Grausamkeit gegenüber Tieren

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truth525
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Re: Grausamkeit gegenüber Tieren

Beitrag von truth525 » 23.12.2007, 15:40

In China gibt (immer noch!) es übrigens den sog. "tanzenden Braten". Das sind junge Katzen, die bei lebendigem Leib gehäutet werden und dann lebendig gebraten werden. Die Tiere wollen nicht auf der heissen Platte sein, was dazu führt, dass sie verzweifelt rumspringen. Dies zur Belustigung der Gäste.
Da könnte ich nur noch kotzen - Leute die das tun und dabei noch zur Belustigung zuschauen sind menschlicher Abschaum - ich hätte keine Skrupel denen eigenhändig die Augen auszustechen wenn ich dabei wäre

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Re: Grausamkeit gegenüber Tieren

Beitrag von Topas » 23.12.2007, 15:47

Hast recht, würde dass manchmal auch tun.

Aber vergesse nicht : Auch hier in Deutschland und dem Rest gibt es solche Greueltaten.
Wie 20 Jährige nur so aus Spass sich ein Käfer schnappen, und den dann langsam ankockeln lassen, erst der rechte Flügel, dann der linke usw....
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Re: Grausamkeit gegenüber Tieren

Beitrag von truth525 » 23.12.2007, 15:54

Gräueltaten gibt es überall, das ist leider wahr. Trotzdem sollte man sie thematisieren, besonders dann, wenn sie offiziell praktiziert werden, und dies in Ländern, die sich selber als fortschrittlich bezeichnen.

Ein weiteres beliebtes Menü ist Affenhirn (jetzt nicht spezifisch China):
Eine weitere Spezialität aus dem asiatischen Bereich ist das Affenhirn. Es gibt sogar einige Restaurants die sich speziell nur auf dieses Gericht ausgelegt haben und dem entsprechendes Mobilar besitzen: Runde Tische mit einem Loch in der Mitte. Unter diesem Loch wird ein Affe platziert und festgebunden, sein Schädel guckt dabei aus dem Loch hervor. Anschließend wird ohne Betäubung vor den Gästen der Schädel des Tieres aufgeschnitten und das Gehirn wird mit einem Löffel verzehrt - Dies alles geschieht am lebendigen Affen, die qualvoll sterben bei den Prozeduren wo ihnen wortwörtlich ihr Gehirn ausgelöffelt wird.


Da gibt es keine Worte mehr...

Erfahrungsbericht eines Augenzeugens in Singapur (wie gesagt, Grausamkeit gegenüber Tieren gibt es auch anderswo):
http://www.let-me-live.net/veg/01-12-12_-_affenhirn.mp3

Man sagt, dass HIV und Ebola durch solche Praktiken ihren Weg zum Menschen gefunden haben...

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Re: Grausamkeit gegenüber Tieren

Beitrag von Grufti » 23.12.2007, 17:29

Man sagt, dass HIV und Ebola durch solche Praktiken ihren Weg zum Menschen gefunden haben...

Nicht nur durch den Verzehr rohen Affenhirns,sondern von Affen im allgemeinen.... aber auch durch Bisse von Fledermäusen... oder Aufenthalt in von Fledermauskot bedeckten Höhlen..
vor einigen Tagne gab es da eine seeehr interessante Sendung auf Phönix... allerdings um 2 oder 3 Uhr in der Frühe...
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
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Re: Grausamkeit gegenüber Tieren

Beitrag von Mauer » 23.12.2007, 17:34

Topas hat geschrieben:@Mauer :

Solche Vergleiche zeigen doch nur, dass die meisten Menschen aus der Vergangenheit immer noch nicht gelernt haben.

Wir sollten Merkel deswegen stürzen, nein , noch besser, die Todestrafe einführen und sie als Landesveräterin hinrichten lassen. Was hälst du davon ?

Mir persönlich ist es egal, ob es nun ein Deutschland, zwei Deutschlends oder zehn Deutschlands gibt. Das basiert doch mehr oder weniger nur auf Macht, was auch deine Einstellung zeigt.
Und : Tibeter waren, sind und werden auch NIE chinesen sein. Sie sind eigenständig, und haben dass Recht auf einen eigenen Staat ! Was wäre denn, wenn Japan China besiegt hätten , Und China in ein Grossjapanisches Reich eingegliedert hätten. Fändest du dass für richtig ?

Versuche bitte auch nur einmal die ganze Materie aus Sicht eines Tibeters zu verstehen.
Ich weiss dass es für dich schwierig sein mag, da die Chinesischen Medien ja vom Staat manipuliert werden und garnichts negatives über die chinesische Regierung an die Öffentlichkeit darf !
So mag die Haltung vieler Deutscher unverständlich klingen. Aber diese Haltung basiert nicht auf irgendwelche Systemtreue - im Gegenteil : Hier darf jeder frei seine Meinung äussern ( naja , auch hier gibt es noch verbesserungsmöglichkeiten ).

Bitte versuche es nur mal !
Ich weiß nicht, wofür Sie sagt, dass "Tibeter waren, sind und werden auch NIE chinesen sein".Sie sollen wissen, dass seit Dang Dynastie Tibet unter Herrschaft von China war. Und ,Yuan.Ming und Qing Dynastyie diese Herrschaft behaltet weiter. Das ist absoult unterschidlich mit " Japan besiegt China", da China nie unter Kontrolle von Japan war, ist, und werde.
Ich bin Deutschland schon einpaar Jahren geblieben, Ich weiß , wie Deutsche Medien über China vorstellen. Ich würden sagen, manche richtig sind . aber meisten sind falsch, da ich aus china bin, ich weiß , wie China Verganenheit aussieht, und Moment aussieht.Ya, meisten Chinesischen Medien unter kontrolle von kommunistische Partei, ich halte das auch absurd. Aber es ist auch Absurd, dass deutsche Medien und Deutsche vom Vorurteil und Arroganz beeinflußt werden!!!

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Re: Grausamkeit gegenüber Tieren

Beitrag von Ling Ling » 23.12.2007, 18:58

mistervac hat geschrieben:Hiergegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden, entspricht es doch dem Darwinschen Prinzip "survival of the fittest". Stark frisst schwach ( und ich hab mal gehört, dass die wenigsten Löwen ihre Beutetiere anästhisieren bevor sie diese bei lebendigem Leibe fressen)
Dieses Buch würde dich vielleicht interessieren:
Die Neue Biologie - Evolution und Revolution in der Wissenschaft vom Leben von Robert Augros (Autor), George Stanciu (Autor), 1988

empfohlen von Sir John Eccles, Nobelpreisträger der Medizin.

Es erklärt sehr gut, das es in der Natur nicht um survival of the fittest geht. Darwin hatte zwar recht, das nur der überlebt, der sich anpasst. Dies bedeutet aber nicht, das es darum geht der Stärkste zu sein sondern darum, wer sich besser anpassen kann und eine neue ökologische Nische zu nutzen weiß.

Das ist kein unerheblicher Unterschied. So gehörte es zum Gedankengut in der NS Zeit, das eben eine bestimmte Rasse das Recht hat über andere zu dominieren und der Stärkere sich durchsetzen darf. Die Genetik lieferte gute Begründungen für die Aussonderung von Geisteskranken und Behinderten.(Achtung: Ich werfe dir hier in keinster Weise etwas derartiges vor). Die neue Biologie sieht eher eine gegenseitige Abhängigkeit der Systeme voneinander und Anpassung ist viel wichtiger.

So stirbt eine Tierart aus, wenn sie sich nicht an veränderte Umweltbedingungen anpassen kann.

Übrigens ganz interessant ist in diesem Zusammenhang das Buch des Genetikers Benno Müller Hill:
Tödliche Wissenschaft. Die Aussonderung von Juden, Zigeunern und Geisteskranken 1933-1945

Er wollte herausfinden, warum Wissenschaftler im NS diese schrecklichen Experimente durchführten. Er zog aus den Gesprächen mit den überlebenden Wissenschaftlern den Schluss, das diese zum Teil die Experimente nach dem damaligen Stand der Wissenschaft korrekt durchführten und sich deshalb zuerst ihrer Schuld nicht bewußt waren. Schlimmer noch, je mehr Zeit vergangen ist, je mehr nimmt die Bereitschaft in der heutigen Wissenschaft wieder zu "rein wissenschaftlich" zu arbeiten und alles im Sinne einer Kosten-Nutzen-Rechnung zu beurteilen.

Erst später erkannten sie das es außer rein wissenschaftlicher Methodik auch einer Ethik in der Wissenschaft bedarf. Diese Ethik darf nicht auf den moralischen Anspruch: "Gut ist was nützt" zu einer reinen "Was nützt Moral" reduziert werden.

Leider geschieht genau das nun immer häufiger. Zum Beispiel bei der Frage, lohnt sich für Opa noch eine neue Hüfte?

Es ist deshalb überhaupt keine Frage, ob und wie sich der Mensch rein wissenschaftlich von Tieren unterscheidet. Es ist eine wichtige Grundlage um miteinander friedlich zusammen zu leben, das man niemandem das Mensch sein abspricht, auch wenn Menschen "unmenschliche" Handlungen an den Tag legen.

Das macht aber eben die Problematik deutlich. Tiere sind auch grausam, so spielt die Katze mit der Maus bevor sie sie tötet. Ein wissenschaftlicher Ansatz oder die viel gerühmte Vernunft helfen nicht weiter. So wurde die Vernunft und Wissenschaft schon sehr oft als Begründung für große Verbrechen herangezogen.

Wenn Wissenschaft und Vernunft schon zu solchen Desastern geführt haben, worauf soll man sich da noch verlassen? Hier kommen Religionen ins Spiel. Auch wenn es uns nicht bewußt ist, vieles in dieser Diskussion ist ein Resultat religiöser Erziehung. Ekel, Scham, das alles wird zu einem großen Teil anerzogen.

Konfuzius ging davon aus, das alle Menschen von Natur aus gut sind. Aber fehlende oder falsche Erziehung macht sie schlecht. Trotzdem bleiben sie Menschen, verfügen also über die Gabe der Einsicht.

Alle lieben Pandabären weil sie so kuschelig aussehen, aber wenn eine dicke Spinne durch das Schlafzimmer huscht, wird sie mit dem Staubsauger aufgesaugt. :wink:

Es wäre vielleicht besser voneinander zu lernen. Wir lernen mal die unbegründete Angst vor Tieren wie Spinnen oder Schlangen abzulegen, verzichten auf die Unterscheidung von Schädlingen und Nutztieren und sehen statt dessen das gesamte System, dafür lernen andere von uns, das es ethisch nicht vertretbar ist, Tiere zu quälen.

Übrigens, die Buddhisten dürfen kein Fleisch essen, keine Lebewesen töten. Es hat also nichts mit Chinese, Japaner, Deutscher zu tun, nur mit der Erziehung.

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Re: Grausamkeit gegenüber Tieren

Beitrag von Topas » 23.12.2007, 19:03

@ Mauer :

deiner Auffassung nach müssten wir ja ein Anspruch auf Polen, Tschechien , der Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien haben, da diese ja auch teilweise über 1000 Jahre unter deutscher- Östereichischer Kontrolle waren. Desweiteren müssten wir Saudi-Arabien, Syrien, Jordanien, Israel, Libanon, Irak, und die Komplette Mittelmeerküste Afrikas den Türken zu sprechen.
Schliesslich haben ja nun ganze Dynastien Osmaniens darüber geherrscht !

Solange Völker mit solchen Argumenten (" wir herrschen ja schon Jahrhunderte über sie" ) unterdrückt werden, solange werden wir voneiner gleichstellung aller Menschen entfernt sein !!!

Aber leider finden es viele ( nicht alle ! ) Chinesen anscheinend toll sich als "natürliche Besatzer" aufzuspielen. Ohne jetzt eine Verbindung oder gar gleichstellung mit dem Naziregime setzen zu wollen, sind doch ähnlichkeiten betreff der Motive sichtbar : Auch Hitler hat behauptet, die Deutschen wären nun mal Historisch gesehen die Herrenrasse, und hätten demnach Anspruch auf halb Europa.
Leider hast du eine sehr subjektive Sicht der Dinge.
Was für die Deutschen gilt, sollte auch für die Chinesen gelten.
Respektiert , dass es andere Völker gibt, die die GLEICHEN RECHTE haben, wie Chinesen !
Aber wie gesagt, wärst du ein Tibeter, hättest du mit Sicherheit nicht diese Auffassung.
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Re: Grausamkeit gegenüber Tieren

Beitrag von Grufti » 23.12.2007, 19:41

Falsch! Man sagt: ohne Vergangenheit exizistiert es aktuelle Realität auch nicht! Sklavenhaltung Kinderarbeit, Korruption, Umweltschmutzung waren schlimm 1945--1965 in Deutschland. Warum Deutsche kritisiert sich nicht. Übigens als es Kalt-Krieg Period war, wenn chinesiche Führer mit Ost-Deutschland Führer getroffen hat ( wie das Treffen zwischen Dalai Lama und Merkel), wie fühlen Sie.
@Mauer:

Ich persönlich hatte nie ein Problem mit ZWEI (oder mehreren ...... wenn ich Österreich, Liechtenstein, die Deutsch-Schweiz und Letzeberg dazuzähle) deutschen Staaten.. Die sogar offiziellen Staatsbesche "westlicher" Präsidenten ( nicht nur "Glaubensführer"!) in der "Täterä" haben mein "nationales" Empfinden überhaupt nicht gestört.. wieso auch ???
das was mich gestört hatte, war die "Freidensgrenze" West mit Schießbefehl und Todesstreifen, durch den die "Täterä" oder auch "Drei Doofe Russen" gennant, ihre eigene Bevölkerung eingesperrt hatte...
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Re: Grausamkeit gegenüber Tieren

Beitrag von Grufti » 23.12.2007, 19:45

über 1000 Jahre unter deutscher- Östereichischer Kontrolle
@Topas:


das waren sogar 1000 ECHTE Jahre aber bitte unter baierischer ( das "y" hatte es erst im 19.Jahrhundert gegeben!) Kontrolle ...denn die Ostmark "Ostrichi" ( oder wie auch immer) ist nur ein Off-Spring des Herzogtum Baiern... das bis nach Venetien und das Friaul reichte...

Edit:


es waren maximal 500 Jahre ....denn rechne mal zurück:
1918 - 1000 ergibt 918 ...... da hatte gerade Baiern mal seine größte Ausdehnung... 8)
aber die Kontrolle über zumindest Teile des Balkans kam erst nach dem Beginn des Kaffeehauszeitalters (ab Ende des 17. Jahrhunderts) .. also ca 200 Jahre
Das Gebiet der heutigen Tschechen und Slowaken kam ca 1300 ( nach der Herrschaft der Luxemburger ) zu den Habsburgern...also maximal 600 Jahre ...
genaue Zahlen liefere ich vielleicht später , das kann eigentlich jeder in Wiki selbst nachsehen...

"1000 Jahre "sind doch zu verführerisch :roll: :roll:
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Re: Grausamkeit gegenüber Tieren

Beitrag von Yingxiong » 23.12.2007, 23:06

Topas hat geschrieben: Tibeter waren, sind und werden auch NIE chinesen sein. Sie sind eigenständig, und haben dass Recht auf einen eigenen Staat !
Und ich bin für ein Bundesland Franken!

Und wenn kein Bundesland Franken erlaubt wird, dann bleibt nur die Möglichkeit, einen eigenen Staat zu gründen: Republik Franken

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Re: Grausamkeit gegenüber Tieren

Beitrag von Buzius » 23.12.2007, 23:09

Eine Nation, die Hühner, Puten und andere Lebewesen unter solchen Bedingungen hält, ist meines Erachtens nicht würdig für Olypische Spiele (oder andere Sportereignisse)

Hier ist ein Link zu einem YouTube-Video, welches die Welt kennen sollte, bevor sie sich auf eine Nation einlässt, in der solche Bestialitäten zum Alltag gehören :
http://de.youtube.com/watch?v=ehMJsarRmnI


Sorry, billige Retourkutsche konnte aber nicht wiederstehen. Ich kann in deinem Video keinen Unterschied zu dem Video oben aus Deutschland erkennen. Lediglich die Tiere sind andere.

Bevor man aber die Zustände in einem (immer noch) Entwicklungsland anprangert und das noch in einer solchen überheblichen, arroganten und pauschalen Art sollte man erstmal schauen was im eigenen Land noch im Argen liegt. So lange noch in einem deutschen Supermarkt ein Ei aus Käfighaltung liegt würde ich sagen einfach mal die Klappe halten. Und wenn man dann im eigenen Land diese Zustände beseitigt hat dann kann man anfangen mit dem Finger auf andere zu zeigen. Das nervt genauso wie eine Frau Merkel oder deutsche Menschenrechtler die Grundrechtsverletzungen in China anprangern während der deutsche Innenminister an eben denselben hierzulande weitgehend unbehelligt sägt.

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Re: Grausamkeit gegenüber Tieren

Beitrag von domasla » 23.12.2007, 23:12

@yingxiong: Frei statt Bayern?

D., der das Thema wieder davondriften sieht.

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Re: Grausamkeit gegenüber Tieren

Beitrag von truth525 » 24.12.2007, 01:40

Eine Nation, die Hühner, Puten und andere Lebewesen unter solchen Bedingungen hält, ist meines Erachtens nicht würdig für Olypische Spiele (oder andere Sportereignisse)

Hier ist ein Link zu einem YouTube-Video, welches die Welt kennen sollte, bevor sie sich auf eine Nation einlässt, in der solche Bestialitäten zum Alltag gehören :
http://de.youtube.com/watch?v=ehMJsarRmnI


Sorry, billige Retourkutsche konnte aber nicht wiederstehen. Ich kann in deinem Video keinen Unterschied zu dem Video oben aus Deutschland erkennen. Lediglich die Tiere sind andere.
A: das ist ohne Zweifel schrecklich
B: hier tun aber die Behörden etwas dagegen
C: wahrscheinlich hast Du das Video nicht zu Ende geschaut...

http://de.youtube.com/watch?v=BivbU5OuKHA

Ich frage mich, warum Du dich durch dieses Video angegriffen fühlst? Gibt es Grund dazu? Ich verachte jede Form von Tiermisshandlungen, egal ob dies nun in Deutschland oder China geschieht

In China ist dies aber normal und wird öffentlich geduldet, ja sogar hochgehalten - das ist der kleine feine Unterschied

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Re: Grausamkeit gegenüber Tieren

Beitrag von Grufti » 24.12.2007, 01:57

Das nervt genauso wie eine Frau Merkel oder deutsche Menschenrechtler die Grundrechtsverletzungen in China anprangern während der deutsche Innenminister an eben denselben hierzulande weitgehend unbehelligt sägt.
@Buzius:

Zum großen Unterschied zur VR China:

Hier in Deutschland kann man gegen die Verletzung der Menschenrechte oder ein anderes politisches Issue ( mir fällt leider im Augenblick kein anderes deutsches Wort dafür ein) erstens öffentlich (natürlich friedlich !) demonstrieren ..ohne daß man von Panzern überrollt wird ...wie anno 89 die Chinesen vom Tian An Men oder anno 53 die Deutschen in Ost (und der übrigen DDR.) oder 56 die Ungarn in Budapest...oder 68 die Tschechen & Slowaken in Prag .....

..und zweitens kann man gegen solche Auswüchse vor diversen Gerichtshöfen in Deutschland klagen und auf ein unabhängiges Urteil vertrauen !!


Ich persönlich habe am 10.10.1981 mit über 300.000 anderen Demonstranten im Bonner Hofgarten GEGEN die damals aktuelle deutsche Politik des "NATO-Doppelbeschlusses" demonstriert..ohne daß irgendein Mensch getötet wurde....

..in China werden schon Leute, die Petitionen wegen ihrer verschwundenen Kinder einreichen wollen, wie Verbrecher behandelt ( oder waren alle Darsteller nur von West-Fernsehen gekauft ??).

Wie war das gerade ... "man soll nicht mit Steinen werfen, wenn man im Glashaus sitzt! "

Im Übrigan waren wir hier bei der "Grausamkeit gegenüber Tieren"...
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Re: Grausamkeit gegenüber Tieren

Beitrag von Kerrigan » 24.12.2007, 08:26

Die Kommentatoren zum erstgeposteten Video (das von Truth) bei Youtube sind jedenfalls mal ganz tolle Hengste. Gott, wie dämlich! Da wird - wie auch in Truth erstem Posting - die rassistische Keule rausgeholt.

Während ich das Schockiertsein übers Hundeessen/Katzenessen albern finde (wenn man selbst Schweine isst) sind die Schlachtungen/Häutungen sind wirklich hart. Ich hab auch anderes hier in China mitbekommen, was für ein echt brutales Mensch/Tierbild sprach.. Zum Beispiel ein Szene auf einer Straße in Chengdu, wo ein paar Leute eine Ratte an einem Faden festgebunden hatten und von einem Hund haben jagen und am Ende langsam verenden lassen - inklusive sadistischem Grinsen.

Dabei, auch die "westliche" Tierindustrie hat allerlei Nettigkeiten zu bieten - ein guter Film zum Thema ist Earthlings, den es auch bei Youtube gibt:

Earthlings Teil 1
Earthlings Teil 2
Earthlings Teil 3

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