Backpacking in China

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LeChef
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Beitrag von LeChef » 09.11.2007, 17:55

warum sieht das so verdammt europäisch aus?
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fankeqian
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Beitrag von fankeqian » 09.11.2007, 18:04

du die bauherren haben dem architekten einfach ein foto oder ein bild aus der weiten welt gezeigt, da wo sie oder ihre verwandten gelebt hatten und haben gesagt: mach mal! und so hat der architekt einen bunker hochgezogen und dann diesen mit toskanischen säulen auf der nordseite, mit einer südstaaten-veranda auf der westlichen, mit jugendstil-fenster nach süden und mit einem balkon alà Romeo-und-Julia in Verona drapiert.

ich habe einen kleinen text geschrieben und wollte den in mein blog stellen, aber ich komme derzeit nicht drauf, und das schon seit anderthalbwochen :twisted: sobald ich wieder zugriff drauf habe, folgen ein paar infos. ich werde dorthin noch mehrmals reisen - von den Diaolous gibt es mehr als 1.840 dort. also viel zu gucken und zu erforschen. wenn jemand lust hat mitzukommen...
ein paar fotos zum angucken

Pantitlan
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Re: Backpacking in China

Beitrag von Pantitlan » 05.11.2010, 11:33

Welche Dörfer rund um Kaiping fandest du besonders gut? Es gibt dazu ja wenig Informationen. Chikan klingt ja ganz interessant: http://german.china.org.cn/travel/txt/2 ... 282752.htm" target="_blank

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mjs
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Re:

Beitrag von mjs » 07.11.2010, 03:51

HK_Yan hat geschrieben:Ein anderer Aspekt waere Sicherheit in Sachen Kriminalitaet. Da ist ist China schon sehr unsicher. Besonders Taschendiebstahl ist sehr stark verbreitet. Wenn du auf Geld, Handy usw nicht aufpasst ist es weg. Raubueberfaelle kommen auch relativ oft vor.
Wie auch LeChef kann ich diesen Kommentar nicht nachvollziehen. Liest man zwar regelmäßig so in Foren und ich muss das dann jedesmal unter "Quatsch" archivieren.

Ich bin seit 1996 in China unterwegs und in der Regel mit meiner alten Mutter von inzwischen an die 70 unterwegs. Überlandbusse, Hard Seater Abteile, mal im Bahnhof übernachtet und spät nachts dann immer wieder raus aus'm Hotel und Internet Cafe besuchen, weil die Alte mich in den Wahnsinn treibt.

In den 15 Jahren hat einmal (1) einer versucht, meiner Mutter die Brieftasche zu klauen (Tatort: Qianmendajie 1999 - "The Bronx of Beijing" wie wir aus dem Stern wissen). Und sowohl 1996 als auch 1997 sind mir hier je ein Fahrrad geklaut worden. 2000 dann nochmal versuchter Fahrraddiebstahl (aber hochgradig dilletantisch). Inzwischen habe ich mir aber ein Flying Pigeon mit Cloaking Device zugelegt das ich seit 2 Jahren mal abschließe oder eben auch nicht.

Und das war dann schon meine ganze Ausbeute an "Gewaltkriminalität" nach alles in allem 6 Jahren Aufenthalt vor Ort in China. Was machen wir falsch HK_Yan? Wo kann ich all diese Raubüberfälle, Morde und Gewaltdelikte besichtigen, von denen du sprichst? Muss ich da nach Shenzhen oder Changpin (sp.?) für?


P.S.: Offener Straßenraub in Form dreister Abzocke ist kein Gewaltverbrechen. Das ist Kultur ihr Banausen!

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Re: Re:

Beitrag von hktraveller » 07.11.2010, 13:23

Ich bin selbst Opfer eines Gruppen-Trickdiebstahls geworden. Obwohl ich es kommen sah, 12h Mittags in Shenzhen aus der Ubahn raus, meine Frau 1 m hinter mir war und ich sie gewarnt habe, hatten wir keine Chance. Die habe ploetzlich angefangen uns rumzuschubsen und dann war das GooglePhone weg. Shenzhen und Dongguan (noch mehr[z.B. Changping]) sind hochgefaehrlich. IN Dongguan hab ich jetzt mehrfach Stories von Entfuehrungen gehoert (unter anderem aus erster Hand), wo die Opfer so lange verpruegelt wurden bis sie die PIN der ATM Karte rausgegeben haben.

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Re: Re:

Beitrag von mjs » 07.11.2010, 15:37

Shenzhen scheint sich da unrühmlich hervorzutun. Oder aber das ist eben Multi-Kulti ... so ein bischen Hong Kong, so ein bischen China, so ein bischen Guangdong und dann noch Kanackenpack wie wir. Also an sich alles paletti und um den Rest kann sich ja einfach mal der Cohn Bendecho drum kümmern, der kann sowas (wenn er erstmal Neuköln auf der Landkarte gefunden hat, haha).

Aber im Ernst, von Shenzhen hatte ich vorher auch schon gehört - aber daraus nun zu machen "Reisen in China ist gefährlich" halte ich weiterhin für weit hergeholt. Bischen auf die sieben Sachen aufpassen, bischen Gesunder Menschenverstand, nicht alles glauben was art-students, want-to-practice-my-English Fräuleins und lady-bar-lady-bar Ladies so erzählen reicht an sich.

Hutong in Peking um 1:00 Nachts ist mir lieber als die Linie 58 durch Sossenheim in Frankfurt um 20:00. Cohn-Danny-Bandit und Multi-Krimi Zone hin oder her. :lol:

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Re: Re:

Beitrag von hktraveller » 11.11.2010, 02:47

mjs hat geschrieben:Shenzhen scheint sich da unrühmlich hervorzutun. Oder aber das ist eben Multi-Kulti ... so ein bischen Hong Kong, so ein bischen China, so ein bischen Guangdong und dann noch Kanackenpack wie wir. Also an sich alles paletti und um den Rest kann sich ja einfach mal der Cohn Bendecho drum kümmern, der kann sowas (wenn er erstmal Neuköln auf der Landkarte gefunden hat, haha).

Aber im Ernst, von Shenzhen hatte ich vorher auch schon gehört - aber daraus nun zu machen "Reisen in China ist gefährlich" halte ich weiterhin für weit hergeholt. Bischen auf die sieben Sachen aufpassen, bischen Gesunder Menschenverstand, nicht alles glauben was art-students, want-to-practice-my-English Fräuleins und lady-bar-lady-bar Ladies so erzählen reicht an sich.

Hutong in Peking um 1:00 Nachts ist mir lieber als die Linie 58 durch Sossenheim in Frankfurt um 20:00. Cohn-Danny-Bandit und Multi-Krimi Zone hin oder her. :lol:
Ich denke auch dass das hauptseaechlich den Grossraum Shenzhen und noch mehr Donguan (insbesondere Changping) betrifft. In Changping werden Leute entfuehrt und geschlagen bis sie die Pin der ATM rausgeben. Hab ich nicht nur einmal gehoert. Die haben es aber Hauptsaechlich auf Leute aus Hong Kong und Singapur abgesehen, weil da viel Geld in Kombination mit wenig Vorsicht vermutet wird. Das Problem mit diesen Gegenden sind die vielen Wanderarbeiter und Leute die nichts zu verlieren haben. Keiner kennt den anderen. Keine gewachsene Struktur.

Was mich stoert ist dass sich die Polizei lieber um Dissidenten und Nutten kuemmert als sowas abzustellen.

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Re: Raubüberfälle ...

Beitrag von happyfuture » 12.11.2010, 04:26

mjs hat geschrieben:
HK_Yan hat geschrieben:Ein anderer Aspekt waere Sicherheit in Sachen Kriminalitaet. Da ist ist China schon sehr unsicher. Besonders Taschendiebstahl ist sehr stark verbreitet. Wenn du auf Geld, Handy usw nicht aufpasst ist es weg. Raubueberfaelle kommen auch relativ oft vor.
Und das war dann schon meine ganze Ausbeute an "Gewaltkriminalität" nach alles in allem 6 Jahren Aufenthalt vor Ort in China. Was machen wir falsch HK_Yan? Wo kann ich all diese Raubüberfälle, Morde und Gewaltdelikte besichtigen, von denen du sprichst? Muss ich da nach Shenzhen oder Changpin (sp.?) für?


P.S.: Offener Straßenraub in Form dreister Abzocke ist kein Gewaltverbrechen. Das ist Kultur ihr Banausen!
Der Aussage und gleichzeitiger Frage schließe ich mich an!

Wer so blöd ist, in Bus, U-Bahn oder sonst wo öffentlich mit Handy, Brieftasche oder sonstigem rumzuspielen, anstatt dies gesichert körpernah unter Verschluss zu halten, dem ist nicht zu helfen! Im Bus habe ich schön des öfteren "Kleinkriminelle" beobachtet, wie sie insbesondere "einladende" Blicke in Handtaschen werfen, um nach Diebesgut zu suchen. Die "Anrempelmethode" ist so alt wie nur was und keine CN Erfindung! Das gibt es überall auf der Welt. Natürlich gibt es "Einzelschicksale" wie hktraveller, wobei diese Art von Erfahrungen nunmal auf der Welt nicht auszuschließen sind.

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