Nichts Nettes an Peking??

Für alle, die in Peking leben, sich für Peking interessieren oder vor bzw. während ihres Peking-Aufenthalts Kontakte knüpfen und Erfahrungen austauschen möchten.
Taddel
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Nichts Nettes an Peking??

Beitrag von Taddel » 27.03.2007, 16:45

Hallo an alle!!

Ich habe mich für einen Job in China beworben und möchte wenn es klappt mit Familie nach Peking.Das Problem ist je öfter meine Frau durch irgendwelche Foren surft desto kritischer wird sie gegeüber unserem Vorhaben.Was garnicht gefällt sind Themen wie Luftverschmutzung, Sicherheit und die angeblich kühle bis unfreundliche Art der Chinesen.Dazu kommt noch die Angst keinen Kontakt zu Anderen zu finden(Ich arbeite und die Kinder sind in der Schule).Es muss doch auch Positives aus Peking zu berichten geben.

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SimonSayz
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Beitrag von SimonSayz » 27.03.2007, 16:55

Schön, dass wir auch so detailliert erfahren, was deine Frau mag und was nicht . . .
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Re: Nichts Nettes an Peking??

Beitrag von chinavelo » 27.03.2007, 17:43

Taddel hat geschrieben:
Ich habe mich für einen Job in Peking beworben und möchte wenn es klappt mit Familie nach Peking.Das Problem ist je öfter meine Frau durch irgendwelche Foren surft desto kritischer wird sie gegeüber unserem Vorhaben.Es muss doch auch Positives aus Peking zu berichten geben.
Zunächst einmal herzlich Willkommen im China-Forum. Ich bin sicher, wir können Deine Frau auch von den Vorteilen von Peking überzeugen. Vielleicht kannst Du uns einmal verraten, in welchen Foren Deine Frau so rumsurft und welche negativen Erkenntnisse sie über Peking bzw. China gewonnen hat. Das würde es uns einfacher machen, die kritischen Punkte zu widerlegen.

Von mir nun der erste positive Aspekt eines Pekingaufenthaltes: Deine Frau wird dort sehr gut einkaufen können (Bekleidung, Schuhe, Assesoirs) und das ganze äußerst preiswert.

Bernd

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Beitrag von sushan » 27.03.2007, 17:53

die chinesen, die ich kenne, sind alles andere als kühl und unfreundlich!
freunde von mir waren schon in peking und die fanden es da toll!
arbeitet deine frau nicht? kann sie denn ein bisschen chinesisch? wie alt seid ihr? und für wie lange geht híhr nach peking?
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Beitrag von Taddel » 27.03.2007, 19:37

Wir wollen wohl mindestens 3 Jahre nach Peking.Arbeiten darf meine Frau in China nicht und chinesisch können wir noch nicht.

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Beitrag von Schnuffel » 27.03.2007, 19:40

Aber was die Luftverschmutzung betrifft...so können wir seiner Frau wohl nicht widersprechen. :wink: Also wenn ich dort auf Dauer Leben müsste, würde ich mir eine Wohnung nicht mitten im Zentrum suchen. Mehr so Stadtrand.

Na ja..nu kenn ich Peking nur vom Urlaub. Aber ich fand die Chinesen eigentlich immer recht freundlich. Man muss sich nur dran gewöhnen, dass man ständig beglotzt wird, weil Langnasen immer noch sehr exotisch sind in Peking. :)
Aber vielleicht gibt es ja Gegenden, wo viele Europäer und Amis wohnen...dann wäre es zumindest am Anfang nicht so schwer Kontakt zu finden.
Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.

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Beitrag von bossel » 27.03.2007, 20:06

Nee, nichts nettes in Peking...

Aber in der Nähe gibt's die Große Mauer, die ist wenigstens einen Tagesausflug wert.

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Beitrag von SimonSayz » 27.03.2007, 20:12

bossel hat geschrieben:Nee, nichts nettes in Peking...

Aber in der Nähe gibt's die Große Mauer, die ist wenigstens einen Tagesausflug wert.
Wenn man es eilig hat (ein Flug zu bekommen) lohnt sich auf jedenfall der Besuch des Flughafens, läuft man einmal in die falsche Richtung, ist diese Reise auf jeden Fall wert. Zusätzlich kann man sich wunderbar vom Taxifahrer besche!ßen lassen, sobald man sich als Chinese, aber nicht als Einwohner Beijings zu erkennen gibt.
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TaugeNix

Beitrag von TaugeNix » 27.03.2007, 21:15

Sacht ma...
Sonst gehts euch aber noch gut?

Was es in Beijing gibt?
Beijing ist sicherlich eine der kulturellen Hochburgen in China, sowohl was altertümliche Besichtigungsstätten (Alter und neuer Sommerpalast, TianTan, Houhai, Beihai, Verbotene Stadt, Drum & Bell Tower, Hutongs, etc.) als auch was Künstlerviertel (Dashanzi!) anbelangt.

Partytiger kommen in Chaoyang oder in der Gongti-Gegend auf ihre Kosten, internationales Flair dank zig ausländischen Studenten kommt im Wudaokou auf.

Shoppen kann man klasse in den Märkten rund um Xizhimen, beim Zoo, auch der Silkmarket ist nicht verkehrt.
Und teuer shoppen kann man auf der Wangfujing.

Skyline gefällig? Der CCTV-Tower war ne Pracht.
Sport? Klar, geh zu Beijing Guoan, die haben sogar Ultras (natürlich nicht mit unseren zu vergleichen).

Essen? Welche kulinarische Spezialität darfs denn sein?
Pff, kaum ein Geschmack wird hier nicht bedient. Von A bis Z, von teuer bis extrem billig. Was auch immer..

Taxifahrer bescheissen einen? Uhh.. So gut wie NIE beschissen worden, nicht von den echten Taxifahrern. Ganz im Gegenteil. Ich erinnere mich an eine kostenlose Fahrt mit KOSTENLOSEM Yanjing.
Also bidde..

Was noch?
Beijing hat dermaßen viel zu bieten, wer was anderes behauptet muss mit geschlossenen Augen durchgelaufen sein. Oder niemals dort.
Egal wie: ich war und bin in diese Stadt vernarrt, sie ist sowas wie meine Heimat geworden. Und hinter der z.T. zugegeben schmutzigen Fassade ist es eine der aufregendsten Städte der Welt.

Naja, ich bin gebürtiger Frankfurter - mich erschreckt halt nix mehr :D
Nein: im Ernst. Beijing ist eine tolle Stadt, mit wunderschönen Ecken und mit tollen Menschen. Aber nunja, das muss wohl jeder selbst erfahren.

Gruß aus Freiburg,
TaugeNix^der einfach nur zurückwill
PS:
Bevor einer was sagt: Bin zwar gebürtiger Frankfurter (bis ich sechs Jahre alt war), bin aber im snobby Bad Homburg aufgewachsen und dann aufs Land "gewechselt"

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Beitrag von Goya » 27.03.2007, 21:16

Du kannst mich als Au pair Mädchen oder als Freundin für deine Frau mitnehmen! ;D

Beijing ist eine große Stadt und bietet einem sicher viele Möglichkeiten.

Und drei Jahre sind ja keine Ewigkeit.
"Soziale Akzeptanz beginnt im Alltag und ohne große politische Gebärde."

Johannes Röhrig

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Beitrag von SimonSayz » 27.03.2007, 21:34

@Taugenix
SimonSayz hat geschrieben:Zusätzlich kann man sich wunderbar vom Taxifahrer besche!ßen lassen, sobald man sich als Chinese, aber nicht als Einwohner Beijings zu erkennen gibt.
Rosen sind rot, Gras ist grüner
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Beitrag von wuseltiger » 27.03.2007, 22:33

Also in Peking war ich noch nicht, aber in Shanghai, Wuxi, Xi´an, Ningbo, Hangzhou, Suzhou,... Und wenn die Chinesen eines nicht sind, dann kühl zu Ausländern!! Meine (chinesische) Frau behauptet gerade sogar, die Chinesen würden sich eher bei den Ausländern "einschleimen". Das weiß ich jetzt nicht, aber zu mir waren immer ale superfreundlich.
Beglotzt wird man in der Tat, aber daran gewöhnt man sich, da es NIE ein negatives Feedback gab..


Bevor ihr da eine definitive Entscheidung trefft, solltet ihr erstmal nach Chnia reisen und diese Vorurteile entweder selbst bestätigen oder selbst entkräften!

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Beitrag von Koschka » 28.03.2007, 07:56

ich kann nur bestätigen was taugenix geschrieben hat.
beijing ist eine tolle stadt und hat viel zu bieten.
der einzige nachteil ist wirklich die luftverschmutzung aber die habe ich auch 15 jahre lang überlebt.

gruss koschka
Ich weinte, weil ich keine Schuhe hatte;
Bis ich einen traf, der keine Füße hatte.

http://www.flickr.com/photos/koschka1952/

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Beitrag von Dennis (CDS) » 28.03.2007, 07:59

wuseltiger hat geschrieben:Bevor ihr da eine definitive Entscheidung trefft, solltet ihr erstmal nach Chnia reisen und diese Vorurteile entweder selbst bestätigen oder selbst entkräften!
Das ist eigentlich der einzige vernünftige Rat, den man euch geben kann.

Es kommt meiner Meinung nach immer auf die individuelle Lebenssituation und Persönlichkeit an. Wenn Taugenix als Partytiger in Beijing seinen Spaß hat, dann muss und wird das wahrscheinlich nicht gleichbedeutend auch für eine Familie mit Kindern ohne bisherige China-Erfahrung gelten.

Ich würde halt vor einer endgültigen Entscheidung darauf bestehen, zunächst einmal (mit der ganzen Familie) nach China zu reisen, und sich dann vorurteilsfrei aber mit offenen Augen und Ohren eine eigene Meinung zu bilden, immer unter dem Aspekt, dass der Aufenthalt nicht nur drei Wochen, sondern drei Jahre dauert.

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Beitrag von domasla » 28.03.2007, 08:33

Noch ein Nachteil auf den ersten Blick wäre der Verkehr. Aber nach einer Woche solle das sichere Verhalten als Fussgänger antrainiert sein und die merkwürdige Fahrweise wird als normal empfunden.

Könnt ihr euch einen Kurztrip leisten? Als Entscheidungshilfe. Um dabei keine Enttäuschungen zu erleben, solltet ihr euch trotzdem sorgfältig (hier bei uns) informieren.

Sinnvolles Beschäftigungsprogramm gegen Langeweile, verbunden mit Überlebenstraining: Vielleicht findet deine Frau jemanden (Studenten, Reiseführer), mit dem sie ihre Sprache (englisch/deutsch - chinesisch) tauschen kann und überholt dich schon im ersten halben Jahr.

Die Stadt ist staubig, im Sommer warm, im Winter kalt. - Echt?

D., der das Rätsel der Strassenreinigung Beijings gelüftet hat.

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