Hong Konger sind Hunde

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Re: Wer geht wie vor die Hunde?

Beitrag von Liberator » 26.01.2012, 12:57

ingo_001 hat geschrieben:
Liberator hat geschrieben:Ich denke China hätte durchaus gute Chancen zur Modernisierung (ohne Kolonialisierung) gehabt , wenn es sich rechtzeigig auf Handel mit Europa eingelassen hätte (Siehe die letzten 32 Jahre). Aber ich gebe zu das das spekulativ ist.
Na die Ausgangslage - sprich das Kräfteverhältnis - war auch vor 32 Jahren anders (mehr auf Augenhöhe) als zu Zeiten des Brit. Empires.
Handel zu beiderseitigem Nutzen war da (vor 32 Jahren) folgerichtig.
Es wird oft übersehen, das China bis ins 18. Jhrt die größte Volkswirtschaft der Welt war. Das britische Empire konnte sich erst nach dem Sieg über Napoleon als unangefochtene Weltmacht etablieren.
ingo_001 hat geschrieben: Deine positive Darstellung der Intentionen des Brit. Empires greift nicht nur heute nicht - sie ist auch im Rückblick nicht haltbar.
"Kinder ihrer Zeit" heisst nichts anderes als: Ausdehnung des Brit. Empires mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln.
Und die Opium-Kriege haben genau diesem Ziel gedient.
Das sehen auch die brit. Historiker so.
Ich stelle das nicht positiv dar, ich stelle es so dar wie es damals war - objektiv. Damals galt man nunmal als "guter" Herrscher, wenn man sein Reich vergrößert, auch mit Gewalt. War ja bspw. bei Friedrich "dem Großen", der jetzt anhand der 300 Jahrfeier in den Medien so präsent ist, genauso.

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Re: Hong Konger sind Hunde

Beitrag von Liberator » 26.01.2012, 13:16

Saiber hat geschrieben:
Liberator hat geschrieben:Aber dem Verkäufer entgeht eben auch etwas, und in dem Fall war es fatal.
Im Europa des 18. und 19. Jhrts gab es einige rivalisierende Mächte, und etwas geschicktere Verhandlungskunst hätte diese leicht gegeneinander ausspielen können, auch was Militärtechnologie betrifft.
Eine sehr selbstgerechte Argumentation. Du bist auch so einer der ein "Nein" nicht akzeptieren kann.
Saiber hat geschrieben: Als die Ersten Europaer an den Kuesten Asiens trafen, konnten sie ihr Glueck gar nicht fassen. "Diese Voelker besitzen ueberhaupt keine Feuerwaffen! und so sollte es auch bleiben, weil ansonsten diese Waffen gegen sie selber eines Tages gerichtet werden koennten.
Es war ja auch nicht so dass China keine Waffen bekommen hat. Das haben sie, aber Alte und nicht recht effektive. Auch wurden die Menge unheimlich begrenzt. Somit waere China bei jeglichen Konflikt mit den Westmaechten militaerisch unterlegen. Darauf haben sie (die Westmaechte) schon geachtet was fuer Gueter sie an China liefern. Die Frage ist gut gestellt. China hatte kein Interesse an britischen Guetern gehabt? (natuerlich hatten die Interesse gehabt und zwar speziell an einer Sache.)
Saiber hat geschrieben:.Ich mische mich mal da kurz wieder ein bevor es wieder fuer mich an den Arbeitsplatz geht. Ich frage dich, wuerde die USA Raketen, Kampfjets und Panzer an die Iraner liefern fuer deren Oel?
Nett, das du dir selbst widersprichtst. Gerade das Fall Iran (Welches von China und Russland seine Waffen bezieht), zeigt, das ich recht habe.
Genausowenig wie die Iraner ihre Waffen von den Amis bekommen müssen hätten die Chinesen sie von den Briten bekommen müssten. Spanien, Portugal, Holland und Frankreich gab es ja auch.
Und bei den damaligen Vorderladergewehren muss es auch gar nicht unbedingt das qualitativ beste und neuste sein- Masse zählt auch und die hat China nunmal nahezu uneingeschränkt.
Saiber hat geschrieben: Er war der Sohn des Himmels und um ihn dreht sich alles. So war es immer gewesen seit Tausenden Jahren. Was meinst du warum Kaiser auf Chinesisch so geschrieben wird, wie es geschrieben wird. Was meinst du warum man den Kaiser auch Tianzi nennt. Warum sollte es dann anders sein, nur weil einpaar Westler kommen? Es war der Brauch und die Sitte sich dem Kaiser zu fuegen, ihm Untertan zu sein. Ueber tausende Jahre war es nicht anders.
Warum sollte China sich auf einmal an die Braeuche und Sitten Anderer fuegen nur weil sie aus dem Westen sind? Warum sollte der Kaiser oder seine Berater etwas Falsches gemacht haben? Die haben das gemacht was immer so war und sie kannten es nicht anders. Warum sollten sie sich an die Westler anpassen, sich ihnen fuegen in ihrem Eigenen Haus??? Es waren die Briten, die nach China kamen und nicht die Chinesen nach GB. Soviel zu deinem Verstaendnis ueber die Kultur Chinas was gleich Null ist.
Thema verfehlt. Ich rede von Handel, du irgendwas von Sitten und Bräuchen (?), darum geht es gar nicht und ging es mir hier nie.
Saiber hat geschrieben: Und so ist es auch heute noch. Ihr verlangt immer dass andere Nationen sich nach euch richten, euch fuegig sein und gebt "a shit" was fuer Braeuche und Sitten es woanders gibt. Kein Wunder dass es bei euch den Spruch gibt: "Der Gast ist Koenig", denn ihr habt keinerlei Anstand und Respekt vor dem Gastgeber und nehmt euch Gast das heraus was ihr wollt.
Aha :roll:
Saiber hat geschrieben:
Liberator hat geschrieben:Letztlich waren die Opium-Kriege durchaus eine Folge dieser Entscheidung (s.u. Oder alternativ...), was nicht heißen soll die Kriege als solche zwangsläufig oder gar gerechtfertigt waren.
Wenn man sich die Geschichte der Kolonialpolitik anschaut, waere es auch nicht anders ausgegangen auch wenn China sich bereit erklaert haette mit den Briten zu handeln. Die Imperialisten kamen in Erster Linie um zu erobern und zu rauben. Das bezeugen die Bewohner andere Laender und Nationen anderer Kontinente, die bei den "Eroberungszuege" aeh...sorry "Handelszuegen" des Weissen Mannes umkamen.
Wie du meinst. Du traust den Chinesen offenbar nicht viel zu, schwingst dich hier aber gleichzeitig zum "Rächer der Enterbten" auf. Dei Chinesen können wirklich froh sein, dass sie dich haben :lol:
Saiber hat geschrieben:
Liberator hat geschrieben:Oder alternativ hätte China ganz auf Handel mit Europa verzichten sollen (auch nicht für Silber), und somit die Europäischen Teejunkies auf kalten Entzug gesetzt bis sie entweder darüber hinweg sind oder Indien / Indochina genug harten Stoff liefern kann.
.... dein Geschichtsverstaendniss ist erbaermlich. Weihe dich erstmal in die Geschichte Indiens ein bevor du das hier laberst.
Japan und Thailand konnten ihre Souverenität auch behalten. Fakt.
Saiber hat geschrieben: "was nicht heißen soll die Kriege als solche zwangsläufig oder gar gerechtfertigt waren" aber genau das heisst es bei dir und genau das tust du hier. Menschliche Verbrechen hier zu rechtfertigen und die groesste Heuchelei ist, nebenbei den grossen Finger auf das heutige China zu zeigen. Deinen naiven Kommentar ueber den Arabischen Fruehling will ich erst gar nicht kommentieren. (...die Diktatur ist tot, es lebe die Diktatur...)
Ich weiß jetzt nicht ob du mich missverstehen willst oder ob es dir einfach an Intellekt fehlt- in beiden Fällen kann ich dir leider nicht helfen. :twisted:

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Re: Hong Konger sind Hunde

Beitrag von Saiber » 26.01.2012, 13:43

Liberator hat geschrieben:Nett, das du dir selbst widersprichtst. Gerade das Fall Iran (Welches von China und Russland seine Waffen bezieht), zeigt, das ich recht habe.
Wie beschraenkt doch dein Urteilsvermoegen ist. Waffenhandel war nicht moeglich zwischen China und GB damals. Und im Falle von Iran ist der Waffenhandel moeglich. Du verstehen?
Das ist ja mal totaler Humbug. Die Chinesen haben das Schwarzpulver bekanntlich erfunden, und sie hatten sehr wohl Kanonen, wenn auch bei weitem nicht so weit Entwickelte wie die Europäer.
Und da willst du mir was vorwerfen. Im keinen Satz habe ich erwaehnt dass China das Konzept der Feuerwaffen nicht kannte. Die Qing haben im Krieg gegen die Ming selbst Feuerwaffen eingesetzt. Und ja, diese Waffen waren nicht effektiv. Und ja, wie ich geschrieben habe, (ich will ja nicht sagen, dass du nicht lesen kannst), hat das Kaiserreich schon Waffen bekommen, aber bei weitem keine Modernen und nicht in der benoetigten Menge, denn wenn es so gewesen waere oder wenn sie moderne Fabriken gehabt, die die Teile herstellen, haetten die Chinesen euch damals schon auf dem Mond geschossen.
Thema verfehlt. Ich rede von Handel, du irgendwas von Sitten und Bräuchen (?), darum geht es gar nicht und ging es mir hier nie.
ach wie beschraenkt und engstirnig. Du sprachs vom Fehler der Kaiseradministration, dass sie auf die Verhandlungen der Westler nicht eingingen weil sie, "ich China - du Nichts" von sich gaben. Das liegt darin, dass der Kaiser oder seine Administratin nichts anderes konnte weil der Kaiser sich als Erhaben ansieht und dich als "Nichts", also was willst du von mir - ich als Kaiser. Langsam verstehe ich schon deine Oberflaechlichkeit.

Wie du meinst. Du traust den Chinesen offenbar nicht viel zu, schwingst dich hier aber gleichzeitig zum "Rächer der Enterbten" auf.
I beg to differ! damals waren sie schwach. Das sind sie heute nicht mehr. Und "Raecher", noe, nur einpaar Ignoranten auf die Stirn klopfen, den Ignoramus bashen und denen mitteilen, dass sie ihre unqualifizierten Kommentare dorthin hauchen sollen wo die Sonne nicht hin scheint.
Japan und Thailand konnten ihre Souverenität auch behalten. Fakt.
:lol: :lol: :lol: :lol: wie koestlich! auch hier ein Tipp fuer dich. Mache dir zu Eigen mit der Geschichte Japans und Thailands. Jetzt wirds ein Eintopf und ich komme mir vor als spreche ich vor einem Schuljungen.
(aber nur mal Nebenbei, deren Souverenitaet waere schnell schwupps gegangen wenn diese beiden klitzekleinen Laendereien so interessant in den Augen der Westler gewesen waere wie das Grossreich China. - zum Nachlesen: Buchempfehlung ....... - will ja keine Schleichwerbung machen 8) ) -
p.S. aber wie gekonnt dass du da Indien aussen vor gelassen hattest. lach kaputt :lol: :lol: :lol: :lol:
Ich weiß jetzt nicht ob du mich missverstehen willst oder ob es dir einfach an Intellekt fehlt- in beiden Fällen kann ich dir leider nicht helfen. :twisted:
noe noe, ich habe schon verstanden. Du versuchst hier seit einigen Seiten, die Verbrechen der Kolonialisten zu rechfertigen indem du die Schuld bei den Chinesen suchst. Oder soll ich nochmal alle Kommentare fuer dich zusammensetzen um dir das vor Augen zu fuehren? (anscheinend weisst du selber nicht was fuern Mist du da schreibst, die Zeit aber stelle ich dir in Rechnung... :lol: )
Echtes Wissen ist, wenn Du das, was Du weisst, als Wissen erkennst, und das, was Du nicht weisst, als Nichtwissen akzeptierst.

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Re: Hong Konger sind Hunde

Beitrag von Liberator » 26.01.2012, 14:28

Saiber hat geschrieben:
Liberator hat geschrieben:Nett, das du dir selbst widersprichtst. Gerade das Fall Iran (Welches von China und Russland seine Waffen bezieht), zeigt, das ich recht habe.
Wie beschraenkt doch dein Urteilsvermoegen ist. Waffenhandel war nicht moeglich zwischen China und GB damals.
Warum soll es "nicht möglich" gewesen sein? Weil du das jetzt so sagst? (PS. ich hab später noch mehr dazu gescheiben, s.o.)
Saiber hat geschrieben:
Thema verfehlt. Ich rede von Handel, du irgendwas von Sitten und Bräuchen (?), darum geht es gar nicht und ging es mir hier nie.
ach wie beschraenkt und engstirnig. Du sprachs vom Fehler der Kaiseradministration, dass sie auf die Verhandlungen der Westler nicht eingingen weil sie, "ich China - du Nichts" von sich gaben. Das liegt darin, dass der Kaiser oder seine Administratin nichts anderes konnte weil der Kaiser sich als Erhaben ansieht und dich als "Nichts", also was willst du von mir - ich als Kaiser. Langsam verstehe ich schon deine Oberflaechlichkeit.
Aja. Deine kaiserliche Ignoranz ist mir durchaus bewusst, die sollte bewusst sein das sie dein Fehler ist.
Saiber hat geschrieben:
Wie du meinst. Du traust den Chinesen offenbar nicht viel zu, schwingst dich hier aber gleichzeitig zum "Rächer der Enterbten" auf.
I beg to differ! damals waren sie schwach. Das sind sie heute nicht mehr. Und "Raecher", noe, nur einpaar Ignoranten auf die Stirn klopfen, den Ignoramus bashen und denen mitteilen, dass sie ihre unqualifizierten Kommentare dorthin hauchen sollen wo die Sonne nicht hin scheint.
China war eben nicht so schwach, das ist ja der Punkt.
Saiber hat geschrieben:
Japan und Thailand konnten ihre Souverenität auch behalten. Fakt.
:lol: :lol: :lol: :lol: wie koestlich! auch hier ein Tipp fuer dich. Mache dir zu Eigen mit der Geschichte Japans und Thailands. Jetzt wirds ein Eintopf und ich komme mir vor als spreche ich vor einem Schuljungen.
(aber nur mal Nebenbei, deren Souverenitaet waere schnell schwupps gegangen wenn diese beiden klitzekleinen Laendereien so interessant in den Augen der Westler gewesen waere wie das Grossreich China. - zum Nachlesen: Buchempfehlung ....... - will ja keine Schleichwerbung machen 8) ) -
p.S. aber wie gekonnt dass du da Indien aussen vor gelassen hattest. lach kaputt :lol: :lol: :lol: :lol:
Schade, und ich hatte mich schon auf eine weitere Geschichtsstunde gefreut. :roll:
Indien ist nunmal ein andererer Fall, ganz einfach. Im Gegensatz zu Indien hätte China durchaus die Möglichkeit gehabt sich zu behaupten, wenn zur richtigen Zeit die richtigen Entscheidungen gefallen wären. Und auch in Indien hätten die Dinge besser ausgehen können.
Saiber hat geschrieben:
Ich weiß jetzt nicht ob du mich missverstehen willst oder ob es dir einfach an Intellekt fehlt- in beiden Fällen kann ich dir leider nicht helfen. :twisted:
noe noe, ich habe schon verstanden. Du versuchst hier seit einigen Seiten, die Verbrechen der Kolonialisten zu rechfertigen indem du die Schuld bei den Chinesen suchst. Oder soll ich nochmal alle Kommentare fuer dich zusammensetzen um dir das vor Augen zu fuehren? (anscheinend weisst du selber nicht was fuern Mist du da schreibst, die Zeit aber stelle ich dir in Rechnung... :lol: )
[/quote]

Nirgendwo habe ich irgendwelche Verbrechen versucht zu rechtfertigen. Wenn doch dann nur her mit den Zitaten. Aber das ist letztlich sowieso nur ein verzweifelter Versuch deinerseits, meine Argumentation in ein schlechtes Licht zu rücken und abzulenken.
Ich unterscheide zudem strikt zwischen den "den Chinesen" und den "Kaisern" (Eine Unterscheidung, die auch bei den heutigen Verhältnissen vielen schwerfällt), wobei auch letztere nicht "Schuld" an den Verbrechen der Kolonialisten haben, aber durch ihre Fehlentscheidungen China doch soweit geschwächt haben als das sie es den Kolonialisten einfach gemacht haben. Das ist meine Argumentation. Die Schuld der Kolonialisten ist gleichwohl unbestritten.

Edit: Ich halte meine meine Argumentation insgesamt für absolut pro-chinesisch. Ein Riesenreich wie China kann meiner Meinung nach nicht ein paar Piraten aus dem Nordatlantik zum Opfer fallen ohne das da in der Führung ein paar Fehlentscheidungen getroffen wurden. Vielleicht habe ich mich etwas zu sehr mit Sun Yat-sen beschäftigt und daher eine zu Qing-kritische Haltung, aber was solls. :wink:

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Re: Hong Konger sind Hunde

Beitrag von Saiber » 26.01.2012, 15:08

Liberator hat geschrieben:
Saiber hat geschrieben:
Liberator hat geschrieben:Nett, das du dir selbst widersprichtst. Gerade das Fall Iran (Welches von China und Russland seine Waffen bezieht), zeigt, das ich recht habe.
Wie beschraenkt doch dein Urteilsvermoegen ist. Waffenhandel war nicht moeglich zwischen China und GB damals.
Warum soll es "nicht möglich" gewesen sein? Weil du das jetzt so sagst? (PS. ich hab später noch mehr dazu gescheiben, s.o.)
Deine Ignoranz ist schon so nervig dass es schon goldig wird.

Ausnahme und bitte mich nicht anklagen wegen Urheberrechtsverletzung usw. ich mache dass auch nur noch einmal:

"As for the other conflicts, the Qing did have their troubles, troubles not helped by sending the same General Sun of the Vietnam debacle to handle military finances in campaigns against the gurkhas of Nepal. (This was Qianlong’s “you’re doing a heckuva job, Brownie” moment.) There is no doubt that military preparedness was at an all-time low, but lack of MODERN FIREARMS was not the problem. It was the Qing use of cannon that made them so formidable against the preceding Ming Dynasty and sent the last Ming emperors scrambling in the early 17th century to overturn their “no foreign firearm manufacturing” edict just as the forces of Nurhaci & Sons were helping themselves to everything north of the Great Wall.

It was not until the fruits of the industrial revolution began to sweep through the British military (beginning about three decades AFTER the Qianlong letter) that British technology could play a decisive role in a military encounter with the Qing. Most notably, the use of steam-powered gunships gave the British a huge tactical advantage along the Chinese coast. Of course Qianlong didn’t know about these in 1793, Robert Fulton wouldn’t launch his first steamship until ten years later. The Qianlong Emperor was an arrogant and pompous jackass at times, but let’s not fault the man because the crystal ball was broken."


Du musst aber auch Englisch koennen um das zu verstehen.
Und nochmal die Frage: Wuerden die USA Waffen oder Waffenfaehiges Material an die Iraner liefern um an deren Oel zu kommen? So was auch die Handelspolitik der damaligen Imperialmaechte. Wieso soll ich so doof sein und ein Land, das ich ausbeuten aeh mit dem ich handeln will, der sich aber trotzig zeigt, militaerisch stark machen? Um mich dann mit meinen eigenen Waffen zu schlagen?

Ich muss jetzt zum Essen und ehrlich gesagt ist es ermuedend mit einem so begrenzten Ignoranten zu diskutieren. Belassen wir es bei der Oberflaechlichkeit. Mal sehen ob ich zu dem Rest von deinem Mist noch was schreibe....
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Re: Wer geht wie vor die Hunde?

Beitrag von ingo_001 » 26.01.2012, 15:18

Liberator hat geschrieben:Es wird oft übersehen, das China bis ins 18. Jhrt die größte Volkswirtschaft der Welt war. Das britische Empire konnte sich erst nach dem Sieg über Napoleon als unangefochtene Weltmacht etablieren.
Damals zählte im Zweifel aber die militärische Stärke mehr - und da war China dem Brit. Empire unterlegen.

Und was Napoleon betrifft: der spielte nur in Europa und im Mittelmeerraum ne wichtige Rolle.
Das Brit. Empire war auch schon zu Napoleons Zeiten eine maritime Großmacht.
In Europa und im Mittelmeerraum durch Napoleon zwar "ausgebremst" - aber durch die weltweiten Kolonien doch die m.E. vorherrschende Seemacht.

* China stand ja auch erst nach Napoleons Niederlage auf der "Speisekarte" des Brit. Empires.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.

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Re: Wer geht wie vor die Hunde?

Beitrag von Liberator » 26.01.2012, 15:31

ingo_001 hat geschrieben:
Liberator hat geschrieben:Es wird oft übersehen, das China bis ins 18. Jhrt die größte Volkswirtschaft der Welt war. Das britische Empire konnte sich erst nach dem Sieg über Napoleon als unangefochtene Weltmacht etablieren.
Damals zählte im Zweifel aber die militärische Stärke mehr - und da war China dem Brit. Empire unterlegen.
Klar war England insgesamt mächtiger. Aber während China "Heimvorteil" hatte, mussten die Engländer sich erst einmal einschiffen, und große Truppenteile waren ohnehin an anderen Plätzen gebunden.

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Re: Wer geht wie vor die Hunde?

Beitrag von Saiber » 26.01.2012, 15:49

Liberator hat geschrieben:Klar war England insgesamt mächtiger. Aber während China "Heimvorteil" hatte, mussten die Engländer sich erst einmal einschiffen, und große Truppenteile waren ohnehin an anderen Plätzen gebunden.
Der Liberator, wie Pipi Langstrumpf. Malt sich die Welt sowie sie ihm gefaellt.

Mein Freund, die Eingeborene Amerikas hatten auch Heimvorteil und trotzdem wurden sie auf ihren Land von den Europaer ausgerottet. Mit primitiveren Handfeuerwaffen, als die im Opiumkrieg.
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Re: Hong Konger sind Hunde

Beitrag von Liberator » 26.01.2012, 15:55

Saiber hat geschrieben:Deine Ignoranz ist schon so nervig dass es schon goldig wird.

Ausnahme und bitte mich nicht anklagen wegen Urheberrechtsverletzung usw. ich mache dass auch nur noch einmal:

"As for the other conflicts, the Qing did have their troubles, troubles not helped by sending the same General Sun of the Vietnam debacle to handle military finances in campaigns against the gurkhas of Nepal. (This was Qianlong’s “you’re doing a heckuva job, Brownie” moment.) There is no doubt that military preparedness was at an all-time low, but lack of MODERN FIREARMS was not the problem. In fact, the Qing were able to conquer so much of Xinjiang, Tibeτ, and Mongolia in large part because they used modern cannons and firearms against people like the Zunghar Mongols who were relying on spears and bows. It was the Qing use of cannon that made them so formidable against the preceding Ming Dynasty and sent the last Ming emperors scrambling in the early 17th century to overturn their “no foreign firearm manufacturing” edict just as the forces of Nurhaci & Sons were helping themselves to everything north of the Great Wall.

It was not until the fruits of the industrial revolution began to sweep through the British military (beginning about three decades AFTER the Qianlong letter) that British technology could play a decisive role in a military encounter with the Qing. Most notably, the use of steam-powered gunships gave the British a huge tactical advantage along the Chinese coast. Of course Qianlong didn’t know about these in 1793, Robert Fulton wouldn’t launch his first steamship until ten years later. The Qianlong Emperor was an arrogant and pompous jackass at times, but let’s not fault the man because the crystal ball was broken."


Du musst aber auch Englisch koennen um das zu verstehen.
Kann ich, keine Sorge. Interessant zu lesen.
Meine Argumentation fbeschränkt sich aber auch nicht auf Waffenhandel, sondern bezieht sich eigentlich auf Handel generell. Militärische Macht basiert letztlich auf wirtschaftlicher Macht.
Saiber hat geschrieben: Und nochmal die Frage: Wuerden die USA Waffen oder Waffenfaehiges Material an die Iraner liefern um an deren Oel zu kommen? So was auch die Handelspolitik der damaligen Imperialmaechte. Wieso soll ich so doof sein und ein Land, das ich ausbeuten aeh mit dem ich handeln will, der sich aber trotzig zeigt, militaerisch stark machen? Um mich dann mit meinen eigenen Waffen zu schlagen?
Bis 1979 haben die Perser alles von den Amis gekriegt was sie wollten. Dann kam die Revolution, und innerhalb der Revolution haben sich die den USA antagonistisch gesinnten Kräfte durchgesetzt. Das war nicht zwangsläufig so, es gab auch einige die damals gegen die US-Botschaftsbesetzung waren und lieber einen neutrale Haltung bezogen hätten. (Sowohl Persien als auch der Iran war mit der Sowjetunion verfeindet)
Wenn die Iraner sich mit den Amerikanern zusammenraufen würden (So wie Mao es in den 70ern gemacht hat), wäre (Waffen)Handel durchaus wieder möglich. Die iranische Führung ist allerdings nachwievor der Meinung das es den äußeren Feind braucht um ihre Herrschaft aufrechtzuerhalten. Aber wer weiß, vielleicht ändert sich diese Haltung auch irgendwann. Mittlerweile sind 70% der Iraner nach der Revolution geboren worden.
PS für Öl machen die USA doch alles, oder? :roll:
Saiber hat geschrieben: Mein Freund, die Eingeborene Amerikas hatten auch Heimvorteil und trotzdem wurden sie auf ihren Land von den Europaer ausgerottet. Mit primitiveren Handfeuerwaffen, als die im Opiumkrieg.
Da vergleichst du aber wirklich Äpfel mit Birnen.

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Re: Hong Konger sind Hunde

Beitrag von Saiber » 26.01.2012, 16:09

Liberator hat geschrieben:Edit: Ich halte meine meine Argumentation insgesamt für absolut pro-chinesisch. Ein Riesenreich wie China kann meiner Meinung nach nicht ein paar Piraten aus dem Nordatlantik zum Opfer fallen ohne das da in der Führung ein paar Fehlentscheidungen getroffen wurden. Vielleicht habe ich mich etwas zu sehr mit Sun Yat-sen beschäftigt und daher eine zu Qing-kritische Haltung, aber was solls. :wink:
Hat nichts mit Pro- oder Contra-Chinesisch zu tun. Nur ob hirnrissig oder nicht und ich bekomme Kopfschmerzen wenn ich sowas lese. Diese "paar Piraten" waren auf der Welt eine Macht. Und wenn ich ein Maschinengewehr habe koennen auch noch 100 Boxer mit Schwertern und Messern auf mich zukommen. Die radiere ich mit einem Zug weg. Oder schiesse eine Granate einfach so in einer 500 Mann Meute. Soviel zum Kraefteverhaeltnis. Deine Argumentationen und Eroerterung ist grundlagenlos und schon im Ansatz nie haltbar. Genauso gut koennte man sagen, haette Hindenburg Hitler nicht zum Kanzler gemacht, waere den Deutschen der 2. Weltkrieg erspart geblieben.
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Re: Hong Konger sind Hunde

Beitrag von Liberator » 26.01.2012, 16:16

Saiber hat geschrieben:
Liberator hat geschrieben:Edit: Ich halte meine meine Argumentation insgesamt für absolut pro-chinesisch. Ein Riesenreich wie China kann meiner Meinung nach nicht ein paar Piraten aus dem Nordatlantik zum Opfer fallen ohne das da in der Führung ein paar Fehlentscheidungen getroffen wurden. Vielleicht habe ich mich etwas zu sehr mit Sun Yat-sen beschäftigt und daher eine zu Qing-kritische Haltung, aber was solls. :wink:
Hat nichts mit Pro- oder Contra-Chinesisch zu tun. Nur ob hirnrissig oder nicht und ich bekomme Kopfschmerzen wenn ich sowas lese. Diese paar Piraten waren auf der Welt eine Macht. Und wenn ich ein Maschinengewehr habe koennen auch noch 100 Boxer mit Schwertern und Messern auf mich zukommen. Die radiere ich mit einem Zug weg. Oder schiesse eine Granate einfach so in einer 500 Mann Meute. Soviel zum Kraefteverhaeltnis. Deine Argumentationen und Eroerterung ist grundlagenlos und schon im Ansatz nie haltbar. Genauso gut koennte man sagen, haette Hindenburg Hitler nicht zum Kanzler gemacht, waere den Deutschen der 2. Weltkrieg erspart geblieben.
Juhu wir sind bei Hitler angekommen! :lol: :lol: :lol: *

Das erste Gatling-Machinengewehr wurde 1861 entwickelt, also nach dem Opiumkrieg. Du hast insoweit recht, als das es zu Beginn des Krieges tatsächlich militärisch schlecht um China stand (Vielleicht gar nicht mal Waffentechnisch, aber doch Organisatorisch, Taktisch und Logistisch etc.), nur hätte es nach meiner Meinung nach nie soweit kommen müssen. Piraten hin oder her.

* Edit: "Godwin's law: As an online discussion grows longer, the probability of a comparison involving Nazis or Hitler approaches 1."

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Re: Hong Konger sind Hunde

Beitrag von Saiber » 26.01.2012, 16:29

Liberator hat geschrieben: Kann ich, keine Sorge. Interessant zu lesen.
Meine Argumentation fbeschränkt sich aber auch nicht auf Waffenhandel, sondern bezieht sich eigentlich auf Handel generell. Militärische Macht basiert letztlich auf wirtschaftlicher Macht.

Das erste Gatling-Machinengewehr wurde 1861 entwickelt, also nach dem Opiumkrieg. Du hast insoweit recht, als das es zu Beginn des Krieges tatsächlich militärisch schlecht um China stand (Vielleicht gar nicht mal Waffentechnisch, aber doch Organisatorisch, Taktisch und Logistisch etc.), nur hätte es nach meiner Meinung nach nie soweit kommen müssen. Piraten hin oder her.

* Edit: "Godwin's law: As an online discussion grows longer, the probability of a comparison involving Nazis or Hitler approaches 1."
Du schnallst es einfach nicht. BTW. Maschinengewehr war nur ein Bildnis. Granaden gabs auch erst spaeter also reite mal nicht auf meinem Sarkasmus rum sowie ein kleiner Junge der endlich einen Lolli gefunden hat.

Dann halt so. "Das waere genauso wenn man argumentieren wuerde: waeret ihr doch in euren Hoehlen geblieben, haetten wir diese Diskussion erst gar nicht."
Bis 1979 haben die Perser alles von den Amis gekriegt was sie wollten. Dann kam die Revolution, und innerhalb der Revolution haben sich die den USA antagonistisch gesinnten Kräfte durchgesetzt. Das war nicht zwangsläufig so, es gab auch einige die damals gegen die US-Botschaftsbesetzung waren und lieber einen neutrale Haltung bezogen hätten. (Sowohl Persien als auch der Iran war mit der Sowjetunion verfeindet)
Wenn die Iraner sich mit den Amerikanern zusammenraufen würden (So wie Mao es in den 70ern gemacht hat), wäre (Waffen)Handel durchaus wieder möglich. Die iranische Führung ist allerdings nachwievor der Meinung das es den äußeren Feind braucht um ihre Herrschaft aufrechtzuerhalten. Aber wer weiß, vielleicht ändert sich diese Haltung auch irgendwann. Mittlerweile sind 70% der Iraner nach der Revolution geboren worden.
PS für Öl machen die USA doch alles, oder? ....
Mann o Mann... was soll man dazu nur sagen..... :roll: :roll: :roll: :roll:

Wie alt bist du eigentlich? 13?
Echtes Wissen ist, wenn Du das, was Du weisst, als Wissen erkennst, und das, was Du nicht weisst, als Nichtwissen akzeptierst.

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Re: Hong Konger sind Hunde

Beitrag von Shenzhen » 26.01.2012, 16:41

Gaehn ist die Sinologiestunde endlich vorbei?

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Re: Hong Konger sind Hunde

Beitrag von Saiber » 26.01.2012, 16:43

Shenzhen hat geschrieben:Gaehn ist die Sinologiestunde endlich vorbei?
Ja, bestimmt, spaetestens jetzt. Und ich bereue es wieder.
Echtes Wissen ist, wenn Du das, was Du weisst, als Wissen erkennst, und das, was Du nicht weisst, als Nichtwissen akzeptierst.

Shenzhen
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Re: Hong Konger sind Hunde

Beitrag von Shenzhen » 26.01.2012, 16:48

Vergiss es einfach Saiber, es wird immer Menschen geben die denken weil sie 3 Semester Sinologie studiert haben und 6 Monate in China waren denken sie wissen und verstehen China... Wir wissen es besser :wink:

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