500,000 in HK für Demokratie

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egon
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Re: 500,000 in HK für Demokratie

Beitrag von egon » 09.07.2014, 02:01

Laogai hat geschrieben:...als wolle Beijing das Kantonesisch ausrotten. Dabei geht es doch nur um die Unterrichtssprache in den Schulen...

Zwei Beispiele:
In meinem Büro (vier "Biodeutsche") wird Hochdeutsch gesprochen. Wenn aber Freunde oder Verwandtschaft anrufen, dann verfällt der eine ins Schwäbische, der andere wechselt ins Moselfränkische und der dritte babelt Waidlerisch, während die jeweils anderen drei vor Lachen unter den Schreibtischen liegen. Nur bei mir lacht niemand, da ich außer Hochdeutsch keinen Dialekt beherrsche :(
NUR um die Unterrichtssprache. NUR!!! Das waere das gleiche, als ob Kinder der Daenen und Sorben in Deutschland, der Welschen und Tessiner in der Schweiz in der Schule nur Deutsch reden duerften.
Diese kommunistische Diktatur in Peking setzt den Hebel genau bei denen an, die sich nicht wehren koennen, den Kindern. Weil Gehirnwaesche bekanntlich am effektivsten ist, je juenger die Opfer.
Und Du Laogai stellst dieses Verbrechen, eine Sprache und Kultur auszurotten auf eine Stufe mit Euch 4 Bueroschwaetzern!?! Unglaublich, wie jemand, der in Freiheit und Demokratie aufwachsen durfte, so beschaemend derartige Verbrechen versucht krampfhaft mit an den Haaren herbeigezogenen, hinkenden Vergleichen zu rechtfertigen.
Wie viel ist im roten Umschlag, den Dir der Parteisekretaer der KPCH jeden Monat zusteckt. Anders ist das nicht mehr zu erklaeren. Normaler Menschenverstand ist da nicht mehr dahinter, sorry fuer die direkten harten Worte.
Wer kriecht, der stolpert nicht.

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Sarilas
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Re: 500,000 in HK für Demokratie

Beitrag von Sarilas » 09.07.2014, 06:11

Dieser Thread ist top. 10/10 Punkten, wie im Kino. Aber um mal meinen Brei dazu zu rühren.

Ich denke das HK durchaus in der Lage sei, ein eigenes System aufzubauen. Nach dem lesen der Berichte und Forderungen aber, denke ich, das diese Demonstranten nur Stur auf ein System hinwollen, welches sie nicht komplett verstehen.

Demokratie ist nicht einfach und durch das breit gefächerte und wirklich dehnbare System, nicht die Lösung für alle. Man muss sich an alles ran arbeiten und das wird doch den HKlern geboten. Sowas geht nicht von Heute auf Morgen, auch wenn sich viele das genauso vorstellen und wünschen. Man muss sich langsam ran tasten um das negative Risiko so niedrig wie möglich zu halten. Ja, ein völlig freies und demokratisches HK ist ein großes Risiko für die Stabilität Asiens.
Deswegen wird Peking das erst Etappenweise freigeben. Aber es wird irgendwann in 2-3 Wahlen weitaus offener sein.
Man muss bedenken das Asien zur Zeit das instabilste Gebiet auf der Welt ist und hier wittern die Amerikaner gleich wieder eine Chance, totalitär zu Expandieren. NATO geht vor die Tore Russlands, lässt das neue Ukrainische Regime den Nordosten massakrieren, keiner beschwert sich. Weißes Haus verkündet "die Ukraine hat das Recht, deren Staatsgebiet vor Separatisten zu verteidigen", dass beim massen bombardieren der Dörfer, hunderte von Zivilisten sterben, das stört diese natürlich nicht, die machen es mit den Drohnen Attacken Tag für Tag, nicht anders.
Wenn nun die NATO Mächte auch noch so einen offenen Zugang zu Asien und dem Chinesischen Meer bekommen, wird es unschön. Reicht ja nicht wenn man schon in Japan, Taiwan, Südkorea und den Philippinen ist. Denn keiner weiß genau was der nächste gewählte Volksvertreter in HK machen würde, ob er vom Dollar, Yuan, oder niemanden angezogen wird. Ob er mit vollem Wissen und Gewissen regiert, oder sich kaufen lässt.
Einfach nur raus ist einfach, jedoch draußen überleben und die richtigen Entscheidungen für das Wohl Asiens und dem eigenen Volk zu treffen ist wieder was anderes.

China verteidigt deren Territorium, das ist ganz normal. Aber Peking möchte keinen Krieg, niemand außer ein paar Debile unterbelichtete im Fußvolk möchte einen Krieg. Denn ein Krieg ist teuer, er kostet Menschenleben und Geld und wenn dieser im eigenen Territorium statt findet, schießt er die eigene Wirtschaft samt dem Land ein paar Jahrzehnte in die Vergangenheit.
Die Amerikaner hatten so einige Kriege und Konflikte in den letzten 200 Jahren provoziert und bekommen. Schon die letzten 50 Jahre zeigen, wie totalitär diese über unsere Welt fegen und was für ein Elend sie hinterlassen. Sobald es gegen die Vorteile der NATO Mächte geht, wird es mächtig... knallen.

Die Welt hat vergessen wie man misstraut und hinterfragt. Die Feindbilder wurden uns durch den Medialen Einfluss von klein auf eingedrückt, dabei dachten wir immer noch, das wir selber entscheiden können. Können wir auch, wenn wir all diese Heuchelei und Doppelmoral durchschauen.
Die ganze Welt, sei es Diktatur, Demokratie oder andere soziale Systeme, in jeden gibt es Doppelmoral, Heuchelei und Ausbeutung der Bevölkerung. Nur sehen wir das im Westen weniger, weil wir mit dem was wir haben, oftmals zufrieden sind. Dabei sind Freude und Zufriedenheit sehr dehnbar und gehen weiter als ein Besitztümer.

Ich begrüße jeden Ansatz von offener Demokratie, überall auf der Welt, aber der echten offenen Demokratie, wo das Volk zu deren Wohl entscheidet! Nicht die unsere, wo Repräsentanten und Lobbyisten für das eigene Wohl und das Wohle der Verbündeten arbeiten.
Was bringt uns die Demokratie, wenn wir nur zwischen Schlecht und Wahnsinnig wählen können? Wo Entscheidungen über das Volk und deren Rechte hinter geschlossener Tür getroffen werden? Solch eine Demokratie werde ich nie befürworten und deswegen sehe ich HK erstmal lieber in Pekings Hand. Den die unseren sind keinen Deut besser wie die Pekinger. Anderes System, gleiche Scheiße. Keine Selbstbestimmung über die eigene Rechte und Privatsphäre, die negative Liste ist auf beiden Seiten sehr lang.
Was können wir gegen die NATO Kriege tun? Gegen die EU Bestimmungen? Gegen die Überwachung? Nichts, richtig. Was können die Chinesen tun? Genauso wenig. Also woher bekommen hier und dort so viele das Recht, für das eigene System zu propagieren, wenn dieses doch genauso mies ist. Man muss es nur erkennen und sich trauen Kritik zu üben. Du bist nicht gleich ein Nazi, Kommunist oder gar ein Antidemokrat, nur weil du das System welches und zur zeit regiert nicht gut findest, höchstens Terrorist, laut dem BND.
Den die Heutige Überwachung und Sammlung von Profilen gab es schon oft, quer durch die Geschichte und es endete nie gut. Anderes Medium, gleicher Ausgang.

Hongkong soll auf jeden Fall die Freiheit haben, selbst zu entscheiden, nicht die Vertreter, sondern das Volk, in einer vollkommen offenen Demokratie, ohne Heuchelei, Betrug und Doppelmoral. In absehbarer Zeit wir dies hoffentlich der Fall sein, es wird nicht einfach, aber es wird sich lohnen. Auch sollen die deren Sprache behalten. Den ich sehe das genauso wie viele andere hier, Kantonesisch ist eine eigene Sprache und sollte es bleiben. Ob die nun Mandarin als zweite Amtssprache einführen ist deren Ding.

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Re: 500,000 in HK für Demokratie

Beitrag von Luntan » 09.07.2014, 10:06

asiaxxxpat hat geschrieben:Zweifeln Leute hier wirklich an, dass die Mehrheit HKs gegen die chinesische Kolonialverwaltung in ihrer Stadt sind?
Ich habe eine Neuigkeit für Dich: In HK finden Wahlen statt für die Vertreter im Legco, wo die Hälfte der Volksvertreter frei nach Wahlbezirken gewählt wird. Bei den letzten Wahlen am 9.9.2012 haben die Anti-Beijing Kräfte verloren. Das liest sich dann so:

The largest pro-democracy party, the Democratic Party, suffered the largest defeat since its creation in 1994, while the radical democrats League of Social Democrats and the newly formed People Power doubled their votes. Despite the addition of five new geographical constituency seats, the pan-democrats won one seat fewer than in the 2008 poll; infighting within the camp was blamed.

Der Anteil der Unterstützung für solche Fanatiker ist bei etwa maximal 15% der Bevölkerung.

Wer die genaue statistische Auswertung der Wahlen sehen will findet sie hier:
https://en.wikipedia.org/wiki/Hong_Kong ... tion,_2012

Weil sie die Wahlen verloren haben machen sie jetzt so ein Strassentheater mit "Occupy Central" und anderen undemokratischen Aktivitäten.

Wenn bei den Wahlen für die direkt gewählten Sitze diese "Demokraten" in HK einen ähnlichen Erfolg haben, wie die "Solidarität" bei den Wahlen in Polen im Juni 1989, ist dies der Volkswille. Damals hat die KP in Polen bei den frei gewählten Sitzen einen Stimmenverlust von minus 37% und die Solidarität ein Plus von 35% erreicht. So sieht ein Wahlsieg aus.

https://en.wikipedia.org/wiki/Polish_le ... tion,_1989

Die Einwohner von Hong Kong haben sich nun einmal anders entschieden, und sie lassen sich auch nicht durch Hooligans auf der Strasse zu etwas anderem zwingen.

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Re: 500,000 in HK für Demokratie

Beitrag von reservekasper » 09.07.2014, 11:21

Luntan hat geschrieben: Ich habe eine Neuigkeit für Dich: In HK finden Wahlen statt für die Vertreter im Legco, wo die Hälfte der Volksvertreter frei nach Wahlbezirken gewählt wird. Bei den letzten Wahlen am 9.9.2012 haben die Anti-Beijing Kräfte verloren.
Ganze 3,26 Prozent. Verblieben ist eine absolute Mehrheit von 56,24 Prozent: Wikipedia (EN)
Luntan hat geschrieben: Das liest sich dann so:

The largest pro-democracy party, the Democratic Party, suffered the largest defeat since its creation in 1994, while the radical democrats League of Social Democrats and the newly formed People Power doubled their votes. Despite the addition of five new geographical constituency seats, the pan-democrats won one seat fewer than in the 2008 poll; infighting within the camp was blamed.

Der Anteil der Unterstützung für solche Fanatiker ist bei etwa maximal 15% der Bevölkerung
Was erwartest du wenn das Volk das "Parlament" nicht wirklich frei wählen kann und das pro demokratische Lager aufgrund des Wahlsystems trotz absoluter Mehrheit der abgegebenen Stimmen nur auf eine Sperrminorität für Grundgesetzänderungen im "Parlament" kommt? Die Radikalen werden gestärkt. Die können zwar auch nichts ändern sorgen dafür aber für einen gewissen Unterhaltungswert. Der scheint so groß zu sein, dass es sogar Merchandise der Radikalen gibt wie z.B. Wong Yuk-man Aufblasbananen, Wong Yuk-man, Albert Chan und Leung Kwok-hung als Spielzeugfiguren im Set.

Fast eine wenig schade, dass es in HK keine Abgeordnetenimmunität gibt aber Leung Kwok-hung wachsen die Haare vermutlich wieder nach.
Luntan hat geschrieben: Wer die genaue statistische Auswertung der Wahlen sehen will findet sie hier:
https://en.wikipedia.org/wiki/Hong_Kong ... tion,_2012

Weil sie die Wahlen verloren haben machen sie jetzt so ein Strassentheater mit "Occupy Central" und anderen undemokratischen Aktivitäten.
Etwa 3 Prozent minus und die absolute Mehrheit der abgegeben Stimmen sind für dich eine verlorene Wahl. Ich pisse mich gleich an vor lachen.
Luntan hat geschrieben:Wenn bei den Wahlen für die direkt gewählten Sitze diese "Demokraten" in HK einen ähnlichen Erfolg haben, wie die "Solidarität" bei den Wahlen in Polen im Juni 1989, ist dies der Volkswille. Damals hat die KP in Polen bei den frei gewählten Sitzen einen Stimmenverlust von minus 37% und die Solidarität ein Plus von 35% erreicht. So sieht ein Wahlsieg aus.

https://en.wikipedia.org/wiki/Polish_le ... tion,_1989

Die Einwohner von Hong Kong haben sich nun einmal anders entschieden, und sie lassen sich auch nicht durch Hooligans auf der Strasse zu etwas anderem zwingen.
Mit Einwohner meinst du die 42,66 Prozent die die Pekingfreunde gewählt haben?

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Re: 500,000 in HK für Demokratie

Beitrag von pauli » 09.07.2014, 12:40

Hongkong ist schon auf einem guten Weg.Als HK noch british war, wurde der Gouverneur von der Königin eingesetzt-und gut war.Jetzt wird der "chief executive" von einem 8oo (!) Leute umfassenden Gremium eingesetzt. Also, noch nicht Demokratie as its best, aber 800 mal demokratischer, als noch vor kurzem(als britische Kolonie).Wir Superdemokraten sollten mal den berühmten Ball etwas flacher halten.Fakten nachlesen kann man bei Christian Y.Schmidt (Bliefe von Dlüben Seite 82)

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Re: 500,000 in HK für Demokratie

Beitrag von reservekasper » 09.07.2014, 12:56

pauli hat geschrieben:Hongkong ist schon auf einem guten Weg.Als HK noch british war, wurde der Gouverneur von der Königin eingesetzt-und gut war.Jetzt wird der "chief executive" von einem 8oo (!) Leute umfassenden Gremium eingesetzt. Also, noch nicht Demokratie as its best, aber 800 mal demokratischer, als noch vor kurzem(als britische Kolonie).Wir Superdemokraten sollten mal den berühmten Ball etwas flacher halten.Fakten nachlesen kann man bei Christian Y.Schmidt (Bliefe von Dlüben Seite 82)
Wer andere dazu auffordert den Ball etwas flacher zu halten, sollte sich etwas besser informiert zeigen. 1200 sind es seit 2012 (689 haben damals für den aktuellen "Bürgermeister" gestimmt) und von den 1200 sind die wenigsten demokratisch legitimiert: Wikipedia (EN)

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Re: 500,000 in HK für Demokratie

Beitrag von pauli » 09.07.2014, 13:05

ja, danke-also 1200 mal demokratischer als zu vor-china -zeiten, nicht schlecht.

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Re: 500,000 in HK für Demokratie

Beitrag von dakine » 09.07.2014, 13:22

Luntan hat geschrieben: Bei den letzten Wahlen am 9.9.2012 haben die Anti-Beijing Kräfte verloren [...]
Entweder lügst du einfach extrem dreist oder du bist nicht in der Lage deine eigenen Quellen zu lesen:

Total for Pro-democrats 1,018,552 56.24%
Total for Pro-Beijing camp 772,487 42.66%

https://en.wikipedia.org/wiki/Hong_Kong ... of_outcome

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Re: 500,000 in HK für Demokratie

Beitrag von tanzhou » 09.07.2014, 13:25

Macht Luntan immer so, hauptsache schwaetzen! :P

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Re: 500,000 in HK für Demokratie

Beitrag von reservekasper » 09.07.2014, 13:27

pauli hat geschrieben:ja, danke-also 1200 mal demokratischer als zu vor-china -zeiten, nicht schlecht.
Demokratie = Herrschaft des Volkes.

Von den 1200 ist fast keiner demokratisch gewählt worden und die Königin entscheidet seit geraumer Zeit vielleicht noch selbst was sie an Kleidung trägt und was sie zu mittag zu sich nimmt aber politisch entscheidet sie nichts. Sie ist eine konstitutionelle/parlamentarische Monarchin. Das bedeutet das Volk wählt das Parlament. Das Parlament die Regierung und die Regierung schafft der Königin an. Verkünden darf sie dann.
Das ist in meinen Augen noch ein wenig demokratischer als die Farce die man in Hong Kong Wahl nennt.

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Re: 500,000 in HK für Demokratie

Beitrag von pauli » 09.07.2014, 13:46

Hm, ich finde es nich besonders demokratisch, wenn die englische Königen bestimmt-egal wie sie zu ihrer Entscheidungsfindung kommt- was und wer die Chinesen in HK regiert.

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Re: 500,000 in HK für Demokratie

Beitrag von pauli » 09.07.2014, 13:48

PS: also sei geduldig.Es ist mit Sicherheit noch nicht das Gelbe vom Ei aber um Längen besser als vorher.

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Re: 500,000 in HK für Demokratie

Beitrag von reservekasper » 09.07.2014, 14:05

pauli hat geschrieben:Hm, ich finde es nich besonders demokratisch, wenn die englische Königen bestimmt-egal wie sie zu ihrer Entscheidungsfindung kommt- was und wer die Chinesen in HK regiert.
Was ist bitte demokratischer daren wenn viele die nicht von den Regierten bestimmt wurden entscheiden statt eine einzelne Person für die das gleiche zutrifft?
pauli hat geschrieben:PS: also sei geduldig.Es ist mit Sicherheit noch nicht das Gelbe vom Ei aber um Längen besser als vorher.
Zwanzig Jahre können die Geduld etwas strapazieren. Wieviel Geduld (in Jahren) wäre denn deiner Meinung nach angebracht?

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Re: 500,000 in HK für Demokratie

Beitrag von Luntan » 10.07.2014, 12:42

dakine hat geschrieben:
Luntan hat geschrieben: Bei den letzten Wahlen am 9.9.2012 haben die Anti-Beijing Kräfte verloren [...]
Entweder lügst du einfach extrem dreist oder du bist nicht in der Lage deine eigenen Quellen zu lesen:

Total for Pro-democrats 1,018,552 56.24%
Total for Pro-Beijing camp 772,487 42.66%

https://en.wikipedia.org/wiki/Hong_Kong ... of_outcome
Wieso verschweigst Du die Sitzgewinne? Hast etwas zu verbergen... :mrgreen:

Pro-Beijing gesteigert von 37 auf 43 Sitze.
"Demokraten" gesteigert von 23 auf 27 Sitze.
Ein Wahlsieg sieht anders aus.

Wenn diese "Demokraten" auch nur 30% der Bevölkerung von ihren Zielen überzeugen, und diese dann auch wählen, müssten sie bei der Stimmbeteiligung problemlos alle 35 frei gewählten Sitze bekommen. Daher meine Meinung wonach es sich nur um ein Minderheit handelt.

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Re: 500,000 in HK für Demokratie

Beitrag von Grufti » 10.07.2014, 13:00

Luntan hat geschrieben:
dakine hat geschrieben:
Luntan hat geschrieben: Bei den letzten Wahlen am 9.9.2012 haben die Anti-Beijing Kräfte verloren [...]
Entweder lügst du einfach extrem dreist oder du bist nicht in der Lage deine eigenen Quellen zu lesen:

Total for Pro-democrats 1,018,552 56.24%
Total for Pro-Beijing camp 772,487 42.66%

https://en.wikipedia.org/wiki/Hong_Kong ... of_outcome
Wieso verschweigst Du die Sitzgewinne? Hast etwas zu verbergen... :mrgreen:

Pro-Beijing gesteigert von 37 auf 43 Sitze.
"Demokraten" gesteigert von 23 auf 27 Sitze.
Ein Wahlsieg sieht anders aus.

Wenn diese "Demokraten" auch nur 30% der Bevölkerung von ihren Zielen überzeugen, und diese dann auch wählen, müssten sie bei der Stimmbeteiligung problemlos alle 35 frei gewählten Sitze bekommen. Daher meine Meinung wonach es sich nur um ein Minderheit handelt.
:shock: :shock:
Total for Pro-democrats 1,018,552 56.24%
Total for Pro-Beijing camp 772,487 42.66%


Pro-Beijing gesteigert von 37 auf 43 Sitze.
"Demokraten" gesteigert von 23 auf 27 Sitze.
:roll: :roll:

1,018,552 Stimmen = 56,24 % = 27 Sitze
772,487 Stimmen = 42,66 % = 43 Sitze


mehr Stimmen = weniger Sitze
Weniger Stimmen = mehr Sitze :?: :?: :?:

ist DAS etwa "demokratisch " ????

Demnach müßte die SPD in D mehr Sitze haben als CDU/CSU :!:
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !


Nr. 5 lebt !

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