Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Alle Themen rund um Politik in der Volksrepublik China
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Topas
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Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von Topas » 26.09.2008, 05:32

Rainbowbuilder hat geschrieben:Wenn jetzt (und früher eben nicht!) die Hochwasser Rekorde brechen, liegt das eben nicht an den Flussbegradigungen.
An dieser Aussage merke ich, dass du über Flussbegradigungen und deren Folgen nicht im geringsten Ahnung hast. Bevor wir über solche Themen weiterdiskutieren, bitte ich dich, doch erst mal dich darüber schlau zu machen. Sonst hat es keinen Zweck, da du dann von etwas redest wo du keine Ahnung hast !
Rainbowbuilder hat geschrieben:Ich möchte eben doch wissen, wer von BRD und DDR mehr CO2 in die Luft gepustet hat!
Und ? Die Folgen sind die gleichen......aber da willst du ja dem Hauptverursacher nicht Zwischenreden, da es ja dessen innerpolitische Angelegenheit sei. Also können beide wohlgemerkt fleissig weiter in die Luft pusten .
Rainbowbuilder hat geschrieben:Landschaftsschützer (eine Untergattung der Umweltschützer!)
Noch ein punkt, wo du zwei unterschiedliche Sachen durcheinander bringst. Deine landschaftsschützer haben die Schönheit der Landschaft im Sinne und nicht den Schutz der Umwelt. :roll:
Rainbowbuilder hat geschrieben:sobald es die Welt betrifft, ist Einmischung gefragt!
Oha.......also Klasseneinteilung der Umwelt in National und International :roll:
Rainbowbuilder hat geschrieben:während wir uns hier noch die Luft von Zweitaktrollern zunebeln lassen
jaja doch........und der nebel über peking ist nur Wasserdampf...



Du, ich denke, der zeitpunkt ist (zumindest meinerseits ) gekommen, dass gespräch zu beenden. Bevor du über ein gebiet fachsimpelst, solltest du zumindest ein paar grundkenntnisse haben. Sonst kommt nur Mumpitz raus. Mir persönlich geht es um qualitative gespräche. Da aber diese nicht möglich sind, da du Sachen vermischst, die nichts miteinander zu tun haben, Behauptungen aufstellst, die auf gut dünken basieren und sonst nichts besseres zu tun hast, als alles, aber auch wirklich alles "china-gerecht" zu biegen und brechen, denke ich hier jetzt ein stopp einzulegen. Informiere dich bitte vorher erst einmal über dass was du redest. Du willst doch schliesslich als gesprächspartner ernst genommen werden, oder ? Quellen sind zum Beispiel wiki, oder auch die Seiten von den grossen naturschutzverbänden wie Nabu, Bund oder WWF.
Vielleicht ein andermal.....
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Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von Herzblut » 26.09.2008, 07:21

So, du Experte...
*feix*
Sorry, an alle anderen, aber dass Beispiel bringe ich mal jetzt :roll:
Hättest du wohl auch in den dreissigern gesagt, als Hitler alle beschwichtigt hat ?
"Sorry"......angenommen.

Nur ist es leider so, daß NIEMAND sich eingemischt hätte, wenn
"Adolf Alois Schicklgruber" mit seinem Gößenwahn (>Das ist meine Welt!<) nicht Gefahr für alle anderen und der Krieg "unprovitable" gewesen wäre.

Keiner hat damals eingegriffen als Polen besetzt wurde.
(haben sich Josef Dschughaschwili und Alois ("Nichtangriffspakt") geteilt)
Keiner hat damals eingegriffen als Tschechland am Boden lag.
Niemand als noch viele andere Länder besiegt waren -
aber als der Russe angegriffen wurde, waren plötzlich ALLE "dickeda"! Warum?

Die Kornkammer des Ostens,, weites Land,, nahezu unendliche Bodenschätze,,das Holz der Taiga,, Öl,, Gas und Millionen potentieller Sklaven....etc.

Erst als der "Ivan" zum Gegenschlag ausholte, bekam "Tomy" Muffensaußen und kehrte dem "Kraut" den Rücken zu, klaut "Browny" mit seiner Bombe und sezt zum Kriegsende Japan mit zwei Kernschlägen Schach-Mat.
(eine "Machtdemo" nicht nur den Japanern gegenüber - das galt auch dem Russen - >>Ich hab die Bombe und diese funzt auch noch!<<)

Ist leider in der heutigen Zeit auch so!
Zur Zeit finden auf unserer Kuller etliche Kriege statt - die Zahl derer, bei denen die UN und auch "andere" mitmischen ist eher gering.

a.) Ich verkaufe lieber meine Söldner, Waffen (natürlich nur zweite Wahl) und Arznei an jene, bei denen eh nix zu holen ist und hoffe, daß der Konflikt noch ewig geht. >>mein Profit!<<

b.) Ich "unterstüze" Regionen wo es was zu holen gibt, damit im Falle des Falles wenigstens die Unkosten meiner abgefackelten Panzer wieder reinkommen - wenn nicht, auch nicht schlimm!
Bin ich halt der "HELD" und knüpfe geschäftliche Kontakte. (der Unterstüzte braucht auch wieder Waffen um sich in Zukunft selber zu verteidigen und Mittel für den Wiederaufbau) >>mein Profit!<<

Meine Theorie kommt dem "Ferenghi - Ego" sehr nahe, oder!?

Ich glaube nicht, daß Kriegsunterstüzung aus purer Nächstenliebe resultiert, leider!
Topas hat geschrieben:Wenn wir uns nun alle Siedlungen, alles von menschen erbaute wegdenken, dann wäre in Mitteleuropa zur hälfte Wüste...mit ein paar Waldinselchen drin, sowie genmanipulierten Mischmacch und nicht überlebensfähigen Tieren.nimm es mir nicht übel, wenn jetzt
einige Worte etwas härter klingen sollten....nur so vorab !
Ironie??? Wo kommt denn dann der "genmanipulierten Mischmacch" ohne Labor her? :D
...das Michael Schumacher ein mörder ist...
Ist er ja auch - sogar Massenmörder! (nach jedem Rennen mit 50g Fliegen auf der Frontscheibe und drei Hummeln im Rachen)
Das würde auch gut zum Thema "Essen auf Rädern" passen! hehehe....
Rainbowbuilder hat geschrieben:Ausserdem hat die DDR bei den überwiegenden Westwinden allgemein mehr (schmutzige) Luft von der BRD abgekriegt als die BRD von der DDR!
Stimmt! Man(n) beachte das Waldsterben jener Zeit überwiegend im westlichen Grenzteil der DDR, obwol die Industriemasse Erichs eher zentral gelegen hat wo der Wald heut noch immer grün ist.
Topas hat geschrieben:
(Umweltschutz) beginnt in der frühen Entwicklung des kindes und seiner Erfahrung. Der Erfahrung mit dem respektvollen Umgang mit seiner Umwelt, der Achtung von zB Tieren, die keine Spielzeuge oder Nutzobjekte sind, sondern ein gleiches Recht zu leben auf diesem planeten haben, wie wir auch. Daran mangelt es.
#################################################
Rainbowbuilder hat geschrieben:
Wir sind uns ja einig, dass Umweltschutz extrem wichtig ist.
Mich verzweifelt nur immer wieder, dass wir, die Reichen, nicht bereit sind, der Umwelt zuliebe auf unser Wirtschaftswachstum zu verzichten, sondern erst dann was tun, wenn es eben zu teuer wird, nichts zu tun.
Ich stimme beiden Aussagen voll zu.......ihr solltet lieber miteinander und nicht gegeneinander arbeiten!

Sorry für die Länge des Beitrages!
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Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von Herr Jing » 26.09.2008, 09:04

Fascism是什么意思
schaffa, schaffa, Häusle baua!

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Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von Philipp » 26.09.2008, 09:48

Herr Jing hat geschrieben:Fascism是什么意思
法西斯主义

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Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von ingo_001 » 26.09.2008, 16:22

Herzblut hat geschrieben: Sorry für die Länge des Beitrages!
Hast Du mal einen Blick auf Deine Signatur geworfen? :mrgreen:

Machmal ist Reden eben doch nicht nur Silber, sondern doch ... goldgepresstes Latinum :mrgreen:
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von Rainbowbuilder » 02.10.2008, 23:20

Topas hat geschrieben:An dieser Aussage merke ich, dass du über Flussbegradigungen und deren Folgen nicht im geringsten Ahnung hast. Bevor wir über solche Themen weiterdiskutieren, bitte ich dich, doch erst mal dich darüber schlau zu machen. Sonst hat es keinen Zweck, da du dann von etwas redest wo du keine Ahnung hast !
Du bist nicht der einzige, der über Flussbegradigung Bescheid weiss. Klar merkt man jetzt, dass die vor Jahrzehnten gebauten Staudämme nicht mehr ausreichen, und da merkt man, dass man jetzt mehr tun muss: in den Flussoberläufen den Abfluss verlangsamen (also Flussbegradigungen wieder rückgängig machen), Überschwemmungsgebiete einrichten, usw.

Aber an der Tatsache kommst du eben nicht vorbei: in den letzten Jahrzehnten wurden keine Flussbegradigungen mehr vorgenommen, und trotzdem gibt es immer häufiger Überschwemmungen! Weil sich das Klima geändert hat...

Also komme ich wieder zurück zum Klimawandel: der ist heutzutage das grösste Problem, und das müssen wir lösen! Und Staudämme sind eben eine der möglichen Lösungen dazu, und die werden nicht nur in China erreichtet, sondern auch bald in Afrika. Und wenn wir den Bau von Staudämmen dort unterstützen, können wir dort (=in China und Afrika) eine relativ umweltfreundliche Entwicklung haben. Und wenn wir uns dagegen stemmen, werden sie dort eben Kohlekraftwerke bauen, weil ihnen dann das Kapital für Staudämme fehlt.
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Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von Laogai » 02.10.2008, 23:52

Rainbowbuilder hat geschrieben:Also komme ich wieder zurück zum Klimawandel: der ist heutzutage das grösste Problem, und das müssen wir lösen! Und Staudämme sind eben eine der möglichen Lösungen dazu
Richtig! Das Mittel gegen den Klimawandel heißt Vitamin C :P

Btw, ist das nun "Fifteen Out Of Fourteen Defining Characteristics Of Fascism" oder sind wir schon ganz woanders?
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Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von otternase » 03.10.2008, 00:23

Rainbowbuilder hat geschrieben: Also komme ich wieder zurück zum Klimawandel: der ist heutzutage das grösste Problem, und das müssen wir lösen! Und Staudämme sind eben eine der möglichen Lösungen dazu, und die werden nicht nur in China erreichtet, sondern auch bald in Afrika. Und wenn wir den Bau von Staudämmen dort unterstützen, können wir dort (=in China und Afrika) eine relativ umweltfreundliche Entwicklung haben. Und wenn wir uns dagegen stemmen, werden sie dort eben Kohlekraftwerke bauen, weil ihnen dann das Kapital für Staudämme fehlt.
Ich habe es ja anfänglich nicht erwartet, aber doch: es gibt Punkte, an denen wir absolut übereinstimmender Meinung sind!!!!

Vorschläge zur Sparsamkeit, zu Energieumsatzeinsparungen zwecks Vermeidung von Kraftwerksneubauten sind ja wunderschön, werden der Situation Chinas ebenso wie der Situation vieler anderer Länder (Indien, grosse Teile Afrikas) einfach nicht gerecht.
Nehmen wir doch mal aktuelle Zahlen aus dem "BP Statistical Review of World Energy 2008":

2007 betrug der Primärenergieumsatz in den USA 2361,4 Mio. Tonnen Öl-Equivalent, ein Anstieg von 1,7% gegenüber 2006
in Deutschland waren es 311 Mio. Tonnen Öl-Equivalent, eine Einsparung von 5,6% gegenüber 2006
in China waren es 1863,4 Mio. Tonnen Öl-Equivalent, ein Zuwachs von 7,7% gegenüber 2006

pro Kopf gerechnet sind das 7,8t/Person in USA, 3,8t/Person in D, 1,4t/Person in CN
pro BSP etwa 170g/$ in den USA, 93g/$ in D und 573g/$ in CN

Was sagt nun dieser Zahlenwust?
1) der Energieverbrauch eines Durchschnittsamis ist irrsinnig hoch und noch immer steigend
2) in Deutschland scheint Energiesparen tatsächlich Effekt zu zeigen, der Umsatz nimmt ab
3) auch wenn der unterschiedliche Anteil energieintensiver Industrien die Zahlen zum Teil verfälscht, so ist doch deutlich, dass in China mit Energie recht wenig effizient umgeht
4) selbst wenn China so sparsam mit Energie umginge wie D (also Annahme gleicher Energieverbrauch pro BSP), aber das Pro-Kopf BSP (in erster Näherung als Wohlstandsmass brauchbar) Chinas auf das Niveau Deutschlands anstiege, so würde der Gesamtenergieumsatz Chinas gegenüber dem derzeitigen Stand noch um 150% steigen
PS: 5) würde China einen Pro-Kopf Energieverbrauch wie die USA haben, so bräuchte China alleine soviel wie der gesamte Rest der Welt zusammen

Lange Rede, kurzer Sinn: höhere Energieeffizienz in China ist unumgänglich, ein Mehrenergieumsatz in China ist aber ebenso unabwendbar

Also stellt sich nur noch die Frage, wie die Energie bereit gestellt werden soll. Die Leistung des Drei-Schluchten-Staudamms beträgt laut Wikipedia 22500 Megawatt, das entspricht etwa 30 durchschnittlichen Kohlekraftwerken oder etwas über 15 Kernkraftwerken (ein Vergleich mit Wind- oder Sonnenkraft ist insoweit schwierig, als das dort die Zahl der Betriebsstunden jeweils standortabhängig deutlich geringer ist und ein Vergleich daher auch Regelkraftwerke mit einbeziehen müsste)

Für den Drei-Schluchten-Staudamm haben viele Menschen ihre Heimat verloren und viel Natur wurde zerstört. Doch wären stattdessen 30 Kohlekraftwerke neu gebaut worden, so wären durch den Bau, insbesondere aber den Betrieb (Luftqualität) und die Bereitstellung des Primärenergieträgers (Kohleabbau) vermutlich noch sehr viel mehr Menschen betroffen und noch viel mehr Umwelt würde zerstört werden.
Und 15 neue Kernkraftwerke in China möchte ich mir gar nicht erst vorstellen...

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Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von ingo_001 » 03.10.2008, 09:20

Vielleicht sind folgende Infos zu dem 3-Schluchten-Staudamm ja nutzlich

http://www.chinaweb.de/china_politik/um ... _china.htm


Wir sind jetzt wirklich vom ürsprünglichen Thema abgekommen.

Vielleicht sollte dieses Thema ab jetzt unter "China allgemein" oder "China im 21. Jahrhundert" weiter geführt werden.

S
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Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von Topas » 03.10.2008, 11:14

Dass kommt mir vor wie ein Vergleich von Schlecht und Böse : Wer leistet mehr ???

Mal im Ernst, die Regierung von Peking hätte ohne weiteres die abermilliarden in andere Umwelttechnologien stecken können. Dass Drei-schluchten-Gedönst diente einem grossteil auch der Prestige : "guck wir sind die besten ". Die Folge wird in den nächsten Jahren noch kommen : Flora und Fauna im Fluss wird zerstört, der Grundwasserpegel ändert sich, die Umliegenden gebiete wandeln sich entweder in Wüste oder Sumpf.

Es kann einfach nicht angehen, dass dann solche vergleiche kommen : "ja, dass ist doch ein geringeres Übel als kohlekraftwerke ". Wöfür überhaupt ein Übel ???? Es gibt wie gesagt mittlerweile weit umweltfreundlicher Technologien, aber im Staudamm steckt wohl auch wieder ne Lobby mit nem netten Kartell drin.

Und Rainbow : Sach deine These mit den tollen Staudämmen mal einem Umweltfanatiker....ich garantiere für nichts !

Da wundert sich die Welt, wenn sie immer weiter kaputt geht......... :roll:
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Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von ferrara » 03.10.2008, 11:24

Philipp hat geschrieben: Das liegt u.a. daran, dass den Kindern von frühester Kindheit an in den Schulen extremer Nationalismus vermittelt wird.
das stimmt, zumindest in meiner schulzeit.
Philipp hat geschrieben:In der offiziellen Darstellung von Seiten der Regierung ist China im Laufe seiner Geschichte immer Opfer der bösen Ausländer (europäische Kolonialisten, Japaner, USA) gewesen und niemals Täter, auch wenn die allermeisten staatlichen Todesopfer in China nicht von ausländischen Staaten, sondern vom einhemischen chinesischen Staat ausgingen.
das ist auch wahr. das ziel der kolonialisten war ja nicht die chinesen auszulöschen, sondern zu bezwingen, zu versklaven. beim bürgerkrieg ist es schon was anderes. in irak sterben auch mehr zivilisten in jetztigem bürgerkrieg als damals die USA in bagdad einmarschierte. das ist einfach so.
Philipp hat geschrieben:
Ich war auch ein Semester an einer chinesischen Uni (als Student, nicht als Lehrkraft), hab dann nach einer Weile von mehreren weiblichen chinesischen Studentinnen mit denen ich mich jeweils unabhängig unterhalten hab erfahren, dass die rassistische Administration der staatlichen Uni systematisch Studentinnen (aber nicht männliche chinesische Studenten) vor privaten Kontakten mit männlichen Ausländern warnt.
was es tatsächlich so ist, dann hat das nichts mit rassismus zu tun, eher sextourismus.

Philipp hat geschrieben: Zu welchem Grad der übersteigerte Nationalismus in China vom chinesischen Staat ausgeht, kann man schon an der wesentlich moderateren und weniger xenophoben Haltung der meisten Menschen in Hong Kong oder Taiwan sehen.
so stark angegriffen wurden die hongkonger und die taiwanesen aber auch nicht.
Philipp hat geschrieben: Der staatlich geförderte Nationalismus in China ist eine Methode der Regierung nach dem Niedergang der kommunistischen Ideologie durch ein neues Ideologiegespinst die Herrschaft der jetzigen Leute zu legitimieren und soziale Probleme zu überschatten, so ähnlich wie im wilhelminischen Deutschland.
und ist auch eine methode, die chinesen zusammenzuhalten, um gegen die raue klimabedingung zu bestehen.
Philipp hat geschrieben: Würd mich nicht wundern, wenn das Endresultat auch so ähnlich sein wird (Sprich: Dritter Weltkrieg).
ich schon. vielleicht verstehst du doch nichts von chinesen? :roll:

Philipp hat geschrieben:Wieviel soziale Absicherung hat man denn in China, wenn man kein Geld hat und keine Möglichkeit Geld zu verdienen? Kann man seine Kinder dann umsonst auf eine Schule schicken? Wird man im Krankenhaus behandelt, wenn man die Behandlung nicht bezahlen kann? Bekommt man eine Wohnung, wenn man die Miete nicht zahlen kann? Wer in China kein Geld hat und keine Möglichkeit Geld zu verdienen, muss betteln oder stehlen.
zugegeben, so gesehen ist deutschland mehr sozialistisch als china. obwohl aber, das deutsche sozialsystem auf 50 jahre akkumulation von reichtum basiert, steht jetzt aber trotzdem auf der kippe. ganz zu schweigen, ob das gute deutsche sozialsystem zu menschlich ist, um das volk noch zur arbeit zu motivieren.
Innere Ruhe bewahren.
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Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von otternase » 03.10.2008, 11:41

Topas hat geschrieben: Es kann einfach nicht angehen, dass dann solche vergleiche kommen : "ja, dass ist doch ein geringeres Übel als kohlekraftwerke ". Wöfür überhaupt ein Übel ???? Es gibt wie gesagt mittlerweile weit umweltfreundlicher Technologien, aber im Staudamm steckt wohl auch wieder ne Lobby mit nem netten Kartell drin.
Dann nenn mir mal Technologien, die
- weniger Umwelt belasten als ein Staudamm
- zuverlässig (d.h. in weitem Rahmen wetterunabhängig) verfügbar sind, nur geringe Regelleistung erfordern
- geringes Risikopotential beinhalten
- das Netz stabilisieren

Nun nochmal ein paar Zahlen:
witzigerweise ist die installierte Leistung des Drei-Schluchten-Damms, die aller Atomkraftwerke in D zusammen und die aller Windenergieanlagen in D zusammen jeweils fast genau gleich gross (jeweils etwas ueber 20000 MW)
bei gleicher installierter Leistung betrug der Anteil am Energiemix auf dem deutschen Strommarkt bei Windkraft 5%, bei Atomkraft ca. 25%

ein schönes Bild dazu noch:

Bild

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Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von ingo_001 » 03.10.2008, 11:42

Topas hat geschrieben: Mal im Ernst, die Regierung von Peking hätte ohne weiteres die abermilliarden in andere Umwelttechnologien stecken können. Dass Drei-schluchten-Gedönst diente einem grossteil auch der Prestige : "guck wir sind die besten ". Die Folge wird in den nächsten Jahren noch kommen : Flora und Fauna im Fluss wird zerstört, der Grundwasserpegel ändert sich, die Umliegenden gebiete wandeln sich entweder in Wüste oder Sumpf.

Da wundert sich die Welt, wenn sie immer weiter kaputt geht......... :roll:
Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen: Natürlich ist der Drei-Schluchten-Staudamm AUCH ein Prestige-Projekt um der Welt - und nicht zuletzt auch der eigenen Bevölkerung - zu zeigen, zu welchen Leistungen (Groß-Projekten) China mittlerweile instande ist.

Ferner ist es leider wirklich - wie bei einigen andere Dingen auch - die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Natürlich wird durch dieses Projekt die Natur nachhaltig geschädigt (abgesehen von der Umsiedlung von Millionen Menschen) etc.
Aber Fakt ist leider auch, dass sich diese Folgen in Ihrer Gänze erst langfristig voll zeigen werden. China braucht aber JETZT Energie und zwar IMENSE MENGEN. Da ist es nun einmal so, dass dieses Projekt im Vergleich zu Kohle- oder Kernkraftwerken tatsächlich das "kleinere" Übel sind.

Sicher bedauere auch ich, dass die breite Nutzung von Solar- oder Windenergie in China noch in den Kinderschuhen steckt. Aber ich habe dies bezüglich vor ein paar Tagen irgendwo einen Bericht gelesen, wonach die chinesische Regierung langfristig 250 Mrd. Euro in den Ausbau dieses Energiesektors investieren will.

Denk mal daran wie lange der Umweltschutzgedanke bei uns gebraucht hat, um in der Öffentlichkeit und letztlich auch in Weiten Teilen von Politik und Wirtschaft akzeptiert zu werden.
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Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von Yingxiong » 03.10.2008, 11:44

Und mit dem Staudamm können auch die extremen Überschwemmungen im Flussdelta eingedämmt und kontrolliert werden. Mann muss nicht alle paar Jahre Millionen von Menschen vor den Überschwemmungen retten.

Und Bewässerungsmöglichkeiten werden auch noch an manchen Stellen geschaffen.
R.I.P. Little Yingxiong Engelskind 05.01.2013

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Re: Fourteen Defining Characteristics Of Fascism

Beitrag von Topas » 03.10.2008, 12:06

Otternase schrieb :

"ich will absolut nichts gegen Windkraft sagen, eine schöne, umweltfreundliche Technologie, aber der Glaube, damit auf konventionelle Kraftwerke verzichten zu können, erscheint mir recht verblendet"

Verblendet wird die jenige generation sein, die in Gasmasken rumlaufen darf, nur noch chemisch und genetisch zersetztes Essen bekommt sowie den Verbot hat, mit Wasser in der freien Natur in Kontakt zu kommen, da voller Giftstoffe.

Irgendwann war es dass mit unsere schönen Erde, wenn es so weiter geht....aber viele merken es erst , wenn es zu spät ist.
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