Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread

Alle Themen rund um Politik in der Volksrepublik China
Flieder
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Re: Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread

Beitrag von Flieder » 21.03.2008, 16:29

Warst du schon mal in Lhasa oder Shigatse? Falls nicht, geh da mal bitte hin und sag mir dann nochmal, dass in diesen Städten nur 10% Han-Chinesen sind. Allein in Shigatse sind 10% der Bevölkerung bestimmt Prostituierte (und glaube mir, daruter sind kaum Tibeter dabei), die von den Soldaten dort leben.
Hehe.Bist du sicher ,dass diese Prostituierte von den Soldaten leben?
Balancepunkt zu finden ist schon schwer.

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Re: Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread

Beitrag von Topas » 21.03.2008, 16:30

Erst einmal Danke für die Links !

Nur leider kann ich ( noch nicht ) Chinesisch. Vielleicht könntest du eine kurze Zusammenfassung von dem Inhalt geben.

Gruss Tobias

P.S. @ All:

Auch ich kenne das Problem, dass in anderen Teilen der Welt immer davon gesprochen wird, dass die Europäischen Staaten ( insbesondere Osteuropa ) von den USA kontrolliert weren. Fakt ist, dass die USA schon einen ziemlich grossen Einfluss auf Europa hat ( teilweise als Folge des Kalten Krieges ) . Andererseits haben die Europäischen Staaten schon ein gewisses Mass an Selbstbestimmung, Deutschland hat sich beispielweise gegen den Irak-Krieg und damit die USA gestellt und es gab Europaweit Proteste.

Daher schliesse ich mich der Frage mal an ( in der Hoffnung, so weitere Missverständnisse ausräumen zu können ) : Worin liegt die Ursache eures Standpunktes, dass die USA Europa kontrollieren ?

Grüsse Topas
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Re: Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread

Beitrag von gonar » 21.03.2008, 16:31

Flieder hat geschrieben:
Warst du schon mal in Lhasa oder Shigatse? Falls nicht, geh da mal bitte hin und sag mir dann nochmal, dass in diesen Städten nur 10% Han-Chinesen sind. Allein in Shigatse sind 10% der Bevölkerung bestimmt Prostituierte (und glaube mir, daruter sind kaum Tibeter dabei), die von den Soldaten dort leben.
Hehe.Bist du sicher ,dass diese Prostituierte von den Soldaten leben?
Nein, bin ich nicht aber ich habe viele Soldaten dort gesehen, deswegen die Schlussfolgerung....kann aber falsch sein, das gebe ich zu

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Re: Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread

Beitrag von Grufti » 21.03.2008, 16:33

ferrara hat geschrieben:
Grufti hat geschrieben:

VIELEN DANK! :idea: ..und das meine ich aus ganzem aufrichtigen Herzen ! nicht irgendwie ironisch..

Spitzenmäßig von Dir, daß Du mir den mal wieder in Erinnerung gebracht hattest, denn ich hatte schon fast vergessen, weshalb ich mich hier in diesem Forum gegen jeglichen Totalitarismus engagiere..
da sind wir uns ausnahmsweise einig.
Das schreibt jemand, der einen totalitären Staat verteidigt
????
Grufti hat geschrieben:

Solche Vergleiche bringen besonders für die KP nichts...denn selbst A.H. hat nicht so viele Menschen auf dem Gewissen.... Sieht mal wieder mächtig nach einem Eigentor aus.. oder etwa nicht ?
an dieser stelle muss ich sagen, deine gedanken bleiben nur in den 70er jahren. denn, du hast überhaupt nicht gesehen, welche großartige veränderungne die PK in china seitdem zu stand gebracht hat, und welche noch zu stand kommen werden. wie gesagt, du siehst ja nur rot.
Das wäre genauso, wenn ich als Deutscher den Hoiocaust mit der wirtschaftlichen Entwicklung Deutschland vergessen machen lassen wollte und der hatte sogar noch n paar Jährchen weiter zurück stattgefunden ....

Die Opfer der KP unter anderem die 150 ..oder auch nur 50 Millionen Toten in China während des "Großen Sprungs" , davor ..und danach ...bleiben trotz der großen Fortschritte ..auf welchem Gebiet auch immer....immer noch tot und werden deswegen nicht wieder lebendig ... schon weil die KP die "Re-Inkarnation" qua lege verboten hatte
Die wirtschaftliche Entwicklung Chinas steht hier absolut nicht zur Debatte...sondern nur die Opfer der KP !

Was ist übrigens die "PK" ?? "Partei Kurdistans "? :wink:


Im übrigen erteile ich Dir den wohlmeinenden Rat, den ich in einem anderen Thread schon unserem Freund Tian gegeben hatte:


Bevor Du deinen Beitrag abschickst, überlege ganz genau, ob er nicht zu einem neuen "Eigentor" führen kann..
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !


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Re: Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread

Beitrag von Topas » 21.03.2008, 16:38

@ Flieder :

Also gibt es einen Unterschied zwischen Chinesischer und Westlicher Definition von " Chinesischer Bevölkerung " : Aus chinesischer Sicht hat es viel mehr mit einem Verwaltungsakt zu tun, dass heisst grundsätzlich ist jeder, der in China Lebt damit auch " Chinese " . Liege ich da richtig ?

@ Gruffti : Es geht sich hier nicht darum wer ein Eigentor schiesst oder nicht. Auch politische Überzeugungen oder dass Vorhalten wer etwas falsch gemacht hat , zählt hier nicht. Darum geht es sich hier nicht. Es geht sich hier darum, dass erst einmal - unabhängig davon was passiert ist oder nicht und was richtig ist oder nicht - die jeweils andere Sichtweise verstanden wird.
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Re: Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread

Beitrag von de guo xiong » 21.03.2008, 16:40

Topas hat geschrieben: Daher schliesse ich mich der Frage mal an ( in der Hoffnung, so weitere Missverständnisse ausräumen zu können ) : Worin liegt die Ursache eures Standpunktes, dass die USA Europa kontrollieren ?

Grüsse Topas
Topas sehr gute Frage! Vielleicht hängt das auch damit zusammen, dass viel Staaten in Europa der NATO angehören?!

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Re: Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread

Beitrag von Flieder » 21.03.2008, 16:42

Topas hat geschrieben:Erst einmal Danke für die Links !

Nur leider kann ich ( noch nicht ) Chinesisch. Vielleicht könntest du eine kurze Zusammenfassung von dem Inhalt geben.

Gruss Tobias

P.S. @ All:

Auch ich kenne das Problem, dass in anderen Teilen der Welt immer davon gesprochen wird, dass die Europäischen Staaten ( insbesondere Osteuropa ) von den USA kontrolliert weren. Fakt ist, dass die USA schon einen ziemlich grossen Einfluss auf Europa hat ( teilweise als Folge des Kalten Krieges ) . Andererseits haben die Europäischen Staaten schon ein gewisses Mass an Selbstbestimmung, Deutschland hat sich beispielweise gegen den Irak-Krieg und damit die USA gestellt und es gab Europaweit Proteste.

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Hehe.Von vielen Sachen.Schroeder ist gegen Amerika.Aber Frau merkel nicht.Deutschland ist manchmal nicht in der Seite von Amerika.Aber England ,Polen,CZ nicht.Sie gehoeren auch zu Europa.
Deutschland hat nur manchmal keine gleiche Meinung wie USA.Aber stark gegen solche boese Politik der USA noch nicht ,wegen selber Gewinn.
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Re: Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread

Beitrag von de guo xiong » 21.03.2008, 16:50

Flieder hat geschrieben: Hehe.Von vielen Sachen.Schroeder ist gegen Amerika.Aber Frau merkel nicht.Deutschland ist manchmal nicht in der Seite von Amerika.Aber England ,Polen,CZ nicht.Sie gehoeren auch zu Europa.
Deutschland hat nur manchmal keine gleiche Meinung wie USA.Aber stark gegen solche boese Politik der USA noch nicht ,wegen selber Gewinn.
Ich finde, wenn man die selbe Meinung hat, ist das doch nicht schlimm? aber ist es damit gleichzusetzen, das man vom Anderen beherrscht wird?

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Re: Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread

Beitrag von Flieder » 21.03.2008, 16:51

Topas hat geschrieben:@ Flieder :

Also gibt es einen Unterschied zwischen Chinesischer und Westlicher Definition von " Chinesischer Bevölkerung " : Aus chinesischer Sicht hat es viel mehr mit einem Verwaltungsakt zu tun, dass heisst grundsätzlich ist jeder, der in China Lebt damit auch " Chinese " . Liege ich da richtig ?
Ungefaehr richtig.
Tatsaechlich gibt es auch Nationalism im Sueden von China,die weniger Minderheit haben.
Aber unsere Regierung ist immer sehr stark gegen dieses Nationalism.sehr positiv.Deswegen in China kannst du nie eine Demo gegen der Minderheit sehen.Das is stark verboten.
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Re: Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread

Beitrag von ferrara » 21.03.2008, 16:54

gonar hat geschrieben:
Das sind zweierlei Maß. Die Welt-Öffentlichkeit schaut inzwischen schon hin....im 18.Jhrdt war das nicht so und ein weiterer Völkermord direkt nach dem Holocaust würde die Welt nicht hinnehmen können.
was meinst du hier mit "Die Welt-Öffentlichkeit"? eure medien? inzwischen musst du schon gewußt haben, was eure medien mit den bilder aus tibet gemacht haben.
wie war das im 18. jahrhundert? dass die tibeter als sklaven behandelt wurden, und trotzdem ein gutes leben geführt haben?
gonar hat geschrieben:
Wenn Die chines. Regierung wirklich Frieden wollte, dann würde sie zumindest ein Gespräch mit dem Dalai Lama suchen, der ja von vielen Tibetern immer noch als weltliches und geistliches Oberhaupt angesehen wird anstatt in zu beschimpfen und zu beschuldigen. Inzwischen hat der Dalai Lama ja schon öfters gesagt, dass er sogar bereit wäre nach Bejing zu gehen, seine politische Macht aufzugeben und eine chinesische regierung anzuerkennen, solange Tibet ein wenig mehr Autonomie erhält.

DAS(!) lieber ferrarar, nenne ich ein Friedensangebot!
das gespräch möchten wir auch suchen. aber nur unter einer bedingung: tibet gehört zu china. mehr nicht.
gonar hat geschrieben:
Tibet ist seit über 50 Jahren unter chinesischer Herrschaft. Wenn die Deutschen in 40-50 Jahren auch noch in so einer militärischen Stärke in Afghanistan sind, können wir diesen Vergleich ziehen und weiterreden
eins muss klar sein: tibet gehört zu china schon seit eine tausend jahre. da immer wieder separatisten gibt, müssen wir militärisches presence zeigen. das machen die spanier mit Basque nicht anderes.
gonar hat geschrieben:
Warst du schon mal in Lhasa oder Shigatse? Falls nicht, geh da mal bitte hin und sag mir dann nochmal, dass in diesen Städten nur 10% Han-Chinesen sind. Allein in Shigatse sind 10% der Bevölkerung bestimmt Prostituierte (und glaube mir, daruter sind kaum Tibeter dabei), die von den Soldaten dort leben.
ich war leider noch nie in tibet. aber die illegale einwanderung kann keine verhindern. auch die europäscihe länder leiden darunter.
Innere Ruhe bewahren.
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Re: Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread

Beitrag von ferrara » 21.03.2008, 16:59

gonar hat geschrieben: Naja, etwas in deutscher oder englischer Sparche wäre wohl hilfreicher für die meisten hier
kurz gesagt: unter "chinese" versteht man alle 56 minderheiten, die zur zeit in china leben. dazu gehören han und tibeter.
Innere Ruhe bewahren.
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Re: Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread

Beitrag von Flieder » 21.03.2008, 16:59

de guo xiong hat geschrieben:
Flieder hat geschrieben: Hehe.Von vielen Sachen.Schroeder ist gegen Amerika.Aber Frau merkel nicht.Deutschland ist manchmal nicht in der Seite von Amerika.Aber England ,Polen,CZ nicht.Sie gehoeren auch zu Europa.
Deutschland hat nur manchmal keine gleiche Meinung wie USA.Aber stark gegen solche boese Politik der USA noch nicht ,wegen selber Gewinn.
Ich finde, wenn man die selbe Meinung hat, ist das doch nicht schlimm? aber ist es damit gleichzusetzen, das man vom Anderen beherrscht wird?

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Die USA kann durch vielen Weg Europa kontrollieren.Die wirtschafftliche Sache ist ein haupter Weg.
Wenn du meine Meinung nicht stimmt,gebe ich dir einige Beschrankung der Wirtschaft.Dann wirdst du von deiner Bevoelkerung verlieren.Ich finde,bei Schroeder ist ungefaehr so.
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Re: Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread

Beitrag von ferrara » 21.03.2008, 17:01

Babs hat geschrieben:
gonar hat geschrieben: Naja, etwas in deutscher oder englischer Sparche wäre wohl hilfreicher für die meisten hier
auf der Wikipedia-Seite auf Englisch klicken, voilà 8)
bingo!!! danke. :D
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Re: Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread

Beitrag von Grufti » 21.03.2008, 17:03

gonar hat geschrieben:
Warst du schon mal in Lhasa oder Shigatse? Falls nicht, geh da mal bitte hin und sag mir dann nochmal, dass in diesen Städten nur 10% Han-Chinesen sind. Allein in Shigatse sind 10% der Bevölkerung bestimmt Prostituierte (und glaube mir, daruter sind kaum Tibeter dabei), die von den Soldaten dort leben.


Ein sehr interessanter Gesichtspunkt..... :oops: :lol:


Wieviele Soldaten gibt es denn in den tibetischen Städten ?

Ich glaube kaum daß die chinesischen Soldaten eine Tibeterin auch nur anfassen würden oder doch ? Es kann auch durchaus sein, daß die Tibeterinnen schon aus Stolz auf ihre Kultur heraus nicht von einem chinesischen Soldaten anfassen lassen... es sei denn, sie sind aus wirtschaftlichen Gründen dazu gezwungen Das ist das Problem aller Frauen eines jeglichen besetzten Landes !


oder führen sich die chinesischen Soldaten in Tibet so auf , wie die sowjetischen Soldaten in den von ihnen besetzten Gebieten (Stichwort : "Frau KOMM!") ????

Wenn ich mich recht an die Zeit erinnere , in der ich fanatischer Anhänger Mao Ze Dongs war :oops: :oops: ( damals gab es noch kein Internet...und der Buchladen der KPD/ML(für diejenigen, die diese Abkürzung nicht mehr kennen: "Kommunistische Partei Deutschlands / Maoisten-Leninisten"..) war die einzige Möglichkeit, an Bücher und Zeitschriften und Zeitungen auf Chinesisch zu kommen) so hatte auch ich es mit stundenlangem Rezitieren der "Worte des "Großen Vorsitzenden" bei gleichzeitigem heftigem Schwenken des "Kleinen Roten Büchleins" -- vulgo "Mao-Bibel" genannt -- und Absingen froh-kommunistischer Lieder versucht, den Drang nach Zärtlichkeiten und Triebabfuhr zu befriedigen.....aber leider konnte ich "es " auch unter der Zuhilfenahme dieser extremen "Hilfsmittel" nicht "Aus-Schwitzen".... :oops: :lol: :lol:
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !


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Re: Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread

Beitrag von ferrara » 21.03.2008, 17:03

Topas hat geschrieben:Erst einmal Danke für die Links !

Nur leider kann ich ( noch nicht ) Chinesisch. Vielleicht könntest du eine kurze Zusammenfassung von dem Inhalt geben.

Gruss Tobias

P.S. @ All:

Auch ich kenne das Problem, dass in anderen Teilen der Welt immer davon gesprochen wird, dass die Europäischen Staaten ( insbesondere Osteuropa ) von den USA kontrolliert weren. Fakt ist, dass die USA schon einen ziemlich grossen Einfluss auf Europa hat ( teilweise als Folge des Kalten Krieges ) . Andererseits haben die Europäischen Staaten schon ein gewisses Mass an Selbstbestimmung, Deutschland hat sich beispielweise gegen den Irak-Krieg und damit die USA gestellt und es gab Europaweit Proteste.

Daher schliesse ich mich der Frage mal an ( in der Hoffnung, so weitere Missverständnisse ausräumen zu können ) : Worin liegt die Ursache eures Standpunktes, dass die USA Europa kontrollieren ?

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