Impfpflicht in Deutschland - wie steht Ihr dazu?

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alanos
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Re: Impfpflicht in Deutschland - wie steht Ihr dazu?

Beitrag von alanos » 21.07.2013, 21:12

Laogai hat geschrieben:
Marcus hat geschrieben:Selbst schlau machen tun die wenigsten und sich selbst schlau machen ist auch gar nicht erwünscht [...]
Marcus, wie hast du dich denn "schlau gemacht"?

Besonders in Hinsicht auf...
Marcus hat geschrieben:Dass jemand der sich gesund ernährt keine Impfung benötigt wird auch verschwiegen, genauso wie die Wahrheit über gesunde Ernährung im Allgemeinen.
?

Siehst du, du hast ebenfalls keine Ahnung von der Materie!
Ich finds immer klasse, wenn Impfgegner dann "Quellen" (Storys) posten, die von irgendwelchen Homöopathie-Esoterikern geschrieben (erfunden?) wurden, die unter anderem auch der Meinung sind, man könne jegliche Krankheit durch das Einwerfen von Süßstoff-Kügelchen heilen :lol:



Ich persönlich kenne niemanden, der jemals Schaden von einer Impfung davon getragen hat, ich selbst bin gegen so ziemlich alles geimpft und ich werde später auch meine Kinder impfen lassen. Seine Kinder nicht impfen zu lassen finde ich sehr fahrlässig.
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ingo_001
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Re: Impfpflicht in Deutschland - wie steht Ihr dazu?

Beitrag von ingo_001 » 21.07.2013, 21:22

Marcus hat geschrieben:Es ist eine Lüge der Medizin welche uns mittels Internet und Fernsehbeiträgen weismachen möchte, dass man nach einer Impfung geschützt sei. Es steht im Internet also muss es stimmen, nicht? Selbst schlau machen tun die wenigsten und sich selbst schlau machen ist auch gar nicht erwünscht denn eine Impfung spült Geld in die Kassen der Krankenindustrie.
Man sollte schon zwischen Realität und Wunschdenken unterscheiden und Erstere dann auch zur Kenntnis nehmen.
Die Realität ist (statistisch belegt), dass die Fälle von Masern immer dann abnehmen, wenn die Durchimpfungsrate der Bevölkerunng hoch ist - und Masernfälle ansteigen, wo die Impfrate absinkt.
Deine Skepsis dies bzgl. ist also fehl am Platz.

Wo ich Dir allerdings Recht gebe: Natürlich hat die Pharmaindustrie ein Interesse daran neue Umsätze zu generieren.
Dazu nenne ich hier nur das Stichwort Schweinegrippe.
Was da losgetreten wurde war natürlich vorsätzl Panikmache.
Und die beiden so hoch angepriesenen Vakzine, hatten nicht nur eine weit geringere Wirkung, sondern belegte tödliche Komplikationen.
* Das Thema hatten wir damals hier auch schon.
Deshalb nutz bitte die SuFu.
Marcus hat geschrieben:Dass jemand der sich gesund ernährt keine Impfung benötigt wird auch verschwiegen,
Dazu nur mal zwei Stichworte: Pest und Pocken.
Beides Krankheiten, welche durch miserable bzw. keine Hygiene in früheren Jahrhunderten mehrere dutzende Mio. Todesopfer kosteten.
Damals waren die Lebensmittel (behaupte ich mal) gesünder, weil unbelastet von irgendwelchen chem. Rückständen.
Sicher kann mal durch eine gesunde Ernährung seinen Allgemeinzustand verbessern und das Immunsystem stärken.
Aber Du behauptest, das Immunsystem wäre dann unangreifbar - und das einfach Quatsch.
Marcus hat geschrieben:genauso wie die Wahrheit über gesunde Ernährung im Allgemeinen.
Für Wahrheit bin ich immer zu haben - also: Raus damit.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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Bernhard
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Re: Impfpflicht in Deutschland - wie steht Ihr dazu?

Beitrag von Bernhard » 21.07.2013, 21:39

@alanos
Es ist unbestreitbar, dass es Folgeschäden von Impfungen geben kann. Allerdings sind die sehr selten, zumindest heutzutage und bei den meisten Impfungen.

Ich bin auch nicht unbedingt dafür, gegen jeden Sch... zu impfen, vor allem bei harmlosen Krankheiten und bei passiven Immunisierungen, die dem Körper ja quasi die "Arbeit" abnehmen. Auch bei Kinderkrankheiten frage ich mich, ob es manchmal nicht besser ist, wenn Kinder diese Krankheiten einfach durchmachen und man sie nicht "wegimpft". Bei anderen, gefährlicheren Krankheiten sollte man natürlich impfen und kann es m.E. auch zur Pflicht machen. Ob Masern wirklich so gefährlich sind, dass sie eine "Zwangsimpfung" rechtfertigen, weiß ich nicht.

Gesunde Ernährung ist natürlich sehr wichtig. Aber dass man damit jede Krankheit vermeiden kann, halte ich ehrlich gesagt für Schwachsinn. OK, bei Grippe mag das in einem gewissen Rahmen zutreffen. Wenn das Immunsystem stark ist, bekommt man weniger wahrscheinlich Grippe. Aber auch dann ist es nicht ausgeschlossen. Bei Krebs ist es ähnlich. Manche Substanzen in Nahrungsmitteln sind krebserregend; das bedeutet aber im Umkehrschluss nicht, dass man keinen Krebs bekommen kann, wenn man nie etwas Krebserregendes zu sich nimmt (was sowieso unmöglich ist, siehe z.B. Passivrauchen).
Ansonsten hat ingo das Wesentliche dazu gesagt.

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Re: Impfpflicht in Deutschland - wie steht Ihr dazu?

Beitrag von Schneeti » 21.07.2013, 21:47

Marcus hat geschrieben:Es ist eine Lüge der Medizin welche uns mittels Internet und Fernsehbeiträgen weismachen möchte, dass man nach einer Impfung geschützt sei. Es steht im Internet also muss es stimmen, nicht? Selbst schlau machen tun die wenigsten und sich selbst schlau machen ist auch gar nicht erwünscht (...)
Na, und wo hast du dich denn "schlau" gemacht? Sag jetzt bloß nicht "im Internet".
Es steht übrigens eine Menge Zeug im Internet, deswegen kann es schon mal einen Unterschied ausmachen, wo genau im Internet man es findet. Und ehrlich gesagt finde ich peer-reviewte Artikel wie sie sich z.B. über pubmed finden lassen, etwas vertrauenswürdiger als die Auftritte irgendwelcher obskurer aber sendungsbewußter Paranoiker.
Nur weil jemand dem Mainstream widerspricht, heißt es nicht, daß er damit auch gleich recht hat (obwohl manchmal so getan wird, als sei das bereits eine hinreichende Bedingung).
BTW, wieso sollte man nach einer Impfung nicht geschützt sein? Warum treffen dann die Masernausbrüche immer wieder fast ausschließlich Nichtgeimpfte?
Marcus hat geschrieben: (...) denn eine Impfung spült Geld in die Kassen der Krankenindustrie.
Meinst du? Ich denke, es ist eher umgekehrt... Wo man früher im Jahr zehntausende Masernkranke behandeln konnte (und davon jeden 300sten bis 3000sten intensivmedizinisch - DollarDollarDollar), da kommen heute nur noch 1-2000 Kranke rum (und selbst dass
nur, weil sich einige so standhaft gegens Impfen wehren).
Marcus hat geschrieben:Dass jemand der sich gesund ernährt keine Impfung benötigt wird auch verschwiegen, genauso wie die Wahrheit über gesunde Ernährung im Allgemeinen.
Au ja, wie sieht denn gesunde Ernährung im Sinne einer Vorbeugung gegen Masern, Krebs, TB, MC, MS, Diabetes undundund aus? Und du kannst ja auch sicher Evidenz dafür liefern, nehme ich fest an.

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Marcus
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Re: Impfpflicht in Deutschland - wie steht Ihr dazu?

Beitrag von Marcus » 22.07.2013, 09:25

ingo_001 hat geschrieben:Sicher kann mal durch eine gesunde Ernährung seinen Allgemeinzustand verbessern und das Immunsystem stärken.
Aber Du behauptest, das Immunsystem wäre dann unangreifbar - und das einfach Quatsch.
Wenn Du meinst.
Bernhard hat geschrieben:@alanos
Es ist unbestreitbar, dass es Folgeschäden von Impfungen geben kann. Allerdings sind die sehr selten, zumindest heutzutage und bei den meisten Impfungen.
Folgeschäden lassen sich nicht behandeln sondern man hat sie bis zu seinem Tode.
Gesunde Ernährung ist natürlich sehr wichtig. Aber dass man damit jede Krankheit vermeiden kann, halte ich ehrlich gesagt für Schwachsinn.
Ich rede nicht nur von vermeiden sondern auch von heilen.
Schneeti hat geschrieben:Au ja, wie sieht denn gesunde Ernährung im Sinne einer Vorbeugung gegen Masern, Krebs, TB, MC, MS, Diabetes undundund aus? Und du kannst ja auch sicher Evidenz dafür liefern, nehme ich fest an.
Auch hier, ich rede nicht ausschliesslich von Vorbeugung sondern auch von Heilung aber eine Vorbeugung ist selbstverständlich besser als zuerst krank werden und sich dann zu heilen.
Jedem sei das Buch: Die Gerson Therapie empfohlen wer etwas über die angesprochenen Krankheiten und deren Heilung wissen möchte.
Zum Thema Impfung schreibt er folgendes:
Über Jahre haben amerikanische Kinder die DTK-Impfung (Diphterie-Tetanus-Keuchhusten) in immer jüngeren Jahren erhalten. Dr. Robert S. Mendelsohn, seinerzeit Vorsitzender der amerikanischen Gesellschaft für Pädiatrie wie auch des Kinderkrankenhauses von Chicago, hat niemals aufgehört, vor der Impfung von Säuglingen zu warnen. Er bezog sich auf die vielen Kinder die dauerhaft geschädigt blieben - auch Fälle mit umfassenden Hirnschaden. In seinen Ausführungen bezog er sich auf Dr. William Torchvon der Nevada School of Medicine in Reno, der berichtet hatte, dass 2/3 von 102 Kindern die am plötzlichen Kindstod verstorben waren, in den drei Wochen vor ihrem Tod mit DTK geimpft worden waren. Viele von ihnen verstarben binnen eines Tages nach der Impfung. (Mendelsohn RS, The time bomb of immunization against disease. East west journal, November 1984. http://www.whale.to/vaccines/mendelsohn.html%20)

Eine Studie aus dem Jahre 1994 zeigte, dass die Wahrscheinlichkeit bei Kindern an Asthma zu erkranken 5 mal höher war, wenn sie vorher gegen Keuchhusten geimpft waren, im Vergleich zu jenen, die keine Keuchhustenimpfung erhalten hatten. Eine andere Studie ergab, dass die Rate der Säuglingsstreblichkeit drei Tage nach der Impfung 8 mal höher war im Vergleich zu den nicht Geimpften. Nachdem Japan die Immunisierung von Kindern unter 2 Jahren abgeschafft hatte, verschwand das Problem des plötzlichen Kindstodes nahezu vollständig. (pers. Kommunikation zwischen Dr. Takaho Watayo, Subdirector of the Ohtsuka Hospital Tokyo und Charlotte Gerson) (
Gerne darf man auch mal hier ein wenig stöbern. Ab Seite 216 gehts los.
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Re: Impfpflicht in Deutschland - wie steht Ihr dazu?

Beitrag von Lotti » 22.07.2013, 09:48

Genau wegen solcher Kandidaten bin ich für Impfpflicht. Die sind nicht nur beratungsresistent, sondern verbreiten diesen Mist auch noch als wissenschaftlich belegt. :evil: :twisted:
In 3 Sekunden ist der Huehnerfuss aus meiner Suppe verschwunden, sonst gibts morgen Kaesefondue!!!

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Re: Impfpflicht in Deutschland - wie steht Ihr dazu?

Beitrag von Yingxiong » 22.07.2013, 09:54

Du übersiehst, dass diese Untersuchungen teilweise über 20 Jahre alt sind. In der Zwischenzeit hat sich da vieles geändert. Zum Beispiel impft man heute nicht mehr, wenn Kinder zum Impftermin krank oder leicht erkältet sind. Eine derartige Unterscheidung fehlt in den beschriebenen Todesfällen. Die Ursache war also nicht die Impfung, sondern eine Erkrankung des Kindes bei oder vor der Impfung.
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Re: Impfpflicht in Deutschland - und keiner hat einen Plan

Beitrag von happyfuture » 22.07.2013, 10:10

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Re: Impfpflicht in Deutschland - wie steht Ihr dazu?

Beitrag von Yingxiong » 22.07.2013, 10:11

Vorsicht, Happy. Kann Übergewicht erzeugen!
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Re: Impfpflicht in Deutschland - wie steht Ihr dazu?

Beitrag von happyfuture » 22.07.2013, 10:12

Yingxiong hat geschrieben:Vorsicht, Happy. Kann Übergewicht erzeugen!
schon zu spät :lol: :lol:

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Re: Impfpflicht in Deutschland - wie steht Ihr dazu?

Beitrag von ingo_001 » 22.07.2013, 10:15

Gerade im D-Radio KONTROVERS Thema Impfen vs. Nichtimpfen bis 11:30 Uhr.
Also, wer Zeit hat, sollte mal rein schalten.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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Re: Impfpflicht in Deutschland - wie steht Ihr dazu?

Beitrag von Marcus » 22.07.2013, 14:00

Lotti hat geschrieben:Genau wegen solcher Kandidaten bin ich für Impfpflicht. Die sind nicht nur beratungsresistent, sondern verbreiten diesen Mist auch noch als wissenschaftlich belegt. :evil: :twisted:
Genau das gleiche kann man über die Schulmedizin, deren Anhänger und ihre Mafia ähnlichen Machenschaften sagen.
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Re: Impfpflicht in Deutschland - wie steht Ihr dazu?

Beitrag von Yingxiong » 22.07.2013, 14:11

Ich bin gegen Extremismus - auch in diesem Zusammenhang!
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Re: Impfpflicht in Deutschland - wie steht Ihr dazu?

Beitrag von Skorpid » 22.07.2013, 14:50

Aaaalso...

a) Bei uns gibt es Kindergärten, die nehmen keine ungeimpften Kinder auf
b) Habe ich auf Arbeit einen Kollegen, dessen Frau im Alter in die Esoterik- und Homöopathieschiene (Homöopathie mag ja stellenweise funktionieren) rutscht, die ist auch absolut gegen das Impfen:
c) Begründung der Impfverweigerung: In den Impfstoffen ist zur Haltbarkeitmachung Quecksilber drin. In wie weit das stimmt, weiss ich nicht, wenn ja, dann sollte da wirklich was dringend dran geändert werden, kann ja nicht sein, dass man jedem Kind Quecksilber, was der Körper nie wieder abbaut, spritzt. Soweit solle die Technik ja sein. Oder man produziert weniger und liefert dafür öfters aus. Bin kein Medizintechniker, kann also nichts qualifiziertes sagen.
d) Ich bin für eine Impfpflicht für Krankheiten, die dem Kind wirklich gefährlich werden können. Eben auch aus den genannten Gründen, dass damit auch jüngere Kinder geschützt werden, die noch nicht geimpft werden können. Zudem wäre eine Krankheit weniger (bei uns) nicht schlecht. Ich habe z.B. keinen Pockenfleck am Arm, der Generation vor mir sei Dank!

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Re: Impfpflicht in Deutschland - wie steht Ihr dazu?

Beitrag von canni » 22.07.2013, 15:05

Kann sich einer unter Euch jüngeren unter Kinderlähmung was vorstellen????
Ich habs als Junge bei zwei Freunden erlebt. Monatelang in der eisernen Lunge und hinterher mit bleibenden Schäden. Dabei war nachher die Impfung zuckersüss und ich denke, diese Krankheit kommt bei uns praktisch nicht mehr vor.
so gesehen bin ich ein Verfechter der Impfung bei wirklich schwerwiegenden Krankheiten. Dazu zählen auch die Masern logischerweise. Wer will schon, als Frau, ein behindertes Kind zur Welt bringen. Ein gutes Beispiel dafür war für mich immer der Film Mord im Spiegel mit Liz Tayler. Agatha Christie.

Also pro Impfung. Bei Krankheiten, die erwiesenermassen zu solch schweren Folgen führen.
Das Leben ist manchmal wie jemand, der Dir eine Tafel Schokolade hinhält und wenn Du reinbeisst merkst Du, dass es eine Zitrone ist. Mogelpackung.
Wenn du eine Sprache nicht oder nicht richtig sprichst, solltest Du zumindest ein guter Pantomime sein....

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