Kursrutsch beim Euro

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von egon » 26.07.2015, 16:53

@Obiwa(h)n: Ist der Euro inzwischen auch in China offizielles Zahlungsmittel, oder warum rührst Du China immer wieder in diese Diskussion? Oder wolltest Du was zur Wechselkursentwicklung Euro/RMB sagen, aber konntest Dich nicht richtig ausdrücken?
Dazu kann man aber allgemein sagen, dass das Eurospielgeld in der letzten Zeit von einem Negativrekord zum nächsten gesprungen ist. Ich weiss ehrlich gesagt nicht, wo Du eine gestiegene Wertentwicklung ausgemacht haben willst.
Nur am Rande: Als ich vor kurzem in China war, bin ich mit einem Koffer hin- und mit 2 Koffern zurück geflogen.
Der 2. (In China sind Koffer günstiger) war dann voll mit allerlei Haushaltszeug für unser Ferienhaus, wie Reiskocher, Steamer usw. Warum? Weil solche Sachen in China um Welten billiger sind als in Europa. Dabei habe ich aber nicht die Billigangebote genommen, sondern die Dinge, die im Vergleich schon teuer waren. Es ist Vieles in China erheblich teurer, aber nicht Alles.
Zu deinem Autovergleich Kleinwagen heute gegen Luxuswagen 2002:
Meinst Du mit
Ein Kleinwagen heute ist ein dramatisch viel besseres Auto (mit viel viel höherer Laufleistung) als eine Luxuslimousine von damals.
vielleicht so etwas:
Kleinwagen der 1.
oder etwas besser:
Kleinwagen der 2.
oder Kleinwagen-Luxus:
High-End-Kleinwagen
?
Dann ziehe ich doch lieber die alten Karren aus dem Euro-Einführungsjahr vor:
Alte Karre 1
Alte Karre 2
Und eines meiner Autos, bevor ich nach China ging, daher leider (ja leider) damals verkauft:
Alte Karre 3

T-Shirts in guter Qualität für 7 Teuros? Für 7 Spielos gibts T-Shirts bei Ramschläden wie Kik, oder im Sommer-Schmeiss-Alles-raus-Verkauf wenn man entweder eine Zwergen- oder Riesengrösse hat. Ansonsten geht für QUALITÄT unter 20 Teuros nicht viel.
Deine 7 Teuro-Tshirts kann man aber immerhin nach dem 2. Mal Waschen noch ganz gut zum Autowaschen nehmen - für Felgen und Auspuff.
Und Haus bauen kann also jeder Geringverdiener, zumindest ausserhalb der Ballungszentren?
Na gut, tiefste bayrische Provinz, Rosenheim. EFH ab 550000 Teuros.
Völlig am Ar... der Welt, Landshut: EFH ab 260000 Spielos.
So, dann lass mal hören, wie ein Geringverdiener, Familie mit Kindern so etwas finanzieren kann. Tipp: Gemäss buntendeutscher Definition ist ab 2000 Teuro Netto im Monat Mittelklasse. Einkommen muss also darunter liegen.
Wer kriecht, der stolpert nicht.

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von sweetpanda » 26.07.2015, 17:45

Ich gebe zu bedenken, dass es noch nie, auch niemals zu DM-Zeiten eine Phase gab, in der die Menschen jubilierten, dass alles kaum teurer geworden wäre.
Hie ein Zeitungsbericht von 1959 wo es um die Teuerung der Lebensmittel ging.
http://www.zeit.de/1959/46/weil-alles-t ... worden-ist
Es gehört zum üblichen jammern und lamentieren aller das alles teurer werde.
Der Euro ist seit 1999 Buchgeld, seit 2002 Bargeld bei einer Inflation von 2% sind nach 13 Jahren von 1€ nur noch 0,77€ übrig, bei 3% nur noch 0,68€.
Irgendwann einmal im Leben bildet man sich bestimmte imaginäre Preie, die man für den Rest seines Lebens zum Maßstab nimmt.
Nichts befriedigt einen Menschen verlässlicher als der Misserfolg eines Begabteren.

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von sweetpanda » 26.07.2015, 18:42

rundherum hat geschrieben:
Aber vergesse niemals, das Andere dafür Geld verlieren mussten. Die Börse funktioniert halt so. :mrgreen:
Ich kann jetzt ehrlich gesagt Deiner Logik nicht folgen. Wenn ich ein Unternehmen (oder ein Teil davon) kaufe das Schuhe herstellt, dieses Unternehmen Schuhe verkauft, damit einen Gewinn erwirtschaftet und ich diesen Gewinn als Inhaber erhalte - wer hat dann verloren?
Für Derivate stimmt diese Theorie schon, besonders bezogen auf den Emittenten der ja nur eine Wette formuliert bei der er davon ausgeht, dass er Recht behält. Der Basiswert wird sich in einer bestimmten Zeitspanne nach seinen Annahmen bewegen, doch auch das funktioniert nicht immer aus Sicht des Emittenten.
Wenn alle Finanzinstitute immer alles im Griff haben, frage ich mich warum Apple und nicht irgendeine Bank den größten Börsenwert haben. Auch die Profis in der Finanzindustrie haben nicht den Stein der Weisen, gäbe es ein System oder einen "Algorithmus" der immer sicherer Überrenditen verspricht, würden der gesamten Finanzmarkt noch im gleichen Moment zusammenbrechen.

Das man aber Gewinne immer nur durch Verluste anderer machen kann, kann ich auch nicht nachvollziehen.
http://www.onvista.de/aktien/Daimler-Ak ... =off#chart

Edmund27 kauft 2012 Daimleraktien zu 40€, verkauft sie 2013 für 50€ an rundherum und dieser verkauft sie mir Anfang 2015 für 70€ und ich habe sie vor kurzem für 80€ verkauft.
Wir alle 3 haben einen Gewinn gehabt, oder nicht?

Ich weiß nur, dass dann wenn meine Eltern mein Kindergeld seit 1980 nur in einen DAX-Fond gesteckt hätten, ich mit Abschluss meines Studium mir beinahe ein Haus hätte kaufen können.

Nur mal überschlagsweise:

100€ im Monat für ca. 24 Jahre sind 28000€ Kapitaleinsatz

http://www.finanzen.net/index/DAX/Seit1959

Das ist der Dax seit 1980, ohne de Dividendenausschüttungen von 2-3% pro Jahr, die man immer wieder Anlegen kann.
Durch den cost average Effekt, hätte man am Anfang und in Niedrigphasen mehr Anteile für sein Geld bekommen und so halte es für durchaus möglich, dass man Stand heute 200.000€ zusammen hätte.
Wenn das konsequent jeder Normalverdiener machen würde, dann könnte jeder nach 30 Jahren verhältnismäßig wohlhabend sein. Zum Glück macht es nicht jeder, denn wenn jeder "Reich" würde, dann wären wir ja wieder alle gleich.
Es ist halt nur traurig, dass alleine die sinnlosen Ausgaben für Zigaretten, Alkohol, Handy und Sky ausreichen könnten, um ein nettes Vermögen bis zum Rentenalter aufzubauen.
Nichts befriedigt einen Menschen verlässlicher als der Misserfolg eines Begabteren.

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von Yingxiong » 26.07.2015, 19:13

Wenn man zu jemandem von 1960 sagen würde, wie viel heute jemand bekommt, der NICHT arbeitet, dann würden sie diesen als sehr reich einstufen.
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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von rundherum » 27.07.2015, 13:23

Aber wenn die Menschen bei Deiner Firma Schuhe kaufen, dann kaufen Sie keine Schuhe bei einer anderen Firma. Und somit verliert die andere Firma Kunden an dich. Und macht hier vielleicht Verlust und ist der Verlierer. Außerdem hat reale Wirtschft nichts mit der Börse zu tun. Das ist eine ganze andere Welt.
Der Markt wächst aber, wenn auch nur langsam. Sei es wegen Produktionssteigerung oder wegen Gelddrucken und Inflation. Wenn man nun in allen Bereichen investiert ist, wächst das Vermögen mit.

Würde die Wirtschaft still stehen und die EZB kein Geld drucken, hättest Du natürlich recht - dann gäbe es auch keinen Gewinner ohne Verlierer. Durch die Automatisierung, die Globalisierung und das Gelddrucken sind die Verlierer aber v.a. die Lohnarbeiter - wie oben beschrieben. Es verliert also nicht der andere Investor, sondern der kleine Mann. Bargeld entwertet sich, Lohnbeträge ebenso.

@sweetpanda: danke für die anschauliche Ausführung!

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von blur » 27.07.2015, 14:06

sweetpanda hat geschrieben:Ich weiß nur, dass dann wenn meine Eltern mein Kindergeld seit 1980 nur in einen DAX-Fond gesteckt hätten, ich mit Abschluss meines Studium mir beinahe ein Haus hätte kaufen können.
Dann google mal wofür das Kindergeld eigentlich genutzt werden soll, sicher nicht um es für das Kind zu sparen. Kann man aber natürlich machen, gibt ja keine Kontrolle.

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von Obiwan2 » 28.07.2015, 03:53

egon hat geschrieben:@Obiwa(h)n: Ist der Euro inzwischen auch in China offizielles Zahlungsmittel, oder warum rührst Du China immer wieder in diese Diskussion? Oder wolltest Du was zur Wechselkursentwicklung Euro/RMB sagen, aber konntest Dich nicht richtig ausdrücken?
Dazu kann man aber allgemein sagen, dass das Eurospielgeld in der letzten Zeit von einem Negativrekord zum nächsten gesprungen ist.
Nun, jetzt ist es auf einmal in letzter Zeit. Die letzte Aussage war, dass der Euro im Vergleich zu allen wichtigen Währungen seit seiner Einführung massiv abgewertet hat und das ist schlichtweg Blödsinn, wie ich dir gezeigt habe. Im Vergleich zur wichtigsten Währung ist er sogar gestiegen.
Nur am Rande: Als ich vor kurzem in China war, bin ich mit einem Koffer hin- und mit 2 Koffern zurück geflogen.
Der 2. (In China sind Koffer günstiger) war dann voll mit allerlei Haushaltszeug für unser Ferienhaus, wie Reiskocher, Steamer usw. Warum? Weil solche Sachen in China um Welten billiger sind als in Europa. Dabei habe ich aber nicht die Billigangebote genommen, sondern die Dinge, die im Vergleich schon teuer waren. Es ist Vieles in China erheblich teurer, aber nicht Alles.
Die meisten Chinesen sehen das anders und kaufen so gut wie alles was geht im Ausland. Ich finde es einfach nur schockierend wenn man in China durch die Läden läuft. Selbst chinesische Produkte sind meist weit teurer als in Deutschland, slebst wenn man einen Wechselkurs von 1/10 annimmt.
T-Shirts in guter Qualität für 7 Teuros? Für 7 Spielos gibts T-Shirts bei Ramschläden wie Kik, oder im Sommer-Schmeiss-Alles-raus-Verkauf wenn man entweder eine Zwergen- oder Riesengrösse hat. Ansonsten geht für QUALITÄT unter 20 Teuros nicht viel.
Ein T-Shirt von H&M, C&A oder Takko, das 7 Euro kostet ist mittlerweile schon teuer. Das hält dann vielleicht nur 1-2 Jahre, aber so lange trägt es eh kein Mensch.
Und Haus bauen kann also jeder Geringverdiener, zumindest ausserhalb der Ballungszentren?
Na gut, tiefste bayrische Provinz, Rosenheim. EFH ab 550000 Teuros.
Rosenheim ist direktes Einzugsgebiet von MUC. Viel teurer geht es eigentlich gar nicht mehr.
Völlig am Ar... der Welt, Landshut: EFH ab 260000 Spielos.
So, dann lass mal hören, wie ein Geringverdiener, Familie mit Kindern so etwas finanzieren kann. Tipp: Gemäss buntendeutscher Definition ist ab 2000 Teuro Netto im Monat Mittelklasse.
Das ganze x2, weil ich davon geschrieben hatte dass sich das Doppelverdiener problemlos leisten können. 260K abzuzahlen wird da wirklich absolut ohne Probleme jeden Geringverdiener gelingen.

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von canni » 28.07.2015, 04:28

Knofifan....

Ein T-Shirt von H&M, C&A oder Takko, das 7 Euro kostet ist mittlerweile schon teuer. Das hält dann vielleicht nur 1-2 Jahre, aber so lange trägt es eh kein Mensch.

Als Produzent von solchen Sachen sag ich Dir, dass Dein vergleich nicht nur hinkt sondern beinlos ist. Du kannst auch einen Fiat 500 fahren anstatt einem Mercedes C Klasse... Die haben beide 4 Räder und je nachdem auch ein Lenkrad.. aber sonst?

Humbug und Mist hat vielliecht voll PES 120 gsm... die echten T shirts haben mindestesn 90 % BW und 180 gms... merkst was?
Wieder mal Äpfel und Birnen verglichen. Aber in einem hast Du recht. Dieses Dreckszeug kostet in China bei Humbug und Mist mehr als in Allahmania.

Und noch eins, ein Jahr oder zwei? Träum weiter Flieger... wenn du sagst zwei Wäschen
falls nicht schon die erste aus versehen mit 60 grad war....

In einigen Sachen hast Du recht, aber in der Mehrzahl eben nicht. Mich würde mal interessieren, durch welche "Läden" Du inChina gelaufen bist? Durch die mit unseren Steuergeldern (weil auf Verlust geplant) betriebenen Null-Kunden-Malls unserer hochverehrten Markenanbieter?

Da kauf ich mich doch liebst ein T shirt von Farerri.... wie mir Shenzhi neulich gezeigt hat hahaha..
mit 140 gsm .... für 30 RMB oder eins von Prosche für 40 RMB... man sieht hier.. germanistische Labels sind halt besser angesehen als die italienischen.

Ich werf mal meinen Hut in den Ring..als ich zur Schule ging (erste Klasse) kostete eine Brezel 7 deutsche pfennig... wer bietet weniger... Glaub keiner hahaha vielleicht Grufti... in Reichspfennig haha heute auf DM umgelegt kost diese schwäbische Erfindung rund 1,80... DM
Das Leben ist manchmal wie jemand, der Dir eine Tafel Schokolade hinhält und wenn Du reinbeisst merkst Du, dass es eine Zitrone ist. Mogelpackung.
Wenn du eine Sprache nicht oder nicht richtig sprichst, solltest Du zumindest ein guter Pantomime sein....

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von egon » 28.07.2015, 06:44

Obiwan2 hat geschrieben: Und Haus bauen kann also jeder Geringverdiener, zumindest ausserhalb der Ballungszentren?
Na gut, tiefste bayrische Provinz, Rosenheim. EFH ab 550000 Teuros.
Rosenheim ist direktes Einzugsgebiet von MUC. Viel teurer geht es eigentlich gar nicht mehr.
Völlig am Ar... der Welt, Landshut: EFH ab 260000 Spielos.
So, dann lass mal hören, wie ein Geringverdiener, Familie mit Kindern so etwas finanzieren kann. Tipp: Gemäss buntendeutscher Definition ist ab 2000 Teuro Netto im Monat Mittelklasse.
Das ganze x2, weil ich davon geschrieben hatte dass sich das Doppelverdiener problemlos leisten können. 260K abzuzahlen wird da wirklich absolut ohne Probleme jeden Geringverdiener gelingen.[/quote]
Hier wird gar nix mal 2 genommen! Familieneinkommen deutsche Mittelklassefamilie beginnt bei 2000 Teuro im Monat.
Oder sollen etwa 2 Familien in einem Haus wohnen?
Und Rosenheim direktes Einzugsgebiet von München? Direktes Einzugsgebiet heisst täglich pendeln. Bei ca. 1,5h pro Weg fragwürdig.
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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von Loong » 28.07.2015, 08:48

egon hat geschrieben:Und Rosenheim direktes Einzugsgebiet von München?
Ja.
Direktes Einzugsgebiet heisst täglich pendeln.
Ja. Ich hatte mal einen Kollegen (inzwischen im Ruhestand), der ist täglich von Salzburg nach München gependelt.
Bei ca. 1,5h pro Weg fragwürdig.
Der Zug braucht 40 Minuten.
久而久之越来越多人可以亲我屁股!

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von Obiwan2 » 02.08.2015, 03:30

Das Median Nettoeinkommen eines Vollzeitarbeitnehmers in D liegt bei knapp 2.000 Euro im Monat.

Damit kann man, dank der extrem geringen Preise, auch eine Familie ernähren, aber sich natürlich kein Haus in Süddeutschland leisten.

Wenn beide arbeiten geht das aber problemlos, nur nicht in der direkten Umgebung von MUC.
In einigen Sachen hast Du recht, aber in der Mehrzahl eben nicht. Mich würde mal interessieren, durch welche "Läden" Du inChina gelaufen bist? Durch die mit unseren Steuergeldern (weil auf Verlust geplant) betriebenen Null-Kunden-Malls unserer hochverehrten Markenanbieter?
Ganz normale Läden wie Uniqlo, C&A, H&M,.... kostet drastisch mehr als in D und die Auswahl ist gruselig.
Ich werf mal meinen Hut in den Ring..als ich zur Schule ging (erste Klasse) kostete eine Brezel 7 deutsche pfennig... wer bietet weniger... Glaub keiner hahaha vielleicht Grufti... in Reichspfennig haha heute auf DM umgelegt kost diese schwäbische Erfindung rund 1,80... DM
Eine Butterbretzel an der Ubahn in MUC kostet nur 80 Cent, beim Bäcker keine 40.

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von Obiwan2 » 02.08.2015, 03:34

egon hat geschrieben: Und Rosenheim direktes Einzugsgebiet von München? Direktes Einzugsgebiet heisst täglich pendeln. Bei ca. 1,5h pro Weg fragwürdig.
Das dauert Door to Door keine Stunde. Dafür kannst du dir ein Haus in sehr netter Umgebung leisten.

Machen viele tausende Leute täglich. Ich auch demnächst wenn ich aus dem Smoghorror raus bin.

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von canni » 02.08.2015, 05:49

... rechnen war besser als Mathe.... 80 Eurocent wären nach der Rechnung unserer Altvorderen ja 1,60 DM...
right`?
Sind wir uns ja fast einig.
Das Leben ist manchmal wie jemand, der Dir eine Tafel Schokolade hinhält und wenn Du reinbeisst merkst Du, dass es eine Zitrone ist. Mogelpackung.
Wenn du eine Sprache nicht oder nicht richtig sprichst, solltest Du zumindest ein guter Pantomime sein....

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von edmund27 » 13.08.2015, 07:05

Jetzt passiert das, was ich die ganze Zeit geahnt habe. Die chinesische Regierung greift ein und wertet den Yuan ab. Heute gibt es für den Euro 7,13 RMB. Vielleicht sehen nächste Woche schon wieder die 8 vorm Komma.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 47904.html
Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh. ( Henry Ford )

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von wingtsun » 13.08.2015, 10:26

Sehr gut, dann buche ich mal wieder Urlaub :P
Ich bin wie dieser Paul, ein menschlicher Panzer.

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