Wieso verkaufen in Peking Afroamerikaner Marihuana?

Für alle, die in Peking leben, sich für Peking interessieren oder vor bzw. während ihres Peking-Aufenthalts Kontakte knüpfen und Erfahrungen austauschen möchten.
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Wieso verkaufen in Peking Afroamerikaner Marihuana?

Beitrag von domina » 04.02.2014, 19:49

Hi, ich wurde in Peking zweimal von dunkelhäutigen Menschen mit scheinbar amerikanischen Akzent gefragt, ob ich Marihuana kaufen wolle. Die beiden machten auch ein sehr gepflegten Eindruck, sodass ich zunächst erwartete, dass es sich um Touristen handelt die mich nach dem Weg fragen wollten.

Ich frage mich nun wieso die das machen. Die Strafen werden doch enorm sein und als dunkelhäutiger Ausländer wird man in den Straßen doppelt auffallen. Außerdem werden die bei den chinesischen Einkommen kein großen Geld verdienen im Vergleich zu den Verdienstmöglichkeiten in Amerika.

Weiß jemand nähres darüber bescheid? Arbeiten die vielleicht mit der Polizei zusammen und sind auf hohe Bestechungsgelder aus?

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Re: Wieso verkaufen in Peking Afroamerikaner Marihuana?

Beitrag von arrow » 04.02.2014, 20:43

Wieso verkaufen in Peking Afroamerikaner Marihuana?

weil sie gerade in Beijing sind. Wären sie in Prag, dann würden sie es dort verkaufen.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null.... und das nennen sie ihren Standpunkt.

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Re: Wieso verkaufen in Peking Afroamerikaner Marihuana?

Beitrag von sweetpanda » 04.02.2014, 21:31

Vielleicht ist es wie beim Milchpulver....man kauft einfach nicht bei einem Chinesen! :lol:
„Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben so trübsinnig machen.“

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Re: Wieso verkaufen in Peking Afroamerikaner Marihuana?

Beitrag von Luigi » 04.02.2014, 21:35

Weil sie es können? Komischer Zwirn hier. :lol:

Edit: Wie war denn der Kurs?

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Re: Wieso verkaufen in Peking Afroamerikaner Marihuana?

Beitrag von mazzel » 04.02.2014, 22:15

Luigi hat geschrieben:Weil sie es können?
Hahaha Versammt! Genau das wollte ich auch schreiben!!!

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Re: Wieso verkaufen in Peking Afroamerikaner Marihuana?

Beitrag von Laogai » 04.02.2014, 22:28

domina hat geschrieben:Arbeiten die vielleicht mit der Polizei zusammen und sind auf hohe Bestechungsgelder aus?
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: Na klar, die chinesische Polizei beschäftigt schwarze Amerikaner als Agent Provocateur :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Möglicherweise sind es Auslandsstudenten, die sich ein kleines Zumantou verdienen.
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Re: Wieso verkaufen in Peking Afroamerikaner Marihuana?

Beitrag von mazzel » 04.02.2014, 22:53

Laogai hat geschrieben:Zumantou
Hat ne Sekunde gedauert :lol: Sehr gut :lol:

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Re: Wieso verkaufen in Peking Afroamerikaner Marihuana?

Beitrag von jackie_chan » 04.02.2014, 23:27

Welcher halbwegs normal denkende Mensch vertickt denn Dope in China? Wenn es stimmt dass Drogendelikte dort so hart bestraft werde, dann wäre das letzte was ich tun würde, Gras an´s Volk zu verkaufen... :lol:

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Re: Wieso verkaufen in Peking Afroamerikaner Marihuana?

Beitrag von Laogai » 05.02.2014, 00:43

jackie_chan hat geschrieben:Welcher halbwegs normal denkende Mensch vertickt denn Dope in China? Wenn es stimmt dass Drogendelikte dort so hart bestraft werde, dann wäre das letzte was ich tun würde, Gras an´s Volk zu verkaufen... :lol:
Ich bin zwar weder Konsument noch Kenner der Szene, aber "Drogendelikte" werden in China fast genau so hart oder lasch bestraft wie in Deutschland. Mit dem einzigen Unterschied, dass wenn du mit ganz harten Drogen im ganz harten Stil dealst du dein Leben verspielst (huch, das könnte eine Zeile aus einem schlechten Rap sein :shock:).

Gras ist in China durchaus eine verbreitete Alltagsdroge, als Ausländer droht dir höchstens eine Ausweisung.
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Re: Wieso verkaufen in Peking Afroamerikaner Marihuana?

Beitrag von mazzel » 05.02.2014, 01:10

Laogai hat geschrieben: Gras ist in China durchaus eine verbreitete Alltagsdroge, als Ausländer droht dir höchstens eine Ausweisung.
Gerade in der Nähe von Unis mit vielen Ausländern in Peking wird extrem viel angeboten und auch komsumiert. Wenn man in Wudaokou zum feiern unterwegs war hat man öfter Gras gerochen, sowohl auf offener Straße als auch in den Clubs. Abgesehen davon, dass die Qualität nicht besonders gut sein soll verglichen mit holländischen Standards ( :mrgreen: ) verstehe ich auch nicht, wie man wegen so einem Mist eine Ausweisung gefährdet. Es gibt genügend andere Länder auf der Welt wo man sich mit qualitativ gutem Stoff die Birne wegdröhnen kann. Ich will gar nicht wissen, was einem da in Wudaokou alles reingemischt wird (siehe Alkohol in den meisten Bars). Aber vieleicht fehlt mir da auch ein Gen für :wink: Verstehe nämlich auch nicht, was so viele Leute an Zigaretten finden. Man stinkt wie ein... Anderes Thema!

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Re: Wieso verkaufen in Peking Afroamerikaner Marihuana?

Beitrag von canni » 05.02.2014, 02:03

Nur der Ordnung halber, das sind keine Amerikaner sondern Afrikaner .
Schwarze Amis haben so was nicht mehr nötig. Nicht in China.
Das Leben ist manchmal wie jemand, der Dir eine Tafel Schokolade hinhält und wenn Du reinbeisst merkst Du, dass es eine Zitrone ist. Mogelpackung.
Wenn du eine Sprache nicht oder nicht richtig sprichst, solltest Du zumindest ein guter Pantomime sein....

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Re: Wieso verkaufen in Peking Afroamerikaner Marihuana?

Beitrag von Laogai » 05.02.2014, 03:01

canni hat geschrieben:Nur der Ordnung halber, das sind keine Amerikaner sondern Afrikaner.
Der Ordnung halber: Es gibt keine "Ordnung", sondern lediglich eine wilde Vermutung:
domina hat geschrieben:[...]ich wurde in Peking zweimal von dunkelhäutigen Menschen mit scheinbar amerikanischen Akzent[...]
Bitte nicht weiter Spekulationen auswalzen!
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Re: Wieso verkaufen in Peking Afroamerikaner Marihuana?

Beitrag von Yingxiong » 05.02.2014, 03:48

mazzel hat geschrieben: ... eine Ausweisung gefährdet.
Müssen die dann zwangsweise im Land bleiben?
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Re: Wieso verkaufen in Peking Afroamerikaner Marihuana?

Beitrag von blackrice » 05.02.2014, 04:57

mazzel hat geschrieben:
Laogai hat geschrieben:Zumantou
Hat ne Sekunde gedauert :lol: Sehr gut :lol:
musste auch 2 mal hingucken... :lol:

aber sollte es nicht Zumiànbāo heissen? :mrgreen:
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Re: Wieso verkaufen in Peking Afroamerikaner Marihuana?

Beitrag von bossel » 05.02.2014, 07:06

mazzel hat geschrieben:Gerade in der Nähe von Unis mit vielen Ausländern in Peking wird extrem viel angeboten und auch komsumiert. Wenn man in Wudaokou zum feiern unterwegs war hat man öfter Gras gerochen, sowohl auf offener Straße als auch in den Clubs.
Hmm, habe 4 Jahre in der Nähe von Wudaokou gelebt, aber mir wurde nie was angeboten & habe auch niemanden gesehen, der es anderen angeboten hätte. War da aber auch nie zum Feiern unterwegs & habe keine Ahnung, wie das Zeug riecht.

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