Als deutscher Augenoptikergeselle in Peking ?!

Für alle, die in Peking leben, sich für Peking interessieren oder vor bzw. während ihres Peking-Aufenthalts Kontakte knüpfen und Erfahrungen austauschen möchten.
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Als deutscher Augenoptikergeselle in Peking ?!

Beitrag von TiSop » 13.03.2018, 21:01

Hallo in die Community!

Mein Freund hat das Angebot, für seinen Arbeitgeber für 3 Jahre (mit Option auf eine Verlängerung auf 5 Jahre) nach Peking zu gehen, erhalten.

Wenn er das Angebot annehmen sollte, würde ich (w, 23 Jahre alt) auf jeden Fall mitgehen.

Während mein Freund in Peking beruflich den "ganzen Tag" beschäftigt wäre, hätte ich aus jetziger Sicht vorerst keine (berufliche) Tätigkeit, der ich nachgehen könnte.

Ebenso mache ich mir Gedanken, dass ich nach meiner Rückkehr in frühestens 3 Jahren aus meinem Beruf (Augenoptikerin) "raus bin".

Somit stellt sich mir die Frage, ob es die Möglichkeit gibt, als Augenoptikergeselle aus Deutschland, in Peking eine Anstellung zu finden.
Im Internet bin ich auf die "Glasses City" gestoßen, habe jedoch keine Ahnung, ob man dort überhaupt eine Verwendung für mich hätte.

Habt Ihr vielleicht Tipps oder vielleicht sogar einen Kontakt an wen ich mich in dieser Angelegenheit wenden könnte?

Für Eure Hilfe danke ich Euch vielmals im Voraus. :)

LG,
Sophia

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Re: Als deutscher Augenoptikergeselle in Peking ?!

Beitrag von ingo_001 » 14.03.2018, 09:08

Herzlich willkommen bei uns :)
TiSop hat geschrieben:Ebenso mache ich mir Gedanken, dass ich nach meiner Rückkehr in frühestens 3 Jahren aus meinem Beruf (Augenoptikerin) "raus bin".
Das kann Dir hier keiner sagen.
Falls Du angestellt bist, wäre vielleicht unbezahlter Urlaub eine Variante für Dich.
TiSop hat geschrieben:Somit stellt sich mir die Frage, ob es die Möglichkeit gibt, als Augenoptikergeselle aus Deutschland, in Peking eine Anstellung zu finden.
Nein.
Um in China (als Angestellte) arbeiten zu können, brauchtst Du ein Z-Visum ("Arbeits-Visum").
Hast Du das nicht, ist eine Arbeitsaufnahme in China nicht gestattet bzw. illegal.
Um ein Z-Visum bekommen zu können, brauchst Du einen Vertrag Deines potentiellen Arbeitgebers in China.
Nutze hierzu auch die SuFu (SuchFunktion) - das Thema wurde hier schon mehrfach durchgekaut.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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Re: Als deutscher Augenoptikergeselle in Peking ?!

Beitrag von blackrice » 14.03.2018, 17:46

"....geselle"

und ich dachte nowadays nennt sich dies Facharbeiter-/in
"Either you deal with what is the reality, or you can be sure that the reality is going to deal with you."

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...no wind now waves...

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Re: Als deutscher Augenoptikergeselle in Peking ?!

Beitrag von TiSop » 14.03.2018, 20:31

[/quote]Nein.
Um in China (als Angestellte) arbeiten zu können, brauchtst Du ein Z-Visum ("Arbeits-Visum").
Hast Du das nicht, ist eine Arbeitsaufnahme in China nicht gestattet bzw. illegal.
Um ein Z-Visum bekommen zu können, brauchst Du einen Vertrag Deines potentiellen Arbeitgebers in China.
Nutze hierzu auch die SuFu (SuchFunktion) - das Thema wurde hier schon mehrfach durchgekaut.[/quote]


Danke für Eure Antworten. Um ein Visum für mich würde sich der (evtl. zukünftige) Arbeitgeber meines Freundes kümmern. Man hat auch durchläuten lassen, mich vorerst "proforma" dort anzustellen, um ggfs. die Formalitäten zu vereinfachen.
Da es sich dabei jedoch um ein Maschinenbauunternehmen handelt, haben die natürlich kein Netzwerk in "meiner" Branche.

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Re: Als deutscher Augenoptikergeselle in Peking ?!

Beitrag von ingo_001 » 15.03.2018, 08:53

TiSop hat geschrieben:Danke für Eure Antworten. Um ein Visum für mich würde sich der (evtl. zukünftige) Arbeitgeber meines Freundes kümmern. Man hat auch durchläuten lassen, mich vorerst "proforma" dort anzustellen, um ggfs. die Formalitäten zu vereinfachen.
Dann stelle ich das Läuten mal ab und hoffe, dass die Info jetzt ankommt:
Du musst im Besitz eines Z-Visums sein, BEVOR Du in China eine Arbeit aufnehmen kannst - alles andere ist ILLEGAL und kann sowohl für Dich (Abschiebung nach D. - mit Wiedereinreisesperre) als auch für die Firma, die Dich illegal beschaftigt (Geldstrafe - im worst case Schliessung der Firma) ernste Folgen haben.
TiSop hat geschrieben:Da es sich dabei jedoch um ein Maschinenbauunternehmen handelt, haben die natürlich kein Netzwerk in "meiner" Branche.
Die erzählen Dir da was vom Pferd.
Die haben gar kein Netzwerk.
Hätten sie das, würden sie nicht solchen Mist erzählen.

Du kannst natürlich gerne ILLEGAL in China arbeiten - nur für die Folgen musst Du dann (s.o.) selbst gerade stehen.

Es gab bis vor 2-3 Jahren Scharen von "Praktikanten" und "Englischlehrern", die mit einem Touristen-Visum (Achtung, Wiederholung: ILLEGAL) in China gearbeitet haben.
Das wurde der chin. Regierung dann zu bunt und es wurden rigurose Koltrollen eingeführt.

In den Großstädten - erst recht in Beijing - ist die Gefahr erwischt zu werden m.E. zu groß.

Wenn Du russisches Roulette spielen willst, mache das.
Aber das dann auf eigene Gefahr.

Und falls Du mit: "Ich dachte, es wäre erlaubt" kommst: Vergiss es.
Jeder hat sich VORHER selbst zu informieren, welche Konditionen man zu erfüllen hat, um in China arbeiten zu dürfen.

Sorry, wenn ich da jetzt ein paar Wunsch-Seifenblasen zum Platzen gebracht habe.
Aber die bringen Dir nichts.
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Re: Als deutscher Augenoptikergeselle in Peking ?!

Beitrag von bue48 » 15.03.2018, 10:30

Es ist sicherlich bekannt, dass mittlerweile viele Optiker - vor allem Optikerketten - die Brillen ihrer Kunden in China fertigen lassen.
Inwieweit das nun gerade in Beijing erfolgt oder doch eher in Guangdong oder Shanghai oder sonst wo in China, weiß ich nicht.
Ob da für dich u.U. eine Möglichkeit für einen Arbeitsplatz bestehen könnte, weiß ich auch nicht.

Aber: Vielleicht kannst du ja mal dich in diese Richtung orientieren?
Wichtig ist aber auf jeden Fall das erforderliche Arbeits-Visum, so wie Ingo es schon geschrieben hat!

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Re: Als deutscher Augenoptikergeselle in Peking ?!

Beitrag von Helfer » 15.03.2018, 16:10

Bei Ingo sollte man immer ein Disclaimer dranhängen, dass er noch nie in China gelebt hat, sondern nurndie Famile seiner Frau mit einem Touristenvisum besucht hat. Sein gesamtes Wissen basiert auf den Infos hier aus dem Forum.

Den Schritt über eine Anstellung bei der Firma deines Freundes zuegen, ist erst einmal richtig. Da ihr nicht verheiratet seid, kannst du keinen S1 Visum bekommen als Ehepartner (mit dem man auch nicht arbeiten darf).

Eine Anstellung als Optikergeselle zubekommen wird wohl an der Sprache scheitern und es wird auch nicht einfach eine Arbeitsgemehmigung zubekommen ohne Uniabschluss.

Ich sehe als einzige Möglichkeit, dass ihr ein Kind bekommt, du als Sekretärin in der Firma deines Freundes arbeitet oder ihr euch trennt.

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Re: Als deutscher Augenoptikergeselle in Peking ?!

Beitrag von ingo_001 » 15.03.2018, 17:10

Helfer hat geschrieben:Bei Ingo sollte man immer ein Disclaimer dranhängen, dass er noch nie in China gelebt hat,
Wo habe ich was anderes geschrieben?
Helfer hat geschrieben:sondern nur die Famile seiner Frau mit einem Touristenvisum besucht hat
Falsch.
Und weil ich gerade dabei bin - folgende Behauptung ist auch falsch:
Helfer hat geschrieben:Sein gesamtes Wissen basiert auf den Infos hier aus dem Forum.
Dieser "Helfer" versucht nur wieder mal mit seinen "windigen" Hilfsangeboten ahnungslose Forumsneulinge abzuzocken.

Erst:
Helfer/Abzocker hat geschrieben:Den Schritt über eine Anstellung bei der Firma deines Freundes zuegen, ist erst einmal richtig. Da ihr nicht verheiratet seid, kannst du keinen S1 Visum bekommen als Ehepartner (mit dem man auch nicht arbeiten darf).

Eine Anstellung als Optikergeselle zubekommen wird wohl an der Sprache scheitern und es wird auch nicht einfach eine Arbeitsgemehmigung zubekommen ohne Uniabschluss.
Dann tastet er sich weiter vor:
Helfer/Abzocker hat geschrieben:Ich sehe als einzige Möglichkeit, dass ihr ein Kind bekommt, du als Sekretärin in der Firma deines Freundes arbeitet oder ihr euch trennt.
Und dann kommen (natürlich per PN) seine "oh Wunder" kostenpflichtigen Hilfsangebote :roll:

@ Helfer aka ... ehrlich wäre Abzocker

Deine Masche ist und bleibt armseelig.
Aber im Zeitalter der Trump-"Wahrheiten" und "alternativen Realitäten" haut einen nichts mehr um.

Ich sag es Dir immer wieder:
Mache Deine entgeltlichen "Hilfsangebote" offen - dafür gibts ja einen passenden Thread.

Aber da Du bei Deiner linken Tour bleibst - muss ich Dir selbige jetzt leider (mal wieder) versauen.
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Re: Als deutscher Augenoptikergeselle in Peking ?!

Beitrag von blackrice » 15.03.2018, 17:23

AHA!! Ingo...JETZT wurde mir Einiges klar....Vermutung in diese Richtung hatte ich ja schon laenger
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Re: Als deutscher Augenoptikergeselle in Peking ?!

Beitrag von ingo_001 » 15.03.2018, 19:55

Wenn ich wetten müsste, dann darauf, dass er auf Kunden-Aquise ist :mrgreen:

Er war ja relativ lange nicht mehr "on Tour".
Evtl. Ebbe in der Kasse? :mrgreen:

Aber im Interesse der TS back to toppic :wink:
Er durfte ja jetzt wieder schmollen, grollen und letztlich wieder ne Weile Ruhe geben.
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Re: Als deutscher Augenoptikergeselle in Peking ?!

Beitrag von Helfer » 16.03.2018, 14:34

@Lieber Ingo,

Ich habe dich über die Jahre hier im Forum geschätzt, mir gefällt aber dieser Umgangston nicht in diesem Thread. Es grenzt auch an Verleumdung was du über mich schreibst, da es rein polemisch von deiner Seite ist und nicht basierend aud Fakten.

Schau Dir mal meine gesamten Post an, die ich hier aber auch in einem anderen bekannten Shanghai Forum geschrieben habe und bilde dir dann vielleicht noch einmal neu deine Meinung basierend auf Fakten.

Wenn ich dir mit meiner Aussage, über deinen Chinaaufenthalt auf den Schlips getreten habe, dann tut es mir leid. Falls die Aussage nicht stimmt, dass du nie in China gelebt hast, dann bitte korrigieren, diese Aussage findet sich aber in deinen historischen Posts. Deinen genauen Visa-Typ kenne ich nicht, es kann indeinem Fall aber sicherlich auch ein Familien Visum sein.

Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende!

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Re: Als deutscher Augenoptikergeselle in Peking ?!

Beitrag von Linnea » 16.03.2018, 21:47

Wenn im Raum steht den Partner für drei bis fünf Jahre ins für einen bisher unbekannte Ausland zu begleiten, zu dem man bisher auch überhaupt keinen Bezug hatte, dann würde ich ja mal so ganz vorsichtig anfangen über eine Hochzeit nachzudenken. :wink: Ich weiß, das ist nicht die Antwort auf deine Frage, aber in solchen Fällen wie eurem macht der andere Familienstand eben doch einiges deutlich einfacher.

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Re: Als deutscher Augenoptikergeselle in Peking ?!

Beitrag von blackrice » 16.03.2018, 22:26

nicht unbedingt..Linnea..auch diese "Konstellation" wird sie nicht viel "weiterbringen"...dies Thema hatten wir hier ja schon desoefteren wie Dir sicherlich bekannt
"Either you deal with what is the reality, or you can be sure that the reality is going to deal with you."

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Re: Als deutscher Augenoptikergeselle in Peking ?!

Beitrag von Linnea » 16.03.2018, 23:53

Ich war in letzter Zeit nicht viel im Forum, aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass es hier jemals große Diskussionen darüber gab, dass mitreisenden deutschen Ehepartnern das Visum oder die Einreise nach China verweigert/erschwert wurde.

Und ich sehe in dem Fall hier eben drei große offene Fragen: Wie kommt sie an ein Visum? Wie beschäftigt sie sich dort? Wie geht es beruflich für sie nach der Rückkehr nach Deutschland weiter? Das Angebot der Firma, sie "vorerst "proforma" dort anzustellen" klingt für mich nach keiner Lösung für mehrere Jahre.

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