Sinologie + Koreanistik

Übersetzungen, Computerprobleme, Chinesische Zeichen, Studium in China, Sinologie usw.
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sushan
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Beitrag von sushan » 03.04.2007, 11:59

Goya hat geschrieben:Bochum? Ruhrpott? Schön?! Hahaha


Was wird hier eigentlich die Erwachenenbildung verteufelt? Ich finde den Gedanken einen VHS Kurs zu leiten sehr spannend! :wink:
ich auch!
und ich finds besser, wenn mir mein job spass macht und ich mich da so richtig reinhängen kann... und eben nich irgendwas mit bwl zu machen, wo mir einfach die lust am studieren vergeht...
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Beitrag von Holdersen » 03.04.2007, 12:28

Ich hab mich jetzt nochmal bissl umgeschaut. In Bonn gibt es die Möglichekeit, Asienwissenschaften zu studieren... Dort könnte man mit Chinesisch anfangen und im 2ten Studienjahr Koreanisch mit ins Boot nehmen.. Studiengangsziel wäre im Bachelor Asienwissenschaften, verschiedenes im Master, wenn man aber die 2te asiatische Sprache im 2ten Jahr dazuwählt "Master of Arts in "Orientalische und asiatische Sprachen (Übersetzen)"

Klar klingt das gut und die Uni macht natürlich auch Werbung dafür, dass dies toll ist :) Was haltet ihr denn davon? Übersetzertätigkeit in dem Bereich, vielleicht garnet mal so übel... Den VHS Kurs kann man damit doch sicher auch noch leiten, oder?? ;)

Und Bonn is doch schick, oder? Bochum = Angela Merkel ~ Frisur? Welche Frisur? Die Frau hat nur Haare :p

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Beitrag von Goya » 03.04.2007, 13:06

Hey Holdersen,

In welcher Stadt wohnst du zurzeit? Es lässt sich besser abschätzen, wie du auf die Stadt reagieren könntest, wenn du deinen derzeitigen Wohnort nennst. ;)

(Ein Düsseldorfer wird von Bochum sicher ein anderes Bild haben, als jemand aus Gelsenkirchen)

Meinungen über den Studiengang in Bonn würden mich ebenfalls interessieren.

Ich kann dir sagen, dass Bonn eine wunderschöne Stadt mit vielen Altbauten ist.
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Beitrag von Holdersen » 03.04.2007, 13:51

Ich wohne in der kleinsten WM Stadt :wink:

Ist aber schrecklich hier, auch ein Grund warum ich aufhören will... Die Stadt ist langweilig, jeder fährt übers Wochenende nach Hause, sprich du kommst auch nicht wirklich gut in Kontakt mit ein paar Kommilitonen, zusammenhocken oder so kannst dich mit denen dann eben nur unter der Woche, wenn sie denn mal Lust haben...

Goya studierst du? Oder möchtest noch studieren?

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Beitrag von LeChef » 03.04.2007, 13:53

ich habe von bonn meist nur die telekom und den daad gesehen, und das deutsche museum und noch so paar ecken. sah eher langweilig aus. (aber ich komme ja auch aus dem superschicken frongfodd ;)...das meine ich ernst!!! frankfurt rulez!)

naja, übersetzer werden immer gebraucht. die meisten der leute, die einen kombistudiengang mit chinesisch und bwl machen können am ende nicht wirklich chinesisch. also verständigen, durchs leben kommen und alles ja, sicher auch schon paar nette unterhaltungen, aber das ist noch weit vom umfassenden verständnis der sprache entfernt. wenn sich leute auf der straße unterhalten und ich ihnen zuhöre, dann verstehe ich meist nichts (liegt aber hier auch am wuhanhua). ok, die meisten sinologen sind da keinen deut besser :roll:

ja, warum nicht asienwissenschaften. das klingt doch spannend. marburg soll auch ganz gut sein.
also chinesisch und koreansich ist in der tat cool, aber nimm noch irgendwas wie pädagogik, politik, sozialwissenschaften oder irgendeins dieser "linke zecken" fächer dazu, dann kannst du wenigstens diese tollen cordsackos mit lederverstärkung an den ellbogen tragen und karriere bei linken radiosendern machen, so wie enriko :lol: (hat der studiert?)

jaja, vorurteile. :lol:
hey, BWL ist nicht so langweilig, ich finde es eigentlich richtig spannend (bis auch Buchführung und besonders recht, erbsenzählerfach)
aber in der tat, um in einem unternehmen zu arbeiten sehe ich nicht wirklich, wozu man bwl studiert haben muss. schulungen tun es auch.
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Beitrag von Holdersen » 03.04.2007, 14:50

Hmm aus dem anderen Threat hab ich herausgelesen, dass du normal in Ludwigshafen studierst... Ich glaube so ziemlich alles ist schöner als Ludwigshafen :P
Aber hast ja Mannheim in der Nähe und das geht ja einigermaßen.

In Marburg... Meinst du den Studiengang Sprache und Kommunikation?? Wenn ja... Hab mich da mal durchgeklickt, finde aber irgendwie gar nichts über die Sprachen die man dort wählen kann :?

Hehe Cordsackos und Zecken Fächer :D Aber wer ist Enriko??

Ich finde BWL extrem langweilig, VWL grad dazu... Wie weiter oben schon geschrieben, finde ich Buchführung noch am angenehmsten ;)
Und Recht... Zivilrecht.. ist eigentlich auch "recht" interessant...

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Beitrag von Goya » 03.04.2007, 15:00

Nein, ich studiere noch nicht, ich gehöre zu den Versuchskaninchen der Bildungsreforum in NRW und mache zur Zeit Zentralabitur. :wink:
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Beitrag von Holdersen » 03.04.2007, 15:05

Ah, ein Kaninchen *pfötchen schüttel* :P

Dieses Jahr Zentralabi? Wann wirst du denn anfangen zu studieren?? Kommendes WS? Und was?
Scheint so als wärst du auch an nem Studium mit Chinabezug interessiert...

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Beitrag von domasla » 03.04.2007, 15:14

Wir müssen wohl noch an der richtigen Einstellung arbeiten. Euch fehlt einfach die Begeisterungsfähigkeit! Das Studium ist doch klasse! Spannend, inspirierend, sinnvoll, sexy (?).

BW (ohne L, denn das ist ein eigenes Thema) ist ein Studium, in dem viele... Worte vorkommen. Die man so oder so verstehen kann. Gewonnen ist damit noch gar nix. Aber sagt das nicht euren Profs, sonst werden die depressiv. Es gibt herrliche Modeerscheinungen und Schlagwörter, die in fünf Jahren niemand mehr kennt. Weil es dann neue gibt, von denen man seinen Studenten vorschwärmen kann. Und das Wöhe-Team erhebt den Anspruch, alles Wissen dieser Welt in einem ständig wachsenden Buch unterzukriegen. Obwohl uns doch klar sein sollte, dass seit dem "Frühling und Herbst" des Lü Bu Wei keine weitere Erkenntnis hinzugefügt werden konnte. Aber was geschrieben steht, lässt sich prima prüfen. Die Einsetzbarkeit der Annahmen ist damit noch lange nicht bewiesen.

Sehr sinnvoll fand ich dagegen Fächer, die nur aus Fallstudien bestanden, bei denen eigentlich alle Ergebnisvorschläge richtig waren. Wenn man sie begründen könnte. So ist es in der Praxis auch. Lag aber nur an der Einstellung und Zuhörbereitschaft der Profs.

Besonders hat mich die unheimliche Wichtigkeit der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung beeindruckt. Mit einigen Stellen nach dem Komma. Anschliessend noch Tinte drübergekleckst, um die Unschärfe der Ergebnisse in der Realität deutlich zu machen. Wurde aber nicht gerne gesehen. Oder "Gesetze", die nichts mit Recht zu tun hatten. Schubs, und sie sind umgefallen. Spielverderberei wurde auch nicht gerne gesehen.

Das Studium der Betriebswirtschaft ist durch die regionalen und zeitlichen Unterschiede nicht untereinander vergleichbar und bring so viel, wie es einem bringt, bzw. was man für sich daraus macht. So ein Diplom kann immerhin Arbeitgeber beruhigen. Sie haben die richtige Entscheidung getroffen. Eine Hochschule kann sich doch nicht irren.

Und wer ist Enriko? Darf es auch eine Erika sein.

D., der Buchführung unterrichtet hat, weil es ihm schon 5 x beigebracht wurde. Persönlich überlässt er solche Kleinigkeiten aber jemandem, dem es wirklich Spass macht: einem Steuerberater. Und interessiert sich in der gewonnenen Zeit z. B. für den Nachweis von Quellen für Kao-tai, wer immer das sein soll.

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Beitrag von LeChef » 03.04.2007, 17:09

och tommy, ich habe die BWlologie doch schon schlecht geredet, aber du hast da echt noch eins draufgesetzt.
in der tat, bwler sind in führungspositionen schon sinnvoll. im marketing zum beispiel, da ist es nämlich sinnvoll spezialisten zu haben. es gibt aber in der tat viele berufe, für die man kein bwl studiert haben muss.

jaja, der wöhe, ein treuer begleiter, und nie im sonderangebot zu haben. auch bei ebay gibt es nur die total veralteten ausgaben zu ersteigern.

ja, VWL ist ein fach für mich: sehr beeindruckend und vollkommen nutzlos :) mathe und philosophie miteinander kombiniert, ist doch klasse :)

achja, enriko ... ist lest auch keine weihnachtsmärchen ;) oder zeitung...
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Beitrag von no1gizmo » 03.04.2007, 17:35

@Grufti: Das tut mir leid :? Hoffe du machst trotzdem was aus deinem Leben und lässt dich, auch wenn du ein älteres Semester sein magst, nicht hängen und gibst die Hoffnung nicht auf! Nebenbei bewerben bewerben bewerben und die Augen offen halten.

nochmal zum VHS-Kurs: Die Schüler (und die VHS-Organisation) wollen da einen MUTTERSPRACHLER sehen, der die Muttersprache der Schüler als Fremdsprach spricht. Ich kenne durch eigene Erfahrungen und Erfahrungen anderer diese Kurse gut, bei Spanisch steht da jemand aus Mexiko, bei Chinesisch jemand aus China und bei Japanisch jemand aus Japan.
LeChef hat geschrieben:och tommy, ich habe die BWlologie doch schon schlecht geredet, aber du hast da echt noch eins draufgesetzt.
in der tat, bwler sind in führungspositionen schon sinnvoll. im marketing zum beispiel, da ist es nämlich sinnvoll spezialisten zu haben. es gibt aber in der tat viele berufe, für die man kein bwl studiert haben muss.
Besonders die Fachrichtungen mit Bezug zu Banken und Finanzen und oder Versicherungen sind ebenfalls sehr förderlich (allerdings vielleicht nicht unbedingt für einen späteren Asienbezug, aber weiß ich nicht genau), um ein vielfaches förderlicher als die Richtung Marketing, da wollen nämlich viele rein (bringt Spaß und ist "lässig" einfach) und in den Marketingbereich wollen auch viele Geisteswissenschaftler (Psychologie, Philisophie, ja sogar Pädagogik), das ist hart umlämpft.
Wenn ich von "förderlich" rede, dann von Berufs- und Gehaltsaussichten.
Aber wenn man BWL mit Schwerpunkt Logistik wählt und dann noch Chinesisch versteht und spricht (wenn auch nicht so gut wie ein top-sino-student), dann kann das schon was werden mit "ich arbeite in china für eine deutsche firma und der Job bringt spaß und bringt viel geld".

Ich glaube, das beste ist aber eine Ingenieurswissenschaft oder Informatik. Habe ich ja schon oft genug erwähnt.
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Beitrag von Goya » 03.04.2007, 18:20

nochmal zum VHS-Kurs: Die Schüler (und die VHS-Organisation) wollen da einen MUTTERSPRACHLER sehen, der die Muttersprache der Schüler als Fremdsprach spricht.
Entschuldige das ich das sage, aber das ist totaler Quatsch. Ich selber habe zwei Semester japanisch an der VHS gelernt.
Die Kursleiterin war eine Deutsche, die Sinologie und Anglistik studiert hat.

Ich denke das man gerade als Nichtmuttersprachler gut in der Erwachsenenbildung arbeiten kann, da man die Sprache sich selber aneignen musste.
Zum Beispiel glaube ich, dass ein Ausländer der Germanistik studiert hat, besser die deutsche Grammatik erklären kann, als Jemand der mit der Sprache aufgewachsen ist.
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Beitrag von no1gizmo » 03.04.2007, 19:12

Gut, eine andere Erfahrung. Und was ist mit den anderen VHS-Kursen? Schon mal Stellenanzeigen für sowas gesehen? Da steht in den allermeisten Fällen "Muttersprachler gesucht". Nur Muttersprachler kennen auch die meisten Redensarten, Dialektformen, Umgangssprache und sonstige Dinge. Solche Dinge kommen bei den Schülern immer wieder mal als Zwischenfrage auf und nur die Muttersprachler werden da als zuverlässig kompetent angesehen (obs nun tatsächlich so ist oder nicht)

Und selbst wenn, so viele VHS gibt es nicht und das kann man eher als Nebenjob sehen, eine Familie kann man damit alleine nicht ernähren. Also nun kein wichtiger Punkt auf dem mein seine Zukunft aufbauen könnte.
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Beitrag von Holdersen » 03.04.2007, 19:45

Ich würd mich da jetzt auch nicht soooo sehr drauf versteifen :) Auf die VHS- Kurs sache... Kann man vielleicht wirklich als Übergang machen, aber obs zum Leben reicht?? Das weiss ich nicht. Denke aber schon, dass man als nichtmuttersprachler Chancen hat. Und falls nur Muttersprachler gehen sollten, dann geht man eben nach China und lehrt dort seine Muttersprache :P

Goya hat recht, wenn sie sagt, dass wohl ein Ausländer die Grammatik Regeln besser drauf hat als ein durchschnittlicher Muttersprachler...
Marketing, da wollen nämlich viele rein (bringt Spaß und ist "lässig" einfach)
Das viele rein wollen, will ich nicht bestreiten... Aber obs dann so lässig und einfach ist?? Wenn man sich dafür interessiert vielleicht, aber ich glaube nicht, dass es viel lässiger oder einfacher ist als BWL... trocken und nervig, wenn es dich nicht interessiert...

Wenn dein Job mal viel Spaß und viel Geld bringt, hast du es in meinen Augen gepackt... Mir würde der Spaß und mittelmäßiges Gehalt schon ausreichen, so dass man ne Familie ernähren kann und 1-2 Mark über hat, um auch mal in Urlaub zu fahrn...

Ich stimme dir voll und ganz zu, dass ein ingenieurwissenschaftliches Studium wohl die besten Zukunftsaussichten hat... Aber Ingenieurwissenschaften liegen nun wirklich nicht jedem und dafür brauchst du schon ein gewisses Maß an angeborener Logik...

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Beitrag von name » 03.04.2007, 22:01

no1gizmo hat geschrieben:zum VHS-Kurs: Die Schüler (und die VHS-Organisation) wollen da einen MUTTERSPRACHLER sehen, der die Muttersprache der Schüler als Fremdsprach spricht. Ich kenne durch eigene Erfahrungen und Erfahrungen anderer diese Kurse gut, bei Spanisch steht da jemand aus Mexiko, bei Chinesisch jemand aus China und bei Japanisch jemand aus Japan.
Das mag für die VHS-Organisation gelten, für die Schüler aber nicht unbedingt. Meiner Erfahrung nach zum Beispiel neigen Muttersprachler dazu, zu schnell oder zu langsam vorzugehen als es den Schülern lieb ist. Außerdem ist der Lernprozess abhängig von der Sprachkultur, mit der man selber aufgewachsen ist. Ein Deutscher kann also einem Deutschen besser erklären, worauf beim Erlernen der Fremdsprache besonders zu achten ist.

Der Muttersprachler hat vielleicht bei Spezialfragen eine bessere Antwort parat, hat aber einen anderen Lernprozess hinter sich als der Deutsche, der dieselbe Fremdsprache lehrt. Es ist also der deutsche Lehrer, der sich besser in den deutschen Schüler hineinversetzen kann. Das hilft nicht nur beim Lehren und Lernen der Sprache, sondern auch beim Erlernen des Umgangs mit der fremden Kultur, die nicht von der Sprache zu trennen ist. Das gilt besonders für den Umgang mit chinesischer Sprache und Kultur, die sogar Nachkommen von Auswanderern aus Ostasien nicht leicht vermittelbar sind.

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