Monatliche Kosten Peking für Praktikanten

Für alle, die in Peking leben, sich für Peking interessieren oder vor bzw. während ihres Peking-Aufenthalts Kontakte knüpfen und Erfahrungen austauschen möchten.
xiaomama
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Re: Monatliche Kosten Peking für Praktikanten

Beitrag von xiaomama » 29.01.2015, 18:30

Alles halb so schlimm:
-Reisepauschale ca. 800 EURO
-Visum: kein Thema (Arbeitserlaubnis, Einladungen wird alles geregelt)
-Vergütung: 6000 RMB/Monat. Dafür keine Wohnung, aber Hilfe bei der Suche und dem Einzug.

Wenn dann noch ein Stipendium rausspringt, zahlt man nicht (viel) drauf.


Danke nochmals!

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wingtsun
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Re: Monatliche Kosten Peking für Praktikanten

Beitrag von wingtsun » 29.01.2015, 18:40

Läuft bei dir!!!
Ich bin wie dieser Paul, ein menschlicher Panzer.

PatrickB
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Re: Monatliche Kosten Peking für Praktikanten

Beitrag von PatrickB » 29.01.2015, 18:56

wow... nicht schlecht.... darf man fragen welche Firma??? (kannst mir auch gerne PN schreiben)

war bei meinem damaligen Praktikumsgeber (und jetzigen Arbeitgeber) nicht annähernd so gut vergütet... da wirst du auch ohne Stipendium nicht draufzahlen, wenn du nicht jeden Tag in nem teuren Restaurant essen gehst ;)

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Re: Monatliche Kosten Peking für Praktikanten

Beitrag von wingtsun » 29.01.2015, 19:20

Denke er ist Master Student.
Ich bin wie dieser Paul, ein menschlicher Panzer.

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Re: Monatliche Kosten Peking für Praktikanten

Beitrag von Phytagoras » 30.01.2015, 02:10

-Visum: kein Thema (Arbeitserlaubnis, Einladungen wird alles geregelt)
Mal jetzt ohne Faxen.
Das ist das, was alle sagen.
"Jaja. Gibt keine Probleme. Wir schicken dir ne Einladung, dann kriegst du schon irgendnen Visum."

Ich würd mich ehrlich gesagt nicht so drauf verlassen und da noch mal nachhaken. Selbst wenns ne deutsche Firma ist, würde ich da nochmal nachhaken.
Dafür keine Wohnung, aber Hilfe bei der Suche und dem Einzug.
Hört sich imo auch ehrlich gesagt "normal" an. In der Realität ist es aber oft so, dass sie dir ne Website geben, was für sie die "Suche" ist und die Hilfe beim "Einzug" ist die Info der Adresse.

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Re: Monatliche Kosten Peking für Praktikanten

Beitrag von mazzel » 30.01.2015, 09:19

Wenn dir die Firma nur eine Einladung schickt, wird das nicht reichen. Für ein Arbeitsvisum braucht man noch ein weiteres Dokument, nämlich eine Arbeitsgenehmigung. Für dieses Dokument muss der Firma beim Beantragen dein Original-Bachelorzeugnis vorliegen sowie beglaubigtes und überbeglaubigtes Gesundheitszeugniss und polizeiliches Führungszeugnis. Wenn du solche Dokumente noch nicht nach China schicken musstest, glaub der Firma erstmal kein Wort (zumindest bezüglich Arbeitsvisum). Wenn man die Rahmenbedingungen nicht erfüllen kann, ist ein Arbeitsvisum nicht leicht zu besorgen!

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Re: Monatliche Kosten Peking für Praktikanten

Beitrag von xiaomama » 30.01.2015, 13:10

Soweit so gut - Eine Zusage habe ich ja noch nicht, aber die Voraussetzungen sind wirklich nicht allzu schlecht.

Dem Unternehmen kann man aus meiner Sicht vertrauen: langjährige Erfahrung, hervorragender Ruf und besondere Stellung.
Noch ist nichts fix, aber bis Mitte August wäre durchaus genug Zeit, um alles Nötige zu erledigen. Trotzdem vielen Dank für eure Warnungen. Das betrifft vielleicht eher bei kleineren Firmen zu?!
Aber aus dem gestrigen Gespräch wurde eine Tendenz klar: Es wird immer schwieriger Praktikanten nach China zu holen. Dennoch ist es nicht unmöglich. Insofern habt ihr mit den Befürchtungen Recht.

"Schau ma moi, na seng mas scho!" => Abwarten und Tee trinken. Für den Moment kann ich erstmal nichts mehr machen.

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Re: Monatliche Kosten Peking für Praktikanten

Beitrag von mazzel » 31.01.2015, 04:56

Nein, meine Erfahrungen betreffen Firmen wie Siemens, VW, Bosch, Daimler, BMW, etc...
Das sind die Firmen der Praktikanten, mit denen ich mich in meiner Praktikumszeit in Peking rumgetrieben habe und die hatten durch die Bank weg alle die gleichen Probleme. Denn dem chinesischen Konsulat in Deutschland ist es bei einem Praktikum ziemlich egal, welche Firma dahinter steht.

P.s.: Wir wollen dir hier nichts schlecht reden etc., aber man sollte auf alle Eventualitäten gefasst sein. Sprich also vorher gründlich über alles mit der FIrma.

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Re: Monatliche Kosten Peking für Praktikanten

Beitrag von derVilk » 05.02.2015, 16:42

Nein, meine Erfahrungen betreffen Firmen wie Siemens, VW, Bosch, Daimler, BMW, etc...
Das sind die Firmen der Praktikanten, mit denen ich mich in meiner Praktikumszeit in Peking rumgetrieben habe und die hatten durch die Bank weg alle die gleichen Probleme. Denn dem chinesischen Konsulat in Deutschland ist es bei einem Praktikum ziemlich egal, welche Firma dahinter steht.
Richtig.
Einige Firmen werden es vielleicht einfacher haben eine Arbeitsgenehmigung zu bekommen (obwohl es hier eigentlich klare Regeln gibt), wenn sie in kleineren Gegenden angesiedelt sind und für die lokale Wirtschaft wichtig. Diese werden ja vor Ort vom Labor Bureau ausgestellt.
Praktikanten-visa (M-Visa) werden ja in Deutschland ausgestellt - da ists egal was drauf steht.

Was noch nicht angesprochen wurde: Vergütung.
Firmen in China duerfen Praktikanten doch keine Vergütung zahlen, oder? Nur Ausgaben gegen Fa Piaos.
Selbst wenn es in EUR über Deutschland laeuft: Greift da nicht theoretisch, der EUR 8,50 / Stunde Mindestlohn? Dann wären wir ja bei EUR 1400 / Monat, was ja einiges mehr ist als die angegebenen EUR 800.

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Re: Monatliche Kosten Peking für Praktikanten

Beitrag von xiaomama » 15.03.2015, 12:22

Update:
Nach einem weiteren Motivationsschreiben, Übersendung diverser Arbeitsproben und zwei Skype-Gesprächen habe ich endlich die Zusage!

Mit Vergütung habe ich mich wohl nicht richtig ausgedrückt. Es ist eine Aufwandsentschädigung mit der ich Visum, Versicherungen und Unterkunft bezahlen werde.

Hat zufällig jemand ab Anfang August in Chaoyang eine Wohnung frei?^_^

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Re: Monatliche Kosten Peking für Praktikanten

Beitrag von wingtsun » 15.03.2015, 13:24

Gratuliere. Schau doch mal bei airbnb.de und immer schön verhandeln.
Ich bin wie dieser Paul, ein menschlicher Panzer.

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Re: Monatliche Kosten Peking für Praktikanten

Beitrag von Bloomaul » 15.03.2015, 15:31

Ein Automobilhersteller aus Süddeutschland holt die Praktikanten via Studentenvisum nach China. Besteht eine Kooperation mit einer Pekinger Uni und man muss einmal pro Woche dort ein chinesisch Kurs besuchen.

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Re: Monatliche Kosten Peking für Praktikanten

Beitrag von Jan38 » 15.03.2015, 16:08

Bei mir wurde selbst eine Einladung von VW abgelehnt. Erst im dritten Anlauf hat es geklappt! da gibt es kein Rezept.
Zumindest stellen sie die Wohnung +4k Taschengeld. In BJ muss man einfach so nah wie möglich an dem Arbeitsplatz wohnen, oder einen Scooter haben. Gibt nichts nervigeres als Ubahn in BJ und in einer schäbigen Wohnung zu wohnen. Habe selbst knapp 1.5J da verbracht.
Für 3k bekommt man 1Zimmer Wohnung in Fengtai(neu) für 3.5 gerade ein Zimmer in Haidian etc.

Viel Erfolg und gute Reise

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Re: Monatliche Kosten Peking für Praktikanten

Beitrag von mazzel » 16.03.2015, 03:09

Jan38 hat geschrieben:In BJ muss man einfach so nah wie möglich an dem Arbeitsplatz wohnen, oder einen Scooter haben.
Oder in der Nähe einer Haltestelle für den Shuttle-Bus. Ich sitze lieber ne Stunde im warmen Bus als mich durch die U-Bahn zu drängeln :)

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Re: Monatliche Kosten Peking für Praktikanten

Beitrag von de guo xiong » 16.03.2015, 03:54

mazzel hat geschrieben:
Jan38 hat geschrieben:In BJ muss man einfach so nah wie möglich an dem Arbeitsplatz wohnen, oder einen Scooter haben.
Oder in der Nähe einer Haltestelle für den Shuttle-Bus. Ich sitze lieber ne Stunde im warmen Bus als mich durch die U-Bahn zu drängeln :)
Oder kein Langschlaefer sein, wenn ich fruehs um 6:30Uhr mit Linie 4 fahre kann man sich noch recht gut in der U-Bahn bewegen. Abends gegen 18:00 Uhr wird es natuerlich kuschliger, habs aber bis jetzt immer ueberlebt und notfalls wird auch mal eine Bahn gewartet.

de guo xiong, der lieber Metro als Taxi faehrt
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