Wurde der Vater von Ai weiwei von Mao verfolgt? NEIN!

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serenita
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Wurde der Vater von Ai weiwei von Mao verfolgt? NEIN!

Beitrag von serenita » 09.04.2011, 00:14

Eigentlich interessiert mich der Ai weiwe soviel wie der ...*hüstel* fällt gerad kein Beispiel ein, das vergleichbar uninteressant ist. Aber leider liest und hört man immer wieder diesen Namen. Der allein schon von Klang her recht merkwürdig ist. Gut, dafür kann er nichts.

Sein Vater ist mir hingegen sehr wohl ein Begriff, ein kommunistischer Lyriker. Das habe ich nicht erfunden, jeder findet den Eintrag über ihn bei Wiki in den verschiedensten Sprachversionen. Kommunistischer Lyriker, c'est la vie, es gibt die. Irgendwie muss man ja auch sein Brot verdienen, nicht wahr?

Nun ist sein Sohn inhaftiert, und plötzlich liest man in den Medien, dass auch sein Vater bereits von Mao verfolgt wurde!!! Wann bitte schön wurde Ai qing von Mao verfolgt? Jeder darf es selbst nachlesen bei Wikipedia in den verschiedensten Sprachvarianten. Ai qing konnte gar nicht was gegen die Partei gehabt haben, sonst hätten wir nicht seine scheußlichen Gedichte in der Schule lesen müssen. Ich kann Euch tatsächlich sagen, wer das behauptet, eine Kuratorin, die irgendwo in Berlin sitzt und mit ihrer Rede die Welt beschämt. Ich schäme mich für sie, die sich offensichtlich kaum mit der Geschichte befasst hat und sich erlaubt, so etwas öffentlich zu erzählen. Man!

Das muss jetzt raus.
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Re: Wurde der Vater von Ai weiwei von Mao verfolgt? NEIN!

Beitrag von Laogai » 09.04.2011, 01:51

serenita hat geschrieben:Nun ist sein Sohn inhaftiert
Vielen Dank für die Infos!
Ein Roter Prinz also? Ja, das passt! Die dürfen sich viel erlauben, und wenn sie dann doch mal über die Stränge schlagen werden sie von chinesischer Seite zur Verantwortung gezogen und von ausländischer Seite zu Dissidenten erklärt.
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Re: Wurde der Vater von Ai weiwei von Mao verfolgt? NEIN!

Beitrag von Ting Budong » 09.04.2011, 05:34

serenita hat geschrieben:Eigentlich interessiert mich der Ai weiwe soviel wie der ...*hüstel* fällt gerad kein Beispiel ein, das vergleichbar uninteressant ist. Aber leider liest und hört man immer wieder diesen Namen. Der allein schon von Klang her recht merkwürdig ist. Gut, dafür kann er nichts.

Sein Vater ist mir hingegen sehr wohl ein Begriff, ein kommunistischer Lyriker. Das habe ich nicht erfunden, jeder findet den Eintrag über ihn bei Wiki in den verschiedensten Sprachversionen. Kommunistischer Lyriker, c'est la vie, es gibt die. Irgendwie muss man ja auch sein Brot verdienen, nicht wahr?

Nun ist sein Sohn inhaftiert, und plötzlich liest man in den Medien, dass auch sein Vater bereits von Mao verfolgt wurde!!! Wann bitte schön wurde Ai qing von Mao verfolgt? Jeder darf es selbst nachlesen bei Wikipedia in den verschiedensten Sprachvarianten. Ai qing konnte gar nicht was gegen die Partei gehabt haben, sonst hätten wir nicht seine scheußlichen Gedichte in der Schule lesen müssen. Ich kann Euch tatsächlich sagen, wer das behauptet, eine Kuratorin, die irgendwo in Berlin sitzt und mit ihrer Rede die Welt beschämt. Ich schäme mich für sie, die sich offensichtlich kaum mit der Geschichte befasst hat und sich erlaubt, so etwas öffentlich zu erzählen. Man!

Das muss jetzt raus.
Die 5 Mao wirst du wohl zurück geben müssen. Das war ein klassisches Eigentor. Selbst im chinesischen Wiki Eintrag steht, dass er als Rechtsabweichler ins Exil geschickt wurde und 20 Jahre Publikationsverbot hatte. Das, Serenita, ist Verfolgung.

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Re: Wurde der Vater von Ai weiwei von Mao verfolgt? NEIN!

Beitrag von serenita » 09.04.2011, 11:07

Ting Budong hat geschrieben: Die 5 Mao wirst du wohl zurück geben müssen. Das war ein klassisches Eigentor. Selbst im chinesischen Wiki Eintrag steht, dass er als Rechtsabweichler ins Exil geschickt wurde und 20 Jahre Publikationsverbot hatte. Das, Serenita, ist Verfolgung.
Du mit Deiner Selbstgefälligkeit und Halbwissen tust mir echt Leid. Die Kulturrevolution scheint Dir nicht bekannt zu sein, in der Zeit waren unzähligen Intellektuellen Unrecht getan worden. Aber Ai qing dafür explizt als von Mao verfolgt im Zusammen mit der Verhaftung seines Sohnes darzustellen, ist lächerlich.

Bevor Du schäumend mich als 5 Mao betitelst, solltest Du Dich vielleicht erst einmal hinsetzen, und die chinesische Geschichte ein wenig durchlesen. Ich wünsch Dir Erfolg.
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Re: Wurde der Vater von Ai weiwei von Mao verfolgt? NEIN!

Beitrag von Bernhard » 09.04.2011, 12:36

serenita hat geschrieben: Du mit Deiner Selbstgefälligkeit und Halbwissen tust mir echt Leid. Die Kulturrevolution scheint Dir nicht bekannt zu sein, in der Zeit waren unzähligen Intellektuellen Unrecht getan worden. Aber Ai qing dafür explizt als von Mao verfolgt im Zusammen mit der Verhaftung seines Sohnes darzustellen, ist lächerlich.
Ich bin nun kein Experte in chinesischer Geschichte, aber du sagst ja selbst, dass ihm wie vielen anderen Intellektuellen während der Kulturrevolution "Unrecht getan" wurde. Und die Kulturrevolution wurde von Mao losgetreten. Sicherlich wurde Ai Qing nicht auf persönlichen Befehl Maos verbannt, aber wenn Mao die Kulturrevolution befohlen hatte, warum ist es dann so falsch zu sagen, er wurde von Mao verfolgt?

Natürlich wurden viele Intellektuelle nach Maos Tod aus der Gefangenschaft geholt und rehabilitiert, aber das ändert erst mal nichts an der Tatsache, dass es eine "Verfolgung" gegeben hat.

Ob man das im Zusammenhang mit seinem Sohn sehen kann, weiß ich nicht. Dass die Partei nicht mehr so ist wie damals, wird wohl kaum einer leugnen. Jedoch wird eben auch jetzt ein Mangel an rechtsstaatlichen Strukturen oder Vorgehensweisen deutlich.

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Re: Wurde der Vater von Ai weiwei von Mao verfolgt? NEIN!

Beitrag von ingo_001 » 09.04.2011, 12:51

serenita hat geschrieben:Du mit Deiner Selbstgefälligkeit und Halbwissen tust mir echt Leid. Die Kulturrevolution scheint Dir nicht bekannt zu sein, in der Zeit waren unzähligen Intellektuellen Unrecht getan worden. Aber Ai qing dafür explizt als von Mao verfolgt im Zusammen mit der Verhaftung seines Sohnes darzustellen, ist lächerlich.
Ich formuliers mal um:
Während der Kulturrevolution, die bekanntlich vom Mao initiiert wurde, ist unzähligen Intellektuellen Unrecht getan worden - incl. dem damals in Ungnade gefallenen Ai (Sen.).
Ob Du es nun Unrecht nennst oder andere es als Verfolgung bezeichnen - für die Betroffenen damals, von denen Ai (Sen.) einer war, machts keinen Unterschied - das gleiche Übel wird nur mit zwei Worten beschrieben.
Dass der später durch das (wieder) Veröffentlichen seiner Werke eine Rehabilitation erfuhr, zeigt ja, dass sich das heutige China von den Ereignissen während der Kulturrevolution distanziert - auch wenn das (bis heute) nicht mit aller Offenheit (aus Rücksicht auf Maos Person) passiert.
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Re: Wurde der Vater von Ai weiwei von Mao verfolgt? NEIN!

Beitrag von VielUnterwegs » 09.04.2011, 13:35

serenita hat geschrieben:
Ting Budong hat geschrieben: Die 5 Mao wirst du wohl zurück geben müssen. Das war ein klassisches Eigentor. Selbst im chinesischen Wiki Eintrag steht, dass er als Rechtsabweichler ins Exil geschickt wurde und 20 Jahre Publikationsverbot hatte. Das, Serenita, ist Verfolgung.
Du mit Deiner Selbstgefälligkeit und Halbwissen tust mir echt Leid. Die Kulturrevolution scheint Dir nicht bekannt zu sein, in der Zeit waren unzähligen Intellektuellen Unrecht getan worden. Aber Ai qing dafür explizt als von Mao verfolgt im Zusammen mit der Verhaftung seines Sohnes darzustellen, ist lächerlich.
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Re: Wurde der Vater von Ai weiwei von Mao verfolgt? NEIN!

Beitrag von Laogai » 10.04.2011, 00:50

serenita hat geschrieben:Du mit Deiner Selbstgefälligkeit und Halbwissen tust mir echt Leid. Die Kulturrevolution scheint Dir nicht bekannt zu sein, in der Zeit waren unzähligen Intellektuellen Unrecht getan worden. Aber Ai qing dafür explizt als von Mao verfolgt im Zusammen mit der Verhaftung seines Sohnes darzustellen, ist lächerlich.
Bevor Du schäumend mich als 5 Mao betitelst, solltest Du Dich vielleicht erst einmal hinsetzen, und die chinesische Geschichte ein wenig durchlesen. Ich wünsch Dir Erfolg.
Auch das passt. Die meisten Westler haben nur eine wage Vorstellung davon, was in der Kulturrevolution abgelaufen ist und erst recht davon, wie sie von der chinesischen Bevölkerung wahrgenommen wurde. Da wird einfach zu sehr unser westliches Politikverständnis auf China projiziert. Und zwar ziemlich unreflektiert. Oder warum wird zum Beispiel Deng Xiaoping bei "uns" nicht als chinesischer Dissident geführt? Schließlich hatte er während der Kulturrevolution auch nichts zu lachen.

Ich empfehle hier die Lektüre von "Wilde Schwäne". Aber nur wenn man bereit ist zwischen den Zeilen zu lesen und eine chinesische Sichtweise auf die Dinge zulässt. Bei uns ist das Buch eingeschlagen wie eine Bombe, aber die meisten Chinesen finden den Inhalt langweilig. Weil er eben nichts neues erzählt, ähnliche Erfahrungen haben so gut wie alle gemacht.
Wie schrecklich! Und nun lasst uns 1,3 Mrd Chinesen reformieren, sie wissen nichts und warten auf unsere Befreiung...
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Re: Wurde der Vater von Ai weiwei von Mao verfolgt? NEIN!

Beitrag von ingo_001 » 10.04.2011, 01:59

laogai hat geschrieben:Da wird einfach zu sehr unser westliches Politikverständnis auf China projiziert. Und zwar ziemlich unreflektiert. Oder warum wird zum Beispiel Deng Xiaoping bei "uns" nicht als chinesischer Dissident geführt? Schließlich hatte er während der Kulturrevolution auch nichts zu lachen.
"Nichts zu lachen hatte" ist wohl ne Untertreibung. Schliesslich gehörte er vor seinem tiefen Fall zum inneren Führungszirkel. Hätte man (in Person Mao) Dengs reformistische Gedanken berücksichtigt, statt ihn "kaltzustellen", wäre China in der Folgezeit viel Leid erspart geblieben.
laogai hat geschrieben:Wie schrecklich! Und nun lasst uns 1,3 Mrd Chinesen reformieren, sie wissen nichts und warten auf unsere Befreiung...
Ja, das ist leider ne sehr verbreitete Sichtweise im Westen.
Unreflektiert eigene Sichtweisen auf China zu übertragen ... das ist entweder ignorant, arrogant, naiv oder einfach "nur" dumm.
Das ist ja so viel einfacher, als sich mit der chin. Kultur, Geschichte und den Gegebenheiten dort zu befassen ...
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Re: Wurde der Vater von Ai weiwei von Mao verfolgt? NEIN!

Beitrag von happyfuture » 10.04.2011, 03:05

Bernhard hat geschrieben:
serenita hat geschrieben: Du mit Deiner Selbstgefälligkeit und Halbwissen tust mir echt Leid. Die Kulturrevolution scheint Dir nicht bekannt zu sein, in der Zeit waren unzähligen Intellektuellen Unrecht getan worden. Aber Ai qing dafür explizt als von Mao verfolgt im Zusammen mit der Verhaftung seines Sohnes darzustellen, ist lächerlich.
Ich bin nun kein Experte in chinesischer Geschichte, aber du sagst ja selbst, dass ihm wie vielen anderen Intellektuellen während der Kulturrevolution "Unrecht getan" wurde. Und die Kulturrevolution wurde von Mao losgetreten. Sicherlich wurde Ai Qing nicht auf persönlichen Befehl Maos verbannt, aber wenn Mao die Kulturrevolution befohlen hatte, warum ist es dann so falsch zu sagen, er wurde von Mao verfolgt?

Natürlich wurden viele Intellektuelle nach Maos Tod aus der Gefangenschaft geholt und rehabilitiert, aber das ändert erst mal nichts an der Tatsache, dass es eine "Verfolgung" gegeben hat.

Ob man das im Zusammenhang mit seinem Sohn sehen kann, weiß ich nicht. Dass die Partei nicht mehr so ist wie damals, wird wohl kaum einer leugnen. Jedoch wird eben auch jetzt ein Mangel an rechtsstaatlichen Strukturen oder Vorgehensweisen deutlich.
"rosarote Chinabrille" vs "westlicher Tunnelblick" - spannend! :P

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Re: Wurde der Vater von Ai weiwei von Mao verfolgt? NEIN!

Beitrag von Bernhard » 10.04.2011, 06:35

happyfuture hat geschrieben: "rosarote Chinabrille" vs "westlicher Tunnelblick" - spannend! :P
wieso westlicher Tunnelblick?

Dass in China nicht alle staatlichen Praktiken gerecht und rechtens sind, wird auch von den Chinesen gesagt. Selbst von den härtesten "Patrioten".
Sie formulieren es nur anders (etwa "man kann von so einem armen Land und jungen Staat nicht verlangen, sofort auf dem Stand einer Industrienation zu sein").

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Re: Wurde der Vater von Ai weiwei von Mao verfolgt? NEIN!

Beitrag von Kerrigan » 10.04.2011, 10:42

laogai hat geschrieben: Da wird einfach zu sehr unser westliches Politikverständnis auf China projiziert. Und zwar ziemlich unreflektiert. Oder warum wird zum Beispiel Deng Xiaoping bei "uns" nicht als chinesischer Dissident geführt? Schließlich hatte er während der Kulturrevolution auch nichts zu lachen.
Guter Punkt! Die Bemerkung über Ai Weiweis Vater ist in einem Artikel über seine Verhaftung wirklich etwas zusammenhanglos. Antipathie gegen das politische System Chinas kann gerechtfertigt sein, aber in den hiesigen Medien wird alles zu einem riesigen "red scare" zusammengemischt und aufgebauscht.

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Re: Wurde der Vater von Ai weiwei von Mao verfolgt? NEIN!

Beitrag von happyfuture » 10.04.2011, 13:06

Bernhard hat geschrieben:Dass in China nicht alle staatlichen Praktiken gerecht und rechtens sind, wird auch von den Chinesen gesagt. Selbst von den härtesten "Patrioten".
Bernhard, da bin ich 100% bei Dir!
Dies alles jedoch nun an Herrn Künstler "Auweia" festzumachen bedarf - sorry - meiner Meinung nach eines "Tunnelblicks" :wink:

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Re: Wurde der Vater von Ai weiwei von Mao verfolgt? NEIN!

Beitrag von Bernhard » 10.04.2011, 13:37

happyfuture hat geschrieben: Bernhard, da bin ich 100% bei Dir!
Dies alles jedoch nun an Herrn Künstler "Auweia" festzumachen bedarf - sorry - meiner Meinung nach eines "Tunnelblicks" :wink:
darum ging es mir gar nicht. Ich habe in diesem Thread gar nicht viel von ihm gesprochen, sondern vor allem von seinem Vater. Und ein paar Jahrzehnte lang von (peudo-)staatlichen Stellen wegen abweichender Meinung verbannt zu sein, bezeichne ich jetzt mal als "Verfolgung".

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Re: Wurde der Vater von Ai weiwei von Mao verfolgt? NEIN!

Beitrag von happyfuture » 10.04.2011, 15:46

Bernhard hat geschrieben:
happyfuture hat geschrieben: Bernhard, da bin ich 100% bei Dir!
Dies alles jedoch nun an Herrn Künstler "Auweia" festzumachen bedarf - sorry - meiner Meinung nach eines "Tunnelblicks" :wink:
darum ging es mir gar nicht. Ich habe in diesem Thread gar nicht viel von ihm gesprochen, sondern vor allem von seinem Vater. Und ein paar Jahrzehnte lang von (peudo-)staatlichen Stellen wegen abweichender Meinung verbannt zu sein, bezeichne ich jetzt mal als "Verfolgung".
nun gut, dann hast Du meinen Beitrag missverstanden :idea:

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