hier in deinen Beiträgen immer wieder zeigt.
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Re: Warum nicht AFD wählen?

Beitrag von RoyalTramp » 06.09.2015, 04:10

@ Yingxiong

Ja, bitte. Bei Agenda 2010 ist genau das Gegenteil von dem Eingetreten, was man erhofft hatte. Das untere Drittel im Volk verarmt zunehmend und insbesondere die Gruppe der unteren Einkommen, immerhin fast 20%, ist in eine Armutsspirale gestoßen worden. DANKE SPD! DANKE YINGXIONG! Wir haben jetzt soviele Familien wie nie zuvor in D, die TROTZ einer Vollbeschäftigung auf staatliche Transferleistungen - genannt "Aufstockungen" - angewiesen sind (und gemeint ist damit nicht das Kindergeld!). Wir haben so viele Menschen wie nie zuvor in prekären Beschäftigungsverhältnissen und Umschulungsmaßnahmen oder Minijobs, um sie aus den Statistiken streichen zu können und der Bevölkerung in die Taschen zu lügen, dass doch alles prima wäre und wir nahezu "Vollbeschäftigung" hätten! Hartz IV-Bezieher sind seit der Agenda 2010 außerdem die Prügelknaben der Nation! Wenn was in D nicht funktioniert, dann sind in erster Linie die Hartzer Schuld daran, denn wer Hartz IV bezieht muss per se faul oder dumm oder beides sein! Und bei all dieser Polemik ist die SPD seit neuestem überall mit an vorderster Front!

Wie gesagt: Bis vor 20 Jahren ein absolutes Ding der Unmöglichkeit, dass sich die SPD zum Steigbügehalter des Großkapitals geriert! Und die Chefs mit ihren fetten Limousinen lachen sich scheckig, dass Leute wie du daran rein gar nix Schlimmes finden, weil: "Man muss ja mit der Zeit gehen!" Ja, Hölle! Warum müssen die Chefs nicht mit der Zeit gehen, @Yingxiong? Warum dürfen die sich schön die Hosentaschen vollstopfen bis über beide Ohren, selbst wenn es die absoluten Looser sind und ganze Unternehmen vor die Wand fahren (Stichwort: "Goldener Handschlag")? Früher hätte die SPD angesichts dieser schreieenden Ungerechtigkeit laut Randale gemacht, und heute steht sie abseits und schaut betroffen auf den Boden! Weil es eben dem Zeitgeist der freien Märkte entspricht, dass die Reichen die Armen jetzt sogar staatlich protegiert ausbeuten können...blabblubb!

Oder die neueste SPD-Schote: Das Tarifeinheitsgesetz! Was die SPD da mitunterzeichnet hat, ist de facto der Tod der meisten kleinen Gewerkschaften. Hallo? GEWERKSCHAFTEN? Das ist im Eigentlichen DAS Stammklientel der SPD schlechthin! Verraten und verkauft von den "Genossen der Bosse", genauso wie die Malocher unter Tage zuvor, auf dem Bau und und und! Wer soll denn da noch die SPD wählen, Yingxiong? Da kann man auch gleich das Original - die CDU - wählen! Und keiner kapiert den Zusammenhang zwischen der "neuen" SPD und den permanenten Wahlschlappen? Lächerlich! Die Antwort ist so klar wie Kloßbrühe!

Die Basis rumort! Windet sich angesichts der sozialen Kälte der neuesten Entscheidungen der SPD-Spitze in zunehmender Agonie! Aber man zeigt sich nach Außen loyal bis zum Erbrechen, typisch Arbeiterpathos eben: "Wenn wir schon untergehen, dann gemeinsam!" Aber wenn du z.B. in NRW die Basis fragst, wünscht fast jeder den Gabriel zum Teufel!* Hannelore Kraft ist das totale Gegenmodell zu Gabriel und Konsorten und wird - so die Hoffnung - das Ruder von Gabriel übernehmen können, sobald dessen Zeit - lieber früher als später - abgelaufen ist und damit auch der verhängnisvolle Seeheimer Einfluss auf die Tagespolitik der SPD endlich ein Ende findet. Schade, dass sie aber derlei Ambitionen eine Absage erteilt hat. Sie weiß schon: Berlin korrumpiert einen durch und durch! Hoffentlich überdenkt sie noch einmal ihre Entscheidung, auch auf die Gefahr hin, dass sie doch korrumpiert wird! Sie hätte jedenfalls die volle Unterstützung des NRW-Verbandes der SPD und damit die Macht, es zu versuchen! Da könnt ihr in Bayern gerne weiter den Schröders und Gabriels dieser Welt zujubeln.

Kurz: Ich bleibe bei meiner Aussage - und du bestätigst ALLES mit jeder neuen Aussage: Die SPD ist tot! Sie hat ihre Seele verkauft! Leute wie Schröder damals und Gabriel aktuell und Leute wie du, die daran nichts Schlimmes finden und es sogar begrüßen! Eine Riesenschande und meinen Vorvätern ein Hohn ohnesgleichen, das sich sowas überhaupt nur anmaßen darf, "SPD" zu nennen!

* Und sorry, der bairische SPD-Mitgliederverband ist der absolute Witz im Vergleich zur NRW-Basis...wie ich schon sagte: Bayern und SPD schließen sich eigentlich völlig aus. Selbst die CDU ist da schlauer und hat deshalb eine Schwesterpartei CSU. Es wäre wirklich Zeit, dass ihr in Bayer einmal darüber nachdenkt, ob ihr nicht auch z.B. eine SPB ("sozialdemokratische Partei Bayerns) gründen solltet. Denn dann könnte die SPD im Bund wirklich wieder Anhänger zurückgewinnen und zu ihren Urprüngen zurückkehren! *letzter Satz ist bewusst überspitzt*
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Re: Warum nicht AFD wählen?

Beitrag von RoyalTramp » 06.09.2015, 05:25

@ Yingxiong

Nachtrag: Und wieder erkläre ich ausführlich meine Beweggründe, warum ich das schreibe, was ich schreibe. Bitte erweise mir zumindest den Respekt, auch ausführlich zu reagieren und erspare mir und uns sinnlose Einzeiler.

By the way: Das "ihr in Bayern" muss ich natürlich wieder zurücknehmen, denn wenn ich mich richtig erinnere, lebst du ja jetzt in der Schweiz. Also in meinen Ausführungen das "ihr" streichen. Danke. Macht's aber trotzdem nicht besser...
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Re: Warum nicht AFD wählen?

Beitrag von Yingxiong » 06.09.2015, 09:45

Und wieder mal zeigst du, dass du nur in einer Traumwelt lebst, aber nicht mehr die Realität siehst.

Vor 20-30 Jahren haben die Gewerkschaften alle paar Jahre mal einen Streik organisiert. In dieser Form ist es ok. Aber wenn die Gewerkschaften das Streikrecht missbrauchen und jedes Jahr zur Sommerzeit mehrere Streiks organisieren, dann haben die Gewerkschaften ihre Bedeutung verloren. Es geht den Gewerkschaftsführern heute nicht mehr darum das Beste für die Arbeiter herauszuholen, sondern es geht ihnen nur noch um die Demonstration der eigenen Macht.

Hier wäre mal eine Neuorganisation nötig, damit Gewerkschaften wieder eine Bedeutung haben. Momentan machen sie mehr kaputt, als sie für die Menschen verbessern.
Vor einigen Jahren - als ich noch in Deutschland gelebt habe - kam aus meinem Sportverein eines Tages ein Mitspieler und hat ganz stolz erzählt, dass er in seiner Fabrik ins Streikkomitee gewählt worden ist. Da ich wusste, dass es dieser Firma wirtschaftlich nicht so gut ging, habe ich ihm gesagt, er solle aufpassen, dass er nicht seinen Job wegstreike. Er: nein, nein; das passiert nicht. Ein halbes Jahr später hat die Firma Konkurs angemeldet.

Wenn ich mir deine Beiträge zu SPD und Grosskapital anhöre, dann hört sich das an, als ob du zwischen Kapitalismus und Kommunismus unterscheiden willst. Du scheinst nur mit dem Kopf durch die Wand zu wollen, ohne Rücksicht auf Verluste.
Wenn du aber wirklich Politik für die Menschen machen willst, musst du alle Seiten berücksichtigen. Denn wenn du den Kündigungsschutz verbesserst, haben Klein- und Mittelbetriebe ein Problem: sie können in wirtschaftlich schwierigen Lagen keine Mitarbeiter entlassen. Um dem Konkurs zu entgehen, stellen sie niemanden fest ein. Dies können sie nur tun, indem sie die Leute nach der Probezeit wieder entlassen oder auf Zeitarbeitsfirmen zurückgreifen. Grosskonzernen ist die weitgehend egal.
Wenn also die Politik von sozialdemokratischen Träumern nur Schaden anrichtet, dann müssen halt sozialdemokratische Realisten etwas tun.


Und zu meinen kurzen Beiträgen: Es gibt Menschen, die arbeiten für ihr Geld. Ich arbeite den ganzen Tag (was du scheinbar nicht tust), habe viele Sitzungen, bin als Spieler und Trainer aktiv und bin gerade übers Wochenende zu meinen Eltern gefahren. Hier schreibe ich gerade diese Zeilen, bevor ich in ein paar Minuten starte, um in die Schweiz zurückzufahren.
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Re: Warum nicht AFD wählen?

Beitrag von sweetpanda » 06.09.2015, 10:30

Puhh..... Frau Merkel hat es also eingesehen.....die CSU hat Druck gemacht


http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 51615.html

"Kanzlerin Merkel und der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán betonten am Abend, die organisierte Weiterreise sei eine Ausnahme gewesen. "Beide waren sich darüber einig, dass sowohl Ungarn wie auch Deutschland ihren europäischen Verpflichtungen, einschließlich den Verpflichtungen aus dem Dubliner Abkommen, nachkommen", teilte der stellvertretende Regierungssprecher Georg Streiter am Samstagabend in Berlin mit. Das Dubliner Abkommen sieht vor, dass Flüchtlinge in dem Land Asyl beantragen müssen, in dem sie das erste Mal EU-Boden betreten."

Ihr ist die Sache wohl in den letzten paar Tagen auch deutlich über den Kopf gewachsen und daher hat sie so kopflos und emotional reagiert.
Bzgl. der Syrer die begeistert Bilder von Frau Merkel hoch halten, möchte ich zu bedenken geben, dass es diese Menschen ihr Leben lang gewohnt waren ihre Machthabern zu bejubeln. Mit echter Loyalität hat das natürlich gar nichts zu tun, die Gleichen die Sadam zujubelten rissen 3 Wochen später die Statue von ihm mit Hilfe amerikanischer Panzer um und ein halbes Jahr später verbrannten die Gleichen auch wieder die amerikanische Flagge.
Mal sehen wie viele derer die Frau Merkel gestern huldigten, in 3 Jahren -wenn sie sicher in Hartz4 gelandet sind- noch positiv über eine protestantische kinderlose Frau denken?

Ich würde besonders gerne wissen, was sie antworten, wenn man sie fragt warum sie nicht nach Saudi Arabien geflohen sind, immerhin das Land das Hüterin der heiligen Stätten ist und Islam bedeute doch schließlich Frieden?


http://www.zeit.de/politik/ausland/2015 ... di-arabien

Ok, scheinbar machen sich doch ein paar diese Gedanken, ich hoffe diese grundsätzlich angebrachte Dankbarkeit bleibt auch erhalten, wenn es hier nicht so toll laufen sollte.

"Wie es denn sein könne, fragt ein Syrer auf Facebook, dass "wir aus der Region unserer muslimischen Brüder geflohen sind, die mehr Verantwortung für uns übernehmen sollten als ein Land, das sie als ungläubig bezeichnen". Worauf ein anderer antwortet: "Ich schwöre beim allmächtigen Gott, die Araber sind die Ungläubigen."

P.S. Der erste Haushaltsüberschuss seit 45 Jahren ist für dieses Jahr schon offiziell für Flüchtlinge verfrühstückt.
Es hätte so schön werden können, keine Neuverschuldung, niedrige Zinslast. In 2-3 Jahren hätte es mit massivsten Steuersenkungen los gehen können, die ausgelöste Konjunkturbelebung hätte den überaus positiven Trend nur weiter verstärkt. Wir hätten uns wie Münchhausen an den eigenen Haaren aus dem Schuldensumpf ziehen können. :cry:
Mein Fehler war, dass ich je ein Buch aufgeschlagen habe.

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edmund27
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Re: Warum nicht AFD wählen?

Beitrag von edmund27 » 06.09.2015, 14:34

Warum die meisten Moslems nicht nach Saudi Arabien geflüchtet sind, wird der Grund sein, dass sie schlicht und einfach Schiiten sind. Und da die Saudis Sunniten sind, könnte das die Frage schon beantworten. Und die Sunnitischen Heligtümer liegen in Saudiarabien. Und ich glaube nicht, dass es ein Schiite wagen würde gen Mekka zu pilgern. Ich denke, die gehen lieber nach Maschad in den Iran. Und man sollte sich über den Islam besser informieren. Es gibt einen sunnitischen Islam und einen schiitischen Islam. Was mir so auffällt, dass in den Medien nicht mal etwas über die Religion der Syrer geschrieben wird. Auch wird nicht mehr über den Krieg in Syrien berichtet. Nach meiner Meinung findet in Syrien eine gezielte Säuberung von Christen und Schiiten statt. Da Syrien ca 22 Millionen Einwohner hat und davon ca. 90% Sunniten sind und die restlichen Bewohner Schiiten und andere Religionsabgehörige sind. Dann kann man sich leicht vorstellen, wieviele da noch zu uns kommen.
Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh. ( Henry Ford )

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