Kann mir jemand einen Brief übersetzen?

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Re: Kann mir jemand einen Brief übersetzen?

Beitrag von mazzel » 17.11.2013, 17:00

Au man...
Vieleicht ne gute Gelegenheit denen mal zu zeigen, dass es wichtigeres als materielle Güter gibt. Früher oder später werden die schon begreifen, dass eine glückliche Tochter wertvoller als alles andere ist. Falls nicht, dann sind die Eltern die 20 Tische sowieso nicht wert.

P.s.: Ist jetzt nicht nur auf die Eltern deiner Freundin bezogen. Wir kennen die ja nicht und sollten es auch tunlichst lassen hier zu urteilen. Ist eher so allgemein gesprochen und kann man auch gut auf andere Länder übertragen. Solche Leute gibt es in jedem Land, das ist nicht china-exklusiv.

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Re: Kann mir jemand einen Brief übersetzen?

Beitrag von tigerprawn » 17.11.2013, 17:02

blackrice hat geschrieben:@ tigerprawn: nicht jeder hat es so Dicke und auch nicht jede chin. Familie stellt solche "Anforderungen".
Danke für die Klarstellung. Das habe ich auch nicht versucht zu behaupten. Ich habe halt den Verdacht das seine chinesische Familie diese Ansprüche hat, und sie sind auch im Einklang mit der 'Durchschnitts'-Kultur. Und natürlich hat es auch nicht jeder so Dicke, ich hatte halt 'arm (kA warum die das glauben) so verstanden dass der TE einen guten finanziellen Spielraum hat.

Insgesamt scheinen mir die Eltern um die Tochter besorgt zu sein, und eine finanziell stabile Situation hat in China üblicherweise einen höheren Stellenwert als in D.

@blackrice: siehst Du das auch so?

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Re: Kann mir jemand einen Brief übersetzen?

Beitrag von blackrice » 17.11.2013, 17:10

tigerprawn hat geschrieben:@blackrice: siehst Du das auch so?
nicht ganz so..siehe obenstendes Posting von "Mazzel"
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Re: Kann mir jemand einen Brief übersetzen?

Beitrag von mario.s » 17.11.2013, 17:15

blackrice hat geschrieben:nicht jede chin. Familie stellt solche "Anforderungen".
Einige tun es erfahrungsgemaess doch. Insbesondere wenn sie vom Lande kommen und Tochter vielleicht sogar Einzelkind.

Ich koennte da Stories erzaehlen von Laowais, die ohne dass sie ihren zukuenftigen Schwiegereltern und der Frau ein Haus zu kaufen eiskalt abgeblitzt waeren. Von der grossen Hochzeitsfeier mal ganz zu schweigen.

Ja die lieben Traditionen. Manchmal bin ich wirklich dankbar, dass es in der meinigen Familie - bzw. der meiner Frau - etwas anders zu geht.

Das ging ja schon so weit, dass ein Bekannter dafuer bedauert wurde, weil er mit seiner Chinesischen Frau einen Sohn bekommen hatte. Begruendung: Ja wenn es ein Maedchen gewesen waere, dann haettest Du im Alter wenigstens ein Haus bekommen, die Hochzeitsfeier waer bezahlt, und auch so bekaeme Deine Familie genug Zuwendungen vom Braeutigam. Nun musst Du dem Jungen die teure Ausbildung finanzieren, ggf. Haus, Wohnung, usw. Und am Ende zahlst Du womoeglich auch noch fuer Hochzeit und Co...

...ich glaub ich muss nicht betonen, dass besagter Bekannter ein Maedchen vom Land geheiratet hatte. ;)

Luigi, dennoch viel Erfolg!

PS.: Wir feiern unsere Hochzeit in wenigen Wochen zum dritten Jahrestag weil es vorher u.A. raeumlich nicht ganz gepasst hat. Duerfen aber auch "nur" 20 Tische haben. Jetzt heisst es also die Leute handzuverlesen. Denn wenn es ausschliesslich nach den Schwiegereltern gegangen waere, dann waeren wir bei mind. 50 Tischen... :D
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(Chinesisches Sprichwort)

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Re: Kann mir jemand einen Brief übersetzen?

Beitrag von punisher2008 » 17.11.2013, 17:17

Luigi hat geschrieben: Ach die Klassiker halt: Ich bin ein Laowai, schonmal von Grund auf schlecht und es ist alles gelogen. Außerdem arm (kA warum die das glauben) und ich kenn mich mit der chinesischen Tradition nicht aus. Brautgeld werde ich auch nicht bezahlen und wir heiraten außerdem in HK. Also nichts mit Riesenparty in China. Wollen und werden Ihre Fäm zwar zum Essen einladen, aber das reicht anscheinend nicht. Außerdem entführ ich Ihre Tochter nach Deutschland.
Bevor meine Freundin herkam, dachte Ihre Eltern schon sie kommt nie wieder. Die dachten ich verkauf sie, als Hu** nach Russland. :shock:
Na dann sollte deine Freundin sie ganz schnell umerziehen. Wenn sie sich von solchen idiotischen Vorurteilen gängeln lässt beweist sie sowieso dass man sich nicht auf sie verlassen kann. Ehrlich gesagt wären solche Schwiegereltern mit ihrem rassistischen Scheiß bei mir ganz schnell weg vom Fenster. Die würden ein Leben lang keinen Pfennig von mir sehen, von großer Party ganz zu schweigen. Keine Frau der Welt wäre es mir wert meine Menschenwürde dafür aufzugeben und mich mit chauvinistischer Kacke volllabern zu lassen. Wer es sich bieten lässt, nicht mein Problem. Aber mir auch noch die Mühe zu machen mich mit einem von Fremden freiwillig übersetzten Brief bei unverbesserlichen Hinterwäldlern einzuschleimen wäre prinzipiell bei mir nicht drin. :twisted:
Das ging ja schon so weit, dass ein Bekannter dafuer bedauert wurde, weil er mit seiner Chinesischen Frau einen Sohn bekommen hatte. Begruendung: Ja wenn es ein Maedchen gewesen waere, dann haettest Du im Alter wenigstens ein Haus bekommen, die Hochzeitsfeier waer bezahlt, und auch so bekaeme Deine Familie genug Zuwendungen vom Braeutigam.
Eine Tochter lieber als einen Sohn??? Also sowas ist mir in China noch nie zu Ohren gekommen. :shock:

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Re: Kann mir jemand einen Brief übersetzen?

Beitrag von Luigi » 17.11.2013, 17:18

tigerprawn hat geschrieben:Ich weiss ja nicht genau wo die Eltern Deiner Freundin herkommen, und China ist groß: Aber so als Mittelwert:
Aus Dongguan.

tigerprawn hat geschrieben: Ehrlich gesagt, ich glaube nicht das ein Brief was ändert, in China zählen Taten mehr als Worte. Ausser um z.B. wirkliche Missverständnise auszuräumen:
Glaub ich auch nicht, aber soll einfach eine nette Geste sein. Wenn es nichts bringt, wars ein Versuch.

tigerprawn hat geschrieben: Ob Du Dich in chin. Tradition auskennst können wir leider nicht sagen.
Naja, ich lese mittlerweile sehr viel und kenne natürlich einiges durch meine Freundin. Muss aber auch sagen, dass ich einfach kein Chinese bin.

tigerprawn hat geschrieben: Falls du keine ETW oder Haus besitzt: kaufen (da hilft auch kein Brief), ist sowieso m.M. eine gute Entscheidung (gut man kann so oder so rechnen, aber das 'fiktiv' gesparte Geld beim Mieten verjubeln die meisten Leute und legen es nicht an).
Zu gegebener Zeit sicherlich, aber ganz sicher nicht, um bei ihren Eltern gut dazustehen.

tigerprawn hat geschrieben: Da ist kein kausaler Zusammenhang. Wo und wann die Ehe registriert wird ist den Chinesen egal. Auf die Feier kommt es an. (bei manchen Paaren auch erst Jahre nach der Eheschliessung). Also, mach ne große Party. 20 Tische und alle sind glücklich.
Das würde meine Freundin schon garnicht wollen und ich sehe das genauso. Wir heiraten in HK und laden die Fäm zum Essen ein. Ich verzichte auch in Deutschland auf eine Feier, warum sollte ich das dann in China machen?

tigerprawn hat geschrieben: Wenn Du damit 20 Tische meinst: bestimmt wird es besser. Wenn Du mit 'ganzer Sippe' 1-2 Tische meinst: das kann Dir schon als harte Beleidigung aufgefasst werden, und wenn das die 'offizielle' Hochzeitsfeier sein soll (und sie damit nicht die Leute einladen können, von denen sie sonst eingeladen wurden) verlieren Deine Schwiegereltern soviel Gesicht dass die sich vielleicht von Ihrer Tochter lossagen werden. Dann lieber keine Feier. Oder nur mit den Eltern essen gehen.
Das ist erstmal nur zum kennenlernen und da haben wir ihre Familie (2 Schwestern mit Anhang + Kids, ihre Eltern und ihre 2 Brüder) eingeladen.

tigerprawn hat geschrieben: Den Wagen an die Wand zu fahren, das ja.
Weißte, wenn andere sich keine Mühe machen dich kennenzulernen und dich von vornherein nur als Arsch und Lügner hinstellen, habe ich einfach keinen Bock denen in irgendeiner Weise entgegenzukommen. Bisher haben sie alles versucht um unsere Beziehung zu sabotieren und auch die Einladung zum Essen, haben sie noch nicht angenommen. Meine Freundin meinte auch, kann durchaus sein, dass sie nicht auftauchen. Wenn sie ein Problem bzgl. Gesicht verlieren haben, dann sollen sie es lassen.

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Re: Kann mir jemand einen Brief übersetzen?

Beitrag von tigerprawn » 17.11.2013, 17:18

blackrice hat geschrieben:
tigerprawn hat geschrieben:@blackrice: siehst Du das auch so?
nicht ganz so..siehe obenstendes Posting von "Mazzel"
Ich glaube wir haben uns da in einer normativen (soll) und präskriptiven (ist) Diskussion verheddert. Meine Aussage war die Dinge sind so. Mazzel geht eher auf die Frage ein ob sie so sein sollten/oder wie sie anders sein sollten.
Falls es Gegenmeinungen zum 'ist' gibt gerne her damit.

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Re: Kann mir jemand einen Brief übersetzen?

Beitrag von tigerprawn » 17.11.2013, 17:21

punisher2008 hat geschrieben: Na dann sollte deine Freundin sie ganz schnell umerziehen. Wenn sie sich von solchen idiotischen Vorurteilen gängeln lässt beweist sie sowieso dass man sich nicht auf sie verlassen kann. Ehrlich gesagt wären solche Schwiegereltern mit ihrem rassistischen Scheiß bei mir ganz schnell weg vom Fenster. Die würden ein Leben lang keinen Pfennig von mir sehen, von großer Party ganz zu schweigen.
Dein Name ist Programm!

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Re: Kann mir jemand einen Brief übersetzen?

Beitrag von punisher2008 » 17.11.2013, 17:25

tigerprawn hat geschrieben:Dein Name ist Programm!
Nö, bin eigentlich ein ganz friedlicher Typ. Ich würde solchen Leuten nicht ein Haar krümmen, sie einfach nur links liegen lassen. :mrgreen:

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Re: Kann mir jemand einen Brief übersetzen?

Beitrag von Luigi » 17.11.2013, 17:33

Ich will jetzt hier nicht alles erzählen, da es privat ist, aber ihre Eltern sind mMn. einfach nur selbstsüchtig. Sie versuchen ihre Töchter zu verheiraten und der Rest ist ihnen scheissegal. Wenn meine Freundin auf die hören würde, hätte ich diesen Thread nicht geschrieben. Dann wären wir schon lange getrennt.
Es gab einige Tränen wegen ihren Eltern und ganz sicher nicht, weil sich irgendwer Sorgen gemacht hatte. Es ging immer nur mit der Friss oder Stirb Methode, á la mach dies und das oder du bist nicht mehr unsere Tochter. Ihr Dad redet schon seit Chinese New Year nichtmehr mit ihr. Soviel dazu.

tigerprawn hat geschrieben: Und natürlich hat es auch nicht jeder so Dicke, ich hatte halt 'arm (kA warum die das glauben) so verstanden dass der TE einen guten finanziellen Spielraum hat.
Habe ich und würde ich in ihrer Familie so aufgenommen, wie meine Freundin hier, wäre ich vielleicht sogar bereit dort eine Feier zu machen. Aber so? Da schließ ich mich voll, Punisher an :mrgreen:

tigerprawn hat geschrieben: Insgesamt scheinen mir die Eltern um die Tochter besorgt zu sein...
Es geht einfach nur darum, dass bitte jeder macht was Mutti sagt und das auch nicht hinterfragt. Wie in Deutschland :lol: :lol: :lol: :lol:


Edit: Danke fürs Daumen drücken und für eure Kommentare. Natürlich auch Herzlichen Dank an sweetpanda und Frau für die Übersetzung, die ich übrigens for free bekomme. Hast was gut bei mir.

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Re: Kann mir jemand einen Brief übersetzen?

Beitrag von mazzel » 17.11.2013, 17:54

mario.s hat geschrieben: Ja die lieben Traditionen. Manchmal bin ich wirklich dankbar, dass es in der meinigen Familie - bzw. der meiner Frau - etwas anders zu geht.
Das komische ist nur, dass die meisten Traditionen gar keine Traditionen sind, so oft wie sich in dem Land in den letzten 100 Jahren was verändert hat... Besonders in den armen Familien auf dem Land. Kann mir doch keiner erzählen, dass dort seit Jahrhunderten die Mädchen armer Familien nur mit reichen Schnöseln verheiratet wurden und jeder andere nicht akzeptiert und als Lügner beschimpft wurde :shock:
In D galt auch lange die Tradition, dass der Vater der Braut die Hochzeit zu zahlen hat.

Und im allgmeinen habe ich es fast überall in China so erlebt, dass ein deutscher Laowei nichts negatives ist und sehr herzlich und positiv aufgenommen wird. Wenn es dann darum geht, die Beziehung zu intensivieren, dann ist es ja wohl klar, dass Mutti Angst hat ihr Töchterchen/Söhnchen nur noch in Deutschland sehen zu können und womöglich auch die Enkelkinder nur selten zu Gesicht bekommen. Die Ängste hat meine Mutter aber auch bei mir und China ;-)
Das es so krass wie bei Luigi ist habe ich noch nicht erlebt/gehört, allerdings hatte ich bisher nur eine chinesische Freundin und die meisten Kumpels haben die Fernbeziehungen aufgegeben.

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Re: Kann mir jemand einen Brief übersetzen?

Beitrag von punisher2008 » 17.11.2013, 17:59

Luigi hat geschrieben:Ich will jetzt hier nicht alles erzählen, da es privat ist, aber ihre Eltern sind mMn. einfach nur selbstsüchtig. Sie versuchen ihre Töchter zu verheiraten und der Rest ist ihnen scheissegal. Wenn meine Freundin auf die hören würde, hätte ich diesen Thread nicht geschrieben. Dann wären wir schon lange getrennt.
Es gab einige Tränen wegen ihren Eltern und ganz sicher nicht, weil sich irgendwer Sorgen gemacht hatte. Es ging immer nur mit der Friss oder Stirb Methode, á la mach dies und das oder du bist nicht mehr unsere Tochter.
Leider in China keine Seltenheit! :(
Hätte ich einen Fen für jedes Mal wo ich solche Ausreden (indirekt) von chinesischen Eltern gehört habe wäre ich jetzt Millionär. :wink:
Da heißt es nur: deinen Standpunkt klar machen und zumindest die Freundin zu überzeugen dass sie weiterhin und langfristig zu dir hält. Ihre Eltern wirst du nicht ändern können, auch mit noch so gut gemeinten Briefen nicht. Früher oder später jedenfalls müssen auch chinesische Eltern einsehen dass eine Tochter weder ihr Eigentum noch Altersvorsorge ist sondern ein freier Mensch mit eigenen Rechten.
Viel Erfolg!

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Re: Kann mir jemand einen Brief übersetzen?

Beitrag von tigerprawn » 17.11.2013, 18:02

punisher2008 hat geschrieben: auch mit noch so gut gemeinten Briefen nicht.
D'accord. Vergiss den Brief.

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Re: Kann mir jemand einen Brief übersetzen?

Beitrag von punisher2008 » 17.11.2013, 18:10

tigerprawn hat geschrieben:
punisher2008 hat geschrieben: auch mit noch so gut gemeinten Briefen nicht.
D'accord. Vergiss den Brief.
Oder, wenn er unbedingt doch einen Brief schreiben möchte, dann vielleicht eher als Bekanntmachung einer Tatsache statt als Einschleimungsversuch. So in etwa nach dem Motto: wir haben uns entschlossen zusammen zu sein. Diese Entscheidung haben wir beide gemeinsam getroffen und niemand wird unsere Entscheidung ändern. Es ist schade dass Sie eine so schlechte Meinung über Ausländer haben. Daran kann ich nichts ändern, werde mich aber nach besten Kräften um Ihre Tochter kümmern und sie glücklich machen. Es tut mir leid dass wir uns unter diesen Umständen nicht persönlich kennenlernen werden, trotz allem alles Gute... bla bla bla
Ich denke du verstehst was ich meine. Also nicht "bitte akzeptiert mich, und Entschuldigung dass ich nur ein unwissender Laowai bin" sondern "wir werden heiraten, ob mit oder ohne eure Zustimmung... ich weiß dass es so besser für alle ist, vor allem für ihre Tochter..."

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Re: Kann mir jemand einen Brief übersetzen?

Beitrag von tigerprawn » 17.11.2013, 18:19

punisher2008 hat geschrieben: Oder, wenn er unbedingt doch einen Brief schreiben möchte, dann vielleicht eher als Bekanntmachung einer Tatsache statt als Einschleimungsversuch. So in etwa nach dem Motto: wir haben uns entschlossen zusammen zu sein. Diese Entscheidung haben wir beide gemeinsam getroffen und niemand wird unsere Entscheidung ändern. Es ist schade dass Sie eine so schlechte Meinung über Ausländer haben. Daran kann ich nichts ändern, werde mich aber nach besten Kräften um Ihre Tochter kümmern und sie glücklich machen. Es tut mir leid dass wir uns unter diesen Umständen nicht persönlich kennenlernen werden, trotz allem alles Gute... bla bla bla
Kann man so machen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ein klares Wort so geschätzt wird, und das ganze nicht (unnötigerweise) noch mehr Öl ins Feuer gießt. Insbesondere in so einer Familie die elterliche Autorität so offensichtlich in Frage zu stellen (und das noch schriftlich!); dann lieber nix. Und wozu das ganze? Damit sich der TE besser fühlt und sagen kann: er hat ja alles versucht.

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