Lebenskosten in Schanghai

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Re: Lebenskosten in Schanghai

Beitrag von blackrice » 18.10.2018, 15:58

sag uns was du vorhast und wie alt dein Kind ist
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Re: Lebenskosten in Schanghai

Beitrag von blackrice » 18.10.2018, 16:13

dies schon bei http://www.schanghai.com gepostet? DORT wirst erst mal zerlegt und dann bekommst vlt. auch serioese Antworten :mrgreen:
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Re: Lebenskosten in Schanghai

Beitrag von 看什么看 » 18.10.2018, 16:28

Mal abgesehen davon das ich grundsätzlich davon abraten würde mit einem Kleinkind oder gar Baby nach Shanghai oder allgemein nach China zu gehen...

Monetär würde ich sagen evtl. 20-25% mehr Geld wie in einer dt. Metropole und man kann es dort gut aushalten. Wenn du in Shanghai allerdings auch ein eigenes Auto haben willst oder besser noch 2 (für die Frau) und in einem eigenen Häuschen residieren willst, dann wird es schon arg teuer.


Gruß

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Re: Lebenskosten in Schanghai

Beitrag von blackrice » 18.10.2018, 16:53

Switzer hat geschrieben:Wenn man z.B. nach einer Gehaltsvorstellung gefragt wird ein Büro in Schanghai aufzubauen und zu leiten für eine Deutsche Niederlassung
hierfuer sind in den allermeisten Firmen mehr oder weniger festgesetzte Budgets

mir scheint Du bist bereits viele Jahre um nicht zu sagen Jahrzehnte bei/in einem biz-field taetig (?)

( habe mir eben alle deine "Beitraege" durchgelesen...hmmm )
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Re: Lebenskosten in Schanghai

Beitrag von tigerprawn » 18.10.2018, 18:17

Mit 3000€ Netto kommst Du da auch gut aus, bis auf

- Schule. Deutsche Schule so 1000€ pro Monat, internationale Schule so 2000€ pro Monat. Am besten vom Arbeitgeber uebernehmen lassen oder das mehr verdienen.
- Autos/Zulassung sind auch ein gutes Stueck teurer.
Bestimmte Hobbies sind auch viel teurer, z.B. Golf.

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Re: Lebenskosten in Schanghai

Beitrag von blackrice » 18.10.2018, 21:17

tigerprawn hat geschrieben:xyz
netter Troll-Versuch
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Re: Lebenskosten in Schanghai

Beitrag von cmstein » 19.10.2018, 05:22

Switzer hat geschrieben:Wie z.B. in Hamburg oder Düsseldorf mit 3.000 Euro Netto. Also man lebt nicht an der Armutsgrenze. Kann sich aber auch nicht unbedingt eine S-Klasse leisten als Alleinverdiener.
Ganz einfach. Leben in China ist grundsätzlich sehr billig, Du kannst mit 10 bis 20 % der Kosten von Deutschland für Essengehen, öffentliche Verkehrsmittel etc. rechnen. Supermärkte sind in Hülle und Fülle vorhanden, meistens Walmart und französische Ketten, aber auch paar einheimische, preislich nehmen sich die alle nichts.

Es gibt nur einen relevanten Kostenfaktor, das ist die Miete. Hier bist Du chancenlos, Du hast keine Sprachkenntnisse, keinen Freundeskreis, der die helfen kann, kein Vermieter hat Bock auf Dich. Du bist also auf dem Markt für Expats, deren Firma alles bezahlt.

Mit einem Kind nach China gehen ohne dass der Arbeitgeber die Schule bezahlt, das ist natürlich utopisch, die Kosten sind ein paar 10.000 Euro pro Jahr. Ob man die Luftverschmutzung in Peking oder Shanghai einem Kind zumuten will, das muss jeder selbst wissen.

Fazit: Ich bzw. die anderen Old Hands hier im Forum könnten mit 1000 Euro in Peking und Shanghai weit besser leben als jemand in Hamburg mit 3000 Euro. Für Dich ist China aber ohne Arbeitgeber, der Wohnung und Schule bezahlt, kein Thema. Wenn Du woanders hinwillst, dann solltest Du nach Südostasien blicken, nicht nach China.

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Re: Lebenskosten in Schanghai

Beitrag von Shenzhen » 19.10.2018, 07:01

Es gibt meiner Meinung/Erfahrung nach 3 Moeglichkeiten: (cmstein liegt da ganz richtig)

1. Dir/Euch gefaellt China und ihr kommt mit den alltaeglichen Unzulaenglichkeiten klar, werdet ein "Old China Hand", dann koennt ihr nach eine Weile und mit genug Erfahrung und auch einer Portion Glueck guenstiger leben als in Deutschland. (Schule/Kindergarten bei allen Szenarien mal aussen vor gelassen - die muss der Arbeitgeber uebernehmen).
2. Ihr wollt vergleichbar wie in Deutschland leben incl. Wohnung, Kultur, Auto, Essen und pipapo, dann kannst du schon mal das 3-Fache Gehalt ansetzen das du in Deutschland bekommen wurdest.
3. Ihr lebt ein Mittelmass aus gerade noch annehmbarer Wohnung, ab und an mal westlich essen (gehen), kein eigenes Auto, ist aber eigentlich auch nicht wirklich mit Deutschland vergleichbar. Dann rechne gut mit 30-50% Mehrausgaben als in Deutschland.

Der Punkt Kind ist auch in Hinsicht der Luft und Umwelt zu beachten, es soll zwar inzwischen schon besser sein in/um Shanghai aber das wahre ist es meiner Meinung nicht. Hier im Sueden sehe ich das als gerade noch akzptabel. Rechne auf jeden Fall mit Mehrkosten fuer entspr. Filter und Einschraenkung der Lebensqualitaet. Auch die Kosten fuer die Geburt sind zu beachten - wir haben es zwar auch Chinesisch durchgezogen und sind recht guenstig weg gekommen - dazu musst du aber eine "Old China Hand/Frau" sein. Oder halt darauf achten, dass die Krankenkasse auch die Kosten fuer die Geburt in einem "Expat-Krankenhaus" uebernimmt. Auch das drum herum mit Hebamme usw usf. ist nicht wie in Deutschland alles fast kostemlos - da darfst du selber in die Tasche fuer greifen, wir haben das ganze Brimborium weggelassen, ich frage mich ernsthaft warum in D 1 Jahr Hechelkurs, Windelpraktukum und Gemeinschafts-Haendchenhalten gemacht wird - sowas gibt es im "normalen" China einfach garnicht - Sex, Bauch, Geburt und fertig....

Welches Szenario fuer dich passt solltest du selber heraus finden - evtl. erstmal einen "Schupperkurs" China mit 1 Jahr belegen mit Vollversorgung vom Arbeitgeber was Wohnung, Schule und Transport betrifft und dann gucken ob man zurecht kommt oder nicht. Manche geben schon nach 2 Wochen auf und wollen zurueck zu Mutti.... Nur die Harten kommen in den Garten....

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Re: Lebenskosten in Schanghai

Beitrag von Shenzhen » 19.10.2018, 10:10

Fuer 2.500 Netto nach Shanghai? OK, wenn alle Nebenkosten mit gedeckelt sind mag das fuer einen Berufseinsteiger oder jemanden in mittlerer Fuehrungsebene reichen. Als jemand der dort eine Filiale aufbauen soll ist das reine Abzocke.
Als Bonus zum normalen Deutschen Gehalt auch nicht gerade ein Brueller wenn man die Position betrachtet aber je nach Gesamt-Paket evtl. akzeptabel. Es kommt wirklich sehr darauf an was alles vom Arbeitgeber bezahlt wird da die Kosten fuer mache in Deutschland "normale" Sachen extrem teuer sein koennen in SH.

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Re: Lebenskosten in Schanghai

Beitrag von cmstein » 19.10.2018, 11:58

Shenzhen hat geschrieben:Es kommt wirklich sehr darauf an was alles vom Arbeitgeber bezahlt wird da die Kosten fuer mache in Deutschland "normale" Sachen extrem teuer sein koennen in SH.
Was soll das denn denn außer Miete/Schule/Kindergarten?

Ich würde es in keiner chinesischen Stadt schaffen, 1000 Euro im Monat auszugeben. Schaffen wirnicht mal trotz intensivem Taobao-Shopping der Holden. Gut, ich esse auch nur einmal in der Woche Steak 8) Da kostet dann um die 120, selbst Lobster ist für den Kurs zu haben in der einen genialen Seafoodkette.

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Re: Lebenskosten in Schanghai

Beitrag von Shenzhen » 19.10.2018, 12:21

Du willst mir sagen, das ihr fuer 120 RMB zu zweit Steak essen geht?

Ich weiss ja nicht wie es in SH aussieht aber wir geben locker 400-500 RMB fuer Essen am Tag aus. Und wir gehen auch nur in normale Chinesische Restaurants. Morgens Hong Kong Restaurant 130 RMB, ein bisschen Dimsum, Reisschleim fuer die Holde und zwei Eistee. Mittags evtl. zuhause - da kommen wir aber auch mit 100 RMB nicht richtig weit aus dem normalen Supermarkt. Nen Fisch locker 40RMB, eine Portion Shrimps ebenso 30-40RMB, und ein bisschen Gemuese + Reis sollte es dazu auch noch geben. Zwischendurch evtl. noch nen Kaffee oder Milchtee auch beim Nicht-Stabucks kostet der 20 RMB. Abends auch locker 200 RMB zum Essen gehen im normalen China-Restaurant. Das sind schon gut 1.500 Euro im Monat. Hummer gibts hier im Angebot fuer 300 RMB, reicht aber auch nicht - da kommt noch Gemuese, Trinken usw. hinzu - letztes mal sind wir bei 550 RMB gelandet.
Klar wenn du jedes mal nur an der Strassenecke 5 RMB Nudelsuppe isst kommst du mit 1000 Euro locker hin.

Das war nur das Essen - geht weiter bei Alltegsgegenstaenden wie Waschmittel, Anziehsachen usw. usf... da liegst du bei allem ueber Deutschen Preisen wenn du nicht das Billigste vom biligsten kaufst. Duschgel/Shampoo ist da nen weiteres Beispiel - gibt's im Deutschen Supermarkt in vernueftiger Qualitaet fuer 50ct. - hier locker 20 RMB in vergeichbarer Groesse wenn es nicht die billigste Chemiepampe sein soll. Saefte - hier nicht unter 10 RMB/l zu bekommen - das sind schon Angebote - "normal" liegen die bei 20-25RMB/l. Von Brot/Kaese/Butter rede ich schon garnicht mehr - das hab ich mir abgewoehnt. Nutella auf Toast - im Schnitt bestimmt 50% teurer als in D, wenn man in D noch auf Alternativ Haselnuss-Paste geht sicher das doppelte in China. Schokolade an sich - 200g Markenschoki fuer 1 Euro - versuch die mal in China zu kaufen...

Bist Du noch Student oder schon etwas "herangewachsen"? Klar als Student ohne grosse Ansprueche kann man mit dem Geld sicher auskommen, als jemand in einer Fuehrungsposition der eine Vertretung hier aufbauen soll und ggf. auch mal etwas "Praesenz" zeigen soll/will unmoeglich.

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Re: Lebenskosten in Schanghai

Beitrag von Shenzhen » 19.10.2018, 12:36

Oh ha - guter Witz....

mit 2500 Euro eine Familie und evtl. anstehendes Kind in SH finanzieren? Irgend nen dummen Studenten werden sie evtl. fuer sowas finden.

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Re: Lebenskosten in Schanghai

Beitrag von cmstein » 19.10.2018, 13:53

Ich glaub, Du musst öfter aus Shenzhen raus. In der Tat ist Essengehen dort viel teurer als in jeder anderen chinesischen Stadt, auf die Summen könnte ich in (derzeit) Nanning nie kommen. Auch bei den landesweiten Ketten geht das nicht, wir sind recht oft im Little Fat Sheep zB. Allerdings esse ich meistens in Shaanxi/Xian-Restaurant, weil es mir da immer schmeckt, auch wenn diese in Guangxi oder sonstwo sind.

Der ungenießbare Congee-Schleim zum Frühstück für meine Frau und die Wan Tan Suppe für die Tochter zum Frühstück kosten auch nur eine paar RMB, ich frühstücke nie außer Haus, sondern bleibe ich Schlagdistanz zu meiner Kaffeemaschine :D

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Re: Lebenskosten in Schanghai

Beitrag von Muxxen » 19.10.2018, 16:49

Wir können jetzt noch Stunden über Restaurantpreise in Tier 1 cities diskutieren, aber unterm Strich sind 2,5k netto für ne Entsendung mit Frau im Gebähralter ein schlechtes Angebot. Mit chin. Frau oder auch old china hand genannt, kann man beim Essen gut sparen. Allein schon, weil Madame alle Menus und Tafeln lesen kann. Aber mit ner dt. Frau, die gewisse Sachen (Käse, Milchprodukte, you name it) im täglichen Leben wissen will, wird es doch sehr schwierig mit dem Gehalt.

von der kindgerechten Umgebun für ein Neugeborenes fange ich garnicht erst an. Das können wir dann im nächsten Threat debattieren.
Der Verdacht liegt nahe, dass dem so ist!

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Re: Lebenskosten in Schanghai

Beitrag von rundherum » 20.10.2018, 07:20

Wir geben in China zwar auch über 500 RMB am Tag fürs Essen aus, aber nur weil wir das Leben geniesse und viel Zeit haben wenn wir dort sind. Verbringe wir Ferien in Europa, sind es min. 100 Euro am Tag fürs Essen, damit ist China immer noch billiger.
Wenn ich Vollzeit in China wohne und Leistung erbringen will, esse ich zu Hause - schon allein wegen der Hygiene und auch weil man sich in Restaurants nicht ausgewogen ernährt. Und da gibt man dann fürs Essen fast nichts mehr aus...
aber unterm Strich sind 2,5k netto für ne Entsendung mit Frau im Gebähralter ein schlechtes Angebot
Klar. Das durchschnittliche Expat-Packet für China beträgt derzeit 240.000 Euro im Jahr - damit dürften ca. 10.000 Euro im Monat effektives Gehalt drin liegen (Quelle: Forbes).
Aber nicht jeder ist eine hochdekorierte Führungsperson. Die Frage des TS ist daher, ob man damit leben kann. Und das kann man mit 3000 Euro durchaus komfortabel. Die wenigsten Einheimischen verdienen so viel.
Hat der TS später etwas mehr Berufserfahrung, wird er einen höheren Lohn fordern können - und dann kann man ja immer noch weiterschauen.

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