Lebensmittel aus China mit Schwermetallen...... belastet

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Re: Lebensmittel aus China mit Schwermetallen...... belastet

Beitrag von Laogai » 16.05.2014, 14:08

Rainbiker hat geschrieben:Die Preistreiberei kommt vom Handel. Die Supermarktketten wollen sich untereinander ausstechen.
:lol: :lol: :lol:
Da hat aber jemand von Wirtschaft absolut keine Ahnung :shock:
Warum wollen sich denn die Nahrungsmittelhersteller und die Händler untereinander ausstechen? Weil der Verbraucher dort einkauft, wo die Ware günstiger zu bekommen ist.
Rainbiker hat geschrieben:Ich glaube kaum, dass irgend ein Kunde zum Marktleiter geht und sagt: Ich will nur 2 Euro für die Erdbeeren bezahlen.
Natürlich macht das kein Kunde. Er geht nämlich nicht zum Marktleiter, sondern zum nächsten Supermarkt, wo er die Ware billiger bekommt.
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Re: Lebensmittel aus China mit Schwermetallen...... belastet

Beitrag von Rainbiker » 16.05.2014, 14:18

NEIN !
Ich jage nicht jedem gesparrten Cent hinterher! Sorry, da muss ich dein Weltbild wohl zerstören. Es gibt wirklich Menschen, die nicht nur auf die billigsten Angebote abfahren.

Herr schmeiß Hirn vom Himmel! Aber bitte sorge dann auch dafür, dass es die Richtigen bekommen!
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Re: Lebensmittel aus China mit Schwermetallen...... belastet

Beitrag von no1gizmo » 16.05.2014, 14:21

Laogai hat geschrieben: Herr schmeiß Hirn vom Himmel!
Das denke ich mir auch, wenn ich hier deine Beiträge so lese. Bei dir scheint es einfach nur um China-Bashing-Bashing zu gehen.

Die Verantwortung auf den Kunden zu schieben ist ziemlich hirnrissig. Lebensmittel haben sicher und sauber zu sein, wenn nicht, dann hat der Einkäufer (NICHT der Kunde, sondern der Handel) versagt, hat der Lieferant versagt, hat ggf. die Regierung des Landes versagt.

Der Milchpulverskandal in China kommt deiner Meinung auch nur durch Billig-Käufer?

Im Laden oder auf dem Markt sieht man nur Preise, hat hingegen kaum eine Info über die Herkunft und den Entstehungs-/Bearbeitungsprozess der Lebensmittel. Und wer nun einfach vergleichbare (sofern vorhanden) Lebensmittel kauft, die teurer sind, kann sich nicht darauf verlassen, dass diese Produkte nun besser sein.

Ordentliches Wirtschaften ist ja erlaubt. Jedes Unternehmen und jeder Staat versucht (oder sollte versuchen) seine Prozesse zu optimieren und durch höhere Produktivität günstiger produzieren zu können.
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Re: Lebensmittel aus China mit Schwermetallen...... belastet

Beitrag von Laogai » 16.05.2014, 14:39

Rainbiker hat geschrieben:Ich jage nicht jedem gesparrten Cent hinterher! Sorry, da muss ich dein Weltbild wohl zerstören.
Du wirst es dir vielleicht nicht vorstellen können, aber mein Weltbild besteht mehr als dem Bild von einem Rainbiker. Du würdest es zerstören wenn du mir beweisen könntest, dass einzig die Hersteller und der Handel für die Preistreiberei verantwortlich wären. Kannst du aber nicht.

Zu dem hier erwähnten Erdbeer-Skandal werde ich mich heute Abend nochmal äußern.
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Re: Lebensmittel aus China mit Schwermetallen...... belastet

Beitrag von Rainbiker » 16.05.2014, 14:45

Laogai hat geschrieben: Du würdest es zerstören wenn du mir beweisen könntest, dass einzig die Hersteller und der Handel für die Preistreiberei verantwortlich wären. Kannst du aber nicht.

Zu dem hier erwähnten Erdbeer-Skandal werde ich mich heute Abend nochmal äußern.

Wenn es nach dem Willen der Hersteller ginge, würde die Preise mit Sicherheit nicht sinken. Für den Hersteller sind höhere Preise viel interessanter! Die Hersteller schliesse ich in dieser Betrachtung mal aus, wenn es einzig darum geht, wer will die super - billigen Preise wirklich haben.
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Re: Lebensmittel aus China mit Schwermetallen...... belastet

Beitrag von no1gizmo » 16.05.2014, 14:55

Rainbiker hat geschrieben: Wenn es nach dem Willen der Hersteller ginge, würde die Preise mit Sicherheit nicht sinken. Für den Hersteller sind höhere Preise viel interessanter! Die Hersteller schliesse ich in dieser Betrachtung mal aus, wenn es einzig darum geht, wer will die super - billigen Preise wirklich haben.
Der Hersteller ist selbst Abnehmer... denn er nimmt Rohstoffe, Energie und Arbeitskraft ab.

Natürlich möchte er seine Waren zu möglichst hohen Preisen verkaufen, doch wenn er es aber nicht kann, dann wird er seinen Gewinn nur doch Preisdurckweitergabe gegenüber seinen Lieferanten sichern können. Er kauft also billigere Waren ein, versucht diese Waren und Energie durch andere Ver-/Bearbeitungsprozesse einzusparen und er spart beim Personal und deren Ausbildung.

Jetzt ist es aber nicht so, dass dies anders wäre, wenn er selbst keinen so hohen Preisdruck hätte. Mehr Gewinn ist ökonomisch immer erstrebenswert. Wer als Kunde (Abnehmer) denkt, dass der Lieferant in Zeiten besserer Preise sein Personal nur deswegen gleich besser bezahlt und mehr Geld für Waren/Verfahren ausgibt, der irrt...
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Re: Lebensmittel aus China mit Schwermetallen...... belastet

Beitrag von gzs » 16.05.2014, 15:11

Von wegen der Verbraucher verlangt immer billigere Preise. Selten so ein Blödsinn gehört. ICH, als Verbraucher habe in meinem Supermarkt noch NIE verlangt, dass irgend ein Preis gesenkt werden soll.
Kaufst du im (Bio)laden die wenigen (meist teuren) Marken von denen du sicher weißt dass sie ehrlich produziert und gekennzeichnet wurden? Die gibts nämlich … wenige, aber es gibt sie

Oder gehst du zu Aldi und nimmst, was da ist?

Und wenn ja, warum gehst du zu Aldi? Weils billig ist, oder?

Die Masse der Verbraucher geht immer da hin, wos billig ist und beschwert sich wenns mal teurer wird. Das ist einer der vielen Faktoren der die Massen so leicht lenkbar werden lässt …

Und nachdenken woher das Zeug kommt, tut sowieso kaum einer. Bis wieder mal eine Skandal-Sau durchs Dorf getrieben wird. Dann regen sich alle auf und kaufen am nächsten Tag den gleichen Dreck wieder - weil er billig ist.
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Re: Lebensmittel aus China mit Schwermetallen...... belastet

Beitrag von punisher2008 » 16.05.2014, 21:24

JensB hat geschrieben: 1. Die gibt's nur wenn? Juni, Juli?
Keine Ahnung, ich dachte Mitte Mai gäbe es auch schon Erdbeeren. War lange nicht mehr in D Erdbeeren essen, hier gibt es sie schon ab Januar. Aber egal, dann wartet man eben bis Juni! Ich muss nicht das ganze Jahr frische Erdbeeren haben sondern esse nach Möglichkeit das was es gerade gibt, auch wenn es im Winter nur Äpfel, Birnen, Orangen (natürlich auch importiert, aber sicher nicht aus China) oder sonst was ist. Ist früher auch gegangen, und ich wage zu behaupten da ernährte man sich teilweise gesünder. Man sollte sich eben an die Jahreszeit anpassen. Ist in China genau so. Auch ich hätte gern das ganze Jahr Mangos, ich muss aber bis Juni warten bis es einheimische gibt. Außerdem esse ich gerne Pfirsiche, auch auf die muss ich bis Sommer warten. Im Winter esse ich eben anderes Obst. Alles eine Frage wie flexibel man ist.
3. Hast du schon mal selber gepflückt? Vermutlich nicht, sonst wüstet du das selber pflücken in etwa das gleiche kostet wie die Discounter.
Doch, des öfteren. Auf die Preise habe ich ehrlich gesagt nicht geachtet. Aber selbst wenn die Erdbeeren etwa das gleiche wie beim Discounter kosten, ich weiß dass sie frisch sind und ich kann mich schon beim Pflücken vollstopfen. Das macht man ja schließlich nicht jeden Tag, höchsten einmal die Woche oder alle 2 Wochen. Die Mühe wäre es mir allemal wert Obst ohne Schwermetalle zu bekommen.
4. Vom Rücken will ich gar nicht erst reden.
Ja mei, der Rücken! Wer selbst nicht mehr pflücken kann lässt das halt die Kinder oder Enkel machen. Denen macht das auch noch einen riesen Spaß. :mrgreen:
Du meinst nun GM Food.
Soweit ich mich erinnere haben die mehr auf dem Gewissen als gen-manipuliertes Gemüse. Monsanto hat auch für den Vietnam-Krieg u.a. Agent Orange hergestellt, und jetzt machen sie Lebensmittel. Ist also kein Wunder wenn man denen nicht so ganz traut. Wenn alles so einwandfrei wäre wozu dann die ganze Geheimhaltung und Verweigerung von Interviews etc.? Mir ist das nicht so ganz kosher.

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Re: Lebensmittel aus China mit Schwermetallen...... belastet

Beitrag von sweetpanda » 16.05.2014, 22:04

Ich sehe die Sache so:

Es gibt bestimmte Grenzwerte an die man sich in der EU/ Deutschland halten muss.
Dies wird stichprobenartig überwacht. Daher ist er nicht verwerflich als Endverbraucher preissensitive Entscheidungen zu treffen.
Warum insbesondere in China häufiger diese Probleme auftreten, liegt auf der Hand.

1.Die wesentlich höhere "pauschale" Umweltverschmutzung muss natürlich auch dazu führen, dass Nahrung aus China belasteter ist.
2.Die gesetzlicher Bestimmungen und die Kontrollen sind dort nicht so "ausgefeilt" wie bei uns.
3.Produzenten und Konsumenten sind noch nicht so sensibilisiert bzgl. bestimmter Gefahren wie bei uns.

Zu den Erdbeeren....80% der in Deutschland Verarbeiteten stammen mittlerweile aus China.
1000 Kilo gefrorene Erdbeeren kosten 600€, dass ist ja billiger als billiges Mineralwasser. :wink:

http://blog.zeit.de/china/2012/10/12/ch ... -geschaft/
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Re: Lebensmittel aus China mit Schwermetallen...... belastet

Beitrag von Laogai » 16.05.2014, 22:28

Suedchina hat geschrieben:Du hättest auch mal zwischen den Zeilen "lesen" sollen das Lebensmittel in China noch stärker belastet sind als das was Exportiert wird.
Vielleicht kannst du zwischen den Zeilen lesen, aber leider nicht 1 und 1 zusammen zählen. Denn "zwischen den Zeilen" bedeutet das, dass hier nicht Überschüsse aus der Produktion exportiert werden, sondern speziell für den Export angebaut wird. Und irgendwie kann ich es mir schwer vorstellen, dass Chinesische Produzenten bzw. Zwischenhändler deutsche Importeure die Pistole auf die Brust setzen und ihnen zuraunen "Du kaufst jetzt meine billige Ware oder ich mach dich Jacke, du Opfer!". Eher wird es umgekehrt sein, die deutschen (ausländischen) Importeure sind nach China gegangen und haben angefragt "Könnt ihr uns was billiges liefern?". Und wer ist dann...
Suedchina hat geschrieben:Der Chinese spart an jedem Mist, egal ob es um Sicherheit geht oder beim Essen.
... das Sparschwein? Ganz davon abgesehen, dass ich deine Wortwahl "der Chinese" mal wieder für völlig daneben halte. Aber gut, das ist halt dein Bild-Zeitungs-Niveau.
no1gizmo hat geschrieben:Die Verantwortung auf den Kunden zu schieben ist ziemlich hirnrissig.
Ich schiebe die Verantwortung keineswegs allein auf den Verbraucher (lies mein erstes Posting hier, wenn du es bisher nicht gemacht oder schon wieder vergessen hast). Aber ich gebe dem Verbraucher durchaus eine Mitschuld.
no1gizmo hat geschrieben:Lebensmittel haben sicher und sauber zu sein, wenn nicht, dann hat der Einkäufer (NICHT der Kunde, sondern der Handel) versagt, hat der Lieferant versagt, hat ggf. die Regierung des Landes versagt.
Durchaus! Hier hat wohl überwiegend der Einkäufer und die deutsche Regierung versagt. Bzw. fünf Augen zugedrückt. Ich habe mich noch nicht darüber informiert, ob die in den Lebensmitteln gefunden Rückstände auch in China verboten sind. Ihr habt das alle bestimmt schon gemacht, also klärt mich bitte auf.

So oder so, es liegt in der Verantwortung des Importeurs die Ware auf Konformität mit den deutschen Gesetzen hin zu überprüfen. Und die deutsche Regierung muss dafür sorgen, dass entsprechende Kontrollen stattfinden.
no1gizmo hat geschrieben:Der Milchpulverskandal in China kommt deiner Meinung auch nur durch Billig-Käufer?
Ganz anderes Thema. Also bitte nicht abweichen!

Apropos abweichen. In dem ARD Bericht wird der Ausbruch von Magen-Darm-Grippe 2012 in Berlin und Brandenburg ausgelöst durch den Verzehr von Erdbeeren aus China ganz selbstverständlich in einen Topf mit Schwermetallen und Pestizide geworfen. Klar, kommt aus China, ist schlecht.
Verursacher der Magen-Darm-Grippe, nämlich humane Noroviren, entstehen aber nicht wegen Schwermetalle oder Pestizide.
Im Abschlussbericht des RKI (PDF) heißt es:
Robert Koch Institut hat geschrieben:Die große genomische Vielfalt nachgewiesener Noroviren innerhalb dieses Ausbruchs könnte auf eine Kontamination mit menschlichen Fäkalien (z.B. durch Bewässerung, Düngung, Waschen) während des Produktionsprozesses der Erdbeeren hindeuten.
So so. Da wurde also wahrscheinlich mit Nachterde gedüngt. Eigentlich sollte man meinen, dass das eine eher ökologische Form der Düngung ist.

So, und nun macht ihr mal eure Hausaufgaben. Die ARD hat sie nicht gemacht.
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Re: Lebensmittel aus China mit Schwermetallen...... belastet

Beitrag von no1gizmo » 16.05.2014, 22:40

Deutschland (als Wirtschafts- und Regulierersystem) die Schuld in die Schuhe zu schieben für Lebensmittelskandale aus dem Ausland finde ich in Ordnung, denn es mangelt an Kontrollen. Nur der Endverbraucher ist als letztes schuldig an diesen Umständen.

In diesem Thread geht es nach meinem Verständnis nicht um konkret nur um Schwermetallbelastung, sondern um Lebensmittelskandale. Und ja, auch Schwermetallbelastung ist ein Skandal, da es relativ leicht verstellbar gewesen wäre und einfach nicht verkauft bzw. importiert werden dürfen. Was Schwermetalle im Körper alles so anrichten können, kann man leicht im Internet nachschlagen. Wobei die Konzentration wohl kaum so hoch ist, dass es zu konkreten Vergiftungssymptomen kommt, aber die Krebsgefahr nicht zu unterschätzen bleibt, insbesondere für Kinder.
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Re: Lebensmittel aus China mit Schwermetallen...... belastet

Beitrag von Laogai » 16.05.2014, 22:51

sweetpanda hat geschrieben:Link zum Blog der Zeit
Herzlichen Dank für den Link (dein Beitrag erschien, als ich noch am Verfassen meines Pamphlets war)! Das bestätigt also meine Vermutung.

Was mich etwas stutzig macht: "Was Früchte und Gemüse aus der Volksrepublik vielleicht etwas anfälliger macht für dieses Virus, der beim Menschen Brechdurchfall auslöst: In China wird immer noch mit Jauche gedüngt. In der EU ist das verboten." (aus dem Blogeintrag).

Hmmm, seit tausenden von Jahren haben die Menschen mit Jauche gedüngt. Aber jetzt und zum Glück hat die EU erkannt, dass das absolut schädlich ist und durch ein Verbot die Menschheit vor dem Aussterben gerettet. Danke, EU :evil: :twisted:
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Re: Lebensmittel aus China mit Schwermetallen...... belastet

Beitrag von Laogai » 16.05.2014, 23:04

no1gizmo hat geschrieben:Deutschland (als Wirtschafts- und Regulierersystem) die Schuld in die Schuhe zu schieben für Lebensmittelskandale aus dem Ausland finde ich in Ordnung, denn es mangelt an Kontrollen. Nur der Endverbraucher ist als letztes schuldig an diesen Umständen.
Ziemlich unsinnige Trennung. Es gibt nicht "ein Deutschland" auf der einen Seite und "Endverbraucher" auf der anderen Seite. Es gibt Entscheidungsträger in Deutschland, und die sind auch immer gleichzeitig Endverbraucher, da humanoider Herkunft.

Aber das nur am Rande und reichlich OT :wink:
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Re: Lebensmittel aus China mit Schwermetallen...... belastet

Beitrag von JensB » 17.05.2014, 03:01

In China wird immer noch mit Jauche gedüngt. In der EU ist das verboten.
Ich zweifel etwas daran das es in der EU generell verboten ist. Da wurde vermutlich etwas falsch aufgeschnappt.

Diese Art der Düngung sollte auch in China eigentlich kein Problem sein. Allgemein sollte das Problem Verunreinigung weniger im Dünger liegen. Der Anbauer wird eher unterdüngern statt überdüngern. Überdüngern kostet nur Geld und kann das Wachstum hemmen, oder die Pflanze sogar töten. Mit unterdüngern kommen Pflanzen in der Regel gut zurecht.

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Re: Lebensmittel aus China mit Schwermetallen...... belastet

Beitrag von sweetpanda » 17.05.2014, 07:52

Ich kann nicht glauben, dass Jauche verboten ist. Habe es noch im Februar März gesehen.
In China werden sehr wahrscheinlich teilweise auch menschliche Exkremente genommen.
Die beinhalten dann auch mehr Viren die Menschen gefährlich werden können und Klärschlamm darf bei uns nicht im Obst- oder Gemüseanbau genutzt werden, bei Getreide oder Raps schon.
Macht auch Sinn, denn diese Produkte werden nur hochgradig verarbeitet verzehrt, nicht teilweise roh wie Obst und Gemüse.

P.S. Heute Abend gehe ich wieder zum Aldi. Nach 19:00 Uhr kommen die roten Schildchen aufs Obst und Gemüse. Seltsamerweise versammeln sich gerade dann die "Besserverdiener" dort und nicht die sozial schwachen.
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