nobel geht die Welt zugrunde!

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canni
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Re: nobel geht die Welt zugrunde!

Beitrag von canni » 24.02.2013, 09:56

Suedie

das mit dem Au sländer, der in China english unterrichtet... also da ist nicht der Unterschied von wenn er gut ist 50 000 zu 14 Millionen euro im Jahr. Ausserdem bin ich wie andere hier der Meinung, es gibt ausser in London gar keinen, der richtiges englisch spricht.

Kaufmann ist ein Beruf, den men entweder lernt ( z.b. Industriekaufmann als klassisches Beispiel) oder durch Eröffnung einer entsprechenden Firma oder eines Gewerbes erwirbt.

Manche Bosse machen das heute noch so. Dabei ist nicht die Zigarre entscheidend, sondern das persönliche Wort auch an die niederste Kaste. Herr Hipp macht das z.B, noch so. Es gibt noch viele solcher Leute, die wissen, wem sie ihren Erfolg auch verdanken. Für 14 Millionen Trinkgeld müsste das ab und an mal drin sein.

Um bei dem Beispiel Fussball zu bleiben. Eine Mannschaft ist immer so gut wie ihr schlechtester Spieler. Vor allem wenns der Torwart ist.

Aber ich denke für den.. ich bin der Martin ne... gilt was für viele gilt. Früher hatte ich viele Wünsche, die ich mir gerne erfüllt hätte, aber ich hatte kein Geld. Heute habe ich Geld aber die Wünsche kann ich mir nicht mehr erfüllen, weil ich zu alt bin. Aber bei VW weiss man ja.... und das weiss ich sogar aus eigener Erfahrung... man lässt schon mal die Puppen tanzen hahaha
Das Leben ist manchmal wie jemand, der Dir eine Tafel Schokolade hinhält und wenn Du reinbeisst merkst Du, dass es eine Zitrone ist. Mogelpackung.
Wenn du eine Sprache nicht oder nicht richtig sprichst, solltest Du zumindest ein guter Pantomime sein....

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Re: nobel geht die Welt zugrunde!

Beitrag von Suedchina » 24.02.2013, 10:04

canni hat geschrieben:Suedie

das mit dem Au sländer, der in China english unterrichtet... also da ist nicht der Unterschied von wenn er gut ist 50 000 zu 14 Millionen euro im Jahr. Ausserdem bin ich wie andere hier der Meinung, es gibt ausser in London gar keinen, der richtiges englisch spricht.

Kaufmann ist ein Beruf, den men entweder lernt ( z.b. Industriekaufmann als klassisches Beispiel) oder durch Eröffnung einer entsprechenden Firma oder eines Gewerbes erwirbt.

Manche Bosse machen das heute noch so. Dabei ist nicht die Zigarre entscheidend, sondern das persönliche Wort auch an die niederste Kaste. Herr Hipp macht das z.B, noch so. Es gibt noch viele solcher Leute, die wissen, wem sie ihren Erfolg auch verdanken. Für 14 Millionen Trinkgeld müsste das ab und an mal drin sein.

Um bei dem Beispiel Fussball zu bleiben. Eine Mannschaft ist immer so gut wie ihr schlechtester Spieler. Vor allem wenns der Torwart ist.

Aber ich denke für den.. ich bin der Martin ne... gilt was für viele gilt. Früher hatte ich viele Wünsche, die ich mir gerne erfüllt hätte, aber ich hatte kein Geld. Heute habe ich Geld aber die Wünsche kann ich mir nicht mehr erfüllen, weil ich zu alt bin. Aber bei VW weiss man ja.... und das weiss ich sogar aus eigener Erfahrung... man lässt schon mal die Puppen tanzen hahaha
Du bist nur so alt wie Du Dich selber fühlst.
Also nicht nur träumen sondern auch mal machen
Ich nehme Dich gerne 5 Tage auf Reise mit. Verspreche Dir das ich auf 5 Sterne Schuppen verzichte und mehr Spaß mit der Bevölkerung habe als jeder Geschäftsreisende.
Und mit VW war ich in Detroit. hahaha
Wenn die Sonne Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.
.
.guckt auch hier nach http://alternative.aktiv-forum.com/

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canni
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Re: nobel geht die Welt zugrunde!

Beitrag von canni » 24.02.2013, 10:18

in Detroit.. haha.. Wir mussten die Hamster von VW in Wolfsburg und Emden immer versorgen.. auf Messen mit Schnaps und Weibern.. während des Sommers ihren Kegelausflug über Tage finanzieren und zu Weihnachten waren komplette Märklinanlagen usw. angesagt. Qualitätsversicherung war das.

Haste das nicht gemacht, konnte es schon mal passieren. dass bei einer Monatsproduktion auf dem Hof die Sonnenblenden ausgetauscht werden mussten.... oder wenns ganz dicke kam die Armaturentafeln oder der HImmel.

Die Welt ist schlecht gewesen und wird es immer bleiben... es sei denn das Geld wird abgeschafft. :)
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Re: nobel geht die Welt zugrunde!

Beitrag von edmund27 » 24.02.2013, 10:27

Ron hat geschrieben:
canni hat geschrieben:VW zahlt Winterkorn 14,5 MIllionen, damit deutlich weniger als 2011 wo es noch 17 Milionen waren!!!
Was wir uns alles bieten lassen. Und die Arbeiter an den Maschinen und das Verkaufspersonal usw. also die "unteren Chargen" schauen mal wieder in die Röhre. Obwohl ohne sie der Winterkorn ein kleiner dummer Sandkastenspieler wäre...
Und das schlimmste wird sein, der hat einen ausgefuchsten Steuerberater, so dass ihm sicher brutto für netto bleibt.
Kotz Würg Spei...... würde Donald Duck sagen
Warum ist man in Deutschland immer so neidisch wenn jemand mehr Geld verdient ?
Er hat gute Arbeit geleistet, VW geht es gut und somit verdienen viele Arbeitnehmer mit am Erfolg.
Klar kann man sagen das 1-5 Mio. auch OK sind, aber das ist eben freie Marktwirtschaft.

Ron
Das ist doch kein Neid. Für gute Arbeit sollte auch gutes Geld verdient werden. Aber die Höhe ist nicht gerechtfertigt. Und wenn er schlechte Arbeit leisten würde, dann würde er immer noch sein zu hohes Gehalt bekommen. Mit dieser Lohnpolitik geht der Kapitalismus am Ende ganz kaputt 8)
Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh. ( Henry Ford )

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Re: nobel geht die Welt zugrunde!

Beitrag von Ron » 24.02.2013, 14:43

edmund27 hat geschrieben:Das ist doch kein Neid. Für gute Arbeit sollte auch gutes Geld verdient werden. Aber die Höhe ist nicht gerechtfertigt. Und wenn er schlechte Arbeit leisten würde, dann würde er immer noch sein zu hohes Gehalt bekommen. Mit dieser Lohnpolitik geht der Kapitalismus am Ende ganz kaputt 8)
Die Höhe bestimmt immer noch der Markt bzw. das was einem Angeboten wird.
Ob die Höhe gerechtfertigt ist gibt eine Endlos-Diskussion,
denn dann müsste man ALLE Gehälter/Jobs hinterfragen, nicht nur die der absoluten Topverdiener.
Und glaub mir, ein Piëch würde niemals jemand soviel Geld zahlen wenns er es nicht wert wäre.

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Re: nobel geht die Welt zugrunde!

Beitrag von edmund27 » 24.02.2013, 16:23

blackrice hat geschrieben:wir (meine Frau und ich) baden täglich in Dom Pérignon und unser Butler reicht uns iranischen Beluga-Kaviar an weißem Alba-Trüffel, 80 Jahre alter Aceto Balsamico ist fester Bestandteil in unserer Küche, dieser ist in einer Nachtmann Bleikristall Tiffany Karaffe....muss leider morgen meinen Bugatti entsorgen da Aschenbecher voll, Käufer hierfür dringend gesucht da meine Frau nach Taschengeld schreit....meine Yacht hat leider nur Landeplatz für meinen/einen Heli, suche Yacht geeignet für 3 Heli-Landeplätze da zusätzliche Frau angedacht... und schon wieder fliegt eine meiner Glashütte Uhren aus dem Fenster da ich es leid bin die Batterie zu erneuern.....sei´s drum, jetzt noch einen Happen Wildlachs in Goldkruste und ab ins 6-Sterne Hotel.

Anmerkung: meine eher geringe Vergütung steht in keinem Verhältnis zur Vergütung eines Schichtarbeiters.
Ich finde du hast schon Geschmack. Ich hätte da vieleicht was im Tausch anzubieten für den Bugatti. Ich habe da einen Eurocopter. Der ist schön leise und läßt sich sehr gut fliegen. Und hat auch für die vielen Frauen genug Platz. Also wie wärs. Ich will nämlich einen Bell uh 1 kaufen. Hier kann man die Rotorbläter so schön verstellen. Dann machen die so schönen Krach und man hört mich schon von weitem kommen. :mrgreen:
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Re: nobel geht die Welt zugrunde!

Beitrag von edmund27 » 24.02.2013, 16:32

Ron hat geschrieben:
edmund27 hat geschrieben:Das ist doch kein Neid. Für gute Arbeit sollte auch gutes Geld verdient werden. Aber die Höhe ist nicht gerechtfertigt. Und wenn er schlechte Arbeit leisten würde, dann würde er immer noch sein zu hohes Gehalt bekommen. Mit dieser Lohnpolitik geht der Kapitalismus am Ende ganz kaputt 8)
Die Höhe bestimmt immer noch der Markt bzw. das was einem Angeboten wird.
Ob die Höhe gerechtfertigt ist gibt eine Endlos-Diskussion,
denn dann müsste man ALLE Gehälter/Jobs hinterfragen, nicht nur die der absoluten Topverdiener.
Und glaub mir, ein Piëch würde niemals jemand soviel Geld zahlen wenns er es nicht wert wäre.

Ron
Ich habe hier nur die Vorstände gemeint. In den Aktiengesellschaften entscheiden immer noch die Aufsichtsräte über die Gehälter der Vorstände. Schon seit Jahren gibt es einen Plan die Aktionärsversammlung entscheiden zulasse. Ich glaube dann würden die Gehälter anders aussehen. Und dann darfst du nicht vergessen die Geld werten Vorteile die solche Personen haben. . Über die wird ja nicht gesprochen. Und was ist bei einem Misserfolg. Da bekommt bei uns in Deutschland jeder Manager immer einen goldenen Handschlag. Wie der letzte Vorstandsvorsitzender von Mercedes. Der hat binnen kurzer Zeit den Aktienkurs halbiert. 8)
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Re: nobel geht die Welt zugrunde!

Beitrag von Ron » 24.02.2013, 16:34

edmund27 hat geschrieben:Ich habe da einen Eurocopter. Der ist schön leise und läßt sich sehr gut fliegen.
Nur einen :shock: , da bist Du ja nicht wirklich wohlhabend, dann kann ich dein Gejammer verstehen :lol: .

Ron

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Re: nobel geht die Welt zugrunde!

Beitrag von BeijingGuy » 24.02.2013, 17:12

Ich liebe es, wenn solche Diskussionen immer wieder von Leuten totgeschlagen werden: das ganze Dilemma einfach als NEID abtun, und schon traut sich keiner mehr, hohe Gehälter zu kritisieren.
:roll:

So ein Quark. Ich gehöre - dank eines dinks-Haushalts und nicht armen Elternhäusern - zu den besser situierten Menschen hier in Europa. Reich bin ich zwar nicht, aber um Geld werde ich mir in meinem Leben keine Sorgen mehr machen müssen. Neid ist bei mir sicherlich nicht im Spiel. Und trotzdem sehe ich Gehälter, die mehr als 2-3 Mio EUR pro Jahr betragen, als groben Verstoß gegen alle Werte einer Gemeinschaft.

Es ist sinnlos, über den "Wert" eines Managers zu spekulieren, da selbst die beste Arbeit eines solchen Managers / GF / Vorstands / Aufsichtsrats usw. keine solchen Werte rechtfertigen. Denn letztlich basieren die Gehaltszahlungen auf der tatsächlichen Schaffung von Werten, die "unten am Band" getätigt werden oder von "Luftnummern" ohne wirkliche Schaffung von Mehrwerten.

Man kann natürlich argumentieren, dass jeder die Chance wahrnehmen würde, dennoch glaube ich nicht daran: ich kenne in meinem Bekannten- und Familienkreis einige Elternhäuser, die tatsächlich Stiftungen entweder gegründet haben oder unterstützen, um benachteiligten oder sozial schwachen Menschen zu helfen. Weil die Gesellschaft, die ihnen den Reichtum erst ermöglichte, etwas zurückbekommen sollte.

Wie ist es zu erklären, dass jemand, der bei Opel seit zwanzig Jahren Sitze in den Corsa einbaut oder beim VW das Radio einsetzt am Ende seines Lebens auf staatliche Unterstützung angewiesen ist, weil er von seiner Rente nicht leben kann und zeitlebens keine Möglichkeit hatte, eine Vorsorge aufzubauen? Der Mann hat etwas geschaffen, einen fassbaren Wert - sein Boss hat "gemanagt" und kann nach EINEM Jahr aufhören zu arbeiten und für immer von einem JAHRESGEHALT leben.

Leistung soll belohnt werden, ohne Frage - aber Perversitäten der Marktwirtschaft wie solche Gehälter / Boni sollten abgeschafft werden, wenn sie nicht DIREKT wieder der Gesellschaft zufließen. Niemand kann mir erzählen, dass jemand von 2-3 Mio im Jahr nicht mehr satt und/oder reich wird.

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Re: nobel geht die Welt zugrunde!

Beitrag von mario.s » 25.02.2013, 02:11

Ach Ihr Lieben, dieses Thema artet in der Tat so aus wie ich die Nörgeleien und Diskussionen an Deutschen Stammtischen in Erinnerung habe... - Das liebte ich an der Bar meiner Frau hier in China so. Da wurde über Frauen diskutiert, über Urlaub, den Markt, mögliche politische Veränderungen, Korruption, Sport und was auch immer. Doch keiner hatte sich über das reguläre Gehalt der besser Verdienenden beschwert. (Rote Umschläge und Guanxi mal außen vor gelassen.)

Meine ganz bescheidene Meinung zu diesem Thema ist, dass noch heute die Regel gilt, wonach ein Unternehmen seinen Angestellten gerade so viel zahlt, dass sie nicht gehen und die Angestellten gerade so viel leisten, dass sie nicht gefeuert werden. Manchmal ist es eben etwas mehr. Denn wenn die Unternehmenswettbewerber mit höheren finanziellen Anreizen locken, Headhunter Schlange stehen und Alternativbesetzungen fehlen (welche das Unternehmen genau so gut von innen und außen kennen, in der Lage sind Entscheidungen zu treffen und sie durchzusetzen und damit das Unternehmen als ganzes voran zu bringen), was soll sich denn dann an diesem Lohnniveau ändern?

Der normale Arbeiter am Band kann schnell getauscht werden. Das ist einer der unternehmerischen Vorteile nach der Einführung der Bandarbeit. Dem absoluten Spezialisten mangelt es ggf. an vergleichbaren Alternativen und er bleibt ebenso. Doch ein erfahrener Konzernlenker (mit allen Vor- und Nachteilen) ist unter den Großen eben gefragt. Ob es den Stammtischpolemikern gefällt oder nicht, hier entsteht der Preis durch Angebot und Nachfrage.
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Re: nobel geht die Welt zugrunde!

Beitrag von canni » 25.02.2013, 07:26

BeijingGuy - so ist es! Du triffst den richtigen Ton.

Und wenn die schon solche beschämenden Schweigegelder (kommt ja noch dazu, Wettbewerbsklausel muss auch horrend honoriert werden) verschwenden, dann sollen sie wenigstens ihre Klappe halten! Ist doch echt ein Schlag ins Gesicht der Menschen, die aus Gründen, die sie selbst meist nicht beeinflussen können, ihr Einkommen verlieren.

Im Falle von.. ich bin der Martin ne... denke ich, man hat ihn schon geschmiert, als er noch bei Audi und damit nahe am VW Tisch war.... Und ich sehe ein.. Beim Daimler gibts koine Schwoba meh!!!

Also Fakt: diese Einkommmensspitzen sind absurd in einer Zeit wie der heutigen. Dabei bleibe ich.
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Re: nobel geht die Welt zugrunde!

Beitrag von edmund27 » 25.02.2013, 08:49

Ich finde die Diskussion übersieht einiges. Wenn das mit den hohen Gehältern so weiter geht, dann schadet das dem Kapitalismus. Der Kapitalismus ist das beste System den Menschen optimal zu versorgen. Wenn ich aber, wie in Deutschland die Masse immer ärmer mache, dann kann ich irgendwann nichts mehr kaufen. Man sieht dies deutlich in anderen Ländern Europas. Hier ist der Autoverkauf eingebrochen. Wir können in Deutschland auf Dauer nicht nur vom Export leben. Wenn die Arbeiter mehr Geld in der Tasche hätten würden auch mehr kaufen. Der einzelne Milliadär nutzt der Wirtschaft gar nicht. Aber wenn wir die Geschicht von anderen Völkern betrachten, dann hat es solche Verwerfungen immer gegeben. Nur das in der Vergangenheit solche Gesellschaften verschwunden sind. Deshalb gibt es in der Zukunft nur zwei Möglichkeiten, eine Verteilung von oben nach unten oder ein Hyperinflation. Und wenn man sich intensiv mit unserem Geldsystem befaßt, dann sieht man gleich, das es nur diese Möglichkeiten gibt. 8)
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Re: nobel geht die Welt zugrunde!

Beitrag von canni » 25.02.2013, 09:02

Hi Eddi,

diese Gesellschaft war unsere nach dem Krieg! Erinnerst Du Dich? Asche in der Tasche und los zum konsumieren. Möbel, Autos, Essen, usw. plus Häuser. Sie ist nicht untergegangen diese Zeit, sie hat sich nur verändert. Von der Masse, die die Masse brachte hin zur Elite, deren Konsum wiederum nicht die Masse trifft. Und die Elite, sind zugegeben sogar in vielen Chefetagen unserer Global Players Leute, die von unten kamen, hat leider vergessen, wie es laufen sollte. Weil sie können oder tun es schon, ihre Schäfchen ja im Ausland weiden lassen.

Die Umverteilung von der Tasche der Konsumenten in die Tasche des Global Gamblers war der einfache aber leider wohl auch der Weg mit der kürzesten Verfallszeit.
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Re: nobel geht die Welt zugrunde!

Beitrag von Suedchina » 25.02.2013, 09:35

na hier ma ein Beispiel fuer das .....
Arbeitnehmer wollten Daimler-Chef loswerden
Kritik an seinem Führungsstil hat Daimler-Chef Dieter Zetsche angeblich eine Vertragsverlängerung um fünf Jahre verhagelt.
Anfang des Jahres hätten Betriebsratschef Erich Klemm und IG-Metall-Vertreter Thomas Klebe dem Aufsichtsratsvorsitzenden Manfred Bischoff mitgeteilt, dass die Arbeitnehmervertreter von Daimler geschlossen gegen einen neuen Vertrag für Zetsche seien, berichtete der „Spiegel”.
Demnach bemängelten sie, dass Zetsche nicht über ein anstehendes Sparprogramm diskutiere. Das Management werfe ihm zudem vor, nicht mit Widerspruch umgehen zu können; wer anderer Meinung sei, werde abgekanzelt. Bischoff habe dann als Kompromiss statt der vorgesehen Verlängerung um fünf Jahre eine Verlängerung um drei Jahre vereinbart.

Heute in der Bild

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Re: nobel geht die Welt zugrunde!

Beitrag von mario.s » 25.02.2013, 09:38

edmund27 hat geschrieben:Ich finde die Diskussion übersieht einiges. Wenn das mit den hohen Gehältern so weiter geht, dann schadet das dem Kapitalismus. Der Kapitalismus ist das beste System den Menschen optimal zu versorgen. Wenn ich aber, wie in Deutschland die Masse immer ärmer mache, dann kann ich irgendwann nichts mehr kaufen. Man sieht dies deutlich in anderen Ländern Europas. Hier ist der Autoverkauf eingebrochen. Wir können in Deutschland auf Dauer nicht nur vom Export leben. Wenn die Arbeiter mehr Geld in der Tasche hätten würden auch mehr kaufen. Der einzelne Milliadär nutzt der Wirtschaft gar nicht. Aber wenn wir die Geschicht von anderen Völkern betrachten, dann hat es solche Verwerfungen immer gegeben. Nur das in der Vergangenheit solche Gesellschaften verschwunden sind. Deshalb gibt es in der Zukunft nur zwei Möglichkeiten, eine Verteilung von oben nach unten oder ein Hyperinflation. Und wenn man sich intensiv mit unserem Geldsystem befaßt, dann sieht man gleich, das es nur diese Möglichkeiten gibt. 8)
Das wäre richtig, wenn die Herren Hochverdiener es Dagobert Duck gleich tun und das Geld ausschließlich horten würden (oder nur im Ausland anlegen). So lange sie es in Wertpapiere und andere geldwerte Anlagen stecken, führen sie es jedoch wieder dem Geldkreislauf zur Verfügung. Und dass z.B. ein Herr Winterkorn das Geld in seinem Socken lagert kann ich mir beim Besten Willen nicht vor stellen... :wink:
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