Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

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otternase
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Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von otternase » 04.10.2008, 18:04

ferrara hat geschrieben:danke für die kekse. kann ich aber nicht gut verdauen. die ähneln sich nämlich an das symbol von dalai. :mrgreen:
Nicht eher falun gong statt dalai lama?

Leitet sich 万 nicht auch von der Swastika ab (so wurde mir das wenigstens mal beigebracht?)

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Philipp
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Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von Philipp » 04.10.2008, 18:05

Ehrlich gesagt sind so Leute wie Ferrara das beste Beispiel für die Faschismus-Gefahr die von China ausgeht. Wenn es in China ein faschistisches System geben sollte (was nicht unwahrscheinlich ist, weil die kommunistische Ideologie in China ausgedient hat und man im Faschismus prima Staatskapitalismus, Militarismus und ein autoritäres politisches System kombinieren kann) würden er und ein Großteil der übrigen Chinesen genauso die jeweiligen Unrechtstaten der Machthaber rationalisieren, wie sie es bei den kommunistischen und postkommunistischen Herrschern tun, nicht aus irgendeiner Überzeugung heraus, sondern einfach nur weil sie die Machthaber sind. Wäre China demokratisch wären die gleichen Leute auf einmal überzeugte Demokraten usw. usf.

Da muss nur der Falsche an die Macht kommen und die ganze Schafherde wird ihm willenlos und ergeben hinterher rennen.

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Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von ingo_001 » 04.10.2008, 18:06

otternase hat geschrieben:
Macht ja nichts, setz Dich, nimm Dir einen Keks:
Bild
Falls diese Kekse kein Fake sind, sollte man sie lieber als Wurfsterne benutzen :mrgreen:

Meine Kekse haben definitiv immer eine andere Form - anderenfalls würden sie mir wahrscheinlich im Hals stecken bleiben :mrgreen:

Was hast Du noch "auf der Pfanne" etwa irgendwo noch ein "MAO-am" :mrgreen:
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Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von otternase » 04.10.2008, 18:11

ingo_001 hat geschrieben: Was hast Du noch "auf der Pfanne" etwa irgendwo noch ein "MAO-am" :mrgreen:
gerne doch:
http://www.a-better-tomorrow.com/contri ... 2023-maoam

http://www.a-better-tomorrow.com/abtima ... -large.jpg

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Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von devurandom » 04.10.2008, 18:16

otternase hat geschrieben:
ferrara hat geschrieben: wenn du wirklich so denkst, die haben keine sklaverei getrieben, den leuten ging besser als den unter mao, dann ist die frage schon beantwortet:
ganz trivial folgendes Gedankenexperiment:
man würde Dich per Zeitmaschine um 50 Jahre zurückversetzen ins Jahr 1958, Beginn des 大跃进
Du hättest die Auswahl, entweder in die freie Volksrepublik oder in das besetzte Hong Kong zu kommen, wofür würdest Du Dich (mit all dem Wissen der weiteren Entwicklung beider Plätze) entscheiden?
Noch trivialeres Gedankenexperiment:
Stellen deine dolle Zeitmaschine auf, sagen wir, 1924, Weimare Republik: Hyperinflation, Massenarbeitslosgkeit, nahezu nicht vorhandenes Sozialsystem und Gesundheitsversorgen, staendige Unruhe. Dann haettes Du die Wahl, paar Jahre vorzuspringen ins 1936: weitgehend "stabile" Gesellschaftsstruktur, sofern man keinen juedischen Namen traegt, steht die Chance nicht schlecht, ein geregeltes, buergerliches Leben fuehren zu koennen. Nah, was nimmst Du wohl? Ist nun das Deutsche Reich "besser" als die Republik? (Sorry fuer die Nazikeule)

Wieviel koloniale Ignoranz noch in manchen Koepfen steckt, schockiert mich foermlich. Das, was in den oberen Postings verzapft wird, ging schon weit ueber rechts konservativ aus und grenzt an Rechtsextremismus.

Gruss
/dev/urandom, koennte nicht soviel essen, wie er kotzen moechte, wenn ich den einen oder andern geistigen Duennpfiff oben lese
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Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von ingo_001 » 04.10.2008, 18:20

@ otternase: Danke fürs fröhlich fruchtige Kaubonbon.

:D :D :D :D

GENIAL !!!!

Das zeige ich nachher meiner Frau :mrgreen:

Falls Du in nächster Zeit nichts von mir hören solltest, hat mir meine Frau im Schlaf alle Finger gebrochen - soll heisen: Ich wöre dann zwangsweise OFFLINE :mrgreen: :mrgreen: :D

Aber das ist der worst case - ich denke, sie nimmts mit Humor :lol: :lol:
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Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von domasla » 04.10.2008, 18:22

Macht doch bitte Links aus den Bildern.

D., heute mal Ikonoklast.

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Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von Philipp » 04.10.2008, 18:33

devurandom hat geschrieben:
otternase hat geschrieben:
ferrara hat geschrieben: wenn du wirklich so denkst, die haben keine sklaverei getrieben, den leuten ging besser als den unter mao, dann ist die frage schon beantwortet:
ganz trivial folgendes Gedankenexperiment:
man würde Dich per Zeitmaschine um 50 Jahre zurückversetzen ins Jahr 1958, Beginn des 大跃进
Du hättest die Auswahl, entweder in die freie Volksrepublik oder in das besetzte Hong Kong zu kommen, wofür würdest Du Dich (mit all dem Wissen der weiteren Entwicklung beider Plätze) entscheiden?
Noch trivialeres Gedankenexperiment:
Stellen deine dolle Zeitmaschine auf, sagen wir, 1924, Weimare Republik: Hyperinflation, Massenarbeitslosgkeit, nahezu nicht vorhandenes Sozialsystem und Gesundheitsversorgen, staendige Unruhe. Dann haettes Du die Wahl, paar Jahre vorzuspringen ins 1936: weitgehend "stabile" Gesellschaftsstruktur, sofern man keinen juedischen Namen traegt, steht die Chance nicht schlecht, ein geregeltes, buergerliches Leben fuehren zu koennen. Nah, was nimmst Du wohl? Ist nun das Deutsche Reich "besser" als die Republik? (Sorry fuer die Nazikeule)

Wieviel koloniale Ignoranz noch in manchen Koepfen steckt, schockiert mich foermlich. Das, was in den oberen Postings verzapft wird, ging schon weit ueber rechts konservativ aus und grenzt an Rechtsextremismus.

Gruss
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Im Jahr 1936 hätte man keine persönliche Freiheit mehr (oder zumindest stark reduziert) und müsste kurz darauf nach Russland in den Krieg ziehen, bzw. zuschauen wie seine Heimatstadt in Luftangriffen zerstört wurde, insofern seh ich darin keine positive Alternative, auch wenn man kein Jude war.

Beim Vergleich zwischen Hong Kong und der VR China im Jahr 1958 schneidet Hong Kong hingegen in fast jeder Hinsicht besser ab, außer man war der Vorsitzende Mao, dann konnte man natürlich in Villen leben, sich vollfressen und mit seinen Sex-Sklavinnen amüsieren.

Der Vergleich zwischen China und Hong Kong im Jahr 1958 ist eher so wie der Vergleich zwischen Nord- und Südkorea heute.

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Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von ingo_001 » 04.10.2008, 19:08

Philipp hat geschrieben:
Im Jahr 1936 hätte man keine persönliche Freiheit mehr (oder zumindest stark reduziert) und müsste kurz darauf nach Russland in den Krieg ziehen, bzw. zuschauen wie seine Heimatstadt in Luftangriffen zerstört wurde, insofern seh ich darin keine positive Alternative, auch wenn man kein Jude war.

Der Vergleich zwischen China und Hong Kong im Jahr 1958 ist eher so wie der Vergleich zwischen Nord- und Südkorea heute.
Zu 1. Du hättest mit Deiner Aussage recht, wenn der Zeitreisende POLITISCH interessiert gewesen wäre. Da war natürlich schon 1936 alles zu spät.
Aber für den "Durchschnittsbürger" der ebend nicht sonderlich an Politik interessiert war und sich einfach darüber freute die Wirtschaftskrise überstanden zu haben, merkte zu dieser Zeit im normalen Alltag nichts von dem, was da noch am Horizont aufziehen sollte,
Das Gedankenspiel war ja auch nicht auf politische Eventualitäten, sondern auf das ZU DEM ZEITPUNKT Offensichtliche ausgelegt.

Zu 2. Gebe ich Dir insofern recht, was die wirtschaftliche Situation betrifft. Dabei darfst Du aber nicht aus den Augen verlieren, dass Hong Kong damals de facto ein (erzwungener) Bestandteil des Britischen Empires war. Und dass macht den endscheidenden Unterschied.
Man sollte immer daran denken, dass Hong Kong in erster Linie eine STRATEGISCH WICHTIGE KOLONIE für das Britische Empire war - und nicht aus Menschlichkeit diese Wirtschaftsentwicklung gemacht hatte.

Vergleichen kannst Du auf dieser Ebene aber die Situation im damaligen geteilten Deutschland mit der des bis heute geteilten Koreas.
Da würde ich Dir dann auch voll in Deiner Argumentation zustimmen.
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Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von ferrara » 04.10.2008, 21:31

Philipp hat geschrieben:Ehrlich gesagt sind so Leute wie Ferrara das beste Beispiel für die Faschismus-Gefahr die von China ausgeht. Wenn es in China ein faschistisches System geben sollte (was nicht unwahrscheinlich ist, weil die kommunistische Ideologie in China ausgedient hat und man im Faschismus prima Staatskapitalismus, Militarismus und ein autoritäres politisches System kombinieren kann) würden er und ein Großteil der übrigen Chinesen genauso die jeweiligen Unrechtstaten der Machthaber rationalisieren, wie sie es bei den kommunistischen und postkommunistischen Herrschern tun, nicht aus irgendeiner Überzeugung heraus, sondern einfach nur weil sie die Machthaber sind. Wäre China demokratisch wären die gleichen Leute auf einmal überzeugte Demokraten usw. usf.

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gehen dir die argumente aus? :roll: oder träumst du noch? :mrgreen:
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Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von Laogai » 04.10.2008, 22:33

ferrara hat geschrieben:so weit ich weiß, hat mao die kulturrevolution nur aufgerufen, um Liu Shaoqi zu attackieren.
Ganz davon abgesehen, dass das so nicht stimmt (aber den Chinesen noch immer vorgegaukelt wird): Wie pervers wäre das denn? Dem ganzen Land eine (weitere) politische Massenbewegung aufzudrücken, nur um einen einzelnen Mann zu kritisieren?
Wenn dann 杀鸡吓猴 und keiner hat es richtig begriffen bzw. jeder wollte dabei mitspielen.
ferrara hat geschrieben:man kann sagen, mao hat schuld daran, indem er die kulturrevolution aufgerufen hat. in meinen augen trägt aber die viererbande die meisten schuld, von der hier kaum einer spricht.
Die 四人帮 ist mehr oder weniger eine Erfindung der führenden Köpfe in der KPCh nach dem Tode Maos. Es mussten Verantwortliche für das Chaos im Land her. Aber Mao konnte es nicht sein, denn sonst hätte man dem ganzen chinesischen Volk den ideologischen Boden unter den Füßen weggezogen. Denn über Jahre bzw. Jahrzehnte hinweg wurde den Menschen eingebleut, dass 毛是我们的红太阳 und 没有毛主席就没有新中国. Da ist es nicht möglich einzugestehen, dass der Mann auch Fehler gemacht hat.
Leider ist das bis heute noch so. Mao wird nicht reflektiert, sondern spätestens ab dem Kindergarten als unfehlbare Person, Gottgleich, den Kindern ins Gehirn gebrannt.
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Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von Yingxiong » 04.10.2008, 22:55

Philipp hat geschrieben:Ehrlich gesagt sind so Leute wie Ferrara das beste Beispiel für die Faschismus-Gefahr die von China ausgeht. Wenn es in China ein faschistisches System geben sollte (was nicht unwahrscheinlich ist, weil die kommunistische Ideologie in China ausgedient hat und man im Faschismus prima Staatskapitalismus, Militarismus und ein autoritäres politisches System kombinieren kann) würden er und ein Großteil der übrigen Chinesen genauso die jeweiligen Unrechtstaten der Machthaber rationalisieren, wie sie es bei den kommunistischen und postkommunistischen Herrschern tun, nicht aus irgendeiner Überzeugung heraus, sondern einfach nur weil sie die Machthaber sind. Wäre China demokratisch wären die gleichen Leute auf einmal überzeugte Demokraten usw. usf.
Oh Gott! Was für Gedankengut trägst du mit dir herum?
Hättest du mal alle Beiträge gelesen, wüsstest du, dass Ferrara ein sehr vernünftiger Diskussionspartner ist. Deine Aussagen klingen für mich jedoch ziemlich selbstherrlich bis rassistisch. Nur wir in Europa sind die Guten. Alle anderen sind die Bösen, vor allem die Chinesen. Die geschichtliche Situation wird dabei ausgeblendet oder so verdreht, dass sie in dein Geschichtsbild passt.

Es gab hier einige sehr gute Beiträge. Ich kann sie jetzt nicht zitieren, aber bei einigen Leuten merkt man Empathiefähigkeit. Man muss sich wirklich erst einmal in die Situation der Menschen damals hinein versetzen können, um die Gefühle und Gedanken nachvollziehen zu können.

Und im Gegensatz zu Hitler und Pol Pot hat Mao die Menschen nicht zu Millionen hinrichten lassen. Die Toten waren das Ergebnis von Misswirtschaft etc. Das macht es zwar nicht weniger schlimm, aber es wirft doch ein anderes Licht auf ihn.
Auch Tschortsch Dabbelju wird wohl nie wegen der vielen Toten, die sein Handeln nach den Kriegen gebracht hat, zur Rechenschaft gezogen werden. Und das ist besonders makaber, da die Politiker zuvor viel Frieden in die Welt gebracht haben und zur Aussöhnung beigetragen haben. Wenn jetzt immer mehr Länder wieder zum kriegerischen Denken und Handeln zurückkehren, ist dies ein "verdienst" von Tschortsch Dabbelju.
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Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von Yingxiong » 04.10.2008, 23:01

Topas hat geschrieben:
Yingxiong hat geschrieben:Aber wenn du unter beiden wählen müsstest: Für welches würdest du dich entscheiden?


Keines von beiden. Auf den Luxus würde ich freiwillig verzichten - der umwelt zu Liebe !
Da muss ich mich wohl mal wieder selber zitieren: "Solange man keine Verantwortung trägt, kann man solche Sätze leicht sagen!" Auch die Grünen wurden zu Realisten, als sie selber Regierungsverantwortung hatten. Da haben sie auch gemerkt, dass man nicht alle Wünsche umsetzen kann.

Wenn du den Staudamm nicht baust, dann bist du für viele Tote verantwortlich, die es durch Überschwemmungen gibt. Phillip wird dich wohl dann bald mit Mao gleichsetzen, da die Toten dann auf dein Konto gehen würden und somit du der schlimmste Diktator wärest!
R.I.P. Little Yingxiong Engelskind 05.01.2013

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Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von Topas » 04.10.2008, 23:34

@ Yingxiong : Die katastrophalen Überschwemmungen entstehen durch die Flussbegradigungen und damit dem Wegfall der natürlichen Ausweichgebiete.

Und : Dass was ich sage lebe ich nach Möglichkeit auch !
Topas grüsst recht herzlich WHSAP
MACHT MIT BEI UNSEREM BUCHPROJEKT !
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Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von Laogai » 04.10.2008, 23:34

Yingxiong hat geschrieben:Und im Gegensatz zu Hitler und Pol Pot hat Mao die Menschen nicht zu Millionen hinrichten lassen. Die Toten waren das Ergebnis von Misswirtschaft etc. Das macht es zwar nicht weniger schlimm, aber es wirft doch ein anderes Licht auf ihn.
Welches Licht wäre das?
Die Toten und andere Opfer in China unter Mao waren natürlich nicht nur das Ergebnis von Misswirtschaft etc., diese Verniedlichung finde ich unsäglich!
Und selbst wenn es "nur" Misswirtschaft war, spätestens nach dem Großen Sprung nach Vorne (大跃进) hätte Mao das Feld räumen müssen. Es kann doch niemand behaupten (Chinesen schon gar nicht, denn Mao ist ja unfehlbar), dass der Mann nicht wusste, was in seinem Land vor sich geht und welche Auswirkungen seine Anweisungen haben.
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