Sinologie + Koreanistik

Übersetzungen, Computerprobleme, Chinesische Zeichen, Studium in China, Sinologie usw.
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sushan
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Beitrag von sushan » 01.04.2007, 16:08

^^ was machste denn?
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Holdersen
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Beitrag von Holdersen » 01.04.2007, 16:33

Finde es gut das auch ein wenig Kritik kommt...
Hehe Grufti was machst du beruflich, wenn man fragen darf?

Kann dich schon verstehen no1gizmo, bzw. deine Argumentation... Aber, BWL ist nun mal ein Massenfach und wenn ich am Ende, aufgrund geringem Interesse das Studium nur mäßig beende, werde ich auch nicht so viele Möglichkeiten auf einen "high end" Job bekommen und irgendwo Aushilfsjobs machen... Oder sieht das wer anders?
Die Konkurrenz ist eben enorm hoch in dem Bereich, jedoch können BWL Menschen ja fast überall arbeiten..
Ist alles nicht so einfach :?

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roshi
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Beitrag von roshi » 01.04.2007, 16:57

Goya hat geschrieben: Wenn du dir beruflich Sorgen machst, könntest du dich ja für eines der beiden Sprachen entscheiden und etwas praktisch orientiertes dazu nehmen.
Etwas was dich nicht so unglücklich macht wie BWL. (Vielleicht Sowi, Politik oder Pädagogik)
Naja, das hab ich mir auch gedacht, aber mit politik oder Sowi sind die berufschancen auch nicht besser als mit Koreanistik und Sino.......
Roshi, du studierst in Bochum?? Sehr fein, Bochum war mir jetzt auch eher im Auge, als Tübingen, HH oder Berlin... Glaube mehr Unis gibts mit Koreanistik und Sino ja nicht... Kannst vielleicht ein bisschen über Bochum erzählen also die Uni? Studierst du Sino in Bochum??
Ich studiere den Einfachbachelor "Wirtschaft und Politik Ostasiens", wobei der name trügt, denn man muss sich in diesem Studiengang einen Schwerpunkt aussuchen, und hat dann mit dem anderen Fachbereich kaum noch was zu tun.

Sprachlich kann man hier entweder Chinesisch oder Japanisch machen, wobei ich von letzterem wegen den Sprachkursen abrate, da diese viel zu linguistisch sind.

Prinzipiell aber ein guter Studiengang, ich erzähl dir gerne mehr wenn du möchtest.

Koreanistik geht hier nur als Zwei-Fach Bachelor, das heisst du kannst noch Sinologie dazunehmen.
Im Zweifach BA gibt es noch den Optionalbereich, den du abdecken musst. da gibt es Kurse aus unterschiedlichen bereichen: http://www.ruhr-uni-bochum.de/optionalb ... index.html

Die Ostasienabteilung hier ist recht gut, den BA Politik Ostasiens kann ich auch nur empfehlen. Schlecht sind hier Wirtschaftswissenschaften.... aber das ist ja genau das, wo du weg davon willst.
好好学习,天天向上!Ich will schnell fertig werden..... und wieder ab nach China.

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Goya
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Beitrag von Goya » 01.04.2007, 17:36

Naja, das hab ich mir auch gedacht, aber mit politik oder Sowi sind die berufschancen auch nicht besser als mit Koreanistik und Sino.......
Wirklich? Ich hatte mir überlegt, ebenfalls Politik und Wirtschaft Ostasiens in Bochum zu studieren.
Eine der Fachbereiche fällt eher knapp aus? Da fällt mir ein Stein vom Herzen! Mit VWL und SoWi kann ich mich anfreunden, aber BWL ist absolut nicht meine Stärke.

Ansonsten habe ich mir überlegt, wie Sushan Sinologie mit Pädagogik zu kombinieren.

In NRW stehen ja nur leider drei Unis zur Auswahl.
"Soziale Akzeptanz beginnt im Alltag und ohne große politische Gebärde."

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Beitrag von roshi » 01.04.2007, 18:14

Also bei WPOA (Wirtschaft und Politik Ostasiens) kannst du nur ENTWEDER Politik Ostasiens ODER Wirtschaft Ostasiens studieren, wobei bei WOA VWL und BWL zu gleichen teilen drankommen..... aber das kann ich dir auch nochmal genauer am 13. erklären, wenn wir uns alle in Düsseldorf treffen. 8)
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Beitrag von kamillentee » 01.04.2007, 19:18

ich mach dann auch mal ein wenig werbung...

also in bonn gibts ja nen neuen studiengang,den finde ich acuh ganz interessant http://www.uni-bonn.de/Studium/Studieng ... Asien.html

und im kommenden WS kann man in köln den 2fach-BA machen mit china-studien und dann mit nem 2. fach päda,geschichte..sonstwas
kombinieren

edit: und danke nochmal grufti für deine ausführungen per pm damals, hab mir das gut gemerkt und werd erstmal jura versuchen und evt nach einem jahr mal schauen ob ein doppelstudium geht(gibts so einige die das machen)

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Beitrag von no1gizmo » 01.04.2007, 20:40

Holdersen hat geschrieben:Kann dich schon verstehen no1gizmo, bzw. deine Argumentation... Aber, BWL ist nun mal ein Massenfach und wenn ich am Ende, aufgrund geringem Interesse das Studium nur mäßig beende, werde ich auch nicht so viele Möglichkeiten auf einen "high end" Job bekommen und irgendwo Aushilfsjobs machen... Oder sieht das wer anders?
Die Konkurrenz ist eben enorm hoch in dem Bereich, jedoch können BWL Menschen ja fast überall arbeiten..
Ist alles nicht so einfach :?
1) Nein, auch mit einem mäßigen BWL Studium kannst du noch was "reißen". Kein Top-Management, klar, aber da geht was. Außerdem ist das mit "voll überlaufen" nicht ganz wahr. Eine ganze Menge Abi-Leute gehen ins Erstsemester und merken "oh das ist ja doch nicht ganz das Gefasel aus dem Gymnasium" und verschwinden gleich wieder.

GERADE wenn man sich vom gewöhnlichen Durchschnittsblödel BWL-Studenten absetzt, mit einer besonderen Sprache (dazu gelten sowhl Chinesisch als auch Koreanisch) und Auslandsaufenthalten, hat man ordentlich Chancen.

Und das "jeden Tag zur Arbeit quälen" zieht einfach nicht, wie du schon sagst, mit BWL stehen dir viele Möglichkeiten offen.

Mit dem, was hier als Ziel genannt wird "Koranistik + Sinologie" kann man später echt nischt anfangen. Und wie kann man nur in der Zukunft schon damit rechnen mal einen VHS-Kurs zu leiten? Erstens ist das arg minderwertig bezahlt, zweitens stellt sowas eher ein Nebenjob dar und drittens wollen die Kursteilnehmer lieber einen Muttersprachler sehen und nicht so einen "ich habe eine Ausbildung abgebrochen, mein BWL-Studium, aber dafür habe ich mein Hobby studiert".

2) zieh dir mal die Statistik an http://www.spiegel.de/unispiegel/jobund ... 78,00.html (hoffe das wird bei euch auch so angezeigt wie bei mir, da sind verschiedene Satstikten, vorallem über Gehälter)

Interessant sind da die Gehälter der Geisteswissenschaftler, da würde ich lieber eine anständige Berufsausbildung machen, da verdiene ich mehr.

3) Tut mir leid wenn ich im Forum immer so unfreundlich klinge, da meine ich nicht so, aber hier kann man echt sagen "wach auf!". Immerhin ist das Studium ja auch teuer, oder?
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Beitrag von Holdersen » 01.04.2007, 23:18

Ja gut, ich sag ja aber nicht, dass ich reich werden will, oder Kohle verdienen möchte bis zum Abwinken. Ich möchte Spaß an meiner Tätigkeit später haben... Klar wer will das nicht? Aber gibt ja auch wieder das krasse Gegenbeispiel, Leute die ihren Beruf nicht mögen auch wenn sie gut Geld verdienen. Menschen die von morgens bis abends arbeiten, wenig Zeit für Familie etc haben.. Ok das gehört jetzt glaube eher nicht hier her, lag mir gerade so auf der Zunge :)
Tut mir leid wenn ich im Forum immer so unfreundlich klinge, da meine ich nicht so, aber hier kann man echt sagen "wach auf!". Immerhin ist das Studium ja auch teuer, oder?
Sehe ich nicht so, also keine Sorge... Man steckt eben manchmal ein wenig emotionen in etwas, dass einem aus der eigenen Feder springt :) Wie gesagt, finde Kritik auf alle Fälle willkommen, will ja nicht, dass jeder sagt attacke, mach das. Die Entscheidung liegt letzendlich bei mir... Allerdings isse nicht einfach :(
Und natürlich kostet ein Studium relativ viel Geld... Was nich immer einfach ist.

Mit dem Link... Gut, ich kann mir schon vorstellen, dass der große Reichtum wohl eher nicht drin ist, außer irgend ne Tochter von nem Ölscheich verliebt sich noch in mich, weil ich so schön Ni hao aussprechen kann :P
Achso, der Link... Die Geisteswissenschaften die dort aufgeführt sind, sind ja im Grunde auch Massenfächer.. Anglistik, Germanistik insbesonders.. kann man ja auf Seite 8 von 10 nachlesen... Die 160.000 bei BWL überraschen mich allerdings doch... Hätte nicht gedacht, dass es nahezu doppelt so viele Studienanfänger bei BWL gibt, als bei Jura :?
Koreanistik und Sinologie sind doch heute noch eher "exotisch", oder?? Ok, Sinologie vielleicht nicht mehr so wie es mal war... Die Zeiten ändern sich, China wird wirtschaftlich immer wichtiger und chinesischsprechene Mitarbeiter sind doch schon gefragt... Glaube ich :wink: Allerdings hast du schon recht, dass man etwas braucht, um dann später in einem Unternehmen Fuß fassen zu können... Vielleicht kann man solche Erfahrungen/ Qualifikationen auch neben dem Studium erlangen, oder sehe ich das durch die blumige Brille?

Ganz vergessen, vor lauter lauter... roshi... klar der Studiengang klingt an sich nicht schlecht. Allerdings bin ich ein wenig skeptisch bzgl. der Fachrichtung Politik... Ich meine welchen Weg kann man dann wohl einschlagen?? Irgendwie fällt mir spontan nur Journalismus oder ähnliches ein... Genau diesen Optionalen Bereich meinte ich.. Aber ob der ausreicht, um sich beruflich in irgend einer Weise zu qualifizieren, lass ich mal offen....

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Beitrag von LeChef » 02.04.2007, 08:46

klasse, ich habe eine erkenntnis erlangt: ICH BIN MAINSTREAM !!! :D
naja, nicht ganz.
aber das ist auch egal, weil obwohl BWLer nichts wirklich können KRIEGEN SIE DENNOCH NE MENGE KOHLE :D
JAAAAAAAAAA! (capslockattacke)

beste berufsaussichten, super.

naja, BWL liegt wirklich nicht jedem. es gibt aber eine menge quereinsteiger, siehe grufti oder meinen einen prof (mein nachbar ;) )
sinologie studiert, glaube nichts weiter dazu, wurde irgendwann chef der AHK in peking und hat diese aufgebaut. dann nun professor. nicht schlecht, wa? BWL kenntnisse? wozu, das kann eh jeder.

ja, der name verkauft sich halt gut, das ist die sache. wenn du in einem unternehmen später arbeiten willst, musst du praktika machen, um zu beweisen, dass du das kannst.

also, ATTACKE!!!
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Beitrag von no1gizmo » 02.04.2007, 12:28

Holdersen hat geschrieben:Allerdings hast du schon recht, dass man etwas braucht, um dann später in einem Unternehmen Fuß fassen zu können... Vielleicht kann man solche Erfahrungen/ Qualifikationen auch neben dem Studium erlangen, oder sehe ich das durch die blumige Brille?
Eher andersrum. Z.B. BWL oder Technik/Naturwissenschaften studieren, dann hast du was HANDFESTES und dann immer schön nebenbei für Sprachen büffeln (wenns zu viel ist, eben nur Chinesisch oder nur Koreanisch) und bei Gelegenheit Auslandssemester/-praktika und sonstige Aufenthalte in China/Korea machen. Dann hast du gute Chancen mal zu machen, was du willst und kannst dir deine Jobs quasi eher aussuchen anstatt das zu nehmen, was hoffentlich irgendwie kommt.

Was hast du denn für eine Ausbildung abgebrochen? Wenn das eine technische Ausbildung war (z.B. Mechaniker, Elektritker oder sowas), dann könntest du nach deinem China/Korea-Studium wenigstens sagen "durch meine Ausbildung verstehe ich auch was von Technik, die kann ich in Asien ja super an den Mann bringen".

Wer garantiert dir, dass du später auch damit was du nun vor hast das machst/bekommst, was du willst? Erstmal muss da das passende Angebot kommen und überhaupt bedenke, dass du dich später wandelst, sowohl Interessen als auch Lebensstandard und Erwartungen? Du bist männlich? Willst du dann nicht mal deiner Familie was bieten? Und wer sagt, dass dir China und Korea später noch gefallen und dir nicht auf den Senkel gehen? Wenn ich alleine schon bedenke, wie sich meine Denkweisen und Ansichten im Laufe meines Lebens geändert haben.

Was soll ein Unternehmen mit dir anfangen, wenn du "nur" Chinesisch und Koreanisch kannst (und das wahrscheinlich nicht mal verhandlungssicher)? nur Dolmetschen, das wars, dafür musst du aber auch mal länger in China und Korea gewesen sein. Dass du was über die Geschichte Chinas/Koreas/Japans weißt interessiert die Unternehmen wirklich wenig. Dann vielleicht noch Lehramt als Kombi (kann ich auch nicht empfehlen, aber wenigstens etwas), dann machen Geschichtskenntnisse dieser Länder noch Sinn.

Später wenn du 40 bist, willst du was vorzeigen können und nicht in irgendnen Bereich arbeiten, der mies bezahlt ist und der nix für dich ist (weil kein Unternehmen so richtig was mit dir anfangen kann). Da wirst du dir echt mies vorkommen, wenn du dann bei der Post als Packer arbeitest und abends deinen VHS-Kurs leitet. Natürlich kann auch alles anders kommen, aber die Chancen sind eben gering.

Sinologie wird sicherlich nicht höher vergütet als Angelistik, es machen immer mehr und es kommen viele Chinesen daher, die hier in Deutschland Technik studieren (oder deutsche, die technik/bwl studierten und in china gearbeitet haben), die erledigen dann alle guten Jobs.

Von wegen BWL kann jeder, davon sollte man sich distanzieren. Immerhin geht es hier ja darum, dass es schlecht gelernt wird und das Studium abgebrochen werden soll, so ganz ohne ist das auch nicht. Sprachen kann aber jeder, dafür brauch man auch kein Studium, 3 Jahre im Muttersprachlerland leben reicht eigentlich schon.

Ich hatte ich den Gedanken "ach China ist toll, die Sprache will irgendwann mal fließend Sprechen und vielleicht in China leben oder zumindest eine Zeit lang arbeiten". Aber das ist nur Wischiwaschi, damit habe ich keine reellen Chancen. Ich will Wirtschaftsingenieuerwesen oder Wirtschaftsinformatik studieren (was ich halt bekomme). Dann habe ich BWL + Technik und werde in Deutschland ziemlich sicher einen Job damit bekommen und in China sehen die Chancen ebenfalls ziemlich gut aus (so habe ich mich erkundigt), dabei kann ich im Studium Sprachmodule wählen, da nehme ich dann Chinesisch. Klar, viel Chinesich kommt dabei nicht rum, aber es gibt die optionalen Auslandspraktika und meinen privaten Urlaub plus Eigeninitiative.
Schon habe ich vielfache Chancen mehr auf einen erfolgreichen und gut bezahlten Job, der einen Bezug zu China hat.
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Beitrag von Holdersen » 02.04.2007, 18:13

Ja gut, ich mag dann was handfestes haben... Oder vielleicht auch nicht? Weil, ich merks ja jetzt schon, im 1. Semester.. langsam kommen die Prüfungsergebnisse zurück und die sind alles andere als berauschend... Kann natürlich auch zu ner Zwangsexmatrikulation kommen, dass meine ich damit.

Weisst, wenn du dich mit dem Stoff nicht auseinandersetzen kannst, ok durchbeißen... manches kann man durchbeißen, manches geht aber einfach auch net... dann iss doch Essig... was will ich mit nem 4.0 BWL Diplom und Grundkentnissen in Chinesisch?? Bzw. wenn ich überhaupt so weit kommen sollte...

Die Ausbildung die ich abgebrochen hab, war Maschinenbaumechaniker, also Handwerk... knapp über 1 Jahr gelernt.. Hatte damals nur Hauptschule und hab dann über 38 Ecken mein Abi nachgemacht. Derzeit studiere ich BWL mit technischer Qualifikation (sowas wie Wirtschaftsing. für arme :) ), hab auch technisches Abi gemacht, aber so tiefgründig wie beim Studium will ich das auch nicht können.. Ne normale Ausbildung im Bereich technik oder wirtschaft ist das höchstmaß, würd ich behaupten.

Klar wer garantiert mir ob ich was bekomme was ich machen möchte... Keiner... Wer garantiert mir, dass mich niemand überfährt, wenn ich das nächste mal über die rote Ampel husche? Wohl auch keiner... Du hast bei nichts was du machst irgend ne Garantie oder keine Garantie du kannst nur immer versuchen das beste draus zu machen...

Ich denke auch, dass man nicht unbedingt ein BWL Studium braucht, um in irgend ner Firma im Vertrieb oder sowas zu arbeiten... Das dürfte doch auch mit ner gscheiten Schulung zu machen sein...

Ah roshi... wie ist Bochum an sich so? Teure Stadt? Schön?

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Beitrag von Goya » 02.04.2007, 22:10

Bochum? Ruhrpott? Schön?! Hahaha


Was wird hier eigentlich die Erwachenenbildung verteufelt? Ich finde den Gedanken einen VHS Kurs zu leiten sehr spannend! :wink:
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Beitrag von Grufti » 03.04.2007, 00:55

@ no1gizmo.
Du hast das Problem suuuuper erkannt..und beschrieben, als wäre es aus meinem Leben gegriffen :roll: :oops:
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !


Nr. 5 lebt !

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Beitrag von roshi » 03.04.2007, 01:35

Ah roshi... wie ist Bochum an sich so? Teure Stadt? Schön?
Goya hat geschrieben:Bochum? Ruhrpott? Schön?! Hahaha

Der Rurpott ist schönheitsmäßig die Angela Merkel der deutschen Regionen, und Bochum ist dabei die Frisur :lol: :lol: :lol:

Nee, ernsthaft..... Wenn der Studiengang nicht wäre (und der ist zwar in dieser Form einmalig in DE, aber es gibt bestimmt auch andere gute Lösungen), gäbs für mich keinen Grund, hier zu sein....

Die Leute sind aber nett und Bochum ist vor allem gut bezahlbar, das muss man der Stadt lassen. Und mit dem Semesterticket kommt man ziemlich weit, und kann auch mal nach Düsseldorf oder Köln fahren. Das sind schon Vorteile, allerdings kommt man meist zu selten dazu.[/quote]
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Beitrag von mesheel » 03.04.2007, 04:06

Ich wuerd mich auf eine asiatische Sprache konzentrieren, ausser Du sprichst schon mehr oder weniger fliessend eine davon. Beide Sprachen von null auf zu lernen bringt nicht viel, denn Du wirst nie beide richtig koennen.
:roll: Waer froh gewesen, haette mir das damals einer gesagt....

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