Wie Lernt Ihr Chinesisch ?

Übersetzungen, Computerprobleme, Chinesische Zeichen, Studium in China, Sinologie usw.
sinodonkey

filme , materialien in chinesisch

Beitrag von sinodonkey » 09.06.2005, 11:02

Hallo,
wenn Ihr in einer Stadt mit Uni wohnt, schaut mal nach ob es ein sinologisches Institut gibt.
Manchmal haben die auch Filme. Mit das größte Filmarchiv findet sich am Sinologischen Seminar der Uni Heidelberg. Wenn man sie auch nicht ausleihen kann, (bin ich nicht sicher) kann man sie dort mal ansehen. Katalog unter:
http://sun.sino.uni-heidelberg.de/cgi-b ... .pl?db=vid

Viel Vergnügen (ich hab`das schon hinter mir)
sinodonkey 8)

Harman
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Beitrag von Harman » 09.06.2005, 11:46

Erstmal danke fuer Deine Hilfe.
Ich meine das beste Buch, leider in Englischer Sprache, um Chinesisch zu lernen, ist 'Elementary Chinese Readers - revised edition' Es ist besonders geeignet, weil es Anleitungen zum Schreiben bietet und Ausspracheuebungen. Casetten sind auch erhaeltlich. Insgesamt sind es vier Baende. Der Grammatikteil ist auch sehr gut. Es ist bei Sinolingua Beijing erschienen.
Ein Sprachkurs an der Volkshochschule hilft nur bedingt weiter. Es haengt vom Niveau der Teilnehmer ab.

Die beste Grammatik fuer Fortgeschrittene ist fuer mich 'A Practical Chinese Grammar for Foreigners' von Li Dejin und Cheng Meizhen, auch bei Sinolingua Beijing erschienen.

Nuetzlich ist auch Chinesisch-Deutsches Lernwoerterbuch von Andreas Guder-Manitius. Es enthaelt die wichtigstens Zeichen und Woerter
Ich lerne jeden Tag bis auf Samstag eine Seite, ca. 15 neue Vokabeln (in pinyin und Schriftzeichen) und wiederhole die Vokabeln vom Vortag. Woerter, die ich dann nicht mehr weiss, markiere ich. Nach 10 Tagen wiederhole ich von der ersten Seite nur noch die Vokabeln, die markiert sind, den Rest wie gehabt. Am 12. Tag wiederhole ich von Seite 1 und Seite 2 nur die Woerter, die markiert sind usw. Ich lerne immer wenn ich Zeit habe und trage eins der Buecher staendig mit mir herum, so habe ich, wenn ich warten muss (Zahnarzt z.B.) eine angenehme Beschaeftigung. Am Abend hoere ich mir die Casette an.
Praktisch sind ausserdem die Flash Cards for Elementary Chinese. Es sind 1375 Zeichen. Wenn man die beherrscht kann man das meiste in Chinesisch lesen, ohne es zu verstehen, aber man kann das Wort dann auch in Pinyin Lexika leicht nachschlagen.
Ich weiss, es ist schon eine Knochenarbeit und es kann schon sehr frustrierend sein, wenn kein Chinese einen versteht, selbst nach monatelangem Ueben, man selbst versteht sehr lange auch nur einzelne Worte. Ich selbst habe es jetzt einigermassen geschafft und kann mich schon gut durch den Alltag kaempfen und auch Gespraeche fuehren.
Aeusserst unfruchtbar ist uebrigens das Langenscheidt Handwoerterbuch Chinesisch. Das Wort Baby ist dort naemlich nicht enthalten, im Mini Pinyin Lexikon vom gleichen Verlag dagegen schon.

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Li
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Beitrag von Li » 09.06.2005, 20:57

Ich würde gerne Chinesisch lernen, doch lern ich nicht mal die Japanische Sprache, wie solls da mit der Chinesischen gehen..schäm...ich kann die Aussprache super..aber das Vokabular ist mehr als Mies.... :cry:
Naja, vieleicht bringt es mir ja mal einer bei der 1000 Jahre Zeit hat. :wink:

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Jens
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Beitrag von Jens » 09.06.2005, 21:44

@Li
Wenn ich es schaffe in den ersten 200 Jahren perfekt Chinesisch zu lernen, dann bringe ich es dir in den folgenden 800 Jahren bei :D.
Vielleicht sollten wir uns eine Scheibe von Harman abschneiden (nicht Harman in Scheiben schneiden :) ), der ja gut motiviert ist.

Wenn ich da nur an eines meiner alten Science Fiction Hörspiele denke. Da heisst es dann immer: "Mit der Hilfe moderner Sprachlernmethoden konnten ... die Sprache der Mayas innerhalb von 3 Wochen lernen ...".
Vielleicht kommt ja noch wer mit der ultimativen Methode, die für jeden passt :D.

dooomy
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Beitrag von dooomy » 10.06.2005, 00:09

Hallo Leute, eins vorweg, lasst euch nicht entmutigen, wenn das Erlernen der chinesischen Sprache noch schwieriger erscheint als das Erklimmen der großen Mauer :wink: , Chinesisch mag schwierig sein, doch unmöglich ist es nicht und es gibt sehr viele Menschen aus der "westlichen" Welt, die die Sprache sehr gut beherrschen. :wink:

Ich denke, chinesische Musik ist leider nicht unbedingt sehr gut geeignet, um die Sprache effizient zu erlernen. Z.B ist die Peking-Oper rein vom literarischen Inhalt her voller Rhetorik und Tiefgründigem, doch stellenweise selbst für Vollblutchinesen schwer verständlich und sofort ergründbar.
Auch die "modernere" chinesische Musik ist nicht immer vollkommen geeignet für die Festigung vom Sprachverständnis (mal abgesehen von der Tatsache, dass sie sich immer mehr dem westlichen "POP"-Musikstil annähert :wink: *graus*).

Anders sieht es da bei Filmen aus. Filme in Chinesisch sind aus sprachlicher Sicht in 2 Kategorien unterteilbar:

1. Kategorie sind die in normaler Alltagssprache: Sehr gut, um auch mal den Sprachstil der Chinesen zu ergründen, auch bekommt man mit, dass im Alltagsgebrauch die chinesische Sprache sehr lässig ist. :wink:
Wenn ihr einen solchen Film mal erwischen könnt, zugreifen, denn das ist die perfekte Gelegenheit, mal chinesisch wirklich im Leben zu erfahren.
Leider gibt es auf dem deutschen Markt glaub ich kaum Filme, auf denen auch die Originalfilmspuren drauf sind. Aber im Fernsehen auf Arte z.B laufen oft chinesische Filme in O-Ton mit Untertitel, also, reinschauen!!!
Ist wirklich ein Spektakel, wenn man die deutschen Untertitel liest und merkt, dass das Chinesisch im Film stellenweise etwas abweicht. :wink:

2. Kategorie sind die Filme, deren Handlung in früheren Zeiten angesetzt ist und der Sprachstil dementsprechend auch altmodisch, ja fast schon lyrisch gedichtet wirkt.
In dieser Hinsicht weise ich auf den etwas aktuelleren Film "Hero" hin. Die DVD-Version hat auch die Original-Mandarin Spuren. Ich hab den anfangs auf Deutsch gesehen, bis meine Mutter darauf bestand, ihn im Original zu belassen. Und ich war überrascht, wie stark sich die sprachlichen Inhalte unterschieden. Das chinesische Original war sehr rhetorisch, voller Bilder, fast wie ein überlanges Gedicht, viele sprachliche Mittel konnte man so direkt gar nicht ins Deutsche übersetzen. :wink:
Die deutsche Synchro war da schon etwas hart und zog sich nicht samtweich durch den Film. Also, der Film ist das perfekte Beispiel und jedem wärmstens ans Herz gelegt.

So, abseits vom medialen Aspekt sage ich: Sprecht Chinesisch einfach!!!
Meine Landsleute beissen nicht und lachen euch auch nicht aus, wenn ihr sie auf Chinesisch anspricht. Im Gegenteil, sie sind alle (mich eingeschlossen) sehr froh, dass sich die Deutschen auch für ihre Sprache interessieren und begeistern. Sagt beim nächsten Chinarestaurantbesuch einfach mal "Ni hao" zur Kellnerin und ihr könnt ihr bestimmt ein nettes, süßes Lächeln abgewinnen. :wink:

Also, viel Erfolg und Spaß beim Chinesisch lernen und viele liebe Grüße.

dooomy

Anna S.

Hao hao xuexi tian tian xiang shang

Beitrag von Anna S. » 26.06.2005, 20:17

Hi Jens,

ich verwende die Buecher "Hanyu kouyu sucheng". Die sind im Vergleich zum "Chinese Reader" oder zu "Praktisches Chinesisch" etwas weniger altbacken; dazu gibt es auch Kassetten.

Herausgeber ist Beijing yuyan wenhua daxue.
Im Buch ist folgende Email-Adresse angegeben: fxb@blcu.edu.cn
ISBN 7-5619-0860-1
29 RMB

Ich finde, es bringt viel, wenn man die Kassetten häufig anhört und dann einfach mitspricht.

Beim Lernen der Zeichen ist es besonders wichtig, seinen Blick für die "Teilzeichen" zu schulen! Dann muss man sich nicht mehr 12 Striche merken, sondern "nur" noch drei Komponenten., oder so...

Zum Üben der Zeichen drucke ich mir diese auf kleinen Kärtchen mit Zeichen und Pinyin auf der einen sowie Übersetzung auf der anderen Seite aus...idealer Zeitvertreib für die S-Bahn ;-)
Auch kann man sich die Zeichen einprägen, indem man sie vor seinem geistigen Auge zeichnet oder mit der Hand in die Luft malt.

Ansonsten ... Geduld! Nie aufgeben!

Viel Spaß!

Gast

Beitrag von Gast » 26.06.2005, 20:53

GUtes Thema!

Wer kann gute Lehrbücher empfehlen?

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Jens
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Beitrag von Jens » 26.06.2005, 21:35

@Anna S.
Danke für die guten Tipps. Zeichen deren Radikale ich kenne lerne ich auch besser. Ich habe aber gerade erst feststellen müssen, dass ich viele Zeichen verstehe, aber nicht schreiben kann.
Ich sollte es wirklich mal mit diesen Registerkärtchen versuchen. Bisher habe ich gezögert, das es mir wie eine Holzhammermethode vorgekommen ist. Jetzt weiss ich es besser :).

Weiteres Material zum Lernen:

Ich habe vor einiger Zeit diesen Chinesischkurs (.rm files) gefunden:
http://www.cri.com.cn/germany/sprachen/
Hatte aber noch nicht die Motivation alles durchzuhören :).

Ein Onlinekurs:
http://lefti.amigager.de/Chinesisch/main.html

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Beitrag von roshi » 26.06.2005, 22:33

:D hihihi..... am besten find ich die "musikalische Untermalung" bei dem
.rm-Kurs :lol:

dib didididididi dib dibidib di....... :lol: :lol: :lol:
好好学习,天天向上!Ich will schnell fertig werden..... und wieder ab nach China.

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trance-x
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Beitrag von trance-x » 28.06.2005, 21:21

also ich lerne chinesisch (simplified/mandarin) seit ein paar monaten, so autodidaktisch fuer mich, also ohne uni oder vhs-kurse ...

dabei verwende ich ...

1. das lehrbuch (eigentlich sinds vier buecher) "chinesisch effizient" von "marie-luise beppler-lie" und "wu jianhong".
das finde ich insgesamt soweit ganz ok. es gibt so ein paar kleinigkeiten, die gern anders haette, aber letzlich doch mehr dinge, die erfreulich geloest wurden ...

2. das internet sowie alle moegliche software ...

beispiele:
- auch dieser realaudio-sprachkurs von "radio china international" (http://www.cri.com.cn/germany/sprachen). ueber den stolpert man einfach *g* ... den hab ich mir einfach mal gezogen (geht mit besseren downloadtools wie z.b. "nettransport"), dann alles zusammengejoint, in nen soundeditor reingeworfen, saemtliche wiederholenden intros und musiken rausgeworfen oder verkuerzt (damit das resultat nicht zu glatt wird, hier und da merkbare farbtupfer belassen). naja, und den kram lass ich immer mal etwas loopen und plapper einfach mit. besonders gern, wenn ich ein langes bad nehme, den abwasch mache, gerade etwas muede bin, im bett rumliege, wenig konzentration habe, lass ich michbeschallen, um einfach auch um mein assoziatives und intuitives feeling fuer die sprache, aussprache und saetze zu foerdern ...
- sprach-video-kurs von tim xie/california state university ... (http://www.csulb.edu/~txie/pcr/textreco ... ording.htm)
- eine billon anderer aehnlicher audiogeschichten ..
- rosetta stone (das einsteigerpack I/II)
- trillian/mirinda (fuer icq/msn/yahoo/aim ... chats)
- msn, skype, qq, fuer voice und webcam chats ...
- http://www.zhongwen.com (dictionary) ...
- babelfish.altavista.com/tr (translation)
- http://www.adsotrans.com/advanced.html
- diverse foren ... (z.b.: http://www.chinese-forums.com)
- CCTV TV livestreams ... (z.b.: http://www.cctv-4.com/2005) ... ich versteh zwar praktisch nix, aber

naja, tausend andere links und sachen, die sich bestimmt bei jedem ansammeln, der so im net rumguckt ... ;)

achja: kennt jemand chinesischsprachige, moeglichst open source, adventuregames? ich denke, das waere auch praktisch, wenn man so ueber befehle und anweisungen tueren oeffnet, geheimnisse ergruenden muss usw. aber eben in kombination mit grafik, mit einem "tun" ...


3. filme
eigentlich so aehnlich wie oben schon gesagt. "hero" z.b. hab ich mir auch mehrmals reingezogen und dann nach ansehen in deutscher sprache auf chinesisch gestellt, und auch immer mal die eine oder andere szene wiederholt. generell will ich das mit filmen ausbauen, weil ich denke, dass es gut ist, ganzheitliche eindruecke zu kriegen, also die art wie jemand was sagt, die miene dazu, betonung, der ganze assoziative kram ... wie die griechen eben, die in der antike texte auswendig gelernt haben sollen, indem sie moeglichst auch die orte aufsuchten und das mit lautem sprechen verbunden ...

bei mir in der naehe, aber auch im net gibt es uebrigens die "filmgalerie 451" (http://www.filmgalerie451.de) ... das ist ein filmarchiv, bei dem man alle moeglichen filme aller moeglichen zeiten und regisseure kriegt. (auch sonst nicht uninteressant)

chinesische zeichentrickfilme haette ich gern, weil sie durch einfachere saetze und umgang mit einfachen dingen sowie ihrer superlativen rhetorik und gestik womoeglich sehr foerderlich sind ...

ansonsten waere es bei allen filmen natuerlich hilfreich, mandarin, pinyin und deutsch (oder wenigstens english) gut kombinieren zu koennen ... chinesische zeichen und pinyin zusammen z.b. ... sowas gibts aber wohl eher selten ...

gibt es eigentlich chinesische open-source-filme im net?

3. menschen
eigentlich haette ich lust in berlin ne community aus chinesisch lernenden deutschen (oder woher auch immer) und chinesen aufzubauen. so halbherzig hab ich das angefangen, aber bisher ist da noch nichts wirkliches entstanden. tja, es laeuft wohl, wenn erstmal ein paar leute zusammen sind und ne gewisse dynamik entstanden. so oder so aber, habe ich vor geraumer zeit eben angefangen uebers net mit chinesen zu chatten/telefonieren. am anfang hab ich kaum versucht chinesisch anzuwenden, weil es anstrengend ist (auch aufgrund manchmal etwas aussetzender technik), natuerlich der sprachschatz erstmal ziemlich eingeschraenkt ist. aber so nach kurzer zeit ging es besser. einfach tun, anwenden, nachharken, sich gegenseitig schnell und effizient korrigieren, dann entsteht schon was ...

so oder so: ich wuerde schon sagen, dass es sinnvoll ist, sich jemanden oder mehrere zu suchen, bei denen eine gewisse empathie und reflektionsvermoegen fuer die situation vorhanden ist. es gibt einen unterschied, ob man 5 minuten fuer irgendeine erklaerung, synchronisation oder so braucht, ewig lange um eine verbesserung und ein einstellen darauf dringen muss - oder ob das fliesst. ein beispiel faellt mir da z.b. ein: pinyin gleich schnell in nummern zu schreiben. manche brauchen total lang sich daran zu gewoehnen, das auch einfach zu machen, es ist unnoetig langwierig rumzusuchen, welches der vielen moeglichkeiten nun diese oder jene silbe auch wirklich bedeutet.

naja, neulich habe ich auch eine chinesin getroffen und bin mit ihr aufm CSD (christopher street day) rumgetigert. auch sowas will ich eigentlich moeglichst ausbauen, im kontext zu lernen, das assoziationsvermoegen zu schulen, das angenehme mit dem nuetzlichen zu verbinden. in dem falle war es allerdings so, dass es durch die lautstaerke teilweise so war, dass ich gar nicht unterscheiden konnte, was nun deutsch oder chinesisch ist ;)

ansonsten: leute aus berlin da, die auch interesse haben? auch so am rumziehen, etwa stadt erkunden, kultur, cafes, kino, architektur, dvd-gucken, weggehen, parties, eben allen moeglichen kram damit verbinden?

4. eine kindermaltafel, so eine loeschbare - funktioniert so aehnlich wie diese "magic doodle" tafeln ...

die ist mir wirklich unentbehrlich geworden! (war ne billige, geht leider inzwischen schon etwas kaputt). der vorteil dieser tafel ist ausser der allgemeinen handlichkeit, dass man eben unkompliziert permanent zeichen/saetze schreiben und schreiben und schreiben kann ...papier ist umstaendlicher. auch fuer unterwegs ist es praktisch, man kann einerseits einem anderen ein deutsches wort oder satz auch einfach schnell aufschreiben und zeigen, umgekehrt kann der auch das chinesische zeichen kritzeln ... es gibt da einige vorteile, kann ich echt nur empfehlen ... ich hab sie meistens im lehrbuch drin, alles griffbereit ...


winke winke ... :wink:

China-Student

Beitrag von China-Student » 09.07.2005, 19:35

Hallo,

die beste Möglichkeit Chinesisch zu lernen, ist ganz klar der direkte Kontakt. Dazu musst du nicht unbedingt in China leben, chinesische Mitbewohner in deiner WG können auch schon sehr hilfreich sein.

Ich wohne in einer WG mit Chinesen, und dies seit 2 Jahren. Zudem studiere ich Ostasienwissenschaften(mit Chinesisch) an der Uni, wo ich ausserdem mindestens zweimal die Woche Unterricht habe. An regelmäßigem Wiederholen der Zeichen kommst du nicht vorbei, denn bereits nach 6 Wochen Semesterferien hast du schon wieder die Hälfte vergessen.

Aber WG-Mitbewohner sind echt Gold wert. Also, Zieh zuhause aus und suche chinesische WG-Partner. Durch meine Mitbewohner habe ich große Erfolge erziehlen können.

MfG
Tim

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roshi
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Beitrag von roshi » 10.07.2005, 11:14

@Tim

Hat sich das zufällig ergeben, oder hast du salopp gesagt zettel mit "suche chinesische mitbewohner" ausgehängt?
好好学习,天天向上!Ich will schnell fertig werden..... und wieder ab nach China.

China-Student

Beitrag von China-Student » 10.07.2005, 12:51

hey Roshi,

also bei uns hier im Ruhrpott gibt es ohnehin viele chinesische Studenten, die ebenfalls auf der Suche nach Sprachpartnern sind. Die Wahrscheinlichkeit, einen Sprachpartner oder Mitbewohner durch einen Aushang zu finden, sind hier recht gut. Bei mir jedoch hat sich das aus Zufall ergeben. Habe mich für ein Zimmer im Studentenwohnheim beworben und eines bekommen. Und da wohnten dann 4 Chinesen drinnen. So einfach;-)

Ciao
Tim

mei lan

Beitrag von mei lan » 21.09.2005, 20:17

Hallo Jens,

Schreiben und Lesen von Zeichen sind zwei völlig unterschiedliche Dinge: Lesen und verstehen kann ich mittlerweile gut 2.500, schreiben nicht mal die Hälfte...

Wenn du Lust und Zeit und Kohle hast, fahr doch für ein paar Wochen nach China und mach dort einen Kurs, ist sicherlich eine gute Sache. Statt Peking bietet sich auch Tianjin an, nicht ganz so teuer und auch ein netter Einstieg für China.

LG
Melanie

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Jens
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Beitrag von Jens » 21.09.2005, 22:41

mei lan hat geschrieben:Hallo Jens,

Schreiben und Lesen von Zeichen sind zwei völlig unterschiedliche Dinge: Lesen und verstehen kann ich mittlerweile gut 2.500, schreiben nicht mal die Hälfte...

Wenn du Lust und Zeit und Kohle hast, fahr doch für ein paar Wochen nach China und mach dort einen Kurs, ist sicherlich eine gute Sache. Statt Peking bietet sich auch Tianjin an, nicht ganz so teuer und auch ein netter Einstieg für China.

LG
Melanie
Lust habe ich schon aber leider keine Zeit mehr :(, vorerst :). Wie hat es dir denn in Tianjin gefallen?
Wenn du ~2500 Zeichen lesen kannst, dann kennst du die Zeichen in modernen Texten zu etwa ~99%. Wie lange hast du dafür gebraucht?

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