Kursrutsch beim Euro

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von egon » 25.07.2015, 15:07

@rundherum:
Deine Ausschweifungen in allen Ehren. Aber was nützt das dem "Lohnarbeiter", Familienvater? Der hat erstens nicht genug Geld, um in irgendwelche risikovollen Sachen zu investieren, zweitens nicht das Wissen und drittens nicht die Zeit.
Mit solchen wie deinen "Ratschlägen" werden nur unwissende Kleinanleger dazu verleitet, auf den in der Scheinweld fahrenden Zug des unendlichen Reichtums und schnellen Geldes aufzuspringen, um sie dazu zu missbrauchen, die Kurse in die gewünschte Richtung zu treiben. Bevor die jedoch merken, was gespeilt wird, haben sie ihr Geld bereits verloren und die Berufsspekulanten sind wie die Heuschrecken längst über etwas anderes hergefallen. Der von dir genannte Anlagehorizont von 30 Jahren spricht denn auch nicht dafür, Vertrauen aufzubauen. Das bedeutet lediglich, eine trügerische Sicherheit vorzugaukeln "Über die letzten 30 Jahre war unsere Anlagestrategie 100% erfolgreich" blablabla. Nur ist es eine alte Binsenweisheit, dass Erfolge der Vergangenheit nicht als Garantie für die Zukunft taugen. Steht auf den Hochglanzprospekten der "Anlageprodukte" der Banken auch so. Ganz unten auf der letzten Seite, ganz klein gedruckt.
Und ganz nebenbei bemerkt hat es recht wenig mit den Problemen zu tun, die vom verfallenden Euros und den damit verbundenen Verwerfungen und Risiken, einhergehend mit dem Kaufkraftverlust breiter Bevölkerungsschichten, besonders in Deutschland, verursacht werden.
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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von rundherum » 25.07.2015, 15:25

Der hat erstens nicht genug Geld, um in irgendwelche risikovollen Sachen zu investieren, zweitens nicht das Wissen und drittens nicht die Zeit.
Geldmässig reichen 500 Euro zum starten. Bei mir waren es sagenhafte 1000. Aber das mit dem Wissen ist in der Tat ein Problem. Hier muss man eben selbst entscheiden, wie viel Verantwortung man für seine Finanzen übernehmen will. Ich musste da auch viel Zeit zum Lernen investieren - aber mir ist das lieber, als einer Institution ausgeliefert zu sein.
Mit solchen wie deinen "Ratschlägen" werden nur unwissende Kleinanleger dazu verleitet, auf den in der Scheinweld fahrenden Zug des unendlichen Reichtums und schnellen Geldes aufzuspringen, um sie dazu zu missbrauchen, die Kurse in die gewünschte Richtung zu treiben.
Der Punkt ist ja eben genau nicht das schnelle Geld, sondern das langfristige Investieren. Wenn man sein Geld auf einem Bankkonto in Euro hat, verliert man garantiert langsam aber stetig.

Ich arbeite weder für eine Bank noch verkaufe ich irgendwelche Produkte. Aber ich glaube an Eigenverantwortung und habe keine Lust, einer Bank eine Gebühr zu bezahlen damit sie mein Geld Gassi führt, während ich das Risiko trage. Ebenso wenig möchte ich, dass sich mein Geld auf dem Konto langsam entwertet. Also investiere ich.

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von rundherum » 25.07.2015, 15:31

Und ganz nebenbei bemerkt hat es recht wenig mit den Problemen zu tun, die vom verfallenden Euros und den damit verbundenen Verwerfungen und Risiken, einhergehend mit dem Kaufkraftverlust breiter Bevölkerungsschichten, besonders in Deutschland, verursacht werden.
Das bringt uns ja zurück zum Thema.
Natürlich hat es viel mit dem Kursverfall des Euros zu tun. Wenn man nur sein Häuschen und sein Bankkonto hat, ist man eben genau diesem Kursverfall ausgeliefert. Wer jedoch ein internationales Unternehmen (oder auch nur einen Teil davon) besitzt, verliert sein Vermögen nicht durch diese Politik.

Das heutige Geldsystem ist genau darauf ausgelegt, die Armen zu enteignen und den Reichen zu geben. Wenn man immer mehr Geld druckt und den Investoren gibt, muss man sich nicht wundern, wenn die Reichen reicher werden und der Rest des Volks ärmer wird. Als einzige Strategie macht es da doch Sinn, selbst zum Investor zu werden und sich nicht in die Opferrolle zu begeben?

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von egon » 25.07.2015, 16:28

Es geht doch nicht nur darum, wie ich Geld "irgendwie" anlegen kann, sondern auch darum, wieviel mein Lohn, den ich mir mühsam jeden Tag erarbeiten muss, überhaupt noch Wert ist und morgen Wert sein wird. Davon abgesehen ist doch das System an sich oberfaul, wenn man sein Geld in z.T. hochriskante Anlagen stecken muss, um es einer staatlich organisierten Entwertung zu entziehen.
Und machen wir uns nichts vor. Die niedrige Inflation der letzten 2 Jahre ist hauptsächlich dem Ölpreisverfall geschuldet. Nun, mit niedrigen Benizpreisen lassen sich insbesondere Deutsche so schön ruhig stellen. Da "übersieht" man dann auch gern, wie beispielsweise Lebensmittel langsam aber stetig teurer werden, insbesondere bei Dingen wie Obst, Gemüse, Käse, Fleisch, Wurst wo man schlecht vergleichen kann. Klar sind z.B: auch Fernseher billiger geworden. Jedoch braucht man nicht jeden Monat einen, so dass dies wieder nur der Statistikverfälschung dient.
Noch kurz zurück zu deinen Lohnarbeitern. Gemäss buntesdeutscher Scheinweltdefinition gilt eine Familie mit 2 Kindern als Mittelklasse, wenn das Nettoeinkommen 24k Teuro (Hartz4 plus Kindergeld plus ein paar Hunderter) im Jahr übersteigt.
Nach Abzug der Kosten ist da nicht mehr viel mit Sparen. Für 30 Jahre anlegen fällt dann ebenso aus, wie riskante Sachen.
Aber immer wieder schön, wie man die Leute mit solchen Statistiken einlullen und ruhig halten kann. "Wow. Wir sind zwar an jedem Monatsende blank, aber "die da oben" sagen, wir sind Mittelklasse."
Also. Wenn schon arbeitslos, dann wenigstens in einem Beruf, der wirklich Spass macht.
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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von rundherum » 25.07.2015, 18:45

Davon abgesehen ist doch das System an sich oberfaul, wenn man sein Geld in z.T. hochriskante Anlagen stecken muss, um es einer staatlich organisierten Entwertung zu entziehen.
Da geb' ich dir vollkommen recht. Aber was können wir tun? In der Schweiz haben wir noch das Glück, direkte Demokratie zu haben und so die Politiker vom Verschulden abzuhalten. Aber auch der Franken wertet sich, real gerechnet, ab - nur etwas langsamer. Wenn man in Dollar, Euro oder, Gott bewahre, ungarischen Forint bezahlt wird, ist's noch schlimmer.
Gemäss buntesdeutscher Scheinweltdefinition gilt eine Familie mit 2 Kindern als Mittelklasse, wenn das Nettoeinkommen 24k Teuro (Hartz4 plus Kindergeld plus ein paar Hunderter) im Jahr übersteigt.
Die ganzen Definitionen sind ohnehin ein Witz. Europäer sind Meister darin, sich selbst zu trösten. Die ganzen Armen sagen sich dann auch immer, dass Geld allein ja nicht glücklich mache... und legitimieren so die Enteignungspolitik weiter. Aber damit behält Henry Ford recht:

Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.


Apropos Mittelklasse:
Wie ist das eigentlich bei euch in Deutschland? Kann man sich da irgendwie noch ein Häuschen im Grünen kaufen, wenn die Eltern nicht bereits Land und Geld haben?
In der Schweiz zahlt man in meiner Region mindestens 800k Euro für ein Häuschen. Damit muss man 200k als Anzahlung zusammen kriegen. Ist machbar, wenn man, als Paar, schön 8 Jahre lang seine 2000 Euro pro Monat zur Seite legt. Viel Spass beim Sparen...
In Hongkong ist's noch krasser. Eine halbwegs anständige 90 Quadratmeter-Wohnung kostet gleich eine Million Euro. Und man muss c.a. 500k davon als Anzahlung leisten. Und das mit einem medianen Nettolohn, der etwa jenem von Deutschland entspricht.

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von edmund27 » 25.07.2015, 18:47

@rundherum

Deine Ausführungen sind interessant. Aber einen wesentlichen Teil hast du vergessen. An der Börse kannst du nur gewinnen, wenn es gnügend Verlierer gibt. Das Eine bedingt immer das Andere. Ohne Verliere kannst Du niemals Gewinn machen. Deshalb geht das Geld an der Börse auch nicht verloren, es hat immer ein anderer. Deshalb vergiss niemals, dass Du nur Gewinne machen kannst, weil andere verloren haben.
Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh. ( Henry Ford )

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von egon » 25.07.2015, 19:26

@Edmund:
Ich hatte es so in etwa schon beschrieben, wer die Gewinner und wer die Verlierer sind.
egon hat geschrieben:... unwissende Kleinanleger dazu verleitet, auf den in der Scheinweld fahrenden Zug des unendlichen Reichtums und schnellen Geldes aufzuspringen, um sie dazu zu missbrauchen, die Kurse in die gewünschte Richtung zu treiben. Bevor die jedoch merken, was gespeilt wird, haben sie ihr Geld bereits verloren und die Berufsspekulanten sind wie die Heuschrecken längst über etwas anderes hergefallen....
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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von rundherum » 25.07.2015, 19:56

@rundherum

Deine Ausführungen sind interessant. Aber einen wesentlichen Teil hast du vergessen. An der Börse kannst du nur gewinnen, wenn es gnügend Verlierer gibt. Das Eine bedingt immer das Andere. Ohne Verliere kannst Du niemals Gewinn machen. Deshalb geht das Geld an der Börse auch nicht verloren, es hat immer ein anderer. Deshalb vergiss niemals, dass Du nur Gewinne machen kannst, weil andere verloren haben.
Das ist nur im Derivatehandel oder bei sehr kurzfristigem Halten so. Derivate würde ich am Anfang nur zum Absichern verwenden - dann ist es egal, ob man gewinnt oder verliert. Dafür sind sie nämlich auch ursprünglich gedacht. Aktien und Obligationen haben einen intrinsischen Wert: Aktien sind Anteile an Unternehmen, die Dinge Produzieren, Gewinn erwirtschaften und Dividenden zahlen. Obligationen sind Darlehen, die einen Zins abwerfen. Beides kann man kaufen und verdient dann eine gewisse Rendite.

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von edmund27 » 25.07.2015, 21:27

@rundherum
Es ist immer so und hat mit gewissen Papieren nichts tun. Wir leben in einer Dualen Welt. Und das Geldsystem funktioniert halt so. Ohne Gläubiger gäbe auch keine Schuldner. Warren Buffet sagt kürzlich einmal: Wir befinden uns im Krieg arm gegen reich. Also genießen Deinen Erfolg. Aber vergesse niemals, das Andere dafür Geld verlieren mussten. Die Börse funktioniert halt so. :mrgreen:
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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von rundherum » 25.07.2015, 21:34

Aber vergesse niemals, das Andere dafür Geld verlieren mussten. Die Börse funktioniert halt so. :mrgreen:
Ich kann jetzt ehrlich gesagt Deiner Logik nicht folgen. Wenn ich ein Unternehmen (oder ein Teil davon) kaufe das Schuhe herstellt, dieses Unternehmen Schuhe verkauft, damit einen Gewinn erwirtschaftet und ich diesen Gewinn als Inhaber erhalte - wer hat dann verloren?

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von egon » 25.07.2015, 21:41

rundherum hat geschrieben:
Aber vergesse niemals, das Andere dafür Geld verlieren mussten. Die Börse funktioniert halt so. :mrgreen:
Ich kann jetzt ehrlich gesagt Deiner Logik nicht folgen. Wenn ich ein Unternehmen (oder ein Teil davon) kaufe das Schuhe herstellt, dieses Unternehmen Schuhe verkauft, damit einen Gewinn erwirtschaftet und ich diesen Gewinn als Inhaber erhalte - wer hat dann verloren?
Sofern der Bedarf an Schuhen nicht sprunghaft angestiegen ist, dann hat mindestens ein Mitbewerber "deines" Schuhunternehmens eingebüsst.
Weil, deine Aktien des Schuhunternehmens steigen i.d.R. nur, wenn das Unternehmen Wachstum vermeldet. Und in einem Markt, der wie bei Schuhen in seinem Wachstum begrenzt ist, muss also mindestens ein Unternehmen schrumpfen, damit ein anderes wachsen kann.
Bei gleichbleibendem Geschäft (mit Gewinn) bekommst du natürlich (wenigstens) die Dividende. Aber mit den von Dir genannten Anlagesummen kannst du nach Steuer dann mal bei Mc Doof vorbeischauen und dir nen Burger und ne Cola gönnen.
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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von Obiwan2 » 26.07.2015, 04:55

egon hat geschrieben: Ja, der Kleinwagen ist besser als damals. Aber Kleinwagen bleibt Kleinwagen, da wird nix Mittelklasse draus, made in Germany schon gar nicht.
Ein Kleinwagen heute ist ein dramatisch viel besseres Auto (mit viel viel höherer Laufleistung) als eine Luxuslimousine von damals. Da liegen Welten dazwischen.
Wenn ich von L...ätta schreibe, musst Du nicht mit der Aldi-Pampe gegenhalten. Gut, L...ätta gibts im Aldi keine und Du mit deinen 200k Euro Jahresgehalt kannst schlecht woanders...
Aber selbst wenn wir den Normalpreis L...ättaa damals und Aldi-Pampe heute vergleichen, dann sind das immer noch 70% Preiserhöhung. Liegt dann doch erheblich über der vorgegaukelten Inflationsrate.
Ja, ich kaufe nur beim Discounter. Da stehen auch viele dicke Dienstwagen davor.

Und das Laetta damals nur ein paar Pfennig gekostet hat musst du erst mal belegen. Die heutigen Preise kannst du dir auf den Preisvergleichsseiten anschauen.
Markiere mal die ganzen Ecken bei Google Maps und schicke den Link. Wenn ich wieder auf Durchreise in München bin, würde ich das gern in Anspruch nehmen. Scheint ja das Friseurparadies schlechthin zu sein, dieses München.
10 Euro dürfte wohl sowas wie der Standardpreis sein. Ueber 12 Euro findest du kaum mehr. In den Ketten in den Malls kannst du dir schon für 5 Euro die Haare schneiden lassen.
Du solltest vielleicht mal nicht so viel Gehirnwäsche von der Einheitspresse abonnieren.
Lebensmittel günstiger? Ich lache mich schief.
Man kann es eigentlich kaum glauben wie brutal billig alles ist wenn man aus China nach Deutschland kommt. Es ist schon fast pervers billig in Deutschland.

Klick dich hier mal durch

http://www.welt.de/wirtschaft/article13 ... reise.html
Lange nicht mehr in einer Gemüseabteilung gewesen?
Doch - und muss fast kotzen wie günstig das in Deutschland ist. Billiger (und sauberer) als auf dem Wetmarket in China.
Elektroprodukte? Sind billiger, aber wirklich billiger, nicht preiswerter. Wenn man nicht richtig Geld in die Hand nimmt, gibts nämlich nur noch Schrott.
Ein Fernseher den man heute für 500 Euro kauft, der hält viel viel viel länger als eigentlich notwendig. Das ganze Haushaltszeug das heute nur noch 10 Euro kostet hält ewig....
Das Gleiche gilt für Kleidung, Fahrzeuge usw. Bankprodukte billiger?
Kleidung kostet heute im Vergleich zu früher fast nichts mehr. Teure T-Shirts kostet vielleicht noch 7 Euro.
Autos sind im Vergleich zu früher Spottbillig und haben Top Ausstattung.
Kontofuehrungsgebuehren, Ausgabeaufschlag, Kreditkartengebühren, Gebühren beim Geldabheben,.... das gibt es heute quasi gar nicht mehr bei den Banken.
http://www.finanzen.net/devisen/dollarkurs
Blödsinn ist es, den Tageskurs von gestern hier zu verlinken. Was willst Du damit sagen? Die Welt ist schön?
Geh auf dem Link auf Max und du wirst sehen das der Euro seit seiner Einführung gestiegen ist.

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von Obiwan2 » 26.07.2015, 05:01

rundherum hat geschrieben:[
Wie ist das eigentlich bei euch in Deutschland? Kann man sich da irgendwie noch ein Häuschen im Grünen kaufen, wenn die Eltern nicht bereits Land und Geld haben?
Abseits der Ballungszentren jeder Geringverderdiener sofern 2 Einkommen zu Verfügung stehen. In MUC natürlich nicht.
In der Schweiz zahlt man in meiner Region mindestens 800k Euro für ein Häuschen. Damit muss man 200k als Anzahlung zusammen kriegen. Ist machbar, wenn man, als Paar, schön 8 Jahre lang seine 2000 Euro pro Monat zur Seite legt. Viel Spass beim Sparen...
In D zwischen 50k (Ossiland) und 1,5 Millionen (Umgebung von MUC für ein normales Haus). Im Schnitt sind es wohl 200-500k.

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von edmund27 » 26.07.2015, 06:51

rundherum hat geschrieben:
Aber vergesse niemals, das Andere dafür Geld verlieren mussten. Die Börse funktioniert halt so. :mrgreen:
Ich kann jetzt ehrlich gesagt Deiner Logik nicht folgen. Wenn ich ein Unternehmen (oder ein Teil davon) kaufe das Schuhe herstellt, dieses Unternehmen Schuhe verkauft, damit einen Gewinn erwirtschaftet und ich diesen Gewinn als Inhaber erhalte - wer hat dann verloren?
Aber wenn die Menschen bei Deiner Firma Schuhe kaufen, dann kaufen Sie keine Schuhe bei einer anderen Firma. Und somit verliert die andere Firma Kunden an dich. Und macht hier vielleicht Verlust und ist der Verlierer. Außerdem hat reale Wirtschft nichts mit der Börse zu tun. Das ist eine ganze andere Welt. 8)
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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von Yingxiong » 26.07.2015, 08:51

Heute kauft man bzw vor allem Frau nicht nur Schuhe, weil sie gebraucht werden, sondern weil frau das 100., 200, ... Paar für ihre Sammlung möchte. Somit ist die andere Firma kein Verlierer.
R.I.P. Little Yingxiong Engelskind 05.01.2013

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